WO BIST DU?

Veröffentlicht am 17. Januar 2022
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Er war weg, er ist einfach gegangen. Einfach weg.

Warum?

Warum hatte er ihr das angetan?

Einfach zu gehen?

Renate saß auf ihrem Bett und heulte. Sie weinte nicht, sie heulte.

Wie sagte man so schön? Sie heulte wie ein Schlosshund. Und das nur, weil er gegangen war.

Schon seit eine Woche konnte Renate nicht mehr denken. Wenn sie aufwachte, sah sie das leere Kopfkissen, wenn sie aufstand, um ins Bad zu gehen, sah sie den leeren Handtuchhalter, wenn sie in den Kleiderschrank sah, sah sie eine leere Schrankhälfte.

ER war weg.

Da klingelte wieder das Telefon. Hatte sie das nicht raus gezogen?

Wer störte sie in ihrer Trauer?

Renate schlurfte in die Küche, um etwas Wasser zu trinken. Seitdem ihr Ehemann weg war, hing sie nur noch in ihrer Wohnung rum.

Sie hatte ausnahmsweise ihren Bademantel angezogen, normalerweise lief sie nackt durch die Wohnung.

Für wen sollte sie sich noch anziehen? Für wen sollte sie sich schön machen? Warum sollte sie überhaupt noch leben?

ER war weg.

Sie hatte sich an den Küchentisch gesetzt, da sie wieder an seine Liebe denken musste, und ihr die Tränen kamen, als sie einen Schlüssel in der Wohnungstür hörte.

Renate sah mit verheulten Augen zur Tür, als sie aufging.

„Kind, was machst du? Warum gehst du nicht ans Telefon?

KIND, du siehst schrecklich aus.“

„Ach Mama“, sie fiel ihrer Mutter in die Arme. Die war die einzige, die sie verstehen würde. Denn auch Mama hatte einen geliebten Mann verloren.

„Mama, er ist weg, einfach gegangen. Was soll ich machen? Ohne ihn?“

„Renate, Kind, du stinkst. Du gehst erst einmal unter die Dusche. LOS, GEH“

Ihre Mutter hatte ihr einfach den Bademantel ausgezogen und schob sie ins Bad. Der Bademantel landete auf dem Berg schmutziger Wäsche, sie in der Dusche.

„Wenn du dich nicht reinigst, komme ich mit rein, und dann wird kalt geduscht.“

Renate kannte ihre Mutter, der machte eiskaltes Wasser nichts aus, wenn sie eines ihrer Kinder damit schocken konnte.

Sabine, die Mutter von Renate, sortierte, während ihre Tochter unter der Dusche stand, die Wäsche und füllte eine Maschine.

Dann ging sie in das Schlafzimmer und schüttelte den Kopf, das Bett war auch nicht gemacht.

Also zog sie es ab und legte die Sachen auf den Berg schmutziger Kochwäsche.

Durch die Scheiben der Dusche konnte sie sehen, dass Renate sich wirklich wusch, und nicht einfach nur unter den Wassernebel stand.

Gut, dann konnte sie sich um weiteres kümmern.

Im Kühlschrank fanden sich glücklicherweise keine verdorbenen Lebensmittel. Das Brot im Brotkasten war etwas sehr hart, der Mülleimer blühte.

Bevor Renate aus der Dusche kam, brachte sie alles zum Müll und kaufte beim Bäcker unten im Haus noch schnell etwas ein.

Als Sabine wieder zurück kam, trocknete sich Renate ab und sah ihrer Mutter an „Mama, was soll ich machen?“

„Arbeiten, kleine. Was denn sonst?“

„Mama, ich bin so alleine.“

„Komm, zieh dich an, dann essen wir was, und du erzählst.“

Renate zog sich das erste Mal seit zwei Wochen wieder etwas an. Dabei achtete sie darauf, dass die andere Schranktür geschlossen blieb, denn sie wusste, dass sie wieder anfangen würde, zu heulen, wenn sie den leeren Schrank sehen würden.

Als sie in die Küche kam, roch sie den Kaffee. Da sie keine Wurst oder Käse mehr gehabt hatte, gab es nur Brötchen mit Marmelade und Konfitüre.

Da merkte Renate erst, wie hungrig sie was. Sabine fragte „Hast du wirklich nichts gegessen?“

„Warum, Mama? Ich war alleine“

Sabine sah ihre Tochter an. Ja, sie wusste es, wie es war, wenn man verlassen wurde. Sie war plötzlich mit ihren beiden kleinen Kindern alleine. Renate war fünf, ihr Bruder Joschua, genannt Josch, sechs, als ihr Mann bei einem dämlichen Verkehrsunfall gestorben war.

Immer wenn Sabine daran dachte, wollte sie dem anderen am liebsten den Hals umdrehen. Doch das hätte nichts gebracht, denn dieser war dabei auch gestorben.

Sabine atmete noch einmal durch und überlegte, was sie mit Renate machen konnte.

Zu sich in die Wohnung nehmen ging nicht, die wäre zu klein. Nachdem die Kinder raus waren, hatte sie sich eine Einzimmerwohnung genommen.

Für gelegentlichen Besuch reichte das, aber nicht für eine verheulte, und verzweifelte Frau.

Da würde sie dann ihre eigene Tochter wohl schnell umbringen wollen.

Sie brauchte also eine andere Lösung.

Da fiel ihr Josch ein. Der Tunichtgut hatte sie erst letzten gefragt, ob sie keine Wohnung für ihn wüsste.

Er müsste bei seiner Ex langsam ausziehen. Der könne mal etwas Gutes machen und sich um seine Schwester kümmern.

„Also Kleine, was ist wirklich passiert?“

„Vor zwei Wochen, ich kam grade von der Arbeit“, Renate schreckte auf „Arbeit, ich war zwei Wochen nicht bei der Arbeit. Die werfen mich raus.“ Sie sah ihre Mutter an und hatte die eine Hand vor dem Mund.

„Keine Angst, das läuft als Urlaub“ sagte Sabine.

„Also, ich kam nach Hause, als Klaus mit einem Koffer aus dem Schlafzimmer kam. Er sagte ‚Ich hau ab. Du nervst mit deinen andauernden Kinderwunsch. Ich habe etwas Besseres gefunden‘ und ging aus der Tür.

Er legte noch seine Wohnungsschlüssel in die Schale, und weg war er.

Renate sah ihre Mutter an und wollte wieder anfangen zu weinen.

„Benimm dich, er war es nicht Wert.“

„MAMA“ sagte Renate und fing wieder an.

Langsam ging es Sabine auf den Keks. Ihr Schwiegersohn war schon immer ein Hallodri gewesen. Sie musste zugeben, dass er gut aussah und Frauen die Wäsche vom Leib reden konnte, aber er nahm immer den leichtesten Weg. Und Renate hatte wohl zu viel von ihm verlangt.

„RENATE, wenn du nicht aufhörst zu heulen, hole ich Josch.“

Renate sah ihrer Mutter an. Das konnte sie doch nicht machen. Josch hatte ihren Mann nie gemocht. Der würde nie zulassen, dass sie ihre Trauer ausleben konnte.

Während Renate in der Küche saß und an die Wand starrte, da ihre Mutter ihr das Weinen verboten hatte, kontrollierte diese den AB.

Es waren einige Anrufe von Renates Arbeitsstelle drauf, zwei von ihr, da sie ebenfalls ihre Tochter gesucht hatte. Einer von Josch, der seine Schwester einladen wollte, und drei von ihrem Ex.

Bei zweien wollte er sie sprechend und legte auf, als Renate nicht reagiert hatte, beim dritten sagte er, wo er wäre.

Sabine drehte sich zu Renate um. Ja, Josch wäre die Lösung.

Warum hatte Renate nur so einen Mann ausgesucht? Beide, Josch und sie hatten alles versucht, Renate davon abzubringen, und das Ergebnis sah man nun.

Sabine griff nach ihrer Jacke, einer für Renate und dann nach ihrer Tochter „Komm, du musst mal raus.“

Obwohl sich Renate sträubte, bekam sie die Jacke angezogen und wurde von ihrer Mutter aus der Wohnung gezogen.

Das war dann wohl vielleicht doch keine so gute Idee. Immer wenn sie ein Kind sahen, oder ein Paar, dass nebeneinander ging, schluchzte Renate auf. Besonders die Mütter mit Kinderwagen waren für Renate schwierig.

Sabine war es dann genug, und sie brachte ihre Tochter wieder in ihre Wohnung zurück. Dort setzte sie vor den Fernseher und machte das Nachmittagsprogramm an. Dort suchte sie die Sendung aus, die am wenigsten schlimm war und versteckte die Fernbedienung.

„Du bleibst hier sitzen, verstanden Kind?“

„Ja, Mama“

Sabine konnte jetzt einkaufen und ihren Sohn informieren. Der, wie erwartet, maulte. „Du wolltest doch einen neuen Schlafplatz. Nun bekommst du einen, und er passt dir nicht. Ich hätte sonst noch einen unter der Eisenbahnbrücke am Kanal für dich.“

„Na gut, Mama, ich mach es.“

„Sei lieb zu ihr.“

„Sie soll froh sein, dass sie diesen Menschen los ist.“

„Josch, du kennst deine Schwester, ärgere sie nicht zu sehr. Ab kommenden Montag muss sie wieder arbeiten.“

Sabine brachte die Lebensmittel zu ihrer Tochter, die sich interessiert das Programm im Fernsehen ansah. „Kleine, ich habe Josch informiert, der kommt zu dir.“

„Mama, bitte, der nervt.“

„Ist doch gut, dann denkst du mal an etwas anderes.“

Renate wurde grade dann gestört, als es interessant wurde. Sie grummelte und ging zur Tür. „Du, jetzt habe ich das verpasst“ maulte sie ihren Bruder an.

Der stellte seine Koffer ab und sagte „Ich habe noch zwei Koffer, hast du einen Schlüssel für mich?“

„Ich bin nicht dein Lager für sinnloses Zeug.

Da, der Schlüssel“

Renate ging zurück zum Fernseher, Josch verschwand aus der Wohnung.

Josch kam mit seinen beiden letzten Koffern und sah, wie seine Schwester auf das Fernsehbild starrte. Er hörte dem Programm kurz zu, es war wohl kein gehirnerweichendes Programm, sondern etwas, was wirklich interessant klang. Doch er musste erst einmal einräumen.

Nachdem er die leere Schrankseite mit seiner Wäsche gefüllt hatte, bezog er das Bett neu.

Da es die passende Zeit war, holte er Kuchen aus der Bäckerei und kochte Kaffee.

„Nate, Kaffee und Kuchen. Wo willst du das haben?“

Ihr Kopf ruckte hoch. ‚Nate‘ hatte sie schon langer keiner mehr genannt. „Hier im Wohnzimmer“ rief sie zurück.

Dann sah sie zu, wie ihr Bruder den Tisch deckte. Sie wusste gar nicht, dass der das konnte. Bei ihrer Mutter hatte er sich davor immer gedrückt.

Während sie den Kuchen aßen und den Kaffee tranken, merkte Renate, dass sie sich wohl fühlte. Anders, als sie erwartet hatte, nervte sie ihr Bruder nicht.

Wenn sie zurückdachte, hatte er sie auch nur bei einer Sache immer wieder genervt. Er hatte ihren Ehemann nicht gemocht.

„Josch“

„Ja, Nate?“

„Wann bist du eigentlich mit deinem Studium fertig?“

„Eigentlich bin ich fertig, ich warte nur noch auf den letzten Termin.“

„Und dann?“

„Mach ich Mama Konkurrenz.“

„Wo?“

„Wo wohl? Ich fange bei Mama in der Firma an.

Du, Nate, warum bist du eigentlich nicht bei Mama?“

Konnte sie es ihm sagen? Würde ihr Bruder sie nicht irgendwie verachten?

„Klaus wollte es nicht.“

„Blöder Kerl, es ist gut, dass du den los bist.“

Sie sah Josch an, als wenn sie gleich wieder anfangen würde, zu flennen, also sagte er „Wenn du heulst, bekommst du Schläge auf den Allerwertesten.“

Sie starrte ihren Bruder an. Er drohte ihr wirklich Schläge an?

Dann nickte er und sie hörte „Na, geht doch“

Renate war wütend auf ihren Bruder. Denn er hatte sie wirklich mit dieser Methode davon abgebracht, zu heulen. Und jetzt bestand kein Drang mehr danach.

Josch kam, nachdem er den Tisch abgeräumt hatte, mit der Fernbedienung zurück und setzte sich neben sie. „Komm, wir sehen uns ‚Rote Rosen‘ an.“

Sie sah ihn an, meinte er das wirklich ernst? Ja, schien so.

Da sie nichts sagte, schaltete er auf das Erste. Sie erwischten grade den Beginn einer neuen Folge.

Am Ende der Folge hatte sie sich bei ihren Bruder eingekuschelt und fühlte sich, das erste Mal, seitdem der Arsch weg war, wieder wohl.

Sie erschrak, hatte sie wirklich von ihrem Mann als ‚dem Arsch‘ gedacht?

Sie saßen nach der Sendung nebeneinander und sagten lange Zeit nichts.

Als Josch aufstand, murrte sie „Nate, ich mach Abendessen. Willst du nichts?“

War es wirklich schon so spät?

Renate konnte sich, als sie am nächsten Morgen aufwachte, nicht mehr erinnern, was sie am Tag vorher gemacht hatte.

Sie lag an den Rücken eines Mannes gekuschelt und fühlt sich einfach Wohl.

Als der Mann aufstehen wollte, wollte sie ihn festhalten, doch er kämpfte sich frei.

Schade, das war so schön gewesen. Dachte sie und träumte weiter.

Sie wurde aus ihren Träumen gerissen, weil ihr Jemand die Decke wegzog.

„He, Schlafmütze, aufstehen, ein neuer, wunderschöner Tag ist da.“

„Lass mich, du Ekel“

„Ein Ekel bin ich nur, wenn ich dir einen kalten Waschlappen auf den Bauch lege.“

„Ihhhhhhhhhhhhh“ Renate sah zu dem Mann, der neben dem Bett stand. Josch, ihr Bruder, und der würde so etwas mit ihr machen?

Nach dem Frühstück schleifte Josch seine Schwester aus der Wohnung. Sie sträubte sich, doch er hielt sie fest und ging dann mit ihr zum Park, um mit ihr auf einem der Seil-Kletter-Gerüsten zu spielen.

Renate verstand sich nicht mehr. Da spielte ihr großer Bruder mit ihr Fangen auf einem solchen Klettergerüst. Ihr, die doch erwachsen war, mit ihren 23 Lenzen,

machte es ihr Spaß. Sie wollte nicht mehr aufhören.

Bis Josch sie grade noch auffangen konnte, weil sie sich nicht mehr halten konnte.

Er setzte sie auf die eine Bank neben sich und beide sahen zu, wie die Kinder das machten, was sie grade gemacht hatten.

„Nate, ich bin KO.“

„Und ich erst. Danke Josch.“

Sie gingen langsam durch die Straßen, bis Josch Renate fragte „Burger?“

„Gute, oder Gummibrötchen?“

„Ich dachte an die von Frieda.“ Frieda war als beste Burgerbraterin der Stadt bekannt. Nicht bei den Touristen, nur bei den Kennern, deshalb war ihr Laden zwar gut besucht, aber nie überlaufen.

Es hieß, dass derjenige, der ihren Laden an die Reiseführerschreiber verriet, nur noch Gummiburger essen dürfe.

Renate nickte „Frieda? Immer.“

Nach einem Essen, das beiden wie immer, wenn einer von ihnen bei Frieda gegessen hatte, vorzüglich geschmeckt hatte, gingen sie wieder langsam zurück.

Diesmal gingen sie durch eine Straße, deren Ruf bei den anständigen Bürgern der Stadt nicht der beste war. Was wohl daran lag, dass gewisse ‚Damen‘ am Straßenrand standen und in den anliegenden Häusern die Zimmer stundenweise vermietet wurden.

Josch sah einen ihm bekannten Mann, der mit einer der Damen in eine Pension ging. Sollte er Renate davon erzählen?

Doch sie hatte ihn wohl selber gesehen, denn sie blieb stehen. „DER?“ fragte sie Josch.

„Sieht so aus. Wollen wir sehen, ob er Stammkunde ist?“

„Wie denn das?“

„Na, ob die ihn dort kennen.“

„Wie denn?“

„Ich nehm‘ dich mit rein. Du spielt ein leichtes Mädchen.“ Josch sah an ihr herunter „Obwohl du sicher 60kg wiegst“

Renate stieß ihm mit ihren Fingern in die Seite. Als er nach ihrer Bluse griff, wollte sie protestieren, doch als sie merkte, dass er sie etwas verruchener anziehen wollte, ließ sie das mich sich geschehen. „Mist, der BH müsste weg“.

„Josch“

„Doch, wenn die schön schaukeln wirkt das echter. Aber wir haben keine Zeit mehr“

Renate wusste gar nicht, wie verrucht sie gehen konnte, doch es machte ihr Spaß, ihren Hintern so schwingen zu lassen.

In der Pension hörten sie grade noch „Bis später, Klaus“, als sie beim Empfang erschienen.

Josch stellte sich direkt an den Tresen und sagte „Eine Stunde mit ihr“ und zeigte auf Renate.

„Die kenn ich nicht.

Kindchen, bist du neu hier?“

„Ja.“

„Gut, pass‘ auf, dass er dich nicht erwischt.“

„Er?“

„Ja, hast du ihn noch nicht gesehen? Ihm gehören die Mädchen hier. Er ist grade mit einer neueren hoch, um zu sehen, ob die sich gut macht.“

Renate sah zu Josch und wollte explodieren, doch er konnte die grade noch zurückhalten.

„Welches Zimmer?“

„Hier, Nummer 34. Dritte Stock, nehmt den Fahrstuhl. Der ist zwar nicht schnell, aber da könnte ihr schon mal anfangen“

Im Fahrstuhl stellte sich Josch so hin, dass er die Frau am Tresen sehen konnte, denn sie sah auch zu ihnen. Er drehte Renate so, dass sie die Frau auch sehen konnte und ließ seine Hände von unten in Renates Bluse gleiten. Sie wollte schon etwas sagen, als sie die Frau sah, und wie sie die beiden ansah. Als wenn sie sehen wollte, ob sie echt wären.

Renate streckte sich und stöhnte deshalb leise.

Auch, weil ihr Bruder in ihre Brustwarzen kniff, das Ekel.

Noch während der Fahrstuhl langsam nach oben zuckelte, öffnete Joch ihre Bluse, als sie sich beschweren wollte, sagte er „Der BH muss weg“

Er nahm ihr den BH dann ab, als sie oben angekommen waren, Dann schob er sie, mit offener Bluse auf den Gang. Die Bluse verdeckte ihre Brüste nur teilweise.

Als sie ins Zimmer kamen, wollte sie ihm eine runter hauen, doch er fing ihre Hand ab.

Im Zimmer drückte er sie aufs Bett und sagte leise „Setzt dich“

„Was sollte das?“ fauchte sie ihn leise an.

„Hast du die Frau nicht gesehen, die im Zimmer verschwand, als die Tür aufging?

Nate, du bist hier eine Nutte, die sehen nicht ordentlich gekleidet aus, wenn sie mit einem Freier aus dem Fahrstuhl kommen.“

„Woher weißt du das?“

Josch lachte leise „Ich musste während des Studiums, in meinem Nebenjob, mal in so einem Haus die Videoanlage reparieren.

MIST, die haben sicher auch eine. Komm, zieh dich aus.“

„Josch“

„Wenn die eine Videoüberwachung haben, müssen wir so tun als ob. Komm Nate“

Er ging, während sie sich widerstrebend auszog, in das kleine Bad. Nach kurzer Zeit kam er zurück und beugte sich zu ihr „Ja, haben sie. Ich hoffe ohne Ton.“

Sie sah ihn entsetzt an. Mit Ton?

Dann sah er den Fernseher und schaltete ihn an.

Es waren mehrere Programme wählbar, die alle verschiedene Pornos brachten. Einen, der besonders laut war, und bei dem, der Handlung nach, man diese Lautstärke wohl noch länger so haben würde, blieb er.

Renate stand nur noch in ihrem Höschen vor ihm. Josch sah seine Schwester und war überrascht darüber, wie schön sie war.

Wohl nicht nach jedermann Geschmack, aber ihm gefielen ihre Brüste und ihre Hüften. Ihr kleines Bäuchlein und, als sie sich drehte, sah er ihn, ihren Hintern.

Er zog sich auch aus und legte seine Sachen auf den zweiten Stuhl. Dann sagte er „Komm Süße, zeig mir, was du kannst.

Sie sah ihn erschrocken an, sollte sie ihm …?

Nein, er war doch ihr Bruder.

Aber er wollte wohl, dass sie sich hinlegte. Als sie lag, zog er ihr das Höschen aus, sah sie kurz an und legte sich dann auf sie.

„Nate, leider geht das nur so.“

Dann tat er so, als wenn er sie fickte, doch sein Schwanz rieb nur über ihren Bauch.

Renate wurde durch diese Bewegung aber auch erregt. Sie sah in das Gesicht ihres Bruders, der sie fast fickte, und sie wollte ihn küsste. Denn alleine das Reiben seines Schwanzes auf ihrem Bauch fühlte sich gut an.

Das Ekel erregte sie. Erst spielte er mit ihren Brüsten, dann trieb er sie mit seinen Bewegungen langsam zu einem Höhepunkt.

Er war doch ihr Bruder.

Renate bekam einen Schreck, als Josch plötzlich sich zur Seite drehte und sie anspritzte.

Dann sagte er leise „Die müssen doch denken, wir haben gefickt.“

Renate sagte leise „Und ich? Ich will auch kommen.“

Doch Josch war aufgestanden und wischte sich mit einem der Reinigungstücher, die auf dem Nachttisch standen, seinen Schwanz ab.

Sie war richtig sauer auf ihn. Wie sollte sie das denn ertragen?

Josch schaltete den Fernseher aus und sagte „He, Kleine, mach dich sauber, ich will wieder los.“

Renate sah ihren Bruder mit Abscheu an, denn er behandelte sie wie eine billige Nutte.

Sie wischte sich sein Sperma vom Bauch. Als sie sich anziehen wollte, fand sie nur ihr Höschen, nicht aber den BH. Sie sah ihn an, und er schüttelte leicht den Kopf.

Der würde etwas erleben, wenn sie wieder zu Hause wären.

So zog sie sich die Bluse und ihren Rock an und wollte aus dem Zimmer stürmen. Doch es stand jemand mit dem Rücken davor.

Renate bleib grade noch rechtzeitig stehen, um zu hören „Na Klaus, wie war sie?“

„Ganz brauchbar. Wir behalten sie.“

„Du, Klaus, und deine Tussi zu Hause? Wär‘ die nicht was für uns?“

„Das verklemmte Biest, das nur Kinder werfen will? Nee, auf keinen Fall. Auch die Mutter wäre ungeeignet.“

Renate wolle aufschreien, doch Josch hielt ihr den Mund zu.

Er schloss leise die Tür, und beide sahen sich an. Josch sah, wie sie kochte.

Nach ein paar Minuten öffnete er vorsichtig die Tür und sah, dass der Flur leer war. So gingen beide zum Fahrstuhl und fuhren wieder runter. Renate sagte leise „Josch, du bist ein Schwein“, und ging dann vor ihm aus der Pension. Er legte den Schlüssel auf den Tresen und folgte ihr langsam.

Er sah, wie Renate wie ein Schlachtkreuzer, ohne auf etwas Rücksicht zu nehmen, zum Ende der Straße ging.

Einige Freier wollten sie etwas fragen, doch sie ging einfach weiter.

Josch konnte sie am Ende der Straße einholend und folgte ihr bis zum Bus, mit dem sie nach Hause fahren konnten.

Während der ganzen Fahrt ignorierte sie ihn.

Nachdem sie ihre Tür aufgeschlossen hatte, stürmte sie ihn ihre Wohnung und warf ihm die Tür fast vor der Nase zu.

Sie warf ihre Tascheninhalte auf das Brett und verschwand im Bad.

Josch stand mit dem Rücken an der Wand neben der Tür zu Schlafzimmer, als sie nackt aus dem Bad kam. Er wollte sie festhalten doch sie sah ihn giftig an und sagte „Lass mich los, du Arschloch“

Sie ging ins Schlafzimmer und schmiss sich aufs Bett.

Hier heulte sie ins Kissen.

Josch kam seiner Schwester hinterher und sah sie auf dem Bett liegen.

Hier sah er das erste Mal seine Schwester wirklich nackt. Zwar nur den Rücken, aber ….

Josch setzte sich neben sie „Nate, was ist?“

„Du Arschloch hast mich angespritzt aber nicht an mich gedacht.

Was glaubst du, war das für ein Gefühl, als dein Schwanz auf meinen Bauch rieb? Ich wurde geil, und du Arschloch denkst nur an dich.“

Josch war überrascht. Er hatte nicht daran gedacht, dass seine Schwester dadurch erregt werden konnte.

Er legte ihr seine Hand auf den Rücken, um sie zu beruhigen, doch sie drehte sich um und sah ihn böse an „Entweder, du fickst mich jetzt ordentlich, oder ich schmeiß dich raus.“

Josch erstarrte.

„Was, kannst du nicht ficken? Los, fick mich.“ Renate sprang auf und fing an, ihren Bruder die Kleidung vom Körper zu reißen. Dabei riss so mancher Knopf ab.

Als sie die Hosen runter geschoben hatte, griff sie nach seinem Schwanz „na, geht doch. Der kleine Josch weiß, was er will“ und zog ihren Bruder zum Bett. Dann drückte sie ihn runter, so dass er auf dem Rücken lag und stieg auf ihr.

Josch sah sie die ganze Zeit nur an. Das hatte er von seiner Schwester wirklich nicht erwartet.

Sie ritt auf ihm und griff nach seinen Händen, die sie an ihre Brüste drückte.

„Lost, spiele mit ihnen. Kneif mich. Du darfst auch rein beißen, wenn du es nicht zu fest macht.“

Joch merkte, dass sie nicht mehr ganz so sauer auf ihn war. Ihre Stimme wurde weichen, und als er sie zu sich heran zog, um an ihren Brüsten zu nuckeln, wurde sie noch weicher.

Josch strampelte mit seinen Beinen, um die Hosen loszuwerden, und drehte sich dann aufs Bett, dabei mussten sie kurz unterbrechen. Er sah Renate an und sah ihr leuchten.

Dann konnten sie weitermachen, und Renate verpasste ihrem Bruder, als sie kam, einen Knutschfleck auf die linke Schulter.

Sie bewegte ihren Unterkörper noch einige Zeit, nachdem beide gekommen waren, was verhinderte, dass Joschs Schwanz komplett weich wurde.

Sie hob ihr Gesicht von seiner Schulter und sah ihren Bruder an „Ach Josch, was haben wir …“ da hatte er sie zu sich gezogen, um sie zu küssen.

Als sie mit dem Küssen aufhörten, fing sie plötzlich an zu kichern. Josch wartete, bis sie sich beruhigt hatte. Auf sein fragendes Gesicht hin sagte sie „Da habe ich grade geduscht, um deine Sahne von mir zu bekommen, und dann spritzt du sie in mich rein.

Du bist ein schlimmer Bruder. Weißt du das?“

Sie lagen noch einige Zeit im Bett, als Renate ich abstützte, um ihren Bruder anzusehen. „Und wie erklären wir das Mama?“

„Bei was?“

„Wenn ich unser ersten Kind bekomme.“

Über das entsetzte Gesicht von Josch musste sie so lachen, dass er aus ihr raus rutschte. Renate lag auf dem Rücken und musste immer, wenn sie zu ihm sah, wieder anfangen zu lachen.

„Ach Brüderchen, dein Gesicht war unbezahlbar.“

Renate drehte sich wieder zu ihrem Bruder und legte sich halb auf ihn. Der legte seine Arme um sie, und beide schliefen ein.

Josch wurde geweckt, weil ihm Licht ins Gesicht schien. Er sah hoch und hörte ein Räuspern. „Weck‘ sie und kommt dann ins Wohnzimmer.“

Er sah ihre Mutter den Raum verlassen. Sie kam noch einmal zurück und sagte „Angezogen. Sag ihr das.“

Josch weckte Renate, beide zogen Unterwäsche an und gingen zu ihrer Mutter.

„Setzt euch.

Kinder, was habt ihr euch dabei nur gedacht?“

„Mama, es passierte einfach“ wollte Renate sich rausreden.

„Wir waren in der Stadt unterwegs. Als wir durch die X-Straße gingen, sahen wir Klaus und wollten ihm hinterher“

„Was habt ihr in der Straße gemacht?“

„Wir wollten nur durch. Wir waren bei Frieda und wollten nach Hause.“

Das war eine logische Erklärung, die Sabine durchgehen lies.

„Und Klaus?“

„Der hatte eine bei sich, mit der er in einer der Pensionen verschwand.

Ich habe Nate mitgenommen, sie hat Nutte gespielt.“

„Wie?“

„Das Schwein hat seinen Schwanz auf meinem Bauch so lange gerieben, bis er auf mir kam, und hat mich hängen lassen.“

Josch sah seine Schwester etwas irritiert an, und führte dann fort „Als wir das Zimmer verlassen wollte, stand einer vor der Tür, mit dem Rücken zu uns, und sprach mit Klaus.“

„Klaus ist Zuhälter, wusstest du das, Mama?

Er sagte, ich sei ein verklemmtes Biest. Und dass auch meine Mutter ungeeignet wäre.“

Sabine musste schlucken. Ihren Schwiegersohn hatte sie nie richtig gemocht, dass der sie aber als Material für seinen Pferdestall betrachtet hatte, fand sie schon ein starkes Stück.

„Er ist Lude? Nein, das wusste ich nicht.

Was hast du jetzt vor Renate?“

„Ihn ausnehmen“ sagte Renate.

„Du meinst, der lässt sich das gefallen?“ fragte Josch.

„Er soll mir dafür zahlen, dass ich zwei Wochen komplett unbrauchbar war.“ Renate sah zu ihrem Bruder, der zu ihr sah und küsste ihn. „Und dass ich dich gefunden habe, muss er ja nicht wissen.“

„Kind, er ist dein Bruder“ sagtt Sabine.

„Na und, ich will ihn behalten. Was sagst du Josch? Hältst du es mit deiner nervenden Schwester länger aus?“

„Der hier?“ Josch griff nach Renate, und sah ihr ins Gesicht „Ja, doch.“ Dann küsste er sie. Sabine sah ihre beiden Kinder und schüttelte nur mit dem Kopf.

„Renate, du musst Montag wieder Arbeiten, Josch, du hast Montag den nächsten Termin. Verpasst die nicht.“

Dann verschwand sie aus der Wohnung. Bevor sie dir Tür schloss, sagte sie noch „Ich will zwei, verstanden?“

„Ja, Mama“ antwortete Renate.

Renate verschwand dann zusammen mit Josch wieder im Schlafzimmer. Die Unterwäsche blieb im Flur zurück. „Zwei?“ fragte Josch.

„Mindestens“ antwortete Renate und küsste ihren Mann.

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Diese Sexgeschichte wurde von Rafe_Cardones veröffentlicht.

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