WIR GEHÖREN ZUSAMMEN – HELENA

Veröffentlicht am 23. Dezember 2021
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Kapitel 1 — Irgendwie muss sie ja raus

„Wenn du etwas brauchst, dann sag es bitte. Ich komme sofort nach Hause!“, sagte die einfühlsame Stimme meines Sohnes am Telefon.

„Alles Gut, mein Junge. Ich bin ja nicht alleine, deine Schwester ist doch bei mir. Dein Studium geht vor“

„Ist okay, aber trotzdem ist mir die Familie wichtiger, als das ganze Gebüffel. Zum Glück sind ja bald Semesterferien, dann bin ich wie der Blitz bei euch. Ich hab dich lieb. Grüß bitte Rike von mir und sag ihr, wenn sie nicht lieb ist, versohlt ihr großer Bruder ihr den Hintern.“

„Rike ist immer lieb, Jochen!“ „Jaaa, wenn sie schläft vielleicht und dann hat die Kleine sicher schmutzige Träume! War nur Spaß, ich hab euch beide lieb und freue mich, wenn ich wieder zu Hause bin. Bis bald!“

„Wir uns auch. Schlaf gut mein Sohn, ich hab dich auch lieb!“ *klack*

Nach dem Auflegen atmete ich erst einmal tief durch. Ich bin Helena oder kurz Lena, eine 41-Jährige Mutter von zwei wunderbaren Kinder und … schwanger! Ja, schwanger, und zwar kurz vor dem 9. Monat und vor zirka einer Stunde von meinem Mann, dem Vater von allen drei Kindern sitzen gelassen worden. Eine richtige Klischee-Situation, wie in einem schlechten Film. Er kommt nach Hause, packt seine Sachen ein, legt die Schlüssel und seinen Ring auf den Tisch und sagt: „Sieh zu wie du klar kommst! Ich mach mir jetzt ein schönes Leben mit Vanessa!“ Tz, Vanessa. Dieses blonde Azubi Flittchen aus seiner Firma, was „rein zufällig“ immer dann länger bleiben musste, wenn er Überstunden machte!

Umständlich stand ich vom Küchenstuhl auf. Mein Bauch war eine enorme Kugel und die darüber liegenden Brüste, die schon gut mit Milch gefüllt waren — muss sie ganz dringend wieder abpumpen — sorgten auch dafür, dass mir meine Bewegungen schwer fielen.

Was meinen Noch-Mann betrifft, nun er war nicht grade das Paradebeispiel für einen Vater. Dass die Kinder nicht Günther, statt Papa zu ihm sagten, weil sie ihn kaum sahen, war schon fast ein Wunder.

Na ja, vielleicht auch besser, dass er weg ist. Denn auch unsere Ehe taugte in den letzten Jahren kaum noch was. Das wir überhaupt noch hin und wieder Sex hatten lag daran, dass er immer dann ran wollte, wenn er getrunken hatte. Eigentlich ziemlich widerlich, aber na ja … ist ja jetzt Vergangenheit. Die Sache ist nur, dass ich Sex nicht nur mag, sondern auch für mich dringend brauche. Irgendwie gehöre ich tatsächlich zu den Frauen, die leicht depressiv werden, wenn sie nicht regelmäßig zum einem ordentlichen Orgasmus kommen. Da Günther es aber kaum geschafft hatte, mich entsprechend zu befriedigen, musste ich das, in 99% der Fälle dann doch selbst erledigen.

Dadurch hatte sich in meinem Nachtschränkchen auch eine schöne, nicht grade kleine Spielzeugsammlung aufgebaut.

Ich war zwar in allem sehr experimentierfreudig, aber alle meine Dildos und Vibratoren hatten zwar verschiedene Formen und Funktionen, aber eine „normale“ Größe. Im örtlichen Erotikshop gibt es auch Dildos die so groß sind wie meine Faust und in einem Film habe ich mal gesehen, wie Frauen sich die ganze Hand reinschieben können, aber sowas war dann definitiv nichts für mich. Neben weiteren Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Liebeskugeln, hatte ich sogar einen kleinen Plug, den ich auch unter der Hose oder unterm Rock drin lassen und mit dem Handy steuern konnte.

Auf dem Weg ins Wohnzimmer, sah ich mich zufällig im Flurspiegel. 1,75 m, dunkelblonde Haare, die bis zur Mitte des Rückens gingen, wenn ich sie offen trug. Grüne Augen und dazu eine eigentlich recht sportliche Figur, die allerdings zurzeit von einer, wie schon gesagt enormen Kugel als Bauch und ordentlichen (Verzeihung) Milchtitten kaschiert wurde. Das Ganze getragen von, auch durch die Schwangerschaft nicht zu dick geratenen Beinen und Füßen, die mit Größe 37 ganz ansehnlich waren.

„Und? Was sagt Jochen dazu?“, kam sofort die Frage von Rike, meiner 19 Jahre alten Tochter.

„Was soll er schon sagen? Er war natürlich geschockt, aber nicht weil Günther uns verlassen hat. Sondern, weil er mich hochschwanger sitzen lässt. Jedenfalls soll ich dich schön grüßen und dir sagen …“ „Dass er, wenn ich nicht lieb bin, mir den Hintern versohlt.“, lachte Rike. „Er soll sich mal einen neuen Spruch ausdenken. Das traut er sich doch eh nicht.“

„Stimmt!“, lachte jetzt auch ich. „Aber wie sollte er auch? Du gibt’s ihm ja keinen Grund dazu. Bist halt meine Prinzessin.“

Plötzlich zog ein Stechen durch meine Brüste und ich verzog schmerzerfüllt das Gesicht.

Rike schreckte sofort auf: „Was ist los Mama? Ist was mit dem Baby?“

Schwer atmend antwortete ich sofort: „Nein, nein, alles okay. Es sind meine Brüste, die sind zu voll. Dann schmerzt es und ich sollte sie besser entleeren.“

„Puh, dann ist es ja okay. Soll ich deine Pumpe holen?“

Ich nickte nur und sie sprang sofort auf, rannte in mein Schlafzimmer und kam sofort mit dem, von mir verhasstem Gerät wieder.

„Hier Mama, ich geh dann solange hoch. Du kannst mich ja rufen, wenn du fertig bist.“

Vielleicht wäre es richtig gewesen sie gehen zu lassen, immerhin ist sie meine Tochter, aber … „Wieso? Hast du oben was zu tun oder willst du nur nicht zusehen, wenn deine Mutter hier, wie eine Milchkuh ihre Euter in die Melkmaschine presst?“

Darüber mussten wir nun beide lachen. „Nein das nicht. Aber ich dachte, dass es dir vielleicht lieber wäre.“

„Ach was“, sagte ich entschieden. „Du weißt genau wie Brüste aussehen, hast schließlich selber zwei! Außerdem mag ich momentan nicht alleine sein.“

Sie setzte sich wieder und sah zu, wie ich mir Shirt und BH auszog und die Pumpe bereitmachte. Eine Minute lang ging auch alles gut, doch dann hörte ich nur ein Knacken und die Saugleistung der Pumpe hörte augenblicklich auf. Ein Verbindungsstück war gebrochen. Das war definitiv nicht einfach so zu flicken. Mit anderen Worten: Das Scheißding war kaputt.

„WAS EINE RIESEN SCHEISSE!!!“, fluchte ich unter Schmerzen. „Muss das Mistding jetzt kaputtgehen, wo es so spät ist und ich keine neue besorgen kann?“

Natürlich wusste ich, dass ich jederzeit in der Apotheke eine hätte bekommen können, aber erstens war die, die Notdienst hatte am anderen Ende der Stadt und zweitens, fiel es mir in diesem Moment überhaupt nicht ein.

Rike sprang auf, kam zu mir und besah sich den Schaden. Sie war zwar eine geschickte Handwerkerin, aber hier war sogar sie sich sicher, dass das Ding nicht zu reparieren sei.

„Na große Klasse, da bleibt mir nur, ins Bad gehen und die Dinger ausquetschen, also nicht wundern wenn du mich gleich schreien hörst“, sagte ich sauer.

„Tut das Rausdrücken der Milch etwa noch mehr weh, als wenn die Brüste sowieso schon so voll sind?“

„Ich sage es mal so: Normalerweise habe ich kein Problem damit, an ihnen zu drücken, sodass die Milch rausschießt. Aber wenn sie so voll sind, dass es weh tut, dann ist es für mich, als würde ich mir die Titten abreißen.“ Rike schaute mich groß an, denn es kam eher nicht vor, dass ich in ihrer Gegenwart ein Wort wie Titten benutze.

„Was guckst du so? JA ich habe Titten gesagt! Sag nicht, dass du so ein Wort nie benutzt!“, blaffte ich sie an.

„Sicher tue ich das, eigentlich sogar standartmäßig. Ich bin es nur von dir nicht gewohnt. Entschuldige, dass ich dich so angeschaut habe“, sagte sie gekränkt, nachdem sie erschrocken von mir gewichen war.

Erst da merkte ich, wie ich mit ihr geredet hatte. „Tut mir Leid Kleines! Ich habe mich vergessen, weil ich einfach so wütend über die kaputte Pumpe und meinen Schmerzen bin.“

„Schon okay Mama“, sagte Rike beruhigt, kam wieder näher zu mir und streichelte ein bisschen über meinen Babybauch. „Wie wäre es, wenn wir sie absaugen?“

Irritiert sah ich sie an: „Was an dem Wort Kaputt war so schwer zu verstehen? Da saugt nix mehr, nixussaugus, die Pumpe ist hinüber!“

Rike sah mir tief in die Augen und sagte leise: „Die Pumpe ist kaputt ja, aber die saugt ja auch nicht wie ein Baby!“

Ehe ich ihre Worte richtig verstanden hatte, schnellte sie vor, nahm meinen linken Nippel in den Mund und fing an zu saugen. Erschrocken schubste ich sie zurück. „Bist du wahnsinnig, du kannst mir doch nicht einfach so an den Nippeln lutschen“, motzte ich sie an.

„Hab ich doch auch gar nicht! Lutschen geht anders, ich will dir helfen, die Milch schmerzlos und auf natürlichem Wege rauszubekommen. Vielleicht mögen manche sagen, dass sich sowas nicht gehört, weil ich schon 19 bin, aber trotz alledem bin ich immer noch deine Tochter, die dich lieb hat und dir helfen will. Ich hab ja nicht gleich vor, dass wir Sex haben, nur weil ich dir an die Titten gehe!“

Eigentlich hatte sie den Negativpunkt an der Situation schon genannt: Sie ist meine Tochter und da … Allerdings waren meine Gedankengänge von Schmerzen benebelt, daher sagte ich: „Na gut, aber auch nur, weil mir die Schmerzen auf den Wecker gehen. Aber eines sage ich dir, Fräulein“, dabei hob ich den Zeigefinger. „Das passiert nur einmal, weil die Pumpe kaputt ist, morgen kaufe ich eine Neue und das bleibt unter uns, verstanden?“

Sie nickte, kam sehr vorsichtig zu mir und begann erneut an meinem auslaufenden Nippel zu saugen.

Mich überkam plötzlich ein Gefühl der Ruhe, doch etwas störte mich noch.

„Rike-Schatz, steh doch dabei nicht so vorgebeugt rum, komm her, dann hast du es leichter“, sagte ich und machte eine einladende Geste, woraufhin sie lächelte, sich wie ein Baby in meinen Arm legte und mit dem Saugen fortfuhr.

Das was ich fühlte war das Gefühl einer Mutter, welche ihr Kind säugte. Doch etwas mischte sich dazu. Etwas was ich noch nicht deuten konnte. Doch im Moment genoss ich einfach nur, dass die Schmerzen abnahmen und meine Brüste sich entspannten.

Nachdem die Linke geleert war, machte meine Tochter an der Rechten weiter. Sie hatte die Augen geschlossen und saugte genüsslich. Ich hatte meine Milch selbst nie probiert, wollte es zwar immer mal tun, aber dann hatte ich mich irgendwie doch nie getraut.

Als nichts mehr kam, öffnete sie mit einem gestöhnten „Puh, jetzt bin ich satt“ die Augen, setzte sich auf und grinste mich an.

„Dir scheint Muttermilch ja echt zu schmecken, wie kommt das denn?“, fragte ich neugierig.

Sie druckste ein wenig herum, doch als ich sie mit einem Blick ansah, der es ihr unmöglich machte, mir keinen Antwort zu geben, sagte sie: „Na ja, du weißt doch, dass meine beste Freundin Melanie zur Zeit auch schwanger ist und auch sie produziert schon ordentlich Milch. Ich war halt neugierig, woraufhin sie mir ihre Titten zeigte, was bei uns übrigens nichts Ungewöhnliches ist.“ Das wusste ich. Die beiden kennen sich schon ihr ganzes Leben und es war für sie völlig normal, wenn es heiß war und sie alleine waren oder zu mindestens meinten alleine zu sein, nackt im Pool zu baden oder auch, seit sie 18 sind, gemeinsam an den FKK Strand zu fahren.

Sie erzählte weiter: „An diesem Tag muss sie wohl ordentlich Milch drin gehabt haben, denn als sie ihre Titten anhob und mit den Fingern ganz leicht ihre Nippel reizte, spritze mir etwas davon ins Gesicht und in den vor Staunen offen stehenden Mund.

Erst wollte ich die Milch wieder ausspucken, doch merkte ich schnell, dass mir der Geschmack sehr gut gefiel, woraufhin ich Mel, genau wie dich und frag mich bitte nicht warum, überfallen hatte und mir einen ordentlichen Schluck, direkt von der Quelle geholt hatte. Darüber mussten wir dann beide erstmal lachen, doch hat es Mel und mir so gut gefallen, das ich sie an dem Tag das erste Mal leer getrunken hatte. Tja, seitdem ist es quasi schon normal, dass wenn wir uns treffen, egal ob hier oder bei ihr, sie die Dinger nicht vorher abpumpt, sondern ich erstmal ordentlich was zu trinken bekomme.“ Rike grinste, doch gleichzeitig war auch etwas Beschämtes in ihrem Blick.

Später im Bett, dachte ich über die Geschehnisse der vergangenen Stunden nach. Meine Tochter, meine 19 Jahre alte Tochter hat mir die Milch aus den Titten gesaugt, ist das zu fassen? Was geht jetzt in mir vor? Ich müsste sauer sein. Teils auf mich, weil ich es zugelassen habe. Teils auf Rike, weil sie es getan hat. „Sowas macht man einfach nicht“, sagte mir die moralische Vernunft.

Doch ein aufkeimender, immer größer und lauter werdender Gedanke stellte fest: „Warum denn nicht? Hat es sich nicht viel schöner angefühlt, als mit der scheiß Pumpe? War es für dich nicht schön, deine Tochter wieder, wie vor 19 Jahren so nah bei dir zu haben? Was ist denn schon dabei? Sie hat doch recht, etwas Natürlicheres gibt es doch gar nicht. Zudem hast du die Milch immer weggeschüttet, eigentlich ja Verschwendung. Du solltest sie das auch weiterhin machen lassen, vorausgesetzt sie möchte es.“

In mir stritten sich viele Wenns und Abers, doch dieser Gedanke beharrte auf seinen Standpunkt, wurde dabei immer stärker, bis ich selbst sagte: „Herrschaftszeiten, wenn es ihr gefällt, warum nicht? Lieber sie als jemand anderes und außerdem brauche ich dann jetzt nicht noch unnötiges Geld für eine neue Pumpe ausgeben, wenn ich sie nach der Geburt des Kleinen (ich wusste schon, dass es ein Junge wird) eh nicht mehr brauche.“

Es war verrückt, aber beschlossene Sache. Wenn sie es will, sollte sie es wieder machen. Es war doch auch wirklich nichts dabei. Ja, sie ist erwachsen, aber irgendwo doch noch, tief im Herzen, mein kleines Mädchen. Sie hatte ja auch recht, es war nichts Sexuelles dabei, nur weil sie mir die Titten leersaugt. DACHTE ICH!

Kapitel 2 — Die Milchbar bleibt geöffnet

Am nächsten Morgen, wurde mir nur ein Problem bewusst. Ich habe Rike klipp und klar gesagt, dass es eine einmalige Sache bleiben würde. Inzwischen waren meine Brüste wieder randvoll. Noch nicht so, dass sie schmerzten, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis es soweit war.

Ich konnte ja schlecht mit nacktem Oberkörper zu ihr gehen, sie an den Haaren zu meinen Titten ziehen und sagen: „Du willst Milch? Dann saug du Luder!“

Frühstück! Ich musste den richtigen Moment ausnutzen.

Als ich in die Küche kam, war das besagte Frühstück auch ungewöhnlicher Weise schon fertig und mein Töchterchen stand am Herd, damit beschäftigt, lecker duftendes Rührei zu braten.

„Guten Morgen Prinzessin!“, sagte ich erstaunt. „Was ist denn mit dir los? Sonst bist du am Wochenende doch eine notorische Langschläferin.“

„Morgen Mami! Da hast du wohl recht, aber irgendwie konnte ich nicht mehr schlafen und da dachte ich, ich überrasche dich mal mit einem ordentlichen Frühstück.“

Nachdem sie fertig mit allem war und wir zusammen saßen, sagte sie ein wenig kleinlaut: „Ich wollte mich damit auch entschuldigen, dass ich dich gestern Abend so überfallen habe. Ich wollte dir nur helfen und dir weitere Schmerzen ersparen.“

„Ist schon alles gut Kleines, aber genau darüber muss ich mit dir reden. Denn …“

„Jaaaa, ich weiß. Das war eine einmalige Sache und darf nie wieder passieren“, sagte sie, jetzt leicht genervt.

Damit hatte ich Oberwasser, denn irgendwas in ihren Augen sagte mir, dass es ihr nicht recht war und sie es gerne nochmal machen würde. „Lass mich doch bitte ausreden! Also, ich würde gerne wissen, ob es für dich anders war, bei mir zu trinken, als bei Melanie.“

„Ob es anders war? Klar war es das! Bei Melanie ist es ein Spaß unter Freundinnen, bei dir war es, um dir zu helfen und auch …“, sie stockte.

Ich aber nahm über den Tisch weg ihre Hand und sprach einfühlsam: „Was noch? Sag es ruhig ganz offen, ich werde dir nicht den Kopf abreißen.“

Bei ihr begannen Tränen zu laufen. „Es tut mir leid Mama, aber jedes Mal, wenn du mich gebeten hast, den Behälter mit der Milch wegzuschütten, da habe ich sie nicht weggeschüttet. Ich habe … ich habe sie ausgetrunken. Nicht nur, weil ich den Geschmack so gerne mag, sondern weil es die Milch von meiner Mami ist. Das war immer etwas ganz Besonderes. Gestern Abend war ich so glücklich, als du es zugelassen hast, dass ich, statt der scheiß Pumpe sie dir aussauge. Vor allem als ich dann in deinen Armen lag, fühlte ich mich wieder so geborgen, so ganz besonders geliebt. Ich weiß nicht wie ich es richtig beschreiben soll.“

Holla die Waldfee, was war das denn? Rike war 19 und wünschte sich, in meinem Arm zu liegen und meine Milch zu trinken, wie ein Baby? Ich fragte mich, was in der Vergangenheit falsch gelaufen muss, dass sie einen solchen Komplex entwickelte. Doch schon während dieser Überlegung war klar: Ihr Vater. Günther und ich stritten uns sehr oft in den letzten Jahren. Klar dass die kleine Maus das mitbekommen hat und deswegen, im wahrsten Sinne des Wortes, so an ihrer Mami hing.

„Rike … Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ja, ich bin deine Mama und ich liebe dich. Du bist und bleibst mein Augenstern, aber du bist 19, also mittlerweile erwachsen. Warum diese … Ach scheiße, ich habe das Gefühl, alles was ich jetzt sagen könnte ist falsch. Prinzessin … Bedeutet dir das wirklich so viel?“ „Ich kann es mir doch auch nicht erklären Mama, aber die letzten 10 Jahre … Der ganze Streit zwischen dir und … und Pa … und Günther … Ich weiß, das ist keine Entschuldigung. Aber als ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal bei Mel getrunken habe, da fühlte ich dieses plötzlich Verlangen, zu meiner Mami zurück zu kommen … so wie früher, auch wenn ich mich daran natürlich nicht erinnern kann, so wollte ich doch wieder diese Verbundenheit zwischen Mutter und Tochter spüren, die zu diesem Zeitpunkt ganz besonders sein muss. Ich verstehe, wenn du mir jetzt böse bist, doch ich kann nichts für meine Gefühle und dafür, dass ich dich brauche, egal wie alt ich bin!“ Rike weinte bittere Tränen.

„Prinzessin, ich … also … ach scheiß drauf! Komm her!“ Ich zog mein Nacht-Shirt aus und breitete die Arme aus, in die mir Rike förmlich flog und sich an mich kuschelte. „Ins Wohnzimmer?“, flüsterte sie in mein Ohr, worauf ich nickte und Rike mich an der Hand vom Stuhl bis ins Wohnzimmer zog, wo wir gemeinsam auf der Couch Platz nahmen.

Sie war wie besessen, nochmal von meiner Milch zu trinken, aber war ich denn besser? Wollte ich nicht ebenso, das Gefühl vom Vorabend erneut spüren?

„Komm her, kleine Maus!“, sagte ich und breitete, wie am Abend erneut die Arme so aus, dass sie sich hineinlegen konnte. Wieder lächelte Rike, nahm das Angebot sofort glücklich an und begann an meinen Brüsten zu saugen, dass die Milch nur so sprudelte.

Ich schloss die Augen, da waren wieder die beiden Gefühle. Einmal das, welches ich gestern schon ergründet hatte. Das Gefühl einer liebenden Mutter. Doch da war auch das Andere, etwas was nun immer spürbarer wurde. Es war eine Art Erregung, die sich bis in meinen Schoß zog. So bekloppt das für manch einen von euch vielleicht jetzt klingen mag, aber es ist schon früher des Öfteren passiert, dass ich, einen leichten Orgasmus bekam, während meine Babys an meinen Titten saugten. Hier in diesem Moment, stand ich erneut kurz davor und dass während meine „erwachsene“ Tochter mich aussaugte.

Scheinbar allerdings, war ich in diesem Fall nicht die Einzige.

Hatte ich es am Abend noch geflissentlich überhört, so vernahm ich jetzt ein regelmäßiges Stöhnen von Rike. „Na ja“, dachte ich. „Damit werden wir wohl beide leben können.“

„Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir das Frühstück gespart. Gott bin ich voll!“, lachte Rike und rieb sich den Bauch, als nichts mehr aus der Milchbar zu holen war.

Danach sah sie mich eindringlich an: „Soll ich gleich mit dir in die Stadt fahren?“

Noch ganz in Gedanken fragte ich: „Wieso, was soll ich denn da heute?“

„Na, du sagtest doch klar, dass du heute eine neue Pumpe kaufen willst!“

Ihre Stimme war verstehend, doch auch gleichzeitig hörte man den Wunsch danach, dass ich „Nein, ich will lieber, dass du mir weiter die Titten aussaugst“ sage.

„Eigentlich wäre es richtig, dass ich das tun würde. Doch soll ich dir mal was sagen … Mir gefällt es so viel besser! Plan besser kein Abendbrot ein, denn heute Abend gibt es frische Milch!“, dabei grinste ich sie an. Ich meinte es wirklich so.

„Meinst du das ernst? Ich darf also heute Abend wieder?“

„Rede ich finnisch? Ja mein Kleines, du darfst und du musst. Warum soll ich Geld für ein Gerät ausgeben, was ich erstens nicht mag und zweitens mein kleiner Schatz es noch viel besser kann? Außerdem, habe auch ich dabei ein ganz besonderes Gefühl“

Rike fiel mir um den Hals und rief: „Danke Mami! Ich werde auch immer ganz vorsichtig sein, dass ich dich nicht ausversehen beiße oder so.“ Dann grinste sie wieder: „Und ich werde auch nicht kleckern, immer brav den Mund leer und danach mein Bäuerchen machen.“

Darüber mussten wir beide lauthals lachen. „Du blöde Nuss, hör auf deine alte Mutter so zu verarschen.“

Böser Fehler! Rike setzte sich empört auf, sah mich eindringlich an und sagte: „Wer bitte ist denn hier alt? Schon mal in einen Spiegel geschaut? Keine Falten, nichts hängt. Gut, die Titten ein wenig, aber auch nur, weil sie durch die Milch schwerer und größer sind, aber insgesamt würde ich sagen, machst du sogar mir noch Konkurrenz. Damit rede ich grade nur vom Aussehen, aber auch vom Wesen her bist du doch noch richtig jugendlich. Darf ich dich vielleicht an das Wochenende nach meinem 18. Geburtstag erinnern, wo du dem Jungspund in der Disko den Kopf verdreht hast, nachdem er plump versucht hat dich anzuflirten?“

„Ist ja schon gut, du hast gewonnen. Aber seit gestern fühle ich mich nun mal so. Mein Mann verlässt mich, wegen einer Schlampe, die jünger ist als meine Tochter und in meinem Bauch ist ein Kind, dass dann 18 wird, wenn ich schon fast 60 bin.“, fiel ich doch wieder ins Lamentieren.

„Ja und? War er denn die Jahre vorher für uns da? Wir können doch froh sein, dass er weg ist, du liebste Mami, findest überall einen Besseren und wenn du willst, sogar einen Jüngeren und wegen dem kleinen Spatz in deinem Bauch … Ich freue mich darauf noch einen kleinen Bruder zu bekommen, Jochen auch und wenn du mir sagst, dass du nicht glücklich bist, noch einmal Mutter zu werden, dann glaube ich dir nie wieder etwas!“

Sie hatte auf ganzer Linie recht. Natürlich war ich glücklich, nur die Umstände waren halt nicht grade rosig, obwohl Rike auch hier wieder genauso recht hatte. Selbst wenn Günther nicht gegangen wäre, würde ich mit allem alleine dastehen. Wobei ich so gesehen natürlich nicht alleine war. Rike und Jochen waren bei mir, auch wenn Jochen, wegen seines Studiums weiter weg war.

Das Wetter war heute wunderschön und so beschlossen Rike und ich, an diesem Tag einfach mal im Garten zu faulenzen. Da dieser gut umzäunt war, zog ich mein Shirt gar nicht erst wieder an, sondern legte mich direkt im Slip unter den Sonnenschirm.

„Ich glaube, ich geh meinen Bikini anziehen und eine Runde im Pool schwimmen“, sagte meine Tochter nach einer Weile.

Ohne nachzudenken sagte ich: „Wozu den Bikini? Wir Frauen sind doch unter uns. Wenn du jetzt mit Melanie hier alleine wärst, würdet ihr doch auch nackig ins Wasser springen.“

„Ja schon, aber vor dir?“, sagte sie leicht beschämt.

„Was ist mit mir?“ Jetzt war ich doch ganz bei der Sache. „Du saugst mir die Milch aus den Titten und ich liege auch weiterhin fast nackt hier. Was ist denn schon dabei? Oder hast du was Anderes im Höschen als ich?“

Jetzt grinste sie doch wieder und das Grinsen blieb auch, als sie sich, von mir unverwandt beobachtet auszog. Dann stand sie vor mir, wie die Natur sie schuf. Rike war, sozusagen mein genaues Ebenbild, von der Schwangerschaft mal abgesehen. Ebenfalls grüne Augen und ihre genauso dunkelblonden Haare, trug sie auf derselben Länge. Nur hatte sie, im Gegenzug zu mir, leichte Naturlöckchen auf die sie sehr stolz war. Auch in der Größe glichen wir uns und da unser Modegeschmack recht ähnlich war, tauschten wir auch mal das ein oder andere Kleidungsstück untereinander, außer der Unterwäsche. Wäre ich nicht doppelt so alt wie sie, hätten wir Zwillinge sein können und ehrlich gesagt, wurden wir auch hin und wieder von Fremden dafür gehalten.

Wie auch ich (im nichtschwangeren Zustand), hatte sie ein prächtiges Paar apfelgroße und feste Brüste und ein unglaublich knackiges Hinterteil, was sogar mir als Frau, beinahe das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Ihre Muschi war blitzblank rasiert. Etwas was ich eigentlich auch tue, nur kam ich da, dank des Bauches zurzeit nicht mehr vernünftig dran, weshalb ich gezwungen war die Haare momentan wachsen zu lassen.

„Alle Achtung Prinzessin, hast dich prima entwickelt“, sagte ich und in Gedanken ergänzte ich: „Wer dich ins Bett bekommt, muss eine Sonnenbrille tragen, weil du vor Sexappeal nur so strahlst!“

Sie bedankte sich und lief dann lachend zum Pool. Auch ich überlegte, ob ich ein wenig schwimmen gehen sollte. Es dürfte auch kein Problem für uns darstellen. Rike hatte jetzt alles gesehen und berühren dürfen und wenn ich ganz ehrlich sein soll, verdeckte der Slip meinen Schritt auch nur bedingt. Wie gesagt, wir sind doch erwachsene Frauen, die unter sich waren, also …

Ich zog den Slip aus und lief zu ihr an den Pool. Ein wenig schämte ich mich schon. Aber nicht weil ich nackt war, sondern wegen dem Urwald zwischen meinen Beinen.

„Ist da noch Platz für eine trächtige Seekuh?“, rief ich ihr lachend zu, sodass Rike sich umdrehte und ihr der Mund offen stehen blieb. „Mama, du bist ja auch nackt! WOW bist du schön, als würde ich eine schwangere Version von mir sehen. Nur der Busch da stört!“

Typisch meine Tochter. Sie hatte die Augen sofort an den „richtigen“ Stellen.

„Danke für die Blumen und das da unten stört mich auch, aber da komme ich zurzeit nicht ran. Beschwerde bitte an deinen kleinen Bruder!“, lachte ich.

Sie schien etwas zu überlegen, sagte dann aber doch nichts, worauf ich auch in den Pool stieg und wir, wie die Kinder miteinander tobten.

Natürlich blieb es bei einer solchen Rangelei nicht aus, dass wir uns auch hin und wieder intim berührten, doch schien das, im ersten Moment, keine von uns weiter zu stören. Allerdings merkte ich schon bald, dass mich diese Berührungen heiß machten und als sich ihre Hand wieder mal beim Kitzeln in meinem Schritt befand und sich sogar einer ihrer Finger zwischen meine Lippen stahl, wobei ich nicht deuten konnte, ob sie das nicht vielleicht sogar absichtlich gemacht hatte, gab ich vor, eine Pause zu brauchen und ging zur Liege zurück, während Rike im Pool blieb.

Meine Gefühle fuhren Achterbahn, was passierte hier nur? Zweimal hatte Rike mir nun die Milch ausgesaugt. Beide Male wäre ich dabei beinahe gekommen und auch ihr schien es nicht anders zu gehen, obwohl die Geborgenheit bei ihr, in diesen Momenten wohl noch im Vordergrund stand. Jetzt aber wurde ich heiß, weil sie mich in einer spielerischen Situation an der Muschi berührte. „Ich muss doch bescheuert sein!“, dachte ich. Ich wusste, ich hätte es hier besser beenden sollen.

Mich anziehen und es nie wieder zu einer solchen Situation kommen lassen dürfen.

Ebenso hätte ich ihr sagen müssen, dass sie doch nicht mehr weiter bei mir trinken darf und sie mich bitte sofort in die Stadt fährt, damit ich eine neue Pumpe kaufen konnte.

Doch es gab zwei Gründe, warum ich das nicht konnte: Erstens, hätte es in ihr etwas zerbrochen, wenn ich ihr, nach all dem, was passiert ist, doch wieder verbieten würde, sich diese Geborgenheit zurück zu holen. Zweitens wollte ich es auch nicht anders. Solange ich ihr nicht zeigte, dass es mich heiß machte, war alles Okay und zum Abreagieren hatte ich schließlich meine Spielzeuge. Ansonsten einfach nicht darüber nachdenken.

Kapitel 3 — Wir können uns nicht mehr wehren

Noch vor dem Abendessen war es, als wäre alles bei uns schon ganz normal.

Ich setzte mich auf die Couch und mein „Baby“ legte sich, angekuschelt in meinen Arm und holte sich die Milch. Mehr als ein leises Stöhnen kam aber von keiner von uns. Beim darauffolgenden Abendbrot, wo Rike trotzdem noch eine Kleinigkeit aß, wurde das Ganze auch schon nicht mehr von uns angesprochen. Wir waren uns im Stillen einig und das war auch gut so. Vielleicht wären sonst da schon Dinge rausgekommen, für die es an diesem Abend eindeutig noch zu früh war.

Später sahen wir uns noch eine Sendung im Fernsehen an und gingen alsbald ins Bett.

Ich merkte aber, dass Rike sich mehr als sonst an mich kuschelte und liebevoll meinen Bauch streichelte. Einmal schaute sie dabei ganz erschrocken, weil sie von ihm Brüderchen einen Tritt gegen die Hand bekam, doch mussten wir beide darüber herzlich lachen.

Wie am vorherigen Abend, dachte ich nochmal über den Tag nach. Das Gefühlschaos, welches zeitweise in mir herrschte, kam sogar zurück. Einerseits das Gefühl einer liebenden Mutter, über das ich mich freute. Doch da war auch das andere. Etwas was bei der Spielerei im Pool sehr stark hervorkam.

In der Pubertät hatte ich tatsächlich schon Erfahrungen mit lesbischem Sex gemacht, noch bevor ich das erste Mal mit einem Jungen geschlafen hatte. Meine damalige beste Freundin und ich hatten sogar ziemlich häufig Spaß zusammen. Leider hat ihr Vater später ein Jobangebot im Ausland angenommen und der Kontakt brach ab.

Ich wusste, dass zwischen Rike und Melanie etwas Ähnliches ablief. Doch das war allein ihre Sache und ich würde den Teufel tun, sie darauf anzusprechen.

Es gab allerdings etwas anderes, was mir Sorgen machte und dieser Faktor war ich! In mir stiegen Gefühle gegenüber meiner Tochter auf, die definitiv nicht sein durften.

Intime Gefühle, sogar schon bis zu dem Verlangen sie so zu berühren, wie es für eine Mutter in jeder Hinsicht untersagt war. Das konnte doch nicht sein. In mir stritten sich die berühmten Engelchen und Teufelchen.

„Du bescheuerte Kuh! Sie ist deine Tochter! Wie ekelhaft bist du eigentlich?“, fragte das Engelchen wütend.

Das Teufelchen zuckte mit den Schultern: „Na und? Legt sie es nicht selber darauf an? Scheint sie nicht auch, besondere Gefühle dabei zu bekommen? Außerdem ist es ja nicht verwunderlich, dass man ihren süßen Body zärtlich berühren möchte!“

„Es reicht, ich kann mir das nicht anhören. Was willst du denn tun? Sie ins Bett zerren? Sie lecken und all das, wie mit Franziska damals? Niemals! Franzi war deine Freundin, aber Rike ist und bleibt deine Tochter und kein Ziel für deine Lust. Basta!“

Im Moment gewann in mir noch das Engelchen, ich musste und wollte meine Gefühle unter Kontrolle kriegen. Das Problem war nur, dass das Teufelchen breit grinste und flüsterte: „Wir werden ja sehen!“

Ich fühlte mich wie gerädert. Gut geschlafen hatte ich definitiv nicht. Meine verrückten Gedanken und Gefühle verfolgten mich bis in meine Träume.

Als ich wach wurde, war etwas anders als sonst. Auch zum Schlafen hatte ich mir nicht erst die Mühe gemacht, mir etwas anzuziehen. Die Nacht war angenehm warm und so schlief ich nackt. Ich merkte schnell, dass ich nicht alleine im Bett war. Rike musste, irgendwann in der Nacht zu mir gekommen sein und lag nun, an mich gekuschelt und schlafend mit im Bett.

Auch sie war, wie ich feststellen musste, noch immer oder schon wieder nackt und ihre Beine hatte sie so um mich geschlungen, dass ich ihre Muschi an meinem Oberschenkel spürte. Noch etwas Anderes spürte ich. Sie war feucht! Feucht? Wo schlidderten wir da nur rein? Doch was sollte ich tun? Ich war die Mutter und egal was wir fühlten oder fühlen könnten, ich musste dieser Sache einen Riegel vorschieben. Doch, wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin, hätte ich das schon von vorne herein tun müssen. Was konnte ich denn jetzt noch tun? Wieder kam der Gedanke, alles auf Anfang zu setzten, ihr zu verbieten, bei mir zu trinken und es auch nicht mehr zu zulassen, dass wir hier nackt miteinander rumlaufen. Doch das konnte und wollte ich irgendwie nicht. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Dinge laufen zu lassen. Egal in welche Richtung. Vielleicht aber, brachten mich meine eigenen Gefühle auch nur dazu, etwas Unsinniges in unsere Situation rein zu interpretieren.

Als ich mich vorsichtig bewegte, wurde auch meine Tochter langsam wach.

Man hörte ein Schmatzen, dann sah sie mich verschlafen an und sagte leise: „Morgen Mama, sorry aber ich konnte irgendwie nicht richtig schlafen und da dachte ich, es ist okay, wenn ich ein wenig kuscheln komme.“

„Schon in Ordnung, aber meinst du, es ist richtig, dass wir SO kuscheln?“

„Du meinst, weil keine von uns etwas anhat? Warum denn nicht? Ich sehe da kein Problem!“

„Na gut, wenn du meinst! Und? Was haben gnädiges Fräulein heute vor?“ Ablenken, vor allem mich selber.

„Eigentlich hatte ich vor, das Wochenende durch zu faulenzen und das bei dem schönen Wetter definitiv im Garten. Außerdem habe ich Durst und die hier …“, dabei tippte sie mir auf die rechte Brust. „… fühlen sich an, als hätten sie etwas Feines für Klein-Rike!“

Ich seufzte und setzte mich im Bett auf: „Du kleiner Nimmersatt! Dir ist aber schon klar, dass die Milch für deinen kleine Bruder ist, wenn er auf der Welt ist?“

„Na klar, ich will dem Stöpsel doch nichts wegtrinken? Aber wenn er hin und wieder was übriglässt, bin ich sofort da!“, grinste sie.

Kaum dass ich richtig saß, dockte Rike auch schon an und saugte wie … ja, wie ein Baby halt.

Oh mein Gott, bei mir drehte sich alles. Hier im Bett und so nah beieinander, wurden die unanständigen Gedanken sogar noch stärker. „Saug Baby, saug dich fest! Am liebsten würde ich auch an dir saugen und lecken!“, rief die Stimme des Teufelchens in mir.

Wieder konnte ich mich nicht wehren, bei diesen Gefühlen zu stöhnen. Noch etwas war anders als die letzten Male. Rike wirkte unruhig. Völlig auf den Milchfluss fixiert, bemerkte sie nicht, wie ich sie beobachtete und was ich sah, raubte mir fast den Atem.

Meine Tochter hatte heimlich ihre linke Hand in ihrem Schritt liegen und rieb sich langsam und vorsichtig ihre klein anmutende Spalte. „Oh mein Gott, was für ein Anblick!“, dachte ich.

Ich wartete die ganze Zeit auf den Engel der Vernunft in meinen Gedanken.

Doch das Teufelchen lachte und sagte: „Haha, der kleinen Nachthemdschwuchtel habe ich in der Nacht das Hirn rausgevögelt. Los schnapp dir die Kleine, du siehst doch, dass sie dabei genauso geil ist wie du. Die wird schon nichts dagegen haben, wenn ihre Mami ganz besonders lieb zu ihr ist!“

Es war vorbei, mein Verstand schaltete ab und in meinem Kopf brannte ein Feuer, welches es mir unmöglich machte in den (eigentlich) richtigen Bahnen zu denken!

Vorsichtig tastete ich, während Rike weitertrank nach ihrer linken Brust.

Als ich sie berührte, stoppte sie plötzlich und ich dachte sofort, dass es ein Fehler war. Doch alles was passierte war, dass Rike mir ihre Brust entgegen streckte und ein „OH JAA!“ hauchte.

Schnell saugte sie weiter und was tat ich? Ich griff nun beherzt zu und knetete ihre Brust.

Wieder spürte ich ihre Muschi an meinem Bein und der Frechdachs begann doch tatsächlich sich an mir zu reiben. Wie gerne hätte auch ich mich jetzt berührt, aber dank des Bauches ging das in dieser Position nicht. Doch scheinbar konnte meine freche Tochter Gedanken lesen, denn plötzlich fühlte ich ihre Hand in meinem Schritt, was mich zu einem befreiten Stöhnen brachte.

Sie sah mir von unten in die Augen und als ich nickte, lächelte sie zuckersüß und noch immer weitertrinkend, fuhr sie mit ihren Fingern zwischen meine Schamlippen. Eine unglaubliche Nässe empfing sie.

Derweil sie sich stärker an meinem Bein rieb, mir die Milch aussaugte und mich zu fingern begann, wollte ein Gedanke aufkommen der rief: „Stopp! Sowas geht nicht!“ Ich aber schrie innerlich: „HALTS MAUL! Du siehst doch, dass es geht und es ist geil. Bitte mach, dass es nie mehr aufhört!“

Rike entließ meinen Nippel aus dem Mund, kam ein Stück hochgerutscht, wobei sie es schaffte, sich so zu verlagern, dass sie ihre beiden Finger nicht aus mir nehmen brauchte. Wir sahen uns in die Augen und dann küssten wir uns. Kein vorsichtiges Annähern. Sofort war es pure Leidenschaft und auch unsere Zungen fanden sich binnen Sekunden. Sie hatte immer noch Milchreste im Mund, die ich im Kuss mitschmeckte. Es schmeckte wie normale, wenn auch sehr fettige Milch. Nicht unbedingt mein Fall, aber in Verbindung mit diesem herrlichen Kuss und dem Umstand, dass sie mit ihrem Speichel vermischt war, okay.

So etwas Geiles hatte ich schon lange nicht mehr gespürt. Rike fickte mich immer schneller mit ihren lieblichen Fingern, in gleicher Intensität rieb sie ihre triefende Muschi an meinem Oberschenkel und es kam eine weitere Nässe hinzu. Während wir uns küssten, drückte ihr Oberkörper auf meine Brust und die Milch begann unkontrolliert zu spritzen. Unser Stöhnen ging in ein Hecheln über und es dauerte auch nicht lange und wir schrien fast zeitgleich unsere Orgasmen hinaus.

Rike ließ von mir ab und legte sich, nach Atem ringend auf den Rücken. Doch als wir beide wieder einigermaßen atmen und vor allem klar denken konnten, wollte sich schnell ein gewisser Katzenjammer einstellen. Komischerweise, war das allerdings nur bei Rike der Fall.

Mit tiefer Schamesröte im Gesicht, sagte sie panisch: „Tut mir leid Mama! Bitte sei nicht böse! Das kommt nie wieder vor. Ich geh besser schnell in mein Zimmer!“

Doch als sie sich aus dem Bett bewegen wollte, hielt ich sie am Arm und sagte ernst: „Nicht so schnell, junges Fräulein. So haben wir nicht gewettet, dass du sowas mit mir machst und dann verschwindest, wie ein One-Night-Stand. Ich glaube wir müssen reden!“

Ich hätte ihr ja die Hölle heiß machen können, doch war ich genauso schuld daran! War es nicht unendlich geil? Hatte ich nicht grade eben den heftigsten Orgasmus seit vielen Jahren? Nicht einmal mit meinem stärksten Vibrator bin ich bisher so kräftig gekommen, wie durch die Hand meiner Tochter. Also … „Rike, wenn sich jemand für das, was grade passiert ist schämen müsste, dann bin ich das. Immerhin bin ich deine Mutter und hätte es gar nicht erst soweit kommen lassen dürfen, doch ich konnte es nicht! Ich bin dir nicht böse, sondern so befriedigt wie ewig nicht mehr. Einen solchen Orgasmus hatte ich das letzte Mal vor mehr als 20 Jahren. Was passiert ist, ist passiert und wenn ich ehrlich bin … Im Vorfeld sagte ich mir auch, dass sowas nicht geht, denn es kamen … und da bin ich jetzt ganz ehrlich, schon sehr früh Gefühle in mir auf, die in eine solche Richtung gingen. Doch ich habe sie mir verboten, was ja auch völlig richtig war. Zwischen Mutter und Tochter darf so etwas nicht passieren. Jetzt allerdings … bereue ich gar nichts mehr. Es war schön und sehr gekonnt von dir, zudem kannst du verdammt gut küssen. Solltest du es aber bereuen, was ich verstehen könnte, dann bleibt uns nur, uns anzuziehen und versuchen es zu vergessen.“

Rike sah mich nachdenklich an, dann sagte sie leise: „Mama, ich liebe dich!“ Seit sie ein Kind war, sagte sie schon immer: „Ich hab dich lieb!“ Ein „Ich liebe dich“ war etwas völlig anderes.

„Ja Mama, ich liebe dich. Ich dachte zuerst, dass ich mir dadurch, dass ich von dir trinke und mich an dich kuschele, nur das Gefühl der Geborgenheit hole, doch spürte ich schnell, dass da mehr ist. Ich wollte mich dagegen wehren, denn auch ich dachte so wie du. So zu denken ist ja eigentlich auch normal! Aber ich konnte es nicht mehr. Ich habe mich heute Nacht nicht zu dir geschlichen, um töchterlich zu kuscheln, sondern weil ich dich spüren wollte. Schon in der Nacht habe ich mich an dir gerieben und deine Muschi gestreichelt. Alles so leicht, dass du auf keinen Fall aufwachst. Dachte ich doch, dass ich sowas nie tun könnte, beziehungsweise dürfte, wenn du wach bist. Das eben war die Erfüllung eines Wunsches, der scheinbar schon länger in mir schlummerte, den ich aber seit vorgestern erst richtig spüre und nein, auch ich bereue es absolut nicht.“

„Wie geht es dann jetzt weiter? Mal angenommen wir machen so weiter und geben uns diesen Gefühlen, die wir ja anscheinend beide haben hin. Etwas wo ich, ganz ehrlich nichts gegen hätte … Ist dir klar, das niemals jemand davon erfahren darf? Nicht mal Jochen oder Melanie? Alles was passiert, darf unser Haus und den Garten niemals verlassen und wenn wir unterwegs sind, müssen wir uns wie Mutter und Tochter und nicht wie ein lesbisches Pärchen benehmen. Glaubst du, wir schaffen das?“ Für mich stand es fest. Ich wollte es wieder spüren. Woher dieser blitzartige Sinneswandel kam, kann ich selbst heute, viele Jahre später nicht erklären, nur dass auch ich diese besondere Liebe zu meiner süßen Rike spürte.

„Ja Mama, das glaube ich nicht nur … das weiß ich und das will ich. Draußen bin ich deine brave Tochter, doch hier drin, möchte ich deine Geliebte sein“, sagte sie entschieden.

„Dann komm her meine Geliebte, küss mich und dann könntest du an meinen Titten weiter machen, du hast die andere nämlich komplett vernachlässigt“, sagte nun auch ich entschieden und grinste.

Auch Rike grinste mich neckisch an, worauf wir uns innig küssten. Danach machte sich mein Töchterchen wieder über meine Brüste her.

Kapitel 4 — Beziehungen

Inzwischen war auch der kleine Mann in meinem Bauch wach und zeigte es mir, durch heftige Bewegungen, dass ich dachte, er würde in mir tanzen. Kann ein Baby, die Glücksgefühle seiner Mutter spüren? Wenn ja, dann schien er sich mit mir zu freuen.

Mein Bettlacken war voll mit unseren Säften und der überall hin gespritzten Milch, doch Rike sagte direkt beim Aufstehen, dass sie es für mich wechseln wird, wofür ich ihr dankte.

Erst einmal wollte ich duschen. Am liebsten hätte ich Rike mitgenommen. Unsere Dusche war zwar groß genug, dass zwei Leute gut rein passten, aber mit meinem Bauch waren es ja gewissermaßen schon zwei Leute, sodass wir nacheinander duschen gingen.

Als ich aus der Dusche kam, war sie auch schon im Bad, sah mir wieder in den Schritt und fragte: „Sagtest du nicht gestern, dass du es untenrum auch lieber blank magst?“

Ich sah automatisch an mir runter, was natürlich Blödsinn war, denn alles was ich sah war Bauch.

„Ja schon, aber wie gesagt, da ist dein Bruder im Weg“, lachte ich.

„Nun also, wenn du magst und mir genug vertraust, dann könnte ich es für dich machen.“

Ein interessanter Gedanke, daher zögerte ich auch kein bisschen zu sagen: „Wenn du das kannst, gerne. Aber dann musst du es auch regelmäßig machen, zu mindestens solange bis ich selber wieder rankomme.“

„Klar kann ich das. Bei mir selber mache ich es ja auch und Mel rasiere ich, seit sie es, durch ihren Bauch ebenfalls nicht mehr richtig schafft auch, denn ich mag keinen Urwald lecken“, sagte sie glücklich.

„Dachte ich mir doch, dass ihr nicht nur nackt im Wasser rumtobt“, war alles was ich dazu sagte und erst da merkte Rike, was sie gesagt hatte. Sie wurde zwar ein wenig rot, zuckte aber trotzdem mit den Schultern. Was sollte sie auch noch verheimlichen wollen. „Ja, schon eine ganze Weile. Nachdem bei uns beiden damals das erste Mal ein wahres Fiasko war, haben wir uns irgendwie aufeinander konzentriert. Ich liebe sie zwar und sie mich auch. Aber für uns beide ist es keine Beziehung im herkömmlichen Sinne. Man könnte sagen, wir sind ‚Beste Freundinnen +‘ wobei das + für unsere Bettgeschichte steht.“

„So war das nicht gemeint, genau genommen, habe ich es längst mitbekommen. Es ist doch völlig in Ordnung, solange ihr dabei wirklich gefühlsmäßig auf einer Linie seid. Wichtig ist nur, dass ihr immer offen miteinander seid, denn es wäre schlimm, wenn doch plötzlich eine von euch mehr Gefühle hat als bisher und dann, wenn die Andere eine Beziehung eingeht, Eifersucht oder so aufkommt. Ich möchte auch, dass wir beide es ebenso halten. Ja wir lieben uns und ich möchte das Ganze von vorhin gerne noch öfter erleben, wenn du Lust hast, sogar noch mehr. Doch sind wir in erster Linie Mutter und Tochter. Solltest du also doch irgendwann einen Jungen oder ein Mädchen kennenlernen, oder das mit Melanie mehr wird, dann sag es mir bitte offen und ehrlich. Ich werde es genauso halten.“

„Also halten wir beide es, genau wie Mel und ich? Das finde ich gut. Ehrlichkeit und keine Eifersucht. Das ist mir auch wichtig. Ich geh auch eben duschen, danach frühstücken wir und dann lasse ich den Rasierer bei dir walten.“ Ich nickte, wir gaben uns noch einen Kuss und meine geliebte Tochter sprang unter die Dusche.

Als wir beim Frühstück saßen, sagte ich: „Übrigens, du bist auch für mich nicht die erste Frau im Bett. Wobei man Franziska damals noch nicht direkt als Frau bezeichnen konnte.“

Das machte Rike hellhörig und ihr Blick zeigte mir, dass sie mehr wissen wollte.

„Also, früher hatte ich eine beste Freundin. Es war wie bei Melanie und dir. Wir kannten uns seit dem Kindergarten und hingen wie Kletten aneinander. Als wir beide in die Pubertät kamen und das Interesse an Sex wuchs, so wie auch unsere jungen Körper sich entwickelten passierte es. Sie übernachtete bei mir, wobei wir uns irgendwann auszogen und unsere Körper verglichen haben. Wir berührten uns auch gegenseitig und … Ich kann dir gar nicht mehr sagen, wie es genau kam, doch wir küssten uns, spielten aneinander rum und leckten uns sehr bald auch gegenseitig. Übrigens, nur so nebenbei, fing das Ganze in dem Zimmer an, in dem du jetzt schläfst. (Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass das Haus in dem wir leben, mein Elternhaus ist). Leider ist ihre Familie ins Ausland gezogen, als wir 15 waren und irgendwie schafften wir es beide nicht, den Kontakt aufrecht zu halten. Noch heute vermisse ich sie sehr. Aber man kann die Vergangenheit leider nicht zurückholen, wer weiß was sie heute macht? Zwei Jahre später lernte ich euren Vater kennen und was daraus wurde, weißt du ja selbst.“

„Krass! Das hätte ich nicht gedacht. Haben Oma und Opa denn nie etwas bemerkt?“

„Ich weiß es nicht. Entweder habe sie es nicht oder es war nichts, was sie thematisierten wollten. Du weißt ja, wie locker die beiden in vielen Dingen sind.“

„Stimmt und obwohl sie schon älter sind, wirken beide noch so jung und frisch. Würde mich nicht wundern, wenn die beiden es auch heute noch miteinander machen.“

„Darüber habe ich nie nachgedacht. Ich habe zwar früher als Kind häufig mitbekommen, dass meine Eltern sehr aktiv beim Bettsport waren. Aber ob sie heute auch noch … Na ja, wäre ja auch ihre Sache und geht uns nichts an.“

„Genauso wenig, wie es jemanden etwas angeht, was wir beide miteinander haben. Aber ist schon schade, dass deine Freundschaft damals so in die Brüche gegangen ist. Aber wer weiß … am Ende hättet ihr beiden noch eine richtige Beziehung gehabt und vielleicht wären Jochen, ich und der kleine Fratz in deinem Bauch gar nicht da. Wäre doch auch schade.“

„Das wäre nicht nur schade, das wäre schrecklich. Ihr seid mir noch tausendmal lieber. Eine Freundin mit der man rumlecken kann, findet man theoretisch überall. Aber so wunderbare Kinder und besonders ein so geiles Töchterchen gibt es nur einmal auf der Welt.“

„WOW, das hast du so lieb gesagt, dass ich aufpassen muss nicht zu weinen. Ich liebe dich Mama! So und nun aufgegessen und ab in den ‚Frisörsalon Rike — Wir ziehen ihre Muschi blank‘!“

Klar, dass uns das beide wieder zum Lachen brachte.

Ein wenig mulmig war mir ja schon, als ich mit weit gespreizten Beinen auf dem Bett lag und Rike, vor mir sitzend, alles bereitmachte.

Ich wurde noch nie von einer anderen Person rasiert. Aber ich wusste, dass ich meiner Tochter mein Leben anvertrauen würde, also warum nicht auch die Intimrasur.

Die Haare waren schon so lang, dass sie erstmal alles mit einer Schere kürzte. Nachdem sie mit Wasser aus einer kleinen Schüssel alles gut angefeuchtet hat, begann sie den Rasierschaum zu verteilen, was mehr ein Streicheln, als alles andere war.

Ich ließ mich zurück in die Kissen sinken und schloss genießend die Augen.

Jedoch war mir dieser Genuss nicht lange vergönnt, denn als Rike fand, dass es genug eingeschäumt war, starte sie die Rasur. Es war erstaunlich, wie vorsichtig und liebevoll sie dabei vorging. Rike die sonst immer ein Wirbelwind sondergleichen war, war bei dieser Tätigkeit so sensibel zugange, dass ich die Klingen des Rasierers kaum spürte. Immer mal wieder berührte sie meinen Kitzler. Es hätte versehentlich, im Zusammenhang mit der Rasur sein können, doch ein Blick in ihr Gesicht verriet mir, dass sie es extra machte. Nachdem sie fertig war, den restlichen Schaum mit einem feuchten Tuch abgewischt und mich wieder getrocknet hatte, sagte sie leise: „WOW, jetzt kann man deine Spalte endlich richtig sehen. Mensch sieht die lecker aus!“

„Bist du sicher, dass du auch alles gründlich gemacht hast?“, fragte ich verträumt, aber auch ein wenig neckisch.

Rike grinste: „Du hast Recht! Das sollte ich besser schnell mal nachprüfen.“

Direkt darauf tauchte sie ab und nur den Bruchteil einer Sekunde, spürte ich ihren heißen Atem auf meiner Spalte und ihre Zunge, die zwischen meine Muschilippen tauchte.

So wie in diesem Moment, bin ich seit 28 Jahren nicht mehr geleckt worden. Wenn ich es genau nehme, war selbst Franzi nicht so gut darin. Günther tat es zwar, wenn ich ihn darum bat, aber war er dabei sehr halbherzig. Ihm war es wichtiger, seinen Schwanz unterzubringen und an sich zu denken. Ich fragte mich mittlerweile, wie ich es so lange mit diesem Kerl ausgehalten habe. Aber er war Geschichte und hier wurde ich von einer Frau geleckt, die wusste, wie sie ihre Zunge zu benutzen hatte. Tief ins Loch fickte sie mich damit, nur um sich dann wieder nur auf den Kitzler zu konzentrieren. Sie knabberte an meinen Lippen, leckte darüber, drum herum und sogar runter bis zum Po. Dabei streichelte sie meine Beine entlang bis zu den Füßen, wo ich ihr, genussvoll meine Zehen entgegenstreckte. Ich stellte die Füße auf die Hacken, worauf sie sogar über meine Fußsohlen, sanft ihre Fingerspitzen gleiten ließ, dass es ein wenig kitzelte. Doch all dies trieb die Geilheit nur noch mehr in die Höhe

Ich schwebte immer höher und höher, in Sphären der sexuellen Lust, in denen ich schon ewig nicht mehr war.

„Rike … Oh Gott Baby, was machst du mit mir?“, fragte ich hechelnd, dann überspülte mich, die Welle eines gewaltigen Orgasmus. Ich schrie … es brauchte diesen Schrei um Luft zu bekommen, dabei zitterte und bebte ich am ganzen Leib. Nur gut, das der Kleine in meinem Bauch gut geschützt war, sonst wäre ihm sicher schlecht geworden.

Nur ganz langsam, kam ich wieder runter von diesem Trip, wobei meine geliebte Tochter mich langsam weiter streichelte und sanft über meine Muschi leckte.

Als ich einigermaßen atmen konnte, bat ich sie zu mir nach oben, worauf sie mich mit einem völlig verschmierten Gesicht anlächelte.

„Rike-Schatz, es war ein großer Fehler, dass wir …“, begann ich, sie sah mich erschrocken an, doch ich redete sofort weiter: „Dass wir es nicht schon viel früher gemacht haben. Mensch Baby, so hat mich noch niemand mit der Zunge abgeschossen. Das war der Hammer!“

„Puh und ich dachte schon, du willst doch wieder alles beenden!“, sagte sie erleichtert.

„Beenden? Etwas so schönes? Mir ist es jetzt egal, ob es gegen Sitte und Moral verstößt. Ich liebe dich und ich liebe das, was wir tun und das kann uns niemand verbieten!“

Wir küssten uns, wobei ich ihr schnell meinen Liebessaft aus dem Gesicht leckte, was sie zum Kichern brachte.

„Mama, ich liebe dich auch. Ich möchte nie mehr damit aufhören, dich zu lieben und mit dir Sex zu haben. Auch wenn ich es hin und wieder mit Mel machen sollte, wirst du immer meine Nummer eins bleiben. Natürlich warst du das schon immer, schließlich bist du die beste Mama der Welt. Doch jetzt bist du es für mich auch im Bett!“

„Du kleine Schmeichlerin!“, lachte ich. „Es ist auch völlig okay und gut, wenn du es auch weiter mit Mel machst. Immerhin wäre es sehr auffällig, wenn du von jetzt auf gleich damit aufhörst und ihr nicht mal sagen kannst, warum damit so plötzlich Schluss ist. Das würde eure Freundschaft nur zerstören und daran will ich ganz sicher nicht schuld sein. Übrigens, du hast echt eine lange Zunge. Noch tiefer und du hättest deinem Brüderchen seinen ersten Zungenkuss gegeben.“

Da lachte sie, nachdem sie einen Moment über meine Worte nachgedacht hatte: „Welcher Junge kann schon von sich behaupten, schon im Mutterleib von seiner heißen Schwester einen Zungenkuss bekommen zu haben. Aber bei meinem Glück hätte er so gelegen, dass ich ihm sein kleines Pimmelchen geleckt hätte!“

Ich sah sie fragend an, dann fiel der Groschen und wir lachten lauthals gemeinsam.

Rike wirkte ziemlich unruhig, was nur verständlich war.

„So, jetzt bist du dran. Jetzt will ich dich auch probieren. Aber leider kann ich mich nicht so vor dich legen, wie du grade. Aber weißt du was? Komm auf mich und gib mir deine Muschi! Jetzt macht Mama dich fertig!“

So kam es dann auch, dass ich, dank meiner Erfahrungen von früher auch meine Tochter, in kurzer Zeit zu einem gewaltigen Orgasmus leckte, derweil sie mich mit ihrem Saft beinahe ertränkte.

Ich hatte definitiv nichts verlernt.

Aneinander gekuschelt schliefen wir bis zum Nachmittag, den wir uns dann mit einer Pizza und Faulenzen im Garten, sowie Spaß im Pool versüßten.

Kapitel 5 – Familie

Der Spaß zwischen uns ging jetzt schon eine Woche. Im Haus trugen wir generell schon keine Kleidung mehr, außer Socken oder Hausschuhe. War es auch, durch den Sommer schon sehr heiß, irgendwie war unser Boden immer kalt und grade ich in meinem Zustand, wollte mir keine Erkältung einfangen. Rike musste zwar noch bis Mittwoch arbeiten, doch sobald sie aus ihren Arbeitsklamotten raus und unter der Dusche war, zog sie sich gar nicht erst wieder etwas an.

Es war schon selbstverständlich, dass wir zusammen in meinem großen Bett schliefen und egal ob Rike mir die Milch absaugte oder ob wir uns zum Schlafen hinlegten … ohne mindestens einen schönen Orgasmus für beide, endete es dann nie.

In der ganzen Woche, vertieften wir unsere Beziehung. Rike war zwar auch einmal für einige Stunden, bei Melanie, doch erzählte sie mir danach, was die beiden getrieben hatten. Das machte uns wieder so geil, dass wir es auf die gleiche Art machten.

Sogar meine Spielzeuge zeigte ich ihr. „Voll Krass!“, kommentierte sie meine, wie gesagt nicht grade kleine Sammlung. „Ich habe zwar auch einen Vib, aber nur einen ganz einfachen. Der wirkt ja grade zu langweilig, gegen diese Hammer Auswahl. Darf ich mir davon einen mal leihen?“

„Willst du mir damit etwa Fremdgehen?“, neckte ich sie lachend. „Ich möchte, dass all die Dinger da drin jetzt auch dir gehören und wir sie gemeinsam benutzen. Ich könnte mir sogar vorstellen, mal so einen Doppeldildo, wie ich ihn schon einmal im Shop gesehen habe auszuprobieren oder sogar so einen zum Umschnallen, womit wir uns dann gegenseitig vögeln können. Aber erst nach der Schwangerschaft.“

Rike konnte nur noch nicken. „Na komm Süße, suche dir einen aus, der dir besonders gut gefällt und dann will ich sehen, wie du deine süße Muschi damit bearbeitest!“

Am Freitagmorgen kamen wir beide erst spät aus dem Bett. Irgendwie hatte uns die Lust so sehr gepackt, dass wir es die halbe Nacht getrieben haben. Vielleicht lag es auch daran, dass wir beide wussten, dass Jochen am Samstag nach Hause kommt und wir dann die Füße still halten mussten.

Als wir in die Küche kamen, dachten wir beide jedoch, dass wir doch noch träumten. Denn das Szenario war: Rike und ich nackt und gut gelaunt. Jochen, angezogen auf einem Stuhl sitzend, mit sehr ernster Miene.

„Na auch schon wach? Klar, dass es länger dauerte, nach der Nacht!“, sagte er todernst.

„Ach du Scheiße, JOCHEN!“, rief ich, sofort versuchten Rike und ich, uns mit den Händen zu bedecken. „Danke! Sonst wurde ich herzlicher begrüßt. Damit könnt ihr echt aufhören, ich habe eh schon alles gesehen. Wollt ihr euch was anziehen oder wollen wir gleich reden? Ihr beiden habt mir da wohl ein oder zwei Dinge zu erzählen, glaube ich!“

Er wirkte wirklich mehr als ernst. Doch konnte ich es nicht wirklich deuten. War es Wut, Ekel oder vielleicht Eifersucht?

Rike wollte auf dem Absatz kehrt machen, doch aus einem Impuls heraus, hielt ich sie fest und lenkte sie an den Tisch.

„Schöne Scheiße“, murmelte sie.

„Das kannst du laut sagen!“, sagte ihr Bruder. „Ich hatte ein sehr komisches Gefühl im Bauch, deshalb habe ich die Semesterabschluss-Vorlesung sausen lassen und habe schon gestern Abend den Zug nach Hause genommen. Gegen 1 Uhr kam ich hier an und was muss ich im Schlafzimmer hören und dann auch sehen? Meine Mutter und meine kleine Schwester die sich wild die Fotzen fingern! Ich dachte schon ich habe mich im Haus geirrt. Geht das schon lange bei euch und habt ihr ernsthaft geglaubt, dass ihr sowas vor mir verstecken könnt?“

„Jochen bitte! Es tut uns ja leid und wenn du erlaubst, dann erklären wir dir alles“, sagte ich beschämt. Ja ich schämte mich und das vor meinem eigenen, 23-jährigen Sohn.

„Da bin ich aber mal gespannt, ob ich neugierig bin!“

Daraufhin erklärten wir ihm die ganze Geschichte, von der kaputten Pumpe angefangen, bis hin zur vergangenen Nacht.

Er unterbrach uns nicht einmal, schüttelte nur hin und wieder den Kopf.

„Ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll. Meine eigene Familie! Ich muss das alles erstmal in meinem Kopf sortieren. Tut mir leid, aber wir sehen uns heute Abend zum Abendessen. Ich muss erstmal raus!“, sagte er, stand auf und verließ ohne ein weiteres Wort oder uns anzusehen das Haus.

Rike und ich sahen uns an und begannen zu weinen. Auf Frühstück hatte keine von uns mehr Lust.

„Was machen wir denn jetzt, Mama?“, fragte Rike in ihren Tränen.

„Ich weiß es nicht, wirklich nicht. Trotzdem sollst du eins wissen: Ich bereue die letzte Woche nicht und egal wie es weiter geht. Diese wunderbare Woche kann uns keiner nehmen!“, sagte ich verzweifelt.

Zum ersten Mal seit einer Woche, zogen wir Frauen uns im Haus etwas an. Wir sprachen nicht viel, hingen unseren Gedanken nach.

„Wie soll es nur weitergehen. Verliere ich meinen Sohn, weil seine Schwester und ich eine besondere Liebe zwischen uns entdeckt haben?“, fragte ich mich.

Immerhin wollte er am Abend wieder hier sein und ist nicht Hals über Kopf wieder zurück nach (…) gefahren. Vielleicht gab es noch Hoffnung. Doch wie sollte die aussehen? Würde er verlangen, dass wir mit dem inzestuösen Treiben sofort aufhören? Verständlich wäre es, aber ich wusste, dass ich das definitiv nicht mehr konnte und mir war klar, dass es Rike genauso erging. Ich konnte nur abwarten, was der Abend brachte. Doch ich hatte das Gefühl, dass es nicht gut ausgehen könnte.

Bis zum Abendbrot hatte keine von uns etwas gegessen. Ich wusste, dass es für mich und das Kind gar nicht gut war, doch es ging einfach nichts runter.

Ich bereitete ein ausgiebiges Abendessen für uns drei vor und pünktlich um 18 Uhr war Jochen zurück. Noch immer wirkte er angespannt, doch auf eine andere Art.

Als wir zusammen saßen, ergriff er auch sofort das Wort: „Ich möchte mich für meine Reaktion von heute Morgen entschuldigen. Ich war so geschockt über euer Treiben, allerdings erst im Nachhinein. Denn es gibt da auch etwas, das ich euch gestehen muss. Als ich euch beide heute Nacht gesehen hatte … Also, ich stand in der Tür und keine von euch hat auch nur ansatzweise etwas mitbekommen. Nun da habe ich mir auf dieses geile Bild einen runtergeholt. So, jetzt bin ich genauso schlimm wie ihr! Es ist nur so, dass ich es einfach verstehen möchte. Seid ihr beiden jetzt nicht mehr nur Mutter und Tochter, sondern auch noch ein lesbisches Pärchen?“

Das klang nicht mehr sauer oder so ernst wie heute Morgen.

„Jein, du könnest es eher als eine ganz besondere und ungewöhnliche Mutter-Tochter Beziehung sehen. Du bist also …“

„Ist das zu fassen? Mein großer Bruder wichst sich einen, während er zusieht, wie wir es treiben? Tz, nicht zu fassen!“, unterbrach mich Rike empört. Doch irgendwie glaube ich, dass diese Empörung nur gespielt war. Denn seit Jochen die Küche betreten hatte, war ihr Blick in seine Richtung … wie soll ich sagen? Abschätzend? Berechnend? Irgendwie sowas. Hatte dieses Luder etwa einen Plan und mich nicht eingeweiht?

Ich wollte grade etwas sagen, doch Rike redete gleich weiter: „Na, ich denke, dann ist es nur fair, wenn du uns auch mal was zeigst, immerhin hast du uns ja auch zugesehen.“ Dieser Satz kam mit einem dreckig, frechen Grinsen. Glasklar, sie hatte einen Plan!

Jochen sah sie an, doch überging er ihre Forderung. „Ihr wisst dass ich euch beide sehr lieb habe, genaugenommen liebe ich euch. Ich war geschockt und habe heute Morgen so impulsiv reagiert, weil … weil ich eifersüchtig war.“

Eifersüchtig? Erstaunt sahen wir ihn an, worauf er weiter redete: „Ja, ich war eifersüchtig, und zwar auf jede von euch. Denn jede von euch durfte Sex mit der Frau haben, die ich heimlich verehre und liebe. Ihr hört richtig! Mama, erinnerst du dich, wie ich noch während der Pubertät immer wieder zu dir kam, weil ich meinte, dass mit meinem Schwanz etwas nicht stimmt? Natürlich wusste ich, dass alles in Ordnung war, denn darum ging es auch gar nicht. Ich wollte, dass du ihn siehst. Dass du siehst, wie groß dein Junge geworden ist. Du solltest ihn aber nicht nur sehen, ich wollte auch, dass du ihn berührst. Was du am Anfang ja noch getan hast, aber später dann nicht mehr.

Und du Rike … Wie oft habe ich dich und Mel heimlich beobachtet, wenn ihr dachtet, dass ihr alleine hier seid? Wie oft habe ich an deiner Tür gestanden und gehört, wie ihr beiden Spaß daran hattet, es miteinander zu treiben? Jedes Mal, wäre ich zu gerne zu euch gekommen und hätte euch beide gefickt. Doch all meine Gefühle verbat ich mir. Vermauerte sie tief in mir, weil ich wusste, dass so etwas niemals sein durfte. Es ging auch sehr gut, bis heute Nacht. Als ich sah wie viel Spaß ihr hattet, kam jedes einzelne dieser Gefühle zurück. Deshalb wusste ich auch heute Morgen noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich habe den Tag über am Rhein gesessen und nachgedacht und dann stand mein Entschluss fest. Ich wollte euch all meine Gefühle gestehen und hoffe, dass ihr mir verzeiht.“ Als er endete, weinte er.

Oh bei den Göttern, mein Sohn weinte, weil er genauso für uns empfand, wie Rike und ich füreinander. Was sollte ich tun? Ich erinnerte mich zurück an die Zeit von der er sprach. Ja, ich habe wenn er zu mir kam, seinen Schwanz angefasst, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Dass ich es nicht mehr tat, lag schlicht daran, dass er älter und es mir dadurch zu gefährlich wurde. Nicht gefährlich in Bezug auf ihn, sondern darauf, das sein Ding für mich interessant wurde. Denn das, was da zwischen seinen Beinen ist, war damals schon sehr ansehnlich und etwas wo jede Frau schwach werden konnte. Mutter hin oder her. Damals dachte ich allerdings NUR als Mutter, die natürlich nie etwas Sexuelles mit ihren Kindern tun könnte und er war ja auch noch so jung.

Doch all meinen Überlegungen kam mal wieder Rike, dieser kleine Wirbelwind zuvor.

Sie sah ihrem Bruder unverwandt in die Augen, stand auf und rückte ihn mit seinem Stuhl ein Stück vom Tisch weg. Als sie genug Platz hatte, setzte sie sich auf seinen Schoß und ohne auch nur ein Wort zu sagen, küsste sie ihn. Dies war kein geschwisterlicher Kuss und auch er ging sofort darauf ein und umarmte dabei seine Schwester. „Ich muss jetzt erstmal dringend etwas essen, das habe ich deinetwegen nämlich den ganzen Tag nicht geschafft. Doch danach will ich sehen, wie groß mein großer Bruder geworden ist“, flüsterte sie ihm ins Ohr, allerdings laut genug, dass ich es hören konnte.

„Rike-Schatz, was hältst du davon, wenn du dich an unser Abendbrot hältst und nicht mehr weiter deinen Bruder auffrisst. Lasst uns essen, danach reden wir oben weiter“, sagte ich entschieden.

Die beiden hatten recht. Mir wurde klar, dass ich meinen Sohn genauso liebe, wie meine Tochter.

Warum sollten wir ihn außenvorlassen, bei all diesen Geständnissen und all der jetzt schon ausgesprochenen Zuneigung füreinander?

Jetzt aßen wir aber alle mit großem Appetit, denn wie sich herausstellte, hatte auch Jochen den ganzen Tag noch nichts gegessen.

Als wir nach oben gingen, flüsterte ich Rike, von Jochen unbemerkt zu: „Nimmst du die Pille regelmäßig?“

Erstaunt sah sie mich an. „Du meinst, dass …?“

„Klar, du süße, dumme Nuss, was meinst du warum wir zum Reden ins Schlafzimmer gehen und nicht ins Wohnzimmer? Ich weiß nur, dass wir im Normalfall keine Gummis haben und du musst bedenken, dass du noch in der Ausbildung bist. Eine Schwangerschaft kommt da ziemlich ungelegen!“

Sie sah mich noch erstaunter an, sagte aber nur: „Klar nehme ich die Pille, immerhin kann man ja nie wissen, was einem im Leben passiert.“

„Was flüstert ihr beiden dahinten eigentlich?“, fragte Jochen aufgedreht.

„Frauengespräche“, lachte ich.

Ich bedeutete den beiden, sich mit mir aufs Bett zu setzen.

„So ihr zwei, ich denke mal die Gefühlskarten liegen zum Großteil auf dem Tisch. Jochen, du sollst wissen, dass ich dich damals nicht mehr angefasst habe, weil ich verhindern wollte, das so etwas wie heute passiert und selbst wenn ich anders gedacht hätte, wärst du viel zu jung gewesen. Heute allerdings, denke ich anders. Ich liebe dich genauso wie deine Schwester, mein Junge. Wenn ihr es beide wirklich wollt, dann versuchen wir es miteinander. Aber ich möchte, dass wir uns ein paar Dinge, hoch und heilig versprechen:

1. Wir sind in allem offen und ehrlich zueinander.

2. Ich bin sehr experimentierfreudig beim Sex und auch zu vielem bereit, wenn auch durch euren kleinen Bruder zurzeit in manchen Dingen nur eingeschränkt. Was für mich aber gar nicht geht ist, wenn einer den anderen schlägt, erniedrigt oder sonst wie wehtut. Ein paar Klapse auf den Hintern beim Vögeln oder mal ein zärtlicher Biss ist okay, aber das war es auch schon.

3. Alles kann und nichts muss, wenn irgendwer etwas machen oder ausprobieren möchte, kann und darf derjenige das offen aussprechen, ohne dass es von den anderen belächelt wird. Es muss aber auch akzeptiert werden, wenn von den anderen beiden, niemand zu entsprechenden Handlungen bereit ist.

4. Keine Eifersucht! Grade Jochen ist ja die meiste Zeit in (…) und dann muss es völlig okay sein, dass Rike und ich uns auch weiterhin alleine vergnügen. Auch muss Jochen akzeptieren, dass seine Schwester es auch weiterhin mit Mel macht. Genauso muss es auch nicht sein, dass wir es immer nur zu dritt machen. Solange wir über alles reden, sollte es auch okay sein, wenn zum Beispiel Jochen mal eine von uns, nur für sich alleine haben möchte.

5. und das spielt mit Nummer 4 zusammen. Ich habe das schon Rike gesagt und das gilt auch weiter. Selbst wenn es mit uns klappt und wir damit eine Art Dreier-Beziehung haben. So sind wir in allererster Linie immer noch Mutter und Kinder. Sollte also irgendwer von uns jemanden kennen- und lieben lernen, so ist das für die anderen in Ordnung, ohne Besitzansprüche oder Ähnliches. Auch hier gilt wieder Offenheit.

6. Sollte jemand von uns, nach dem heutigen Abend merken, dass es in seinen Augen doch nicht klappt mit uns drei, dann muss er oder sie das ganz offen sagen, ohne sich dafür schämen zu müssen. In einem solchen Fall, ist der Abend nie passiert und ich möchte, dass wir uns auch weiterhin als Familie in die Augen sehen können.

7. Das letzte und wichtigste: Kein Wort zu niemanden. Nicht einmal zu den engsten Freunden. Verstieß alles was Rike und ich dieser Woche getan haben, schon gegen jede gesellschaftliche Norm, so ist es ab dem Moment, wo Jochen auch nur eine von uns beiden vögelt, gegen das Gesetz. Ein Gesetz, welches ich mittlerweile zwar ablehne, doch darum schert sich in Berlin niemand. Draußen müssen wir eine ganz normale Familie bleiben, doch hier drin führen wir, wenn ihr es möchtet eine ganz besondere Liebesbeziehung.

Tut mir leid, dass es so viel ist, aber all das ist sehr wichtig.“

Beide sahen erst sich, dann mich an und sagten dann im Chor: „Fest versprochen!“

„Dann gebt mir eure Hände … Gut so … Ich liebe euch und wenn ich auch grade geil wie sonst was bin, fände ich es viel schöner, wenn wir nicht einfach so übereinander herfallen. Was haltet ihr davon, wenn wir uns jetzt erstmal ausziehen und dann ein bisschen kuscheln. Dabei können wir auch noch weiterreden um zu erfahren, was jeder von uns mag und für Vorlieben hat, aber auch was die anderen so richtig abtörnt?“

Ich bekam begeisterte Zustimmung und wir zogen uns aus. Nicht schnell und hastig, sondern langsam und sinnlich. Was ich zu sehen bekam, raubte mir fast den Atem.

Jochen war wirklich ein „großer Junge“ geworden. 1,80 m groß mit kurzen dunkelblonden Haaren und braunen Augen. Einen durchtrainierten Körper und einem Schwanz, welcher schon steif war und der zwar noch im Durschnitt lag, aber in seiner Form, mit einer leichten Linksbiegung einfach nur wunderschön war.

Ich bat Rike, ein wenig schöne Musik auf der Anlage im Schlafzimmer anzuschalten und dann legten wir uns zusammen hin. Jochen links und Rike rechts von mir. Ich hielt die beiden in meinen Armen, derweil sie gemeinsam meinen Bauch streichelten.

„Mama …“, begann Rike. „Das habe ich dich irgendwie die ganze Woche schon fragen wollen und du hast es ja vorgeschlagen. Also, was magst du denn ganz besonders beim Sex und was, außer den schon genannten Sachen magst du gar nicht?“

Ich überlegte einen Moment, dann sagte ich bereitwillig. „Manches davon hast du schon kennengelernt. Ich liebe es am ganzen Körper gestreichelt, geküsst und auch geleckt zu werden. Besonders erogene Zonen bei mir sind vor allem die Halsbeuge und auch … nun … ach was, wir wollten offen miteinander sein. Die Füße! Aber natürlich liebe ich es auch, ordentlich die Muschi geleckt zu bekommen. Genauso wie ich es liebe, selbst eine leckere Muschi zu lecken oder einen geilen Schwanz zu blasen. Wenn ich dann noch Muschisaft oder Sperma zu schlucken bekomme, macht es das Ganze natürlich perfekt. Zudem liebe ich es verschiedene Stellungen auszuprobieren, wobei ich mich da, in all den Jahren nie auf eine Lieblingsstellung einigen konnte. Zudem kam es mit eurem Erzeuger meistens nur zu 08/15 Sex, sodass es noch viele Stellungen gibt, die ich zu gerne austesten würde.“

Ich überlegte weiter: „Was, außer den Sachen die ich genannt hatte gar nicht geht sind Fesselspiele. Selbst wenn ich einem Partner noch so vertraue, kann ich mich dabei einfach nicht richtig fallen lassen. Wenn ihr sowas ausprobieren möchtet, bin ich zwar gerne dabei, aber mich kriegt ihr nicht ans Bett gefesselt“, lachte ich. „Auch dieses ganze BDSM Zeugs ist nichts für mich, aber das hatte ich mit den Thema Erniedrigungen und Schläge ja schon gesagt. Als du mich bei unserem ersten Mal, geküsst und noch etwas von der Milch im Mund hattest, habe ich auch deine Spucke geschmeckt. Sowas ist auch geil für mich, grade beim rumknutschen und rumlecken, darf es für mich gerne mal etwas feuchter zugehen. Wenn nicht sogar richtig nass. Aber einfach so ins Gesicht spucken oder so geht gar nicht. Es kam früher schon regelmäßig vor, dass Franzi und ich so wild rumgeknutscht und geleckt haben, dass bei jeder von uns, das ganze Gesicht besabbert war. Es war witzig und auch tierisch geil.

Wir probierten sogar damals aus, wie es ist sich anzupinkeln, nachdem wir es heimlich in einem Porno von eurem Opa gesehen hatten und fanden es auch echt geil. Aber das kam, weil wir uns entsprechend vertrauten und liebten. Ob ich es heute noch genauso mag, kann ich nicht sagen. Ich weiß aber, dass ich euch noch mehr vertraue, als meiner damals besten Freundin und wenn irgendwer von euch die Lust oder eine Neigung dazu hat, bin ich bereit es erneut zu probieren. Alle weiteren Ausscheidungen kommen mir nicht an oder in den Körper.“

Danach erklärte ich meinem Sohn, der mit tausend Fragezeichen in den Augen da lag erstmal, wer Franzi ist.

„Wow, das war viel“, stöhnte Rike. „Stimmt, aber wie sieht es denn mit dir aus, Schwesterherz?“, wurde sie von Jochen gefragt.

„Mh, mal überlegen. Seit meinem ersten Mal mit 15, welches der totale Reinfall war, hatte ich nur noch zwei Mal etwas mit Jungs und mich bis heute ansonsten, fast nur mit Mel ausgetobt. Aber ich mag es echt gerne von hinten genommen zu werden, wobei allerdings bisher noch keiner in meinem Hintern war. Das an den Füßen, also lecken und so, finde ich auch echt geil, solange sie sauber sind und ich es von mir aus tun darf. Zudem sollte es für beide schön sein, denn ich möchte mich dabei nicht fühlen, wie ein Hund. Sonst habe ich noch nicht viel ausprobiert. Doch ich bin schon neugierig, wie es wäre, mal beim Sex ganz passiv und auch … wie soll ich sagen? Wehrlos zu sein. Aber das könnte ich wohl auch nur, wenn ich dem Partner so sehr vertrauen kann, dass ich weiß, dass er oder sie mir niemals wehtun würde. Bei dem was ich gar nicht möchte, stimme ich aber ansonsten komplett mit Mama überein. Jetzt bist du dran Großer.“

Nun wurde mein Sohn rot, worauf ich sagte: „Jochen, offen und ehrlich bedeutet auch, dass sich niemand von uns für irgendetwas schämen braucht. Alles frei raus, nur so kann es klappen.“

Er nickte und sagte dann leise: „Ich hatte noch nie richtigen Sex.“

Das überraschte uns jetzt doch. „Wie meinst du das? Was war denn mit deiner langjährigen Freundin Nina?“, fragte ich erstaunt. Ich hatte die zwei nämlich schon mal zusammen, nackt im Bett überrascht.

„Wenn du Petting und Blasen, beziehungsweise Lecken als richtigen Sex zählst, dann hatte ich schon sehr viel davon. Aber sie hatte nie mehr zugelassen und ich wollte sie auch nicht drängen. Vielleicht ist die Beziehung auch deshalb so fies kaputt gegangen, keine Ahnung. Aber ist auch egal. Danach ging es ja hoch, zum Studium und seit Nina, hatte ich keine weitere Freundin mehr. Es gibt vieles das ich gerne ausprobieren möchte, doch das meiste davon, kenne ich nur aus Pornos. Die Vorstellung, von den Dingen die ihr beiden so mögt, macht mich wirklich neugierig darauf. Hätte nicht gedacht, dass ihr beide auf das mit den Füßen steht. Doch wenn ich eure kleinen Füßchen so sehe, bekomme ich direkt Lust es auszuprobieren. Allerdings muss ich gestehen, wenn ich es überhaupt mal erleben darf, wie es ist zu ficken, wäre mir das schon sehr viel wert.“

Ich nahm ihn in den Arm: „Das ist doch nicht schlimm mein Großer, nirgendwo steht, dass man früh damit anfangen muss. Umso schöner ist es doch, dass du jetzt sogar ein ganz besonderes erstes Mal haben darfst. Du bist sogar ein wahrer Glückspilz, denn du kannst dir aussuchen, ob du es mit mir oder deiner Schwester haben möchtest.“

Die Scham verflog und er lächelte mich glücklich an. „Danke Mama und danke auch dir Schwesterchen. Ich dachte schon, ihr haltet mich jetzt für sonst was, weil ich noch Jungfrau bin.“

„Aber warum denn Bruderherz? Mir ist egal ob du schon tausende oder noch kein Mädchen gevögelt hast. Selbst wenn du jetzt gesagt hättest, dass du bisher nur mit Jungs geschlafen hast, wäre mir das egal. Immerhin sind Mama und ich ja auch Bi!“

Wieder wurde Jochen rot. „Du hast doch nicht etwa schon mit Jungs gevögelt oder?“, fragte Rike daraufhin neugierig und auch ein wenig erstaunt.

„Ach was soll’s. Rafael, mein WG-Mitbewohner ist schwul und als wir vor ein paar Wochen, nicht mehr ganz nüchtern von einer Campusparty nach Hause kamen, da haute er plötzlich raus, dass er mir zu gerne mal einen blasen würde. Tja, ohne nachzudenken meinte ich, in meinem alkoholvernebeltem Verstand ‚Mach doch‘ und öffnete meine Hose. Er war auch echt gut und als ich gekommen bin, wobei er mein Sperma genüsslich geschluckt hat, sah ich, dass auch er eine mächtige Latte hatte. Es ist kaum zu glauben, aber ich habe es tatsächlich dann auch bei ihm gemacht. Am nächsten Tag, wo wir beide wieder nüchtern waren, kam er zu mir und wollte sich entschuldigen. Ich sagte ihm aber schnell, dass es nichts gibt, wofür er sich entschuldigen muss und umarmte ihn. Seitdem haben wir es uns noch öfter gegenseitig mit dem Mund gemacht, aber mit ihm zu schlafen, habe ich mich bisher nicht getraut, auch wenn er schon angedeutet hatte, dem nicht abgeneigt zu sein.“

Rike und ich hörten ihm zu, ohne ihn zu unterbrechen.

„Aber, so wie du das sagst, würdest du schon gerne, oder?“, fragte Rike einfühlsam. „Ja irgendwie schon. Ich habe ihn echt gern. Durch das mit ihm, habe ich in mir erkannt, dass ich auch auf Jungs stehe. Ich will es einfach langsam angehen.“

„Hattest du denn vorher schon mal das Gefühl, dass Jungs auf dich anziehend wirken?“, fragte ich dann noch.

„Zu mindestens nicht bewusst. Aber Rafael ist von Anfang an, nicht einfach nur ein Mitstudent und Mitbewohner für mich gewesen, sondern ein echter Freund. Er sagte auch von vorne herein, dass er schwul ist, weil er Angst hatte, dass es hinterher unser gutes Verhältnis zerstören könnte, falls ich ein Problem damit gehabt hätte. Immerhin leben wir beide ja auf engstem Raum zusammen. Irgendwie schien da von Beginn an, etwas Besonderes zwischen uns zu sein und an besagtem Abend, wurde mir klar was es ist. Keine Liebe, aber eine ganz starke Zuneigung und Verbundenheit.“

Eine Zeit lang hingen wir unseren Gedanken nach, während wir uns liebevoll streichelten.

Jochens Schwanz wurde die ganze Zeit nicht kleiner und auch Rike und ich liefen beinahe aus. Pure Geilheit hing in der Luft, doch wir drei kosteten jeden Moment aus.

Irgendwann jedoch fragte Jochen: „Mama, wäre es okay für dich, wenn ich mein erstes Mal mit Rike haben möchte? Also, nur wenn du es auch möchtest Schwesterchen.“

Ich nickte und sagte: „Natürlich mein Großer. Was ist mit dir Prinzessin?“

Rike aber küsste mich, dann beugte sie sich zu Jochen rüber und nahm seinen Schwanz in die Hand. „Meine Muschi wartet schon sehnsüchtig auf dich“, hauchte sie, derweil sie die Beine auseinanderspreizte. „Gib ihr deinen geilen, harten Bruderschwanz zu schmecken! Komm zu mir, ich will dich!“

Bevor Jochen aufstand, küsste er mich. Das erste Mal war es zwischen uns ein leidenschaftlicher Zungenkuss. Er kniete sich vor seine Schwester, die sich willig auf den Rücken legte und mit weit geöffneten Schenkeln ihm ihr Heiligtum anbot. Sinnlich flüsterte sie: „Nimm mich, Großer! Ich gehöre dir und will spüren, wie sehr du deine Schwester liebst. Keine Angst, du kannst nichts falsch machen. Das weiß ich, weil du mein Bruder bist. Wenn du kommst, dann lass es mich spüren. Ich will, dass du alles tief in mich reinspritzt, bis es mir zu den Ohren rauskommt.“

Jochen rutschte auf sie zu, doch dann fragte er unsicher: „Und wenn ich zu früh komme und du nichts davon hattest?“ Ich aber fasste sein Hand und versuchte ihn zu beruhigen: „Mach dir keine Sorgen. So geht es den meisten bei ihrem ersten Mal. Mach es langsam und nicht gleich, wie ein Karnickel auf Koks. Ich denke, dass jeder von uns heute auf seine Kosten kommen wird. Los Junge, nicht über sowas nachdenken.“

Dankbar nickte er und kam über seine Schwester. Ich half ihm sogar, seinen Schwanz an die richtige Position zu bringen.

Eigentlich verrückt. Ich half meinem eigenen Sohn dabei, seine Schwester zu ficken. Früher hätte ich sowas für abscheulich und krank gehalten. Doch die Zeit war vorbei und es war ein so geiler Anblick, als er langsam und unter gemeinsamem Stöhnen in ihre kleine Spalte einfuhr.

„Gott, Schwesterchen, bist du eng! Ist das geil!“, stöhnte Jochen.

Als er bis zum Anschlag in ihr steckte, bedeutete ich ihm, erstmal eine kleine Pause zu machen. Beide sollten dieses besondere Gefühl einen Moment genießen.

Glücklich sagte Rike: „Bruderherz, du füllst mich so herrlich aus. Das habe ich vorher noch nie so gespürt. Bitte fick mich! Ich will spüren wie du mich stößt.“ Dann sah sie zu mir und sagte weiter: „Danke Mama, ich bin so glücklich wie nie zuvor. Ich liebe euch beide und ich weiß jetzt schon, dass ich das Alles niemals bereuen werde.“

Ich beugte mich so gut es ging zu ihr und küsste sie. Ebenso glücklich sagte ich: Ich liebe dich auch, mein geiles Töchterchen!“ Daraufhin gab ich auch Jochen einen Kuss. „Dich liebe ich genauso und jetzt möchte ich zu gern sehen, wie du deine kleine Schwester vögelst!“

Das ließ er sich nicht noch einmal sagen und versetzte ihr den ersten Stoß. Obwohl es sein erstes Mal war, fing er es genau richtig an. Erst langsam, dann mit der Zeit kräftiger und schneller.

Beide stöhnten und hechelten immer mehr, doch ich merkte bald, dass Jochen kurz vor seinem Abgang stand, Rike aber noch eine Zeit brauchen würde. Da Jochen beim Stoßen nicht komplett auf ihr lag, sondern mehr hockte, kam ich mit den Fingern gut an ihren Kitzler, den ich nun kräftig zu reiben begann und dabei an dem Nippel ihrer rechten Brust knabberte. Beides brachte den gewünschten Effekt und als Jochen mit einem Jubelschrei seinen Orgasmus verkündete, kam es auch Rike mit gleicher Intensität.

Ich zog mich grade noch rechtzeitig zurück, denn mein Sohn, brach auf seiner Schwester zusammen, die ihn sofort in die Arme schloss und ihn, trotz ihrer Kurzatmigkeit wieder und wieder küsste.

Als Jochen von Rike runterstieg, konnte ich sehen, wie die Säfte aus ihrer Spalte flossen. Ich konnte nicht wiederstehen, etwas davon mit den Fingern aufzunehmen und diese abzuschlecken. Meine Tochter kniff die Schamlippen zusammen, sah mich an und flüsterte: „Willst du es haben?“

Ich wusste sofort, wie sie es meinte und nickte glücklich. Es dauerte nicht mal zwei Sekunden und ich lag, unter den erstaunten Blicken meines Sohnes auf dem Rücken und Rike hockte über mir, wobei ich sofort begann ihre Muschi auszuschlürfen und zu lecken, was sie natürlich wieder zum Stöhnen brachte. „Ein frischer Cocktail meiner Kinder, lecker!“, lachte ich danach, während die beiden sich wieder, rechts und links zu mir legten.

„Puh, jetzt brauche ich erstmal was zu trinken!“, japste Rike.

„Soll ich dir was aus der Küche holen?“, kam sofort die Frage ihres Bruders.

„Nö lass mal, hier ist doch genug zu trinken“, lachte sie jetzt und dockte sofort an meiner Brust an, was ihrem Bruder den Mund offen stehen ließ.

„Dir schmeckt die Milch wohl wirklich!“, meinte er perplex.

„Klar, schmeckt echt gut und ist etwas ganz Besonderes. Wenn du mir nicht glaubst, dann probiere doch selbst, auf deiner Seite ist auch genug und solange unser Bruder nicht da ist, muss die Milch ja trotzdem raus, sonst tut es Mama weh.“

Jochen sah mich an und sein Blick zeigte ein ganz deutliches „Darf ich wirklich?“

Ich nickte ihm aufmunternd zu, worauf er zaghaft meinen Nippel in den Mund nahm und mit der Zunge darüberstrich, bevor auch er zu saugen begann.

Du meine Güte, meine Kinder, 19 und 23 Jahre tranken an meinen Brüsten, nachdem sie miteinander gevögelt haben. Die Gefühle die in mir tobten, waren nur schwer zu beschreiben. Ich war tierisch geil und glücklich zugleich, doch es war noch so vieles mit darin, was ich nicht in Worte fassen kann. Es war so schön, dass ich beide dabei in den Arm nahm und sie streichelte.

Plötzlich fühlte ich, von beiden Seiten je eine Hand in meinem Schritt. Als sie merkten, dass sie beide denselben Gedanken hatten, grinsten sie sich, weitersaugend an und begannen gemeinsam meine Muschi zu streicheln, was mich noch mehr zum Stöhnen brachte, als ich es durch ihr Saugen sowieso schon tat. Sie steckten mir sogar, jeder einen Finger in die Muschi und fickten mich damit synchron.

„Kinder, was macht ihr mit mir? Ist das geil!“

Rike ließ irgendwann von mir ab, rutschte runter und beugte sich zu ihrem Bruder rüber. Ich konnte natürlich nicht sehen was sie tat, doch verlagerte Jochen seine Position und ich hörte schmatzende Geräusche. Nach einer kurzen Weile kam sie wieder hoch und flüsterte ihm etwas ins Ohr, worauf auch Jochen mit dem Saugen und Fingern aufhörte.

Er küsste mich innig, dann kniete er sich, zwischen meine Beine, die ich bereitwillig spreizte.

Ich sah seine harte Latte abstehen und da konnte ich mir denken, was die Geräusche verursacht hatte. Rike hatte ihm den Schwanz wieder ordentlich hartgeblasen und jetzt wollte er … „Komm zu Mama, mein großer Junge! Fick mich richtig hart, ich möchte dich tief und fest spüren. Keine Sorge, dem Baby kann nichts passieren.“

Er kam zu mir und fickte mich. Da er schon einmal gekommen war, hielt er es lange durch. Derweil spielte seine Schwester mit meinen Titten, dass die Milch nur so durch die Gegend spritzte und uns alle nass machte, dabei küssten wir uns heiß und seeeehr feucht.

Ich kam so oft, dass ich es gar nicht mehr zählen konnte und war schon regelrecht ausgepowert, als auch mein Sohn endlich aufschrie und sich in mir entlud. Als er von mir abließ, wollte Rike es mir sofort gleichtun. In Windeseile war sie zwischen meinen Beinen und leckte meine Muschi sauber.

Es brauchte keine Worte. Aneinander gekuschelt und glücklich, schliefen wir drei ein und das bis zum nächsten Morgen.

Als ich aufwachte lag ich alleine im Bett. Doch bevor ich mich fragen konnte, wo meine Sprösslinge sind, hörte ich von unten Geschirrgeklapper.

In der Küche war tatsächlich schon ein reichhaltiges Frühstück aufgetischt und einer der beiden hatte sogar frische Brötchen geholt. Ein gemeinsames „Guten Morgen Dornröschen“ kam mir entgegen geflötet. Erst jetzt sah ich auf der Küchenuhr, dass es schon fast 12 Uhr war.

„Mensch Kinder wie lange seid ihr denn schon auf?“, fragte ich erstaunt.

„Schon seit zwei Stunden“, antwortete Rike. „Erstmal waren wir gemeinsam duschen, wobei dein werter Herr Sohn es natürlich nicht lassen konnte, mich wieder so aufzugeilen, dass wir es schnell unter der Dusche nochmal getrieben haben. Danach ist er Brötchen holen gegangen und ich habe mit dem Frühstück machen angefangen. Tja und jetzt haben wir nur auf dich gewartet. Gut geschlafen?“

„Wie ein Murmeltier. Aber nach so einer Nacht kein Wunder“, lachte ich, während wir uns setzten.

„Wie oft am Tag muss man die Milch eigentlich absaugen, solange das Baby noch nicht da ist?“, fragte Jochen interessiert.

„Ich habe bei mir gemerkt, dass morgens und abends im Moment noch reicht. Aber, da deine Schwester ja nicht aufhören konnte, uns alle mit der Milch nass zu spritzen, reicht es heute bis in den Nachmittag. Warum fragst du? Auch auf den Geschmack gekommen.“

„Jein, es war schon etwas komisch vom Geschmack her. Ich glaube, das ist eher was für Rike. Heute Nacht war es einfach nur geil, aber komplett versessen bin ich jetzt nicht darauf. Entschuldige.“

„Ist doch völlig in Ordnung. Muttermilch ist auch nicht dafür gedacht, uns Erwachsenen zu schmecken, sondern soll für das Baby sein. Rike ist da halt eine Ausnahme. Ich fand den Geschmack okay, was aber an der Situation vor ein paar Tagen lag und dass ich sie nicht direkt, sondern aus Rikes Mund bekam.“

„Also ich mag es gerne. Am liebsten wäre es mir, wenn ich auch Milch hätte“, schaltete sich nun auch meine Tochter in das Gespräch ein.

Ich überlegte einen Moment. Vor nicht allzu langer Zeit, hatte ich da etwas gelesen. „Du willst auch Milch geben? Tja, da bleibt dir wohl nur schwanger zu werden oder eine sogenannte induzierte Laktation.“

Beide sahen mich mit tausend Fragezeichen in den Augen an und Rike fragte sofort: „Eine induzi … WAS?“ Ich lachte und antwortete: „Induzierte Laktation. Dabei werden, durch regelmäßige Stimulation, die Brüste angeregt Milch zu produzieren, ohne dass man schwanger ist.“

„Und das soll tatsächlich funktionieren?“, fragte meine erstaunte Tochter ungläubig.

„Ich habe da vor ein paar Wochen was im Internet gelesen. Ich bin da mehr durch Zufall draufgestoßen, weil ich eigentlich nach etwas ganz anderem, bezüglich Muttermilch gesucht hatte. Aber es soll wirklich gehen. Mehrfach am Tag müssen durch Saugen oder Massagen die Nippel stimuliert werden und das regt dann irgendwie den Milchfluss bei jeder Frau an. Egal wie alt sie ist, ob sie schwanger ist oder nicht, beziehungsweise schon mal schwanger war. Es gibt zwar auch ein Medikament, was denselben Effekt hat, aber das ist in Deutschland seit längerem nicht mehr zugelassen. Aber sogar dein Bruder könnte auf diese Weise Milch geben.“

Jochen sah mich erschrocken an. „Ähhhm Mädels, ich bin mir nicht sicher, ob es euch schon aufgefallen ist, aber ich bin ein Mann! Wie sollen Männer ohne Titten Milch produzieren?“

Jetzt musste ich lachen, weil er sich dabei sogar an den Brustkorb griff. „Stimmt, aber die kommen dabei schon. Hast du nie hinter den Brustwarzen die Knubbel gefühlt? Ihr Männer habt dieselben Drüsen wie wir Frauen und auch die Nippel, haben dieselbe Beschaffenheit. Wir können es ja bei dir ausprobieren.“ Er schüttelte heftig den Kopf und protestierte: „Nee, beim besten Willen nicht. Das überlasse ich dann lieber euch, aber danke für das Angebot!“

Alles was Rike nachdenklich dazu sagte war: „Ich denke da mal drüber nach“, dann frühstückten wir gemütlich weiter.

Kapitel 6 — Liebe und Glück

Es war nun schon gut ein Monat vergangen, seit wir unsere ganz besondere Liebe zu einander entdeckten. Niemand von uns bereute auch nur eine Sekunde, was wir tun und die Kinder, grade Jochen lernten eine ganze Menge über Liebe und Zärtlichkeit. Jochen ließ sich sogar, wohl in Gedanken an seinen Mitbewohner Rafael, von seiner Schwester einen unserer schmaleren Vibratoren in den Hintern schieben und fand es tatsächlich geil.

Die Geburt stand bald bevor und wir rechneten jeden Tag damit. Zum Glück hatte Jochen noch eine Woche Ferien und war bei uns. Rike hatte ebenfalls die kompletten Ferien über betriebsbedingten und bezahlten Urlaub, da die Firma, wo sie ihre Ausbildung machte, ein kleiner Familienbetrieb eines guten Freundes war und dieser über die Ferien schloss.

Inzwischen war auch alles für meine Scheidung von Günther eingeleitet. Vielleicht musste ich nicht mal das Trennungsjahr abwarten, weil ich anfügen konnte, dass der Arsch mich seit längerem betrogen und hochschwanger sitzengelassen hat.

Rike war auch sehr oft bei Melanie, die noch vor mir ihr Kind bekam. Da auch der Vater ihres Kindes, bei Verkündung der Schwangerschaft Reißaus genommen hatte, begleitete meine Tochter ihre Freundin bei der Geburt. Wir drei besuchten Melanie auch zusammen im Krankenhaus. Sie hatte Glück, dass ihre Eltern sie in allem unterstützten, aber auch wir versicherten ihr, dass, wenn sie etwas braucht, sie immer auf uns zählen kann. „Danke Lena, aber bei dir ist es ja auch bald soweit und dann hast du ja genug um die Ohren!“, sagte sie dankbar. Ich antwortete, mütterlich lächelnd: „Mach dir mal nicht meinen Kopf, Mädchen. Ich habe da ja schon doppelte Übung drin und obwohl die Erzeuger bei uns beiden abgehauen sind, hat jede von uns ihre Familie und Freunde, die für sie da sind.“

Als Jochen, den Sohn von Melanie halten durfte, hätte man sogar denken können, er wäre Vater geworden. Das wurde von Rike übrigens genauestens beobachtet. „Mädchen, was hast du vor?“, fragte ich in Gedanken.

Etwas peinlich wurde es, an meinem letzten Termin bei meiner Frauenärztin. Ich war wohl beim Duschen nicht gründlich genug und so entdeckte sie, bei der Untersuchung tatsächlich Spermareste in meiner Muschi. Doch alles was sie sagte war: „Ich sehe, dass sie immer noch Sex haben. Das ist sehr gut. Das hält die Vagina geschmeidig und die Muskeln bei Laune.“ Bin ich froh, dass ich ihr nicht gesagt hatte, dass mein Noch-Mann mich verlassen hat. Sicher hätte sie nicht gefragt, mit wem ich denn dann Sex habe, aber ganz bestimmt wäre ich tiefrot vor Scham geworden.

Damit niemand in Panik gerät, wenn es dann soweit war, haben wir alles mehrfach geprobt und durchgesprochen. Jeder wusste, was zu tun war.

Rike würde mir beim Waschen und anziehen helfen und Jochen das Taxi bestellen oder die Ambulanz, falls ich das Gefühl bekommen sollte, dass etwas nicht stimmt.

Auch hatte ich einen Termin im Krankenhaus, um mir den Kreißsaal anzusehen. Seit Rikes Geburt hat sich dort alles verändert. Nur Schwester Silke arbeitete noch immer auf der Geburtenstation, war mittlerweile sogar die Oberschwester und Leiterin. Wir erkannten uns sofort wieder und freuten uns, dass wir uns wiedersahen. Ihr sagte ich auch, dass Günther mich sitzengelassen hat und so vereinbarten wir, dass Rike mich ebenfalls bei der Geburt begleiten durfte.

In den letzten Tagen vor der Geburt, kamen immer wieder leichte Wehen. Auch beim Sex nahm ich mich ein wenig zurück, doch es war auch geil, meinen Kindern beim Vögeln zu zuschauen oder die zwei mi dem Mund zu verwöhnen.

An einem gemütlichen Mittwochabend, wir saßen zusammengekuschelt vor dem Fernseher war es dann soweit. Ich krümmte mich in immer schneller folgenden Wehen und wusste aus der Erfahrung heraus, dass das Finale kurz bevorstand. Rike und Jochen sahen mich erschrocken an, wodurch ich plötzlich losschrie: „Schaut nicht drein, wie zwei Eichhörnchen bei einem Vulkanausbruch! Euer Bruder will an die frische Luft! Jochen, Taxi!“

Beide nickten nur und taten ihr Bestes ruhig zu bleiben.

Etwa zwanzig Minuten später waren wir im Krankenhaus. Silke hatte zum Glück selber Dienst und brachte Rike und mich sofort in den Kreißsaal, derweil Jochen in den Wartebereich gebracht und mit Kaffee versorgt wurde. War es vor gut 20 Jahren noch ein nackter und steriler Raum, bei dem man dachte, es wäre ein OP-Saal, so empfingen uns heute warme Farben, eine große sehr gemütliche Liege, ausgestattet mit vielen Kissen, die mitten im Raum stand und eine Sitzecke mit Couchgarnitur. Letztere war für die wartende Begleitung, für den Fall, dass es sehr lange dauert, aber vor allem für die Vorgespräche, wie ich es ja auch hatte gedacht. Rike half mir beim Ausziehen und ich sollte mich direkt hinlegen, worauf Silke eine Decke über mich legte, Rike anschaute und lachte: „Na Rike, jetzt bist du ja zum zweiten Mal in so kurzer Zeit hier. Wann dürfen wir dich denn auf die Liege legen?“

Mein Töchterchen lächelte und antwortete: „Wer weiß? Vielleicht nächstes Jahr. Noch bin ich nicht schwanger, aber was nicht ist, kann ja schnell werden.“

Als wir kurz alleine im Raum waren, fragte ich sie leise: „Wie sollte ich das grade bitte verstehen? Du hast doch nicht etwa die Pille abgesetzt oder?“

Sie sah mich keck an und sagte nur: „Nö, bisher noch nicht!“

Ich sagte nichts dazu. Erstens weil, wenn sie es sich in den Kopf setzt, schwanger werden zu wollen, ich das nur verhindern konnte, indem ich ihr die Pille, von ihr unbemerkt verabreichte oder sie nicht mehr mit Jochen ficken durfte. Beides war definitiv unmöglich. Der zweite Grund war, dass in dem Moment, wo ich antworten wollte, die nächste Wehe einschlug und Silke, aufgrund meines Schreies, sofort bei uns war.

Die, doch recht junge Ärztin, welche dazukam begrüßte uns mit einem freundlich-fröhlichen: „Hallo Frau K …, ich sehe sie haben ihre Schwester mitgebracht.“ Rike und ich sahen uns an und mussten lachen. „Nein“, erwiderte ich. „Diese junge Dame ist meine Tochter.“

„Tochter? Ich habe ihre Daten zwar noch nicht gesehen, aber ich hätte sie jetzt glatt auf 20 Jahre geschätzt und dass sie ihre Zwillingsschwester wäre. Hut ab! Ich bin Frau Dr. O … aber sie können ruhig Tanja sagen.“

„Gerne, ich bin Lena und meine Tochter heißt Rike. Dann aber auch ruhig Du und nicht Sie.“

„Okay Lena, da Rike ja deine Tochter ist, ist es nicht deine erste Geburt und damit kann ich mir die Standarterklärungen sparen. Ich werde jetzt mal schauen, wie weit der Muttermund schon geöffnet ist und dann sehen wir weiter. Soll Rike solange rausgehen.“

Ich sah meine Tochter an und grinste dann: „Nein, sie kann auf jeden Fall bleiben. Ich habe auch im körperlichen keine Geheimnisse vor ihr. Wenn sie will, kann sie meinetwegen auch zuschauen, dann sieht sie schon mal, was auf sie zukommt, wenn sie auch irgendwann mal ein Kind bekommt.“

Ich wurde von zwei erstaunten Augenpaaren angeschaut. Nur Silke lachte im Hintergrund, sie wusste noch von damals, wie locker und direkt ich sein kann.

„Na gut“, sagte Tanja langsam. „Sowas habe ich zwar noch nie gehabt, aber wenn sie möchte, warum nicht. Rike?“

Rike sah mich prüfend an und als ich nickte, sagte sie: „Klar gerne. Ich komme ja wohl kaum ein zweites Mal dazu, mir anzuschauen, wo ich selber einmal rausgeflutscht bin.“ (Wenn Tanja wüsste, wie genau Rike dieses Loch in Wirklichkeit kannte …)

Trotzdem war meine Tochter sehr erstaunt als sie, dank der Geräte, bis auf meinen Muttermund sehen konnte, der schon recht weit geöffnet war.

„Sehr schön, ich denke da werden wir nicht lange brauchen. Wenn das Kind gut mitspielt, dann werden wir in maximal einer Stunde fertig sein“, sagte Tanja zufrieden.

Doch weit gefehlt! Mein werter Herr Sohn war wohl der Meinung, dass es Spaß machen würde, seine Mutter zwei Stunden lang zu quälen, bis er dann doch endlich mal das Köpfchen rausstreckte.

Die ganze Zeit über hielt Rike meine Hand und es ist ein wahres Wunder, dass sie nach der Geburt nicht in die Chirurgie musste, weil ich ihr alle Finger gebrochen hatte.

Als der kleine Mann, dann endlich raus war, hörte ich ihn auch schon, den schönste Babyschrei, den es für eine Mutter gibt. Der allererste, der sagt: „Alles okay Mama, ich bin da und mir geht es super!“

Silke sah zu Rike und fragte: „Eigentlich machen sowas ja die Väter, Aber wie ihr gesagt habt, ist der in eurem Leben ja Geschichte. Möchtest du, als große Schwester die Nabelschnur durchschneiden? Oh, mir fällt grade auf, das ich dir eine sehr ähnliche Frage schon vor einer Woche gestellt hatte.“

Rike nickte begeistert, sie brachte kein Wort raus. „Schön, dann komm her, nimm, wie letztes Mal auch, die Schere und dann hier durchschneiden. Es sei denn, du möchtest eine Schwester, dann musst du weiter unten schneiden“, sagte Silke lachend und auf Rikes erschrockenen Gesichtsausdruck hin, sagte sie schnell weiter: „War ein Scherz, ich denke wir belassen es bei einem Brüderchen. Also dann hier, zwischen den Klammern. Du hast da ja schon Übung drin oder soll ich dir helfen?“ Rike schüttelte den Kopf, es machte „schnipp“ und dann war es vorbei. Mein Sohn war geboren. Ich weinte vor Glück und auch bei Rike liefen die Freudentränen. Der Kleine wurde gesäubert, gewogen und gemessen, während auch ich gesäubert und zugedeckt wurde und dann bekam ich ihn das erste Mal auf die Brust gelegt. „Da ist der kleine Fratz“, sagte Silke, die auch glücklich war, dass alles gut verlaufen ist. „Wie heißt er denn?“ Rike und ich sahen auf den kleinen Zwerg, dann uns in die Augen. Die letzten Tage, hatten wir, alle zusammen uns einen passenden Namen überlegt und wurden uns bald einig. Gemeinsam sagten wir: „Marko“

„Klasse Name, dann trage ich ihn direkt ein und mache auch sein Armbändchen fertig (in unserem Krankenhaus wurden tatsächlich noch richtige Perlenarmbändchen, mit dem Namen des Kindes von den Hebammen gefertigt). Tanja musste rüber zu einer anderen Patientin, sind viele Geburten heute. Aber ich soll euch sagen, dass der kleine Fratz von der ersten Untersuchung her, kerngesund ist. Alles dran, was drangehört und auch nicht mehr als nötig. Größe und Gewicht sind perfekt und er macht auch einen quietschfidelen Eindruck. Jetzt lasse ich euch aber auch einen Moment für euch. Soll ich deinen Sohn reinholen?“

Ich nickte nur, während Klein-Marko fast alleine, den Weg zu meiner Brust fand und die ersten Schlucke Milch nahm. Was für ein schönes Gefühl. Rike sah ihm glücklich und auch gespielt ein wenig neidisch dabei zu und flüsterte: „Trink nur schön mein Kleiner, damit du groß und stark wirst. Die Milch ist echt lecker, kannst du mir glauben!“

Jochen kam rein und bei ihm liefen sofort Tränen des Glücks und der Freude, als er sein neues Brüderchen sah.

Nicht ganz eine halbe Stunde später, wurde ich auf ein Zimmer gebracht und die beiden nach Hause geschickt. Ich schlief sofort ein und meine beiden Großen nahmen ein Taxi.

Kapitel 7 — Alte Liebe

Als Jochen und Rike nach Hause kamen, öffneten sie erstmal eine Flasche vom besten Wein, den wir im Hause hatten und machten es sich im Wohnzimmer gemütlich. „Auf unsere Mama und den kleinen Marko!“, verkündete mein Sohn. Die Beiden stießen an, tranken und Rike sagte: „Schön noch einen kleinen Bruder zu haben, auch wenn ich jetzt Mamas Milch ein wenig vermissen werde.“ „Ach ich denke, dass der Kleine unsere Mama, grade zu Anfang, nicht immer leertrinken wird. Da wird wohl noch der ein oder andere Schluck für dich milchgieriges Biest übrig bleiben.“ Darauf bekam er von seiner Schwester einen Rippenstoß. „Uff, sorry Süße, aber Milch ist sowieso ein gutes Stichwort. Was ist eigentlich mit dir? Du meintest damals noch, dass du auch unbedingt Milch haben willst, aber auf die Sache, die Mama wegen dieser induzierten Laktation meinte, bist du nie mehr eingegangen. Doch keine Lust mehr drauf?“

Rike schaute ihn einen Moment an, dann umarmte sie ihn und flüsterte: „Doch, aber nicht einfach so! Ich möchte viel lieber ein Kind, und zwar von dir mein Geliebter!“

Ihr Bruder sah sie panisch an: „Bist du verrückt? Ich meine, ich fühle mich geehrt und ich liebe es dich zu ficken, so sehr wie ich dich generell liebe, aber ein Kind unter Geschwister? Was ist, wenn es behindert zu Welt kommt, so wie es immer wieder gesagt wird? Außerdem, was würde Mama dazu sagen?“

Doch Rike war in ihrem Wunsch gefestigt: „Also, mir ist egal, was Mama sagt. Sie hat jetzt schon drei Kinder und ich möchte auch endlich eines von dem Mann, den ich mehr als alles auf der Welt liebe! Zum anderen, jeder in unserer Familie ist kerngesund. Über Generationen gab es keinerlei Erbkrankheiten, also werden wir beide damit bestimmt nicht anfangen. Zudem habe ich gelesen, dass viele Experten bei den Statistiken, die es bezüglich Inzucht und behinderte Kinder gibt, der Meinung sind, dass diese völlig überholt und falsch berechnet sind.

Ich habe es gesagt, weil ich dich, mein geliebter Bruder nicht hintergehen möchte.“ Sie atmete tief durch und redete weiter: „Also es ist so, ich habe Mama zwar etwas anderes gesagt, aber ich nehme die Pille jetzt seit ein paar Tagen nicht mehr und wenn ich richtig gerechnet habe, bin ich in meinen fruchtbaren Tagen. Das heißt, wenn ich es nicht gesagt hätte und wir heute Abend gevögelt hätten, würde es so oder so passieren können, dass du mich schwängerst. Natürlich ist es auch deine Entscheidung, aber ich liebe dich und ich wünsche mir nichts mehr, als ein Kind unserer Liebe.“

Jochen glaubte kaum, was er da hörte. Aber sie hatte irgendwo recht. Auch er kannte die Familie gut genug. Zudem liebte auch er seine kleine Schwester mehr, als je einen Menschen zuvor. Trotzdem sah Rike in seinen Blicken noch Bedenken, darum sagte sie: „Jochen, mein geliebter großer Bruder. Ich weiß, dass die Medien hierzulande immer wieder voll von solcher Scheiße sind. Aber ich habe mich in den letzten Tagen informiert. Schau doch mal in Länder, in denen Inzest erlaubt ist. Beispielsweise Frankreich oder Holland. Laufen da denn dauernd Leute mit drei Armen rum? Nein! Das zeigt doch, dass diese ganzen Möchtegern Mediziner, die solche Statistiken aufstellen, nur politisch motiviert sind. Ich verstehe voll und ganz, wenn du es dir noch einmal durch den Kopf gehen lassen musst, aber ich liebe dich und ich möchte ein Kind von dir!“

Jochen sah seine Schwester lange an, dann nahm er sie in den Arm und sagte fest entschlossen: „Ich liebe dich auch, mein süßes, geiles Schwesterchen. Ja … Ja, ich will dir ein Kind schenken. Du hast recht, in allem was du sagst. All dieses Gelaber und dieses Gesetz ist Tinnef. Niemand, der sie nicht erlebt hat, kann unsere ganz besondere Liebe verstehen. Komm Schwesterchen, ich will dich lieben und dich rund machen.“ Mehr brauchte es nicht. Die beiden küssten sich, zogen sich gegenseitig aus und vögelten noch im Wohnzimmer wie die Weltmeister.

Am nächsten Morgen riefen sie meine Eltern an und erzählten ihnen, dass diese zum dritten Mal Großeltern geworden sind. Das Günther längst das Weite gesucht hatte, hatte ich ihnen schon mitgeteilt und mein werter Papa, ein alter Offizier und Rechtsanwalt a.D., brachte sofort alle noch so juristischen Möglichkeiten an, den Mann, den er als Schwiegersohn sowieso nie akzeptiert hatte, fertig zu machen. Trotz den Missständen zu seinem Schwiegersohn, gingen ihm aber seine Enkel über alles. Als Rike anrief, war er am Telefon und es entstand folgendes Gespräch:

„P…“

„Hallo Opa, ich bin es, Rike. Gestern Abend seid ihr zum dritten Mal Oma und Opa geworden. Klein-Marko ist endlich da und ich war sogar bei der Geburt dabei?“

„Du Rikchen? Was bin ich froh, dass meine Tochter so wunderbare Kinder hat, die nicht ein bisschen nach ihrem nichtsnutzigen Vater kommen. Geht es denn beiden gut und wie geht es dir, bist du jetzt allein zu Hause?“

„Also, Mama und Marko sind wohlauf. Marko ist ein kerngesunder Junge und in Größe und Gewicht perfekt, wie die Ärztin sagt. Ich durfte sogar die Nabelschnur durchschneiden. War nicht das erste Mal. Bei meiner Freundin Melanie durfte ich es letzte Woche auch machen. Aber ich bin auch nicht alleine. Jochen hat Ferien und ist bei mir. Wir wollen heute Mittag wieder zu Mama, kommt ihr auch?“

„Na das kannst du mal glauben, mein Mädchen.“ Meine Eltern waren echte Nordlichter durch und durch und das hörte man auch (Zur Vereinfachung des Lesens, habe ich aber alles in Hochdeutsch aufgeschrieben). Sie kamen aus beruflichen Gründen, vor zig Jahren runter an den Rhein. Rike mochte es gerne, wenn ihre Großeltern in ihrem Dialekt sprachen. Meiner Eltern wegen, habe ich ihr die typisch norddeutsche Kurzform zu Ulrike als Vornamen gegeben.

Jochen und Rike kuschelten den ganzen Vormittag zusammen und irgendwann fragte Jochen seine Schwester: „Meinst du, es hat gestern Abend geklappt?“

„Weiß nicht. Es fühlte sich schon ganz besonders an. Aber wir können es ja nochmal probieren, natürlich nur, um ganz sicher zu gehen und nicht zum Vergnügen“, antwortete seine Schwester ironisch. So kam es, dass meine Kinder es noch zweimal trieben, bevor sie mich am Mittag, zusammen mit meinen Eltern besuchten.

Natürlich konnten wir in der Zeit des Besuches nicht so offen miteinander sein, da meiner Eltern dabei waren. Deshalb erfuhr ich zu dem Zeitpunkt noch nichts, von der Planung meiner Kinder. Meine Eltern brachten die beiden nach Hause und Mama bestand darauf, noch mit ins Haus zu kommen, derweil sie ihren Mann anwies, schon die Einkäufe zu erledigen und sie danach abzuholen.

Als die drei drin waren und im Wohnzimmer saßen, sagte sie unverwandt: „So Kinder, jetzt mal Butter bei die Fische! Ich weiß, das Günther seit zirka einem Monat weg ist. Zum Glück! Trotzdem sieht meine Tochter nicht nur aus, wie eine Frau, die grade ein Kind zur Welt gebracht hat, den Blick kenne ich von ihr. Nein, sie wirkt eher glücklich und befriedigt, wie ein frisch geficktes Eichhörnchen. Ihr wisst, dass eure Großeltern offen gegenüber allem sind. Damit meine ich, wirklich ALLEM! Was ist in den letzten Wochen passiert? Lügt mich nicht an! Um es auf Deutsch zu sagen: Wer fickt hier mit wem?“

Meine Mutter sagte es bewusst sehr direkt. So war sie schon immer. Sie ließ ihnen keine Wahl und so erzählten meine Sprösslinge ihrer Großmutter wirklich jedes Detail.

Diese aber lächelte und sagte: „Danke, dass ihr eurer Oma gegenüber ehrlich wart und keine Sorge, das bleibt unter uns. Macht ruhig so weiter. Hauptsache ist, ihr seid füreinander da!“

Die beiden hätten mit allem gerechnet, aber nicht mit sowas. Ihre Oma sah ihnen ihre Verwirrung an, worauf sie lachte und sagte: „Passt auf, das was ich euch jetzt sage, bleibt bitte auch in der Familie. Ich hatte meinen allerersten Sex mit eurem Großonkel. Euer Opa weiß das und eure Mama auch. Wenn er nicht schon von uns gegangen wäre, würde er dich sicher auch nicht von seinem Schoß schubsen, meine Kleine. Aber jetzt hoffen wir erstmal, das du schön rund wirst und dein Bruder gute Arbeit geleistet hat, nee?“ Sie lachte laut los, womit sie ihre Enkel ansteckte.

Sie unterhielten sich danach noch über allgemeine Dinge und das Leben mit einem weiteren Baby, bis es klingelte und mein Vater seine Frau abholte.

Danach saßen die beiden zusammen, sahen sich an und fanden lange nicht die richtigen Worte, bis Rike vorsichtig sagte: „Jochen-Schatz, bitte sag mir, dass ich definitiv träume. Es kann ja wohl kaum sein, das wir unserer Oma grade erzählt haben, was bei uns in den letzten Wochen abging und sie sich darüber freut!“

„Okay, du träumst! Das ist alles nur ein Traum. Genauso wie es ein Traum ist, dass ich dich mit großer Wahrscheinlichkeit geschwängert habe. Allerdings träumen wir beide dann gemeinsam einen echt geilen Traum Schwesterchen!“

Am Abend – die beiden hatten grade erst ihren gefühlt tausendsten Fick des Tages hinter sich – klingelte es plötzlich an der Tür. Gut, dass jeder von ihnen immer einen Bademantel in der Nähe hatte.

„Wer mag das denn noch sein?“, fragte Jochen erschrocken. Rike lachte und antwortete: „Ich kann zwar sehr gut sehen, aber nicht hellsehen. Ich geh mal schauen.“

Sie öffnete die Haustür. Davor stand eine Frau, die, wie Rike fand, etwa in meinem Alter sein musste. Sie sah furchtbar nervös aus, doch meine Tochter stellte sofort fest, dass sie wunderschön war.

Schulterlange, rote Haare, zirka fünf bis zehn Zentimeter kleine als Rike und mit einem blauen Sommerkleid bekleidet.

Nervös sah sie Rike an und sagte, mit zitternder Stimme: „“ Bitte entschuldigen sie die Störung, ich weiß, das klingt für sie bestimmt komisch, aber hier wohnte doch mal eine Familie P … oder?“

Rike war überrascht. Wer war die Frau und woher kannte sie ihre Großeltern?

„Ja das stimmt, warum?“

„Also, es ist zwar fast dreißig Jahre her. Sorry, aber so wie sie aussehen, waren sie damals nicht mal geboren, aber ist ihnen zufällig bekannt, wo die P…s hingezogen sind.“

„Wenn sie Herrn Oberstleutnant a.D. Helmut P … und seine Frau meinen, die sind in ein kleineres Häuschen am anderen Ende der Stadt gezogen. Aber ihre Tochter Helena wohnt immer noch hier.“ Als mein Name fiel, leuchteten bei der Frau die Augen auf und da fiel bei meiner Tochter der Groschen. Dreißig Jahre her? Total nervös und sie fragte nach ihrer Familie. Zudem kommt ihr Aussehen hin, halt nur älter, als das Mädchen, was Rike auf den Fotos ihrer Mutter gesehen hatte. „Sind sie Franziska?“ Erschrocken wich die Angesprochene ein Stück zurück und stotterte: „Wo … woher kennen sie meinen Namen?“ „Ganz ruhig, ich glaube das erkläre ich ihnen besser drin. Kommen sie doch rein.“

Jochen hatte sich schnell einen Jogginganzug angezogen und führte den Besuch ins Wohnzimmer, derweil seine Schwester, die ihre Bekleidung damit argumentierte, dass sie eigentlich grade duschen wollte, sich auch schnell etwas anderes anzog. „Danach erkläre ich ihnen alles. Jochen, biete unserem Gast doch inzwischen etwas zu trinken an.“ „Gerne doch.“, sagte der ebenfalls ziemlich verwirrte Jochen. „Ein Glas Wein?“ „Besser wäre grade Wodka, aber ein Glas Wein nehme ich gerne, wenn er nicht zu süß ist.“ Jochen lachte, um ihr ein wenig die Nervosität zu nehmen: „Keine Sorge, der ist staubtrocken!“

Als Rike zurückkam, fand sie die beiden schweigend auf der Couch vor.

Sie setzte sich dazu, schaute ihren Gast einen Moment an und fragte dann ruhig: „Sie sind wirklich Franziska, oder?“ Franziska nickte. „Also ich bin Rike und der Gutaussehende hier, ist mein großer Bruder Jochen. Das der Name P … nicht mehr an der Klingel steht, liegt schlicht daran, dass Helena damals den Namen ihres Mannes, beziehungsweise fast Ex-Mannes angenommen hat. Wir sind Helenas Kinder.“

„Ist das dein Ernst? Entschuldigung, darf ich du sagen?“

„Na klar!“ „Gut, ihr dann aber bitte auch. Wow, ich weiß ja nicht, wie viel ihr über mich wisst, aber eure Mutter und ich waren als Kinder die besten Freundinnen, bis ich mit meiner Familie leider in die USA ziehen musste. Wir haben es leider beide nicht geschafft, den Kontakt zu halten. Früher war das alles ja noch nicht so wie heute, mit WhatsApp und trallala.“

„Das wissen wir, genau genommen wissen wir alles über eure Freundschaft. Vor allem aber, dass Mama dich, auch nach all den Jahren immer noch sehr vermisst.“

Als Rike das sagte, schaute Franziska doch wieder sehr erschrocken. „Was meinst du mit ‚alles‘? Etwa auch …?“

„Ja auch das. Es gibt in unserer Familie keine Geheimnisse. Mach dir aber keine Sorgen, wir finden es klasse, dass Mama so schöne Erfahrungen machen konnte. Schade nur, dass ihr damals getrennt wurdet.“

„Das ist wahr, ich wollte ihr immer wieder schreiben, denn auch ich habe sie nie vergessen. Doch …“ Sie unterbrach sich, schluckte schwer und redete dann schnell weiter. „Jedenfalls, bin ich vor einer Woche hier her zurückgezogen. Meine Eltern sind vor ein paar Monaten gestorben und da ich nicht verheiratet bin und meine Firma, zufällig genau hier in der Stadt eine neue Außenstelle errichtet, habe ich direkt den mir angebotenen Posten dort angenommen. Mich hielt drüben ja nichts. Aber jetzt erstmal die Frage: Wo ist eure Mutter denn eigentlich?“

Jochen brachte sich auch ins Gespräch ein: „Im Krankenhaus, sie …“

„WAS?“, schrie meine damalige beste Freundin erschrocken auf. „Ist ihr was passiert? Wie geht es ihr?“

Jochen legte beruhigend eine Hand auf ihre. Sofort fand er, dass sie eine schöne weiche Haut hatte. „Ganz ruhig. Das Einzige was ihr passiert ist, ist unser kleiner Bruder. Sie ist gestern zum dritten Mal Mutter geworden, aber sie und der kleine Marko sind bei bester Gesundheit. Wenn du möchtest, können wir morgen zusammen zu ihr fahren.“

Sofort beruhigte sie sich wieder. „Mensch, dann mal herzlichen Glückwunsch zum neuen Brüderchen. Aber lasst mich raten. Euer Erzeuger ist abgehauen, als er erfahren hat, das Leni zum dritten Mal schwanger ist, wie?“

„Nee, nicht ganz“, lachte Rike. „Er hat uns für seine 18-jährige Auszubildende sitzen lassen, als Mama schon hochschwanger war. Ist jetzt gut einen Monat her. Aber egal, er war eh nie wirklich ein Vater, den man auch stolz als solchen bezeichnen konnte. Sogar Oma und Opa sind froh, dass wir ihn los sind.“ Jochen bot Franzi noch etwas von dem Wein an, den sie aber ablehnte, da sie noch fahren musste. Die drei unterhielten sich noch gut eine halbe Stunde und lernten sich in dieser Zeit richtig gut kennen. Sie verabredeten sogar, für den nächsten Morgen, dass Franzi zum Frühstück kam, dafür die Brötchen mitbringen sollte und dass die drei danach zu mir kommen.

Ich legte grade Marko in sein Bettchen, nachdem er ausgiebig getrunken hatte, als es klopfte und meine Kinder zusammen mit einer, mir in diesem Moment noch unbekannten Frau reinkamen.

Doch sie erinnerte mich sofort an jemanden. Jemand die ich lange und gut kannte. Mein Herz begann zu klopfen. Konnte das möglich sein?

Nachdem mich meine beiden mit einem Küsschen begrüßten, stellte sich Rike neben ihr und sagte: „Mama du wirst es nicht glauben, aber sie stand gestern Abend einfach so vor der Tür. Das ist …“

„Franzi?“, unterbrach ich sie. Der Frau, die sich nun wirklich als meine Jugendfreundin entpuppte, schossen die Tränen in die Augen und sie nickte heftig. „Ja Leni, ich bin es! Ich bin wieder zurück in der Stadt und so glücklich dich gefunden zu haben, obwohl ich damit nicht gerechnet hatte, als dein Name nicht mehr an der Klingel stand und mir deine Tochter geöffnet hatte. Ich hatte deine Kinder sogar für ein junges Ehepaar gehalten, dass dort jetzt eingezogen ist.“ Jochen lachte laut auf, schlug sich aber sofort die Hände vor den Mund. „Entschuldigung!“, murmelte er.

„Oh Mann ist das schön dich zu sehen, komm her zu mir“, sagte ich glücklich und hielt die Arme ausgestreckt, in die sie mir förmlich flog. Sofort war alles wie früher, als wären wir wieder Teenys. Wir umarmten und küssten uns sogar. Ich wollte sie gar nicht mehr loslassen aus Angst, dies wäre eine Illusion und sie könnte verschwinden, sobald ich sie loslasse.

„Wir beide gehen mal einen Kaffee trinken und lassen euch einen Moment alleine. Ich denke ihr habt euch viel zu erzählen“, sagte Jochen leise, worauf ich ihm zunickte.

„Deine beiden Großen sind echt lieb. Ich war ganz erschrocken, als Rike mich plötzlich nach meinem Namen fragte.“

„Na ja, du hast dich ja auch kaum verändert. Erwachsener zwar, aber doch immer noch so hübsch wie damals.“

„Danke, du aber auch. Rike und du, ihr seht euch sehr ähnlich, fast wie Zwillinge. Ich denke mal sie hatte zudem eins und eins zusammen gezählt, weil ich nach deiner Familie fragte und davon redete, dass es fast dreißig Jahre her ist.“

„Würde mich nicht wundern, in solchen Dingen schaltet sie sehr schnell. Aber erzähl doch mal, was ist so passiert, seit du mir vor 28 Jahren weggenommen wurdest.“

„Also, erstmal war ich noch sehr lange tierisch sauer auf meine Eltern. In erster Linie auf meinen Vater, denn Mama hat ja nie auch nur einen Piep gesagt, der ihm nicht in den Kram hätte passen können. Ich wollte ja nicht nach Amerika. Die Schule, meine Freunde und vor allem du … alles war doch hier. Ich habe sogar noch im ersten Monat versucht alleine nach Deutschland zurück zufliegen, wurde aber am Flughafen von der Polizei aufgegriffen und nach Hause gebracht. Meine Eltern hatten mich nämlich als vermisst gemeldet. Das Schlimme war, statt zu erkennen, was er mir angetan hat und wie ich darunter leide, bekam ich einen riesen Ärger von dem Alten. Ich durfte dir nicht mal schreiben. Mein Vater meinte, es wäre besser, wenn ich die Vergangenheit vergesse, damit ich nicht wieder auf dumme Gedanken komme. Ich dachte da noch, er meint meinen Ausriss. Erst sehr viel später erfuhr ich, weil Mama es mir im Geheimen sagte, dass meine Eltern mitbekommen haben, was wir miteinander hatten und mein Vater strikt dagegen vorgehen wollte. Mama hatte, wie sie meinte nie ein Problem damit, aber … Du hast es früher ja selber mitbekommen. Wenn er sagte ‚Spring‘ fragte sie nur ‚Wie hoch und wie weit‘. Tatsächlich hatte sogar er selbst um die Stelle in den USA gebeten, nur um uns zu trennen, ist das nicht krank? Ich wollte dir heimlich schreiben, aber habe es mich dann irgendwie nicht getraut, weil ich Angst vor ihm hatte.

Später hatte ich mich dann irgendwie an mein neues Leben gewöhnt, mich quasi damit abgefunden. High-School, College und schließlich die Ausbildung. Eigentlich wollte ich immer weg, zurück hierher und dich finden. Doch liebte ich Mama zu sehr, als dass ich sie mit ihm hätte alleine lassen können. Tja und als sie vor einigen Jahren, beide schwer krank wurden, musste ich doch für sie da sein. Zudem hätte ich später nicht mal gewusst, ob ich dich hier überhaupt noch finde. Meine Eltern sind Anfang des Jahres, kurz hintereinander verstorben und nicht lange danach hatte mein Chef verkündet, dass eine neue Außenstelle unserer Firma in Deutschland und auch noch genau hier in der Stadt eröffnet wird. Da ich die Einzige im Team war, die deutsch kann, fragte er natürlich sofort, ob ich die Leitungsstelle hier übernehmen will. Du kannst dir vorstellen, dass ich nicht eine Sekunde gezögert hatte, ja zu sagen. Da ich, zusätzlich zur amerikanischen, meine deutsche Staatsbürgerschaft behalten konnte, gab es auch behördentechnisch keinerlei Probleme. Meinen US-Ausweis habe ich direkt am ersten Tag den ich zurück war, nach Washington geschickt, mit Bitte um Abmeldung als US-Bürgerin. Ich will dort nie wieder hin. Aber auch die Urnen meiner Eltern habe ich hier her überführen lassen. Mag mein Vater auch noch so schlimm gewesen sein, so sollen die Beiden in der Erde ihrer Heimat ruhen dürfen.

Ich denke, es würde mir auch schwerfallen, Mama nicht an ihrem Grab hin und wieder besuchen zu können.

Schon bevor ich zurückkam, war ich fest entschlossen dich zu finden. Ich wollte meine Leni zurückhaben. Egal was für ein Leben du heute führst, ich wollte dich wenigstens als Freundin wieder haben. Auch wenn es nicht komplett so wie früher werden sollte“, dabei zwinkerte sie verschwörerisch. „Einen Dämpfer gab es dann, als ein komplett anderer Name an deiner Klingel stand und mir eine junge Frau öffnete, die zwar aussah, als könnte sie eine erwachsenere Form von dir sein. Doch ich fühlte sofort, dass du es nicht bist. Als es dann aber hieß, dass sie und ihr Bruder deine Kinder sind und ich dich quasi gefunden habe … ach Leni, ich bin so glücklich, dass ich schon wieder weinen könnte.“

Ich gab ihr erstmal einen Schluck von meinem Wasser, nach dem ganzen Erzählen. Dann umarmten wir uns wieder.

„Ich habe mir manches davon schon gedacht. Ich war erst böse auf dich, weil du mir nicht geschrieben hast und ich hatte ja keine Adresse von dir. Aber hinterher machte es bei mir klick. Wenn ich zu dir kam, war ich immer froh, wenn dein Vater nicht zu Hause war. Denn immer sah er mich mit einem Blick an, als wollte er mich aus dem Haus werfen. Bestimmt dachte er, ich hätte seine Tochter verdorben und dass ich alleine daran schuld war, dass wir Sex miteinander hatten. Tja, trotzdem musste das Leben weiter gehen. Zwei Jahre nachdem du weg warst, lernte ich den Erzeuger meiner Kinder kennen und wie dir Rike und Jochen sicher schon erzählt haben, endete das Ganze vor ungefähr einem Monat, nachdem die letzten zehn Jahre fast nur aus Streit bestanden. Doch ich habe immer gehofft, dass du zu mir zurückkommst und siehe da … jetzt bist du hier. Ich dachte schon, dass ich, dank der Geburt, nicht glücklicher sein könnte. Doch der heutige Tag schafft es, dass ich vor Glück fliegen könnte.“

„Vielleicht brauchen wir nach so vielen Jahren etwas Zeit, aber ich hätte nichts dagegen, wenn unsere Freundschaft so wird wie früher“, sagte Franzi grinsend.

Ich grinste zurück und antwortete: „Du meinst, richtig wie früher? Mit allem Drum und Dran?“ Sie nickte zaghaft. „Ich glaube, von meiner Seite her brauchen wir da nicht lange warten. Denn egal ob es ein Tag oder tausend Jahre gewesen wären. Meine Gefühle zu dir sind nie erloschen. Um es ganz klar zu sagen. Franziska L … ich liebe dich immer noch!“

Ich glaube für sie war es, mehr als eine Erleichterung, diese ehrlichen Worte von mir zu hören. Wieder liefen ihr Tränen über die Wangen und sie sagte: „Ich liebe dich auch Leni. Ich habe nie aufgehört dich zu lieben.“ Wir sahen uns fest in die Augen und dann küssten wir uns wieder. Doch diesmal mit all unserer Leidenschaft und Sehnsucht zueinander. Keinerlei, durch die Jahre entstandene Scheu. Unsere Zungen tanzen miteinander, die Hände griffen, wie selbstverständlich nach den Brüsten der anderen und wir vergaßen völlig wo wir waren. Wenn jetzt eine Schwester oder so reingekommen wäre, es wäre sicher ziemlich peinlich geworden, aber daran dachte in dem Moment keine von uns. Am Schluss flüsterte ich ihr ins Ohr: „Wenn ich, in ein paar Tagen hier raus und unten verheilt bin, dann will ich dich wiederhaben, meine Süße.“ „Ich dich auch. Ich kann es gar nicht abwarten!“

Wir unterhielten uns weiter, nicht nur über die Vergangenheit, sondern auch über die Gegenwart.

Als das Gespräch, ganz direkt auf meine beiden Großen zusprechen kam, wurde Franziska aber ein wenig verhalten. Ich merkte, dass irgendwas nicht stimmte, also fragte ich: „Ist irgendwas? Du wirkst so komisch, jetzt wo wir direkt über Jochen und Rike sprechen.“

Sie wirkte sehr nachdenklich und zögernd, also drängte ich ein wenig: „Jetzt mal raus mit der Sprache, haben die zwei das Haus auf den Kopf gestellt oder was ist los?“

„Nein das nicht … Es ist nur …“, sie schluckte. „Hat Rike eigentlich einen Freund?“

Oh oh, mir schwante übelstes! Nun gut Helena, so souverän wie möglich an die Sache rangehen.

„Nicht dass ich wüsste, wieso?“ Wieder ihr rumdrucksen. „Jochen und Rike, ich bring euch um“, sagte ich in Gedanken.

„Nun, also …“, begann sie langsam mit der Sprache rauszurücken. „Es geht mich ja nichts an, aber Rike hatte mir gestern Abend, nur im Bademantel bekleidet die Tür geöffnet. Als mein Blick über sie schweifte, sah ich etwas, was ich erst nicht zuordnen konnte. Es war etwas Glänzendes an ihrem Bein. Im Wohnzimmer ist mir dann ein komischer Geruch aufgefallen, sowie ein Fleck auf der Couch. Bitte werde nicht sauer, es wird sicher Gründe haben, aber ich glaube, deine Kinder haben Sex miteinander, während du nicht da bist.“

Scheiße, was nun? Wie würde sie darauf reagieren, wenn sie erfuhr, dass es wirklich so ist. Schlimmer noch … Wie wäre es erst, wenn sie erfahren sollte, dass ICH mit daran beteiligt bin?

Ich musste ihr ein wenig auf den Zahn fühlen. „Mal angenommen es wäre so. Allzu schlimm scheint es für dich ja nicht zu sein. Immerhin habt ihr gestern fröhlich zusammengesessen und euch kennengelernt. Etwas, was du sicher nicht getan hättest, wenn du dich, nach deinen Entdeckungen vor so etwas ekeln würdest.“

„Das ist ja das Verrückte, aber ich fände es eher spannend und geil. Ja es ist verwerflich und gegen das Gesetz, aber glaube mir, in Deutschland ist das noch harmlos. In den USA habe ich miterlebt, wie ein Nachbarsjunge mit 16 in den Knast musste, weil er seiner Schwester in der Öffentlichkeit an den Hintern und die Titten gefasst hatte. Ich hätte kein Problem damit, aber was ist mit dir? Immerhin bist du die Mutter und ich dumme Kuh habe grade wohl deine Kinder bei dir verpetzt.“

Ich merkte, dass sie sich schämte, doch sie sah in mein nachdenkliches und zögerndes Gesicht.

Plötzlich hellte sich ihr Blick auf und sie sagte leise und verschwörerisch: „Du weißt davon!“

Ich nickte und wurde rot dabei. „Wow. Ich wusste ja, dass ich eine echt heiße Freundin hatte und jetzt wieder habe. Du weißt es und gehst nicht dazwischen.“

Okay Helena, Augen zu und durch. „Ich gehe nicht dazwischen, weil ich …“, begann ich, doch Franzi unterbrach mich lachend: „Weil du dazwischenliegst! Richtig? WOW! Glaub es oder lass es, aber ich werde grade echt nass zwischen den Schenkeln!“

„Du findest das ja echt geil. Ich bin grade tausend Tode gestorben, weil ich dachte, ich würde dich direkt wieder verlieren. Die meisten Leute finden Inzest ja nicht grade prickelnd.“

„Glaub mir Süße, ich beneide dich sogar. Die beiden sind echt lieb und wunderschön. Kein Wunder, bei der Mutter. Wenn ich könnte, würde ich auch keinen von beiden aus dem Bett schubsen. Erzähl mal, wie lange geht das denn schon? Ich will jedes schmutzige Detail wissen.“

Wir lachten befreit auf. Marko schlief tief und fest und ich erzählte, was im letzten Monat passiert ist.

Völlig in Gedanken und in meine Erzählungen vertieft, schob sie sich die Hand unter ihr Kleid und ich konnte sehen wie sie sich rieb. Ich grinste und streichelte ihren Oberschenkel, wodurch sie näher an mich rückte. Als ich kurz vor dem Ende war, musste sie tatsächlich einen Schrei unterdrücken, als sie einen Orgasmus bekam. Zum Schluss fragte ich neckisch: „Was soll eigentlich heißen ‚Wenn ich könnte‘? Wer sagt denn das du nicht kannst?“

Sie sah mich an und meinte perplex: „Na, erstens versuche ich grade mit dir zusammen zukommen und diesmal richtig. Außerdem sind es deine Kinder und ich will nicht, dass irgendwas zwischen uns steht. Dazu kommt noch, dass ich nicht glaube, dass die beiden davon begeistert wären.“

„Also, das mit dem Zusammenkommen hat sich erledigt, denn für mich sind wir das schon. Ich liebe dich und lass dich nicht mehr gehen. Darauf kannst du dich verlassen. Was die Kinder angeht. Ich habe meinen Sohn grade beobachtet und so wie er dich angeschaut hatte, hat er dich in Gedanken schon ausgezogen. Den Blick den er draufhatte habe ich im letzten Monat gut kennengelernt. Und außerdem ist es nicht meine Entscheidung. Wenn du es unbedingt willst, dann würde ich vorschlagen, du versuchst dein Glück bei ihnen. Wenn sie auch wollen, dann sage ich: Viel Spaß. Ansonsten bleibt es halt unter uns. Aber ich glaube, dass du gute Chancen hast. Ein Mann, der dich ablehnt ist entweder stockschwul oder tot und Rike mag dich auch, dass konnte man sehen. Doch pass auf, das Mädchen hat eine sau lange Zunge. Als sie mich das erste Mal geleckt hatte, dachte ich, dass sie sich bis zu ihrem kleinen Bruder durchleckt.“

Derweil saßen die Geschwister in der Cafeteria und unterhielten sich bei einem Kaffee.

„WOW! Hast du gesehen, wie verliebt die Beiden sich angeschaut haben? Ich glaube Mama können wir abschreiben. Wenn die beiden nicht als Paar zusammenfinden und sobald Mama wieder vögeln kann, miteinander ins Bett gehen, dann will ich Meier heißen!“, sagte Rike schnell und völlig fasziniert. „Aber ich kann es verstehen. Franziska ist ja auch ein heißes Geschoß. Die würde ich auch nicht aus dem Bett schmeißen und so wie du sie angesehen hast, hättest du sie gestern auch gerne da behalten!“

„Was? Natürlich nicht, ich habe doch dich!“ „Danke für die Blumen, aber du warst schon immer ein schlechter Lügner. Sag es ehrlich oder meine Muschi hat für dich ab sofort geschlossen!“

Jochen atmete tief durch: „Ja okay. Aber da sind wir sowieso außen vor. Erstens gehört sie Mama und zweitens würde dann vielleicht unser Geheimnis auffliegen. Das dürfen wir nicht riskieren, zudem würde Mama uns umbringen, wenn sie ihre Franzi wegen uns wieder verlieren würde.“

Rike nickte: „Du hast recht. Trotzdem, wenn sie mich wollte, ich würde keine Sekunde zögern. Komm, lass uns austrinken und zurückgehen. Wer weiß, was die Beiden anstellen.“

Als sie zurückkamen hatten wir unser Gespräch längst beendet und Franzi grade das Baby auf dem Arm.

„Wie lange musst du eigentlich noch hier bleiben?“, fragte Franzi kurz bevor sich die drei wieder aufmachen wollten. „Tanja, also meine Ärztin sagt, wenn alles so gut weitergeht bei uns, dann können Marko und ich übermorgen nach Hause.“

„Na dann werde ich mal bis dahin Babysitter für deine Kinder spielen.“ Franzi lachte und zwinkerte mir zu. Als Rike protestieren wollte, brachte ich sie mit einem einzigen Blick zum Schweigen.

Gemeinsam fuhren sie zurück zu uns und Franzi kam, wie selbstverständlich mit ihnen ins Haus.

Ich habe ihr angeboten, wenn sie es wirklich versuchen will, dann soll sie bei uns schlafen. Außerdem war das Apartment, in dem wohnte eine wahre Bruchbude. „Ständig ist irgendwas kaputt und die Wände sind so dünn das man alles hört. Das Schlimmste aber ist, dass mein Nachbar nebenan ständig besoffen ist und meint, ich wäre Freiwild, das er bei jeder Begegnung antatschen könne. Ekelhaft!“

Zwischenspiel — Seid unbesorgt

Als die drei ankamen, fuhr Jochen noch einmal los, das Abendessen besorgen.

Franzi (die auch den Kindern sagte, dass sie sie so nennen sollen) und Rike saßen zusammen im Wohnzimmer. Irgendwas sagte Rike, dass Franzi heute nicht so schnell wieder fahren würde. Im Gegenzug zum Vorabend hatte sie ihre Schuhe ausgezogen und es sich auf der Couch gemütlich gemacht, zudem hatte sie Jochen mit ihrem Auto fahren lassen. Ich Schlussohr habe nämlich, ganz automatisch, beim Tasche fertigpacken die Autoschlüssel miteingesteckt. Somit war unser Auto für ihn nutzlos, denn die Schlüssel waren mit mir im Krankenhaus.

„Soll ich oder soll ich nicht?“, fragte sich meine Freundin in Gedanken, doch dann ging sie in die Offensive, wodurch folgendes Gespräch entstand:

„Dein Bruder ist echt lieb, was?“

„Ich könnte mir keinen besseren großen Bruder wünschen. Ich habe ihn sehr gerne!“

„Das sehe ich. Ihr beiden hängt sehr an einander.“ Dann setzte sie den Dolchstoß. „Wie oft habt ihr es gestern eigentlich getrieben, bevor ich vor der Tür stand?“

Rike sah sie panisch an. „Ich … wir … nein … also!“

Franzi lachte, nahm sie in den Arm und sagte beruhigend: „Ganz ruhig Süße. Du brauchst nicht nach einer Ausrede suchen. Erstens habe ich es gestern schon bemerkt. Wenn man die Tür im Bademantel öffnet, sollte man aufpassen, dass einem kein Sperma mehr am Bein klebt. Außerdem hat mir deine Mama alles erzählt, sie konnte nicht anders, weil ich sie auf gestern Abend angesprochen habe und eine solche Lüge Gift für unsere Beziehung gewesen wäre.“

Franzi sah Rike tief in die Augen und sagte leise: „Du kannst dir sicher denken, dass ich deine Mama sehr liebe.“ Rike nickte.

„Ich möchte aber auch, dass ihr wisst, dass ich euch eure Mama nicht wegnehmen will.“

„Das tust du nicht, Franzi. Als es bei uns angefangen hat, haben wir uns klar versprochen, dass es keine Eifersucht bei uns gibt, falls es bei einem von uns zu einer Beziehung kommen könnte. Wir lieben uns und wir schlafen miteinander, aber deshalb ist Mama nicht mein oder Jochens Eigentum. Im Gegenteil! Wir freuen uns sogar, dass ihr euch wiederhabt.“

„Danke, das ist sehr lieb. Aber was würde das für euch bedeuten? Bleibt ihr dann unter euch?“

„Natürlich, Mama ist doch dann mit dir zusammen, dann geht das doch nicht mehr!“ Rike sagte es zwar und es war auch wirklich so, dass sie sich für mich und Franzi freute. Doch tief in ihrem kleinen Herzen, tat es ihr schon weh. Keine Eifersucht, nur ein kleiner indirekter Trennungsschmerz.“

„Und wenn ich nicht möchte, dass es aufhört?“

„Kannst du das bitte nochmal wiederholen?“ Rike traute ihren Ohren nicht.

„Ich möchte nicht, dass es zwischen euch aufhört. Ja ich liebe deine Mutter. Doch spätestens seit heute Morgen, weiß ich, dass ein Teil von mir noch zwei Personen sehr, sehr mag. Aber das Letzte was ich will, ist mich dir und deinem Bruder aufdrängen.“

Rike nahm Franzi an den Händen, lächelte und flüsterte: „Mama hatte in allem recht. Du bist wirklich etwas Besonderes und das hat sich, trotz eurer jahrelangen Trennung nicht geändert.“ Dann zog sie meine Freundin zu sich und küsste sie. Franzi, erst noch ganz erschrocken, ließ es sich gefallen und sich schnell in den Kuss und in die Arme der jungen Frau sinken. Sie erwiderte den Kuss und beide wurden sehr schnell, sehr leidenschaftlich.

Als Jochen mit dem Essen nach Hause kam, dachte er, wie einen Monat vorher, ihn träfe der Schlag.

Wieder sah er zwei nackte Frauen, die heftig miteinander rumleckten. So wie die beiden aussahen, waren sie schon eine Weile beschäftigt und ließen keine Körperstelle aus.

Sofort wuchs sein Schwanz und verlangte nach deutlich mehr Platz, als die Jeans ihm bieten konnte.

Er konnte natürlich nicht wissen, dass Franzi alles wusste und nicht nur mich liebte, sondern sich auch von der ersten Sekunde an, in meine beiden Großen zu gleich verliebt hatte. Doch war er, schon von der ersten Sekunde an geil auf diese Frau. Er dachte nicht daran, dass es hätte Ärger geben können. Sein Verstand war südlich gerutscht und er sah seine Chance. Das Essen war zum Glück in Thermoboxen gepackt und würde einige Zeit warm halten. Jochen zog sich aus und setzte sich zu den Frauen so auf die Couch, sodass er ganz nah am Kopf, der auf dem Rücken liegenden Franzi saß.

Er grinste frech und sagte „Darf man mitmachen oder wollen die Damen unter sich sein?“

Franzi öffnete die Augen, doch sie sah ihn nicht erschrocken an. Sie und Rike hatten Jochen längst bemerkt, ließen sich aber nicht stören, sondern hofften darauf, dass er dazukommt.

Franzi, die den Kopf von Rike zwischen den Beinen hatte und ihre Zunge zu spüren bekam, winkte ihn mit dem Finger ran und spitze die Lippen zu einem Kussmund, was Jochen sofort verstand.

Nach einem innigen Kuss, flüsterte sie ihm leise zu: „Ich bin so froh, dass du auch endlich da bist. Gib mir deinen Schwanz, ich will dich in meinem Mund fühlen!“

Jochen stöhnte laut auf, weil Franzi sofort seinen harten Knüppel lutschte und tief einsaugte, dadurch sah auch Rike auf. „Da bist du ja endlich. Ich dachte schon, du lässt mich alles alleine machen. Dein Schwanz braucht heute echt viel Kraft, denn du bekommst nicht eher Ruhe, bevor du uns beide fertig gemacht hast!“ Ihr Bruder konnte sein Glück nicht fassen und als Franzi auch noch sagte: „Ganz genau und jetzt los Großer! Ich will sehen, wie du deine Schwester fickst!“, hielt ihn nichts mehr. Er stand auf, kniete sich hinter Rike und lochte, ohne weiteres bei seiner kleinen Schwester ein, die ihre neue Freundin weiter leckte. „Das ist so geil! Fick sie, du Hengst und dann will ich dich spüren!“, stöhnte Franzi, dann schloss sie die Augen und genoss dieses geile Treiben.

Fertig, aber glücklich wärmten die Drei sich ihr Essen auf. Franzi fand als erste die richtigen Worte: „So etwas Geiles habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Ich bin so glücklich eure Mama und euch gefunden zu haben. Es wäre so schön, wenn uns nichts mehr trennen würde.“

„Na ja, auf mich müsst ihr nach den Ferien erstmal noch verzichten. Aber zum Glück kommen jetzt nur noch die Prüfungen und ich muss nicht noch das komplette Semester in (…) bleiben. Doch so wie ich Mama, Rike und jetzt auch dich kenne, wird euch in der Zeit sicher nicht langweilig. Aber jetzt möchte ich doch wissen, wie es kommt, dass du scheinbar über uns Bescheid weißt und kein Problem damit hast. Im Gegenteil! Schon gestern Abend dachte ich, dass es geil wäre dich … näher kennen zu lernen. Dass das passiert und dann auch noch so schnell, damit hätte ich im Traum nicht gerechnet.“ Rike und Franzi klärten ihn über alles auf und er hörte begeistert und erstaunt zu.

„Es ist unglaublich“, meinte Jochen daraufhin. „Vor ein paar Wochen waren wir eine ganz ‚normale‘ Familie. Dann komm ich nach Hause, erwische meine Mutter und meine Schwester beim Sex, am nächsten Tag bin ich mit dabei. Plötzlich steht die Jugendfreundin unserer Mutter vor der Tür und ehe ich mich versehe ist sie mit von der Partie. Manchmal kommt es mir, wie ein verrückter Traum vor. Aber einer, aus dem ich nie wieder aufwachen möchte. Rike ich liebe dich über alles! Franzi, wir kennen uns jetzt erst ein paar Stunden. Verrückt, dass wir so schnell mit einander gevögelt haben. Ich finde dich wunderschön und ja ich liebe auch dich. Ich frage mich grade nur, was Mama sagt, wenn sie hiervon erfährt.“

„Ganz einfach, ihr wird die Muschi überlaufen vor Erregung. Sie hat mich doch erst dazu ermutigt, es bei euch zu versuchen. Ich weiß, dass ich nicht nur eure Mama, sondern euch alle drei liebe. Aber es ist auch eure Entscheidung, ob wir eine Beziehung zu viert führen oder es quasi zwei parallele Beziehungen werden. Das heißt einerseits zwischen eurer Mama und mir und auf der anderen Seite Ihr beiden mit eurer Mama.“

Rike sah sie vorwurfsvoll an: „Bist du verrückt? Entschuldigung, aber nachdem was grade eben bei uns passiert ist, glaubst du doch wohl nicht, dass wir beide dich nochmal aus den Fingern lassen. Jochen, wir brauchen viel Eiweiß für dich. Drei Frauen, das wird hart für deine Eier.“

„Das nehme ich gerne in Kauf!“, lachte Jochen.

Später kuschelten sich die drei zusammen in meinem Bett. Dabei nahmen die beiden Frauen ihren Geliebten in die Mitte und schliefen glücklich ein.

Kapitel 8 — Vier sind keiner zu viel

Ich war überrascht als Tanja bei der Visite mit dem Kinderarzt kam und die beiden verkündeten, dass sie mich und Marko gerne untersuchen wollen und wenn alles weiterhin super ist, wir schon einen Tag früher nach Hause dürfen.

Alles war, perfekt. Die Risse, die bei einer Geburt nun mal entstehen, verheilten gut. Trotzdem riet mir Tanja noch ein paar Tage auf jegliche Art von Sex zu verzichten. „Auch die Finger oder was du sonst so benutzt weglassen“, sagte sie zwinkernd. Auch Marko bekam vom Kinderarzt ein positives Ergebnis. „Gesünder könnte der kleine Mann gar nicht sein“, sagte er lächelnd. Ich war damit praktisch entlassen. Sofort rief ich zu Hause an. Rike noch ganz verschlafen, ging ran und als sie hörte, dass Marko und ich nach Hause dürfen, war sie sofort hellwach und überglücklich. Sie holte mich dann auch zusammen mit Franzi ab. Es war ein schönes Gefühl zu Hause zu sein und meine Lieben um mich zu haben. Allerdings konnte ich ihnen den gestrigen Abend an der Nasenspitze ansehen.

Neckisch fragte ich: „Na, wie war euer Abend?“

Alle drei sahen sich an, doch Franzi antwortete grinsend: „So wie du fragst, mein Schatz, kannst du es dir sicher denken. Aber die beiden sind auch echt ne Wucht. Auf die kannst du echt stolz sein.“

„Lasst mich nicht dumm sterben. Ich will jedes Detail hören!“, lachte ich und bekam dann auch wirklich jedes Detail. Großer Fehler, denn es machte mich tierisch geil, allerdings schmerzte es auch. Nicht im Herzen, sondern in meiner Muschi. Als ich schmerzerfüllt das Gesicht verzog, schauten mich alle drei erschrocken an, doch ich sagte schnell: „Alles gut, bin halt noch wund unten. Aber nicht mehr lange, dann bin ich wieder einsatzbereit. Tanja hat mir eine super Salbe mitgegeben.“

Als Marko sich meldete und ich ihn stillte, sahen mir drei Augenpaare gebannt dabei zu. Ganz besonders Rike, die sich die Lippen leckte. Nachdem der kleine Mann satt war, gab ich ihn Franzi und winkte Rike zu mir: „Komm Große, dein Bruder hat wohl beschlossen mit seiner Schwester zu teilen. Er hat dir diesmal sogar eine ordentliche Portion übrig gelassen.“ Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie Rike mit einem Leuchten in den Augen in meinem Arm lag und an meiner Brust andockte.

„Also sowas sieht man echt nicht alle Tage. Eine 19-jährige, die scheinbar ganz versessen auf die Milch ihrer Mama ist“, sagte Franzi erstaunt. Rike grinste und nuckelte genüsslich weiter.

Danach rief ich erstmal meine Eltern an, um ihnen zu sagen, dass ich zu Hause bin. Sie freuten sich sehr. „Kommt mal erst zu Hause an und dann, nach unserem Urlaub kommen Papa und ich zu euch. Ich muss dann auch dringend was mit dir besprechen“, sagte meine Mutter

Ich fragte sie zwar was sie meinte, doch sie rückte nicht mit der Sprache raus, sagte nur, dass es nichts Schlimmes ist. Typisch für sie.

Franzi fuhr zwischendurch zu ihrer Wohnung, weil sie sich ein paar Sachen holen wollte.

Ich erinnerte mich, was sie über ihre Wohnung sagte und sprach daher mit meinen Kindern.

„Schon verrückt mit uns, nicht wahr?“, fragte ich einleitend. Rike die grade mit Marko kuschelte, sah mich fragend an und entgegnete: „Wie meinst du das, Mama?“ „Na, alles. Wir drei und der Sex, dann ist Franzi nach all den Jahren zurück. Es ist wie ein verrückter Traum!“

„Stimmt!“, verstand sie nun. „Aber ein schöner und saugeiler Traum. Franzi ist der Hammer. Eines sag ich dir. Wenn du sie nicht behältst, nehmen wir sie alleine. Aber ich denke, das keiner von uns sie je wieder gehen lässt.“ „Danke fürs Vorweggreifen, Töchterchen. Ich wollte nämlich grade fragen, wie ihr zu Franzi steht und du hast recht. Genau deswegen möchte ich mit euch sprechen. Ich weiß es ist noch so früh und vielleicht überfalle ich euch damit, aber … Nun ja, die Wohnung, die sie über ihre Firma bekommen hat …“ „Ist die reinste Bruchbude. Das wissen wir, Mama“, unterbrach mich Jochen. „Rike und ich haben schon vorgestern darüber gesprochen und der gestrige Abend, hat uns darin gefestigt. So wie du angefangen hast, wolltest du uns doch sicher fragen, wie wir dazu stehen würden, wenn sie zu uns zieht. Unsere Antwort ist definitiv: Ja! Wenn sie es möchte, dann so schnell wie möglich!“

Auch Rike nickte heftig zur Bestätigung ihres Bruders.

„Kinder, ihr seid schlimm!“, sagte ich lachend.

Als Franzi zurückkam und wir ihr unsere Entscheidung verkündeten, wusste sie nicht wohin mit ihrer Freude. Rike, mein kleiner Wirbelwind, nahm sie in den Arm und sagte stolz: „Wir sind doch jetzt alle eine Familie, die sich liebt und achtet. Du gehörst hier her. Zu Mama, Marko, Jochen und mir!“

„Danke Süße! Ja, ich möchte, dass wir für immer zusammen sind. Die Wohnung ist eh nur eine Übergangslösung, die zurzeit noch von der Firma direkt bezahlt wird. Ich kann da also jederzeit raus, ohne Kündigungsfrist oder so. Selbst die Möbel gehören nicht mir. Alles was ich habe, passt in mein Auto“, sagte Franzi glücklich. Dann wurde sie ein wenig verlegen: „Genaugenommen, habe ich sogar schon alles im Kofferraum. Ich müsste also nicht mal mehr zurück, nur beim Vermieter die Schlüssel und die Kündigung einwerfen und meiner Firma den Auszug mitteilen. Das geht alles so plötzlich. Ich danke euch. Endlich bin ich da, wo ich immer sein wollte. Bei meiner Leni und jetzt habe ich sogar eine ganz besondere Familie. Ich kann es kaum fassen!“

Die Nacht verbrachten Franzi und ich alleine mit viel kuscheln und streicheln. Ich bot ihr zwar an, dass zu mindestens ich sie lecken könnte, doch sie wollte mit unserem ersten Sex, nach all den Jahren warten, bis auch ich es richtig genießen konnte. Natürlich war an durchschlafen nicht zu denken, weil Marko es viel lustiger fand, mich ein paar Mal aus dem Bett zu schreien. Aber das gehörte nun Mal dazu.

Ich wollte, dass Marko noch einige Zeit Muttermilch bekommt, aber wir entschieden gemeinsam, nun doch eine neue, viel angenehmere Pumpe zu kaufen, damit ich sie in Fläschchen füllen konnte. So wurde ich ein wenig entlasset und auch die anderen konnten den kleinen Mann füttern. Diese Entscheidung kam ziemlich schnell und an dem Tag, an dem ich mich endlich wieder für Sex in der Lage sah, verlangte Rike, dass ich genug Milch für die Nacht fertig mache. „Der kleine Fratz gehört bis morgenfrüh mir. Ihr beiden, sollt diese Nacht ganz für euch haben“, sagte sie entschieden. Ich war ihr so dankbar und Franzi flüsterte ihr später, von mir unbemerkt zu: „Danke Süße! Das machen wir aber demnächst auch mal anders herum und dann hast du deine Mama die ganze Nacht nur für dich!“ Daraufhin küssten sich die Beiden innig.

Drei Wochen war Marko nun schon auf der Welt.

Drei Wochen nachdem etwas passierte, wovon ich bis dahin nichts wusste.

An einem Morgen ging es Rike gar nicht gut. Sie bekam beim Frühstück nichts runter und musste sich sogar mehrfach übergeben. Erst dachte ich, sie hätte sich den Magen verdorben, aber dann kam mir etwas anderes in den Sinn. Es war mir so, als wäre sie generell in den Wochen seit Markos Geburt anders gewesen, als sonst. Erst schob ich es der neuen Situation und unserem neuen Leben mit Franzi zu, aber … Während sie sich im Badezimmer ausgiebig übergab, bat ich Franzi zur Apotheke zu fahren. Ihr Grinsen sage mir, dass sie, im Gegensatz zu mir, wusste was los war.

Als Rike aus dem Bad kam, sprach ich es auch direkt an. Ich wusste, es war ins Blaue geraten, aber … „Na, schon blöd diese Morgenübelkeit, nee? Aber keine Sorge, das geht normalerweise nicht lange, spätestens wenn der Körper sich an die Umstellung und das wachsende Kind gewöhnt hat, wird es besser.“ Ich grinste sie an und sah ihren leicht panischen und dann schuldbewussten Gesichtsausdruck. Treffer versenkt!

„Bist du mir böse Mama?“, fragte sie, mich nicht anschauend.

„Selbst wenn, was würde das bringen? Weiß Jochen es schon?“

„Nein, bis heute habe ich selber kaum was gespürt. Ich dachte sogar schon fast, dass es nicht geklappt hatte und ich mich bei den fruchtbaren Tagen verrechnet hatte.“

„Aha, gerechnet hast du? So, so! Wann ist es denn passiert?“

Jetzt wo sie merkte, dass ich nicht sauer war, sah sie mich erleichtert an. „Am Tag von Markos Geburt oder am Tag danach. Ich weiß, ich hatte dir im Kreißsaal gesagt, dass ich die Pille nicht abgesetzt habe, aber …“ „ Aber du hast gelogen, um mich nicht zusätzlich aufzuregen. Ich dachte mir sowas schon. Irgendwie konnte ich deine Worte da schon nicht richtig glauben, aber dank der Wehen war ich komplett abgelenkt. Hast du es Jochen wenigstens gesagt oder hat er dich in den Tagen, weiter in dem Glauben, dass nichts passieren kann gevögelt?“

„Ich habe es ihm vorher gesagt. Er hatte auch Bedenken, aber in unserer Familie sind alle kerngesund und ich habe ihm die Bedenken genommen. Er hofft genauso darauf, dass es geklappt hat und jetzt ist es sicher soweit.“

„Na, das werde wir ja bald wissen. Franzi ist eben zur Apotheke, um einen Schwangerschaftstest für dich zu holen. Wenn der positiv ist, dann machen wir dir direkt einen Termin bei Frau Dr. I …“

Natürlich war der Test positiv. Rike war komplett aus dem Häuschen und wollte sofort ihren Bruder anrufen. Da dieser aber im Hörsaal, bei den Prüfungen saß, hatte er sein Handy ausgeschalten.Zuerst war mir nicht wohl bei der Sache, doch dann freute ich mich mit ihr. Sie hatte ja recht. In meiner Familie wusste auch ich über Generationen nichts von Erbkrankheiten und bei Günther seiner bin ich mir auch ziemlich sicher, dass nichts Negatives kam. Außer dass er ein Arsch ist natürlich, aber das ist zum Glück nicht vererbbar.

Irgendwie schon lustig, da bin ich grade ganz frisch Mutter geworden und in ungefähr neuen Monaten würde ich Oma werden. Offiziell wäre es kein Problem, als Erzeuger irgendeine namenlose Diskoaffäre anzugeben, sprich: Vater unbekannt. Hier zu Hause ist es natürlich allen klar, obwohl man auch schauen muss, wie wir es handhaben, wenn das Kind ein gewisses Alter hat.

„Mensch, da beneide ich euch ja glatt“, sagte Franzi träumerisch. „Dann lass dich doch auch von Jochen schwängern, wenn er im Herbst nach Hause kommt.“, meinte Rike in ihrer typischen Art.

Franzi aber schlug die Augen ein wenig nieder. „Das würde ich sogar tun. Es ist aber leider so, dass ich keine Kinder bekommen kann.“

Ich nahm sie in den Arm und fragte: „Was soll das heißen? Warum denn nicht?“

Doch sie antwortete, recht locker: „Ach, lange, unschöne Geschichte. Gebärmutterentzündung, Krankenhaus Blabla. Fakt ist aber, dass ich doch jetzt mit euch eine wunderbare Familie habe. Vielleicht keine leiblichen Kinder, trotzdem bald zwei Babys im Haus. Ich finde auch, dass zwei auf einmal reichen, außer du bekommst Zwillinge. Dann sind natürlich auch drei okay. Ich muss auch nicht schwanger sein um für die Kinder da zu sein, wie eine Mutter. Damit meine ich tatsächlich auch dich und Jochen, auch wenn ihr natürlich keine Kinder mehr seid.“

„Danke Franzi, das nehme ich auch gerne an und Jochen sicher auch“, sagte Rike gerührt. Dann kam wieder ihr freches Grinsen: „Solange wir nicht auch Mama zu dir sagen müssen.“

Franzi stand auf und rief: „Na warte, du kleines, freches Biest du!“ Auch Rike sprang auf und unter lachen und johlen jagte Franzi sie in den Garten, bis hin zum Pool, wo Rike reinfiel und Franzi ihr hinterhersprang. Da es immer noch sehr warm war, trugen die beiden, genau wie ich, außer ihren Hausschuhen, die zum Glück nicht mit in den Pool fielen nichts am Körper.

Im Wasser dann schnappte mein Schatz sich unsere freche Maus und kitzelte sie kräftig durch. Doch Rikes Lachen wurde bald zu einem ausgiebigen Stöhnen und ich sah, wie Franzi eine Hand an ihrer Muschi und eine an ihrem Knackarsch hatte. Auch Rike begann nun ihre Jägerin mit den Fingern zu bearbeiten. Da Marko schlief, sprang auch ich in den Pool, schwamm auf die beiden zu und packte sie an ihren Hinterteilen. Mit je einem Finger spielte ich an ihren Rosetten und die beiden beschäftigten sich gegenseitig mit ihren Muschis. Wir küssten uns alle gleichzeitig und während ich, langsam mit meinen Fingern in die beiden eindrang, spürte ich, wie ein Finger von Franzi in meinen Po und einer von Rike in meine Muschi eindrang. Weiter küssend und wild stöhnend, fingerten wir drei uns zu gegenseitig zu einem gewaltigen Orgasmus.

Für den nächsten Tag, hatten sich meine Eltern angekündigt. Rike hatte am Nachmittag endlich ihren Bruder erreicht und ihm die freudige Nachricht erzählt. Dieser war natürlich ebenso glücklich, wie wir drei es waren. Auch den Termin bei unserer Frauenärztin bekamen wir noch in derselben Woche.

Pünktlich um 15 Uhr standen meine Eltern auf der Matte. Franzi, ließ es sich nicht nehmen, den Kuchen für dieses Ereignis selbst zu backen. Ich war sehr gespannt, wie meine Eltern reagieren, wenn sie erfahren, wer nun mit bei uns im Haus ist. Anders als ich bei ihr zu Hause, war Franzi bei meinen Eltern stets willkommen, sie behandelten sie wie eine zweite Tochter.

Wir begrüßten uns glücklich und herzlich. Auch mein Vater kannte keinerlei Berührungsängste, seine Tochter und auch seine Enkelin herzlich in den Arm zu nehmen. Er war zwar, wie schon gesagt ein alter Offizier und vor zwei Jahren in Pension gegangen, doch war er immer mehr der Jurist und liebevolle Ehemann und Vater. Das war überhaupt der Grund, warum die beiden von der Küste hier runter gezogen sind. Ein fester Posten als Anwalt beim Militärgericht. Kein ewiges Umziehen mehr, das war ihm, für seine Frau und sein Kind (also mich) sehr wichtig.

Als wir die Küche betraten, in der Franzi auf uns wartete, stellte ich mich schnell neben sie und nahm ihre Hand. Trotz der schönen Erinnerungen aus dieser Familie, war sie nervös und zitterte leicht.

„Mama, Papa, ich möchte euch jemandem vorstellen. Eine Frau die ihr eigentlich kennt, auch wenn wir alle drei sie zuletzt vor 28 Jahren gesehen haben.“

Beide waren kreidebleich und meine Mutter stotterte: „Fra … Franziska? Bist du es wirklich?“

„Hallo Helga, hallo Helmut. Ja ich bin es. Kein Traum, keine Illusion. Ich bin endlich wieder zu Hause.“

Merkt ihr was? Helga und Helmut? Jetzt dürfte klar sein, warum ich Helena heiße, was? ^^

Meine Mutter lief sofort um den Tisch rum, ein paar Tränen kullerten ihr die Wangen runter und sie schloss meine Freundin glücklich in die Arme. Wie gesagt, für sie war Franzi immer wie eine zweite Tochter. „Ich bin so glücklich dich zu sehen. Bist du auf Besuch oder bleibst du? Und was ist mit deinen Eltern?“, sprudelte Mama direkt los.

Franzi lachte und sagte: „Hey, hey, nicht alles auf einmal. Ja ich bleibe, denn die Firma für die ich arbeite, hat eine neue Außenstelle hier in der Stadt eröffnet und ich leite diese. Es war zufällig einen Tag nach Markos Geburt als ich mich, nachdem ich schon einige Zeit wieder zurück in der Stadt war, getraut hatte, dieses Haus aufzusuchen. Ich dachte erst, dass ich Leni oder euch nicht mehr finden würde, weil ein komplett anderer Name an der Klingel steht.

Doch nahm ich all meinen Mut zusammen und klingelte trotzdem, in der Hoffnung, dass die Leute die hier jetzt wohnen, wüssten wo ihr hingezogen seid. Ich fiel fast aus allen Wolken, als sich herausstellte, dass die junge Frau, die mir geöffnet hatte, eure Enkelin ist und ihr zwar ausgezogen seid, aber Leni und ihre Familie immer noch hier wohnt. Als wir eure Tochter dann am nächsten Tag im Krankenhaus besuchten, war es sofort wie früher. Für uns war gleich klar, dass wir uns nie wieder loslassen wollen. Ich bin noch am selben Tag, wie Leni aus dem Krankenhaus kam, mit meinen wenigen Sachen hier eingezogen. Die Wohnung die ich über meine Firma bekommen habe, war nämlich in der Pr…straße, die letzte Bruchbude, sage ich dir. Was meine Eltern betrifft, die sind beide kurz nacheinander Anfang des Jahres gestorben. Aber ich habe dafür gesorgt, dass ihre Urnen hier auf den Friedhof überführt und begraben wurden. Da ich ansonsten, kaum Freunde in den Staaten hatte und auch nie verheiratet war oder eine feste Beziehung hatte, hielt mich dort nichts mehr. Ich wollte zurück, fest entschlossen, meine Leni wiederzufinden und nun sind wir alle hier!“

Meine Mutter sah uns beide an. „Das heißt, ihr zwei seid jetzt richtig zusammen? Als Paar?“

Wir nickten beide und küssten uns demonstrativ, danach setzten wir uns erstmal. „Ich hoffe der Kuchen schmeckt allen. Ich habe ihn extra zur Feier des Tages gebacken“, sagte Franzi stolz.

Mama aber sprach uns sofort wieder auf unsere Beziehung an: „Ich bin sehr froh … sogar glücklich, dass ihr beiden euch wieder habt. Es gibt da etwas, was wir dir nie erzählt haben Lenchen und sicher haben deine Eltern dir auch nie was gesagt.“ Sie atmete tief durch.

„Helmut und ich haben von Anfang an gewusst, was ihr beiden miteinander hattet. Das wir nie etwas gesagt hatten, lag schlicht daran, dass wir der Meinung waren, es geht uns ganz einfach nichts an. Ihr wart beide ordentlich aufgeklärt und habt euch geliebt. Als es dann hieß, dass dein Vater, Franzi, eine Stelle in den Staaten angenommen hatte, sind wir aus allen Wolken gefallen, denn angeboten hatten sie ihm so eine Stelle schon sehr oft, doch er hatte sie immer abgelehnt, weil er, wie er sagte, niemals von hier weg wollte.

Etwa zwei Wochen vor eurer Abreise versuchten wir mit deinen Eltern zu reden.

Wir sahen, wie ihr beide darunter gelitten habt. Daher versuchten wir sie zu überzeugen, dich bei uns zu lassen, weil deine Schule und all deine Freunde doch hier waren.

An jenem Abend eskalierte es. Wir wussten zwar, dass deine Mutter auch über euch Bescheid wusste und sie stand dazu genauso wie wir. Dein Vater aber polterte an jenem Abend los.

Ich kriege es nicht mehr ganz zusammen, aber seine ungefähren Worte waren: ‚Ich soll meine Tochter, bei eurer dreckigen kleinen Lesbe lassen, damit sie meine Franziska noch mehr in die Sünde zieht mit ihren gottlosen Trieben? ‚ Du weißt ja, dass dein Vater seeeeeehr streng gläubig war.

Deine Mutter war ihm hörig und obwohl sie es gerne gewollt hatte, hätte sie es niemals gewagt, ihm die Meinung zu sagen, denn auch sie wollte eigentlich nie von hier weg. Nachdem Helmut ihn rausgeworfen hat und sie ihm natürlich gefolgt war, gab es keinen Kontakt mehr zwischen uns.

Deine Mutter schrieb mir zweimal heimlich, aber immer mit der Bitte, ihr nicht zurück zu schreiben und auch dir, Lenchen nichts zu sagen, aus Angst, du könntest, obwohl ich dich gebeten hätte, es nicht zu tun, Franzi einen Brief schreiben. Es hätte für Paula und Franzi nur Ärger bedeutet. Es tut mir leid, dass deine Mutter tot ist, doch und bitte entschuldige, aber dein Vater soll in der Hölle schmoren, für das, was er dir und deiner Mutter angetan hatte.“

„Jetzt erklärt sich auch, warum ich die letzten zwei Wochen vor dem Flug, nur noch heimlich hierher konnte und er meinte immer, dass ich nicht weg dürfte, weil ja so viel wegen dem Umzug zu tun ist.“, sagte Franzi noch, dann weinte sie bittere Tränen. Ich hielt sie im Arm und küsste sie. Sie sollte es rauslassen. Die Vergangenheit, die uns jetzt beide wieder, wie ein Vorschlaghammer in die Magengrube traf, hinter sich lassen.

Nach einer Weile sagte ich aber, quasi um einen Deckel auf diese Truhe der Vergangenheit zu nageln: „Wir können nicht ändern was passiert und auch die letzten 28 Jahre nicht zurückholen, doch wir haben die Chance auf eine gemeinsame Zukunft mein Schatz. Wir beide und die Kinder.“

Franzi trocknete ihre Tränen, dann sagte auch sie entschieden: „Du hast völlig recht. Wir als Familie! Darum möchte ich dich etwas fragen, womit ich bis heute warten wollte. Ich wollte, dass deine Eltern erst wissen, dass ich wieder da bin.“ Sie ging an eine der Küchenschubladen und holte aus der hintersten Ecke ein kleines, blaues Kästchen. Damit kniete sie sich vor mir, öffnete es, worauf ein wunderschöner Silberring mit einem hellblauen Stein zum Vorschein kam. Ich schlug die Hände vor den Mund und schüttelte den Kopf. Sie wollte doch nicht etwa … „Helena K …, geborene P …! Wenn deine Scheidung durch und du endlich wieder frei bist … Willst du mich heiraten?“

Jetzt begann ich zu weinen. Ich nickte heftig, zog sie zu mir hoch und rief: „JA! Tausendmal Ja! Ich liebe dich!“ Meine Eltern und Rike applaudierten, während wir uns innig küssten.

„Ich glaube, das schreit nach einem Gläschen Sekt!“, sagte ich entschieden, doch Rike rief sofort „Aber nicht für mich!“, worauf ihre Oma sie belustigt anschaute und sagte „Oh, hat es etwa geklappt?“, was Rike glücklich nicken ließ. Ich sah von meiner Mutter, zu meiner Tochter und sagte nur trocken: „Ach, du weißt auch schon davon.“ „Klar, schon direkt nachdem wir dich im Krankenhaus besucht haben. Ich habe es an deinen Augen gesehen und die Kinder nachher nicht in Ruhe gelassen, bis sie mir alles erzählt haben. Tja und so wie ihr drei miteinander umgeht, würde ich sagen, dass Franzi auch im Bilde, besser gesagt sogar schon mit dabei ist.“

Alles was ich darauf sagen konnte war: „Holla die Waldfee, was habe ich nur für eine verrückte Familie.“

Kapitel 9 — Freundschaft

Die warmen Tage gingen vorbei und der Herbst kam auf leisen Sohlen.

Rikes Schwangerschaft verlief prächtig und unsere Frauenärztin sah auf dem Ultraschall nichts, was einen beunruhigen sollte. Allerdings, war der Embryo ja auch noch sehr winzig, nur das kleine Herzchen, konnte man schon schlagen sehen.

Auch mit Kurt, ihrem Ausbilder war alles geklärt. Er wollte versuchen, ihre Prüfungen vorziehen zu dürfen. Da ihre Ausbildung sowieso Ende des Jahres beendet wäre und sie wirklich gut in ihrer Arbeit war, sah niemand auch nur den kleinsten Grund zur Besorgnis, dass sie die Prüfung versauen könnte.

Marko wuchs und war unser aller Stolz. Sein großer Bruder wurde von uns immer auf dem Laufenden gehalten, genauso wie er uns von seinem ersten Fick mit Rafael erzählte. Er betonte aber auch immer wieder, dass sie zwar sehr viel Spaß miteinander haben, aber mehr auch nicht.

Sofort nach Abschluss der Prüfungen, packte er seine sieben Sachen und kam nach Hause. Diesmal für immer. Die Prüfungsergebnisse und die Abschlussunterlagen, sollten ihm per Post zugestellt werden.

Noch etwas hatte sich verändert. Ich trug wieder den Nachnamen mit dem ich geboren wurde. Die Scheidung war durch und ich hatte vom Richter alles zugesprochen bekommen. Das Haus gehörte eh meinen Eltern und so hätte der Idiot darauf sowieso keine Ansprüche geltend machen können.

Auch Rike und Jochen, nahmen den Namen P … an und da Günther sogar bezüglich Marko alle Rechte aberkannt wurden, was ihn anscheinend nicht sonderlich traurig stimmte, konnte ich auch bei ihm den Namen problemlos ändern lassen. Ich gab mich sogar damit zufrieden, dass mein Ex-Mann nichts zahlen muss, solange er nicht versucht, erneut Kontakt zu einem von uns herzustellen. So wollte ich sicher gehen, dass wir ihn für immer los sind. Sollte er es doch versuchen, so müsste er, laut Richterspruch, den vollen Unterhalt rückwirkend bis zum rechtskräftigen Datum der Scheidung zahlen und danach standartmäßig jeden Monat.

Wir bereiteten eine richtige Willkommensparty für meinen großen Sohn vor und dass diese nicht grade jugendfrei werden sollte, kann sich wohl jeder denken.

Franzi wollte ihn vom Bahnhof abholen, derweil wir die letzten Vorbereitungen trafen.

Den Tisch füllten viele Sachen, die Jochen gerne aß und als zusätzlichem Leckerbissen trugen wir Dessous, die eigentlich mehr betonten, als verbargen. Besonders weil ich ja immer noch Milch hatte und Rikes Brüste, durch die Hormonumstellung schon ein wenig an Größe zunahmen, auch wenn diese noch keine Milch produzierten.

„Oh Mama, ich freue mich so sehr, dass ab heute endlich alle richtig zusammen sein können. Die ganze Familie vereint“, schwärmte Rike und streichelte dabei glücklich ihren Bauch, dem man zwar noch nicht ansehen konnte, dass darin neues Leben wuchs, doch allein es zu wissen, war schon ein wunderschönes Gefühl für sie.

Natürlich hatte der Zug Verspätung und Franzi war erleichtert, als dieser dann endlich, fast 20 Minuten hinter dem Zeitplan den Bahnsteig anfuhr. Da es Freitag war, stiegen jede Menge Leute aus und es wurde sehr voll auf dem Bahnsteig. Doch trafen sich die Blicke der Beiden schnell. So schnell es ging, bahnte sich meine Verlobte ihren Weg, durch die Menschenmassen zu ihm. Es brauchte keine Worte, um die Wiedersehensfreude zwischen den beiden auszudrücken. Wild umarmend und küssend, hätten die zwei sicher die Blicke der anderen Leute auf sich gezogen, wären diese nicht komplett in ihren Selbstsphären gefangen gewesen. „Ich glaube, wir hätten auf dem Bahnsteig vögeln können, es hätte keiner wahrgenommen“, erzählte Franzi später lachend.

Als das Telefon drei Mal, als vereinbartes Signal läutete, fütterten und wickelten wir Marko, dann brachten wir ihn ins Bett. Es war so ein Glück, dass er mittlerweile sehr schnell ein- und auch die Nacht durchschlief. Wir dimmten das Licht im Wohnzimmer, legten Kuschelmusik auf und wären am liebsten, bei dieser Stimmung da schon übereinander hergefallen. Doch war Jochen der Hauptprotagonist des Abends und so warteten wir natürlich brav auf unseren Geliebten.

Rike ließ sich von mir ein wenig die Füße streicheln und massieren, da sie ihr, bedingt durch die Schwangerschaft ein wenig schmerzten.

Ich konnte nicht anders und verteilte zusätzlich kleine Küsse auf ihren Fußsohlen.

„Hör bitte nie mehr damit auf, du machst das so schön Mama“, sagte sie genießend.

„Was meinst du? Das Massieren oder die Küsschen?“

„Beides!“

Beide waren wir erleichtert, als sich endlich die Haustür öffnete und Jochen, seine Koffer und Taschen einfach mitten im Flur stehen lassend, mit strahlenden Augen ins Wohnzimmer kam.

„Mama … Rike-Schatz … Ich bin endlich zu Hause! Jetzt kann uns nichts mehr trennen und … WOW seht ihr heiß aus!“, sprudelte es nur so aus ihm heraus.

Beide standen wir auf und liefen ihm in die Arme. Wir wurden innig und leidenschaftlich von ihm geküsst, bevor er vor Rike auf die Knie sank, sie zu sich zog und zärtliche Küsse auf ihrem Bauch verteilte. „Papa ist zu Hause!“, flüsterte er und kuschelte sich an den Bauch, in dem sein Kind wuchs. Rike liefen Glückstränen die Wangen runter, sie zog ihren Bruder zu sich hoch und sagte, ebenfalls fast flüsternd: „Dr. I … sagt, dass sich unser Kind sehr gut entwickelt. Später zeige ich dir die Bilder, aber jetzt wollen wir deine Rückkehr feiern, mein Schatz.“

Daraufhin sank nun sie auf die Knie und öffnete, ihm dabei unverwandt von unten her in die Augen schauend die Hose, befreite seinen schon zur vollen Größe erwachenden Schwanz und küsste diesen.

Es dauerte nicht lange und wir lagen nackt und aneinander gekuschelt auf der Couch, dessen Schlaffunktion wir ausgezogen hatten. Das vorbereitete Essen, wurde erst einmal zur Nebensache. Wir Frauen verwöhnten „unseren“ Mann, mit Streicheleinheiten und Küssen und nachdem wir alle einen Moment, an seinem Schwanz gelutscht haben, sagte ich feierlich: „Die Mutter seines Kindes hat das Vorrecht. Los Rike, reite deinen Hengst!“ Das tat sie auch. Glücklich lächelnd schwang sie sich auf seine harte Latte und diese fand sofort ihr Ziel.

Rike ritt ihren Bruder schon eine Weile, während Franzi und ich uns überall küssten und leckten. „Komm Mama, du bist dran. Sollst deinen Sohn doch auch richtig willkommen heißen.“, rief sie und wir tauschten die Plätze. Glücklich und ihn wild küssend ritt ich auf ihm. Unser erster Sex ohne Babybauch. Derweil liebten sich Franzi und Rike in der 69er Stellung, was für mich immer wieder ein geiler Anblick war.

Nach einer ganzen Weile, ich hatte mittlerweile mit Franzi getauscht und ließ Rike meine Zunge spüren, verkündete Jochen, dass er kurz davor stehe zu kommen, ganz so wie wir ihn gebeten haben.

Schnell knieten wir uns ganz dicht nebeneinander und schoben uns die, von mir vorbereiteten Vibratoren in die klatschnassen Muschis. Wange an Wange sahen wir zu, wie der vor uns stehende Jochen seinen Schwanz wichste um uns dann, mit einem tiefen Grollen und einem Jubelruf, wobei er versuchte so leise wie möglich zu sein, um seinen Bruder nicht zu wecken, sein Sperma, in wildspritzenden Schüben über unsere Gesichter und unsere offenstehenden Münder zu verteilen.

Als nichts mehr kam, schob ich Rike vor, um ihn sauber zu lecken. Danach leckten auch wir drei uns gegenseitig unsere Gesichter sauber, während wir die Vibs in unseren Löchern tanzen ließen und so fast gleichzeitig, ebenfalls zu einem wunderbaren Orgasmus kamen.

„Maus, ich muss da mit dir über etwas reden“, sagte ein paar Tage später Melanie, die mit ihrem Kind zu Besuch war. Die Mädels saßen im Wohnzimmer. Franzi und ich waren einkaufen und Jochen, bei einem alten Freund.

Rike sah sie irritiert an und sagte direkt: „Du weißt, dass du immer über alles mit mir reden kannst.“

„Ja das weiß ich, aber dass worum es geht, ist mir irgendwie trotzdem peinlich. Wenn ich mal richtig geil bin und du nicht bei mir bist, dann schaue ich mir hin und wieder ein paar Filmchen auf Pornoseiten an.“

Rike zuckte mit den Schultern. „Ja und? Das mache ich auch. Was ist daran so peinlich? Meinst du, sowas dürfen nur Männer?“

„Nein, darum geht es nicht. Immerhin haben wir ja auch schon öfter zusammen Pornos geschaut, wenn uns danach war. Das Problem ist nur … ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll. Also, ein Video, das mich so richtig aufgegeilt hat war, wie eine Frau es mit einem jungen Mann trieb, der ihr Sohn sein sollte.“

„Ein Inzest-Video also.“ „Ja! Ich denke zwar nicht, dass die beiden wirklich Mutter und Sohn waren, aber es sah alles so echt aus und da habe ich noch weitere geschaut und es mir dabei gemacht.“

Rike verstand noch immer nicht das Problem. „Und das ist dir jetzt peinlich?“

„Nein, nicht das. Es sind ja nur Videos und Fantasien. Schlimm wurden meine Träume. Denn darin habe ich richtig geilen Sex gehabt, aber lag dieser in der Zukunft. Ich war älter und trieb es mit meinem Sohn, der da auch schon das passende Alter hatte. Ich erinnere mich sogar, wie ich im Traum zu ihm sagte: ‚Komm mein Großer! Mama zeigt dir, wie man eine Frau liebt! ‚ Als ich dann meinen Orgasmus bekam und er mich vollspritzte, wachte ich auf. Ich hatte mir im Schlaf die Finger in die Muschi gesteckt und hatte scheinbar auch in der Realität einen Abgang.

Das wäre ja auch nicht so schlimm und mit dem in den Videos gesehenen zu verbinden.

Verrückt wurde es heute Morgen. Als ich Kai stillte bekam ich ein ganz komisches Gefühl im Schritt und als ich ihn wickelte, habe ich auf sein kleines Ding geschaut und geflüstert: ‚Warte ab, wenn du groß bist, dann möchte Mama dich haben. ‚ Sowas ist doch krank.“

Rike überlegte, wie sie Melanies Denken in solche Bahnen lenken konnte, dass es dieser sogar gefallen könnte, mit einem solchen Wunsch in die Zukunft zu schauen. Scheinbar, war die Veranlagung da. Wenn es wirklich nur an den Videos lag, okay. Aber sollte da auch nur der Hauch einer Möglichkeit sein, dann hätte sie auch freie Fahrt, ihr Geheimnis mit ihrer besten Freundin, die sie, trotz allem was in ihrer Familie passierte, immer noch vom Herzen liebte zu teilen.

„Mel mein Engel, ich möchte dich etwas fragen. Wir beide haben jetzt seit ein paar Jahren wunderbaren Sex. Ich weiß, dass bei dir dein erstes Mal genauso ein Fiasko war, wie bei mir. Immerhin war es auf derselben Party. Die Frage mag auch komisch klingen, doch … Hattest du je das Gefühl, dich sexuell zu jemandem aus deiner Familie hingezogen zu fühlen? Deinen Eltern, Tante Corinna oder vielleicht ihre Tochter?“ Ihre Freundin sah sie erschrocken an. „Wie kommst du denn jetzt auf sowas?“, fragte sie fast wütend.

„Na ja, auch wenn eine gewisse Möglichkeit besteht, dass es nur an den Filmen lag, könnte da auch etwas in der Vergangenheit sein. Denn die Filme wären zwar eine gute Erklärung für die Träume, aber weniger für dein Verhalten von heute Morgen. Du weißt doch, dass du bei mir ganz ehrlich sein kannst. Ich werde nichts von dem, was du sagen könntest verurteilen oder rumerzählen. Ich liebe dich, das weißt du doch.“

Melanie sah für einen Moment ins Leere. Dann sagte sie, fast flüsternd und beschämt: „Papa und Sophie!“

„Erzähl es mir. Lass es raus!“

„Es ist jetzt eine Zeit her, aber zu der Zeit, als wir es auch schon miteinander machten. Ich war damals in den Herbstferien bei Corinna und Sophie. Tja und da ist es irgendwie zwischen ihr und mir passiert. Ich muss wohl von dir und mir geträumt haben. Dabei habe ich, wie sie mir dann sagte gestöhnt und mich im Schlaf gerieben. Als ich aufwachte, hatte ich noch immer einen Finger in der Muschi und Sophie lag neben mir und rieb sich auch. Dabei streichelte sie meine Titten. Wir waren beide tierisch geil und ließen uns einfach treiben. Seitdem vergnügen wir uns auch regelmäßig miteinander. Zuletzt, vor zwei Wochen. Meistens dann, wenn sie und Tante Corinna bei uns übernachteten. Aber das schlimme kommt erst noch. Erinnerst du dich daran, als meine Mutter im Krankenhaus und danach in der Reha war? Ich habe Papa damals im Bad beim Wichsen überrascht. Er saß nackt auf der Toilette und rubbelte seinen harten Schwanz. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Ich dachte eigentlich, dass er noch nicht zu Hause ist und da ich duschen gehen wollte, bin ich ebenfalls nackt ins Bad. Erst wollte ich panisch wieder rausgehen, er hatte mich da noch nicht bemerkt. Doch wie aus einem Zwang heraus, bin ich zu ihm und er bemerkte mich erst, als ich mich hinkniete und ihm fasziniert zuschaute. Vor Schreck ließ er seinen Schwanz los. Das war meine Chance und bevor er ihn mit den Händen bedecken konnte, hatte ich den Stab in meinen Händen und in meinem Mund. Ich habe damals schon mal heimlich einen von Papas Pornos geschaut, das war nicht lange bevor wir das erste Mal zusammen einen geguckt haben und da habe ich gesehen, wie die Frauen an den Schwänzen gelutscht haben. Er wollte mich wegstoßen, doch ich ließ es nicht zu. Als er seinen Wiederstand aufgab und schlussendlich kam, spritzte er mir alles in den Mund und es war so schön, dass ich es schluckte.

Natürlich schimpfte er, doch das interessierte mich nicht. Ich ließ nicht locker und bettelte so lange, bis auch er mich zum Orgasmus rieb und leckte. Nur als ich ihn anflehte mich zu ficken, blockte er ab. Selbst wenn er wollte, sagte er, wäre ich dafür viel zu jung. Er wusste nicht, dass ich mein erstes Mal schon hinter mir hatte. Nur dass wir beide miteinander schlafen, wusste er schon. Seitdem ist niemals ein Wort mehr darüber zwischen uns gefallen. Wir haben uns lieb und sind Vater und Tochter. Doch noch heute, wünsche ich mir manchmal, dass nicht Mama, sondern ich bei ihm liegen darf.“ Melanie brach in Tränen aus.

„Hey Liebling, nicht weinen. Das ist doch alles nicht schlimm“, sagte Rike beruhigend.

„Nicht schlimm?“, meinte ihre Freundin in ihren Tränen. „Ich habe dir grade ein Geheimnis verraten, das so schlimm ist, dass ich es bisher nicht einmal dir verraten konnte. Da siehst du es. Deine beste Freundin ist pervers, weil sie sich Sex mit ihrem Vater, sowie in 18 Jahren mit dem eigenen Sohn wünscht und mit ihrer Cousine fickt. Vielleicht ist es besser, wenn ich jetzt gehe.“ Sie wollte aufstehen, doch hielt Rike sie energisch zurück.

„Nicht so schnell! Erst hörst du dir meine Meinung dazu an. Manche würden sagen, dass so etwas pervers ist. Sie würden deinem Vater sogar Misshandlung vorwerfen, für das was damals passiert ist. Ungeachtet dessen, dass du die treibende Kraft warst und es aus Liebe zu ihm und aus Neugier geschah. Was das mit Sophie betrifft … Die Kleine ist doch echt heiß, wer würde da nicht ran wollen? Also ich hätte sie schon gerne auch mal zwischen den Schenkeln. Wie würdest du reagieren, wenn ich dir erzählen würde, dass ich Sex mit Jochen hätte?“

Melanie überlegte nicht lange und sagte: „Ich würde sagen: Herzlichen Glückwunsch! Dein großer Bruder ist so liebenswert und ich würde dann zu gerne mit dir tauschen.“ Dann sah sie ihr tief in die Augen und sagte: „Du hast wirklich Sex mit Jochen!“ Es war keine Frage und auch kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Rike nickte, dann grinste sie ihr typisches Grinsen und sagte: „So Schatz, jetzt sind wir gleich pervers. Mit anderen Worten, überhaupt nicht pervers! Es ist Liebe und die lassen wir uns von keinem verbieten.“ Dann rückte Rike mit dem kompletten Geheimnis, außer ihrer Schwangerschaft raus. Melanie staunte nicht schlecht und sagte immer wieder Dinge wie „WOW“ und „ist ja geil“.

„Verstehst du?“, schloss sie ihre Erzählung ab. „Ich hätte dir das niemals verraten können, wenn ich nicht dein Geheimnis erfahren hätte oder hätte wissen können, wie du dazu stehst. Denn ich hätte ja schlecht zu dir kommen und fragen können: ‚Sag mal Schatz, was hältst du eigentlich von Inzest?‘ Also war es gut, dass dir diese Gefühle und Gedanken gekommen sind. Denk dabei einfach so: Es geht dir darum, mit ihm zu schlafen, wenn er alt genug ist. Ich habe schon von Eltern gelesen, die nicht solange warten wollten und das Würmchen des Sohnes in den Mund genommen, den kleinen Schlitz des Töchterchens geleckt oder andere Dinge mit ihrem Baby gemacht hatten. Dafür kamen sie dann zum Glück auch in den Knast. Sex mit Kindern, das ist pervers und widerlich. Aber wenn beide alt genug sind und selber entscheiden können, ob sie es möchten oder nicht, dann soll das verdammt noch mal ihre Entscheidung bleiben und nicht die, von irgendwelchen Paragraphen-Heinis.“ Rike atmete tief durch.

„Ich habe da noch eine Überraschung. Komm mal her zu mir.“ Rike lenkte den Kopf ihrer Freundin auf ihren Bauch und sagte leise: „Hörst du das? Hörst du den schnellen Herzschlag?“

Melanie kam schnell wieder hoch und sagte: „Oh mein Gott, du bist schwanger! Ist es von Jochen?“

Rike nickte glücklich: „Ja und es ist, soweit man es bisher sehen kann kerngesund. Aber noch ist ja nicht viel zu sehen. In ein paar Wochen, habe ich den nächsten Ultraschalltermin und ich möchte, dass du mitkommst.“

Die beiden umarmten sich glücklich. Rike wollte nun zum letzten Stoß ansetzten. „Warum sollte nur Mama ihre Freundin in die Familie einbringen dürfen?“, fragte sie sich in Gedanken. Natürlich liebte sie Franzi auch und sie genoss ebenso den Sex mit unserem schönen Rotschopf. Doch … „Mel, du sagtest grade, dass du zu gerne mit mir tauschen würdest, in Bezug auf Sex mit Jochen. Meintest du das ernst?“

Melanie schien zu ahnen, was ihre beste Freundin vorhatte, darum grinste sie und fragte: „Wieso? Willst du ihn mir anbieten oder leihen?“

„Ich würde dir anbieten, in unsere Familie zu kommen, so wie Franzi es tat. Aber es ist allein deine Entscheidung. Selbst wenn du es nicht willst, würde sich zwischen uns absolut nichts ändern, denn trotz alledem liebe ich dich. Ich weiß, dass meine Familie dich sehr mag und dass du sie auch sehr gern hast. Aber ob das für so etwas reicht, ist deine Entscheidung. Ich kann dir nicht helfen, dass dein Papa dich vögelt, denn ich glaube nicht, dass es je dazu kommt. Vor allem glaube ich nicht, dass deine Mutter schwer begeistert wäre.“

Melanie, dachte eine Weile nach, dann sprach sie die entscheidenden Worte: „Wenn sie mich auch dabei haben möchten, würde ich gerne mit allem Drum und Dran zu euer Familie gehören. Jochen vergöttere ich sowieso und deine Mama und Franzi scheinen für ihr Alter echt noch jung und knackig zu sein. Ja ich will es und ich liebe dich!“ Die beiden küssten sich innig. Der Kuss wurde immer leidenschaftlicher und ehe man es sich versah, lagen die beiden nackt auf der Couch und leckten sich gegenseitig. So fanden Franzi und ich die beiden dann auch vor.

Kapitel 10 — Eine große Familie

„Sag mal Schatz, siehst du was ich sehe?“, fragte ich belustigt, als wir ins Wohnzimmer traten.

Franzi grinste und sagte im gespielt empörten Ton: „Sagt mal Mädels, habt ihr kein Zimmer in dem ihr euch die Pfläumchen rund lutschen könnt.“

Die beiden sahen uns, teils erschrocken, teils erregt an. Bis Rike schließlich, in ihrer bekannt liebenswürdigen Art sagte: „Wieso? Hier ist es auch gemütlich und wen sollte das hier auch stören?“

Franzi und ich wurden bleich wie Bettlaken. Wie war das von ihr gemeint?

Rike seufzte und kletterte von ihrer Freundin runter. „Häschen, ich glaube, wir müssen die Damen aufklären, und zwar bevor die nächste Generation anfängt nach ihrer Milch zu schreien.

Was Franzi und ich dann zu hören bekamen, ließ uns beinahe das Herz still stehen.

„Was wir auf jeden Fall nicht wollen ist, erstens dass Niko und Sabine oder Corinna etwas erfahren und zweitens, dass sich irgendwer zu irgendetwas verpflichtet fühlt“, schloss Rike ihren Vortrag

„Genau! Ich würde gerne zu euch gehören, aber es ist auch eure Entscheidung, ob ihr mich überhaupt haben wollt. Immerhin bin ich, grade für Franzi ja eine Fremde und außerdem gibt es ja schon genug Frauen in eurer Familie“, ergänzte Melanie abschließend. Man hörte ihre Hoffnung in jedem ihrer Worte.

Franzi und ich sahen uns an, doch bevor ich etwas sagen konnte, sagte mein Schatz: „Mel, komm bitte zu mir! Rike, vertraust du mir?“

„Dir, genau wie Mel und allen anderen aus der Familie, vertraue ich mein Leben an!“

Als Mel sich zu Franzi setzte, schaute diese ihr tief in die Augen. „Melanie, du weißt, dass alles was in dieser Familie geschieht, in der Gesellschaft verpönt und verboten ist? Du brauchst nur zu nicken!“ Mel nickte.

„Du weißt auch, dass niemals ein Wort nach außen dringen darf. Weder zu deiner Familie, noch zu deinen Freunden?“ Wieder nickte Mel.

Jetzt kam auch ich dazu, Franzi sah mich an, nickte und sagte leise: „Ich glaube, wir haben eine neue Tochter. Schau du sie dir mal genauer an. Ich werde unserer anderen Tochter derweil, ihrer gerechten Strafe zuführen.“ Franzi stand auf. Ich wusste was sie meinte, daher nahm ich Melanie in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr: „Für mich warst du schon immer, wie eine Tochter und so wie ich Rike liebe, liebe ich dich. Daher sage ich dir: Willkommen in unserer verrückten und versauten Familie. Wenn du es wirklich willst, dann würde ich dich gerne ein wenig verwöhnen. Ach und sei unbesorgt wegen dem, was Franzi jetzt gleich zu Rike sagt und mit ihr macht. Nichts davon ist böse oder ernst gemeint.“ Es kamen ein Nicken und ein gehauchtes „Ja bitte“ von Melanie und ich begann sie liebevoll zu streicheln, was sie sehr schnell erwiderte.

Neben uns auf der Couch, saß Franzi vor Rike und sah sie gespielt böse an.

„Du weißt doch wohl, dass wir in dieser Familie bestimmte Regeln haben, oder?“

Rike nickte so wie Melanie im vorherigen Gespräch. Sie wusste wie es gemeint war.

„Du hast aber gegen die wichtigste Regel verstoßen! Die Regel, dass niemals etwas verraten werden darf? Was soll ich jetzt nur mit dir machen?“ Rike zuckte mit den Schultern, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Daraufhin packte Franzi sie und legte sie über ihren Schoß. „Ich glaube …“, sagte sie triumphierend. „So bösen Mädchen, gehört der knackige Hintern versohlt.“ Danach hörte man 4 oder 5 sanfte Schläge auf Rikes Po, gepaart mit lustvollem Stöhnen der Po-Besitzerin. „Das wird dich lehren, unsere geile Familie immer größer zu machen, du nimmersattes Luder“, sagte Franzi voller Lust und dann hob sie den Po auf ihrem Schoß an, um diesen zu küssen und zärtlich in die süßen Bäckchen zu beißen. Rike wand sich vor Lust und kam schlussendlich auf Franzis Schoß zum Sitzen. Alles was sie sagte war: „Bestraft mich immer so und wir haben bald eine ganze Fußballmannschaft im Bett!“ Dabei lachte sie glücklich, die Beiden küssten sich innig und versanken, von Mel und mir beobachtet in ihrer Lust.

„So geht es bei uns zu, meine Kleine. Bist du dir sicher, dass du es wirklich möchtest?“

Melanie schaute mir in die Augen, flüsterte: „Ganz sicher!“ und griff mir, wie zur Bestätigung, sanft an die Brüste, was mich dazu brachte, mein Oberteil auszuziehen.

Kurze Zeit später lagen Melanie und ich uns nackt in den Armen. Ihr Körper war eine Augenweide. Bei derselben Größe, wie Franzi, war sie zwar insgesamt gut trainiert, hatte aber von Natur aus einen wenig mehr Bauch. Bei ihr sah es niedlich aus, wäre sie jünger, würde ich sagen: Babyspeck. Die Brüste, genau wie meine noch gut mit Milch gefüllt, wirkten magnetisch auf meine Hände. Ich musste sie einfach streicheln und knuddeln. Da sie selbiges auch bei mir tat, war es nicht verwunderlich, dass, je wilder wir dabei wurden, wir uns gegenseitig mit der austretenden Milch trafen. Bei den anderen Beiden ging es schon ordentlich zur Sache. Rike lag auf dem Rücken und Franzi nahm sie in der Schere, eine Stellung die beide immer sehr liebten. Kein Wunder, es ist nicht nur geil, sondern sieht für den Zuschauer auch endlos geil aus, wenn die Muschis sich „küssen“ und aneinander reiben. Grade wenn beide so nass sind, wie Rike und Franzi es in dem Moment waren und der Lustschleim schon Fäden zog, war es ein Anblick, dem sich einfach niemand entziehen kann.

Auch Melanie und ich sahen den beiden eine Weile zu und leckten uns synchron über die Lippen.

„Magst du es gerne, geleckt zu werden?“, fragte ich flüsternd. Melanie nickte leicht mit dem Kopf, lächelte erotisch und flüsterte zurück: „Und wie! Genauso wie ich den Geschmack einer saftigen Muschi liebe.“ Daraufhin küsste ich mich langsam an ihrem süßen Body hinab, dreht mich um und stieg über sie. Es war ein Hochgenuss für uns beide.

Diese Zeit war diesmal nur für uns Frauen. Jochen, der inzwischen nach Hause kam, bemerkte wohl, dass wir es in diesem Moment für uns so wollten und irgendwie auch brauchten. Daher zog er sich leise auf sein Zimmer zurück, setzte sich auf sein Bett und dachte nach. „Habe ich da grade wirklich Melanie, nackt und in einer heißen Stellung zusammen mit Mama gesehen?“, fragte er sich selbst. Weiter fragte er sich, was alles in der kurzen Zeit, in der er bei seinem Kumpel war, passiert ist.

Warum war Melanie dabei? Hatte seine Schwester sich verplappert? „Verrückt, dass es sie nicht abschreckte, immerhin dürfte ihr dadurch ja wohl klar sein, dass Mama, Franzi und Rike es generell untereinander treiben.“, ging es ihm durch den Kopf. „Ob sie weiß, dass ich da auch bei bin und komme ich vielleicht auch in den Genuss mit ihr zu …“ Er geriet ins Schwitzen, sein Schwanz wurde alleine bei dem Gedanken hart.

Zu gerne wäre er doch runtergekommen und hätte mindestens eine von uns gevögelt, am liebsten natürlich die süße Freundin seiner kleinen Schwester. Doch hatte er wirklich gespürt, dass dieser Moment den Frauen der Familie alleine gehörte. Er wollte (noch) nicht stören.

Wem es aber nicht egal war, ob wir in unserem Tun gestört wurden oder nicht, waren die Babys.

Als Kai anfing zu schreien, weckte er auch Marko, der aus Solidarität gleich mal mitschrie.

Wir wickelten die beiden und als Melanie ihren Sohn an die Brust nahm, legte auch ich Marko, zur Abwechslung mal wieder an. Das bisschen Milch, mit der wir uns nassgemacht hatten, fiel zum Glück nicht ins Gewicht, um die beiden satt zu bekommen. Sie waren ja auch beide mittlerweile in dem Alter, wo wir sie langsam an feste Nahrung gewöhnen wollten.

„Ich wette Jochen hat grade nicht schlecht geguckt, als er uns vier gesehen hatte“, sagte ich während Marko genüsslich nuckelte. Alle drei sahen mich erstaunt und fragend an. „Stimmt, ich war ja grade die einzige die zur Tür sehen konnte. Also Jochen ist vor zirka 20 Minuten nach Hause gekommen, sah uns und zog sich leise wieder zurück.“

Melanie lachte: „Der hat sich sicher gewundert, dass ich dabei bin. Muss ja ein geiler Anblick für ihn gewesen sein. Ob der es sich oben darauf selber gemacht hat?“ Ich war verwundert, dass es sie überhaupt nicht störte, dass Jochen sie nackt und auch noch beim Sex mit seiner Mutter sah. Andererseits, war sie ja genau informiert, wie es bei uns zugeht. Auch sagte sie ja, dass sie komplett dazugehören möchte. „Glaube ich nicht.“, sagte Rike grinsend. „Mein Bruder ist, ob man es glaubt nicht, sehr feinfühlig. Der wird gespürt haben, dass wir Frauen unter uns sein wollten. Wenn er sich einen auf den Anblick hätte wichsen wollen, dann hätte er es direkt gemacht. Wäre ja nicht das erste Mal. Nein, ich denke der sitzt oben, macht sich Gedanken über das Gesehene, vor allem, warum du bei uns mitgemacht hast. Zudem fragt er sich bestimmt, wie er an dich rankommen kann. Ich hab dir ja gesagt, dass er uns schon oft im Pool gesehen und beim Sex gehört hat und uns schon früher, nur zu gerne beide gevögelt hätte.“

„Wäre denn eine von euch eifersüchtig, wenn ich mit ihm …“, fragte sie langsam.

Ich positionierte Marko ein wenig anders und nahm ihre freie Hand in die meine.

„Mel, du gehörst jetzt zur Familie und du weißt doch, in dieser Familie gibt es keine Eifersucht. Jochen und Rike müssen mich ja auch nicht um Erlaubnis fragen, wenn einer von ihnen es mit meiner Verlobten treiben will. Verstehst du was ich meine? Wenn wir Lust aufeinander haben, dann treiben wir es, ganz so wie jeder möchte. Egal ob in der ganzen Familienrunde oder auch nur mal zwei alleine und zurückgezogen. Wichtig ist nur, dass alle offen und ehrlich mit einander sind. Wir haben dir unsere Familienregeln erklärt und du hast ihnen bedingungslos zugestimmt. Wenn du also mit Jochen vögeln willst und ich würde mich sehr über meinen Sohn wundern, wenn er es nicht auch will, dann hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du gehst zu ihm hoch und bleibst mit ihm unter euch oder wir holen ihn hierher.“ „Oder Möglichkeit drei … Er ist schon hier!“, kam es grinsend von der Tür her. „Typisch, mein Bruder! Er ist mal wieder genau aufs Stichwort zur Stelle. Wie ein braves Hündchen“, lachte Rike, verstummte aber sofort, denn sie merkte, dass plötzlich eine ganz besondere Schwingung in der Luft lag.

„Sollen wir die Babys oben hinlegen? In Markos Bettchen ist genug Platz für beide“, fragte ich Melanie, welche nickte und nur Augen für Jochen hatte, der wie wir nackt war und schon einen ordentliche Lanze mit sich führte.

„Komm Schatz, ich bring zusammen mit Mama die Kinder ins Bett“, sagte Rike zu Melanie, während sie aufstand und ihr den kleinen Kai, der längst wieder eingeschlafen war abnahm.

„Ich geh uns mal was zu trinken holen“, sagte Franzi leise.

Nun blieben nur noch Melanie und Jochen übrig, die aber beide nichts wahrnahmen, außer den Anblick des jeweils anderen.

Jochen setzte sich zu ihr und beide ließen ihre Blicke über den Körper des anderen gleiten.

Wenn sie nicht schon nackt gewesen wären, hätte man sagen können, dass sie sich mit ihren Blicken auszogen. So aber, gab es nur nackte Tatsachen und freien Blick, ohne Scham oder Zurückhaltung. Melanie öffnete sogar ihre Beine ein wenig, als seine Augen auf der passenden Höhe waren.

„Du bist so wunderschön, weißt du das? Gehörst du jetzt richtig zu uns? Ich meine, du weißt was hier abgeht und bist mit allem dabei?“, fragte er leise. Mel nickte und antwortete ebenso leise und sinnlich: „Ja, wenn du mich auch willst. Ich mag dich sehr. Eigentlich habe ich dich schon immer … damals noch nicht direkt geliebt, aber doch sehr, sehr gern gehabt. Manchmal wünsche ich mir sogar, Kai wäre von dir und nicht von diesem Arsch Leon.“ „Das wäre schön, aber ich verspreche dir, dass ich, jetzt wo du zu uns gehörst für Kai immer wie ein richtiger Papa sorgen werde. Zudem haben wir doch, mit dem Baby von Rike ja irgendwie alle drei Kinder, da wir uns ja auch alle zusammen um sie kümmern und sie lieben. Für mich ist, alleine schon durch unsere besondere Lebensart Marko auch eher wie ein Sohn, als wie ein Bruder.“, sagte Jochen zwinkernd, dann nahm er sie in den Arm. „Mel, ich liebe dich schon sehr lange. Nicht so wie ich Rike, Franzi oder Mama liebe. Sondern ganz besonders. Ich habe mich nur nie getraut es dir zu sagen, weil du nun mal Rikes beste Freundin bist. Als du von Leon schwanger wurdest, war ich sogar eifersüchtig und wo ich dann hörte, dass er dich einfach alleine gelassen hat, hätte ich mir den kleinen Pisser am liebsten vorgeknöpft. Doch war ich zu weit weg und außerdem hätte das nur Ärger gegeben, denn ich hätte nicht versprechen können, dass es bei Worten geblieben wäre.“

„Ich liebe dich auch und ich würde dich jetzt so gerne spüren. Bitte Jochen, nimm mich, ich gehöre dir!“ Sie legte sich auf die Couch und spreizte ihre Schenkel. Dieser Anblick, ließ seinen Schwanz, der während ihres Gespräches ein wenig, weich wurde, wieder zur vollen Größe erstarren.

Jochen machte es langsam. Küsste sich an ihrem Körper nach oben und als er über sie war, drang er langsam, Zentimeter für Zentimeter in sie ein. Als er ganz in ihr verschwunden war, küssten sie sich innig. Nicht wild und fordernd, sondern voller Liebe und Sehnsucht zu einander. Ihre Zungen streichelten sich, derweil er damit begann, sich sanft in ihr zu bewegen.

Franzi, Rike und ich standen in der Tür und sahen ihnen einen Augenblick zu. Eigentlich hatten wir vor, uns den beiden anzuschließen, doch in diesem Moment war uns klar, dass es nur alles zerstören würde. Darum zogen wir uns leise in die Küche zurück.

„Ich glaube wir müssen langsam mal Nägel mit Köpfen, bezüglich der Schlafzimmer machen“, sagte ich nachdenklich. Rike aber sah ein wenig traurig drein. Oh, oh den Blick kenne ich und leider bedeutete er auch genau das, was ich befürchtet hatte.

„Nach dem, was wir da gesehen und gehört haben, ist das doch wohl klar“, sagte sie leise.

Franzi und ich sahen sie fragend an. „Na was schaut ihr so? Es ist doch wohl sonnenklar, dass Mel mit Kai zu uns zieht. Platz haben wir in diesem Haus zum Glück genug. Dann werdet ihr beiden euer Schlafzimmer haben und die beiden Verliebten da drüben eines für sich. Zwei Zimmer, machen wir zu Kinderzimmer und ich … ich bleibe in meinem.“

Franzi und ich sahen uns an. „Rike mein süßer kleiner Schatz. Es stimmt, dass Franzi und ich verlobt sind und sicher wird es zwischen den Beiden, so wie es bei ihnen gefunkt hat, auch soweit kommen. Obwohl sie es höchstwahrscheinlich langsam angehen lassen.

Aber das ändert nichts an unserer besonderen Beziehung zueinander. Vergiss nicht, wessen Kind du unter dem Herzen trägst. Franzi und ich haben uns schon vor einiger Zeit Gedanken über die Schlafsituationen gemacht und daher habe ich längst deinen Opa, der dieses Haus nun mal gebaut hat, gefragt ob man die Wand zwischen unserem Schlafzimmer und deinem Zimmer rausreißen kann. Da er noch die Pläne hat, hatte er sofort nachgeschaut und mir bestätigt, dass wir die Zimmer problemlos verbinden können. Geld haben wir für einen Umbau auch genug, daher haben wir die Idee gehabt, diese beiden Zimmer tatsächlich zu verbinden und daraus ein Schlafzimmer mit einer großen Liegewiese zu machen, auf der wir alle bequem schlafen und noch andere Dinge tun können. Aus den anderen Zimmern werden dann ein großes Ankleidezimmer für uns alle und drei Kinderzimmer. Glaubst du etwa, dass dein Bruder und deine Freundin, mit denen du schon so oft geschlafen hast, jetzt monogam werden, nur weil sie endlich zu einander gefunden haben?“

Ihr strahlendes Lächeln kehrte bei meinen Worten zurück. „Wirklich? Ein Schlafplatz für uns alle? Tut mir leid. Ich habe schon wieder eine Regel gebrochen. Ich war tatsächlich eifersüchtig. Bitte verzeiht mir.“ „Soll ich dich wieder übers Knie legen?“, fragte Franzi lachend. Dann sagte sie einfühlsam: „Alles ist gut, es gibt nichts zu verzeihen. Ich glaube, in so einem Moment wäre es den meisten so ergangen. Wir fünf und die Babys, auch das, dass in dir wächst …“ Franzi wurde von den laut ausgerufenen Orgasmen aus dem Wohnzimmer unterbrochen. „Na toll, jetzt habe ich vergessen, was ich sagen wollte. Na ja, wird schon irgendwas Schlaues gewesen sein. Ach, jetzt hab ich’s wieder. Wir sind und bleiben eine Familie. Eine ganz besondere Familie. Dein großer Bruder, wird es ganz schön schwer haben mit vier Frauen im Bett.“

„Ach was, erstens ist er ziemlich ausdauernd, wie wir ja schon wissen und dann können wir vier es ja auch gut untereinander. Wenn es ihm in ein paar Jahren doch zu viel wird, muss er nur solange warten, bis Marko und Kai ihn unterstützen können.“ Darauf sahen wir uns an und lachten schallend los.

Als Melanie, der das Sperma an den Beinen klebte und Jochen in die Küche kamen, erzählten wir ihnen ebenso von der Idee mit dem Umbau. Melanie saß dabei neben Rike, die ebenfalls das Sperma an den Schenkeln entdeckt hatte. Natürlich konnte meine Tochter es nicht lassen, unter den Tisch zu tauchen und ihre Freundin sauber zu lecken, was dieser noch einen zusätzlichen Orgasmus bescherte.

„Maus, deine Mama und Franzi haben recht. Du bist echt ein nimmersattes und dauergeiles Luder. Aber ich würde dich mir nicht anders wünschen.“ Es folgte ein inniger Kuss zwischen den Beiden.

Alle Eifersucht und Traurigkeit war wieder restlos vergessen und die gemeinsame Liebe stand wieder ganz oben auf der Tagesordnung.

Kapitel 11 — Das Jahr geht zu Ende

Dank einer sehr guten Fachfirma, ging der geplante Umbau in wenigen Tagen vonstatten.

Alles wirkte so, als wäre es schon immer ein großer Raum gewesen.

Ein absoluter Hingucker, war unser neues Bett.

Es war zwar etwas teuer, aber mit viel Einfallsreichtum und Rikes handwerklichem Geschick, maß unser Familienbett Marke Eigenbau, gut vier Meter in der Breite.

Zudem strichen wir den Raum in warmen, romantischen Farben und brachten sogar einige große Spiegel an den Wänden an. Alles in allem, hätte unser neues „Schlaf — und Spielzimmer“ so manchem Swingerclub Konkurrenz machen können. Eigentlich hätte dafür nur noch eine kleine Bar in einer der Ecken gefehlt, aber so sehr übertreiben wollten wir es dann doch nicht.

Melanies Eltern waren zwar erstaunt, doch erkannten auch sie sofort die innige Liebe und Verbundenheit zwischen Jochen und ihrer Tochter. So kam es, dass Mel und Kai umgehend bei uns einzogen, sobald alles fertig war.

Wie zwischen den beiden besprochen, begleitete sie Rike zum nächsten Untersuchungs- und Ultraschalltermin. Als sie zurückkamen, waren sie fröhlich und tanzten beinahe ins Haus.

„Was ist denn mit euch kaputt?“, fragte ich lachend.

„Kaputt? Nichts, ganz im Gegenteil! Aber das wird erst verraten, wenn alle zu Hause sind“, antwortete mir meine glückliche Tochter. Beim Abendbrot dann, lüftete sie endlich das Geheimnis.

„Also, erst einmal soll ich Mama und Franzi von Frau Dr. I … grüßen und ihr sollt noch in diesem Jahr euren Vorsorgetermin in Anspruch nehmen. Jetzt aber zu der eigentlichen Nachricht.“ Sie atmete tief durch und verkündete dann: „Das Baby ist, nach allem was man sehen kann kerngesund und …“

Sie wollte es spannend machen, wofür ich sie am liebsten gewürgt hätte. War ein Scherz.

„Liebe Familie … Wir bekommen ein Mädchen!“

Alle freuten wir uns riesig über diese Neuigkeiten. Jochen meinte im Scherz stöhnend: „Och nö, noch eine Frau im Haus!“ Doch begann er sofort zu lachen und duckte sich, als wir ihn, ebenfalls lachend mit Brotstücken bewarfen.

Mittlerweile konnten auch Melanie und ich wieder, zu mindestens halbtags arbeiten gehen. Da Franzi in ihrer Position viele ihrer Aufgaben auch von zu Hause erledigen konnte und Rike, nach einer mit „sehr gut“ bestandenen Abschlussprüfung, direkt in den Mutterschutz ging, war so immer jemand da, der sich um die Kinder kümmerte. Auch Jochen, bekam schnell eine Stelle bei einer namhaften Firma in der Stadt. Der Winter war längst da und ehe wir uns versahen, war es Heiligabend. Rikes Bauch begann sich schon zu wölben und die Bewegungen ihres Töchterchens waren gut zu spüren. Richtig lachen mussten wir alle, als Jochen einmal seinen Kopf an Rikes Bauch lehnte und prompt von seiner Tochter einen gut spürbaren Tritt gegen das Ohr bekommen hatte. Ganz verdattert sah er auf den Babybauch und sagte trocken: „Danke, Papa hat dich auch lieb!“

Ach ja, Heiligabend … Die Weihnachtszeit war für uns schon immer etwas Wunderschönes. Doch in diesem Jahr, feierten wir sie zum ersten Mal in der neuen und ganz besonderen Familienkonstellation.

Jochen und Melanie schmückten den Baum im Wohnzimmer, während ich mich um das Essen kümmerte und Franzi mit Rike die Jungs herausputzte. Die Zwei hatten irgendwas für die Knirpse besorgt, doch hielten sie es vor uns anderen geheim.

Als wir dann alle zur Bescherung zusammentrafen, waren Mel und ich den Tränen nah. Kai und Marko trugen zwei identische Strampler, die wie elegante Anzüge mit Fliege aussahen.

„Na, wie gefallen euch die beiden Gentleman?“, fragte Franzi belustig.

„Ich kann es nur immer wieder sagen: Ihr seid verrückt! Es sieht wunderschön aus. Danke ihr beiden Süßen!“, sagte Melanie gerührt, wobei ich kräftig nickte und ihr zu 100 % zustimmte.

Wir tauschten kleine Geschenke aus, nur Jochen wartete mit seinem Geschenk für Melanie bis zum Schluss. Als wir ihn alle ansahen und die beiden sich gegenüberstanden, räusperte er sich und sprach feierlich: „Eigentlich wollte ich mir ja einen Schleife um den Schwanz binden und sagen: ‚Hier Schatz, dein Geschenk bin ich. ‚ Doch fiel mir etwas Besseres ein.“ Auch Jochen trug einen Anzug und holte nun ein kleines Kästchen aus der Jackettasche. Sofort wusste ich, was nun kommen sollte. Ich selbst, wurde auf diese Art ja erst vor wenigen Monaten überrascht.

Er öffnete das Kästchen … Der Stein auf dem wunderschönen Ring funkelte im Licht des Christbaumes. Jochen ging vor Melanie, die schon die Tränen in den Augen hatte, auf ein Knie und sagte: „Liebste Melanie, seit langem liebe und verehre ich dich. Darum möchte ich dich, hier vor unserer Familie und unter dem Weihnachtsbaum fragen: Willst du mich heiraten?“

Nun öffneten sich bei ihr alle Schleusen. „Oh mein Gott, du bist wahnsinnig! Ja, ja und nochmals Ja!“ Sie zog ihn zu sich hoch und die beiden küssten sich innig, während Jochen ihr den Ring ansteckte. Ich allerdings schaute zu Rike, aus Angst, dass jetzt, wo auch Mel und Jochen sich verlobt hatten, sie sich wieder wie das 5. Rad am Wagen fühlte. Doch sah ich in ihrem Lächeln nichts, als dass auch sie glücklich über das war, was geschehen ist.

Sie bemerkte meinen Blick und kam zu mir. „Ich kenne diesen Blick Mama und nein, du brauchst dir keine Sorgen machen. Ich freue mich für die beiden und bin sehr glücklich über all das, was seit dem Sommer bei uns passiert ist. Wenn ich unbedingt jemanden zum Heiraten haben wollen würde, dann müsste der- oder diejenige sowieso hier rein passen und alles so akzeptieren können wie Franzi und Melanie es tun. Ich weiß genau, dass selbst wenn ihr heiratet, sich nichts bei uns ändern wird. Es ist doch nur eine Formsache. Wer weiß, vielleicht heirate ich ja Kai, wenn er erwachsen ist, obwohl ich da vielleicht erstmal meiner Tochter den Vortritt lassen würde. Aber egal, was die Zukunft bringt. Sie gehört uns! Uns als einzigartige Familie und das kann keine andere Art von Beziehung toppen.“

Glücklich nahm ich sie in den Arm und küsste sie. „Das hast du wunderschön gesagt. Ich liebe dich und frohe Weihnachten, mein Schatz.“

Am ersten Weihnachtstag, machten wir einen, auf ganz normale Patchwork-Familie.

Zwar, wäre das bei meinen Eltern sicher nicht nötig gewesen, doch kamen auch Melanies Eltern zu einem großen gemeinsamen Weihnachtsessen und die sollten ja nichts von den eigentlichen Familienbanden erfahren.

Neben der Verlobung von Melanie und Jochen, war natürlich Rikes Schwangerschaft Thema Nummer eins, doch wir, wie auch meine Eltern schafften es, uns an die offizielle Variante der Geschichte zu halten: „Kleiner Fick in der Disko, Pille versagt, Erzeuger wie vom Erdboden verschluckt, Name unbekannt.“ Selbst die eigentlich (dachten wir) so verschlossene Sabine, fand nichts Anstößiges in der Geschichte. Sie sagte sogar: „Tja, manchmal steckt der Teufel im kleinsten Detail. Aber du bist nicht alleine und egal wie es kam, ein Kind ist und bleibt immer etwas Schönes“ Dann lachte sie, sah ihren Mann an und sagte zu unser allem Erstaunen: „Niko, ich glaube Melanie braucht noch ein Geschwisterchen. Ich bin zwar schon 38, aber noch lange nicht zu alt. Wir beide müssen zu Hause mal ganz dringend reden.“ Allen am Tisch blieb der Mund offen stehen.

Sabine seufzte: „Ja ich weiß, dass ich normalerweise nicht so offen in solchen Sachen bin, zu mindestens nicht nach außen hin. Fragt Niko! Zu Hause im Schlafzimmer ist es anders, doch seit einiger Zeit bin ich dabei, offener zu werden. Es liegt an meiner Jugend. Bei uns war alles, was mit Sex zu tun hatte, etwas worüber man nicht sprach. Meine Eltern waren so streng, dass es schon Ärger gab, wenn sie uns beim masturbieren erwischt haben.“ Sie atmete tief durch und dann ließ sie eine Bombe platzen, mit der wohl niemand gerechnet hatte. Leise und rotwerdend sagte sie: „Richtig schlimm wurde es, als sie meine Schwester und mich zusammen im Bett erwischt haben.“

Jeder von uns schien die letzten Sekunden in seinem Kopf immer wieder zurück zu spulen, um sie sich erneut anzuhören. Was da passiert war, konnte es gar nicht geben. Genauso gut, hätte unser Wasserkocher anfangen können Frank Sinatra Songs zu singen.

„Es ist mein größtes Geheimnis und ich erzähle euch das heute nur, weil ich jeden von euch schon ewig kenne, auch wenn Franzi lange weg war.“ Sabine und ich sind seit der Schulzeit befreundet, auch deshalb sind Mel und Rike seit sie denken können Freundinnen.

„Ich vertraue euch und auch, wenn ihr mich dafür verurteilen solltet … Ich liebe meine Schwester auch heute noch genauso und nicht nur als Schwester. Niko weiß das, wie sollte er auch nicht, immerhin kommt es regelmäßig vor, dass Corinna bei uns übernachtet.“ Sie betonte das Wort übernachtet so, dass selbst eine Fliege an der Wand gewusst hätte, wie sie es meinte.

„Es tut mir leid, wenn ich damit jetzt die Weihnachtsstimmung versaut habe, doch ich musste es endlich loswerden. Ich weiß, dass es Inzest ist, was Corinna und ich tun, aber es ist uns egal.

Mehr noch, schon damals haben wir beide gesagt, wie geil es wäre, noch einen Bruder zu haben. Wie wir das meinten kann sich, glaube ich, jeder denken.“

Als sie endete, stand sie ohne uns anzusehen vom Tisch auf und rannte ins Gästebad.

„Ich möchte mich für Sabine entschuldigen.“, sagte Niko nach einem Moment. „Wir haben zwar schon länger darüber gesprochen, dass sie sich, zu mindestens dir Lena, anvertrauen will. Doch dass sie hier vor allen … Es tut mir Leid, besonders gegenüber dir Melanie. Was musst du jetzt von deiner Mutter denken?“

„Was ich denke Papa?“, sagte Mel langsam. „Ich denke, dass Mama im Gegensatz zu dem, wie sie sich immer zeigte, ein richtiges Luder ist und das meine ich komplett positiv. Irgendwie fühlte ich schon immer, dass da was im Busch ist, wenn Tante Corinna und Sophie über Nacht blieben. Wie passend, dass Sophie und ich diese Nächte, dann auch immer für unseren Spaß genutzt haben. Gibt es bei dir auch so ein Geheimnis, das ich wissen sollte?“, lachte sie.

„Ach ihr beiden auch? Na ja, wieso nicht, solange ihr euren Spaß habt. Doch zu deiner Frage: Nein. Du weißt doch, dass ich keine Geschwister habe und deine Großeltern sind ja, wie du auch weißt, bei einem Unfall ums Leben gekommen, als ich noch klein war. Ich hatte zwar ein paar ungewöhnliche sexuelle Begegnungen in dem Heim, wo ich großgeworden bin. Aber mit persönlichem Inzest kann ich nicht dienen. Obwohl …“ Er wurde rot. „Danke, Papa, aber die Geschichte kennen alle!“

Niko wurde bleich und sah seine Tochter an, als hätte er einen Geist gesehen.

„Ich glaube es sollte alles erklärt werden, wenn wir wieder zusammen am Tisch sitzen“, sagte ich entschieden.

Ich stand auf, ging zum Gästebad, dessen Tür natürlich abgeschlossen war.

„Biene, mach bitte auf und komm zu uns zurück. Es gibt da einiges was geklärt werden muss.“

Es dauerte einen Moment, dann öffnete sie, mit verheulten Augen die Tür.

„Ihr haltet mich sicher für eine Schlampe, nicht wahr?“ „Schlampe? Niemals, eher für ein geiles Luder, welches ich immer gehofft hatte, in dir sehen zu können. Auch verurteilen wir dich nicht. Warum, wirst du gleich hören. Eine Frage möchte ich dir aber noch stellen, bevor wir zurück zu den anderen gehen. Ist das mit Corinna und dir der wahre Grund, warum ihr im Heim wart?“ Sie nickte. „Ja, aber da möchte ich, wenn es okay ist, im Moment nicht drüber sprechen.“ Ich nahm sie erst in den Arm, dann an die Hand und zog sie ins Esszimmer zurück. Dort umarmte Mel ihre Mutter sogleich, gab ihr einen Kuss auf die Wange und flüsterte in ihr Ohr: „Ich bin stolz auf dich!“, worauf Sabine sie fragend ansah. Ich sah in die Runde und als meine Kinder und Franzi nickten, begann ich zu reden: „Biene, wir kennen uns, seit du zu uns in die Grundschule gekommen bist. Es ist verrückt, dass du und Corinna es geschafft habt, dieses Geheimnis solange vor mir und Franzi zu verbergen. Doch es war sehr mutig von dir, es hier, vor allen rauszulassen. Niemand an diesem Tisch verurteilt dich, im Gegenteil. Du bist nicht versauter oder perverser, als wir alle und deine Geschichte, reiht sich nur noch in eine Reihe von vielen ein. Ob du es glaubst oder nicht, aber an diesem Tisch ist Inzest nichts Besonderes mehr.“

Ich nahm allen Mut zusammen und erzählte, mit Hilfe der Familie die ganze Geschichte. Auch meine Mutter erzählte von ihren Erlebnissen mit meinem Onkel, worauf Niko und Melanie gegenüber Sabine alles beichteten, was damals im Badezimmer geschah und Melanie selbst gab noch ihre Sache mit Sophie, ihrer Cousine preis.

„Na geschockt?“, fragte ich grinsend, als alles erzählt war. „Ja ziemlich, aber nur weil ich all die Konstellationen erstmal auf die Reihe bekommen muss.“, lachte Sabine.

„Also, ihr fünf vögelt seit dem Sommer hier fröhlich durcheinander?“

„So zusagen, ja!“

„Seid ihr beiden da auch dran beteiligt?“, ging ihre Frage in Richtung meiner Eltern.

Mama schüttelte den Kopf und lachte: „Nein, wir wissen zwar Bescheid, aber wir halten uns aus der aktuellen Praxis raus.“

„Okay und das Kind ist wirklich von Jochen, Rike?“

„Da ich seit gut einem Jahr mit keinem anderen Mann geschlafen habe und es ein echtes medizinisches Wunder wäre, wenn zwei Frauen auf natürliche Weise ein Kind miteinander zeugen, halte ich es für sehr wahrscheinlich.“, sagte meine Tochter ironisch und streichelte über ihren Bauch.

„Ihr seid echt verrückt, aber auf eine gute Weise. Lena, du kannst dich wirklich glücklich schätzen.

Melanie, ich würde die Tage gerne mal zu Hause mit dir reden. Keine Angst, es ist nichts Schlimmes, im Gegenteil! Wenn du magst schon morgen.“ Sie sah uns alle an und sagte abschließend: „Ein solches Weihnachtsfest, hat wohl noch keiner von uns erlebt.“ Sie hob ihr Glas. „Auf die Familie, das wichtigste was wir haben!“

Alle applaudierten, wir prosteten uns zu und tranken.

Da nun alles ge- und erklärt war, konnten wir es als „normal“ abhaken und gingen wieder zu unserem Essen und zu anderen Themen über.

Schon am nächsten Tag, fuhr Melanie alleine und nervös zu ihren Eltern und als sie am Abend zurückkam, war sie wie ausgewechselt.

Doch als wir zusammen im Wohnzimmer saßen, fragte sie: „Wir haben uns versprochen, dass es bei uns keine Eifersucht gibt. Gilt das auch, wenn es sich auf Familienmitglieder außerhalb unseres Kreises ausdehnt?“

Jochen nahm sie in den Arm. „Ich ahne schon worauf du hinaus willst und sage ganz klar: Ja! Denn Familie ist Familie! Ich wäre nur enttäuscht, wenn du uns, vor allem mir, deinem Verlobten, mit einem Unbekannten fremdgehen würdest.“

„Danke, ich war jetzt doch etwas in Sorge. Also … Bei meinen Eltern war erstmal alles ganz normal. Dann verließ Papa das Wohnzimmer, worauf Mama und ich über das, was damals zwischen Papa und mir passiert ist sprachen. Sie wollte jedes Detail erfahren und auch wie es zwischen Sophie und mir passiert ist. Als ich endete, fragte sie: ‚Träumst du heute immer noch von einem richtigen Fick mit Papa? ‚ Sie war plötzlich, auch in ihrer Wortwahl mir gegenüber, wie um 180 Grad gedreht.

Ich jedenfalls nickte zaghaft. Doch sie ließ nicht locker und meinte, dass sie es hören möchte.

Also sagte ich ihr ins Gesicht: ‚Ja, zu mindestens einmal! Dann ist es, als hätten wir das von damals zu Ende geführt! ‚

Ihr glaubt es nicht, aber sie streichelte meine Wange und fragte zärtlich: ‚Hast du deine Mami denn auch lieb? ‚ Erst war ich verdattert, doch dann wurde mir alles klar. Ich nahm ihre Hand, rutsche auf sie zu. Dann küsste ich sie, und zwar ordentlich. Nach einer gefühlten Ewigkeit, lösten wir den Kuss. Mama sah mich glücklich, aber auch ein wenig nervös an, nahm meine Hand und sagte: ‚Komm mit nach oben. Papa wartet auf uns. ‚

Was soll ich noch sagen? Danach hatte ich einen wunderschönen Dreier mit meinen Eltern.“

Tags darauf telefonierte ich mit Sabine und sie bestätigte mir alles was Melanie erzählte. Auch erzählte sie mir in diesem Gespräch, was damals wirklich passiert ist und wie sie und ihre Schwester ins Heim kamen. Sie vertraute mir sogar an, dass sie tatsächlich darüber nachdenkt, die Pille abzusetzen. Nun aber erst einmal Corinna und Sophie sehr viel bei ihnen sind. Denn auch in Bezug auf die Beiden, gab es ein Geheimnis, welches Melanie nur wenige Zeit später erfahren sollte.

Der Jahreswechsel stand ins Haus. Ich zog mich in den letzten Wochen immer mal wieder ein wenig zurück. Ein Notizbuch füllte sich, mit alldem, was hier seit dem Sommer geschah.

Alles begann mit einer kaputten Milchpumpe und meiner Tochter, die mir daraufhin half, mir größere Schmerzen zu ersparen, was man mit viel Wohlwollen noch als harmlos ansehen kann. Doch wurde es mehr und es kam zum Sex zwischen uns, mit dem wir nicht mehr aufhören konnten und schon gar nicht wollten.

Eine Woche später erwischt uns mein Sohn und nachdem Rike und ich dachten, dass alles aus wäre, steigt er am Abend mit uns beiden ins Bett.

Als wäre das alles nicht schon viel, taucht einen Tag nach der Geburt meines dritten Kindes, meine langjährige Jugendfreundin nach 28 Jahren wieder auf und nachdem auch sie herausfand, was bei uns los ist, war auch sie voll mit dabei, ebenso Rikes Freundin Melanie.

Zwischendrin erfahre ich, dass meine Tochter schwanger und ausgerechnet der eigene Bruder, der Vater des Kindes ist.

„Schon verrückt, aber schön!“, sagte ich in Gedanken zu mir selbst. Wenn auch all das, weder dem Gesetzt, noch der Norm entsprach, so wollte ich trotzdem keine Sekunde von alldem missen und ich freute mich auf alles was noch kommen sollte. Vor allem die Geburt meiner Enkelin und die Hochzeiten.

Es ist gut, dass ich alles aufgeschrieben hatte. Denn die Notizen helfen mir heute, diese Geschichte für euch aufzuschreiben. Heute weiß ich, dass noch viele Dinge dieses Buch gefüllt haben und nicht nur dieses. Über die letzten Jahre, kamen noch weitere Notizbücher dazu. Es wäre sicher langweilig, wenn ich alles, was über die nächsten Jahre geschah hier aufschreibe, denn natürlich ist vieles davon Alltag und wiederholt sich ständig. Daher versuche ich mich im Folgenden auf das wichtigste zu beschränken. Jedenfalls folgte der Jahreswechsel, den wir mit einer großen Party für die ganze Familie, inklusive meinen und Melanies Eltern, sowie Corinna und Sophie feierten. Nach dem Feuerwerk verabschiedeten sich die „nicht hier Wohnenden“ und das neue Jahr begann bei uns dann erst so richtig, und zwar mit romantischem und gefühlvollem Sex.

Kapitel 12 — Zuwachs und Hochzeiten

Mit Beginn des neuen Jahres, begannen auch die Planungen für unsere Hochzeiten, besser gesagt, für die Hochzeit, denn wir fanden es praktischer und auch schöner, eine große Doppelhochzeit zu veranstalten. Der zuständige Standesbeamte, war leicht verwirrt bei unseren Wünschen.

Er gab auch zu, dass er zwar, im Laufe seiner Dienstzeit, schon so manche Doppeltrauung durchgeführt hatte. Aber das Mutter und Sohn gleichzeitig heiraten und es bei der Mutter, auch noch eine gleichgeschlechtliche Trauung wird, das war etwas Neues. „So etwas erlebt man in meinem Beruf wirklich nicht alle Tage, aber das meine ich nicht negativ. Es ist mir sogar eine Ehre“, sagte er freundlich. Dann lachte er: „Ich werde mir aber alles genau aufschreiben müssen, nicht dass ich sie am Ende versehentlich mit ihrem Sohn verheirate.“

Jochen und ich grinsten uns an und ich gab genauso lachend zurück: „Mein Sohn ist zwar ein liebevoller und gutaussehender Mann, aber da lasse ich dann doch meiner Schwiegertochter den Vortritt!“ Ein super Datum bekamen wir für den Termin auch noch. Den sechsten Juni, also 6.6. Früher wollten wir es auch nicht. Erstens hatten wir so genug Zeit, um alles richtig zu planen und vorzubereiten, zweitens verlangte, als das Thema Terminfindung aufkam Rike sofort: „Ich fände es schön, wenn ihr erst heiratet, wenn die Kleine auf der Welt ist. Immerhin möchte auch ich ein Kleid tragen und wenn ich das kaufe, soll das nicht mit einem Medizinball als Bauch passieren.“ Natürlich brachte sie uns damit zum Lachen, aber sie hatte recht. Ihr Bauch wurde mit jeder Woche sichtlich größer und runder, ganz so wie auch die kleine Maus darin wuchs und sich sehr gut entwickelte.

Sollte also nicht doch noch etwas sein, was man auf dem Ultraschall nicht sehen konnte, dann erwartete Rike ein kerngesundes Mädchen.

„Schon eine Idee, wie die kleine Maus heißen soll?“, fragte ich sie wenige Monate vor dem errechneten Geburtstermin beim Abendbrot. Melanie verbrachte den vorherigen Tag und auch die Nacht, bei ihren Eltern. „Ja, ich habe es mit Mel entschieden. Ich hoffe, dass auch ihr den Namen mögt. Maike-Sophie“, antwortete sie sofort und Mel nickte zustimmend.

Auf meine Frage, wie sie zu dieser Namenskombination kamen, antwortete Melanie: „Das war irgendwie meine Idee. Bei Maike kommt das M von Marko, das ai von Kai und zudem passt das ike in Maike perfekt zu Rike. Sophie kommt nach meiner süßen … Schwester.“ Wir sahen Melanie verwundert an. Dann erklärte sie uns, was alles bei dem Gespräch bei ihren Eltern, zusammen mit Corinna und Sophie passiert ist. Jochen sah sie lange an, dann küsste er seine Verlobte liebevoll und sagte ehrlich: „Familie ist Familie und wenn du hin und wieder zu ihnen möchtest, um mitzumachen, tu es bitte. Niemand von uns ist dir böse, im Gegenteil. Es wäre fast eine Schande wenn du deine Cousine äh, ich meine Schwester jetzt so hängen lässt. Immerhin habt ihr lange das Bett geteilt. Auch dein Papa freut sich sicher immer, wenn er seine beiden Töchter im Bett hat.“ Dann zwinkerte er ihr zu und sagte lachend: „Kannst sie mir ja mal vorstellen.“ Doch Mel sah ihn grinsend an. „Wieso? Du kennst sie doch schon lang genug!“, lachte sie. „Aber du kannst ja mal mitkommen und Papa unterstützen, der hat schließlich mit drei Frauen im Haus, beziehungsweise vier, wenn ich auch da bin, alle Hände voll zu tun.“

Darüber mussten wir alle lachen, war es doch bei uns nicht anders. Vier Frauen und der „arme“ Jochen.

Etwas war verrückt. Als Rikes Brüste mit der Milchproduktion anfingen, hatte sie die Milch zwar hin und wieder mal probiert, aber letztendlich nicht ständig davon getrunken, wie sie damals noch andeutete. Dabei war sie doch immer so ein Muttermilchgieriges Luder. Irgendwie rechneten wir alle damit, dass sie sogar versuchen würde sich selbst die Nippel in den Mund zu stecken und ihre Brüste auszusaugen. Ich konnte es mir damals sogar bildlich vorstellen. Meine Tochter, die mit einem ihrer Nippel im Mund, munter saugend durchs Haus rennt. Allerdings, wenn ich so zurückdenke, war es für sie sicher schon etwas Anderes. Mit Mel hatte sie ihren Spaß dabei und bei mir, war es auch eine psychische Angelegenheit. Also, eigentlich doch nicht unverständlich.

„Na, dass ging ja schneller, als ich dachte“, sagte die erstaunte Silke, die zum Glück auch diesmal Dienst auf der Entbindungsstation hatte, als Rike mit der Ambulanz ins Krankenhaus gebracht wurde. Zirka eine Woche vor dem Termin platzte, mitten in der Nacht die Fruchtblase. Als ausgleichende Gerechtigkeit begleiteten Melanie und ich sie beide zu der Geburt. Franzi und Jochen blieben zu Hause und harten unserem Anruf.

Auch Tanja war überrascht uns zu sehen, sie hatte aber kein Problem damit, das Mel und ich zusammen bei Rike blieben.

Ich erinnerte mich an meine erste Geburt und so wie ich damals, litt Rike stark unter den Presswehen.

Vom Platzten der Fruchtblase, bis dass die Kleine endlich da war, vergingen ganze drei Stunden und zwischendurch begannen wir uns richtige Sorgen zu machen, denn Maike-Sophie schien nicht richtig mitarbeiten zu wollen. Doch kaum, dass Tanja „Wenn sie in einer halben Stunde noch keine Fortschritte gemacht hat, müssen wir die Kleine holen“ sagte, wollte sie es uns wohl zeigen. Wir konnten gar nicht so schnell gucken wie sie ihr Köpfchen rausstreckte. Ich überließ es Melanie, die Nabelschnur zu durchtrennen, während ich die weinende Rike im Arm hielt. Dann die größte Erleichterung, kaum war die Maus ganz draußen, kam der erlösende Schrei. Sogar Tanja musste sich einen Moment setzen und sich mit einem Tuch Schweiß von der Stirn wischen. „Normalerweise sollte ich sowas als Ärztin nicht sagen, aber für einen Moment war ich doch in Sorge. Wollen wir uns die kleine Rabaukin erstmal anschauen“, sagte sie erleichtert.

Ich hörte wie sie zu Maike-Sophie sagte: „Na kleine Maus, sind wir unterwegs eingeschlafen oder wolltest du uns ärgern? Wollen wir mal sehen wie es dir geht!“

Es dauerte keine 5 Minuten und die Süße war, gesäubert, gewogen, gemessen und untersucht, worauf sie ihrer Mama, von Silke auf die Brust gelegt wurde. Diese nickte mir dabei zu und ich verstand sofort: Alles bestens.

Auch Tanja kam wieder zu uns, gab uns allen die Hand und sagte: „Alles dran was dran gehört. Die Herztöne und die Atmung sind gut hörbar und regelmäßig. Größe und Gewicht sind, wie bei ihrem, nur neun Monate älterem Onkel 1a. Ich würde sagen: Ein rundumgesundes Mädchen. Herzlichen Glückwunsch. Ach ja, sie ist kitzelig.“

Mel ging danach raus, rief sofort zu Hause an und bekam, nach nur einmal Klingeln Franzi ans Telefon. „3410 Gramm, 51 Zentimeter und kerngesund“, sagte sie sofort. Franzi stutzte in ihrer Aufregung einen Moment, dann fiel der Groschen und sie jubelte los, derweil sie es Jochen sagte. „WOW, bei Rike auch alles okay?“ „Ja, sie ist jetzt einfach nur fertig. Ich denke das Lena und ich auch gleich nach Hause kommen, damit Rike und Maike Ruhe nach dieser Anstrengung haben. Wie geht es unseren Jungs?“

„Die Kleinen schlafen seelenruhig und der Große, tanzt grade mit wippendem Schwanz durch das Wohnzimmer“, lachte Franzi glücklich.

„Danke Süße, jetzt habe ich genau die Bilder im Kopf, wie mein Schatz abdreht. Okay, ich will wieder rein. Bis nachher.“

Als sie auflegten, kam Mel zurück, grüßte uns von den Beiden und erzählte, wie sehr sie sich freuen. Natürlich nicht im Detail, wie Jochen sich freute. Das hätte Tanja und Silke sicher Fragezeichen ins Gesicht geprügelt.

Rike und Maike wurden bald auf ein Zimmer gebracht, wir verabschiedeten uns und nahmen ein Taxi nach Hause.

Dort wurden wir dann auch entsprechend glücklich begrüßt. Wir stießen mit einem Glas Sekt an und ließen Mutter und Kind hochleben. Der, immer noch total aufgedrehte Jochen bekam von seiner Verlobten zur Beruhigung erstmal einen geblasen und als er kam, ließ dieses verrückte Luder ihn in ihr Glas spritzen und sich dieses dann von mir mit Sekt auffüllen. Jochen sah verblüfft dabei zu, wie wir drei uns diese Mischung dann lachend teilten und es schmeckte sogar echt geil.

Der Kinderarzt im Krankenhaus machte einen Komplettcheck bei der kleinen Maike, weil wir ihm die Geschichte mit dem unbekannten Erzeuger aus der Disko sehr gut verkauften. „Ich weiß zwar, dass aus meiner Familie seit Generationen nichts über gravierende Erbkrankheiten oder so bekannt ist, weder von Mamas oder Papas Seite. Aber wer weiß, wie es bei dem Typen aussieht, dem ich die kleine Maus zu verdanken habe“, sagte Rike eindringlich. Aber nach Blutuntersuchungen, Ultraschall und verschiedenen, schon bei Säuglingen anwendbaren Test in Bezug auf geistige Fähigkeiten, sowie Gesundheit der Augen und der Ohren, sagte er offiziell: „Frau P …, ein solch gesundes Kind ist mir zuletzt unter die Augen gekommen, als ihr eigener Bruder zur Welt kam. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.“ Das beruhigte uns dann alle. Auch meine Eltern waren überglücklich beim Anblick ihrer Ur-Enkelin. Sogar Niko und Sabine kamen Rike, zusammen mit Corinna und Sophie im Krankenhaus besuchen.

Unsere frischgebackene Mama durfte, wie ich neun Monaten vorher, das Krankenhaus auch schon nach drei Tagen wieder verlassen.

Nun hatten wir drei kleine Kinder zu versorgen, doch waren wir ein eingespieltes Team und auch Rike füllte ihre Milch auf Flaschen, damit wir alle auch die Fütterung von Maike mitübernehmen konnten.

Ab diesem Zeitpunkt drehte sich unser Alltag, neben der Arbeit fast nur noch um die Hochzeitsplanung. Neben meinen Eltern und Mels Familie, waren in paar Freunde und Arbeitskollegen eingeladen. Die Feier sollte im Festsaal des örtlichen Brauhauses stattfinden. Dort hatten wir alles in einem. Getränke, wobei die Biere noch vor Ort und nach alter Tradition gebraut wurden und nicht, wie vieler Orts in einer großen Industriebrauerei. Eine gute Küche, bei welcher wir ein kaltes, sowie ein warmes Buffet bestellten und Unterhaltung in Form der Hausband. Diese war in unserer Stadt sehr beliebt, da sie neben zünftigen Trinkliedern auch sehr gute Coverversionen bekannter Songs, von den 60ern bis hin zur Moderne drauf hatte.

Als alles geklärt und bestellt war, auch die gemeinsame Hochzeitstorte und Blumen, ging es ans Shoppen. Keine von uns Frauen hatte wirklich Lust auf ein übertriebenes Brautkleid, aber hübsche und elegante Abendkleider sollten es schon sein. Was uns aber sehr wichtig war, war die Tradition, dass die Brautleute ihre Garderobe gegenseitig nicht vor der Hochzeit sehen durften. So wurde lange überlegt, wer wie einkaufen geht und letztendlich, bot Rike an, mit Franzi einzukaufen, derweil ich mit meiner und Mel mit ihrer Mutter eine Shoppingtour machen sollte. Jochen wurde, auf der Suche nach einem neuen Anzug, von seinem Opa begleitet.

Ich war noch aufgeregter, als vor meiner ersten Hochzeit. Die letzte Nacht vor der Trauung verbrachten wir getrennt. Ich mit Marko bei Mama und Papa, Mel mit Kai bei ihren Eltern. Franzi und Jochen blieben mit Rike und Maike-Sophie zu Hause, wobei wir uns bei den drei Erwachsenen auf ein striktes Sexverbot für diese Nacht einigten. Es war sogar ihr eigener Vorschlag.

Tausend Fragen gingen mir durch den Kopf. Was würden die anderen tragen? Wie würden sie auf mein Kleid reagieren. „Ach Lenchen, schon damals, als du und Franziska jung wart, da habe ich manchmal von einer Hochzeit zwischen euch geträumt“, sagte Mama schwärmend, als wir noch bei einem Glas Wein zusammen saßen. Dann lachte sie: „Nur dass du dann zeitgleich mit meinem Enkel heiratest, war in dem Traum nicht dabei, doch es ist wunderschön. Sein wir ehrlich: Offiziell heiratest du morgen Franzi, aber im Stillen, gilt jedes morgen gesprochene Ja-Wort für jeden von euch, inklusive Rike.“ Sie hatte vollkommen recht. Diese Hochzeit war viel mehr, als es nach außen hin und für alle nicht Eingeweihten wirkte.

Endlich war der große Tag gekommen. Als ich mit meinen Eltern am Rathaus eintraf, taten wir dies zeitgleich mit Mel und ihren Eltern. Wie schon gesagt, hatten wir getrennt eingekauft, doch bei uns beiden fiel die Wahl auf das gleiche Kleid. Ein langgeschnittenes, cremefarbenes Abendkleid mit, nicht zu gewagtem, jedoch recht aufreizend geschnittenem Ausschnitt. Am liebsten wären wir uns da schon um den Hals gefallen, doch wäre das in der Öffentlichkeit viel zu gefährlich gewesen. Wir waren zwar nicht direkt verwandt, aber immerhin sollte Melanie ja in ein paar Minuten die Frau meines großen Sohnes werden. Doch weil niemand Fremdes in der Nähe war und unsere Eltern aufpassten, leisteten wir uns trotzdem einen kurzen Zungenkuss.

Rike wartete mit Sophie, in zwei gleichen weinroten Spitzenkleidern an der Tür zum Trauzimmer in dem schon Franzi, Jochen und alle Gäste auf uns warteten. Jede von uns bekam von ihrer Mutter einen Kuss, bevor die Beiden gemeinsam, das Zimmer betraten. „Bereit?“, fragte Rike, ganz in ihrer Funktion als Trauzeugin. Mel und ich nickten glücklich, wenn auch nervös. „Dann auf in den schönsten und wichtigsten Tag eures Lebens“, sagte Sophie, die ebenfalls Trauzeugin war lächelnd.

Rike öffnete die Tür, Musik spielte (fragt mich bitte nicht mehr, was für Musik es war) und wir betraten, unsere Trauzeuginnen voraus und wir an den Händen unserer Väter den Raum.

Vor dem Pult des Standesbeamten standen Franzi und Jochen. Ihnen blieb der Mund offen stehen, als sie uns in unseren gleichen Kleidern sahen. Erst später erfuhren wir von Rike, dass wir bei der Kleiderwahl unbemerkt gelenkt wurden. Denn auch unsere Einkaufshelfer planten, hinter unseren Rücken so einiges. Aber auch das, was wir sahen war einmalig. Franzi in ihrem wunderschönen blauen Kleid und der Hochsteckfrisur, daneben Jochen in einem eleganten schwarzen Anzug.

Ich sah zu unseren Müttern und neben Sabine saß Corinna. Die drei hatten nun unsere Kinder auf dem Arm und auch diese waren mit niedlichen Anzügen, Maike-Sophie mit einem süßen Kleidchen, bekleidet.

Ich war den Tränen so nah, wie lange nicht mehr. Herr K …, der Standesbeamte hatte sich wirklich ins Zeug gelegt und statt der üblichen 08/15 Rede, für uns eine ganz besondere verfasst.

Dann kam der Moment der Wahrheit. Die Ja-Wörter! Ich war zum Schluss dran und nach meinem gehauchten „Ja, ich will“ hörte ich von Rike, die hinter mir stand ein ganz leises „Ja, auch ich will“.

Anders als Franzi, die unseren Namen annahm, behielt Melanie ihren Nachnamen und hängte unseren als zweiten hinten dran. Es war klar, dass sie damit symbolisch die Verbindung unserer Familien darstellen wollte.

Die Feier danach war mehr als gelungen und bot für uns Brautleute noch so manche Überraschungen, die sich, vor allem meine Eltern und Rike für uns ausgedacht haben.

Doch das heimliche Highlight für uns, war natürlich die Hochzeitsnacht, welche wir selbstverständlich zu fünft verbrachten und es, trotz des anstrengenden Tages, krachen ließen. Niko und Sabine nahmen, zusammen mit Corinna und Sophie für diese Nacht die Kinder, damit wir in jedem Fall ungestört waren.

Kapitel 13 — Aus Kindern werden Leute

Eine wilde und schöne Zeit erwartete uns. Melanie besuchte ihre Familie regelmäßig und nachdem sie Jochen das erste Mal mitnahm, kam die verrückte Idee auf, hin und wieder die sowieso schon durch die Hochzeit verbunden Familien, auch mal in anderer Hinsicht zu vereinen.

Dazu kam es sogar und beim ersten Mal wurde es ein riesiges Fest mit jeder Menge Sex für jeden von uns.

Die Kinder wuchsen und waren schon bald im Kindergarten. Als wir das Gefühl hatten, dass sie es verstehen konnten, erklärten wir ihnen, dass sie keine Geschwister sind, für die sie sich sogar eine Zeit hielten, sondern wer wessen Mutter ist. Dass sie gar keine Geschwister hätten sein können, da Kai und Marko nur eine Woche auseinander waren, verstanden sie damals noch nicht.

Für Maike-Sophie, war Jochen aber vorerst der Onkel und nicht der Papa.

Sie kamen bald in die Schule und auch dort machten sie sich prächtig, alle waren gute Schüler. Vor allem Maike war immer Klassenbeste. Sie hielten zusammen wie Pech und Schwefel, waren immer für einander da und als dann irgendwann die Zeit kam, wo das andere Geschlecht interessant wurde, erforschten sie es aneinander. Wir ließen sie, achteten aber darauf, dass sie (noch) nicht zu sehr, aneinander rumfingerten.

Zusammen besuchten sie auch das Gymnasium und es schien für alle ein gutes Abitur ins Haus zustehen. Irgendwie haben wir es geschafft, vor ihnen zu verbergen wie die „Fickverhältnisse“ ihrer Familie so sind. Sie wussten zwar, dass wir Erwachsenen alle in einem großen Bett schliefen und wunderten sich hin und wieder darüber, nahmen es aber irgendwie als gegeben hin.

Der Tag, welcher alles ändern sollte, kam eine Woche nach Maikes Geburtstag. Rike kam in Maikes Zimmer, weil sie sie etwas fragen wollte und sah mit an, wie ihre Tochter, vor den Jungs kniete und abwechselnd die, wie sie fand, gut entwickelten Schwänze blies. „Tz, ein Luder wie ihre Mutter!“, sagte sie zu sich selbst. Keiner der drei hatte sie bemerkt, zu sehr waren sie mit sich beschäftigt.

Rike fiel allerdings sofort etwas auf. Ihre Tochter hielt den Schwanz, welchen sie grade nicht im Mund hatte, einfach nur in der Hand. „Na, da müssen wir aber noch eine Menge lernen, junges Fräulein!“, lachte sie im Stillen.

Leise schlich sie sich an die drei ran, kniete sich zu Maike und sagte leise: „Gut machst du das Kleines. Aber wenn man zwei Jungs gleichzeitig bedient, sollte man den Schwanz, den man nicht lutscht, wenigstens ein bisschen reiben, das hält ihn bei Laune. Alle drei fuhren zusammen vor Schreck.

„Ihr müsstet eure Gesichter jetzt sehen. Keine Angst, wenn ich hätte schimpfen wollen, glaubt ihr, dass ich Maike dann gesagt hätte, wie sie euch Jungs noch geiler zum Spritzen bringt? Macht weiter! Maike, ihr kommt erst hier raus, wenn du beide Jungs ordentlich hast abspritzen lassen, verstanden?“ „Ja … ja Mama!“, stotterte die immer noch erschrockene Maike.

„Gut so, wenn ihr fertig seid, kommt ihr SO WIE IHR SEID ins Wohnzimmer! Na los, Schnabel auf und rein den Wurm, mein kleines Vögelchen!“, beim letzten Satz lachte sie und als sie sah, dass Maike tatsächlich wieder den Lümmel von Marko in den Mund nahm und dabei den von Kai rieb, kam sie zufrieden ins Wohnzimmer.

Nachdem sie mit einem „Es ist so weit, die Kinder sind bereit alles zu erfahren. Na Mama, bereit deinen jüngsten Sohn zwischen die Schenkel zu bekommen? Oder fühlst du dich schon zu alt für einen solchen Jungspund?“, lachend in den Raum trat, sah ich sie gespielt böse an. Ich war jetzt schon knappe 60, aber im Bett noch immer frisch und jung, genau wie Franzi.

In unseren Bett- und Familienverhältnissen hat sich über die Jahre nur wenig geändert.

Wir wohnten nicht mehr in dem Haus, in dem ich mein ganzes Leben lang lebte.

Nicht lange nach der Hochzeit kauften wir, gemeinsam mit Mels Familie einen alten Gutshof, mit einem großen Haus, dass wir zu einem Doppelhaus umbauten. Den Verkauf des alten Hauses, übernahmen meine Eltern, die offiziell immer noch dessen Besitzer waren. Trotzdem bekamen wir den Erlös aus dem Verkauf, welchen wir für das neue Haus gut gebrauchen konnten.

Das Schöne daran war, dass zwar beide Familienteile ihr eigenes Reich hatten. Wir aber durch eine, nie abgeschlossene Verbindungstür immer beisammen waren, wenn wir das wollten. Zudem lebten wir nun nur noch 10 Minuten von meinen Eltern entfernt, die trotz ihres hohen Alters, immer noch frisch und „aktiv“ waren. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, doch hat meine Mutter mir unter vier Augen erzählt, dass sie mit ihren über 80 Jahren tatsächlich noch Sex haben. „Papa braucht zwar, die kleinen blauen Pillen, aber wenn er die hat, legt er genauso los, als wären wir wieder 20″, lachte sie. Unser Schlafzimmer richteten wir wieder so ein, wie in dem alten Haus.

In unserem Leben und vor allem in der Liebe wurde es uns niemals langweilig. Allerdings … „Dir geb ich gleich zu alt! Muss ich dich daran erinnern, dass auch bei dir die große 40 nicht mehr weit entfernt ist?“

Rike griff sich an die linke Brust und sagte stöhnend: „Uh, das war ein Stich ins Herz. Touché Madame.“

„Was meinst du mit, sie sind bereit. Haben die drei etwa schon …?“, fragte Jochen.

„Ob sie generell schon haben und ob die drei überhaupt schon mal gevögelt haben, weiß ich nicht, aber grade eben habe ich dabei zugesehen, wie unsere verehrte Tochter, den Schwanz ihres Onkels im Mund und den von Kai in der Hand hatte. Ich habe sie angewiesen, nicht eher aus dem Zimmer zu kommen, bevor sie die Beiden nicht ordentlich zum Spritzen gebracht hat. Danach sollen die drei, so wie sie sind, also nackt hier herunter kommen. Wenn sie dann alles wissen, könne sie hochgehen und sich anziehen oder aber sie möchten mit uns mitmachen, dann sollen sie hier bleiben. Aber ich denke mal, dass ich die Antworten kenne. Ich glaube, meine Tochter kommt da ganz nach mir UND nach ihrem Papa. Ich überlege schon, ob der Platz ausreicht, das Bett für acht Personen zu vergrößern.“

Ich räusperte mich. „Darüber wollte ich sowieso mit euch reden, am besten bevor die Jungs kommen und dann die Kinder runterkommen.“ Tief atmete ich durch. Es fiel mir nicht leicht, aber Franzi und ich haben da lange drüber gesprochen, also sagte ich: „In dem Bett ist, so wie es ist, genügend Platz für sechs Leute. Franzi und ich genießen den Sex mit allen nach wie vor und wollen damit beide noch lange nicht aufhören. Wir fühlen uns zum Großteil dabei auch noch jung und frisch. Aber … Nun ja, wir sind trotzdem wirklich nicht mehr die Jüngsten. Bitte versteht es nicht falsch, aber wir glauben, dass es an der Zeit ist, uns des Nachts auch mal nur für uns zurück zu ziehen. Daher möchten wir, wenn sich die Kinder für eine gemeinsame Beziehung entscheiden, in Maikes Zimmer ziehen. Sie hat immerhin das größte Bett und die Kinder schlafen dann bei euch.“ Die drei sahen uns lange an.

Dann nickte Jochen und sagte: „Mama, Franzi, wenn das euer Wunsch ist, dann machen wir es so. Aber es wäre schön, wenn ihr uns auch beim Sex noch nicht verloren geht. Ihr seid noch lange nicht zu alt und gesund seid ihr auch. Aber dass ihr, nach all den Jahren mal für euch sein wollt, verstehen wir. Die Antwort darauf kam von Franzi. „Auf deinen Schwanz verzichte ich erst, wenn ich im Sarg liege, mein Großer. Aber danke euch allen. Es ist uns nicht leicht gefallen, diese Entscheidung zu treffen. Danke. Ich liebe euch.“

Gemeinsam nahmen die drei uns in den Arm.

Sofort als die Kinder, die eigentlich längst keine Kinder mehr waren, den Raum betraten, sahen sie beschämt auf den Boden und versuchten sich mit den Händen zu bedecken.

„Hände weg Kai, ihr anderen auch und dann seht zu, dass ihr hier her kommt“, sagte Mel gespielt ernst. Als sie bei uns waren, sah Rike ihre Tochter an und fragte: „Und? Erfolg gehabt?“ Maike nickte nur. „Auch in den Mund spritzen lassen?“ Meine Enkelin sah ihre Mutter groß an, dann kam ein verschämtes „Ja und auch geschluckt“ von ihr.

„Braves Mädchen, gib Mama einen Kuss.“ Den bekam sie auch, wenn der Kuss auch nur kurz und nicht allzu intensiv war, schmeckte sie trotzdem das Sperma der Jungs, was ihr das Wasser im Mund zusammen laufen ließ. „Rike, fang du an. So gesehen, hat all das ja auch mit deinem Tun angefangen“, sagte ich zwinkernd. Ich weiß natürlich, dass mich genau so viel Schuld traf wie sie.

Rike aber grinste und sah die drei belustigt an. „Was ihr oben gemacht habt, dafür müsst ihr euch nicht schämen. Ich möchte erst einmal wissen: War es das erste Mal zwischen euch?“ Alle drei schüttelten den Kopf. „Habt ihr auch schon miteinander … gevögelt?“ Wieder ein Kopfschütteln.

Etwas ungeduldiger fragte Rike nun: „Hat von euch überhaupt schon mal jemand mit einem Mädchen oder mit einem Jungen geschlafen?“ Marko hob die Hand und sagte leise: „Ich, im vorletzten Ferienlager.“ Die anderen beiden sahen ihn erstaunt an. Sie waren dort zusammen gewesen und anscheinend, haben Kai und Maike nichts bemerkt.

„Nun gut, dann ist das auch geklärt. Also, da es meiner Tochter scheinbar gefällt ihrem eigenen Onkel einen zu blasen, obwohl ihr drei wisst, was Inzest ist … werdet ihr jetzt etwas erfahren, wo wir erstmal sehen mussten, ob ihr damit umgehen könnt. Wenn ihr alles erfahren habt, ist es eure Entscheidung, wie ihr euch verhaltet. Ihr könnt dann nach oben gehen und euch anziehen oder ihr bleibt. In jedem Fall sei euch gewiss, das euch niemand von uns in eurer Entscheidung beeinflussen möchte und wir euch für nichts böse sind. Egal was ist, wir bleiben immer eine Familie.“

Sie atmete tief durch und dann erfuhren Maike, Marko und Kai, was alles in ihrer Familie, seit einem Monat vor Markos Geburt vor sich ging.

Als wir endeten, sahen die drei erst sich und dann uns erstaunt an. „Absolut Krass, sowas gibt es im besten Porno nicht!“, lachte Marko.

„Ihr verarscht uns nicht, oder? Unsere Familie ist wirklich so versaut und verrückt“, meinte daraufhin Kai grinsend. „Ja mein Schatz und nebenan bei Oma, Opa, Corinna und Sophie läuft das genauso.“

Maike sah Jochen an „Du bist wirklich mein Papa?“ Jochen nickte und sagte: „Ja mein Schatz, tut mir Leid, dass du es erst jetzt erfährst.“ Sie sah ihn finster an. Doch ich kannte diesen Blick, und zwar von ihrer Mutter, daher wusste ich, dass er nicht echt war. Da auch Jochen ihn von seiner Schwester kannte, war er darüber auch nicht sonderlich geschockt. „Wisst ihr eigentlich wie beliebt bei manchen Idioten auf unserer Schule der Spruch ‚Gott bist du doof, deine Eltern sind bestimmt Geschwister‘ ist? Tja, den müssen die Spacken wohl mal überdenken, denn ich bin seit Jahren immer Klassenbeste und meine Eltern SIND Geschwister. Es war zwar alles jetzt sehr viel Input auf einmal, aber … du warst doch schon immer für uns alle eher wie ein Papa, als ein Stiefpapa, Bruder oder Onkel. Wir drei wissen auch, dass sowas niemals nach außen dringen darf, meint ihr, wir hätten sonst so ein Geheimnis daraus gemacht, wenn ich Kai und Marko hin und wieder einen lutsche?“ Dann musste sie laut lachen. „Übrigens, Benjamins Schwanz habe ich auch schon im Mund gehabt, schmeckt auch echt gut“

Ach was? Benjamin ist der Sohn von Sophie und Jochen. Na, da wird sie sich aber wundern, wenn sie später, nach Absprache mit Sophie, auch das letzte Geheimnis erfährt.

Ihre Verlegenheit war nun komplett weg. Sie lächelte uns an, präsentierte, fast wie zufällig ihre niedlichen Brüste. Sie sah zu mir. „Es wird hier also, auch heute noch munter durch die Bank gevögelt, Oma?“ Ich nickte. „Und wenn wir drei möchten, dürfen wir mitmachen, richtig? Jeder wie er oder sie es möchte? Es wäre also kein Problem, wenn meine beiden Jungs (sie sagte schon länger zu Marko und Kai MEINE Jungs) zum Beispiel ihre Mütter vögeln?“

„Im Prinzip ja mein Schatz. Aber es gibt da ein paar Regeln, die in unserer gesamten Familie herrschen, seit es bei uns angefangen hatte.“ Ich erklärte ihr und „ihren“ Jungs, die Regeln. „Wenn ihr dabei sein möchtet, dann müsst auch ihr uns fest versprechen, diese Regeln immer einzuhalten und wir versprechen euch dasselbe.“

Maike sah die Jungs an, zog sie zu sich hin und die drei flüsterten miteinander, aber so dass niemand von uns etwas verstand. Dann sahen sie wieder uns an und riefen im Chor: „Wir versprechen es!“

Erleichterung kam in uns allen auf. „Mama“, begann nun Maike wieder. „Ich muss das einfach nochmal fragen, damit ich es in meinen Kopf bekomme. Du bist also kein bisschen böse, wenn ich mit Papa schlafen möchte? Und auch du nicht, Tante Mel? Immerhin ist es dein Mann!“ „Aber nein mein Engel, wenn er es auch möchte und glaube mir: Er möchte!“, antwortete ihre Mutter und Melanie ergänzte: „Ganz genau. Du hast doch unsere Regeln gehört. Keine Eifersucht und zwar bei niemandem! Und bitte, nenn mich nicht immer Tante Mel, vor allem jetzt nicht mehr, wo ich die ganze Zeit deine süße Muschi sehe und sie am liebsten küssen und lecken möchte.“ Maike grinste sie an. „Das kannst du später auch gerne machen, aber jetzt …“ Nun sah sie ihren Vater zuckersüß an und wurde sogar noch süßer, dass man alleine beim Zuhören und -sehen Karies hätte kriegen können: „Papi, von meinem Mund mal abgesehen, ist dein Töchterchen noch ganz doll unschuldig. Möchtest du das ändern und der erster Mann sein, der mich … den ich in meine kleine Muschi lasse?“

„Mit dem größten vergnügen Prinzessin!“

„Und wir?“, riefen die Jungs im Chor? Worauf Mel und ich uns ansahen und dann genauso gleichzeitig riefen: „Ihr kommt zu Mama!“

Franzi und Rike rückten an die Seite und sahen ihren sechs Lieben zu, wie sich zum ersten Mal Kinder und Eltern auf besondere Art und Weise vereinigten. Keine hektischen Nummern, sondern viel mehr ein Neu-Kennenlernen mit viel Zärtlichkeit.

„Das Ganze sollte gefeiert werden“, flüsterte Rike, weshalb sie und Franzi sich in die Küche zurückzogen. Dort begannen sie damit, ein leckeres Essen für alle zu zubereiten. Doch mussten sie bald unterbrechen, denn die Kinder wollten sie unbedingt dabei haben. „Komm Schwesterherz und du auch Franzi! Wenn schon, dann richtig und nicht ohne euch“, lachte Marko.

Lustiger Weise erzählte auch am gleichen Tag Sophie, die über die Jahre übrigens auch eine Liebesbeziehung mit Rike intensivierte und die Beiden sich vor einiger Zeit sogar verlobt hatten, ihrem Sohn Benjamin, wie die Familienverhältnisse sind und auch er war mit Leib und Seele dabei.

Noch am selben Tag änderten wir die Schlafordnung.

Es war zwar, nach all den Jahren, ein leicht komisches Gefühl, nur mit meinem Schatz im Bett zu liegen und zu kuscheln, aber es fühlte sich auch gut an.

Wie gesagt, nur weil wir ab da alleine schliefen, waren wir in Sachen Sex ja nicht abgeschrieben und machten trotzdem noch gerne mit.

Heute sitze ich hier und beende meine Erzählung. Ich bin nun 62. Vor 21 Jahren hat alles begonnen und es würde mich nicht wundern, wenn es sich über Generationen in dieser Familie weiter tragen sollte. Maike-Sophie erwartet bald ihr erstes Kind, allerdings können wir nicht genau sagen, ob es von Kai, Benjamin oder Marko ist.

Ein großer Schock für uns alle, besonders für mich kam vor 4 Monaten. Meine geliebte Franziska, wachte morgens nicht mehr auf. Noch in der Nacht haben wir beide es, zum letzten Mal wild miteinander getrieben und bevor wir Arm in Arm einschliefen, sagte sie noch: „Leni, meine Liebe zu dir wird niemals enden, egal was geschieht.“ Ob sie es gespürt hatte, dass es zu Ende geht? Egal ob bewusst oder unbewusst, ich kann es nicht sagen. Ich vermisse sie sehr, genau wie der Rest der Familie auch. Denn jeder von uns hat sie geliebt, Sex mit ihr gehabt und war auf eine gewisse Art mit ihr verheiratet. Wir schaffen es gemeinsam uns über die Trauer zu helfen.

Ich bin noch immer sexuell dabei, auch wenn es mir nach Franzis Tod, erstmal schwerfiel. Doch denke ich mir auch: „Sie kommt nicht zurück, wenn ich jetzt als alte Nonne lebe!“ So etwas würde sie auch niemals wollen, dafür war sie selbst, Zeit ihres Lebens ein viel zu geiles Luder.

„Oma, bist du fertig?“ „Ja mein Schatz, ich habe grade den letzten Satz geschrieben.“

„Ich finde es richtig schön, dass du unsere Geschichte aufgeschrieben hast. Mama und ich wollen jetzt los, um den Kinderwagen zu holen, bitte komm mit!“

Wie soll ich Maike diesen Wunsch abschlagen? Ich wünsche euch ein schönes Leben, mit viel Liebe und geilem Sex. Es muss nicht innerhalb der Familie sein, wie bei uns. Die Hauptsache ist, ihr habt zu mindestens einen Menschen den ihr liebt und der euch ebenso liebt. Und denkt daran, egal wie alt ihr seid. Man ist nie zu alt für guten Sex!

Euer Helena und die Familie

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Diese Sexgeschichte wurde von SakuraLove veröffentlicht.

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