WIR WAREN ARM, UND BRAUCHTEN DAS GELD

Veröffentlicht am 13. Januar 2022
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Elisabeth und Sebastian Sauerkraut saßen nach dem Abendessen zusammen am Küchentisch, die Kinder, ihren 18-jährigen Sohn Fritz und die 19-jährige Tochter Liliy, genannt Lillifee oder Fee, hatten sie weggeschickt, denn das Gespräch, das sie miteinander führen wollten, würde nicht so einfach werden.

Sie wollten zuerst einmal die Alternativen ausloten. Später, wenn sie eine Aussicht hatten, würden die Kinder natürlich bei der Entscheidung über das dann folgende Leben der Familie mitbestimmen können.

Die Familie war pleite, das letzte Unternehmen, das die beiden gestartet hatten, hatte nicht den gewünschten Erfolg. Und nun war ein Großteil der Ersparnisse aufgebraucht. Da sowohl Sebastian als auch Elisabeth in der Firma, deren Untergang sie bereden wollten, gearbeitet hatten, gab es, bis sie eine neue Einkommensquelle aufgetan hatten, auch kein Geld.

Sebastian sagte „Ich glaube, wir müssen zurück.“

„Zu den Eltern? Auf keinen Fall.“

„Elisabeth“

„Nichts da, die beiden haben und schon damals nicht verstanden.“

„Aber wir haben kein Geld. Wenn wir die Schulden bezahlt haben, haben wir weniger als nichts, da dann unsere Konten leer sind.

Und das weißt du auch.“

„Ja, Scheiße. Sebastian. Mich fällt nichts ein, aber zu den Eltern?“

Er sah seine Frau lange an und sagte dann „Und wenn wir auf den Hof ziehen?“

„Und was sollen wir da machen? Da wohnt doch schon seit dem Umzug in den Bungalow keiner mehr. Da müssten wir erst einmal sanieren.“

„Hast du in der nächsten Zeit was Besseres vor?“ Sebastian sah Elisabeth an, die mit dem Kopf schüttelte, sie sagte nur „Und dann?“

„Ferien auf dem Bauernhof, du weißt doch, damals …“

„Du spinnst. Du willst, dass ich mich um nörgelnde Kinder und überkandidelte Eltern kümmere?“

„Nein, ich dachte an Ferien, die nur für Erwachsene gedacht sind. Kinder dürfen nicht Dabei sein.“

Sie sah Sebastian an. Dann räusperte sie sich und sagte „Das willst du deinen Eltern zumuten?

Sebastian, du bist unmöglich.“

Er sah Elisabeth an und meinte nur „Meinen?“

„Las das, es ist schon schlimm genug, dass Fee mich letzten gefragt hatte.“

„Was denn?“

„Wann und wo unsere Hochzeit gewesen sei. Sie wolle mit Fritz etwas zu unserem zwanzigsten machen.“

Elisabeth sah Sebastian an und grinste „Wenn, dann könnten wir auch unseren eigentlichen Beruf einbringen.“

„Wie?“ Sebastian sah sie an. Dann lachte er leise „Du puderst die Orangenhaut weg, und ich filme, wie sie poppen?“

„So ungefähr. Wenn man das noch weiter aufzieht, könnten wir Halbstundenfilme produzieren, mit Drehbuch und so. Wenn wir da an speziellen Veranstaltungen anbieten, dann könnten sich Freunde zusammenfinden, die als Erinnerung einen Film bekommen.“

Sebastian sah die Frau, die ihm gegenüber saß, an „Ach, und wer war das mit ‚Ferien für Erwachsene‘ sei den Eltern nicht zu vermitteln? Ich glaube, das warst du, geliebte Elisabeth.“

Sie nickte nur.

Sie saßen sich noch gegenüber, als das Telefon klingelte. Elisabeth holte den Hörer und ging ran, sie drückte sofort auf die ‚Lauthören‘ Taste.

„lo, wie geht es euch beiden?“, hörte man eine Frauenstimme.

„Hallo Mama“, meldete sich Elisabeth. „Hallo Mama“, kam auch von Sebastian.

„Euer Vater hat mir grade gesagt, dass eure Idee mit einer Pleite geendet ist. Und da haben wir uns gedacht, dass ihr doch zu uns ziehen könntet. Der Hof steht leer.“

„Mama, wir hatten auch überlegt, …“

„Warum überlegt ihr noch?“

„Wir haben die Kinder noch nicht gefragt.“

„Die werden sicher begeistert sein, endlich ihre Großeltern kennenzu lernen. Wissen sie eigentlich, dass ihr Schwester und Bruder seid?“

„Nein, Mama, wir haben es ihnen nicht gesagt.“

„Feingling, Sebastian.“

„Ja, Mama.“

„Also, kommt ihr?“

„Wir fragen sie morgen, ich würde gerne, du doch auch Elisabeth, oder?“ Sebastian fragte seine Schwester.

„Ja, ich würde auch gerne wieder bei euch sein.“

„Gut, ich melde mich morgen Abend noch einmal. Ich liebe euch, euer Vater auch, aber wisst ihr, das war damals schwierig für uns. Unsere beiden Kinder ein Paar? Um das zu verdauen, haben wir unsere Zeit gebraucht.“ Die Mutter der beiden legte eine kurze Pause ein. „Und dann wart ihr weg, oder hattet zu viel zu tun. Und wir wollten die Kinder nicht aus ihrem Leben reißen.

Aber wir beide haben immer an euch gedacht. Und uns immer informiert, wie es um euch steht.“ Sie machte noch eine Pause. „Da kommt euer Vater. Paul, hier, die Kinder.“

„Hallo ihr beiden. Ich habe schon angefangen, das ganze Gerümpel auf dem Hof zu schaffen. Wann kommt ihr?“

Elisabeth sah ihren Bruder an und musste grinsen. Typisch ihr Vater, maulfaul aber süß. Wer hatte gedacht, dass der Mann, der seine beiden Kinder, seine Tochter sogar Schwanger mit seinem ersten Enkel, vom Hof gejagt hatte, jetzt für sie ein neues Zuhause anbietet.

„Papa, wir reden morgen und kommen vielleicht schon für ein Wochenende. Wir melden und. Bestimmt.“

„Schön, ich habe euch beiden vermisst.“ Elisabeth sah, dass ihr Ehemann und Bruder Tränen in den Augen hatte. Auch sie musste sich zusammenreißen, denn damit hatten beide nach diesem Streit damals nicht gerechnet.

Sebastian legte das Telefon, das er seiner Frau aus der Hand genommen hatte, auf den Tisch. „Der alte Holzkopp. Habe ich ihn vermisst.“

„Ich auch, ach Papa.“

Am folgenden Tag saß die ganze Familie zusammen, die beiden Kinder wussten, dass etwas anstand, so dass sie schon als sie von dem Treffen erfahren hatten, ihre Termine angepasst hatten.

Sebastian sah zu Elisabeth und sagte, nachdem sie genickt hatte, „Wir ziehen um.

Um unsere Schulden bezahlen zu können, müssen wir das Haus mit Grundstück verkaufen.“ Fee sah zu ihrem Vater und fragte „und wohin?“ Fritz nickte.

Elisabeth sagte „Wir ziehen zu unseren Eltern. Die geben uns das alte Haus vom Hof. Die beiden sind schon vor Jahren in einen Bungalow am Rande des Grundstücks gezogen. Papa hatte uns gestern gesagt, dass er angefangen hat, das alte Gebäude leerzuräumen.

Mama will, dass wir am Wochenende zu ihnen kommen.“

Fee sah erst zu ihrem Bruder und dann zu ihrer Mutter. Bei ihrem Bruder hatte sie gesehen, dass er die gleiche Frage hatte. „Euren Eltern?

Ma, Pa, was bedeutet das?“

„Das wir nicht verheiratet sind.“ Sebastian griff nach Elisabeths Händen und drückte sie leicht. „Das bedeutet, dass eure Mutter meine Schwester ist.“

Die beiden Kinder sahen sich an, bis Fritz sagte „Hab ich dir doch gesagt, Fee.“

„Ja, aber ich wollte es nicht glauben.“ Elisabeth fragte neugierig. „Wie seid ihr drauf gekommen?“

Fritz sagte, „Ich brauchte doch mal Unterlagen, und habe eure Ausweise und Geburtsurkunden gesehen. Für ein Ehepaar hatten eure jeweiligen Eltern zu ähnliche Name.“

Sebastian lehnte sich zurück und meine „So, das wäre geklärt.“ Dann setzte er sich wieder grade hin. „Unsere Liebe hat unsere Eltern verstört. Elisabeth war mit dir schwanger, Fee, als wir vom Hof geworfen wurden.“

„Wir wussten, dass sie es nicht verstehen würden, wir verstanden es ja selber nicht. Und so waren wir bis zu deiner Geburt alleine.“ Elisabeth sah zu ihren Kindern.

„Dann haben wir unsere Ausbildung beendet. Elisabeth hatte ihre als Maskenbildnerin schon angefangen. Sie konnte sie glücklicherweise nach deiner Geburt beenden.

Ich hatte auch eine beim Film angefangen.

Na ja, den Rest kennt ihr.“

„Wir sind mit euch durch die Welt gezogen und waren fast immer erfolgreich.“ Sebastian nickte zum letzten Satz seiner Frau. „Bis jetzt.“

Fee fragte „und was wollte ihr dann machen?“

„Der da hat an eine Art ‚Urlaub auf dem Bauernhof‘ gedacht“, sagte Elisabeth, und zeigte auf ihren Bruder.

„Nörgelnde Kinder betreuen? Ma, nicht mit mir.“ Fritz sagte, was seine Schwester auch sagen wollte.

„Eher Urlaub für Erwachsene, Kinder wären nicht erlaubt.“

„Sex im Heuschober?“ Fee lachte.

„So ähnlich. Dein verfickter Vater hatte noch eine Idee.“

„Er will das filmen?“ Fritz sah seinen Vater interessiert an. „Junge, wenn, dann sind wir die Betreiber der Lokation, keine Teilnehmer.

Ich dachte an Gruppenveranstaltungen, bei denen wir den Gruppen Filme dessen anbieten, was sie …“, „getrieben haben, Pa.“ Fee sah ihren Vater unschuldig an.

„Und Oma und Opa? Werden die nicht etwa dagegen haben?“ Fees Frage war wirklich nicht unwichtig.

Elisabeth sah zu ihrem Bruder und meinte „Die hatte nur gestört, dass wir Geschwister und ich schwanger von meinem Bruder waren. Beim Sex an sich waren sie recht wild, nicht Sebastian?“ Der nickte. „Weißt du noch, als wir sie gesehen haben? Mama auf Onkel Hugo, und Papa mit Tante Lore?“ Elisabeth kicherte „Ja, das war ein Anblick.“

„Ich denke, die hatten was gegen Familiensex.“ Fritz klang neugierig.

„Onkel Hugo und Tante Lore waren ein befreundetes Paar, das wir Kinder so nannten.“

„Lore hatte ganz schöne Möpse, die von Mama waren aber auch nicht ohne.“

„Du wieder.“

„Du hast von den Schwänzen geschwärmt.“ Die Kinder sahen ihre Eltern an.

„Ich wollte dich ärgern. Ich wollte, dass du mich da nimmst, von wo wir aus zusehen konnten, doch du hattest Angst.“

„Elisabeth, wir waren nackt, die waren im Warmen und ich sollte dich auf der Terrasse nehmen.“

„Es wäre geil gewesen.“

„Sicher, du wärst von meinem Sperma getroffen worden, das auf dem Weg aus meinem Schwanz bis zu deinem Körper gefroren wäre. Sehr geil.“

Elisabeth sah zu den Kindern. „Ihr wisst ja, dass euer Vater in Froststarre verfällt, wenn es unter 27 Grad sind.“ Die Kinder nickten. „Pa, du bist eine Frostbeule.“

„Wir standen im Schnee.“ Die Kinder sahen zur Mutter, die grinsend mit dem Kopf nickte. „Ja, es war kalt, aber geil.“ Die Kinder lachten. Selbst Sebastian musste lachen.

Dann sagte Fritz „Zurück zum Thema. Ihr wollt Pornos drehen.“ Fee ergänzte „Ma pudert die Orangenhaut weg und Pa filmt sie beim Poppen.“ Die Eltern mussten losprusten, als sie sich beruhigt hatten, sagte Elisabeth „Das waren genau die Worte eures Vaters.“

Fee sah zu ihrem Bruder „Du schreibst doch solche Schmuddelgeschichten, da kannst du doch sicher ein paar Drehbücher liefern, oder?“ Die Eltern sahen, wie ihr Sohn ein knallrotes Gesicht bekam. Fee sah zu den Eltern „Ich habe, als sein Computer mal nicht gesichert war, ein paar Geschichten gefunden. Mein lieber Scholli. Jetzt weiß ich, wie du darauf kommst.“

„Was für Geschichten?“ – „Kann man die lesen?“

„Euer Sohn schreibt Pornos. Von lüsternen Hausfrauen, über Alte und Junge bis zu Inzest.“ Fee sagte das auf die Frage von Elisabeth, und zu ihren Vater sagte sie „Ich habe sie auf einer Seite gefunden, doch die klauen die Geschichten wohl von anderen Seiten.“

Alle sahen, dass Fritz über das was seine Schwester da verraten hatte, nicht so glücklich war. „Als wenn du besser wärst“, maulte er. Fee war plötzlich still.

„Wie?“, Elisabeth sah ihre Tochter scharf an.

„Die Bilder sind doch harmlos“, wollte Fee beschwichtigen.

„Bis sie mit Sprechblasen versehen worden sind. Da sind meine Geschichten harmlos gegen.

Ma, Pa, eure Tochter poussiert für Porno-Bildergeschichten. Nicht immer alleine.“

„Doch.“

„Und was ist das, was auf dir klebt?“

„Gelatine.“

„Sicher, Gelatine.“

„Ja, Marie macht die Fotos und bespritzt mich dann damit, so dass es aussieht, als wenn der Mann, der auf dem Bild vorher oder hinterher gezeigt wird, mich vollgespritzt hat.“

„Voll rein.“

„Ja, auch da rein. Das ist geil, wenn das rausläuft.“

„Moment, du hast ‚Maria‘ gesagt?“

„Ja, sie fotografiert mich, und ich sie.“

„Und wer macht das, wenn ihr beide zu sehen seid?“

Fee schluckte. „Die hast du auch gesehen?“

„Ja.“

„Die macht ihre Mutter.“ Das Gesicht von Fee zeigte einen verträumten Ausdruck, der die drei anderen nur einen Schluss erlaubte, was Maria und ihre Mutter noch so alles mit Fee trieben.

Die vier schwiegen sich an, bis Sebastian sagte „Wir wären dann also eine erfolgreiche Familie im Porno-Geschäft. Fee ist dann Regieassistent und Co.“

„Wieso Familie? Ma, Pa, was habt ihr getrieben?“

„Die letzten Filme, da müsste noch Geld kommen, waren das, was wir machen wollen. Eure Mutter hat die Orangenhaut überpudert …“ – „… und du die beim Poppen gefilmt.“

„Genau“, die Eltern hatten sich wieder gefangen.

Bevor sie aufstanden, sagte Elisabeth noch „Ach übrigens, ihr macht euch nicht an die Kunden ran, das ist doch klar, oder?“

Die Kinder sahen sich an und nickten.

Am folgenden Freitag fuhren die vier zur Familie. Fee und Fritz waren aufgeregt, sie würden ihre Großeltern das erste Mal sehen. Wie würde das werden?

Elisabeth und Sebastian waren aufgeregt, da sie ihre Eltern das erste Mal seit zwanzig Jahren sehen würden.

Die vier standen, nachdem sie am Ziel ausgestiegen waren, den beiden Großeltern der Kinder gegenüber. Und dann breitete Ilse ihre Arme aus und nahm ihre Tochter in diese. Fee ging langsam auf ihren Großvater zu. „Hallo, ich bin Lilly, genannt Fee.“ Der nahm sie fest in ihre Arme, dass sie einen Schreck bekam. Dann winkte er Fritz. „Komm, mein Junge, lass dich umarmen.“ Stefan, der Großvater, drückte dann seine beiden Enkel fest an seine Brust. Sebastian stand vor den anderen Familienmitgliedern und hatte Tränen vor Freude in den Augen.

Er wusste, sie hätten früher nach Hause kommen sollte.

Ilse sah über die Schulter ihrer Tochter und sagte „Sebastian, mein Schatz, komm zu mir.“ Elisabeth ließ dann Platz für ihren Bruder, der seine Tränen trocknete und zu seiner Mutter ging.

Dann sagte Stefan, „sind wir auf einer Beerdigung? Kommt in den Garten, wir haben Kaffee und Kuchen“, und zu Sebastian „Ja, du Ignorant, wir haben auch Tee für dich.“ Fritz lachte, weil so sein Vater von seiner Mutter genannt wurde, wenn sie für ihn Tee machte, denn Sebastian schmeckte Kaffee einfach nicht.

An der Kaffeetafel wurde über die vergangene Zeit geredet, und ‚die Großen‘ sagen, dass sie sich viel früher hätten zusammensetzten sollen. Stefan sagte „Wir waren geschockt, nicht Inge?“, die nickte, „aber dass wir euch dadurch verlieren, haben wir nie gewollt.

Und deshalb sind wir froh, euch aus eurer Klemme helfen zu können.“

„Was habt ihr denn vor?“, fragte Inge.

Sebastian sah zu seiner Frau, die sagte „Zuerst das Haus und Grundstück verkaufen, damit wären die Schulden abgezahlt und wir könnten neu anfangen.“

„Wir haben uns überlegt, so eine Art ‚Ferien auf dem Bauernhof‘ zu machen.“ Führte Sebastian weiter. „Aber nur für Erwachsene. Damit die sich freier bewegen können.“

„Papa und Mama wollen einige Kunden auch anbieten, diese Ferien als Film zu verarbeiten“, Fee grinste nicht sehr Damenhaft über die Formulierung ihres Bruders.

Stefan sah zu Ilse und meinte „Irgendwie verstehe ich das noch nicht.“ Ilse meinte dazu „Ihr wollt aber keinen Swinger-Urlaub anbieten? Und das als Porno verfilmen, oder?“ Stefan sah seine Frau an und meinte dann „Doch, so würde ein Schuh daraus.“ Dann sah er zu seinen Kindern „Kinder, Kinder, das geht aber nicht.“ Die sahen ihren Vater erschrocken an. „Wenn ihr nicht sicherstellt, dass eure Gören nicht die Finger von den Leuten lassen.“

„OPA“, Fee sah ihren Großvater an, man könnte meinen, die Empörung war nur gespielt. „Wie kannst du nur denken, Fritz und ich würden uns an unseren Gästen vergreifen.“

„Ach, ihr treib es auch wie eure Eltern? Fee, ich hoffe, du verhütest.“ Ilse sah zur Familie und meinte noch. „Das kann nur eine riesen Schweinerei werden. Ich helfe beim Catering und Elisabeth. Stefan, du musst auf deinen Sohn hören. Denn du wirst sein Beleuchter, oder wie man das nennt.“

„‚Armleuchter‘, Oma“, sagte Fritz. „Ach so, dann muss er nichts Neues lernen.“ Stefan grinste seine Frau an, die wusste, dass sie dafür zahlen musste. Doch das macht beiden immer besonderen Spaß.

Die sechs Familienmitglieder fuhren nach dem Kaffeetrinken zum alten Hof, denn dessen Gebäude standen fast am anderen Ende des Grundstücks. Stefan hatte schon vor längerer Zeit den Betrieb auf dem Hof eingestellt. Er lieh sich dreimal im Jahr eine Mähmaschine von einem Nachbarn, um seine Ländereien, die er in naturbelassene Wiesen umgewandelt hatte, zu mähen.

Er hielt sich noch ein paar Pferde, auch die von Freunden, doch für die gab es neue Ställe, so die Pferde nicht auf diesen Wiesen waren, in der Nähe des Bungalows, in dem er mit Ilse wohnte.

Die Mahd nutze er im Winter für die Pferde oder verkaufte sie.

Das Geld verdienten Ilse und Stefan als Landtierärzte.

Alle sechs standen vor dem alten Hofgelände.

„Also, was wollt ihr?“, war die erste Frage von Stefan. Elisabeth sah sich um und wollte etwas sagen, als Fee vor Freude aufschrie. „Da, da will ich drin wohnen. Ist das süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß.“ Sie sah auf das alte, schon etwas heruntergekommene Altenteil, das etwas abseits stand. Dann sah sie zu ihren Eltern. „Bitte, Ma, Pa“, sie sah zu ihren Großeltern, „Opa, Oma. Bitte.“

Stefan sah zu seinem Sohn, der kurz schluckte und dann sagte. „Das wird nicht gehen …“

„Papa, bitte, bitte, bitte, ich bin auch ein ganz liebes Mädchen.“ Sie sah ihrem Vater mit einem Blick in die Augen, dass er schlucken musste.

Sebastian schluckte, seine Frau und seine Mutter waren gespannt, wie er da wieder raus wollte. „Fee, du hast mir nicht zugehört. Ich wollte sagen, das geht nicht, bevor wir renoviert und angebaut haben.

Mama, das Haus hat doch nur zwei Zimmer, oder? Das Schlafzimmer und die Küche.“ Ilse nickte. „Und das wäre dann doch etwas eng.“ Fee sah ihren Vater skeptisch an. „Oder willst du auf das Plumpsklo“, er zeigte auf die Hütte vor dem Haus, „und dich an der Pumpe waschen?“ Hier zeigte er auf die Handpumpe. „Im Sommer und im Winter.“

„Im Winter?“ Fee sah zu ihren Großeltern, Stefan nickte. „Was glaubst du, warum wir den Bungalow gebaut haben, als wir das Geld hatten.“

„Ich habe mit fast die Möse dabei im ersten Winter erfroren, als wir noch in dem Haus gewohnt hatten.“ Ilse sah ihre Enkelin an. „Und ich habe sie dir wieder aufgetaut“, meine Stefan, „Ja, das war wild.“ Ilse strich ihrem Sohn über den Arm. „Du bist das Ergebnis.“

„Na gut, aber das Haus muss sein Aussehen behalten. Das sieht so niedlich aus.“ Das verstanden alle. Denn das Haus war wirklich niedlich. Doch wie sie das machen konnten, war allen unklar.

Dann sahen sie sich die alten Hofgebäude genauer an. Elisabeth hatte einen Block mit Stift mitgebracht, und schrieb sich auf, was sie anders nutzen wollten, und was wie renoviert werden müsse.

„Wie wär es, wenn wir den Stall in ein Schlafsaal umwandeln.“

„Wie sieht das denn aus?“

„Wir lassen die Boxen. Ich habe gehört es gibt ein Hotel, bei dem die Leute auf Stroh schlafen.“

„Stroh haben wir nicht. Und das Heu bringt baren Geld.“

„Alle Ställe? Auch die Schweineställe?“ Sie sahen hinein und Fritz sagte „Die niedrigen Boxen als Schlafsaal? Da würde ich dann aber IR-Scheinwerfer und Kameras installieren.“ Alle grinsten.

„Und die Futterkoben? Lassen wir die?“, Elisabeths Frage wurde mit „Ja, aber wir müssen den Boden schließen.“

Einen Teil der Kuhställe sollte eine Badelandschaft werden, es sollte einige Toiletten und nur wenige Bäder geben. „Wenn wir für Swinger da sein wollen, sollen die sich gefälligst auch dabei zusehen“, sagte Sebastian, was allgemeine Zustimmung fand. „Eine Sauna brauchen wir aber auch.“

Es wurden Küchenräume und ein Speiseraum vorgesehen, in einem anderen Teil wurden auch Räume vorgesehen, die genutzt werden konnte, wenn das Wetter es nicht ermöglichte, nach draußen zu gehen.

Zum Schluss war nur noch ein Gebäudeteil übrig, der noch nicht verplan war. Auf den Vorschlag von Stefan wollten sie hier normale Schlafräume einrichten. „Wenn ihr mal eine Woche normale Gäste haben wollt. Die könnt ihr nicht in die Schlafsäle schicken.“

In einer Ecke wurde auch alles für die Filmtechnik vorgesehen. Hier konnten sie dann die Filme bearbeiten.

Alle wussten, dass sie so viel wie möglich alleine machen mussten, denn sie mussten mit dem Geld sparen.

So wurde zuerst das Wohnhaus der Familie umgebaut.

Die Familie schlief während der Zeit im alten Familientrakt, was für alle Einschnitte brachte, aber besonders Fee und Fritz die Gelegenheit bot, sich für das zu interessieren, das seitdem sie über die Beziehung ihrer Eltern Bescheid wussten, besonders interessiert. Ihre Eltern.

Fee schielt nach ihrem Vater, Fritz versuchte immer wieder seine Mutter weniger bekleidet zu sehen.

Doch keiner traute sich, das ihren Eltern zu zeigen.

Elisabeth hatte einmal ihre Tochter beobachtet, wie diese etwas mehr Haut zeigte, als sie ihren Vater in der Nähe wusste. Und beobachtete dann auch Fritz, und erwischte ihn dabei, wie er seine Mutter beäugte.

Später, in der Nacht, sagte sie zu ihrem Mann „Wusste du, dass unsere lieben Kinder ihren Eltern nachspionieren?“

„Wie?“

„Na ja, bei dir kommt hinzu, dass Fee versucht, dich mit ihrem Körper zu erregen.“

„Du meinst, die beiden wollen mit uns ins Bett?“

„Auf jeden Fall mit dem entsprechenden Elternteil. Bei Fritz ist das ein bisschen lustig, wie er mir hinterher spioniert. Sieh dir mal Fee an.“

Sebastian sah seine Frau an und meinte dann „ich werde es machen.“

Dann sagte er „Du weißt, dass es im Haus, obwohl wir es umbauen werden, eng zugehen wird?“ Elisabeth sagte nur „Ja, weiß ich.“

„Gut, mein Schatz.“

Der Umbau war, mit professioneller Hilfe vieler Leute, schneller beendet, als die Familie gedacht hatte.

Die sechs standen vor dem Haus und Ilse sagte „Kinder, ich habe zur Feier des Tages am See ein kleines Barbecue vorbereitet.“

Die Enkel sahen sich an. „See? Hier gibt es einen See?“, frage Fritz. „Ja hinter dem Wäldchen. Kommt mit.“ Auf dem Weg zum See blieb Sebastian bei seiner Mutter, er nahm ihr den letzten Korb weg, und sie folgten den anderen vier. Ilse sagte „Sie dir die Vier mal an, Sebastian.“ Der eine Arm von Fritz lag um Elisabeths Hüfte, so wie die Arme von Stefan und Fee auf ihren Rücken verschränkt waren.

„Du meinst?“

„Nein, aber das wird was.“ Ilse sah ihren Sohn an. „Da bleiben wir alleine zurück.“ Sebastian stellte den Korb ab und griff nach seiner Mutter. Er legte seine Arme um ihre Hüften und zog sie an sich. „Mama.“

„Ja, mein Sohn.“

„Meinst du, wir könnten ..“

„Sebastian, Sebastian, du bist ein schlimmer Junge. Was willst du deiner Mutter andeuten?“

Er zog an sich und gab ihr einen leichten Kuss. Sie sah ihn, nachdem sie den Kuss erwidert hatte, an und sagte „Komm, wir gehen weiter. Sonst haben wir nicht so viel Zeit wie die anderen.“ Sebastian griff nach dem Korb, sie legte einen Arm um ihn und schlug ihn leicht auf den Po. „Mein Junge.“

„Mama?“

„Ja, Sebastian.“

„Danke.“ Sie lachte leise. „Ihr habt uns auf dumme Gedanken gebracht.“

„Inwiefern?“

„Dein lieber Vater hat mich um Erlaubnis gebeten.“

„Welcher Art?“

„Er möchte mit seiner Tochter und seiner Enkelin schlafen.“ Sebastian sah seine Mutter scharf an. „Ja, und mir erlaubt, das Gleiche mit meinem Sohn und meinem Enkel zu machen. Wenn du dich also nicht traust, hast du nur deine Schwester.

Machst du mit?“

„Mama“, Sebastian lachte.

„Sehr schön, jetzt aber los.“

Als die beiden am See ankamen, hatten sich die anderen schon ausgezogen. Sebastian sah seine Schwester interessiert zu ihm sehen. Ihr war das wohl ebenso suspekt wir ihm. Doch er stellte den Korb aber und ging zu ihr. „Willst du?“, fragte er Elisabeth. „Ich darf? Danke, mein Schatz.“ Elisabeth ging zu ihrem Sohn. Fee saß schon neben ihrem Großvater. Ilse hatte sich erst ausgezogen und dann angefangen, den Korb auszupacken. Sebastian zog sich aus und sah sich dann an, was aufgebaut war. Es standen vier Zelte mit je einer über den ganzen Boden gehenden weichen Matte am Ufer. „Wir müssen es ja nicht übertreiben“, meinte Ilse.

Die sechs saßen zusammen auf den Bänken und aßen etwas vom Grill oder eine der nicht gegrillten Zutaten. Sie unterhielten sich über alles Mögliche, und die Paare für den Tag küsste sich und strichen mit ihren Händen über den Körper des anderen. Bis Elisabeth sagte „Ich kann nicht mehr. Fritz, komm.“ Sie zog ihren Sohn zu einer der am Strand liegenden Matten legte sich auf diese. „Leck mich“, war die letzte Aufforderung, die er brauchte.

Fee hatte ihren Großvater zur zweiten Matte gezogen und ihn auf den Rücken gelegt, so dass sie auf ihm reiten konnte.

Ilse sagte leise zu Sebastian. „Komm, liebe mich, mein Sohn.“ Diese beiden legten sich in die eine Hütte, und Sebastian fing an, seine Mutter sanft zu lieben.

Ilse genoss ihren Sohn. Als er sie, nachdem sie ihren ersten Höhepunkt bekommen hatte, fester ran nahm, forderte sie noch mehr. Die beiden vergaßen, wo sie waren, wer sie waren, und liebten sich.

Ilse griff neben sich, nachdem sie wieder aufgewacht war, und zog die Decke, die sie hingelegt hatte, als sie die Zelte ausgestattet hatte, um sich und ihren Bettgefährten zuzudecken. Sie sah auf ihren Sohn und schmunzelte. Wie der Junge sich gemacht hatte. Und dass es, obwohl sie und Stefan lange Bedenken gehabt hatten, doch Spaß gemacht hatte.

Es war anders als mit den anderen Männern, mit denen sie geschlafen hatte, wenn ihr Stefan die Frauen dieser Männer gefickt hatte. Es war intimer.

Ilse beschloss, öfter mit ihrem Sohn, und natürlich ihrem Enkel, zu schlafen. Stefan würde sich mit seiner Tochter oder Enkelin sicher auch machen wollen. Ilse fragte sich nur, ob Fritz und Fee ein Paar bleiben würden, oder ob sie andere Partner finden würden.

In der Zeit der Bauarbeiten gab es immer wieder Situationen, besonders an den Wochenenden, wenn die Familie alleine war, dass die Männer und Frauen ihre Partner tauschten. Als Sebastian das erste Mal mit seiner Tochter schlief, war es für ihn ein komisches Gefühl. Seine kleine Lilliefee, und dann war sie so eine verdorbene Frau. Was sie von ihm alles forderte. Und was sie ihm alles gab.

Sebastian lag neben Fee und hörte ihren Atem, während sie schlief.

Die Hofgebäude waren fertig, doch da es langsam Winter wurde, wollte die Familie ihr Geschäft noch nicht öffnen. Sie hatten die gesamten Installationen überprüft, als Ilse mit einer Frage auftauchte. „Kinder, ein Kunde hatte letzten mich gefragt, ob ich einen Ort kennen würde, an dem seine Familie ihr Weihnachten feiern könnten.“

„Ja, und?“, fragte Elisabeth.

„Die Familie hat, so sagte er mir, wenn alle eingeladenen kommen würden, gut zwanzig Mitglieder. Sieben Paare und die Kinder. Das wäre doch was für den ’sauberen‘ Flügel.“ Die vier sahen sich an und jeder nickt. „Gut, ich sage, er soll sich bei euch melden. Einverstanden?“

„Sicher, Mama“, Elisabeth war auch für die Buchungen zuständig. Sebastian und Fritz hatten nach der Fertigstellung alles fotografiert, und Fee, die das am besten konnte, hatte eine Webseite erstellt. Sie hatten lange nach einem Namen gesucht und dann gefunden. „Ein Heim für sie und ihre Freunde. Für Erwachsene ohne Tabus. Freuen sie sich auf einen richtigen Bauernhof. Wir erstellen auch einen Film mit allem Beteiligen, frei zu ihrer Verwendung.“

Sie hatten die ersten Buchungen für das Frühjahr geplant, denn sie wollten mit ihren Plänen nicht im Winter anfangen.

Dass die Familie, Ilse und Stefan hatten gesagt, dass sie bei den ersten Gästen natürlich mithelfen würden, über Weihnachten arbeiten musste, fand keiner schön, doch sie würden mit Bekannten einen wichtigen Teil ihres Konzeptes prüfen können. Denn die Bewirtung war etwas, was mit den gesamten Eindruck beeinflusste.

Die Gäste fanden den Teil des Hofes, den sie sich ansehen konnten, sehr schön. Für die Kinder hatten sie den Schlafsaal im Stall geöffnet, nachdem sie alles entfernt hatten, was den gedachten Zweck sichtbar werden ließ.

Die Badelandschaft wurde mit der Sauna auch freigegeben, was in der Familie, die sie als Gäste hatten, ebenfalls sehr gut ankam.

Die Gäste hatten, auf Rückfrage bei der Familie, bis zum 2. Januar gebucht, und sich bei allen bei der Abreise herzlichst bedankt.

Fee sagte, nachdem alle wieder weg waren, „In der Silvesternacht waren einige im Stallschlafsaal. Und es waren nicht die normalen Paare.“

„Woher weißt du das?“, wollte Ilse wissen.

„Ich bin um eins und um zwei in den Aufnahmeraum gegangen und habe mal die Scheinwerfer und Kameras eingeschaltet. Die Bilder waren interessant.“

„Ja?“

„Es waren Personen mit teilweise großen Altersunterschied in den Koben.“

„Mütter mit ihren Söhnen, Väter mit ihren Töchtern?“

„Genau, Brüderchen, du bist ein kluger Junge. Musst du dir bei Ma abgerieben haben.“ Die Familie lachte.

Ab dem Frühjahr hatten sie dann die Gäste, die ihr Angebot im Internet gefunden hatten. Besonders das Angebot für Gruppen hatte sich Leute interessiert. Auch das erweiterte Angebot, den Urlaub der Gruppe in einem Film festzuhalten, fand Interesse der Kunden.

Die Bilder, die sie für ihre Kunden aufnahmen, ließen die Familie nicht gut schlafen. Elisabeth und Sebastian hatten ihren Kindern die Genehmigung gegeben, miteinander zu schlafen, doch Fee wollte, dass ihr Vater sie beruhigte, und Fritz suchte diese bei seiner Mutter.

Was an den folgenden Morgen nicht immer zu ausgeschlafenen Menschen führte.

Im Frühsommer hatten sie häufig Gäste nur an den Wochenenden, da die möglichen Gäste ihren Urlaub schon gebucht hatten, und so sich nur an den arbeitsfreien Tagen einbuchen konnten. Dafür hatten sie in der Woche gelegentlich Auftragsarbeiten. Fritz hatte, mit der Genehmigung der Familie, eine weitere Webseite aufgebaut. Auf dieser Seite wurde den Leuten angeboten mit der Unterstützung der Gastgeber einen eigenen Porno zu gestalten und umzusetzen.

Bei Bedarf, so wurde den möglichen Kunden angeboten, würde auch ein Drehbuch nach den Vorstellungen des Kunden geschrieben, das dann umgesetzt werden würde.

Dieses Angebot rief auch einige kleinere Pornofilm-Produzenten auf den Plan, die nur die Drehbücher haben wollten, oder die einfach nur auf dem Hof drehen wollten. „Wir haben alles, nur nicht die richtige Location. Die Bilder von euch sehen genau richtig aus.“ Bei diesen Kunden war nur das Catering gefragt. Sebastian und Frank halfen zwar bei den Aufnahmen, doch Fee und Elisabeths Künste, für die Kunden genau das richtige Essen bereitzustellen, wurde sehr viel lieber in Anspruch genommen.

Schon darüber hatten sie in der Branche einen Ruf, der ihnen in den Wochen, in denen sie sonst keine Gäste hätten, ein volles Haus bescherte.

Einige kamen immer wieder und nutzten unterschiedliche Drehorte.

Elisabeth hatte nach einem Jahr eine Anfrage, ob sie die Abschlussveranstaltung eines Abiturjahrgangs durchführen konnten. Sie telefonierte mit der Frau, die diese Anfrage gestartet hatte, und diese kam sogar einmal vorbei, um zu bestätigen, dass sie wusste, welche Art von ‚Hotel‘ das ‚Muir-Secrets‘ war. Elisabeths ließ sich bestätigen, dass die Kundin wusste, was sie buchte, und dass die Kundin sicherstellte, dass nur Personen, die volljährig waren, und das war in dieser Gegend mit dem achtzehnten Geburtstag, anwesend wären.

Das alles wurde in einem ordentlichen Vertrag festgehalten, und für die gewünschte Zeit, die Abschlussfahrt sollte von einem Freitag-Mittag bis zum Sonntag-Abend der folgenden Woche stattfinden, wurde alles fest gebucht. Elisabeth bekam auch schon eine Anzahlung über die Hälfte der Summe, wenn sie Kunden kommen würden, wäre der zweite Teil fällig. Die Familie bereitete alles vor, auch wurden die Vorräte entsprechend der Bestellung vorbereitet, und alle waren gespannt, wer kommen würde.

‚Abitur-Abschlussfeier‘ klang nach viel Sex, doch wer würde alles Dabei sein?

Schon am Freitagmorgen kamen die ersten Gäste. Es waren dann, als die Kundin alle in den Speiseraum bat, auch Elisabeth, Sebastian, Fritz und Fee waren dabei, waren es fast vierzig Menschen, Abiturienten und Erwachsene.

Die Kundin begrüßte alle und sagte „Ja, ich habe eure Abschlussfeier hierher verlegt, da ihr der letzte Jahrgang dieser Schule seid, den ich zum Abitur geleitet habe. Ich werde im Winter in Pension gehen. Für euch wird sich dann nichts ändern, doch die anderen Schüler müssen sich auf eine neue Rektorin einstellen.

Wir haben einige Eltern dabei, die in der kommenden Woche darauf aufpassen, dass alles mit den rechten Dingen zugeht. Das niemand zu etwas gezwungen wird, was sie nicht machen möchte.

Bevor wir euer Abitur feiern, möchte ich euch noch unsere Gastgeber vorstellen. Wenn ihr Fragen habt, wendet euch einfach an sie.“ Die Frau machte eine kurze Pause und sagte dann „Also los, für euch bin ich ab jetzt Ruth. Viel Spaß in der kommenden Woche.“

Die Gruppen lösten sich auf, Elisabeth sah, dass besonders die Eltern zuerst etwas verwirrt waren, sich dann doch fassten. Schon nachdem die Gäste eingetroffen waren, hatten sie sich umgesehen und dann Schlafplätze gesucht. Da es in den Schlafställen keine Schränke gab, hatte die Familie jeweils in einem Nebenraum die Schränke für die Gäste eingerichtet.

Die Familie ging durch die Räume, um denen, die Fragen hatten, diese zu beantworten. Dabei stellten sie fest, wie sich ihre Gäste verteilten. Die Gäste waren die Rektorin, was alle der Familie schon schräg fanden, dass diese für ihre ehemaligen Schüler, einige Lehrer und auch einige Eltern, eine Woche ‚Sex satt‘ gebucht hatte. Denn die Rektorin wusste genau, was sie gebucht hatte.

Bei den Lehrern waren einige männliche und einige weibliche Lehrer dabei, so wie es Väter und Mütter gab, die mit dabei waren. Fee sagte leise zu Fritz „So eine Rektorin hätte ich gerne gehabt.“

„Und dann?“

„Wäre ich die Woche nicht aus dem Bett gekommen, so hätten die Männer mich durchziehen müssen.“

„Meine Schwester, die Sperma-Schlampe.“

„Hast du das noch nicht gemerkt?

Und wie wäre es bei dir gewesen?“

„Wenn ich so eine Rektorin gehabt hätte?

So viel Sperma, wie ich da hätte spritzen können, hätte mein Körper nicht produzieren können. Wir hatten da einige, die waren unglaublich geil.“

„Schülerinnen?“

„Wie kommst du denn darauf? Mütter und Lehrerinnen. Die Bohnenstange zum Beispiel.“ Fee musste lachen. So war in der Schule, die beide besucht hatten, eine junge Lehrerin genannt worden, die wohl die Fantasie so manchen Schülers zum Rotieren gebracht hatte. Sie hieß so, was sie um die 180 groß war und einen Körper hatte, der auch Fee gefallen hatte. Fee überlegte und nickte. Auch sie hätte die Bohnenstange nicht aus ihrem Bett geworfen.

Fritz sah, als er während der Woche durch die Räume ging, um verschiedene Sachen zu erledigen, einige Gruppen, die es sehr wild trieben. Neben den normalen beidgeschlechtlichen Paaren sah er auch Jungen, die zusammen blieben, auch zwei Erwachsene, es war wohl ein Lehrer und ein Vater, die mit einem Schüler intim verkehrten. Sowie ein Lehrer, der mit einem Vater intim war. Einige Jungen, die von einer zur nächsten ’sprangen‘, Fritz fragte sich, wie die Jungen so schnell wieder konnten, aber auch feste Paare. Bei den festen Paaren auch einige Mütter oder Lehrerinnen, die nur mit einem Schüler verkehrten.

Er sah eine Lehrerin, die nicht nur mit einem Schüler Sex hatte. An mehreren Tagen sah er sie beim Gangbang. Immer mit anderen Schülern.

Fee sagte ihm, dass sie die Rektorin mal mit mehreren Schülern gesehen hatte, einmal sogar in einer der Pferdeboxen. Die hatten sie für Paare, die es abgeschlossener wollten. In den ehemaligen Schweineställen, in denen sie die Koben zu Schlafstätten ausgestattet hatten, konnte man ja über die Abtrennung sehen, wenn man kniete. Diese Schlafstätten waren die normalen ‚Betten‘ aller. Es waren in den Schweinekoben immer sechs bis acht Menschen, die dort schlafen konnten. In den normalen Betten, dieser Flügel war auch freigegeben, schliefen nur sehr wenige. Oft schliefen sie dort, weil sie eine Pause brachten, und sich alleine erholen wollten.

Die Familie erzählte sich an Abend immer, was sie den Tagsüber gesehen hatten. Das führte dann dazu, dass sich entsprechende Paarungen in der Familie fanden. Oft waren es die Geschwister, aber auch Mutter mit Sohn und Vater mit Tochter, die gemeinsam ins Bett gingen.

Elisabeth saß vor ihrem Haus, als sie die Rektorin zu ihr kommen sah.

„Und, läuft es so, wie sie es sich vorgestellt haben?“, fragte Elisabeth.

„Ja, doch.“

„Hatten sie genügend Sex mit ihren ehemaligen Schülern?“, Elisabeth sah zum Hof, deshalb entging ihr das leicht angelaufene Gesicht der Rektorin. „Ja, die Jungen sind erfrischend.“

Die beiden Frauen sahen einen jungen Schüler auf sie zukommen. Er stellte sich neben die Rektorin und sah mit zum Haus. „Na, Bernd, wie ist es?“ Er sah zu ihr und sagte „Ruth, ich …“, dann schüttelte er den Kopf. Sie legte ihm eine Hand auf die Schulter und sagte dann „Junge, es kommt noch eine Zeit danach, sie hatte viel Stress, den sie abbaut.“

„Ja, ich weiß, aber so?“

„Bist du traurig?“, die beiden gingen langsam zurück zum Haus. „Ja, nein.“ Er sah zu Ruth, die lachte „Eifersüchtig, Bernd, du bist auf die anderen eifersüchtig.“ Er nickte. Dann legte er eine Hand um sie und beiden gingen langsam wieder zurück. „Ich spreche mit ihr, wenn wir zurück sind. Kommst du mit?“ Seine Hand rutschte von ihrem Rücken tiefer, und er schob sie unter den schmalen Stoffstreifen, den Ruth als Rock an hatte. Sie war in einen Stoffstreifen gekleidet, der ihre Brüste betonte, und einen zweiten, der um ihre Hüften ging. Elisabeth sah, dass sie nicht mehr als diesen beiden Teile anhatte.

Als sie die Hand des Jungen sah, bestätigte sich ihre Vermutung. Und als sie sah, wie Ruth ihren Hintern bewegte, musste sie lächeln. Das war mal ein Griff eines Mannes.

„Hat du seine Hand gesehen?“ Sebastian war gekommen und stand neben ihr.

„Ja, das muss sich geil anfühlen.“

„Du meinst, den Daumen im Döschen?“

„Ja, und die Finger am Bein.

Sebastian, das müssen wir mal ausprobieren.“ Sie sah ihren Bruder an. „Scheiße, ich brauche dich jetzt, komm, nimm mich.“

Er stellte sich hinter sie, um ihr Kleid zu öffnen und sah dann auf ihren nackten Rücken. Er griff zwischen ihre Beine und meinte „Frau, du bist aber ganz schön nass.“

„Ja, und nun fick mich endlich.“ Das ließ sich Sebastian nicht zweimal sagen.

Die Woche mit den Abiturienten verlief ohne größere Streitereien und am Sonntagnachmittag fuhren alle in mehrfacher Hinsicht befriedigt nach Hause.

Die Familie hatte eine Woche Zeit, um alles zu reinigen. Doch sie waren mit dem Ergebnis zufrieden.

In den folgenden Ferien hatten sie immer ältere Frauen, die sich auf die Feier beriefen und mit einem Jungen anreisten. Fritz konnte einmal einen der Jungen hören, der sich beschwerte. „Mom, was wollen wir hier?“

„Du hast John und Emma gehört, die hatten sich bei der Anschlussfeier hier sehr gut unterhalten, und da du noch nicht achtzehn warst, wollte ich dir jetzt, nach deinem Geburtstag, das hier auch bieten.“ Der Junge sah seine Mutter skeptisch an und meinte dann. „Na gut, wenn es mir nicht gefällt, reisen wir aber ab.“

„Sicher, mein Schatz.“

Fritz glaube nicht, dass der Junge seinen Aufenthalt bereuen würde.

Elisabeth bekam eine Buchung der Rektorin für drei Personen. Es kamen dann die Rektorin, der Junge Bernd und eine Frau, die Elisabeth als Lehrerin in Erinnerung hatte. Die drei buchten eine Pferdebox. Elisabeth war doch überrascht, da die normalerweise von Paaren genutzt wurde, aber nicht extra gebucht wurden. Doch die Rektorin sagte „Ich habe gute Erinnerungen an diese“, und dann, als die drei sich angemeldet hatten. „Kommt ihr?“

Die drei waren sogar zwei Wochen zu Besuch. Elisabeth sah fast nur die Rektorin, die sich in der zweiten Woche wieder zu Elisabeth setzte.

Ihre erste Frage war „und, hat ihr Mann sie dann gut durchgezogen?“

„Nachdem sie weg waren? Oh ja. Sie müssen mir aber sagen, wie sich der Daumen anfühlt.“

„Sie haben ihn gesehen? Ja, mein Junge ist ein großes Ferkel in dieser Woche geworden. Der Daumen, mit seiner Hand an meinen Beinen hatte mich nicht verlassen, bis er mich wieder bestiegen hatte. Wenn der Daumen richtig eingesetzt wird, bekommt der Mann jede Frau dazu, sich auf der Straße nehmen zu lassen.

Damals hatte er keine Möglichkeit, mit seiner Schwester zu schlafen, und das holen wir jetzt nach.“

„Wir?“

Die Rektorin sah zu Elisabeth. „Ich habe, als ich dreißig war, meine Tochter bekommen. Dann, ich war grade vierzig geworden, bekam ich Bernd, meinen Sohn.“

„Der Junge ist ihr Sohn?“ Die Rektorin nickte. „Meine Tochter wurde, wie ich Lehrerin, und war in den letzten beiden Jahren auch seine Lehrerin.

Die arme hatte Stress und Ärger mit ihrem Mann, von dem sie jetzt glücklicherweise geschieden ist.

Doch in der Woche hat sie den Stress abgebaut.“

„Indem sie sich von allen mit Schwanz hatte ficken lassen.“

„Oh ja, sie hatte mir nach der Woche gesagt, dass sie einen Monat Pause brauchte. Und deshalb habe ich meinem Bernd jetzt die beiden Wochen hier spendiert.“

„Der schläft mit seiner Schwester.“

„Ja, wenn er nicht mit mir schläft. Aber die beiden lieben sich, und sollen sich in Ruhe finden.“

„Und?“

„Sie meinen, wenn die beiden beschließen, ein Paar bleiben? Was soll’s. Sie lieben sich.“

Die Rektorin sah zu Elisabeth „Sie rechnen doch damit, oder? Sie haben sicher mitbekommen, wer bei der Woche zusammen Sex hatte? Da war mehr als eine Mutter, die in ihrem Sohn einen neuen Liebhaber gefunden hat, oder nicht nur ein Vater, der seine Tochter jetzt mit in Ehebett holt.

So ist das Leben, und die Liebe.“

Die Rektorin sah zum Hof und meinte „Ich glaube, ich muss die Beiden mal wieder zum Essen holen.“ Sie lachte zu Elisabeth, wünschte einen schönen Tag und ging langsam zurück.

Das ganze Projekt, das sich die Familie ausgedacht hatte, hatte sich sehr gut entwickelt. Da sich immer kleine Gruppen anmeldeten, die gleichzeitig gebucht hatten, kam es zwischen den Gruppen auch zu ‚Interaktionen‘.

Sie betrieben den Hof fast drei Jahre, als Fee und ihre Mutter eine Forderung aufstellten.

„Pa.“

„Ja, Fee?“

„Ich möchte Kinder.“

Sebastian sah seine Tochter an. „Von Opa, von Fritz und von dir. Zuerst von Opa.“ Sebastian sah zu seiner Frau. „Und was sagst du dazu?“

„Ich will auch Kinder. Von Fritz, von Papa und dann von dir.“

Sebastian sah die beiden Frauen seiner Familie an. Da legte sich eine Hand auf seine Schulter. „Wir können keine mehr zusammen bekommen. Wenn, würde ich auch mindestens eins von dir und von Fritz haben wollen.“ Sebastian sah zu seiner Mutter. „Mama.“

„Ja, mein Junge. Und sieh dir mal deinen Vater an.“ Der hatte seine Enkelin auf dem Schoß und strahlte diese nur an. Fee hatte sich auf den Schoß ihres Opas gesetzt, nachdem sie ihre ‚Forderung‘ gestellt hatte.

Sebastian sah zu seinem Sohn, der wirklich seine Mutter auf seinen Schoß genommen hatte. Sebastian hörte seine Mutter sagte, „Komm, lass mich auch“, die sich dann auf seinen Schoß setzte. Ilse küsste ihren Sohn. „Wenn sie schwanger sind, darf du auch wieder mit ihnen schlafen, doch schwängern werden die beiden unsere beiden Mädchen erste einmal alleine.

Ach Sebastian, wenn ihr früher zurückgekommen wäret.“

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Diese Sexgeschichte wurde von Rafe_Cardones veröffentlicht.

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