TANTE TRUDE AUS BUXTEHUDE

Veröffentlicht am 24. September 2022
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Eigentlich war unsere Familie eine ganz normale Familie. Meine Eltern hatten mit 20 geheiratet, ich war ihr einziges Kind und grade 18 Jahre alt.

Ungewöhnlich war nur, dass mein Großvater nach dem plötzlichen Tod meiner Großmutter, von 20 Jahren, nochmals geheiratet hatte. Mit seiner neuen Frau, die von meiner Mutter ‚Mama‘ genannt wurde, also meiner Großmutter, hatte er noch einmal ein Kind, ebenfalls ein Mädchen. Eine Schwester meiner Mutter, die ungefähr 20 Jahre jünger war als meine Mutter. Meine Tante.

Meine Tante Gesine (wenn ich sie ärgern wollte, nannte ich sie Tante Trude) war ungefähr einen Monat jünger als ich. Meine Großeltern wohnten zur Zeit der Geburt von Gesine in Buxtehude, ja wirklich. Mein Opa war dort Lehrer am Gymnasium, meine Oma war die Sekretärin (sie hatte da neu angefangen, nachdem meine Großeltern sich kennen gelernt hatten).

Nachdem mein Opa in Pension gegangen wurde, Gesine war zu dieser Zeit 16, zogen meine Großeltern zu uns in den Ort, und Gesine und ich wurden in dieselbe Klasse gesteckt.

Ich hatte geschrieben „in Pension gegangen wurde“, da Opa gerne weitergearbeitet hätte. Weil er sich langweilte, wurde er Lesepate und half in den Schulen, dass die Kinder der Unterstufe lesen lernten und auch gerne lasen.

Vor den ersten Tag in ihrer neuen Schule sagte Gesine, dass sie mich umbringen würde, wenn ich in der Schule erzählen würde, dass sie meine Tante sei. „Ja Tante Trude.“

Gesine stellte sich in der Klasse vor, sie sagte nichts davon, dass sie und ich verwandt seien, und wurde von allen willkommen geheißen.

Ich musste sie dann doch etwas ärgern. In einer kleinen Pause ging ich zu ihr und sagte „Gesine? Das ist doch die norddeutsche Version von Gertrude, oder? Und du hast doch gesagt, dass du aus Buxtehude kommst. Du bis dann also ‚Trude aus Buxtehude‘. Bis du verwandt mit der aus dem Film?“

Wusch, so schnell konnte ich mich nicht zurückziehen, wie ihr Arm und ihre Faust auf meinen Arm knalle. „Aua“

„Selber schuld. Was redest du auch solchen Scheiß“ kam von ihr, und ich grinste.

Die anderen Jungen fragten, was ich denn zu Gesine gesagt hätte, dass sie mich so geschlagen hätte, worauf ich sagte, ich hätte mich über Buxtehude lustig gemacht, das hätte sie nicht vertragen.

Der Rest des Unterrichtstages verlief friedlich. Gesine quatschte noch mit den anderen Mädchen aus der Klasse, so dass ich ohne sie nach Hause ging.

Mittagessen veranstalteten immer Oma und Opa, mein Vater war arbeiten, meine Mutter war Hausfrau, so dass sie mit am Tisch saß.

Hier sagte Gesine dann „Jette, dein Sohn hat kein Respekt vor seiner alten Tante. Du hast ihn schlecht erzogen“, worauf meine Mutter, Jette, mich ansah und fragte „Peter, was hast du denn jetzt schon wieder gemacht?“

„Ich? Nichts, ich habe nur gefragt, von Trude, ähh Gesine, mit der Trude aus dem Film verwand sei, und da werde ich einfach geschlagen“

„Kinder, was soll das?“ fragte Oma.

„Och, Oma, das war irgendwie passend. Nur kann deine brutale Tochter ganz schön zuschlagen. Das wir sicher ein blauer Fleck“

„Selber schuld. Du hast noch Glück gehabt, sonst würdest du die Radieschen von unten betrachten können.“

„Kinder, Kinder. Wenn das so weiter geht, wir Peter in eine andere Schule versetzt.“

„Wieso ich? Ich geh viel länger in diese Schule.“

„Weil deine Tante ein Mädchen ist, und ein Junge von Welt Mädchen nicht ärgert. Macht er es doch, muss er eben leiden.“ sagte Opa.

„Alle sind gegen mich“ maulte ich und alle lachten.

„Ja, schon gut. Ich werde Gesine nicht mehr ärgern. Ich helfe ihr auch beim Schummeln in den Klassenarbeiten.“ sagte ich noch, und musste mich ducken, denn Opa holte aus, um mir eine Kopfnuss zu verpassen.

Stimmt, Lehrer darf man damit nicht necken.

Nach dem Essen sagte ich zu Gesine „Du, Gesine, wir müssen uns noch was ausdenken. Denn wir wohnen ja im gleichen Haus. Und eine glaubhafte Erklärung wäre wohl in deinem Sinn, denn sonst bekommen die mit, dass du meine Tante bist.“

„Gute Idee. Warte mal, wie wäre es: Unsere Mütter sind alte Freundinnen, und als Papa pensioniert wurde, hat deine Mutter meine Mutter gefragt, ob sie nicht mit im Haus wohnen wollen.“

Ich sah mir unsere beiden Mütter an, Oma war fünf Jahre älter als Mama, das könnte funktionieren. Ich fragte Gesine nur, wie ich dann Oma anreden sollte, wenn Klassenkameraden da seien. ‚Oma‘ wäre dann ja nicht angebracht. Gesine überlegte und sagte „Wir müssen mit Mama mal sprechen, ob du sie und Papa dann Klaus und Lisa nennen darfst“

„Das ist dann aber komisch, meine Großeltern so zu nennen“ war meine Erwiderung. „Das muss ich erst einmal mit denen Besprechen. Kommst du mit? Es ist deine Idee“

Gesine erklärte ihren Eltern und Mama unser Problem (das sie nicht wollte, das raus kam, das sie meine Tante sei) und dass sie beschlossen hatte, das ich meine Großeltern mit ihren Namen, nicht als Oma und Opa anreden solle, damit die Klassenkameraden nicht mitbekämen, das Gesines Eltern meine Großeltern seinen.

Die sahen sich an und Opa lachte. Oma sah Mama an und sagte „Was für ein Glück, das wir ohne Probleme als Freundinnen durchgehen können, nicht war mein Kind“ und lachte auch.

Als Papa nach Hause kam, guckte er erst etwas komisch, als ich Oma und Opa mit Lisa und Klaus ansprach. Da die aber normal reagierten wusste er, dass ich das durfte, und die Erklärung, die von seiner Schwägerin Gesine kam, war „Sehr vernünftig“, wie er es nannte.

Der Schlag von Gesine ergab wirklich einen schönen großen blauen Fleck.

Wir lernten also gemeinsam und getrennte in der Schule, Gesine wurde mir immer vertrauter, wie eine gute Freundin oder Schwester, und wir strebten dem Abitur zu.

In den großen Ferien vor dem Abitur verreisten meine Eltern mit mir nach Schweden. Sie nahmen Gesine mit, da Klaus und Lisa eine Schiffsreise für zwei unternehmen wollten, und Gesine nicht „auf einem Rentnerdampfer“, wie sie es nannte „rumhängen wolle“, was ihr einen bösen Blick von ihrer Mutter und ein Lachen vom Vater einbrachte.

„Karl und Jette, nehmt ihr dieses verwöhnte Kind mit? Dreimal täglich in den kalten See tauchen wäre gut“ sagte Opa Klaus. Oma Lisa fügte noch „und mit einer Wurzelbüste abreiben“ hinzu.

„Mama, Papa, ihr seid gemein, Peter wird das sicher machen wollen“

„Ach was, das macht sie schön selber“ sagte ich.

Wir waren schon eine komische Familie.

Als wir nach Schweden fuhren, war ich grade 17 geworden, Gesine war nach den Ferien dran, wir hatte beide noch ein Jahr Schule vor uns.

In Schweden wohnten wir an einem See in einer Feriensiedlung. Die meisten, die ebenfalls dort Gäste waren, waren Deutsche, einige Schweden waren aber auch da. Lauter Familien mit Kindern in unserem Alter. Wir waren eine lustige Truppe. Einmal, nach der Sauna, ich saß mit Gesine und meinen Eltern beim Abendbrot, fragte mich Gesine, wie ich die Mädchen gefunden hatte.

„Na, ja, die eine hatte einen leichten Buckel, die andere einen Klumpfuß und die dritte eine Hakennase mit einem dicken Pickel, aus dem ein schwarzes Haar hervorstand, …“

Gesine fragte „Wovon redest du? Ich meine grade die vielen nackten Mädchen in der Sauna.“

„Ach die, die waren alle süß. Leider bekommt man Ärger, wenn an von solchen süßen Mädchen einfach so ein Stück ab beißt“, Gesine streckte mir die Zunge raus, „aber keine von denen war so, dass ich sie sofort bespringen möchte“

„Peter, sowas sagt mach nicht.“ warf Mama ein.

„Ach was Jette, so redet diese Jugend von heute“ sagte Gesine.

Worauf Papa sagte „Ja, ja, die gereiften Tanten wissen Bescheid.“ Gesine musste lachen, denn er hatte recht.

„Und, die Jungen, wie haben dir die gefallen“ fragte ich Gesine. Die bekam einen roten Kopf, denn sie musste daran denken, wie wir Jungen mit steifen schwänzen und hängender Zunge die Mädchen angeschaut hatten.

„Nicht schlecht, nur hat der Sabber auf dem Boden gestört“ sagte Gesine.

Papa und Mama guckten komisch, so musste Gesine das Verhalten von uns Jungen beschreiben, worauf beide lachen mussten.

„Was erwartet ihr von jungen Männern, die einer solche geballte Gruppe von nackten, hübschen jungen Frauen gegenüber sitzen müssen?“ war ich ein, „Da wird eben gesabbert.“

„Ach ihr armen Männer“ feixte Gesine.

„Was hatte Opa gesagt? Wir sollten seine vorlaute Tochter im kalten See mit der Wurzelbürste abreiben?“ sagte ich in die Runde.

„Wehe, Neffe, wehe. Meine Rache wird schrecklich sein.“

„Hilfe, meine Tante will mir böses.“

„Na, geht doch. Hör auf deine alte Tante und du wirst dein Abitur noch machen können.“

Der Urlaub war schön, ich schaffte es sogar einmal Gesine ins kalte Wasser zu werfen.

Sie holte dann ihre Ferienfreundinnen und die zusammen warfen mich rein. Unfreundliche Weiber 😉

Wenn ich mir so die Mädchen, jungen Frauen, betrachtete, die waren alle hübsch, einige waren das, was man als schön bezeichnet. Ich fand, dass es dann doch etwas übertrieben war, wie sich ein paar aufführten. Die Haare, das Makeup, die Kleidung, das war alle zu gestylt. Wobei die anderen Jungen das teilweise interessant fanden. Diese Mädchen waren immer von einer Traube Jungen umgeben.

Am letzten Abend vor der Abfahrt saßen Gesine und ich noch nach dem Abendessen und schauten auf den See, als ich sie fragte „Du, Gesine, hast du einen Jungen gefunden, mit dem du länger zusammenbleiben möchtest?“

„Von denen, die hier mit in den Ferien waren? Nicht so richtig.“

„Und zu Hause?“

„Da finde ich, dass einer gut zu mir passenden würde, aber der ist etwas schüchtern, wenn es darum geht.

Und du Peter, wie ist es mit dir und den Mädchen hier?“

„Ich konnte vieles interessantes sehen“ „Muschis, wie?“ „Auch, und Brüste, aber von denen, die hier waren, waren alle nicht mein Ding.“

„Von den Brüsten?“

„Nein, den Mädchen. Warum denken die Frauen immer, wir Männer wären nur an den Brüsten interessiert?“

„Weil ihr immer drauf starrt.“

„Nicht immer.“

„Aber immer öfter.

Und wie ist es mit den Mädchen zu Hause, Peter?“

„Ach da, die meisten da sind so oberflächlich. Eine finde ich ganz nett, aber die ist etwas abweisend.“

„Ach Peter, wir haben es nicht einfach mit unserem Liebesleben, wie?“

„Genau. Nacht.“

„Nacht, schlaf gut, und träume von deiner Traumfrau.“

„Immer, jede Nacht.“

Nach den Ferien ging es an letzte Jahr. Das Abi-Jahr mit Prüfungen über Prüfungen. Wegen der Vorbereitungen und des Lernstoffes waren weniger Partys angesagt. Wir saßen in Gruppen zusammen und lernen, bis der Kopf rauchte und man im Zimmer nichts mehr sehen konnte.

Mein Abi war nicht schlecht, ich konnte gleich mit dem Studium für Informatik und Co anfangen, auch Gesine hatte ein super Abitur. Ich stichelte etwas, da sie Lehrerin werden wollte und meine Note um 0,1 Punkte besser war als die Ihrige. Aber ein Schnitt von 1,1 und 1,2 fanden alle in der Familie gut genug, um groß zu feiern.

Nachdem Gesine und ich dann zu unseren Universitäten wechselten waren, merkte ich, wie sie mir doch fehlte. Sie war eine vertraute Person, immer da gewesen, mit der man auch persönlichere Sachen besprechen konnte.

Ohne sie war das Leben leerer.

Während unseres Studiums sahen wir uns unregelmäßig, jeder hatte neue Freunde, andere Interessen, und in den Semesterferien war jeder auch mit dem Studium beschäftigt und so sahen wir uns erst nach dem Anschluss des Studiums wieder. Zu einem sehr traurigen Anlass, mein Opa, ihr Papa, war gestorben.

Wir standen auf dem Friedhof vor dem Grab, ihre Mutter, meine Oma lag in den Armen meiner Mutter und heulte nur. Ich hatte Gesine im Arm, die auch heulte. Papa stand neben Mama und schaute seien Schwiegermutter nur traurig an. Er wollte sie in den Arm nehmen, doch Mama hatte sie umschlungen.

Wir gingen langsam hinter der Trauergesellschaft hinterher. Da Oma, Mama und Gesine nur heulten, dauerte die Veranstaltung nicht sehr lange, die Gäste sahen, dass wir alleine sein wollten.

Abends konnten Papa und ich das Elend nicht mehr ansehen. Mama wurde von Papa ins Bett gesteckt, ich griff mir Oma und Gesine und brachte sie ebenfalls zu Bett. Ich schob Oma in ihr Schlafzimmer und griff mir dann Gesine und sagte zu ihr, sie solle ihre Mutter trösten, und sich von ihr trösten lassen. Dann schob ich sie zu Oma ins Zimmer und ging ins Wohnzimmer. Papa war bei Mama, so blieb ich alleine und gedachte an meinen tollen Opa. Der Immer gut Gelaunt war, immer Fit, und sich dann von so einem dummen Unfall mit dem Fahrrad nicht mehr erholt hatte.

Am nächsten Tag, beim Frühstück, fragte ich Gesine, was sie jetzt machen würde, worauf sie sagte, dass sie ab dem nächsten Schuljahresbeginn einen Job hätte, als Lehrerin an einem Gymnasium. Dann sah sie mich an und sagte „In Buxtehude. In Papas alte Schule“ und fing wieder an zu weinen.

„Dann wirst du ja wirklich meine Tante Trude aus Buxtehude“ sagte ich, und sie musste wirklich aufhören zu weinen.

Sie sah mich an, schüttelte ihrem Kopf ob des Unsinns, den ich geredet hatte und sagte dank „Danke, dass du versuchst mich aufzuheitern“

„Bei dir immer, ich kann es nicht zulassen, dass eine solch schöne Frau traurig ist.“

Gesine sah mich an und sagte mit einem leichten Lächeln im Gesicht „Schleimer“.

Ich sah mir meine Tante an, sie war eine sehr schöne Frau geworden. Wenn sie nicht so verheult wäre, wäre sie noch schöner. Sie strahlte, trotz ihrer Trauer, ein Selbstbewusstsein aus, eine Kraft, unglaublich.

Obwohl, selbstbewusst war Gesine schon immer. Schon als kleines Mädchen haute sie mich, wenn ich sie geärgert hatte. Und damals waren wir grade mal fünf. Ich hatte nie erlebt, dass Gesine sich was hat gefallen lassen. Wenn sie so als Lehrerin wäre, hätten die Schüler keinen leichten Stand, wenn sie Unsinn machen wollten.

Kurz vor der Verabschiedung fragte mich Gesine, was ich machen würde, worauf ich sagte, dass ich einen Job in Australien bekommen hätte, für eine deutsche Firma fünf Jahre Australien. Das war schon was.

Wir verabschiedeten uns und fuhren unsere Wege.

In Australien war es schön. Richtig schön. Ich lernte viele interessante Leute kennen. Eine Frau meines Alters wurde eine gute Freundin. Nein, keine Geliebte, wir waren nur Freunde. Sie hatte eine kleine Tochter, die in mich verschossen war. Wenn sie nur meine Stimme hörte, wollte sie zu mir, als Telefon, an die Tür. Wenn ich da war musste ich mir ihr spielen, bis ich KO war. Dieser kleine Wurm war grade mal vier Jahre alt und anstrengend wie eine Horde 12-jähriger.

Die Freundin arbeitete in der gleichen Firma wie ich und wir verbrachten, auch wegen Shirley, der Kleinen, jede freie Minute miteinander. Mary, wie die Freundin und Mutter hieß, hatte keinen Mann mehr, der war weggelaufen, als er von der Schwangerschaft erfahren hatte. Sie wusste auch nicht wo der war. Nach ein paar Monaten zogen Mary und ich zusammen, nicht als Liebespaar, als Freunde. Shirley war begeistert. Jetzt konnte sie zu jeder freien Minute mit ihrem Peter spielen.

Ich wohnte und arbeitete nun vier Jahre in Australien, als sich das Verhalten von Mary änderte. Nach viel zureden ging sie endlich zu einem Arzt. Hier wurde festgestellt, dass Mary einen Hirntumor hatte, der schon zu groß war, als das er noch operabel wäre. Mary musste aufhören zu arbeiten, da die Ausfälle immer stärker wurden und häufiger kamen. Shirley fragte mich immer häufiger, ob ihre Mami sterben müsse. Was Mary ihr auch bestätigte. Shirley war zwei Tage im Bett bei ihrer Mutter und weinte. Ich saß daneben und heulte ebenfalls.

Mary sagte dann, dass ich einen Anwalt besorgen solle, sie wolle ihr Testament machen.

Ich besorgte einen Anwalt, der sich um Testamente und auch Familienrecht kümmert konnte, denn ich wusste so ungefähr, was Mary vor hatte.

Bevor der Anwalt da war sagte ich Mary noch, dass ich wohl wieder zurück nach Deutschland gehen würde, dass sie das also bei ihren Überlegungen berücksichtigen solle.

Mary machte ihr Testament, Shirley und ich warteten vor ihrem Zimmer. Seitdem Shirley wusste, dass ihre Mutter sterben würde, war sie wie ausgewechselt. Nicht mehr das fröhliche, verspielte Kind, sondern nur noch traurig. Sie wollte immer nur bei ihrer Mutter sein. Diese schickte sie aber oft raus. Als ich Shirley erklärte, dass ihre Mutter müde sei und Ruhe brauche, sie deshalb immer raus geschickt wurde, wurde sie noch trauriger.

Ich besprach das mit Mary und sie sagte dann zu mir und Shirley, dass wir am folgenden Wochenende zur Warner-Brothers-Movie-World gehen sollten. Shirley wollte nicht, Mary bestand drauf.

An dem Sonnabend wollten wir uns verabschieden und mussten feststellen, dass Mary gestorben war.

Am Abend war sie noch lustig, so gut es ihr ging. Sie scherzte mit Shirley, und am kommenden Morgen war sie Tod.

Da hatte ich nun ein Mädchen, das bitterlich weinte und nicht mehr von seiner Mutter weg wollte, ich wusste aber, dass wir weitermachen mussten.

Ich wusste nicht mehr weiter, und rief zu Hause, bei meinen Eltern, an. Ich erzählte denen die ganze Geschichte, auch dass ich nicht mehr weiter wüsste, dass ich wohl der Vormund für ein achtjähriges Kind werden würde, das nur seine Mutter wiederhaben wollte.

Shirley saß einfach nur da und heulte, und ich heulte mit ihr.

Ich konnte Shirley dann dazu bringen, doch etwas zu essen und konnte dann den Krankenwagen bestellen, die dann Mary abholten, dabei musste ich Shirley festhalten, weil sie ihre Mutter nicht gehen lassen wollte.

Am Montag rief ich in der Firma an und sagte Bescheid, dass Mary gestorben sei, und dass ich im Moment nicht arbeiten könne. Da alle Mary gekannt und wussten, wie unser Verhältnis war, bekam ich mindestens eine Woche frei.

Shirley und ich saßen vor dem Haus und dachen beide an Mary, als ein Taxi vor dem Haus hielt. Es stiegen meine Mutter, mein Vater und Gesine aus.

Ich starrte die drei nur an. Shirley fragte, als die zum Haus kamen, wer das sei, ich sagte „My Ma, my Pa and my Aunt“, Gesine hörte das und schüttelte die Faust, dann hockte sie sich vor Shirley und sagte „Hy Mate, nice to meed you“ mit einem Akzent, der so grauslich war, dass Shirley aufjuchste.

Meine Eltern setzten sich neben mich und fragten, wie es mir ginge. „Besser, seitdem ihr da seid.“ Gesine beschäftigte sich weiter mit Shirley, sie nahm sie in den Arm und schmuste mit ihr. Shirley fragte „You’re really Peter’s Aunt?“

„Yes“

„I’m Shirley.“

„I’m Gesine, thats Peters Mom and Peters Dad. Peters Mom is my Sister.“

Shirley sah sich meine Mutter und Gesine an und schüttelte mit dem Kopf, dass konnte sie nicht glauben.

„Yes, after her mother died, our Dad married again, my Mom.“

„Where is your Mom?“

„At Home, in Germany.“

„You’re not Peters Darling?“ fragte Shirley, und Gesine schüttelte mit dem Kopf. Sie sah Shirley tief in die Augen und sagte leise „Not Yet“, soviel habe ich auf jeden Fall verstanden. Ich sah sie mir genau an, Shirley sah mich an und sagte „Fine, you two will be my new parents than.“

Gesines Kopf zucke hoch, sie sah mir in die Augen. Ich sah ihr in die Augen, und sie lächelte. Da spürte ich eine Hand auf meinem Rücken und meine Mutter sagt mir leise ins Ohr „Das willst du doch auch, oder?“

Ich ging auf Gesine, die immer noch Shirley im Arm hielt zu und umarmte beide. Dann gab ich Gesine einen Kuss und sagte leise, „Ach Trudchen“ und küsste sie noch einmal. „Was machen wir nur?“

Da kam von meinem Vater „Heiraten, was denn sonst?“

Er nahm Gesine Shirley aus dem Arm „I’m your new Grandpa, and that’s your Grandma“ und zeigte auf Mama, ich sah weiter Gesine in die Augen.

Dann küsste sie mich und sagte „Ich liebe dich seit dem Urlaub in Schweden.“

„Warum?“

„Die anderen haben mir in der Sauna auf die Muschi und den Busen geschaut, du mir ins Gesicht. Da wusste ich, dass du mich liebst. Und da habe ich mich in dich verliebt“

„Ich habe mich schon früher in dich verliebt, liebe Tante. Aua“

„Wann?“

„Als du mir am ersten Tag in der Klasse auf den Arm gehauen hast, so dass es einen riesen blauen Fleck gegeben hatte“

„Kindskopf.“

„Bei dir immer. Küss mich.“

Und ich küsste sie.

Später sagte mein Vater zu Mama und Shirley „Kommt, wir gehen ins Haus, Essen machen.“

Irgendwann kamen wir nach.

Nachdem Mama Shirley ins Bett gebracht hatte, saßen wir in der Küche und unterhielten uns. Ich sagte „Morgen ist Testamentseröffnung. So wie ich Mary verstanden habe, werde ich Vormund von Shirley“

„Kannst du mit ihr das Land verlassen?“

„Keine Ahnung, wenn ich eine Adresse hinterlasse, eventuell. Das müssen wir morgen fragen. Warum?“

„Ich muss wieder zurück nach Buxtehude“ sagte Gesine, und lachte. Denn sie musste wieder an unseren ersten Tag in der Schule denken. „Und ich will, dass du mitkommt. Mit Shirley“

„Ich komme nach, so schnell ich kann. Wir müssen das nur irgendwie Shirley sagen. Sie kommt in ein vollkommen anderes Land, mit einer anderen Sprache.“

„Ach, die Kleine ist klug, die schafft das. Die sagte vorhin ‚Gute Nacht Oma‘ zu mir. Fast perfekt, auf Deutsch.

Hast du dir mit ihr deutsches Fernsehen angesehen?“

„Ja, den KiKa. Immer wenn ich im Programm gesehen hatte, das es was von Bernd gab.“

„Bernd?“ fragte Papa.

„Bernd, das Brot, das ist aber nicht das richtige Programm zum Deutsch lernen“ sagte Gesine.

„Mag sein, aber Shirley war begeistert. Ich musste am Anfang immer übersetzen. Jetzt kann sie die Witze schon selber verstehen.“

Meine Eltern schliefen in meinem Zimmer, ich, mit Gesine im Arm, auf dem ausgeklappten Sofa. Am Morgen wurden wir von einer lauten, frechen Shirley geweckt. „Schön, beide im Bett“, sagte die Rübe. Gesine wurde wach und schaute sich verschlafen um. Als sie mich ansah, gab ich ihr einen Kuss „Huch, ein fremder Mann in meinem Bett“ sagte sie. „Nein, eine schöne Frau in meinen Armen“ antwortete ich.

Shirley legte sich auf uns beide und sagte „Ein Kuss, noch ein Kuss“ und Gesine kam diesem nach. Da kamen meine Eltern aus meinem Zimmer „Guten Morgen. Wer macht Frühstück?“

„Immer wer so doof fragt“ sagte Gesine.

Da sagte Mama „Shirley, tickle your new Mom, she’s as bold as brass.“

Shirley sah hoch, sah sich Gesine an und fing an zu kitzeln. Da bekam ich mit, dass Gesine sehr kitzlig war. Gesine sagte „Peter, hilf mir, die Kleine kitzelt mich“ und kicherte.

„Bei was? Beim Kitzeln?“

„Untersteh dich, rette mich vor Shirley.“

„Ich wusste gar nicht, das du so kitzlig bis. Warum hast du mir da nicht früher erzählt?“

„Genau deshalb.“

Ich griff mir Shirley und sagte ihr, dass wir aufstehen müssten.

Nachdem alle Aufgestanden waren frühstückten wir und fuhren zum Anwalt, der das Testament eröffnete.

Wie erwartet, bekam ich das Sorgerecht für Shirley. Auf meine Frage, wie es mit mir und Shirley weitergehen könne, sagte der Anwalt, dass er deshalb einen Termin bei der zuständigen Stelle beim Familiengericht gemacht habe, der in einer Woche sei.

Gesine sagte, „Gut, dann muss ich aber zurück, die Schule beginnt wieder“

Shirley hörte was das und fragte, was Gesine mit der Schule zu tun habe „Your new Mom is a Teacher, but for the older Children“

Papa telefonierte anschließend herum und sagte dann, dass wir, wenn wir uns beeilen würden, noch einen Termin bekommen würden, um eine Hochzeit anzumelden.

Gesine schaute ihn an, dann meine Mama und dann mich. „Hochzeit?“

„Ja, du und Peter. Peter frag sie endlich“

Wir waren grade aus dem Gebäude mit der Anwaltskanzlei gekommen, als ich mich von Gesine hinkniete. „Gesine, geliebte Tante, willst du mich Heiraten und mir bei der Erziehung unserer Kinder helfen?“

Als Shirley mitbekam, was ich grade machte, hüpfte sie um uns beide herum und rief immer „Yes, Mom, yes“

Gesine sah mich an und sagte „Ja, geliebter Peter, ich will dich, dein Erbstück, und unsere Kinder erziehen“

Dann griff sie meine Hand, zog mich hoch und küsste mich. Shirley umarmte und jauchzte.

Papa sagte dann „Übrigens, Schwägerin, ich habe in deiner Schule angerufen, du hast noch drei Wochen Urlaub. Wenn du zurück bist, musst du aber deinen Mann allen vorstellen. Sonst glauben die dir die Hochzeit nicht.“

Gesine sah Mama an und sagte „Liebe Schwester, du hast deine Männer schlecht erzogen. Immer wieder ziehen die mich mit Tante und Schwägerin auf, das muss aufhören“

„Wird es auch Schwesterchen, nach der Hochzeit bist du nur noch Ehefrau und Schwiegertochter.“

„Sicher, wie ich aber meinen Bräutigam kenne, wird er es nicht lassen können.“

„Das ist dann aber dein Problem. Für die Erziehung deines Mannes bist du selber verantwortlich“ sagte Mama und lachte.

„Kommt Kinder, das muss gefeiert werden.“

Gesine und ich nahmen Shirley an der Hand und gingen, mit meinen Eltern hinter uns, zum Auto. Beim Einsteigen sagte Papa zu Mama „Die Kinder sehen gut aus, so erwachsen und als Paar.“

Die Vorbereitungen für die Hochzeit waren etwas hektisch. Mama und Gesine wollten unbedingt ein schönes Kleid und einen Anzug für mich. Shirley wurde auch in Kleid gesteckt, in dem sie sehr komisch aussah. Shirley war bisher ein ’nur Hosen‘-Kind. Als sie sich das erste Mal in dem Kleid im Spiegel sah, sah sie an mir hoch und fragte, ob sie das wirklich tragen müsse. Gesine sagte „Ja, zu diesem Fest schon“. Darauf sagte Shirley mit fester Stimme „But never again“.

Am Tag der Hochzeit waren die Kollegen da, die Familie natürlich, und ein paar weitere Freunde.

In der Hochzeitsnacht schlief ich das erste Mal mit Gesine. Ich küsste sie beim Ausziehen und als alles abgelegt war. Ich sah mir meine Frau an und sagte, dass sie noch schöner aussehen würde als in damals in der Sauna. Ich knabberte an ihr herum bis sie mich aufs Bett warf und auf mich stieg. Hier senkte sie sich langsam und sagte, als sie unten ankam „Endlich“ Ich sah sie an und sie nickte „Du hast mich grade entjungfert.“

„Ich? Du hast auf mich gewartet?“

„Ja, Geliebter. Auch noch länger. Nach dem Schwedenurlaub, und wie du mich bei Papas Tod behandelt hast, hattest du keine Chance mehr. Sobald ich dich in die Hände bekommen hätte, in Deutschland, wärest du mein geworden.

Deine Zeit hier in Australien war hart. Denn mein geliebter Mann war so weit weg.“

Ich zog ihren Kopf runter und küsste sie.

Sie küsste zurück und fragte dann „Und, deine wievielte Frau bin ich?“

„Willst du das wirklich wissen?“

„Ja“

„Meine Erste, meine Einzige. Meine Ehefrau“

Gesine lachte und ritt auf mir. Wie diese Frau da auf mir ritt, ich griff nach ihrem Oberkörper, ihren Brüsten, ihrem Kopf, ihrem Körper, das war unglaublich schön.

Wir liebten uns in der Nacht, schliefen mit einander, neben einander, auf einander. Küssten unsere Münder, ich ihre Brüste bis sie nochmals kam. Als wir am nächsten Morgen von Shirley geweckt wurden, waren wir noch verknotet. Shirley sah uns und fragte, ob wir ein Geschwisterchen machen würden.

Ich musste lachen. Was diese Kröte alles wollte.

Gesine bekam bei dieser Frage von Shirley einen roten Kopf. Ich fragte sie leise, was sei, worauf sie sagte „Wenn wir alles Richtig gemacht haben, …“ und küsste mich.

Ich küsste zurück und scheuchte Shirley raus.

Dann lagen wir neben einander und Gesine sagte mir, dass sie keine Pille nehmen würde, noch nie eine genommen hatte, denn sie hatte nur mit einem schlafen wollen. Und mit dem wollte sie Kinder haben. Und das erstere hätte sie jetzt, endlich, erreicht.

Ich frage sie, wie die Chancen für ein Kind nach dieser Nacht stehen würden, und sie sagte „Nicht schlecht. Aber wir haben ja noch viele weitere Nächte“ und küsste mich wieder.

Es klopfte an der Tür. Mama steckte den Kopf rein und sagte, dass wir aufstehen müssten.

Am Folgetag war der Termin wegen Shirley. Ob wir sie mit nach Deutschland nehmen dürften.

Bei der zuständigen Sachbearbeiterin zeigte ich die Unterlagen, inklusive die unserer Hochzeit. Ich sagte auch, dass meine Frau, als Lehrerin zurück müsse, und ich und Shirley, nachdem meine Arbeitszeit in Australien zu Ende sei, nach Deutschland fahren würden. Unsere Adressen würden wir ihnen immer zukommen lassen.

Ich fragte die Sachbearbeiterin auch, wie es mit einer offiziellen Adoption von Shirley durch Gesine und mich sein würde. Welche Bedingungen wir nach australischem Recht erfüllen müssten. Shirley sah bei dieser Frage hoch und fragte dann laut, ob, nach einer Adoption, wir beide, ihre echten Mom und Dad wären. Gesine strich Shirley über den Kopf und sagte „That’s the Idea, darling“.

Die Sachbearbeiterin fragte Gesine noch, wie lange sie noch bleiben könne, und uns, wo Shirley wäre, wenn wir wegen der Arbeit nicht um sie kümmern könnten. Hier sagte Gesine, dass sie mit acht auf das Gymnasium kommen würde, vorher aber noch von ihren Schwiegereltern und ihrer Mutter betreut werden würde. Auch, dass ihre Schwiegereltern, meine Eltern, im Moment mit in Australien seien.

Der Papierkram dauerte zwei Wochen. Dann waren Gesine und ich auch rechtlich die Eltern von Shirley, Gesine musste zurück, meine Eltern blieben noch hier.

Nach zwei Monaten war meine Arbeit in Australien beendet. Ich verabschiede mich von allen Freunden und fuhr mit Shirley noch einmal zu allen ihren Lieblingsplätzen.

Ich verschiffte alle Sachen, die ich von Australien nach Deutschland mitnehmen wollte und meine Eltern, Shirley sowie ich flogen nach Deutschland.

Am Flughafen wurden wir von zwei strahlenden Frauen abgeholt, Oma und Gesine. Als Shirley Gesine sah, rannte sie los und umarmte diese. Dann sah sie hoch und fragte Oma in ihrem putzigen deutsch-Englisch mit Australischem Akzent „Du bist meine Oma?“

„Ja, ich bin Lisa, deine Oma.“

Shirley sah sich dann Mama und Oma an und sagte „Ihr seid doch gleich alt, oder?“

„Fast. Oma-Lisa ist fünf Jahre älter als Oma-Jette.“

Während die sich unterhielten, sagte mir Gesine ins Ohr „Ich habe zwei Nachrichten für dich. Die suchen im Ort jemanden für die IT und ich bin schwanger“

Ich sah sie an und küsste sie. Dann nahm ich sie in die Arme und wirbelte sie herum.

Shirley sah das und fragte „Was ist jetzt?“

„Du bekommst ein Geschwisterchen“ sagte Oma-Lisa.

„Toll, ein Bruder oder eine Schwester?“

„Das wissen wir noch nicht.“

„Kommt Kinder, wie fahren nach Hause.

Wir quetschten uns ins Auto und fuhren zu uns nach Hause. Gesine sagte, dass sie am nächsten Tag wieder nach Buxtehude müsse, und dass ich zum Vorstellungsgespräch mitkommen solle.

„Und Shirley?“

„Die lassen wir bei den Großeltern. Dann könne die üben, Enkel zu verwöhnen“

Ich bekam eine Zusage für den Job in Buxtehude, bräuchte dafür aber noch die Bestätigung, dass ich meinen alten Job gekündigt hätte. Dieses sicherte ich ihnen für die nächsten Tage zu.

Dann gingen wir zur Schule, wo ich Gesine ablieferte. Es war grade große Pause, und ich sagte laut, so dass die Kinder es hören konnten „So Trudchen, sei lieb zu den Kindern und ärgere die Lehrer nicht so. Ich hol dich nach der Schule wieder ab.“ Sie musste lachen. Die Kinder guckten erst komisch, und als wir uns küssten, bekamen sie mit, dass ich der Mann ihrer Lehrerin war. Den, den sie im Urlaub geheiratet hatte.

Ich sah einige neidische Blicke, als ich so küsste, bis sie mich weg drückte „Peter, ich muss, sonst komm ich zu spät und bekommen einen Eintrag im Klassenbuch.“ Worauf auch die letzten Schüler, die noch da waren, lachen mussten.

Zum Schulschluss holte ich sie ab und küsste sie noch einmal. Meine Ausrede war, dass ich sie so lange nicht geküsst hätte. Worauf sie mich zurück küsste.

Dann gingen wir Hand in Hand zu ihrer Wohnung. Eine große Wohnung. Auf die Frage, weshalb sie so groß sei, sagte sie mir „Damit mein Mann und unsere Kinder Platz haben. Kennst du meinen Mann?“

„Du meinst den Flegel, der dich Jahre hat warten lassen?“

„Ja genau, diesen Flegel“

Nach einer Nacht und wenig Schlaf mit Gesine verabschiedete ich mich um zu meinen Eltern zu fahren. Die hatten in den Tagen groß für Shirley eingekauft. Ich musste noch einmal weg, zur Firma, um dort zu kündigen. Die Leute waren nicht so erfreut, ich hatte aber im Vertrag die Möglichkeit, nach Ablauf meiner Australienzeit zu kündigen. Das war eher gedacht, für den Fall, dass ich unten bleiben wollte, aber ich nutzt das eben jetzt, um nach Buxtehude zu wechseln.

Ich wurde von vielen gefragt, was ich denn in Buxtehude wolle, worauf ich sagte „Ich will zu Tante Trude nach Buxtehude, da werde ich reich und meine Kinder glücklich“

Die ehemaligen Kollegen guckten komisch, bis ich ihnen sagte, dass ich in Australien ein Kind geerbt und geheiratet hätte. Beim „Kind erben“ guckten sie noch komischer.

Als ich ihnen sagte, dass ich der Vormund der Tochter einer verstorbenen Freundin geworden war, konnten sie das dann doch etwas besser verstehen.

Und dass ich meine Liebe in Australien wiedergetroffen und dort auch geheiratet hätte. Und diese wohne und arbeitete eben in Buxtehude.

Ich fuhr zurück zu meinen Eltern, packte Kind und Sachen ein, und fuhr zwei Tage später nach Buxtehude.

Nachdem wir dort waren und ausgeladen hatten, fragte ich Shirley, ob wir Mama überraschen wollten. Sie war begeistert. Wir warteten also am Schultor, und als Gesine raus kam, rannte Shirley auf sie zu und rief „Mama“, Gesine sah den Wirbelwind, und griff sie sich.

Ich nahm Gesine in den Arm und wir gingen nach Hause. Shirley tanzte um uns rum.

Plötzlich riss ich Gesine an mich und küsste sie. Ich war glücklich. Meine geliebte Frau und ein Kind, das uns liebte. Was kann man sich denn mehr wünschen?

Zwei Kinder?

Das Zweite war ja unterwegs.

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Diese Sexgeschichte wurde von Rafe_Cardones veröffentlicht.

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