MARIA

Veröffentlicht am 21. Mai 2022
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Johannes fragte mich letztens, ob ich ihn und seine Frau mal in einen Swinger-Club begleiten würde.

Er sah mich an und sagte „Nein, du bekommst Johanna auch im Club nicht. Such dir deine eigene Frau.“

„Schade“ konnte ich da nur sagen.

Johanna, die Ehefrau meines besten Freundes Johannes, war wirklich ein scharfer Zahn, aber nicht wirklich das, was ich im Bett haben wollte.

Wenn ich so bedachte, was Johannes alles erzählte, was seine Frau von ihm verlangte, vielen Dank.

Eine Frau, die so aussah wie Johanna, würde ich nehmen, eine mit einem Verhalten wie diese, auf keinen Fall. Und so bestand für Johannes keine Gefahr, dass ich versuchen würde, ihm seine Frau auszuspannen.

Der Termin, den Johannes vorgeschlagen hatte, lag noch drei Wochen in der Zukunft. Es war ein Freitagabend, der Freitag an sich wäre mein letzter Arbeitstag vor meinem Sommerurlaub. So wäre der Besuch sicher ein angenehmer Auftakt zum Urlaub.

Im Urlaub wollte ich mal wieder die Familie besuchen. Ich hatte schon seit drei Jahren keinen Kontakt mit meiner Schwester mehr gehabt. Auch unsere Eltern fragten mich immer, ob ich etwas von Maria gehört hatte. Doch weder von Maria, noch ihrem Mann oder den beiden Kindern hatte ich etwas gehört.

So wollte ich erst einmal meine Eltern besuchen und dann meine Zeit damit verschwenden, meine Schwester mit Anhang zu suchen.

Zuerst war aber erst einmal der Tag im Club dran. Johannes fragte mich noch, ob ich nicht eine Frau hätte, die ich mitnehmen wolle, doch ich hatte zurzeit keine.

Am Vormittag des Besuchstages rief Johanna mich im Büro an und sagte, dass sie eine Frau für mich gefunden hätte. Wild, aber nicht so wild wie sie. Groß, aber nicht so groß wie ich. Dicke Titten, aber nicht so dicke wie Dolly Buster. Also genau das, was ich mir immer gewünscht hätte.

Johannes hatte das gehört, da seine Frau ihn angerufen hatte und er sein Telefon im Büro laut gestellt hatte, so dass ich zuhören konnte.

Er stimmte Johanna zu, das ich mein Gesicht, wie erwartet verzogen hätte. Die beiden machten sich immer über meinen Frauengeschmack lustig.

Sollten sie doch.

Nach der Arbeit verschwand ich noch einmal nach Hause, wir hatten uns vor den Club verabredet.

Als ich dort ankam, saß Johanna an einem Tisch vor dem Club, und wurde von einigen Männern umschwärmt. Johannes saß am Nachbartisch und beäugte diese Männer. Er wollte wohl wissen, wen seine Frau sich aussuchen würde.

Ich kam zu Johanna und küsste sie leicht auf die Wange.

Lustig waren die Reaktionen der brunftigen Männer. Plötzlich kamen sie erst näher. Als sie aber merkten, dass Johanna mich nicht abwies, sondern ebenfalls küsste, zogen sie sich, teilweise etwas enttäuscht, zurück.

Johanna lachte leise über dieses Verhalten.

Sie sah dann Johannes an und wir drei machten und auf den Weg zum Eingang, auf diesem Weg sagte Johanna mir noch, dass die Frau, die sie für mich ausgesucht hatte, schon vorgegangen wäre.

„Klaus, die ist wirklich etwas wild. Erobere sie dir, und du hast eine Frau fürs Leben.“

Ich sah Johanna an. Ich soll mir eine Frau erobern, die alleine in einen Swingerclub ging, ohne auf ihren Begleiter für den Tag zu warten?

Johanna zuckte nur mit der Schulter.

Im Club wurden wir getrennt. Johanna wurde von einer jungen Frau zu den Damenumkleidekabinen geführt, Johannes und ich von einer älteren Frau zu der Umkleidekabine der Männer.

Als wir Männer in den Club kamen, sahen wir, dass die Frauen Masken trugen. Wir Männer nicht. Johannes und ich sahen uns an und begaben uns jeder einzeln auf die Jagd nach einer Frau, die wir uns vornehmen könnten.

So manche Frau lächelte mich an und machte eindeutige Zeichen, doch ich wollte erst einmal das Angebot studieren.

Eine Frau, die mir mehr als eindeutige Zeichen machte, war wohl Johanna. Doch ich ging weiter durch den Club.

In verschiedenen Räumen sah ich Pärchen, die es miteinander trieben, nur selten aber das, was in den Köpfen der Menschen ablief, wenn sie ‚Swinger-Club‘ hörten.

Eine Frau mit mehreren Männern. Dieses sah ich wirklich nur einmal.

Doch dann sah ich eine andere Frau, die es so wild trieb, dass es Männer gab, die hinter ihr Schlange standen, sowie andere die vor ihr standen, denn sie wollte von vielen genommen werden. Sie stand auf allen vieren und streckte ihren Kopf vor, so dass die Männer, einer nach dem anderen, sie in ihren Mund ficken konnten.

Die meisten spritzen wohl. Ich sah mir das Minuten lang an, denn ich war fasziniert und abgestoßen von dieser Frau.

Andere ficken sie von hinten. Und auch die spritzten einer nach dem andern in sie hinein. Keinen schien es zu Ekeln, dass er seinen Schwanz in eine Fotze schob, aus der das Sperma andere Männer floss.

Im wahrsten Sinne des Wortes floss.

Wenn es eine kleine Pause gab, schluckte sie und bat dann nach mehr. Und in ihrem Bitten hörte man, dass sie immer noch unbefriedigt war.

Sie war vollgesudelt mit Sperma und unbefriedigt.

Diese Frau tat mir leid. Richtig leid.

Ich ging weiter durch den Club. An einer Stelle traf ich eine schnucklige Rothaarige, die mich anlächelte, und mit der ich mich einige Zeit in einem freien Zimmer vergnügte.

Wer diese Rothaarige war, wusste ich nicht. Ihr Gesicht sah ich durch die Maske ja nicht komplett.

Zum Schluss küsste sie mich leicht und sagte geheimnisvoll „Vielleicht sieht man sich wieder.“

Ich vertrieb mir die Zeit an der Bar und palaverte mit mehreren Männern und auch Frauen. Wir zogen uns gegenseitig mit unseren sexuellen Höchstleistungen auf, die erkennbar erschwindelt waren, bis ich mich mal wieder auf eine Runde durch den Club machte.

In dem Zimmer, in dem die schon erwähnte Frau von den Männern genommen worden war, sah ich sie alleine. Sie lag auf der Seite und weinte leise. Ich setzte mich neben sie und fragte leise „Na, Kleine, was ist?“

Sie sah zu mir hoch und sagte „Ich benehme mich wie die schlimmste Hure, und doch bekomme ich keinen Höhepunkt.“

Sie legte ihren Kopf wieder in ihre Hände und weite.

So setzte ich mich neben sie und nahm sie vorsichtig in die Arme. Sie war immer noch besudelt, aber da machte mir zu dieser Zeit nichts aus. Das war hauptsächlich Eiweiß, das man abwaschen konnte, doch diese Frau brauchte Hilfe.

sie lag in meinem Arm und heulte lauter.

Immer, wenn ich ihr mit einen Hand über ihren Kopf strich, ging es wieder los.

So saßen wir lange nebeneinander. Ich hatte meinen Arm um ihr Schultern gelegt und sie heulte mich an.

Dabei sah ich mir die Frau an.

Was hatte Johanna gesagt?

Wild, aber nicht so wild wie Johanna. Wobei sie wohl wilder gewesen war. Denn das, was diese Frau gemacht hatte, war etwas, was ich mir bei Johanna nicht vorstellen konnte.

Groß, aber nicht so groß wie ich. Ja, diese Frau war groß. Ich hatte sie noch nicht stehend gesehen, aber es fühlte sich, so wie sie in meinen Armen lag, an, als wenn sie ungefähr so groß wäre wie ich.

Und wenn ich an ihr runter sah, konnte ich das „Dicken Titten, aber nicht so dick wie Dolly Buster“ hören, das Johanna gesagt hatte.

War das die Frau?

Egal, wichtig war, dass sie sich beruhigte. Dass sie das Gefühl hatte, sie wäre nicht der letzte Dreck.

Ich war in meiner ‚Jungfrauen-Retter Stimmung‘, wobei sie eines garantiert nicht war. Jungfrau.

Sie hatte aufgehört zu heulen, und so fragte ich „Kommst du mit?“

„Wohin?“, fragte sie.

„Unter die Duschen, ich glaube, du bist etwas bekleckert worden.“

Sie sah an sich herunter und auf das Sperma, das an ihr klebte. Dann sah sie zu mir und sagte „Du wohl auch. Komm, wir waschen uns.“

Wir waren vor dem einen Duschraum, wo man die Wahl zwischen einer Gruppendusche und einer Dusche für zwei hatte. Sie sah kurz zu mir und fragte „Nur wir?“

Zu meinem Nicken sagte „Danke, du bist ein wahrer Gentleman.“

Im Duschraum legte sie ihre Maske ab, dann stellte sie sich unter die Dusche und stand mit dem Rücken zu mir, während das Wasser auf die runterplatterte.

Ich griff nach der Seife und fing an, die Frau, die vor mir stand, zu waschen.

Ich wusch ihr erst den Rücken.

Die Frau, die hatte ihre Arme hochgehoben, schnurrte vor Vergnügen, als ich ihr den Rücken wusch. Ich wusch ihr den Hintern, dabei griff ich nach einem Schlauch, der an der Seite angebracht war, und bei dem man auch Wasser andrehen konnte.

Diesen Schlauch schob ich gegen ihr Arschloch und ließ Wasser auf dieses fließen.

Sie Legte ihre Arme an die Wand und strecke mir ihren Hintern entgegen.

„Spül mich aus.“

Ich führte ihr diesen Schlauch in ihren After und spülte all den Samen, der in ihr war, hinaus.

Dann entfernte ich den Schlauch und wusch sie weiter.

Ich griff um sie und wusch ihre Brüste. Brüste schön dick und groß, schon fest und Handlich. Mit Brustwarzen, die sie schnurren ließen, wenn sich in diese leicht kniff.

Ich lehnte sie gegen die Wand und wusch ihren Schambereich. Als ich nach den Schlauch griff, hörte ich „Ja, spül mich da auch aus. Wasch mich, dass ich sauber bin.“

So spülte ich sie auch vorne vorsichtig aus, ihr Unterkörper zitterte dabei. Ich fühlte ihre Beine zitterten, doch ich hörte kein Geräusch von ihr.

Als ich dann den Schlauch aus ihrer Vagina zog, stöhnte sie leise „Danke, ich bin sauber.“

Ich räumte alles zur Seite und drehte mich zu ihr um. Sie legte ihre Arme um mich und zog mich an sich. Jetzt konnte ich der Frau, die ich gewaschen hatte, das erste Mal ins Gesicht sehen.

„MARIA“ rief ich, sie sah mich an und sagt „Hallo Klaus, danke für deine Fürsorge.“

Dann beugte sie sich vor und küsste mich.

Ich hatte meine Schwester in den Armen. Meine Schwester, in meinen Armen.

Und es fühlte sich schön an. Eine Frau zu halten, so eine Frau zu halten.

Wir ließen das Wasser auf uns regnen und ich sah sie an. Bis sie mich wieder küsste.

„Danke Klaus. Du bist der erste, der mich als Mensch sieht, nicht als fickbare Frau.“

„Maria, was ist los?“

Sie sah ich lange an und sagte „Das ist zu lange, um es dir unter der Dusche zu erzählen. Wollen wir irgendwo hingehen, wo wir reden können?“

Ich sah sie an und fragte „Wo sind die Kinder?“

Doch sie schüttelte den Kopf.

„Maria, deine Kinder?“

„Nicht Klaus, bitte.“

Ich drehte das Wasser ab, im Vorraum gab es Handtücher, mit denen wir den jeweils anderen abtrockneten.

Dann zogen wir zu den Umkleidekabinen. Ich gab Maria bei den Frauen ab und zog mir meine Straßenkleidung an.

Dann wartete ich auf sie, die kurze Zeit später zu mir kam.

Ich legte meinen Arm um sie und wir gingen langsam aus dem Club, die Straße entlang und spürten nur den anderen Menschen.

Als wir bei mir zu Hause waren, setzte sie sich aufs Sofa.

„Also Klaus, wie geht es dir?“

„Mir geht es gut, ich habe ab Montag Urlaub und wollte zu den Eltern.“

Maria verzog das Gesicht. Aber nicht, weil sie das nicht gut fand, sondern, weil sie daran dachte, was sie verloren hatte.

„Dann wollte ich nach meiner Lieblingsschwester und ihrer Familie suchen.“

Sie sah mich wie ein Reh im Scheinwerferlicht an. „WAS?“

„Ich wollte dich und die Kinder suchen.“

Maria schlang wieder ihre Arme um mich und fing wieder an zu weinen.

Nach langer Zeit konnte ich mich befreien. Sie legte sich, ihren Kopf in meinen Schoß, und fing dann doch an, zu erzählen.

Ihr Mann Bernd hatte sie vom Weg abgebracht. Er hatte einmal einen Gangbang veranstaltet, der sie so erregte, dass sie so etwas immer wieder machen wollte.

Maria sah zu mir und sagte „Stell dir mal vor. Immer wieder. Nach kurzer Zeit war das aber uninteressant.

Dann besorgte er Drogen, ich merkte nicht, wie ich davon, und vom Sex, abhängig wurde. Nach kurzer Zeit verkaufte er mich an Freunde und Geschäftspartner. In Edelclubs und teuren Bordellen.

Zuerst erregte das mich, doch dann wurde das immer langweiliger.“

Maria sah zu mir hoch.

„Ich war eine billige Hure geworden. Die Kunden zahlten an Bernd viel Geld, aber eigentlich war ich nur billig.

Und eines Tages verlor ich die Kinder. Ich hatte mich nicht um sie gekümmert, und nachdem ich sie das dritte Mal nicht aus dem Kindergarten abgeholt hatte, haben die sie an die Jugendfürsorge übergeben.

Die haben dann per Gerichtsbeschluss mir und Bernd jeden Umgang verboten.

Das war dann das Ende.

Ich wollte nichts mehr, ich habe alles mit mir machen lassen. Auch Bernd hat sein Interesse an mir verloren.

Ich vegetierte nur noch vor mich hin.

Gelegentlich bekam ich einen Freier, und einer nahm mich heute mit in den Club hier.

Zuerst erregte der Club mich, doch die Männer, die nur spritzen wollen, denen der Zustand der Möse, des Mundes oder des Arschloches, in das sie spritzen, vollkommen egal waren, ließen mich wieder verzweifeln.

Und dann kamst du.“

Sie sah mich lange an. „Danke Klaus.“

Ich sah meine Schwester an, und verdammte mich, dass ich mich nicht mehr um sie gekümmert hatte.

Ich machte ihr ein Bett in meinem Arbeits-, sprich Gästezimmer, und wir gingen beide ins Bett.

In der Nacht kam jemand zu mir in mein Bett und legte sich neben mich.

Ich wachte manchmal auf und konnte nur spüren, dass jemand neben mir lag, sowie ihre Hand, die auf meinem Arm oder meiner Schulter lag.

Als ich am Morgen aufwachte, lag ihre Hand auf meiner.

Ich bewegte meine Hand leicht, ihre griff nach mir und drückte meine Hand leicht. Dann rutschte ihre Hand von meiner hinab.

Ich stand vorsichtig auf und sah in mein Bett, in dem meine Schwester lag und schlief.

Nachdem ich meine Morgentoilette gemacht hatte, zog ich mich an und überlegte. Frühstück für zwei, oder nicht?

Ich sah Maria lange an und beschloss, ein schönes Frühstück zu machen. Dafür musste ich so einiges, was ich für den Sonntag und folgenden Montag vorgesehen hatte, opfern. Da es aber Sonnabend war, hatte ich ja Zeit, neues einzukaufen.

Der Kaffee gurgelte durch die Maschine, die Eier waren grade fertig gekocht, als sie verschlafen in die Küche kam.

„Hu, wo bin ich?

Sie sah auf den Tisch und fragte „Frühstück, für mich?“

Sie wollt sich gleich setzten, doch ich verwies sie der Küche und in das Bad.

Als sie aus diesem kam, zog sie die Sachen, die ich für sie vorgesehen und auf mein Bett gelegt hatte, an.

„Klaus, das Hemd und die Hose, wie siehe ich denn darin aus?“

Ich sah sie mir an, und das, was ich sah, gefiel mir.

Eine Frau, aber keine, die sich sexuell anbot, sondern eine, die sich ihrer Schönheit bewusst war und diese nur andeutet.

Und das alles mit Kleidung, die ihr nicht gehörte. Da wir aber fast gleich groß waren, aber doch passte.

Nur das Hemd war ein Sonderfall. Das hatte ich mir mal eine Größe zu groß gekauft. Bei meinen Hemden würden ihre schönen Brüste sie wieder zu sehr als Sexobjekt erscheinen lassen.

„Maria, du sieht super aus. Komm, Frühstücken.“

Sie kam, sah und setzte sich an den Platz, den ich für sie gedeckt hatte „Brüderchen, das wär doch nicht nötig.“

„Doch, du bist heute mein Gast, und der bekommt ein Frühstück, das ihm schmeichelt.“

Wir aßen unser Frühstück, ohne etwas zu sprechen. Nur zum Schluss fragte sie „Hat es dich gestört, dass ich in dein Bett gekommen bin?“

„Nein Maria, das war schön, vertraut, aber doch distanziert. Liebevoll und einfach nur schön.“

Sie sah mich lange an und sagte dann „Ich hatte zuerst Angst, du würdest es als Anmache verstehen. Dass ich dich haben wollte.“

Ich sah Maria lange an und spürte eine Vertrautheit, wie ich sie mit noch keiner Frau gespürt hatte.

Sie saß an meinem Frühstückstisch, als wenn sie dort hin gehörte, nicht wie meine Schwester.

Mist, was dachte ich da nur.

Nach dem Frühstück saßen wir auf dem Balkon und sahen in die Welt. Maria lehnte leicht an meiner Schulter.

Es war schön.

Sie fragte mich dann „Du willst zu den Eltern?“

„Ja“

„Soll ich mitkommen?“

„Willst du?“

Es dauerte einige Zeit, bis sie sagte „Noch nicht.“

„Dann bleibe hier.“

„Hier?“

„Ja, hier.“

„Danke, Klaus.“

Zum Mittag lud ich sie in mein Lieblingsrestaurant ein. Sie hatte immer noch meine Sachen an und sah einfach nur nach einem aus: Einer selbstbewussten Frau.

Nach dem Essen sagte sie, das sie noch ein paar Sachen aus ihrer alten Unterkunft holen müsse, und ob ich sie begleiten können.

Dabei sah sich mich ängstlich an. „Was ist Maria?“

„Der Lude will mich sicher nicht gehen lassen.“

„Warum?“

„Er ist der Meinung, ich bin seine.“

„Wie kommt er darauf?“

Maria sagte leise „Ich vermute, Bernd hat da was mit zu tun.“

„Ich bin dabei, und notfalls bekommt er eins auf die Nase.“

So fuhren wir zu ihrer alten Unterkunft. Ich kannte die Gegend, hier gab es immer wieder Streit mit gewissen Menschen.

An der Tür stand eine Frau, die uns erst nicht rein lassen wollte „Du?“ fragte sie Maria.

„Lass mich Lucy, ich ziehe aus.“

„Tom wird das nicht gefallen. Er ist oben, mit Crash.“

Maria zuckte zusammen „Crash? Was will der hier?“

Lucy sagte etwas wie „Dich mitnehmen.“

Maria sah mich wieder ängstlich an, doch ich bedeutet ihr, weiter zugehen.

Im Haus führte sie mich zu dem Zimmer, in dem wie gelebt hatte. In einem Zimmer, in dem fünf obdachlose Säufer lebten, war es wohl sauberer.

Sie packte ihre Sachen und wollte grade aus der Tür, als dort jemand erschien.

Ich stand im Zimmer an die Wand neben der Tür gelehnt.

„Hallo Maria, schön dich zu sehen.“

„Ha – ha – hallo Tom.“

„Was machst du hier?“

„Ich ziehe aus.“ Maria sah ängstlich zu mir.

„Nix da, ich habe dich an Crash abgegeben.“

„Wirklich?“, fragte ich.

Tom sah zu mir und fragte „Und wer ist das? Dein neuer?“

„Ja“, sagte Maria leise.

„Ohne dass ich eine Abfindung bekomme, bekommt er dich nicht.“

Ich sah zu Tom „Was Tom, du betreibst Menschenhandel?“

„Welcher Witzbold bist du denn? Natürlich.“

„Ich bin dein übelster Albtraum, wenn du mich und Maria nicht gehen lässt.“

„DU? Ist ja lächerlich.“

„Nein, nicht ich, Crash wird dir das Leben zu Hölle machen. Wenn er dich, als Knast-Pate, an andere im Knast verkauft.“

Tom sah mich an und fing an zu lachen. Er zeigte mit einer Hand auf mich und lachte einfach nur.

Da kam Crash aus dem Nebenzimmer.

„Was ist hie denn so lustig?“

„Er … er … er .. will dich in den Knast stecken. Huuhuuhuuuuuuuuhahahaaaa“

Tom konnte sich nicht einkriegen, bis er das Gesicht von Crash sah, der mich nur anstarrte.

Damit wurde Tom schlagartig ruhig.

Crash sagte nur zu mir „Geh, nimm sie und ihren Kram mit, aber geh.“

Maria sah mich nur an, griff nach ihren Sachen und lief mir hinterher. Lucy, die noch an der Tür stand, fragte „und Crash?“

Doch wir artworteten nicht.

Später im Auto fragte Maria „Klaus, was war das?“

„Seit wann ist Crash so weit oben?“

„Seit zwei Monaten, da hatte jemand die Spitze vom Kartell abgesägt.“

Maria sah mich an „DU?“

„Na ja, nicht nur ich. Aber ich war dabei, und Crash kam nur knapp mit seinem Leben davon.“

„Bei was?“

„Beim Versuch seines Chefs, ihn umzulegen, als er merkte, dass Crash ihn verraten hatte. Es gab ein großes Loch in der Tür, durch die Crash verschwinden konnte.

Leider hatte mein Chef beschlossen, Crash noch einmal davon kommen zu lassen, doch er hatte mich gesehen, und wusste, dass er noch einmal nicht davon kommen würde.“

„Und das hier? Hast du dich schmieren lassen?“

„Ich? Ich habe doch nichts zu Crash gesagt. Und ich habe nicht von ihm verlangt. Und wenn wir zu Hause sind schreibe ich einen Bericht.“

„Und?“

„Und darin werfe ich Crash vor, versucht zu haben, mich zu bestechen. Als Zeuge wird das Band beigelegt.“

„Band?“

„Aus der Kamera. Du glaubst doch nicht, ich gehe ohne Sicherung in so eine Räuberhöhle.“

„Und was hast du mit mir vor?“

„Mit dir?

Dass es dir gut geht, und dass du den Eltern erzählst, was mit dir passiert ist.“ Ich sah sie an „Sobald du es für Richtig empfindest.“

Wir waren fast wieder bei mir, als Maria fragte „und die Kinder?“

Ja, ihre Kinder, zwei freche Vierjährige, als ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Die müssten bald zur Schule kommen.

„Was willst du?“

„Das es ihnen gut geht. Ich will sie sehen, aber ich will sie nicht für immer verlieren. Das Gericht hatte gesagt, ich könne, wenn ich ein normales Leben führen würde, es noch einmal Probieren.

Ich und ein normales Leben? Mit wem?“

Sie sah auf die Straße.

Wir standen vor dem Haus, in dem ich meine Wohnung hatte, und sie sagte „Ich komm doch von Bernd nicht los, und so nimmt mich keiner. Selbst, wenn ich wieder ’normal‘ bin.

Doch wann bin ich das?“

„Komm Kleine, einen Schritt nach dem anderen.

Brauchst du Kleidung?“

„Für was? Ich verlasse deine Wohnung nie wieder.“

„Das wird nicht gehen. Ich ziehen in zwei Monaten um.“

Sie sah mich erschrocken an. „Wohin, Klaus?“

„Ich habe mir am Standrand ein kleines Haus gekauft.“

Sie sah mich an „Woher hast du das Geld?“

„Ich arbeite und hatte keine Frau, die es ausgeben konnte.“

„Und jetzt?“

„Mal sehen.“ Ich gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. Dazu hatte ich ihren Kopf zu mir gedreht.

Sie hob ihren Kopf, um mir in die Augen zu sehen, und das, was sie sah, schien ihr zu gefallen.

„Danke Klaus.“

Wir kauften dann wirklich noch Wäsche für sie. Unterwäsche und Oberbekleidung. Hier musste ich sie gelegentlich bremsen, denn sie wollte Sachen kaufen, in denen sie wie ein altes Hausmütterchen aus dem letzten Jahrhundert aussah.

Ich verließ sie nach einem lustigen Sonntag, in dem sie mich immer wieder aufzog, weil ich sie ganz normal behandelte.

Das war für sie wohl nicht so normal.

Als ich am Montag zu unseren Eltern fuhr, bat sie mich noch einmal, denen nicht zu sagen, wo sie sei, und auch nichts darüber, dass sie die Kinder verloren hatte.

In den beiden Nächten, der zum Sonntag und der zum Montag schlief sie wieder bei mir im Bett, und ich schlief wie auf Wolke 7.

Ich träumte davon, dass meine Schwester meine Geliebte, meine Frau würde.

Das ging doch nicht.

Die Woche bei unseren Eltern war schwieriger, als ich gedacht hatte. Denn sie wollten immer wieder, dass ich meine dienstlichen Kontakte spielen ließ, um Maria zu finden.

„Das kann doch nicht so schwer sein. Eine Frau mit zwei kleinen Kindern, eine Frau, die so lang ist, wie Maria. Das muss doch ganz einfach sein.“

Ich versprach immer wieder, dass ich mich um sie kümmern würde.

Oh ja, das würde ich machen. Doch dass ich unsere Eltern belügen musste, war schwer.

Als ich wieder zu Hause war, erzählte ich Maria von unseren Eltern und ihren Forderungen. Sie lachte immer wieder, auch wie ich versucht hatte, meine Haut zu retten.

„Und, wirst du sie suchen?“

„Nein.“

„Du hast deinen Eltern doch versprochen, dich um deine Schwester zu kümmern“ Maria sah mich fragend an.

„Und das werde ich auch machen. Nur suchen werde ich nicht, denn ich habe sie ja schon gefunden.“

Sie lachte und setzte sich auf meinen Schoß.

Ich hatte auf dem Sofa gesessen, Maria gegenüber in einem Sessel.

Nun saß sie auf mir, legte ihre Arme um mich und lachte mich an.

„Maria, was machst du?“

„Ich machen meinen Mann an.“

„Maria, ich bin dein Bruder.“

„Egal, du bist der einzige, der nicht einfach an meinen Körper will.“

Sie sah mich an. „ODER KLAUS? Ich bin deine Schwester.“

„Und warum machst du mich dann an?“

„Weil ich dich will, du Dummkopf.“

„Ich bin dein Bruder.“

„Das ist ja das Schöne. Ich kann ihn mir immer wieder nehmen, ohne dass er mich rausschmeißen kann. Denn welchen Grund sollte er haben?

Das ihn seine Schwester sexuell auslaugt?

Das kann er doch keinem Erzählen.“

Sie beugte sich weiter vor und küsste mich da erste Mal voll auf den Mund und richtig lange.

Dann sah sie mich an. Denn ich hatte zurück geküsst.

„Klaus?“

„Ja, Schwesterchen?“

„Was war das?“

„Ich bin geil auf dich.“

„Du willst was?“

„Dich ficken, dich vögeln, dich lieben.“

„Seid wann?“

„Seit ich dich weinend im Club gefunden habe.“

Sie sah mich an und sagte „Hilfe, der Mann unter mir ist ein Perverser. Der geilt sich an weinenden Frauen auf. Was soll ich machen?“

Ich sah sie lange an.

„Maria?“

„Ja?“

„Darf ich mit dir schlafen, darf ich dich lieben?“

Sie sah mich an und sagte nur „Ja.“

So hob ich sie hoch und trug sie in mein, unser, Schlafzimmer.

Hier zog ich sie aus, anschließend sie mich, und dann fielen wir über einander her.

Das war keine Liebe, das war purer Sex. Wir waren auf den anderen so heiß, dass es nicht mehr ging.

Nach der ersten Runde sahen wir uns an und lachten.

Dann schliefen wir wirklich in den Armen des anderen ein.

In den folgenden Wochen gewöhnten wir uns aneinander. Sie sich an meine Eigenheiten, ich mich an ihre.

Das war nicht immer einfach, es funktionierte aber.

Während der Arbeit ließ ich eine Suche nach ihrem Ehemann Bernd laufen. Es dauerte einige Zeit, bis ich eine Spur hatte.

Der liebe Ehemann war auf der Straße des Lebens falsch abgebogen und hatte sich in schlechte Gesellschaft begeben.

Er versuchte sein Glück mit den verschiedensten krummen Geschäften und fiel mehr dabei auf die Nase. Dabei machte er sich bei den hohen Tieren unbeliebt, da nichts wirklich funktionierte.

Kurz bevor ich mit Maria in mein kleines Häuschen umzog, hatte ich ihn dann. Er war grade mal wieder dabei, ein krummes Ding zu drehen, das zum Schluss wieder schief ging.

Dabei wurde er von den Leuten, die er schon so oft enttäuscht, oder gar ausgenommen, hatte, umgelegt.

Den Auftrag dazu hatte Crash erhalten. Der hatte, nachdem ich ihm Maria abgenommen hatte, auch nicht mehr so viel Glück gehabt. Das konnte eventuell damit zusammenhängen, dass Maria so einiges wusste, was wir gegen die verwenden konnten.

Es war nichts Gerichtsfest, aber als Anhaltspunkt für Ermittlungen reichte es immer wieder.

Also war Crash bei seinen Bossen nicht mehr so gerne gesehen und sollte ihnen einen Gefallen tun.

Der Gefallen war Bernd umzulegen.

Dumm für Crash war, dass wir genau zu dem Zeitpunkt auf der Matte erschienen, als er die Tatwaffe loswerden wollte.

Sie war sogar noch warm.

Crash dachte, wir hatten die Informationen von Tom, und so verpfiff er Tom mit Sachen, die wir so nicht wussten, Nicht offiziell und nicht verwertbar.

Crash und Tom landeten am Ende im gleichen Knast. Der Unterschied zu dem, was ich Tom angedroht hatte, war nur, dass keiner der beiden in diesem Knast der Pate war.

Maria hatte unseren Eltern, nachdem sie mir mit in das Häuschen gezogen war, gestanden, was mit ihr und den Kindern passiert war.

Unsere Eltern kümmerten sich darum, dass sie die Pflegeeltern für die Kinder wurden, und wir besuchten unsere Eltern und Marias Kinder regelmäßig. Fast jedes Wochenende.

Ich lebte mit Maria wie Mann und Frau. Wir waren fast fünf Jahre zusammen, als mich Maria um etwas bat.

Sie fragte mich, als sie nach wunderschönen Sex im Bett lagen, „Klaus, Brüderchen, ich will noch mindestens ein Kind.“

Ich sah sie an und sie führte fort „Von dem Mann, in dessen Armen ich grade liege.“

Ich sah sie an und küsste sie nur.

„Danke Klaus.“

Ich küsste sie ein zweites Mal.

„Zwei? Danke, Klaus. Ich liebe dich.“

„Das sagst du nur so. Weil du an meinem Samen interessiert bist.“

„Genau. Und meinen Eltern erzähle ich dann, dass die Kinder aus einer Samenspende sind.“

Darauf fing ich an, sie zu kitzeln. Maria war sehr kitzelig, und sie bot mir immer ihren Körper an, damit ich aufhörte.

Diesmal nahm ich es nicht an.

Diesmal hielt ich sie nur ganz fest.

Ich wollte die Frau, in die ich mich vor über fünf Jahren verliebt hatte, damals, als sie weinte, nicht mehr loslassen.

Am folgenden Wochenende sah Mama uns an und freute sich. „Endlich, das wurde ja schon lächerlich mit euch beiden.“

Sie stieß Papa an. „Du alter Zausel wirst noch einmal Opa.“

Mama sah Maria an und korrigierte sich. „Mindesten zweimal.“

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Diese Sexgeschichte wurde von Rafe_Cardones veröffentlicht.

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