LISA WUNSCH

Veröffentlicht am 22. Januar 2022
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Kapitel 1 — Mein 19. Geburtstag

Warum? Warum grade er? Okay, er sieht gut aus und … OH GOTT MÄDCHEN, reiß dich zusammen.

Klar, manche Mädchen verlieben sich in Hollywoodstars wie dieser Leo … wie heißt der? Wurscht!

Aber ganz ehrlich, dieser Mann, ist für mich, was das Thema Liebe und Sex betrifft noch Abermillionen Kilometer weiter entfernt, also so ein Filmheini. Doch zeitgleich ist er so nah.

Was? Wer ich bin und wieso ich hier so rum lamentiere, fragt ihr?

Puh, durchatmen …

Mein Name ist Lisa und meine Geschichte beginnt an meinem 19. Geburtstag.

Seit dem letzten Jahr studiere ich Tiermedizin und da die Uni nicht so weit weg ist, lebe ich noch bei meinen Eltern, da es einfach günstiger ist.

Das heißt, „bei“ meinen Eltern stimmt nur zur Hälfte.

Meine Eltern haben vor einigen Jahren ein Doppelhaus gekauft. Links wohnt die Familie, die rechte Hälfte wurde kurz nach dem Kauf von meinem Vater (er ist Architekt) in zwei Wohnungen aufgeteilt, umgebaut und zeitweise vermietet.

Der Plan dahinter war aber schon damals, dass wir Kinder, wenn wir 18 sind, jeder eine der Wohnung beziehen, uns mit einem kleinen Beitrag an den Kosten beteiligen und somit in der Nähe unserer Eltern bleiben können, ohne dass man sich ständig auf der Pelle hockt.

In Bezug auf das, was grade mit mir los ist, muss ich erstmal erzählen, was genau passiert ist.

Ich war nämlich echt sauer! Alle in meiner Familie und meine beste Freundin Jenny, taten so, als wäre heute ein Tag wie jeder andere.

Ja, sie haben mir gratuliert, aber es wirkte so wie: „Ach ja, die kleine Lisa hat schon wieder Geburtstag. Na ja wollen wir es irgendwie überstehen.“

„Toller Geburtstag!“, schrie ich mein Spiegelbild an. „Klasse, Hipp hipp Hurra. Happy Birthday mir selbst!“

Ich stand nur in Unterwäsche vor dem Spiegel in meinem Schlafzimmer und betrachtete meinen Körper um mich von meiner Wut abzulenken.

Wie immer dachte ich: ‚Mh, nicht schlecht was ich da sehe. Runder Apfelpopo, flacher Bauch, feste Brüste, nicht ganz so groß (grade eben B Cup), aber fein. ‚ Bei meiner Größe von 1,62 m, meinen bis zu den Schulter gehenden, leicht gelockten Nuss-braunen Haaren, den grün-grauen Augen und meiner kleinen Stupsnase, war ich ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Tittchen nicht größer sind.

Ich gefiel mir, den Jungs früher in der Schule und heute auf der Uni auch. Aber, na ja … Einen wirklichen Freund hatte ich noch nie.

Nicht das ich schüchtern oder prüde wäre. Sogar meine Kleidung sprach da ein klares Gegenteil aus.

Fast immer Dessous, kurze Röckchen (meine Mutter nennt sie Gürtel mit kleiner Beigabe), enge Tops oder Pullis und wenn möglich offene Ballerinas.

Das Problem ist schlichtweg, dass mir bei den Jungs immer das gewisse Etwas fehlte, um mich an sie zu binden und auch hinzugeben.

Ja, ich bin mit 19 noch Jungfrau, verklagt mich doch!

Okay, Begutachtung beendet, Diagnose: Sexy! Eine wirklich sexy 19-Jährige.

Genau in dem Moment als ich mich vom Spiegel abwendete, klingelte mein Telefon.

Jenny, na toll, denkt sie also doch noch an ihrer „beste Freundin“?

„Suhlner?“, sagte ich gelangweilt. Normalerweise meldete ich mich nicht mit Nachnamen, wenn Jenny anruft, aber jetzt war mir danach sie ein wenig zu ärgern.

„Hey, na Geburtstagskind, wie war dein Tag bisher?“, fragte Jenny, ohne auf meine ungewohnte Meldung einzugehen.

„Herrlich, total klasse“, erwiderte ich genervt, „meine beste Freundin gratuliert mir nur mit einer kurzen Nachricht, meine Familie nur mit einer halbherzigen Umarmung und direkt nach dem Mittagessen, mussten alle ach so plötzlich weg.“

Ich geriet langsam wieder in die alte Wut. „Da ihr ja scheinbar alle keine Zeit für mich habt, werde ich mich jetzt anziehen, rüber ins Pallmanns gehen und mich für jedes Lebensjahr extra besaufen!“

„Oh, nein, das wirst du nicht!“ meinte Jenny entrüstet, „Du mein Schatz, wirst dich jetzt so richtig hübsch anziehen, obwohl wenn es nach mir ginge, wärst du mir ja nackt lieber.“

Ich konnte ihr Grinsen und ihr Zwinkern durch das Telefon spüren, letztes Jahr sind Jenny und ich an ihrem Geburtstag, wir hatten etwas getrunken und da sind wir, na ja in ihrem Bett gelandet (Aber die Geschichte erzähle ich euch an anderes Mal). Jetzt wurde ich doch neugierig.

„Was soll das heißen? Was hast du vor?“ fragte ich sie erstaunt.

„Sei nicht so neugierig“, meinte sie lachend, „mach einfach was ich sagte, ich hole dich in einer halben Stunde ab.“

„Na gut, bis gleich dann.“ Mehr bekam ich nicht raus und wir legten auf.

Was hatte dieses kleine Luder nur vor?

Nun gut, sie hatte mich, ich war neugierig. Okay, eine halbe Stunde, duschen, Haare machen, schminken, anziehen. Sollte machbar sein.

Nach dem Duschen — bei der Gelegenheit habe ich mir auch direkt noch mein Kätzchen rasiert, da ich es lieber glatt mochte, besonders wenn ich mich abends im Bett ein bisschen streichele und dem restlichen „hübsch machen“ stand ich vor meinem Schrank und überlegte, was ich anziehen sollte?

Was immer Jenny auch mit mir vorhatte, es musste wohl etwas mit feiern gehen zu tun haben.

Ich schaute auf meinen Radiowecker. Mist, nur noch knappe 10 Minuten. Also gut, mein weinroter Spitzen-BH mit passendem Tanga, was beides eigentlich mehr betonte als verdeckte, ein ebenso weinrotes, knatsch enges Top (schließlich haben wir Hochsommer, 32 °C im Schatten), mein Lieblingsrock, aus schwarzen Jeansstoff, sowie eine dunkele, leicht durchsichtige Strumpfhose (für Strümpfe war der Rock zu kurz) fanden den Weg an meinem Körper. Komplettiert wurde das Ganze noch durch schwarze Riemchensandalen mit ganz leichtem Absatz.

Nochmal schaute ich in den Spiegel.

‚Holla die Waldfee‘, dachte ich. Wenn ich könnte, würde ich mir jetzt mein Spiegelbild schnappen, es ausziehen, aufs Bett werfen und ihm zeigen, wofür eine Zunge geschaffen wurde. Bei dem Gedanken merkte ich, wie es in meinem Unterleib leicht zu kribbeln begann und ich schon ein bisschen feucht wurde. Ich bin nicht lesbisch, aber seit dem Ereignis mit Jenny letztes Jahr, merkte ich, dass mir doch beide Seiten der Medaille gut gefielen.

Ich überlegte noch, ob ich schnell den altbekannten Fingertanz aufführen sollte, da klingelte es auch schon an der Tür.

„Hi, alles Liebe zum Geburtstag!“, rief Jenny, umarmte und küsste mich auf die Wange. „Jetzt aber richtig und nicht so wie heute Morgen, Süße!“

Nach diesen Worten bekam ich noch einen Kuss, einen ganz leichten. Doch diesmal nicht auf die Wange, sondern auf die Lippen.

Das war bei uns nichts Besonderes, immerhin kannten wir ja auch schon einiges mehr von der jeweils anderen.

Ihr erinnert euch an meine Erwähnung über die Ereignisse vom letzten Jahr? Gut!

„Ich habe echt nicht verstanden, was das heute Morgen sollte.“, sagte ich ihr, immer noch leicht angefressen. Allerdings als ich in ihre blauen Augen sah und ihr süßes Lächeln erblickte … Ach Mensch, da konnte ich diesem Engel einfach nicht böse sein.

Jenny und ich werden häufig eher für Schwestern gehalten, als für Freundinnen.

Sie ist etwa 2 Monate jünger als ich, mit 1,65 m allerdings 3 cm größer. Genauso wie ich, hatte sie einen kleinen Knackarsch, aber ihre Brüste waren ein wenig größer. Trotzdem fest und noch kein bisschen der Schwerkraft ausgesetzt.

Ihre Frisur und ihre Gesichtszüge waren den meinen recht ähnlich und so konnte es vorkommen, dass uns jemand, der nicht genau auf die kleinen Unterschiede, wie Körpergröße, Brüste und Augenfarbe achtete, verwechselte.

In der Schule war es manchmal echt witzig, wenn neue Lehrer Probleme damit hatten uns auseinander zu halten.

Im Gegenzug zu mir, hatte sie es schon einmal mit einem Jungen gemacht, allerdings war ihr erstes Mal, so wie sie mir erzählte, auch ihr Letztes.

„Der Kerl war die totale Null. Klar er sah nicht schlecht aus, aber was der von Sex, und ganz besonders von Frauen verstand, damit könnte man nicht mal einen kleinen Notizzettel füllen.“ erzählte sie mir am Tag danach.

„War er so schlecht?“, fragte ich Jenny die an mich gekuschelt, vor dem Fernseher auf dem Sofa lag.

„SCHLECHT?“, wurde sie ein bisschen energisch. „Es war die reinste Katastrophe. Dagegen war der Untergang der Titanic ein Kindergeburtstag. Da wurden die Frauen wenigstens feucht!“ lachte sie. Jenny hatte schon seit der Grundschule einen recht eigenwilligen Humor.

„Du weißt ja, wie Kai aussieht, groß, durchtrainiert. Immerhin ist er der Kapitän unserer Schul-Handballmanschaft. Da denkt man sich als Mädel doch auch, dass so einer echt was in der Unterhose hat. Aber denkste! Kaum hatte er sich ausgezogen, fragte ich mich, ob bei der Ausführung die Lupe mitgeliefert wurde.

Nun gut, auf die Größe kommt es ja nicht an, heißt es ja immer, sondern darauf ob MANN damit umgehen kann.“ fuhr sie in einer Tour fort.

„Lass mich raten, er konnte es nicht?!“ meinte ich. Es war eher eine Feststellung, als eine Frage.

„Das ist ja noch untertrieben.“, erboste meine Freundin sich weiter. „Vorspiel? Ich glaube der Trottel weiß nicht mal, wie man das schreibt. Okay na gut, dachte ich mir, eigentlich will ich auch einfach nur ficken und er soll mich endlich durchstoßen.“ sie atmete tief durch.

„Dann ging alles so schnell, dass ich kaum etwas mitbekommen habe, erst versuchte er irgendwie sein Mini-Pimmelchen in mich reinzukriegen, als er es dann endlich an der richtigen Stelle platziert hatte, stieß er, vielleicht 4 oder 5 mal zu wie ein wilder Stier der vor ’nem Schlachter davon läuft und … du glaubst es nicht, er kam, einfach so, flupp fertig!“

Ich musste mir ein Grinsen verkneifen, was mir aber nicht wirklich gelang.

„Schatz, glaub mir“, erzählte sie weiter. Schon damals nannte sie mich Schatz, halt ganz unter besten Freundinnen, die sich auch ins Geheim wie Schwestern fühlten. „Kaum, war er aus mir raus, sprang er auch schon auf, zog sich an und meinte, er müsse zum Training, aber er freue sich schon auf das nächste Mal. Aber darauf kann diese Pissnelke lange warten. Eher näh ich mir die Muschi zu, als Mr. Mini nochmal an mich ran, geschweige denn in mich reinzulassen. Als er endlich weg war, bin ich mit meinen Fingern in meine Muschi gefahren, um zu fühlen, ob er mich überhaupt entjungfert hatte, weil ich davon irgendwie nichts gemerkt habe. Immerhin heißt es ja immer, dass es beim ersten Mal ein zwicken bis hin zu richtigem Schmerz geben soll.“

Jetzt grinste Jenny breit, „Du wirst es nicht glauben, aber ich bin praktisch immer noch Jungfrau, der Trottel hat es nicht mal geschafft mein Häutchen richtig zu durchstoßen.

Besten Dank, dachte ich und überlegte schon es mir selbst zu machen, aber ich war in dem Moment so abgetörnt, dass dazu echt kein Bedarf bestand. Eins sag ich dir, einen Mann brauch ich so schnell nicht wieder. Immerhin hab ich ja Finger und ich weiß, wo meine Mutter ihren Vibrator versteckt. Im Notfall entjungfere ich mich halt selber. Außerdem soll es mit Frauen wohl auch ganz nett sein!“ zwinkerte sie mir zu.

Damals verstand ich ihre Andeutung nicht, wie hätte ich auch ahnen können, dass es nicht mal ein Jahr dauern sollte, das wir zwei uns gegenseitig …

Aber, das ist hier nicht das Thema.

Jenny und ich gingen zu ihrem Auto und kaum saßen wir drin überreichte sie mir eine winzige Schachtel, die mit einer roten Schleife geschmückt war.

Ich sah sie verwundert an, dankte ihr und öffnete sehr vorsichtig das Geschenk.

Bei Jennys Humor hätte es mich kaum gewundert, wenn mir beim Öffnen, Wasser oder sonst irgendwas entgegengekommen wäre.

Aber, nichts passierte. In der Schachtel lag … Nichts!

Fragend, sah ich sie an.

Sie lächelte gutmütig und sagte: „Oh, mein Geschenk würde in keine Schachtel dieser Welt passen. Hier geht es jetzt grade um die Schleife.“

Ich war irritiert, schaute mir die Schleife aber näher an. Jetzt erst erkannte ich, dass es sich nicht um Geschenkband, sondern um ihren guten, roten Seidenschal handelte.

Ich verstand immer noch nichts. „Was soll das bitte werden?“, fragte ich.

„Och, das ist Teil der Überraschung Süße. Ich werde dir jetzt die Augen verbinden und dann fahren wir los.“

Eigentlich konnte ich solche Spielchen auf den Tod nicht ab, da ich gerne wusste, wo ich bin, um mich bei Gefahr orientieren zu können.

Doch ich wusste, wenn es einen Menschen außerhalb der Familie gibt, dem ich bedingungslos vertraue, dann ist es meine Jenny.

Also ließ ich es zu. Sie verband mir die Augen und dann fuhr sie los.

Eigentlich hatte ich eine gute Orientierung und kannte unsere Stadt wie den Inhalt meines BHs, aber durch die Augenbinde, wusste ich nach 10 Minuten, absolut nicht mehr wo wir sind. Ganz ehrlich, hätte sie angehalten, wir hätten genauso gut wieder vor meiner Haustür stehen können, ich hätte es nicht gemerkt.

Ich begann zu zittern. Die Erregung von vor dem Spiegel steckte immer noch in mir, hinzukam noch die Aufregung über diese besondere Situation.

Nach einiger Zeit, ich hatte neben der Orientierung, nun auch mein Zeitgefühl komplett verloren, hielten wir an. Jenny stoppte den Motor und atmete tief durch, blieb aber ansonsten ganz still.

„Sind wir da? Darf ich den Schal abnehmen?“ fragte ich unsicher und neugierig zugleich.

„Rühr das Ding an und ich fahre dich sofort zurück nach Hause!“, erwiderte sie gespielt schroff.

„Ich sehe, dass du die ganze Zeit total zitterst. Ist alles okay?“, fragte sie mich jetzt wieder ganz ruhig und zärtlich.

Ich schluckte, „Ja, ich bin nur aufgeregt, das ist alles!“ sagte ich so ehrlich wie es mir nur möglich war, aber bei Jenny funktionierte das nicht. Sie las in mir, wie in einem offenen Buch, das zudem noch ihr Lieblingsbuch war.

„Das ist alles?“, meinte sie fast schon flüsternd, „Na, wer’s glaubt, kriegt ‚nen Keks.“

Ich wollte ihr grade antworten, aber alles was ich rausbekam was ein tiefer Seufzer, denn genau in dem Moment spürte ich ihre warme, weiche Hand unter meinem Rock und genau auf meinem immer noch nassen Kätzchen.

Zwar lagen noch mein Tanga und die Strumpfhose dazwischen, aber trotzdem brannte ihre Berührung bis unter meiner Haut. Es war ein Feuer aus Geilheit und Leidenschaft, welches ich spürte und irgendwie empfand ich es als genau den richtigen Moment dafür. Ich weiß heute immer noch nicht wieso, aber es war so.

„Naaaa? An wen denken wir denn da?“, fragte Jenny lüstern und begann leicht meinen Schritt zu streicheln.

„An niemanden, ehrlich!“, sagte ich zwar zittrig, aber doch gefestigt, immerhin war es die Wahrheit. „Es begann vorhin, als ich mich ausgiebig im Spiegel betrachtet habe, ist das zu fassen? Eine Frau, die sich anscheinend selbst heiß macht? Ich dachte noch, ob ich es mir schnell selbst mache, bevor du kommst, aber genau in dem Moment, hast du geklingelt.“

„Nun mein Schatz, da bin ich ja froh, dass ich pünktlich war, so hab ich auch noch was davon“, flüsterte sie, diesmal aber viel näher an meinem Ohr als vorher.

Ich wusste nicht, wie mir geschah, alles schien gleichzeitig und in Zeitlupe zu geschehen.

Jenny streichelte mich in meinem Schritt, löste meinen Sicherheitsgurt und knabberte zärtlich an meinem Ohrläppchen.

Mein Atem ging immer schwerer, ich konnte und wollte mein Stöhnen nicht zurückhalten, obwohl ich nicht wusste, wo wir waren.

Ich wollte die Augenbinde abnehmen und auch Jenny berühren, doch sie gab mir merklich zu verstehen, dass ich meine Hände unten behalten solle.

Als mein Kätzchen keine Zuwendung mehr durch ihre Hand bekam, war ich ziemlich erschrocken, wollte mich grade beschweren, doch in dem Moment spürte ich wie die Rückenlehne meines Sitzes sich langsam nach unten bewegte.

Jennys Auto war recht neu und so gut wie alles ging elektrisch oder automatisch, nur fahren musste man leider noch selbst. Daher wusste ich, dass man die Sitze über die Steuerkonsole einstellen konnte. Das tat Jenny jetzt und dies war auch der Grund, wieso sie von mir abgelassen hatte.

„Heb‘ mal deinen süßen Po an!“, hauchte sie mir zu.

Ich tat es, hoffte ich doch, dass sie mich zu mindestens von dieser lästigen Strumpfhose befreien würde.

Ich wurde nicht enttäuscht und mein Tanga verließ meinen Unterleib gleich mit. Während ich meinen Hintern hob, rutsche ich mit dem gesamten Körper etwas höher und platzierte die Füße auf der Kante des Sitzes. So war es nicht verwunderlich das ich Sekunden später, Strumpfhose und Tanga an meinen Knöcheln spürte.

Doch diese Empfindung wurde sogleich in den Hintergrund gerückt, denn Jenny begann nun wieder damit sich meiner Muschi zu widmen. Erst waren es nur Streicheleinheiten, doch je nasser ich wurde, umso mehr spürte ich, wie ein Finger um Einlass ins Schlaraffenland bat, den ich ihm nur allzu gerne gewährte.

„Jenny … Was … Machst du mit mir?“ hechelte ich. Von Jenny kam nur ein leises „Psssst“, der Finger, der sich bis eben noch in mir befand, wurde mir genommen und auf meine Lippen gelegt (also die oberen, am Mund).

Oh ihr Götter, musste ich nass sein. Ich roch meinen Saft und öffnete so schnell den Mund, dass Jenny ihren Finger gar nicht wegnehmen konnte und ich begann ihn abzulecken.

„Na, schmeckt’s?“, fragte meine Freundin.

Leise antwortete ich ihr „Mhh, wie goldener Honig!“

„Na ja, du bist ja auch eine süße Biene“, meinte Jenny darauf, mit solch einer Erotik in ihrer Stimme, dass ich schon vom Zuhören hätte kommen können. „Dann will ich doch mal probieren, ob du auch recht hast!“

Ich spürte ihren heißen Atem, dann die sanften Lippen. Doch nicht, wie ich verwundert feststellte an meinem Unterleib, sondern an meinem linken Knie.

Zärtlich und langsam küsste sie sich den Weg von meinem Knie, über den Oberschenkel, bis hin zu dem Ort, der sie schon so sehnsüchtig erwartete. Mein Atmen wurde immer schneller, wenn es nicht durch den Schal vor meinen Augen schon dunkel wäre, mir wäre ganz sicher schwarz vor Augen geworden.

Ich spürte nichts mehr, außer das geilste weibliche Wesen des Universums, das nun langsam und gefühlvoll meine schon bis zum Platzen geschwollenen Schamlippen küsste.

Ich stöhnte, wimmerte, wollte sie anschreien sie solle mir endlich ihre Zunge in mein Fötzchen schieben und mit ihrem Speichel, das zum Himmel hoch brennende Feuer löschen, welches in mir brodelte.

Doch ich bekam kein Wort raus.

Ohne einen Gedanken, begannen meine Hände mein Top hoch und die Schalen des BHs von meinen Brüsten zu schieben, um diese danach durchzukneten. Nicht etwa langsam und gefühlvoll, sondern so wild, dass es eigentlich hätte Schmerzen müssen, doch ich empfand nur noch Lust und Geilheit.

Jenny brachte unterdessen endlich ihre Zunge mit ins Spiel. Langsam spürte ich, wie sie begann meine Schamlippen zu umfahren, um im nächsten Moment mit einem Mal zwischen die beiden zu stoßen. Ich schrie auf, mit einer Hand versuchte ich mir den Mund zu verschließen, um den Schrei zu dämpfen, die andere suchte nach Jennys Kopf, um ihn an mich zu pressen. Auf keinen Fall wollte ich, dass sie jetzt aufhörte mich zu lecken, ich wünschte mir, dass sie nie mehr aufhörte.

Jetzt war Jenny nicht mehr so langsam wie noch zu Beginn, immer schneller und stärker leckte sie mich. Mal so tief wie es mit der Zunge und im Auto ging, dann wieder konzentrierte sie sich auf meine Klit, die sie mit schnellen Zungenschlägen bearbeitete.

Ich stöhnte, schrie, hechelte, wimmerte vor mich hin. Ich war so aufgegeilt, das es kaum 5 Minuten sein konnten und ich kam.

„JEEEEENNYYYYYYYYYYYY!“, schrie ich auf, presste ihren Kopf in meinen Schoß.

Als Jenny merkte, wie der Vulkan Lisa auszubrechen begann, öffnete sie den Mund, soweit es ging und presste ihre Lippen auf meine offene Muschi.

Aus früheren „Begegnungen“ unserer Körper, wusste sie, dass ich ordentlich abspritzen kann, wenn es mir so richtig kommt, doch was ihr hier entgegen spritzte war ein Tsunami meines Honigs wie sie ihn noch nie erlebt hatte. Nicht mal bei unserem ersten Mal und das war schon heftig.

Ich aber zitterte, bebte, war auf einer besonderen Reise. Mein Geist verließ das Auto, schwebte zum Himmel und tanzte mit hundert nackten Engeln, die alle Jennys, von meinem Saft verschmiertes Gesicht hatten.

Ich spürte es nicht, doch Jenny begleitete, mit immer langsam werdenden Zungenstreichen meinen abklingenden Orgasmus.

Nur ganz langsam kam ich wieder zurück auf die Erde, in das Auto und in meinen Körper.

Noch immer zitterte ich nach Atem ringend.

Ungefähr 2 Minuten später, vielleicht auch länger, versuchte ich zu sprechen.

„Duu… Bist … Wahnsinnig! Wa … War … Das … Etwa die Überraschung?“ fragte ich so zittrig und gebrochen, als hätte man mich grade aus eiskaltem Wasser gerettet.

„Das hier?“, lachte Jenny, „Ach was, wenn es nur das gewesen wäre, hätte ich dich sicher nicht abgeholt, dir die Augen verbunden und wäre mit dir in dieses einsame Waldstück gefahren.“

Das erleichterte mich irgendwie, denn es bedeutete, dass meine Schreie nicht unbedingt von jemandem gehört wurden. Obwohl ich das Gefühl nicht loswurde, dass manche davon so laut waren, das man sie bis nach New York hören musste.

„Nein mein Schatz“, sagte Jenny weiter. „Das hätten wir auch gemütlicher in deinem Bett haben können, obwohl das hier schon einen echt heftigen Reiz hatte. Doch jetzt geht es weiter zu deiner richtigen Überraschung.“

Langsam stellte sie meine Rückenlehne wieder grade und half mir meinen Gurt wieder anzulegen. Noch immer war mir leicht schwindelig.

„Ich muss noch meine Sachen richtig anziehen.“, sagte ich.

„Das kannst du machen, wenn wir aussteigen. Ich parke so, dass dich niemand sehen kann. Jetzt ruh dich etwas aus, wir sind in 10 Minuten da.“

Bei diesen Worten bezüglich der wirklichen Überraschung hätte ich eigentlich wieder aufgeregt sein müssen. Doch durch den Orgasmus blieb ich ganz entspannt.

„Jenny?“ „Ja, mein Schatz?“

„Ich liebe dich!“, mehr bekam ich nicht mehr raus.

„Ich liebe dich auch.“, antwortete Jenny und küsste mich. Unsere Zungen spielten kurz miteinander, dann schlief ich ein.

Ja ich liebe Jenny. Nicht so wie man jemanden liebt, mit dem man in einer richtigen Beziehung ist, aber sie ist für mich ein ganz besonderer Mensch. Irgendwie kam mir beim Einschlafen wieder die Erinnerung an einen (damals) kleinen Scherz, den wir vor ein paar Jahren mal machten, als wir bei einer Pyjamaparty unsere aufkeimenden Brüste verglichen (Jetzt mal ehrlich, sowas machen doch alle Mädchen irgendwann).

Damals sagte ich zu Jenny, als ich das erste Mal prüfend und spielerisch über ihre Brüstchen streichelte: „Du, wenn das mit den Jungs bei uns nichts wird, dann werden wir halt zusammen alt!“

Oh weh, wie hätte ich damals wissen sollen, dass unsere Freundschaft, dem schon sehr nahe kommen würde.

Als Jenny anhielt und mich weckte, hatte ich das Gefühl, zwar grade erst eingeschlafen zu sein, gleichzeitig aber war ich so ausgeruht, als hätte ich drei Tage geschlafen.

Jetzt kam die Aufregung in mir wieder auf, sowie die Frage, was mich erwarten würde. Was hatte dieses freche Luder mit mir vor?

„Wir sind da.“, sagte sie und stieg ohne ein weiteres Wort aus.

„Was nun?“, dachte ich. Aber schon wurde die Türe auf meiner Seite vorsichtig geöffnet.

Jenny half mir beim Aussteigen, dabei war mir ziemlich mulmig zumute, immerhin hingen meine Strumpfhose und mein Tanga immer noch um meine Knöchel, wenn mich so jemand gesehen hätte, ich wäre ohne Unterlass so tief im Boden versunken, dass meine Füße auf der anderen Seite der Erdkugel wieder rausgeschaut hätten.

Ich fühlte, wie Jenny seelenruhig vor mir in die Knie ging und mir meine Hosen hoch zog und richtete.

Natürlich konnte sie es nicht lassen, mir dabei doch noch einen Kuss auf meinen Schlitz zu drücken.

„Eyh!“, sagte ich leise, doch sie lachte nur.

Nun stand ich wieder ordentlich angezogen neben dem Auto und versuchte zu ergründen, wo wir waren.

Da ich immer noch nichts sah, versuchte ich mich auf mein Gehör zu verlassen, doch ich hörte rein gar nichts. Es war zum wahnsinnig werden.

Meine Freundin nahm mich an die Hand und führte mich einen Weg entlang, dann durch eine Tür. Wir gingen also in ein Gebäude.

Auch hier hörte ich nichts oder doch? Waren da nicht leise Geräusche? Atmende Personen? Ein leises unterdrücktes Räuspern?

Jenny trat hinter mich und nahm mir den Schal ab, ich kniff die Augen zusammen, da ich damit rechnete, dass mich nach der langen Abdunkelung Licht blenden würde. Aber es blieb dunkel. Als ich meine Augen langsam öffnete, versuchte ich zu erkennen, wo ich mich befand, aber in diesem Raum war es so finster, dass ich selbst mit weit aufgerissenen Augen nicht auch nur ein Staubkorn sah.

Als Jenny wieder links neben mir stand, griff sie meine Hand und sagte laut in den Raum „3 … 2 … 1 … JETZT!“

Klack, klack, klack, das Licht in dem Raum ging an, sodass ich doch noch die Augen zusammen kneifen musste.

„ÜBERRASCHUNG!!!“ hörte ich eine vielstimmigen Chor, danach den guten alten und absolut schiefen „Happy Birthday to you“ Gesang. Langsam öffnete ich meine Augen und war den Tränen nah.

Um mich herum standen gefühlt 1000 Menschen.

Jenny natürlich, aber auch mein Bruder Frank, meine Eltern und auch die Eltern von Jenny, fast mein kompletter Anatomie Kurs, ein paar Freundinnen aus unserer Schulzeit und 3 Mädchen aus Jennys Berufsschule (sie macht eine Ausbildung zur Tierarzthelferin) die ich auch gut kannte, sowie noch ein paar Verwandte.

Alle stürmten jetzt auf mich ein und ich bekam das Gefühl, dass sie mich auseinander reißen wollten, um mich ja als Erster zu umarmen und mir zu gratulieren.

Nachdem ich von allen durch geknuddelt wurde, was eine Ewigkeit dauerte, versuchte ich erst einmal zu erkennen, wo ich war.

Klar, das war die Festhalle unseres örtlichen Gartenvereins, doch hier wunderte ich mich, denn diese befand sich nur drei Straßen von mir entfernt.

Jenny, die mal wieder meine Gedanken las, meinte nur: „Glaubst du etwa die Überraschung hätte mir nur halb so gut gelingen können, wenn wir direkt hierhergefahren wären?“

Mir ins Ohr flüsternd ergänzte sie: „Nur das mit dem Wald und der Sache dort, war nicht geplant, das war spontan.“ Dabei gab sie mir wieder einen Kuss auf die Wange.

Nun ging es los, Stefan und Ralph, zwei Kommilitonen von mir übernahmen das Programm.

Stefan schlüpfte in die Rolle des DJs. Von manch einer Studentenparty im vergangenen Jahr, wusste ich, dass er das sehr gut konnte. Doch auch Ralph war ein Meister in dem, was er tat, denn er übernahm den Job an der Bar. Oh ja, dieser Mann mixt Cocktails, dafür würden selbst die Götter im Olymp ihr Manna stehen lassen. Ralph meinte einmal, wenn das mit dem Beruf als Tiermediziner nichts wird, eröffnet er eine Bar.

Neben der Bar war ein üppiges Buffet aufgebaut, vor Stefans Musikanlage war die Tanzfläche und in der Mitte des Raumes standen die Tische, an denen wir uns nun setzten.

Links von mir nahm meine Mutter Platz, neben ihr mein Vater und mein Bruder, rechts von mir saß nun Jenny und daneben ihre Eltern. Der Rest verteilte sich wild an den Tischen. Vor jedem von uns stand ein Glas mit Sekt, doch niemand trank.

Ich beugte mich zu meiner Mutter rüber und meinte leise: „Ihr seid doch verrückt!“

„Schau uns nicht an“, erwiderte sich lachend, „das ist alles auf Jennys Mist gewachsen, vor ein paar Wochen kam sie zu uns, als du grade in einer Vorlesung warst und hatte uns ihren Plan zudem heutigen Tag erläutert, dazu zählte auch, dass wir unsere Gratulation und die dir gebührende Beachtung auf ein Mindestmaß beschränken mussten. Du glaubst gar nicht, wie schwer uns das gefallen ist. Zudem mussten wir nach dem Mittagessen direkt hier zu kommen, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Sie sagte auch, dass sie ihre Eltern mit im Boot hat und wir uns zusammen die Kosten für das alles hier teilen werden.“

Ich blickte zu Jenny, sie grinste so breit, dass wenn ihre süßen Öhrchen nicht währen, sie sicher im Kreis gegrinst hätte.

„Am nächsten Tag, während du wieder in der Uni warst, kamen Maria, Jan und Jenny dann zu uns und wir planten alles zusammen. Aber jetzt wäre gut, wenn du aufstehst und ein paar Worte sagen würdest, damit wir anstoßen und richtig feiern können. Bei der Gelegenheit könntest du auch gleich das Buffet eröffnen“, endete sie grinsend. Meine Mutter ist jemand, die Essen über alles lieb und da bin ich schon immer tierisch neidisch auf sie gewesen. Denn trotzdem war sie gertenschlank, nicht wie ein magersüchtiges Model, sondern perfekt gebaut. Immer fragte ich mich wo sie das alles versteckt, was sie so isst, aber bestimmt liegt das auch an ihrem echt guten Fitnessprogramm und an ihrer Arbeit im Rettungsdienst.

Oha, damit hatte ich eigentlich rechnen müssen, nun gut, da geht wohl kein Weg dran vorbei. Also stand ich auf versuchte meine Gedanken zu sortieren, atmete tief durch und begann.

„Liebe Familie, liebe Freunde“, sprach ich mit zittriger Stimme. „Wenn mir gestern jemand gesagt hätte, dass das alles hier für mich auf die Beine gestellt wird, dann hätte ich ihn für bekloppt erklärt.

Ich weiß echt nicht was ich sagen soll außer, das Buffet ist eröffnet, haut rein und lasst uns Spaß haben.“

Laut wurde von allen applaudiert, da ich mich aber noch nicht setzte verstummte der Applaus recht schnell wieder, sodass alle Augen und Ohren wieder auf mich gerichtet waren.

„Ich möchte doch noch etwas sagen. Ich danke meiner Familie, dafür das sie immer für mich da waren und es auch immer sein werden. Besonders meinen Eltern, dass sie sich damals entschlossen haben unser wunderschönes Haus zu kaufen, sodass wir Kinder auch weiter in ihrer Nähe bleiben können.

Doch ganz besonders möchte ich …“ ich schluckte, mir schossen die Tränen in die Augen, „… Meiner besten Freundin Jenny danken, die das alles hier eingefädelt hat und die seit dem Kindergarten immer an meiner Seite war. Jenny … du bist die … beste Freundin, die … die ein Mädchen haben kann!“, jetzt war es vorbei, ich konnte nichts mehr sagen, die Tränen liefen. Jenny stand auf und wir umarmten uns und waren beide am Heulen.

Wieder brandete tosender Applaus auf, dazu Jubelrufe. Nur langsam trennten wir uns voneinander.

Ich erhob für alle ersichtlich mein Glas und prostete der ganzen Runde zu, danach stieß ich erst mit Jenny an, während wir uns gegenseitig ein Küsschen auf die Wange gaben und dann mit meiner Familie, sowie Jenny Eltern. Dann trank ich das Glas in einem Zug aus.

Der kühle Sekt perlte durch meinen ganzen Körper, kribbelte im Bauch und ließ mich leicht zittern. Jetzt wollte ich nur noch eines: Party bis zum Morgen!

Und die bekam ich auch, wir tranken, aßen und tanzten, als gebe es eigentlich kein Morgen mehr.

Jeder tanzte mit jedem, doch am liebsten, tanzte ich mit meinem Bruder Frank. Immerhin hat man es bei ihm mit dem besten Tanzlehrer der Stadt zu tun und das sogar mit Auszeichnung.

Dann aber kam etwas, was mich … Ich weiß nicht … Irritierte ist das falsche Wort. Ich glaube, es gibt dafür kein richtiges Wort, also frei raus, dann versteht ihr, was ich meine.

Stefan legte grade einen sehr langsamen und gefühlvollen Songs auf der grade in den Charts war.

Als das Lied begann, sahen Frank und ich uns in die Augen, schmiegten uns aneinander. Ich legte beim Tanzen meinen Kopf auf seine Brust. Höher kam ich bei seinen fast eins 1,90 nicht. Wer uns nicht kannte, hätte sicher gedacht, dass dort ein verliebtes Pärchen und nicht Bruder und Schwester tanzten und genau in diesem Moment machte es in mir BOOM, ein Blitz durchzuckte meinen jungen Körper. Mir war heiß und kalt zur gleichen Zeit und ich bekam ein komisches Gefühl in meiner Magengegend.

Natürlich musste es an dem Lied liegen, immerhin gehörte es aktuell zu meinen Lieblingsliedern, ach ja und natürlich die Tatsache das ich schon einige der hammermässigen Cocktails von Ralph intus hatte.

Als das Lied zu Ende war, schaute Frank mir in die Augen. „Alles okay Schwesterherz? Du bist so bleich.“

„Ja klar“, antwortete ich schnell. „Nur ein wenig zu viel getanzt!“ Ich lächelte ihn an. War das wirklich der Grund?

„Ich glaube, ich muss mich erstmal setzen und was trinken!“, sagte ich und Frank begleitete mich zur Bar, wo Ralph mir sofort meinen Lieblingsdrink mixte, einen Swimming Pool. Ich liebe einfach das Blau des Blue Cora … Curaa … DingsBums, ich kann das Zeug einfach nicht aussprechen. Aber man soll sich ja auch nicht damit unterhalten, sondern es trinken und genießen.

Doch auch den Rest des Abends ging es mir nicht besser. Das Gefühl, dass ich nicht ganz im Lot mit der Welt war, blieb erhalten.

Gegen drei löste sich die Party dann auch so langsam auf. Wir waren alle müde und darum wurde das Aufräumen, auf den nächsten Tag verschoben. Nur die Reste vom Buffet wurden von uns zusammen gepackt und in einen der Kühlschränke gelegt, da es noch genug für uns alle war, beschlossen Jennys Familie und wir, dass wir uns am nächsten Tag gegen 14 Uhr wieder hier einfinden, gemeinsam essen und danach alle zusammen aufräumen.

Wir verließen die Festhalle, mein Vater schloss die Türe ab und stellte die Alarmanlage scharf.

Danach gingen wir nach Hause.

Wie schon gesagt es war nicht weit und auch Jenny und ihre Eltern wohnten nur 2 Häuser weiter.

Jenny und ich gingen den Weg Arm in Arm, besser gesagt, stützten wir uns gegenseitig, denn wir waren beide das genaue Gegenteil von nüchtern.

Als wir bei unserem Haus ankamen verabschiedeten wir uns alle herzlichst und ich umarmte Jenny und küsste sie vor allen Augen auf den Mund, mir war es in dem Moment egal, ob meine oder Jennys Eltern es sahen. „Dange füär dän schonen Abnd“ lallte ich zu Jenny, sie lächelte nur, drückte mir einen Kuss auf und bat Frank mich hoch in meine Wohnung und ins Bett zu bringen.

Hiernach weiß ich nichts mehr von dem Abend.

Ich wälzte mich in meinem Bett hin und her, ich träumte einen sehr verwirrenden Traum.

Ich war nur in Dessous bekleidet und stand in einem Raum, der in blass-rosa getönt war.

Um mich herum standen viele Männer, doch ihre Gesichter waren unter Masken verborgen.

Ich begann zu laufen, wollte hier weg, denn diese Maskentypen machten mir Angst. Plötzlich stand Jenny vor mir. Sie war nackt und lächelte mich an. Mit der linken Hand griff sie in ihren Brustkorb und holte ihr Herz heraus. Sie schaute es an, dann lächelte sie erneut und zeigte es mir, auf dem Herz stand ein Schild mit der Aufschrift. „Ich gehöre Lisa!“

Sie steckte es zurück. „Und das wird immer so bleiben, aber jetzt im Moment, bin nicht ich die Person, die du suchst. Geh weiter mein Schatz! Geh weiter!“ Dann verschwand sie plötzlich, genauso wie der Raum um mich herum.

Im nächsten Moment stand ich in einem Park, es war ein wunderschöner Sommertag, die Sonne schien und es gab nicht ein Wölkchen am Himmel. Keine Menschenseele war zu sehen, außer einem nackten Mann der an einer großen Eiche, in der Mitte der Parkwiese stand. Er hatte mir den Rücken zu gedreht und machte irgendetwas mit den Händen am Baum.

Wie magisch angezogen, ging ich auf den Baum zu, erst jetzt bemerkte ich, dass auch ich nackt war.

Als ich ankam, machte der Mann einen Schritt vom Baum weg und drehte sich langsam zu mir um.

Nun sah ich, was der mir noch Unbekannte an dem Baum gemacht hatte. In die Rinde hatte er ein großes Herz geritzt, darin stand: „Für immer in Liebe Jenny und …“ Er war nun zu mir gedreht, ich sah ihn an, er lächelte. Ich schaute wieder auf das Herz.

„FRANK?“ Ich saß kerzengerade im Bett, war schweiß gebadet und musste erst einmal realisieren, wo ich war.

Nachdem ich gewußt hatte, wo ich bin, musste ich erst einmal meine Gedanken sortieren.

Ich sah auf meinen Wecker, 9:23Uhr.

Okay, jetzt erstmal klar darüber werden, was das grade alles sollte?

Das mit Jenny war mir irgendwo klar, sie war der Mensch, für den ich eine Form der Liebe empfand, aber was sollte das mit Frank?

Plötzlich kam in mir ein Schwindel hoch. Wann haben diese Gefühle gestern angefangen?

Genau, als ich mit Frank … OH GOTT, das kann nicht sein, ich habe mich doch wohl nicht etwa in meinen … Meinen Bruder verknallt? Nein nicht verknallt, VERLIEBT!

Das ist doch Quatsch, er ist doch mein Bruder, sowas geht doch nicht.

Wieder zitterte es durch meinen kleinen Körper und ich fühlte, wie es in meinem Schritt anfing zu kribbeln. Ich zählte eins und eins zusammen und begann zu heulen. In dicken Tropfen liefen mir die Tränen über die Wangen. Ich warf mich zurück in die Kissen und fühlte mich verloren wie ein kleines Mädchen.

Kapitel 2 — Erkenntnisse der pikanten Art

Da lag ich nun, am Heulen wie ein Schlosshund und nicht eine Idee, was ich jetzt tun sollte.

„Okay Mädchen, Ruhe bewahren.“ versuchte ich mich selbst zu beruhigen.

Ich setzte mich in meinem Bett auf, wischte mir die Tränen aus dem Gesicht, atmete tief durch und begann über meine Situation nachzudenken.

„Hey, was soll’s? Du hast dich halt in deinen eigenen 21-jährigen Bruder verliebt. Passiert doch täglich Millionen Mädchen in deinem Alter!“ sagte ich ironisch in den Raum.

Wieder kamen mir die Tränen, ich schlug die Hände vor mein Gesicht.

Was sollte ich tun? Einfach zu ihm runtergehen und sagen: „Hey, Frank ich hab mich in dich verliebt! Was ist? Wollen wir ficken?“

Da könnte ich mir ja gleich ’ne neue Wohnung suchen, weil er mich direkt für verrückt erklären, kein Wort mehr mit mir reden und es auch direkt unseren Eltern erzählen würde. Besten Dank, aber NEIN!

Jenny anrufen und sie um Rat fragen? Das ist eine noch verrücktere Idee. Sie ist zwar meine beste Freundin und in jeder Situation für mich da, wie ich auch für sie. Aber irgendwo hat sicher auch ihr Verständnis seine Grenzen.

Vielleicht bildete ich mir ja auch alles nur ein? Klar, es war gestern Abend wunderschön mit ihm und der Traum wirkte auch mehr als eindeutig, aber ich hatte auch eine Menge getrunken, Ralphs Cocktails waren einfach zu lecker und der gute Rotwein, den Jennys Vater von einem befreundeten Winzer mitgebracht hatte, war auch nicht von schlechten Eltern.

Ich wünschte mir fast, dass es so war, doch irgendwie fühlte sich dieser Gedanke nicht richtig an. Oder doch? Ich wusste es einfach nicht!

Ich hörte ein Platschen und sah mich in meinem Schlafzimmer um. Mein Fenster war offen, sicher hatte Frank es geöffnet als er mich nach oben und ins Bett …

Erst jetzt sah ich an mir runter und stellte fest, dass ich nur noch meine Unterwäsche trug.

Hatte er mich etwa ausgezogen, als er mich ins Bett legte?

OH MANN, ich hätte aus der Haut fahren können, dass ich so viel getrunken hatte und mich einfach nicht mehr erinnern konnte, was in der Nacht passiert ist, nachdem wir Jenny und ihre Eltern verabschiedet hatten.

Langsam stand ich auf, zog mir ein blaues T-Shirt über, das auf meinem Schreibtischstuhl lag und ging zum Fenster.

Mein Schlafzimmer ist zum Garten ausgerichtet und da ich das obere Stockwerk habe, konnte ich den ganzen Garten überblicken, so auch den Pool aus dem Frank gerade heraus kam.

Sein muskulöser Oberkörper glänzte nass vom Wasser im Licht der Morgensonne.

Frank ist fast 1,90 m groß, seine im Gegensatz zu mir dunkel-blonden Haare, träg er kurz und meistens mit Gel gestylt. Grün-Graue Augen und eine, vom seiner Arbeit als Tanzlehrer, durchtrainierte Statur von Kopf bis Fuß, komplettieren diesen heimlichen Schwarm so manchen Mädchens, das bei ihm zur Tanzstunde kommt.

Mir wurde schwindelig, mein Herz begann zu rasen, als wollte es aus meinem Brustkorb entsteigen und mir mal richtig die Meinung geigen.

Zudem spürte ich wie sich meine Brustwarzen von jetzt auf gleich versteifen und es in meinem Unterleib zu kribbeln begann.

Ich war wie weggetreten, wie wenn mir ein riesiger Hammer auf den Kopf und mich aus meinem Körper geschlagen hätte.

Ich sah mir selber zu, wie ganz automatisch meine linke Hand an meinem Bauch entlang in mein Höschen fuhr und ich mich zu streicheln begann, während ich weiter wie hypnotisiert aus dem Fenster in den Garten schaute, wo mein Bruder sich nun ganz lässig, nur in seiner knappen Badeshorts bekleidet, auf eine der neben dem Pool stehenden Liegen legte.

„ALAAAAARM!!!“ schallte es in meinem Kopf und ich kam wieder zu mir.

Ganz erschrocken über diesen Moment, zog ich mich vom Fenster zurück und die Hand aus meinem Höschen.

Ich atmet dreimal tief durch, jetzt war ich mir sicher, dass ich mir rein gar nichts einbildet hatte.

„Was soll ich nur tun?“, glomm wieder die Frage von vor ein paar Minuten in mir auf.

Erst mal duschen, das war eine gute Idee, das würde mich sicher abkühlen. Also ab ins Bad.

Im Vorbeigehen schaute ich, wie beiläufig auf das Thermometer, 24 °C hatten wir es jetzt schon, also wird es wieder mal ein verdammt heißer Tag werden.

Im Badezimmer angekommen schaute ich in den Spiegel und bekam den Schreck meines Lebens. Was ich sah, war eine verheulte, Make-up verschmierte Visage. Klar, abschminken war in der Nacht nicht mehr drin und die Tränen am Morgen taten ihr Übriges. Also, schnell ab unter die Dusche.

Ich zog mich aus, legte mir ein Handtuch zurecht und stieg in die großzügige Duschkabine.

Welch‘ ein Glück, dass mein Vater auf die Einrichtung der Badezimmer so einen großen Wert gelegt hatte.

Er hatte damals einen großen Deal mit einem Sanitärlieferanten seiner Firma abgeschlossen.

Die Kabine ist so groß, dass zwei Leute problemlos zusammen duschen können — was Jenny und ich schon so manches Mal in Anspruch genommen haben.

Zudem gibt es zu der üblichen Brause auch noch eine fest montierte Regendusche an der Decke und Massagedüsen in der Wand, sowie ein eingebautes wasserdichtes Radio und steuerbare Lichteffekte. Das ist besser als in den aller nobelsten Hotels.

Dieselbe Einrichtung findet man auch im Bad meines Bruders und auch in dem unserer Eltern.

Da das Badezimmer nebenan aber größer ist, hat dort auch noch eine gemütliche Badewanne mit Whirlpool-Funktion Platz gefunden, die wir Kinder auch heute noch benutzen dürfen, wenn uns nach einem entspannenden Bad zumute ist.

Ich drehte das Wasser auf und stellte das Radio an, sofort spielte mein Lieblingssender und während ich das kühle Wasser von oben genoss, sang ich die Lieder im Radio mit.

„Ja Leute, heute wird es wieder ordentlich heiß draußen“, tönte wenig später die Stimme des Moderators aus dem Radio, „das Beste ist, ihr schnappt euch euren liebsten Menschen und genießt ein kühles Eis zusammen. Ja und am besten geht das mit unserem nächsten Song, der schon seit 2 Wochen auf Platz 1 der deutschen Charts ist. Also Augen zu und los gekuschelt, denn hier kommt …“ Ich stellte das Radio ab, ich musste gar nicht gesagt bekommen, was nun kommen würde, denn ich wusste auch so, dass es der Song war, mit dem gestern Abend alles angefangen hatte.

Das Lied, Frank, die Party, die super Stimmung, Frank und auch noch … Frank.

Wieder begann das Dilemma, dabei sollte mich die Dusche doch ablenken.

Es half nichts, ich nahm mein Duschzeug und wusch mich. Als ich dabei in meinem Intimbereich ankam, schrie alles in mir „Los jetzt mach’s dir schon!“

Ich konnte einfach nicht anders und begann meine Schamlippen zu streicheln. Meine Augen schlossen sich, wie von selbst und ich sah Frank vor mir, wir tanzten so wie gestern Abend.

Dabei streichelte er mir über den Rücken und berührte immer wieder sachte meine Brüste. Ich streichelte zittern seinen Oberkörper und wir küssten uns und zogen uns langsam gegenseitig aus.

Als wir nackt waren, griff ich zaghaft nach seinem Schwanz, der in meiner Vorstellung groß und knallhart, aber trotzdem irgendwie samtig weich war. Ich führte ihn zwischen meine Spalte und er stieß zu, während er glücklich in meine Augen schaute. Während in meinen Gedanken Frank in mich stieß und mich nach allen Regeln der Kunst fickte, waren es in der Wirklichkeit nur meine linke Hand, die immer wieder hart über meine nasse und immer nasser werdende Muschi rieb.

Die Bilder in meinen Gedanken wurden verschwommen, Sterne zuckten vor meinen Augen, als ich ganz plötzlich, mit einem solchen Ausbruch kam, dass ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte.

Ich schrie vor Glück und wieder einmal spritze ich Schwall um Schwall meines Honigs gegen die Duschwand.

Der Druck war so groß, das garantiert auch Pipi dabei war, aber das stört mich nicht. Im Gegenteil, es machte meinen Orgasmus sogar noch geiler.

In meinen Gedanken war Frank mit mir gekommen und pumpte Salve um Salve seines heißen und brodelnden Saftes in mich hinein.

Als er endete, saß ich vor ihm. Er nahm er meine Füße zu sich hoch und küsst mich sanft auf alle Zehen.

Langsam kam ich wieder zu mir, ich saß in der Dusche, dann Wasser prasselte weiterhin auf mich herab. Jetzt war es für mich klar, ich war verliebt! Ich war in meinen eigenen Bruder verliebt und ich wollte ihn für mich haben.

Klar es ist verboten, aber wieso denn?

Nur weil diese verdammten Paragraphenhansel das so bestimmen?

Was wissen die denn schon? Außerdem ist das Gesetz doch nur dafür da, dafür zu sorgen das Verwandte miteinander keine Kinder zeugen, die dann unter Umständen behindert zur Welt kommen und sowieso ist dieser § 173 (Wir hatten das ganze Thema damals im Rechtskundeunterricht in der Schule durchgekaut) schon so oft kritisiert worden, dass ich scheinbar nicht die Einzige bin, die so denkt.

Aber das war ja auch nicht das, was ich wollte. Ich nehme die Pille seit ich 15 bin, auch wenn ich bis heute, wie schon gesagt noch keinen Sex mit einem Jungen hatte. Mein Gott, ich wollte kein Kind, schon gar nicht von meinem Bruder. Das einzige was ich wollte, ist Frank nah sein, näher als sowieso schon.

Ich wollte ihn bei mir, in mir spüren. Ich verlangte vom Schicksal, dass er DER Mann ist, der mich zur Frau macht!

Sollte ich da wirklich gesellschaftlich verträgliche und moralische Bedenken haben?

Ja gut, vielleicht schon, aber die gesellschaftliche Verträglichkeit hat in meiner Muschi nichts verloren.

Wir sind erwachsen und wenn es beide wollen, es keinen Zwang gibt und keiner den anderen seelisch oder körperlich verletzt, who cares?

Außerdem, wo kein Kläger da kein Richter, ich würde es sicher niemandem erzählen und Frank wäre doch auch schön doof, wenn er damit hausieren ginge, dass er seine kleine Schwester durchgezogen hat.

Die Frage war nur: Würde er das alles genauso sehen?

Würde ich bei ihm auf Ablehnung oder gar auf Abscheu stoßen?

Wie sollte ich es anstellen ihn für mich zu gewinnen?

Ich wusste zu mindestens, dass er nun selbst seit einem Jahr keine Freundin hatte, da müsste er doch schwach werden, wenn ich ihm sprichwörtlich mit nacktem Fötzchen ins Gesicht springe.

Aber langsam Lisa, du musst das ruhig angehen sonst geht alles in die Hose.

Warum hat er am Ende meines Gedankenspiels meine Füße genommen und meine Zehen geküsst?

Ja klar, wenn es ein Körperteil gibt, auf das Frank bei einem Mädchen am meisten steht, dann sind es die Füße.

Durch einen Zufall war mir das vor einiger Zeit aufgefallen. Kurz nach Beginn des Studiums hat unser Anatomie Kurs eine „Kennenlernfahrt“ in die Eifel unternommen. Dies ist Tradition an unsere Uni. Allerdings bestand dieses Wochenende nur daraus, das wird tagsüber durch die Vulkaneifel wanderten und abends Party machten.

Als ich wieder heimkam, schmerzten meine Füße so sehr, als wäre ich sogar noch von der Eifel aus nach Hause gelaufen.

„Ich möchte nie mehr auch nur einen Meter laufen!“, jammerte ich damals, als ich mit meinem Bruder und meinen Eltern im Garten beim Grillen saß.

„Wieso?“, fragte meine Mutter nur knapp. „Wieso? Weil ich das Gefühl habe, dass wir jeden Zentimeter der Eifel zu Fuß ab gelatscht sind. Mir tun die Füße so sehr weh, als würden sie nur noch aus Blasen bestehen.“ antwortete ich, teils zornig über die Schmerzen, teils weinerlich.

„Komm Schwesterchen, ich massiere deine armen kleinen geschundenen Füßchen!“ meinte mein Bruder darauf, mit einem breiten Grinsen.

Ich wunderte mich zuerst, immerhin hat er mir so etwas noch nie angeboten, nahm das Angebot aber liebend gerne an, zog meine Hausschuhe aus und legt ihm meine Füße auf den Schoß.

Ich rechnete damit, dass er sofort, wie ein Wilder drauf los kneten würde, aber denkste. Er begann erst einmal damit jeden Bereich meiner Füße zu streicheln und mit flachen Händen zu reiben, bevor er dann sanft aber bestimmt die einzelnen Stellen meiner Füße durch massierte. Es tat so gut, so etwas hatte noch niemand für mich getan, schon gar nicht Frank.

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich nur an einen einfachen kleinen Gefallen meines Bruders, keine große Sache.

Der Hammer kam ein paar Wochen später. Ich jogge sehr gerne und an diesem Tag, wollte ich mir das erste Mal die ganz große Runde um den See im Stadtforst vornehmen.

Geschafft habe ich sie, doch ich habe die Rechnung ohne meinen Körper gemacht.

Als ich zu Hause durch die Haustür kam und zu meiner Wohnung hoch wollte, hätte ich am liebsten geschrien vor Schmerzen, ich wäre in diesem Zustand nicht mal eine Stufe hochgekommen.

Also klopfte ich bei Frank und meinte, dass ich grade von der großen Seerunde komme und ob ich mich bei ihm ein wenig ausruhen dürfte, damit ich es hoch in meine Wohnung schaffe.

Es war kein Problem für ihn und er meinte, ich solle schon einmal ins Wohnzimmer gehen.

„Nichts lieber als das“, dachte ich und ließ mich dort direkt auf die Couch fallen.

Frank kam kurze Zeit später und gab mir eine schöne kühle Flasche Eistee.

Genau das richtige, nach einem solchen Lauf und bei der Hitze, deshalb nahm ich einen großen Schluck.

Die Kühle genießend, schloss ich meine Augen und ließ mich in die Couch zurücksinken.

Nach wenigen Augenblicken spürte ich, wie er meine Beine anhob. Erschrocken schlug ich die Augen auf und blickten ihn an. „Schhhh … Entspann dich Schwesterherz, nach so einem Lauf ist es sicher das Richtige für dich, wenn du von mir nochmal dasselbe bekommst, wie nach deiner Rückkehr aus der Eifel“, sagte er beruhigend.

Ich legte mich zurück und schloss die Augen wieder, ich wusste was jetzt passiert.

Womit ich allerdings nie gerechnet habe war das, was dann geschah, als er mir meine Laufschuhe auszog.

Er tat es sehr langsam und gefühlvoll, allerdings waren, von der Wärme und dem Lauf meine Socken richtig nass geschwitzt, dass man sie hätte auswringen können. Langsam strich er mit den Fingern über meine besockten, schweißnassen Füße.

Ich hörte wie sein Atem beschleunigte, dachte, dass es daran lag, dass ihn der Geruch anwidert.

„Tja, das hätte ihm klar sein müssen, jetzt muss er da durch!“, dachte ich im Stillen, blickte durch mein fast komplett geschlossenen Augenlider auf ihn, um sein dummes Gesicht in dieser Situation zu sehen. Doch weit gefehlt, er lächelte glücklich. Immer wieder schaute er zu mir, dachte, meine Augen wären geschlossen, doch ich beobachtete ihn ganz deutlich. Er zog langsam meine Socken aus, aber statt sie gleich darauf, angeekelt zu den Schuhen zu werfen, nahm er sie in eine Hand, blickte noch einmal zu mir, ob meine Augen noch zu wahren und dann, du glaubst es nicht, führte er die Hand mit meinen nassen Socken zu seinem Gesicht, roch daran und wenn ich es richtig sah, küsse er sie.

Für mich war es unfassbar, ich hatte zwar schon gelesen das es Männer gibt die auf Mädchenfüße und auf deren Socken stehen, dass es sie geil, macht sie zu riechen oder auch an ihnen zu saugen, sie zu küssen und zu lecken. Doch nie hätte ich geglaubt, dass mein Bruder zu dieser Sorte gehört.

Eigentlich dachte ich, dass es mich anekeln müsste, was er da tut. Genau so hätte ich aufspringen und ihn ankeifen, was für ein perverses Schwein er doch sei und mich trotz der Schmerzen in meine Wohnung flüchten können.

Doch ich dachte mir in diesem Moment: ‚Hey, dann hat Frank halt diese Neigung, und? Er wird dir ja nicht gleich die Füße abschlabbern wie ein Hund. Du bekommst deine Massage und er hat wenigstens auch was davon.

Also schloss ich meine Augen wieder komplett und genoss seine Behandlung.

Nach gut einer halben Stunde, ich war erholt und meine Füße ausgiebig massiert, dankte ich ihm, nahm meine Schuhe und ging nach oben um endlich zu duschen. Meine Socken blieben liegen, extra.

Ich weiß bis heute nicht was er damit gemacht hatte, ich hatte sie jedenfalls, ein paar Tage später frisch gewaschen zurück.

Nun gut, mein großer Bruder ist ein Fuß-Fetischist, das könnte ich doch zu meinem Vorteil nutzen.

Wieder im Schlafzimmer zog ich meinen knappsten Bikini an, vergewisserte mich noch mal, ob er noch im Garten war, und ging mit einem Handtuch bewaffnet ebenfalls nach unten.

„Guten Morgen Dornröschen.“, grinste Frank mir zu, „Na, haben wir denn auch einen anständigen Kater?“

„Morgen, Blödkopp! Nein habe ich nicht!“ gab ich flapsig, aber grinsend zurück.

„Auf zum Angriff!“, dachte ich. „Nur meine Füße schmerzen so vom Tanzen. Meinst du, deine heilenden Hände könnten sich da mal drum kümmern?“

„Oh oh oh, kaum ein bisschen rumgehüpft und dem kleinen Entlein tun die Watschler weh?“, erwiderte er gespielt genervt, doch ich wusste, dass er dazu nicht Nein sagen konnte.

„Na komm schon her“, sagte er und machte mir Platz auf der Liege, wo ich mich auch sofort hinsetzte und ihm meine kleinen Füßchen (Schuhgröße 36) entgegenstreckte.

„Wo sind denn Mama und Papa?“, fragte ich wie beiläufig.

„Du, die hab ich noch gar nicht gesehen, ich denke mal die schlafen noch, ist ja auch noch früh“, bekam ich zur Antwort, während er auch schon damit begann, meine Füße zu verwöhnen.

„Umso besser, dann sind wir erstmal ungestört!“

Während Frank damit beschäftigt war meinen rechten Fuß zu massieren, ließ ich die Zehen meines linken Fußes ein wenig über seinen Bauch streifen, natürlich tooootaaaaal unabsichtlich (zwinker, zwinker).

Immer wieder ließ ich meinen Fuß ein wenig auf Wanderschaft bei ihm gehen, aber von ihm kam nicht eine einzige kleine Reaktion. Oder vielleicht doch?

Ganz langsam, mittlerweile waren die Füße gewechselt worden, spürte ich an meiner Ferse, dass sich in Franks unterer Region etwas regte.

Zuerst ließ er sich nichts anmerken, doch nach ein paar Minuten, die ich natürlich nicht müde wurde weiter zu machen, grinste er gequält, gab mir einen Kuss auf meine Fußsohle, legte meinen Fuß bei Seite und verschwand, ohne ein Wort zu sagen ins Haus.

Peng, da saß ich nun und hätte schon wieder losheulen können.

Hatte ich was falsch gemacht? War ich zu weit gegangen? War jetzt alles dahin?

Da ich nicht wusste, was ich tun sollte, beschloss ich auch wieder nach oben zu gehen.

Im Haus angekommen, sah ich, dass Franks Türe geschlossen war.

Kein Ton war von drinnen zu hören.

Sollte ich klopfen und ihn fragen, warum er einfach so gegangen war? Sollte ich mich für das, was ich getan habe entschuldigen, dafür dass ich ihn so in Verlegenheit gebracht habe? Oder mache ich mich damit nur zum Oberhorst?

Ich beschloss nach oben zu gehen und eine Kleinigkeit zu essen, er konnte mir ja nicht ewig aus dem Weg gehen, immerhin waren wir ja alle zusammen um 14 Uhr zum Aufräumen und gemeinsamen Essen in der Festhalle verabredet.

Jetzt war es kurz nach 11 Uhr und ich setzte mich erstmal faul, aber nachdenklich mit meinem Müsli vor den Fernseher.

Kapitel 3 — Was soll das?

13:30 Uhr

Ich war bei meinen Eltern, damit wir zusammen losgehen konnten, als Frank kam, ein nüchternes „Hallo“ murmelt, mich aber nicht ansah.

Das war ein echter Stich ins Herz.

Meinetwegen sollte er mich anschreien, mich verfluchen, wie ich es nur wagen könne, meinen Bruder anzumachen. Mir sagen, dass ich mich nicht mehr bei ihm blicken lassen soll. Aber ignoriert zu werden, das war schon eine ganz andere Hausnummer.

Ich aber versuchte ruhig zu bleiben. Ich durfte mir nichts anmerken lassen, sonst fragten am Ende noch meine Eltern oder gar Jenny, was nur los sei und ich hatte keine Lust nach einer Ausrede zu suchen. Darin bin ich nämlich alles andere als gut, wie ihr ja wisst.

Als wir auf die Straße traten, kamen auch schon Jenny und ihre Eltern. Nach der obligatorischen Begrüßung und dem Gestichel, ob man denn auch brav wieder nüchtern sei, gingen wir gemeinsam zur Festhalle wo wir dann doch beschlossen, erst aufzuräumen und sauberzumachen. Das Essen dann mitzunehmen, um es uns dann im Garten gemütlich zu machen.

Gesagt getan und nach nicht einmal einer Stunde, waren wir mit vereinten Kräften fertig.

Wir packten alles, was wir mitnehmen wollten zusammen und machten uns wieder auf den Rückweg.

Das ganze Essen sowie ein paar Getränke fanden den Weg in Jennys Auto, welches ja seit dem Abend, immer noch dort stand und so fuhren Jenny und ich zusammen zurück, während der Rest zu Fuß ging.

Da die Fahrt diesmal recht kurz war, unterhielten wir uns nur darüber, wie lustig der Abend war und wie betrunken wir beide gewesen sein müssen. Auch Jenny hatte keine Ahnung mehr wie sie in ihr Bett gekommen war.

Wir warteten auf den Rest, der kurz nach uns ankam und entluden gemeinsam das Auto.

Wir vier Frauen machten das Essen zurecht und die Männer kümmerten sich darum das die Getränke kalt und bereitstanden.

Die Herren hatten sich einen Kasten Bier mit genommen, für uns gab es den guten Wein von gestern Abend, aber auch ein Kasten Limo wurde mit eingeladen, da Jenny etwas Kopfschmerzen hatte und keinen Wein trinken wollte.

Jetzt könnte man denken, dass die Party von gestern in Saus und Braus weiter ging, doch wir ließen es ganz ruhig angehen. Mein Vater schaltete ein wenig ruhige Hintergrundmusik ein und so verbrachten wir alle den Nachmittag mit essen, trinken und gemütlichem quatschen.

Frank saß am Kopfende des Gartentisches und somit mit mir direkt über Eck.

Immer wieder bemerkte ich aus dem Augenwinkel, wie er versuchte auf meine nackten Füße zu blicken, die ich dann besonders lässig wippen ließ. Doch vermied er es tunlichst, mich direkt anzuschauen.

Gegen 20 Uhr verabschiedeten wir uns alle. Jenny und ihre Eltern gingen nach Hause. Meine Eltern gingen in ihr Wohnzimmer, da sie die Nachrichten und danach den Sonntagskrimi sehen wollten. Frank sagte, er hätte noch einiges zu tun und so hatte ich auch keine Lust hier alleine zu sitzen, also machte ich mich auch auf den Weg in meine Wohnung.

Nee, nee, nee du, so kann das nicht weiter gehen. Will er mir jetzt für den Rest unseres Lebens aus dem Weg gehen?

Es ging nicht anders, ich musste mit ihm reden, sonst bekam ich heute Nacht kein Auge zu.

Wenn er sauer sein sollte, okay, aber dann wollte ich wenigstens, dass wir uns aussprechen.

Ich ging leise die Treppe runter, doch es war nicht ein Ton zu hören.

Mit dem Ohr an der Wohnungstüre, lauschte ich in die Wohnung meines Bruders und hörte zuerst nichts, dann ein leises Schluchzen. Weinte Frank etwa?

Kurz überlegte ich, ob ich einfach wieder hoch gehen soll, doch schon klopfte ich an seine Tür.

Ein leises Poltern, dann öffnete er die Türe und sah mich fragend an.

Bingo, er hatte geweint. Aber warum? Meinetwegen und meiner dämlichen Aktion? Ich begann mich elend zu fühlen.

„Hey, Bruderherz, kann ich mal kurz mit der reden?“, fragte ich nervös.

Er schien kurz zu überlegen, sagte dann aber: „Ja … Ja klar, komm doch rein.“

Wir setzten uns ins Wohnzimmer und sahen uns eine gefühlte Ewigkeit schweigend an.

„Hör zu es tut mir leid …“, sagten wir plötzlich und zeitgleich. Beide mussten wir lachen und wurden rot.

„Was soll dir denn schon leidtun müssen?“, fragte ich ihn, jetzt doch etwas überrascht.

„Na das ich heute Morgen einfach so aufgestanden, gegangen bin und den Rest des Tages nicht mit dir gesprochen oder dich angeschaut habe.“ Er war nervös, da war was im Busch.

„Naja einen Bereich von mir hast du dir schon regelmäßig angeschaut!“, sagte ich lächelnd und wippte wieder mit meinen Füßen, auf die seine Augen nun festklebten.

„Ich … Ähhh … Also, weißt du´ …“ stammelte er, doch ich unterbrach ihn sofort.

„Hör zu Bruderherz, ich weiß, dass du auf Frauenfüße abfährst“, wäre er nach diesem Satz noch röter geworden, wäre sein Kopf vor Hitze geschmolzen.

Ich aber fuhr fort: „Ich weiß es schon länger, schon seit du mir damals nach meinem Lauf um den See die Füße massiert hast, ich habe dich beobachtet!“

„WAS? WIE? Deine Augen waren doch geschlossen! Ich … Oh, scheiße …“ Er war erschrocken und wusste, dass er sich grade verraten hatte. Pure Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben und seine Gesichtsfarbe konnte sich nicht entscheiden, ob er nun rot vor Scham oder bleich vor Angst sein sollte. Darum redete ich beruhigend weiter.

„Ganz ruhig, ich verurteile dich nicht und es gibt auch nichts, wofür du dich schämen musst.

Ja du dachtest, dass meine Augen geschlossen sind, weil ich wollte, dass du das denkst. Ich habe schon vor Jahren auf Ferienfreizeiten gelernt meine Augenlider so zu halten, dass ich alles sehen kann, andere aber meinen, dass meine Augen zu sind. Ist eine gute Möglichkeit, Jungs zu beobachten“, sagte ich lachend, um die Stimmung wenigstens etwas zu entspannen. „Würde ich dich verurteilen oder deine Neigung ekelig finden, meinst du nicht, dass ich dann schon damals was gesagt hätte?

Hab ich nicht, also!

Glaub‘ mir, ich habe im Internet schon über so manche Fetische gelesen und gegen so einige, wo einem echt schlecht werden kann, ist das hier ja noch harmlos, ja eigentlich sogar ganz reizvoll. Vielleicht weil ich es weiß, habe ich heute Morgen versucht dich wenig zu reizen und das tut mir leid.

Was mich nur neugierig macht ist: warum die Füße? Ich meine, die meisten Männer schauen bei den Frauen auf die Titten oder den Arsch und wenn sie riesiges Glück haben, auch mal zwischen die Beine, aber die Füße?“

Nun musste Frank erstmal durchatmen.

„Weißt du …“, begann er leise, „… Genau dasselbe habe ich mich auch gefragt als ich die Neigung in meiner Pubertät entdeckt habe. Klar weiß ich ein hübsches Paar Titten bei einer Frau durchaus zu schätzen, ganz zu schweigen von den anderen Attributen des weiblichen Körpers.“

Jetzt musste er doch wieder grinsen, noch nie ist es vorgekommen, dass wir uns über sexuelle Dinge unterhalten haben und jetzt das hier.

„Aber die Füße von Mädchen, beziehungsweise Frauen, haben ihre ganz eigene Anziehungskraft auf mich. Sie sind häufig kleiner als bei Männern, zierlich und weich, sie wirken so zerbrechlich.

Trotzdem kann selbst bei der schwächsten und zierlichsten Frau, ein Tritt in die Eier dem stärksten Mann in Sekundenschnelle die Lichter ausblasen.“

„Also, wirst du geil, wenn du schöne Frauenfüße siehst?“ jetzt war ich wirklich neugierig.

„Himmel nein, dann würde ich ja ständig mit einer Dauerlatte rum rennen, immerhin bist du ja meistens hier zu Hause barfuß unterwegs. Nein, es geht auch darum, sie berühren, streicheln und liebkosen zu dürfen. Ich habe mit den Jahren gelernt wie ich es anstellen muss, um selbst einer Frau, die megakitzelig an den Füßen ist, an ihren Fußsohlen schöne Gefühle zu bereiten. Immerhin sind die Fußsohlen so ziemlich die empfindlichsten Stellen unseres Körpers, dorthin verlaufen Nervenbahnen von beinahe allen Bereichen. Ich kann nicht verleugnen, dass deine Füßchen besonders schön sind und ich bei jeder Massage aufpassen musste, dir nicht an den Zehen zu knabbern.“

Nach den ganzen Infos packte mich schon wieder der Wahnsinn. Ich hob mein linkes Bein und hielt ihm meinen Fuß direkt vors Gesicht.

„Heißt das also du magst es, das hier direkt ins Gesicht gehalten zu bekommen und du kannst einer Frau mit deinen Berührungen auch …“

„Ja das heißt es … Aber ich glaube, ich habe dir alles dazu gesagt!“ sagte er sehr schnell, nahm sanft meinen Knöchel und drängte meinen Fuß auf die Couch.

Wieder ist er puterrot im Gesicht, irgendwas beschäftigt ihn und ich wollte nicht gehen, ehe ich es nicht raus hatte.

„Frank was ist los, hast du Probleme? Du kannst mir alles sagen, ich bin doch deine Schwester.“ sagte ich und rückte auf ihn zu.

Erst druckste eher rum, wollte nicht mit der Sprache rausrücken. Doch plötzlich schoss es aus ihm raus: „Ja … Ja ich habe ein Problem, und zwar ein ziemlich großes und eben weil du meine Schwester bist, kann ich es dir nicht sagen, du würdest mich für bekloppt erklären und denken, dass ich das Letzte wäre!“

Oh weh, sollte er etwa … Könnte es sein … Hatte er … War er etwa auch in mich verliebt? Waren wir etwa beide ineinander verliebt und drucksten hier rum wie zwei Frösche, weil wir Angst hatten es einander zu sagen?

„Soll ich mal einfach ein bisschen rum fantasieren, was mit dir los sein könnte?“ Ich schlich wie eine Katze um den heißen Brei herum, aber immerhin wollte ich nicht, dass er wieder abblockt und mich wahrscheinlich noch aus seiner Wohnung warf. Ich bekam ein kurzes Nicken als Antwort.

„Aaaaalso, dies ist jetzt einfach nur mal so rum gesponnen, aber ich würde sagen, du hast dich verliebt. Du hast aber keinen Plan, ob deine Liebe erwidert werden könnte, oder ob dieses Mädchen, das du zudem gut kennst, jemals etwas anderes in dir sehen könnte, als das was sie bisher in dir sieht. Genauso ist es eine Liebe, die in Augen vieler und wenn du Pech hast, sogar in den Augen deiner Angebeteten nicht sein darf. Daher traust du dich nicht ihr etwas zu sagen, weil du Angst hast, dass sie dich ab dann meiden wird, und nichts mehr mit dir zu tun haben will.

Du kannst auch mit niemandem darüber reden. Nicht mit Freunden, auch nicht mit deinen Eltern und auch nicht mit ihren Eltern, obwohl du diese auch sehr gut kennst und mit ihnen sehr gut zurechtkommst.

Du bewunderst dieses Mädchen, was vielleicht so könnte ich mir denken, ein wenig jünger ist als du und du würdest dir gerne mehr von ihr wünschen, vielleicht sogar körperliche Zuneigung. Ach ja und als ob das nicht alles ist, frisst dich dies alles total auf und du hältst dich selbst für den größten Idioten der auf Erden rumläuft.“ beendete ich endlich meinen Monolog.

Franks Gesicht war unbeschreiblich, es spiegelten sich Verwirrung, Angst, Schuld und noch einiges mehr das ganz klar „Ertappt“ rief, darin wider. Langsam nickte er. Seine Stimme schien wie aus weiter Ferne zu kommen.

„Ja es stimmt, es stimmt alles!“ sein Kopf sank und er begann wieder zu weinen.

So lange ich denken kann, habe ich meinen großen Bruder nie weinen gesehen.

Ich musste etwas tun und hier und jetzt gab es nur eine Lösung.

„Nun gut Lisa, entweder hast du recht mit deiner Vermutung, oder du kannst dich schon mal nach einer einsamen Insel umsehen“, schrie ich mich in Gedanken an.

Ich rückte ganz nah an ihn heran, hob seinen Kopf mit zwei Fingern unter dem Kinn hoch, seine Augen zeigten Verzweiflung.

„Was würdest du denn sagen, wenn dieses Mädchen genau dieselben Gefühle für dich hat und genauso vor denselben Problemen steht? Sie aber, wenn sie es weiß, viel mehr Mut aufbringt etwas eigentlich total Dummes zu tun?“ fragte ich und in derselben Sekunde wo ich endete, küsste ich ihn.

Er, zwar erst erschrocken, dann doch verstehend, küsste mich zurück.

Nicht wie ein Bruder seine Schwester küsst, nein hier war pure Leidenschaft im Spiel.

Unsere Lippen rieben aneinander, unsere Münder öffneten sich, die Zungen fanden sich und umschlangen sich wie zwei raufende Hundewelpen.

„Wenn du schon ein Idiot bist, dann bist du wenigstens mein Idiot!“, sagte ich, als wir uns von diesem atemberaubenden Kuss trennten. Er lächelte glücklich: „Und wenn du nochmal, etwas Dummes tun willst, dann bin ich gerne für alle Dummheiten bereit!“

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und küsste ihn wieder.

Die Küsserei wollte gar nicht enden und während unsere Lippen und Zungen ihren Ringkampf ausführten, begannen unsere Hände ihre Wanderschaft.

Ich weiß nicht was mich geritten hatte, doch ich war heiß wie Frittenfett und wollte meinem Bruder … Meinem Geliebten zeigen was ich ihm mitgebracht habe.

Ich sprang förmlich auf und riss mir mein Shirt und meine Shorts vom Leib, sodass ich in wenigen Sekunden nur noch in meinem String vor ihm stand, doch auch der sollte postwendend den anderen Sachen folgen.

Nackt stand ich da und präsentierte mich meinem Bruder. Meine Nippel standen wie zwei Kompassnadeln auf ihn gerichtet. Ja, sie kannten den richtigen Weg.

Frank blickte mich an als, hätte er noch nie eine nackte Frau gesehen.

„WOW, Schwesterchen. Einfach nur WOW. Ich habe wirklich nie im Leben eine schöner und begehrenswertere Frau als dich gesehen.“ zitterte er die Worte vor Erregung raus.

Ich schaute ihn von oben bis unten an und blieb an der Körpermitte hängen, in der schon eine Campingausstellung angefangen hatte.

„Nur das es da ein winziges Problem gibt!“, sagte ich lächelnd. Fragend sah er mich an.

„Ich bin noch keine Frau und ich möchte, dass du das hier und heute änderst, nichts würde mich glücklicher machen. Außerdem glaube ich das der kleine Frank da, sich langsam unwohl in den Shorts fühlt.“ Dabei deutete ich auf die Beule in seiner Hose.

„Du … Du bist noch Jungfrau und willst das ich dich … Dass ich dein erster bin?“, fragte er, während er aufstand und sich ebenfalls seiner Sachen entledigte.

Ich nickte, dann sah ich auf das, was sich bis grade in der Hose verbarg und musste meine Aussage vom „Kleinen Frank“ mehr als revidieren.

Was mir da entgegensprang, war größer und kräftiger als alles was ich bisher zu sehen bekommen habe.

Klar, hatte ich schon manchen Schwanz zu sehen bekommen, schließlich wird auf Studentenparty nicht nur getanzt und getrunken. Ich hatte auch schon den ein oder anderen gewichst und habe mir von einer Kommilitonin beibringen lassen, wie man ordentlich bläst und das Sperma echt lecker sein kann, doch an mein Kätzchen kam bisher kein Junge oder Mann ran, nicht mal mit den Fingern.

Das sollte sich heute ändern.

„Nun holde Prinzessin“, ereiferte sich mein Bruder nun wie ein Ritter im Mittelalter.

„Euer Wunsch sei mir Befehl und es sei mir eine Ehre und meine ritterliche Pflicht euch aus der schändlichen Gefangenschaft des Jungfernstandes zu befreien!“, sagte er wie bei einem heiligen Schwur und hielt seinen Schwaz wie ein Schwert.

Ich begann zu lachen, es war einfach zu komisch in dieser Situation.

Dabei bemerkte ich gar nicht, wie er auf mich zukam, doch dann hob er mich hoch, wie ein Bräutigam seine Braut und trug mich ins Schlafzimmer, dort legte er mich aufs Bett, ging an seinen Schrank und holte ein großes Handtuch raus.

Fragend sah ich ihn an.

„Schau, du bist noch Jungfrau und wenn ich in dich eindringe, kann es passieren das etwas Blut dabei rauskommt, einen Blutfleck auf einem meiner Handtücher kann ich noch gut damit erklären, dass ich mich beim Rasieren geschnitten habe. Für einen Blutfleck, auf dem Bettlacken, besonders einen auf dieser Höhe, müsste ich mir für unsere Mutter schon eine ziemlich gute Ausrede einfallen lassen.

Das leuchtete mir ein. Zwar führte bei uns jeder seinen eigenen Haushalt, doch unsere Mutter hat es sich nie nehmen lassen, auch weiterhin für unsere Wäsche zu sorgen und wer widerspricht schon einer Mutter?

Kapitel 4 — Das erste Mal

Er breitete das Handtuch auf dem Bett aus und bedeutete mir, mich daraufzulegen.

Ich zitterte vor Erregung und vor Aufregung vor diesem ganz besonderen Moment.

Frank kniete neben mir und schloss behutsam meine Augen mit seiner Handfläche.

Danach begann er mich zu streicheln. Er begann in meinem Gesicht, ging über die Schultern auf die Arme bis hin zu meinen Fingerspitzen. Sofort ging es langsam und zärtlich von meinen Handinnenflächen bis zu den Achselhöhlen. Es kitzelte leicht, doch förderte das meine Erregung nur noch mehr.

Frank umkreiste mit den Fingern meine Brüste, doch nicht meine Brustwarzen.

Wollte er mich rasend machen, so war er auf den besten Weg dahin, doch ich ließ alles geschehen, hielt die Augen geschlossen und vertraute ihm voll und ganz.

Wusste ich doch, dass mein geliebter großer Bruder mir niemals absichtlich wehtun würde.

Immer weiter glitten seine Finger über meinen jungen Körper, streichelten meinen Bauch, umspielten meinen Bauchnabel, gingen weiter bis sie schließlich meinen Venushügel erreichten.

Meine Muschi erwartete ihn und ich begann meine Beine zu spreizen, doch umsonst. Langsam fuhr er weiter meine Beine hinunter zu meinen Füßen.

Hier kannte ich seine wunderbaren Berührungen schon und auch diesmal nahm er sich die Zeit jeden einzelnen Zentimeter ausgiebig mit Streicheleinheiten zu verwöhnen.

Ich hätte einen ausgetrockneten Ozean mit meinem Lustsaft füllen können, so erregt war ich und ich musste dem Drang widerstehen meine Hände in meinen Schoß wandern zu lassen, Frank hätte es kaum zugelassen.

Er aber beendete die Streicheleinheiten an meinen Füßen nun und begann er wieder in meinem Gesicht. Doch diesmal spürte ich nicht seine Finger, sondern seine sanften Lippen die mich mit zärtlichen Küssen bedeckten.

Wieder ging er über meine Arme zu meinen Händen und küsste jedes einzelne Fingergelenk. Dasselbe auf dem Rückweg über die Innenseiten. Bei meinen Achselhöhlen angekommen, spürte ich das erste Mal seine Zunge an meinem Körper, es war ein irrsinniges und unbeschreibliches Gefühl.

Auch der Rest des Körpers wurde mit ausgiebigen Küssen bedeckt, doch auch hierbei umfuhr er geschickt meine Nippel, wie auch meine mittlerweile auslaufende Spalte.

Ich war zum Zerbersten geil, wollte ihn anflehen, mich endlich zu nehmen, oder mich sonst irgendwie kommen zu lassen, doch ich bekam keine einzige Silbe raus.

Bei meinen Füßen angekommen, setzte er sich vor mich hin, hob sie sanft an meinen Fersen hoch und küsste sanft auf beiden Seiten meinen Fußspann entlang, bis hin zu den Zehen.

Dort wechselte er auf die Unterseite, hielt beide Füße aneinander, vergrub sein Gesicht darin und atmete tief ein.

Ich selbst konnte mir nicht vorstellen, was er dabei empfand, aber es musste etwas ganz besonderes für ihn sein, immerhin handelte es sich um die Füße seiner kleinen Schwester, die er schon so oft massiert und gestreichelt hatte. Für mich war es jedenfalls ein wahnsinniges Gefühl. Niemand hatte je meine Füße so berührt.

Wieder widmete er seine Aufmerksamkeit meinen Zehen, küsste jeden einzelnen und nahm sie in den Mund, um kurz daran zu nuckeln, bevor er zu dem nächsten wechselte. Einmal die Reihe durch, vom kleinen Zeh links, bis zum kleinen Zeh rechts.

Frank küsste meine Fußsohlen mit so viel Hingabe, so als könnte es eine einmalige Gelegenheit für ihn sein, er wollte sich jeden Zentimeter meiner Füße gut mit den Lippen einprägen.

An den Fersen angekommen, sah er kurz meine Fußsohlen an, als wollte er prüfen, ob er auch keine Stelle vergessen hatte. Dann aber berührte er sie mit der Zunge, leckte sie überall.

Ich stöhnte vor Lust, es war unbeschreiblich. Ich spürte nur noch seine Zunge an meinen Füßen, seine Lippen, die an meinen Ballen saugten, seine Zähne die …

Es war um mich geschehen. Sternschnuppen tanzen, ich stöhnte wild, hechelte nach Atem ringend und schrie in ein Kissen, das ich neben mir gegriffen hatte und mir ins Gesicht drückte, um meinen Lustschrei, so gut es ging zu dämpfen. Mein ganzer Körper zuckte unkontrolliert, als ich kam.

Jetzt wusste ich, was er mit schönen Gefühlen an den Fußsohlen meinte.

Als ich langsam wieder zu mir kam, sah ich ihn an.

Frank lächelte mich an, hatte meine Füße in seinen Schoß gelegt, ohne dass diese seinen Schwanz berühren konnten, der hart und steif von seinem Körper ab stand.

„Das … Das war …“ weiter kam ich nicht, denn er legte einen Finger auf seine Lippen, nickte und gab mir so zu verstehen zu schweigen. Er war noch lange nicht fertig, mit dem was er mit mir vorhatte.

Wieder legte ich mich zurück, schloss meine Augen und wartete ab, was passieren würde.

Frank kam zu mir nach oben und küsste mich. Er wanderte mit den Lippen zu meinen Brüsten, doch dieses Mal widmete er sich meinen Brustwarzen. Er küsste sie, leckte an ihnen, nahm sie zwischen die Lippen um sanft an ihnen zu saugen. Es fühlte sich an als würde flüssiges Feuer über meinen ganzen Körper gegossen werden. Als er seinen heißen Atem über meine, von seinem Speichel feuchten Nippel hauchte, glaubte ich explodieren zu müssen. So eine Erregung kann doch niemand aushalten. Ich zuckte nur noch, war einfach die personifizierte Lust, ein Körper, der nur noch Sex wollte. Ich nahm nur noch Franks Berührungen war, sonst nichts. Nicht einmal das Bett oder das Handtuch, auf dem ich lag, ich schwebte auf einer Wolke aus Gefühlen.

Frank allerdings rutschte nun zwischen meine Beine und besah sich meine triefend nasse Muschi.

Er streichelte sanft über meine Schamlippen und berührte dabei auch sachte meinen schon aus seinem Versteck raus lugenden Kitzler. Mit dem Zeigefinger strich er einmal durch meine Spalte, besah sich seine nassen Finger und kostete zum ersten Mal meinen Honig.

„Mhh Schwesterchen, wenn ich gewusst hätte, dass du so süß schmeckst …“ sprach er zittrig.

„Besser spät als nie“, keuchte ich, „an der Quelle gibt’s noch mehr davon. Biiiiitteeee leck deiner armen kleine Schwester ihr Fötzchen trocken!“

Da ließ er sich nicht zweimal bitten und vergrub sein Gesicht in meinen haarlosen Schoß. Mit seiner heißen Zunge leckte er über meine Spalte, nuckelte an meiner Klit wie ein Baby an seinem Schnuller, als er endlich mit seiner Zunge in mich eindrang, war es vorbei.

Vulkanausbruch in 3 … 2 … 1 …

Ich wand mich hin und her, schrie wieder in das Kissen, welches ich mir mit einer Hand ins Gesicht drückte, die andere Hand presste sein Gesicht auf meine Muschi, er leckte, schlürfte meinen Honig wie ein Verdurstender. Ob er vernünftig atmen konnte, wusste ich nicht und in dem Moment war es mir egal, er sollte nur nicht aufhören. Ich kam und kam und auch dieses Mal spritzte ich eine gewaltige Ladung ab.

Frank zuerst erschrocken darüber, öffnete schnell den Mund, um so viel es ging davon abzubekommen.

Ich ließ ihn los, nahm das Kissen aus meinem Gesicht. Beide versuchten wir zu Atem zu kommen.

Frank kam zu mir hoch, das Gesicht komplett verschmiert von meinem Saft legte er sich zu mir.

Ich umarmte ihn, küsste ihn und mit schnellen aber sanften Zungenschlägen leckte ich sein Gesicht sauber.

Wir kuschelten uns aneinander, keiner sagte ein Wort.

Nach einiger Zeit sah ich ihn an, wollte etwas fragen, doch er ließ mich nicht zu Wort kommen und fragte mich: „Bist du dir sicher, dass du das wirklich möchtest? Es kann sein, dass ich dir dabei wehtue!“

Kamen ihm nun doch Gewissensbisse oder war er nur um mich besorgt?

„Frank, all die Jahre habe ich keinen Jungen auch nur in die Nähe meines Heiligtums gelassen, weil ich auf den gewartet habe, der den passenden Schlüssel für mein Schloss hat. Welcher Schlüssel sollte passender sein als der, der aus denselben Genen entstanden ist wie ich selber. Ich liebe dich und ich möchte dich spüren. Jetzt und hier möchte ich dich in mir spüren!“

Er nickte, doch beide spürten wir, dass wir nervös waren. Wussten wir doch: Einmal begonnen, gab es kein Zurück mehr. Doch das wollten wir auch nicht.

Mein Bruder kniete sich zwischen meine Schenkel die ich erwartungsvoll gespreizt und so weit wie möglich angewinkelt habe. Jetzt oder nie, schienen wir gleichzeitig zu denken, als er seine pralle Eichel ein paarmal durch meine Spalte gleiten ließ. Er setzte an, sah mir in die Augen. Ich nickte ihm lächelnd zu. Langsam drang er, Millimeter für Millimeter in mich ein, bis er auf den Widerstand stieß den schon meine Finger und auch die von Jenny so oft berührt, aber nie durchbrochen haben. Ich spürte ihn in mir, wie er mich dehnte, wie er mich ausfüllte. Jetzt wäre es noch okay, ich hätte noch einen Rückzieher machen können, noch ist er nicht durch. Mir war eines klar: Selbst wenn ich es gewollt hätte, mein Körper es niemals zugelassen hätte. Wieso sollte ich auch? Ich wollte es so sehr.

Wir sahen uns an, verständigten uns nur mit unseren Blicken und unserem erregten Lächeln. Niemand von uns wäre in diesem Moment fähig gewesen, irgendwelche Worte zu formulieren, doch das war auch gar nicht nötig. Ich nickte, gab ihm so zu verstehen, dass ich bereit war. Frank kam vor und küsste mich. Verschloss meine Lippen mit seinen, zog seinen Schwanz zurück, bis nur noch seine Eichel in mir steckte …

Dann stieß er zu … Mit einem Ruck zerriss meine Jungfräulichkeit … Es war … endlich … geschehen …

Mir wurde schwarz vor Augen, Tränen flossen über meine Wangen, die Frank weg küsste, ansonsten bewegte er sich nicht. Der stechende und doch süße Schmerz durchfloss meinen gesamten Körper und mein Bruder gab mir die Zeit, die ich brauchte, um zu realisieren, was geschehen war.

Ich atmete tief, keuchte fast. Der Schmerz wich und machte wieder dem Gefühl der Geilheit Platz.

Doch etwas war anders, etwas das ich nie zuvor gefühlt hatte. Franks Schwanz war bis zum Anschlag in mich eingedrungen und klopfte an meinen Muttermund an. Es fühlte sich herrlich an. Am liebsten hätte ich dieses neue Gefühl noch Stunden lang auskosten können, doch ich wollte mehr spüren und auch Frank, der sich so wunderbar um meine Bedürfnisse gekümmert hat, ohne dabei auch nur einen Moment an seinen Höhepunkt zudenken, sollte endlich seine Belohnung bekommen.

Ich bewegte mein Becken, um ihm zu zeigen, dass ich soweit bin und er beginnen kann. Mein Bruder verstand sofort und begann, den ersten Fick meines Lebens mit sanften Stößen, die er mit der Zeit schneller werden ließ. Es war wunderschön, er variierte Geschwindigkeit und Intensität seiner Stöße, dass mir Hören und Sehen verging.

Ich zuckte, zitterte und stöhnte nur noch, war nicht mehr im Hier und Jetzt.

Ich kann nicht mehr sagen, wer von uns zwei zuerst kam, vielleicht war es auch gleichzeitig.

Meine Scheidenmuskulatur verkrampfte sich, melkte seinen zuckenden und spuckenden Schaft. Schub um Schub spritzte er in mich hinein, bevor er entkräftet auf mir zusammenbrach.

Wir keuchten, schnappten nach Luft wie Ertrinkende, hielten uns in den Armen und küssten uns.

Als sein erschlaffender Schwanz aus mir rausglitt, nahm er das schöne Gefühl ausgefüllt zu sein und einen großen Schwall unserer Säfte mit sich.

Frank rollte sich von mir runter und legte sich neben mich, ich kuschelte mich ganz nah an ihn.

Wir waren schweißbedeckt, doch es störte uns nicht.

„Danke, mein geliebter großer Bruder …“, sagte ich wie benommen, „Ich bin das glücklichste Mädchen … Nein, die glücklichste Frau der Welt!“

Wieder küssten wir uns, das war alles, was jetzt zählte. Arm in Arm schliefen wir ein.

Kapitel 5 — Der Morgen danach

Montagmorgen 6:12 Uhr

Langsam erwachte ich, noch immer lag ich in Franks starken Armen.

Ich küsste ihn zärtlich, er öffnete langsam die Augen und lächelte mich an.

„Guten Morgen schöner Mann!“, sagte ich zärtlich, er schaute mich an, sah an mir herab und erschrak.

„Hab ich etwa …?“, fragte er schnell. „Ja du hast mich entjungfert und wir haben gefickt wie besessen und es war wunderschön!“

„Das meine ich nicht, das war auch das schönste was ich je erlebt habe, aber ich habe anscheinend in dich reingespritzt. Was ist, wenn du jetzt …?“

„Pssssst …“, zischte ich und legte ihm meinen Zeigefinger auf seine süßen Lippen. „Seit ich 15 bin, nehme ich regelmäßig die Pille, wir hatten also keinen ungeschützten Sex. Aber nett, dass du daran auch noch denkst!“ lachte ich nun, worauf er mitzulachen begann.

Wir standen auf und gingen zusammen unter die Dusche. Natürlich ging das gegenseitige einseifen nicht, ohne dass wir aneinander rum fummelten. Doch mein Kätzchen fühlte sich so wund an, dass ich jetzt unmöglich hätte ficken können.

„Hast du etwa schon wieder Lust?“, fragte er fast flüsternd.

„Lust schon, aber ich glaube mein Fötzchen brauch noch eine Pause bis heute Abend.“ Das „heute Abend“ betonte ich mit einem gekonnten Zwinkern und er verstand sofort.

„Aber ich glaube, du könntest eine kleine Extraportion vertragen!“ sprach ich weiter, während ich auf seinen steil aufragenden Schwanz schielte.

Noch bevor mein Bruder irgendwas sagen konnte, ging ich in die Knie, umschloss seinen Schaft mit meiner Hand und begann ihn langsam zu wichsen. Frank schloss die Augen und stöhnte leise auf, als ich mit meiner Zunge, von der Wurzel über den Schaft bis hin zur Eichel leckte, diese einmal mit der Zunge umfuhr und sie dann genüsslich zwischen meinen Lippen verschwinden ließ.

Frank streichelt meine nassen Haare, wagte es aber nicht meinen Kopf zu halten.

Ich begann unterdessen mit der rechten Hand seine Eier leicht zu massieren, während ich mit der linken weiter seinen Schaft rieb und an seiner Eichel nuckelte und saugte.

Mehr bekam ich von diesem Prachtschwanz im Moment einfach nicht in den Mund.

Ich saugte und nuckelte wie ein Neugeborenes an der Mutterbrust, spielte mit meiner Zunge und setzte auch vorsichtig meine Zähne ein. Sehr schnell merkte ich wie es in seinen Eiern zu brodeln und sein Schwanz zu zucken begann.

Frank stöhnte immer schneller und stärker, vielleicht war es meine gekonnte Behandlung, vielleicht auch der etwas unwirkliche Umstand, dass es immer noch seine Schwester ist, die hier an ihm rumspielte. Jedenfalls dauerte es nicht lange und Frank stöhnte: „Lisa, pass auf mir kommt’s!“

Ich aber setzte mein Spiel unbeirrt fort.

Er wollte mich noch einmal warnen, da schoss es schon aus ihm heraus und direkt in meinen Mund. Ich schluckte, so gut es ging und konnte echt stolz auf mich sein, denn es ging kein Tropfen daneben.

Nachdem ich die letzten Tropfen rausgemolken habe, leckte ich brav seine Eichel sauber, entließ ihn aus meinem Mund und präsentierte stolz einen kleinen Rest seiner Ladung, den ich auf der Zunge behalten habe, nur um diesen dann auch zu schlucken und ihm meine geleerte Zunge herauszustrecken.

Während ich wieder nach oben kam, ließ ich meine Zunge draußen, leckte eine Bahn über seinen nassen Körper und küsste ihn wild.

Anscheinend störte ihn der Geschmack seines eigenen Spermas gar nicht. Wieso auch, es gehörte ja zu ihm, und jetzt gehörte es mir.

„Holla Schwesterchen, wusste gar nicht das du sowas kannst. Ich dachte, du hättest noch keinen Jungen an dich ran gelassen?“

„Ich sagte, ich habe noch keinen an meine Muschi gelassen, von meinem Mund war nie die Rede und das hier war ein Frühstück, an das ich mich echt gewöhnen könnte!“ lachte ich.

„Nichts lieber als das. Das Frühstücksbuffet steht dir gerne jeden Morgen zur Verfügung!“ lacht auch er, wir duschten uns fertig, trockneten uns ab, küssten uns nochmal, bevor ich mir meine Sachen aus dem Wohnzimmer holte und dann leise, aber immer noch nackt nach oben verschwand.

Nun stand wieder der alltägliche Wahnsinn an. Uni für mich, Arbeit für die anderen. Trotzdem hatten wir beschlossen alle gemeinsam zu frühstücken.

Oh weh, was nun? Hatten unsere Eltern vielleicht heute Nacht doch was gemerkt? Wird es gleich bei Tisch ein riesen Donnerwetter geben? Na ja, selbst wenn, auch nicht mehr zu ändern.

Also Lisa, cool bleiben und rein gar nichts anmerken lassen. Ich machte mich also in Ruhe für die Uni fertig, hörte dabei, wie Frank schon aus dem Haus auf die Terrasse ging. Ich ließ mir noch etwas Zeit, doch der Duft von frischem Kaffee und warmen Brötchen, der aus dem Garten durch mein Fenster kam, lockte mich nach unten.

Am Tisch herrschte eine typische ausgelassene Montagmorgen Stimmung. Zwar hing uns das Wochenende noch in den Knochen, aber alle freuten sich auf eine lockere Woche.

Wir ließen uns nichts von heute Nacht oder unserer Duschaktion anmerken und auch von unseren Eltern kam nichts was darauf schließen ließ, das sie irgendetwas mitbekommen haben. Es war der übliche morgendliche Smalltalk, wie man geschlafen hat, was man heute außer Uni oder Arbeit noch so vorhat und so weiter. Nach dem Frühstück räumten wir alle gemeinsam ab und gingen unsere Wege.

Puh, Glück gehabt! Entweder haben unsere Eltern wirklich nichts gemerkt oder aber sie hielten es nicht für ein Thema, über das sie beim Frühstück reden wollten.

Doch auch den Rest der Woche verlief anscheinend ohne einen Verdacht unserer Eltern und so kamen Frank und ich noch sehr oft zusammen.

Wir probierten einige Stellungen aus, die er schon kannte und auch welche, die wir gemeinsam im Internet fanden. Manches war echt geil, anderes nicht so sehr, das ließen wir dann einfach bleiben.

Wir versprachen uns, immer offen mit unseren Gefühlen zu sein, Wünsche und Abneigungen frei zu äußern. Was jemand nicht mag, wird nicht gemacht, und wenn jemand was ausprobieren möchte, dann wird dies nicht von dem anderen belächelt oder als Blödsinn abgetan.

Ich schaute mir im Netz einige Videos mit Foot Jobs an und übte heimlich an einer Taschenlampe, einen Dildo oder Vibrator besaß ich nicht. Als ich der Meinung war, zu wissen wie ich es machen muss, überraschte ich Frank noch am selben Abend damit. Er lobte mich und sagte mir, dass es sich anfühlte, als wenn ich nie was anderes getan hätte. Es machte mich sehr stolz.

Für das Wochenende hatte Jenny gefragt, ob sie bei mir schlafen dürfte und wir einen Mädels und DVD Abend machen würden.

Ich war sofort begeistert, wurde mir dennoch auch bewusst, dass ich an diesem Wochenende nicht mit meinem Bruder zärtlich werden konnte.

Kapitel 6 — Tut mir Leid Jenny

Samstagabend:

Es klingelte leise an der Haustüre, so leise, dass das Klingeln nur aus meiner Wohnung kommen konnte.

Schnell sprang ich aus Franks Bett, in dem wir noch bis eben gekuschelt haben, zog mich an und ging zur Haustüre. Dort stand niemand anderes als Jenny.

Als ich die Türe öffnete, sprang sie mir zur Begrüßung in die Arme, schließlich hatten wir uns die ganze Woche nicht gesehen.

Sie fragte zwar, wieso ich bei Frank rauskam, doch ich erwiderte, dass ich ihm bei der Ausarbeitung einer Tanzchoreografie geholfen habe und deshalb auch ein wenig verschwitz bin.

„Geh doch schon mal nach oben, ich sage Frank noch eben Bescheid, dass du es bist und wir beide jetzt unseren Mädelsabend haben“, sagte ich, worauf sie mit einem fröhlichen „Alles klar!“ antwortete.

Doch Frank stand schon, angezogen und ohne eine Spur von dem, was wir getan haben in der Tür.

„Brauchst du nicht, ich habe es schon mitbekommen. Hallo Jenny!“ sagte er, „Danke nochmal Lisa, das du mir geholfen hast die Schritte durchzugehen. Damit werden meine Mädels bestimmt super beim Wettbewerb abschneiden.“

„Gerne doch!“, nickte ich ihm mit einem für Jenny nicht sichtbaren Zwinkern zu, worauf sie und ich nach oben gingen.

Oben angekommen, meinte ich: „Du Schatz macht es dir was aus, wenn ich schnell eben duschen gehe? Du könntest ja schon mal alles für unseren DVD Abend fertig machen.“

„Klar, kein Problem!“, sagte sie lächelnd zurück, „Meinst du etwa ich möchte mit dir kuscheln, wenn du von Tanzen so verschwitzt bist?“

Daraufhin lachten wir beide und ich huschte ins Bad, zog mich aus und ging unter die Dusche.

Ich machte schnell, damit ich schleunigst wieder bei meiner Jenny war, die ich trotz des Spaßes den Frank und ich hatten, sehr vermisst habe.

Ich spülte mir auch mein Kätzchen gründlich aus, falls noch verräterisches Sperma darin klebte.

Außerdem sollte natürlich alles frisch und sauber sein. Denn so wie ich Jenny kenne, wird sie heute Abend nicht nur Chips knabbern wollen.

Aus der Dusche raus, rubbelte ich mich mit einem Badetuch trocken, warf die schmutzige Wäsche in den Wäscheschacht und ging, ohne mir etwas dabei zu denken, nackt wie ich war durch das Wohnzimmer in mein Schlafzimmer.

„Mhhh“, machte Jenny lüstern grinsend. „Für mich kannst du gleich so bleiben!“

„Das könnte dir so passen Fräulein!“, gab ich gespielt erbost zurück. „Dann kriegen wir ja gar nichts von dem Film mit, weil du deine Finger nicht von mir lassen kannst!“

Als ob sie der Stoff meiner Kleidung davon abhalten würde.

„Aber du kannst dich ruhig auch schon umziehen, dann ist es gemütlicher.“

Im Schlafzimmer, zog ich mir ein dünnes Nachthemd und einen Slip an und so ging ich wieder ins Wohnzimmer, wo Jenny schon eine Flasche Sekt, zwei Gläser und ein paar Knabbereien bereitgestellt, Kerzen angezündet und auch schon die DVD in den Player gelegt hatte.

„Wow, du hast es uns aber gemütlich gemacht! Welchen Film hast du uns mitgebracht?“

Ich ließ Jenny meistens den Film aussuchen, da sie eine echt große DVD Sammlung hatte.

„Na unseren Lieblingsfilm, Pitch Perfect, den haben wir doch schon lange nicht mehr gesehen. Aber auch noch ein paar andere, falls wir noch Lust auf mehr Filme haben.“

Stimmt, es war wirklich unser absoluter Lieblingsfilm, den wir uns nur zusammen anschauten und immer alle Lieder lauthals mitsangen.

Nach dem ersten Mal haben wir versucht das Becherspiel aus dem Cup-Song nachzumachen. Als uns die Plastikbecher das dritte Mal halb durch den Raum geflogen sind, haben wir es lachend sein lassen.

Ich goss uns Sekt ein, wir stießen an, tranken, kuschelten uns aneinander und starteten den Film.

Nach ungefähr 20 Minuten kam es, wie es kommen musste.

Wir begannen uns gegenseitig zu streicheln und langsam auch zu küssen. Schnell war uns der Film egal. Leidenschaftlich küssend und streichelnd begannen wir, uns gegenseitig die Hemdchen aus zuziehen.

Unsere Augen waren geschlossen, die Hände kannten ihre Wege über den Körper der anderen.

Er war ihnen so vertraut wie der eigene Körper.

Jenny küsste meine Brüste, ihre Hände arbeiteten sich in meinem Intimbereich vor.

Mit den Fingerspitzen schob sie meinen Slip zur Seite und begann liebevoll meine Schamlippen zu streicheln, schon an diesem Punkt war ich fast am aus laufen. Sie wusste einfach, wie sie mich reizen konnte.

Nachdem sie eine Zeit meinen Kitzler mit ihren Fingern liebkost hatte, schob sie mir ohne Wenn und Aber, zwei Finger in die nasse Spalte.

Sie glitt langsam vor, plötzlich zeigte ihr Gesicht verwirrte Überraschung, als sie beide Finger bis zum Anschlag in mir drin hatte. Dies war sonst durch mein Jungfernhäutchen nicht möglich.

Erschrocken und fragend sah sie mir in mein immer röter werdendes Gesicht.

„Wann und mit wem?“, war das Einzige, was sie mich fragte. Ihre Stimme klang zwar nicht enttäuscht oder vorwurfsvoll, aber sie hatte eine gewisse Schärfe.

„Jenny ich … Ich kann es dir nicht sagen, du würdest vor Wut sicher ausflippen.“ erwiderte ich erschrocken, kurz vor dem Heulen.

Das war’s, der Abend war gelaufen, und wahrscheinlich kann ich, mit dem heutigen Abend meine Freundschaft mit ihr in den Wind schreiben.

Sie atmete tief durch. „Hast du mit jemandem geschlafen oder war es ein Unfall?“, begann sie das Frage-Antwort-Spielchen. Kurz überlegte ich, ob ich sie anlügen sollte, ihr sagen, dass ich es mit einer Kerze oder so zerrissen habe. Aber ich konnte und wollte sie nicht anlügen, zu mindestens nicht ganz. Sie hätte es ohnehin gemerkt. Wie schon gesagt, für sie war ich ein offenes Buch.

„Nein ich habe mit jemandem geschlafen.“

„Gut, kenn ich ihn und war es gut?“, kam der nächste Stich.

„Ja … Ja du kennst ihn und ich würde lügen, wenn ich sage, dass es nicht gut war. Es war sogar fantastisch.“

„Dann hast du mir ja schon mal was voraus, mein Schatz!“ Mein Schatz? Konnte ich also doch noch aufatmen? Nein, sicher nicht, wenn sie herausfand, wer mich entjungfert hat.

„Hör zu ich bin nicht eifersüchtig, auch wenn ich dich auf eine gewisse Art liebe. Wir sind kein Paar und jede von uns kann machen und tun was sie möchte. Wir sind einfach die allerbesten Freundinnen, die halt gelegentlich miteinander ins Bett gehen. Trotzdem frage ich mich, warum du mir nicht sagen willst, wer es ist. Ist es vielleicht ein Ex von mir?“

Puh, was tu ich jetzt. Wenn ich irgendwen erfinde, wird sie mir das kaum glauben, ich kann nun mal einfach nicht lügen.

Sage ich gar nichts wird sie in jedem Fall wütend, schließlich war es schon immer heilig für uns, keine Geheimnisse voreinander zu haben. Sage ich ihr hier und jetzt die Wahrheit, habe ich immerhin eine 50/50 Chance. Also gut …

„Hör zu Jenny, du weißt, ich kann dich weder anlügen, noch dir etwas verheimlichen, dafür liebe ich dich einfach zu sehr. Aber was ich dir jetzt sage, muss wirklich unser Geheimnis bleiben. Wie du danach über mich denkst, das kannst nur du entscheiden. Ich möchte dir nur vorher sagen, dass es mit ihm wunderschön war und ich es wieder und wieder tun will!“, ließ ich es schnell heraussprudeln als wollte ich verhindern, dass die Worte in meinem Mund doch noch einen Rückzieher machten.

„Hey, alles gut, aber nun sag schon! Ich bin neugierig. Das muss ja ein ordentlich geiler Stecher sein.“

Ich nahm all meinem Mut zusammen, keine Ahnung wo ich den hernahm. „Es war …, es ist …“ mir schossen die Tränen in die Augen. „Frank!“

„Frank?“ „Ja, Frank.“ „Dein Bruder Frank?“

„Kennst du noch andere Franks?“

Jenny schluckte, „Puh, das muss ich jetzt erstmal verdauen, ich meine, sowas hört man echt nicht alle Tage!“

„Du findest das jetzt sicher abstoßend, was?“, fragte ich vorsichtig.

„Eigentlich …“, begann sie langsam, „nun ja es ist schon etwas komisch, zumal ich es mir nicht vorstellen kann, immerhin habe ich ja keine Geschwister. Aber, ehrlich gesagt … Ich finde es nicht schlimm.“

Verwundert, ja fast erschrocken sah ich sie an. Hat mir meine beste Freundin grade echt gesagt, dass sie es nicht schlimm findet, dass mein Bruder und ich ficken?

„Na ja, Frank sieht super aus, ist einer der liebsten Menschen, die ich kenne und … Um ganz ehrlich zu dir zu sein, ich habe mir schon manchmal vorgestellt, wie er wohl im Bett ist. Jetzt musst du mir aber sagen, wie das alles passiert ist, und zwar ALLES ganz genau.“

Das war der Hammer, nicht nur, dass Jenny, die Sache mit meinem Bruder billigte, nein sie hatte sich auch schon … Ich glaubte, ich war im falschen Film.

So erzählte ihr also die ganze Story, in jedem kleinen Detail, auch den Sex ließ ich nicht aus. Bei den ganzen Erzählungen wurde ich wieder total kribbelig und auch an Jenny ging es nicht spurlos vorbei.

Während ich jedes Detail der vergangenen Woche erläuterte, begannen wir beide uns gegenseitig zu streicheln. Mit jedem Satz kamen wir beide unseren Höhepunkten näher, mir fiel es immer schwerer zu reden, doch ich schaffte es bis zum Ende. Als ich an dem Punkt angelangte, wo Jenny an der Türe klingelte, kamen wir beide. Wir zitterten, küssten uns und als wir wieder vernünftig atmen konnten, lachten wir.

Der Film, den wir eigentlich sehen wollten, war längst zu ende, aber es war uns egal.

„Wow!“, meinte Jenny nach ein paar Minuten. „Eigentlich wollte ich dich heute mal mit einem Porno überraschen, den ich bei meinem Vater stibitzt habe und es dabei so richtig hart mit dir treiben. Aber das hier toppt jeden Porno um Längen. Jetzt werde ich ja doch schon ein wenig eifersüchtig.“

„Oh nein, bitte nicht.“ Sofort bereute ich jedes meiner Worte. „Hätt‘ ich doch nur nichts gesagt.“

„Nein, Schatz so meine ich es doch nicht, es ist nur so … Nun ja, jetzt wo du mir das alles erzählt hast, frage ich mich nur, ob Frank mich auch an sich ran lassen und mich ebenfalls entjungfern würde oder ob du mir, alleine schon für den Gedanken daran böse bist.“

Mhhh, wieso eigentlich nicht? Ich schlafe mit Frank und mit Jenny, warum die Beziehung nicht über drei Ecken spannen, vielleicht alle drei gemeinsam.

„Du würdest also auch mit Frank … Ich meine, wieso nicht. Da wäre ein kleines Problem das wir lösen müssen!“

Fragend sah sie mich an. „Nun, das ist doch ganz klar, du bist meine beste Freundin, es ist wohl kaum wahrscheinlich, dass er dich mit offenen Armen empfängt, wenn du runtergehst, klopfst und sagst: Hey Frank ich habe mich total in dich verknallt, fick mich mal bitte eben ordentlich durch.

Erstens klingt das dämlich, zweitens wird er Angst davor haben, dass mir das sauer aufstößt, da ich ihn ja liebe. Er weiß ja nicht was wir hier besprechen. Genauso wenig kann ich runtergehen und sagen: Du Brüderchen, Jenny weiß über alles Bescheid und möchte jetzt das du sie genauso durchnimmst wie mich, geh doch mal bitte hoch und fick ihr das Hirn aus dem Schädel.“

Jenny grinste breit, allein bei der Vorstellung dieser doch sehr verrückten Nummer.

„Aber wie dann? Ich bin grade so geil, dass ich zu ihm gehen und ihn mir einfach krallen könnte, ob er will oder nicht!“

„Ganz ruhig mein Schatz. Mit Speck fängt man Mäuse und mit einer List, den geilen Hengst, der sich mein Bruder nennt. Ich weiß auch schon was wir machen!“

Kapitel 6 — Ich habe einen Plan (Mächtig gewaltig, Lisa^^)

Gespannt lauschte Jenny mir, als ich ihr meinen Plan erklärte.

Irgendwie war es unwirklich. Ich plante hier wie ich meinen Bruder, dessen Schwanz mich in die höchsten Höhen trieb, dazu bekam mit meiner Jenny zu ficken.

Doch es war gleichzeitig auch geil und machte mich neugierig, ob es klappt.

Ich erklärte also, dass ich mich jetzt anziehen werde, damit mir draußen nicht kühl wird, wir uns dann heftig über irgendetwas Belangloses streiten, woraufhin angeblich Jenny wutentbrannt das Haus verlässt.

In Wirklichkeit gehe natürlich ich raus, nehme aber mein Telefon mit und verstecke mich draußen. Unsere schnurlosen Telefone haben auch rund ums Haus guten Empfang. Da es abends in unserer Siedlung totenstill war, würde es gar nicht auffallen, dass ich nicht wie vorgegeben aus meiner Wohnung, sondern von vor dem Haus anrief.

Jenny wiederum sollte sich nackt in mein Bett legen und das Licht ausmachen. Dabei vorgeben, dass sie weint und sich von Frank, der hochkommt trösten lassen, wenn alles klappt, auf die schöne Art und Weise.

Er würde sich zwar über das wieder vorhandene Häutchen wundern, aber immerhin war er dann schon mal drin und ich wollte auch wieder zur Stelle sein, damit er keinen Rückzieher machte.

Wir kicherten wie zwei Schulmädchen über unseren Plan, den Jenny echt klasse fand. Stimmentechnisch konnte sie mich gut nachahmen und wenn das Ganze noch verheult klingt, klingen doch eh alle Mädchen gleich, oder?

Kaum war ich angezogen, begannen wir eine wilde Schreierei. Ich weiß gar nicht mehr, was wir uns an den Kopf warfen, wichtig war ja auch nur das Frank es mitbekam, es funktionierte und wir nicht doch noch einen Lachanfall dabei bekamen.

Gespielt wutentbrannt, lief ich in Jennys Sachen die Treppe runter und zur Haustüre raus. Hinter Franks Türe regte sich nichts. Das war mir auch ganz recht so. Ich hatte in meinem tollen Plan nämlich komplett vergessen, was ich tue, wenn Frank die Türe öffnet und Jenny, besser gesagt in dem Fall mich abfängt.

Aber nun gut, darüber musste ich mir auch keine Gedanken mehr machen, ich war draußen.

Als oben die Lichter ausgingen, rief ich bei Frank an.

„Hey Süße, was war denn bei euch los, ich wollte grade schon hochkommen und nachschauen, ob ihr euch gegenseitig zerfleischt, dann hörte ich die Haustüre. Ist Jenny weg?“ fragte er schnell und erschrocken.

„Ach hör mir mit der blöden Kuh auf. Für mich gibt es keine Jenny mehr.“ sprach ich gespielt verheult und wehleidig. Ich spürte sofort, der Mann war Wachs in meinen Händen.

„Wir haben uns nie wirklich gestritten, aber das war’s. Ich will nichts mehr von ihr wissen. Mir geht’s so elend, könntest du vielleicht raufkommen und mich ein bisschen trösten? Ich bin im Schlafzimmer, die Türe ist offen.“

„Klar kleines, ich bin gleich bei dir!“, antwortete er und wir legten auf.

Bingo, dachte ich, als kurz danach auch schon seine Tür aufging und er nur in Unterhose zu meiner Wohnung hochging.

Von meinem Versteck aus, konnte ich die gläserne Haustüre gut beobachten, man mich von drinnen aber nicht sehen.

Eine Minute später betrat ich wieder das Haus, zog mich komplett aus und schlich nach oben, schon an der Wohnungstüre konnte ich ihre Stimmen hören. Franks weiche, einfühlsame Beruhigungsversuche und Jennys ach so verheultes Wimmern, dass selbst mich denken ließ, ich würde eine Aufnahme meiner Stimme hören.

Das Luder hatte es doch faustdick hinter den Ohren.

„Nein, bitte lass es aus, ich mag jetzt kein Licht haben“, wimmerte Jenny während ich mich geräuschlos in die Wohnung und zur Schlafzimmertüre schlich, die mein Bruder, dankenswerterweise offen gelassen hatte. Da es in der ganzen Wohnung stockdüster und er sowieso dem Ich-Double zugewannt war, bemerkte er mich nicht.

„Schhhh … Ganz ruhig, alles okay, was war denn los, dass ihr euch so gefetzt habt?“ fragte er in einem Ton, der einen einfach nur dahin schmelzen lassen konnte. Im leichten Mondlicht sah ich, wie er hinter ihr lag, sie hatte ihm den Rücken zugewandt. Er streichelte sie zärtlich. Ich hätte jubeln können, dass es bis hierher geklappt hatte.

„Nee, ich will da nicht drüber reden, ich brauche jetzt einfach nur dich und deine Zärtlichkeit, damit ich das ganze wenigstens für den Moment vergessen. Bitte … Bitte … Ich brauche das jetzt.

Ich konnte nicht sehen, was sie tat, aber plötzlich kam ein leises Stöhnen von meinem Bruder, da war mir klar, dass sie die Initiative ergriffen hatte und ihm entweder mit der Hand an den Schwanz gepackt hatte, oder sich mit ihrem süßen Hintern an selbigen rieb. Jenny wurde genau von mir instruiert, was sie tun und sagen sollte, um meinen Bruder rum zu bekommen und es schien, wie immer in der letzten Woche, wieder mal prima zu wirken.

Plötzlich kam Bewegung in die beiden, ich sah, dass sie sich drehten und Frank sich nun auf Jenny befand. „Fick mich Frank, ramm ihn einfach rein, ich brauche es jetzt hart und geil. Zeig mir, wie sehr du mich liebst“, rief Jenny voller Erregung. Ich war perplex, wie sie es schaffte, auch in diesem Zustand immer noch meine Stimme so getreu hinzubekommen. Aber immerhin haben wir ja auch Jahrelang zusammen geübt und uns so die tollsten Streiche geleistet.

Eigentlich hätte dies mein Einsatz sein sollen, doch ich konnte mich nicht rühren, das Schattenspiel sah einfach zu geil aus. Plötzlich war ein Ruck im unteren Bereich zu sehen und Jenny schrie, vor Geilheit, aber wohl auch vor Schmerz in eines meiner Kopfkissen.

„Jaaaa … Joaaa joooaaaa … Fick mich schön schnell, gibt’s miiiiiiir!“ stöhnte sie durch das Kissen.

Automatisch ging meine Hand in meinen Schoß. Ich musste Acht geben, nicht selbst aufzustöhnen.

Es dauerte nicht lange und beide kamen gleichzeitig und explosionsartig. Sie küssten sich und ich konnte sehen, wie sie schwer atmeten. „Ich hoffe, jetzt geht’s dir etwas besser, mein Schatz und das mit Jenny kriegen wir auch wieder hin. Ihr beiden gehört doch zusammen wie Hanni und Nanni. Ich werde dir dabei helfen.“ sagte Frank, immer noch nicht ganz bei Atmen, aber so einfühlsam wie eh und je.

„Ich glaube, das hast du grade schon erledigt!“, sagte ich voller Erregung von der Tür her und schaltete das kleinere Licht an.

Frank sah erst Jenny, dann mich erschrocken an und Jenny setzte ihr geilstes Lächeln auf.

„Ihr … Ihr … Ihr kleinen miesen Luder habt mich hereingelegt!“ sagte Frank wütend, aber nicht ganz echt.

Ich ging auf die beiden zu, umarmte und küsste meinen Bruder, dann küsste ich Jenny.

„War er gut?“, fragte ich sie, Frank erst einmal ignorierend. „Oh ja, beim nächsten Mal möchte ich aber auch das Gefühlvolle kennenlernen, jetzt war es einfach nur GEIL!“

„Hallo? Könnte mich bitte mal jemand von euch Grazien aufklären, was ihr hier mit mir gespielt habt?“

Na gut, eigentlich haben wir ihn ja schon ein bisschen ausgenutzt, daher ist es auch sein gutes Recht alles zu erfahren.

Wir erzählten ihm, was zwischen uns seit Jennys letztem Geburtstag lief. Gefolgt von dem, was heute Abend passierte, wie ich Jenny alles gebeichtet habe und wir uns dann diesen Plan ausgedacht haben, weil wir uns dachten, dass er wohl kaum begeistert ist, wenn wir zu ihm kämen und ihn bitten Jenny auch mal ordentlich durchzuficken.

„Nun gut, begeistert bin ich von eurem kleinen Anschlag im ersten Moment zwar nicht gewesen, aber irgendwie ist es schon geil so. Aaaaber, wenn ich hier so runterschaue, habe ich schon wieder jemanden die Unschuld genommen.“

Jetzt sah auch ich den kleinen Blutfleck auf dem Laken, tja nicht zu ändern, besser auf meinen als auf Frank seinem.

„Oh ja, das hast du und es war einfach geil! Aber, bevor du jetzt auf das Thema Schutz kommst, Lisa hat mich schon gewarnt. Auch bei mir kannst du weiterhin ganz beruhigt reinspritzen, denn ich nehme genau wie deine Schwester seit ein paar Jahren die Pille. Jungfrau hin oder her, aber man weiß ja nie was einem so vors Fötzchen läuft!“ gab Jenny breit grinsend zu verstehen. Doch dann wurde sie wieder ganz ernst und fragte nachdenklich: „Und wie geht’s jetzt weiter? Ich meine in Zukunft mit uns drei?“

Fragend sahen wir uns einen Moment an, bis ich anscheinend die richtigen Worte getroffen habe: „Also ich liebe euch beide und der Sex ist, mit jedem von euch wunderschön. Ich möchte ehrlich gesagt weder auf Franks Schwanz, noch auf Jennys Fötzchen verzichten. Ich denke mal, dir Jenny Liebling geht es ähnlich?“ Sie nickte heftig.

Frank sah uns beide nachdenklich an, dann sagte er: „Dann ist das ja klar. Ich möchte euch beide nämlich noch ganz oft vögeln, ihr seid euch so ähnlich, beide einfach nur süß und geil. Vielleicht machen wir es auch einfach zu dritt. Na was meint ihr?“

„Da fragst du noch? Na klar!“ rief ich glücklich und Jenny sagte genauso glücklich: „Tja Franky, dann hast du jetzt, zwei geile Weiber am Hals, dann bring den kleinen da mal wieder ordentlich auf Trab, du weißt ja, dass wir uns sonst auch alleine vergnügen können!“ Dabei grinste sie schelmisch und küsste mich leidenschaftlich.

Allein der Anblick ließ sein Ding wieder in die Höhe steigen.

„Na gut, welche der Damen möchte zuerst?“

„Jenny soll nochmal, aber diesmal die sanfte Tour, wir haben die ganze Nacht Zeit!“

Jenny lächelte mich dankbar an und flüsterte, „Aber nur wenn ich dir dabei auch dein Fötzchen lecken darf!“ „Als ob ich dazu je Nein sage.“

„Nun gut“, hatte Frank das letzte Wort. „Wenn die Damen sich dann einig sind …“

Weiter kam er nicht, denn wir begannen uns alle zu küssen, zum ersten Mal küsste Frank Jenny bewusst.

Wir liebten uns, in vielen verschiedenen Positionen. Jenny und ich fingen gar nicht erst an unsere Orgasmen zu zählen. Am Schluss knieten wir Frauen vor Frank der uns beiden die volle Ladung in unsere Gesichter spritzte.

Was wir nicht direkt in den Mund bekamen, landete auf Gesichtern und Titten und wurde fein säuberlich gegenseitig abgeleckt, aber erst, nachdem unsere Zungen gemeinsam Franks Schwanz brav sauber leckten.

Völlig fertig ließen wir uns auf mein Bett fallen. Ich überlegte kurz den Rest von dem Sekt zu holen, um auf unsere neue gemeinsame Zukunft zu trinken. Doch niemand von uns, war noch in der Lage aufzustehen und so schliefen wir alle aneinander gekuschelt ein und bis zum nächsten Morgen.

Kapitel 7 — Die Beichte

Sonntagmorgen

Gegen 10 Uhr wurden wir gemeinsam wach, als meine Mutter anrief und fragte ob Jenny und ich zum Frühstück rüberkommen möchten?

„Sicher wollen wir, wir gehen aber nur noch eben duschen, machen uns fertig und kommen dann runter“, gab ich ganz locker zur Antwort.

„Ach und sei doch bitte so lieb und versuche deinen Bruder zu wecken, der schläft wohl so tief, dass er meinen Anruf nicht hört.“

Ich sagte ihr mit einem Lachen, dass ich die Türe eintreten und ihm einen Eimer Eiswasser ins Gesicht schütten werde, dann legten wir auf.

„Ich werde runtergehen und duschen“, meinte Frank. „Für drei Leute sind die Duschen dann doch nicht groß genug! Aber ich habe da noch eine kleine Idee!“ Jetzt war er an der Reihe uns mit einem guten Plan zu überraschen.

„Nun wir drei lieben uns in jeder Hinsicht, das steht doch fest, oder?“ Jenny und ich nickten heftig.

„Also wie wäre es, wenn wir es gegenüber unseren Eltern, so hinstellen, dass ich und Jenny ein Paar geworden sind? Auf die Art würden wir auch nicht Gefahr laufen erwischt zu werden, wenn sie doch mal Sex Geräusche aus unserem Haus hören.“

Jenny und ich sahen uns an, dann sahen wir Frank an und lachten los.

„Mein Bruder ist gar nicht mal so dumm wie er aussieht. Ich bitte nur darum das ihr beiden Turteltauben mich dabei nicht vernachlässigt!“, sagte ich voller Ironie, woraufhin ich von zwei Seiten her durch gekitzelt wurde.

Nachdem wir dann alle duschen gegangen sind, gingen wir zu meinen Eltern rüber, die schon am Frühstückstisch auf uns warteten.

Frank und Jenny gingen Hand in Hand, ich war neben Jenny.

Nach dem üblichen „Guten Morgen“, sahen uns Mama und Papa dann doch sehr fragend an.

Sofort ergriff Frank das Wort: „Mama, Papa, das mag jetzt vielleicht komisch aussehen, aber irgendwie hat es zwischen mir und Jenny gefunkt. Ich weiß, dass sie Lisas beste Freundin ist, aber sie hat absolut kein Problem damit.“

„Nein, ganz im Gegenteil.“ sprang ich mit ein. „Lieber mein Bruder ist mit Jenny zusammen, als mit irgendeiner, die ich nicht kenne und wir dann als Geschwister keine Zeit mehr für einander haben.“

Meine Eltern sahen sich an, nickten sich zu, bevor meine Mutter sagte: „Nun gut Kinder, jetzt setzt euch aber erstmal, sonst wird der Kaffee kalt.“

Damit begann das gemeinsame Frühstück, allerdings stand mein Vater zwischendrin auf, ging ins Wohnzimmer und kam nach ein paar Minuten wieder. „Tut mir leid, ich musste kurz telefonieren!“, sagte er entschuldigend und setzte sich wieder, als wäre nichts gewesen.

Wir sprachen über ganz alltägliche Dinge, niemand brachte die neue Situation zwischen Jenny und Frank zur Sprache, was uns dreien nur Recht war.

Auch nach dem Essen blieben wir noch beim Kaffee zusammen sitzen und redeten, als es an der Türe klingelte.

Meine Mutter öffnete und kam in Begleitung von Jennys Eltern zurück.

„Ach du Scheiße, das gibt Saures!“, schien es nicht nur durch meine Gedanken zu schießen.

„Guten Morgen alle miteinander!“, sagte Jennys Mutter, ihr Vater schwieg.

Mama holte noch zwei Tassen, goss den beiden Kaffee ein und setzte sich wieder.

Eine gefühlte Ewigkeit schien niemand etwas sagen zu wollen.

Mama beendete schließlich das Schweigen. „Kinder wir … Also ich glaube wir müssen euch etwas beichten!“

Wie jetzt beichten? Was war denn nun los?

„Nun, also … Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ääähm, nun Lisa und Jenny, ihr habt euch doch sicher schon immer gefragt, warum ihr euch so ähnlich seid, oder? Auch habt ihr schon seit frühster Kindheit gesagt, dass ihr euch nicht nur wie Freundinnen, sondern wie Schwestern fühlt.

Also … Nun … Ääähm … Frank, Lisa, sie … Also Jenny ist eure Schwester! Besser gesagt Halbschwester.“

Unsere Kinnladen lagen auf dem Boden. Jenny fand als Erstes die Sprache wieder. „Wie jetzt? Ich … Wir … Ihr … Was soll das alles?“

Nun war Maria an der Reihe uns komplett reinen Wein einzuschenken, es fiel ihr sichtlich schwer.

„Es ist so … Jan, ich und eure Eltern … Wir kennen uns schon seit der Schulzeit. Die Pärchen waren sehr schnell klar und daran sollte sich auch bis heute nichts ändern, wie ihr ja wisst. Ihr wisst auch das wir gleichzeitig geheiratet haben.“

Klar wussten wir das alles, die Erzählungen von damals und die Fotos von der riesigen Hochzeit von vor 23 Jahren. „Aber was hat das alles mit uns zu tun?“, fragte ich mich.

„Nun, jeder von uns hatte den Wunsch Kinder zu bekommen, was soweit ja auch klappte, als eure Mutter mit Frank schwanger war.“

Jan und ich ließen uns etwas Zeit, wollten aber alsbald auch ein Kind. Irgendwie klappte es aber nie.

Dann als die Nachricht kam, das Sofia dich, Lisa in ihrem Bauch trug, wurde es mir langsam zu bunt und ich überredete Jan zum Arzt zu gehen und sich untersuchen zu lassen. Damals ging für uns die Welt unter, als die Diagnose kam: Unfruchtbar!“

Das saß! Aber wie konnte das sein? Er war doch Jennys Vater oder aber … Mir schwante etwas.

Meine Mutter übernahm wieder, die Männer hielten sich schweigend zurück, typisch Mann!

„Es war auch für uns ein Schock, als Jan und Maria mit der Nachricht zu uns gekommen sind. Wussten wir doch, wie sehr sie sich ein Kind wünschten. Aber ebenso war es Marias Wunsch schwanger zu sein, Adoption kam also nicht infrage. Bei unserem Gespräch kam natürlich auch das Thema Samenspende und künstliche Befruchtung auf …“

„Was ich aber kategorisch ablehnte“, unterbrach sie Maria, „Ich wollte kein Kind von einem wildfremden und noch dazu anonymen Mann!“

„Richtig“, übernahm Mama wieder „daher gab es nur eine Sache, die noch funktionieren konnte.

Kinder, was ich euch jetzt sage, ist etwas sehr Intimes und wir wollten es euch eigentlich nie erzählen, aber …“ sie schluckte. „Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass wir vier uns gemeinsam … dass wir gemeinsam … ach, was soll’s, nennen wir das Kind doch beim Namen, dass wir alle zusammen ficken!“

Erschrocken sahen wir unsere Mutter an, das Wort Ficken, haben wir bisher nie von ihr gehört, geschweige denn, dass wir uns vorstellen konnten, dass die vier es gemeinsam taten.

„Ja, schaut nicht so, früher passierte es regelmäßig, heute nicht mehr so oft. Aber, gelegentlich schon. Selbstverständlich achteten wir immer auf den Schutz und wenn wir Frauen die Pille nicht nahmen in der Hoffnung schwanger zu werden, trugen die Männer beim Partnertausch halt ein Gummi. An diesem Abend beschlossen wir, diese aber wegzulassen. Natürlich mit dem Gedanken, Maria doch das ersehnte Kind zu schenken. Dass das Kind dann von Stephan und nicht von Jan sein wird, war uns allen klar. Doch wir beschlossen schon im Vorfeld, dass für das Kind, immer Jan der Vater sein sollte und wir es nur dann sagen, wenn es unbedingt nötig ist“, damit endete die Erklärung.

Ich sah Frank und Jenny förmlich an, dass für sie, genau wie für mich grade ein falscher Film ablief, noch dazu rückwärts und auf Finnisch.

Frank fragte nun heiser: „Heißt das also, dass Jenny und ich nicht zusammen sein können, da wir Geschwister sind?“

Nun meldete sich mein Vater zu Wort: „Bevor ich dir diese Frage beantworte, mein Sohn, muss ich euch etwas fragen. Verhütet ihr? Ihr alle meine ich.“

Wir sahen uns an, dann sahen wir ihn fragend an.

„Schaut nicht so, als hättet ihr einen Geist gesehen. Meint ihr, eure Eltern sind blind und taub? Ja, wir wissen schon lange was Jenny und Lisa so miteinander machen. Auch haben wir alles mitbekommen, was zwischen Frank und Lisa seit letztem Sonntag abging. Und gestern Abend … Holla die Waldfee, wart ihr drei laut, es war sogar so geil, das Sofia und ich gleich übereinander hergefallen sind“, grinste er. „Deshalb will ich von euch wissen: Verhütet ihr?“ Der letzte Satz kam dann doch sehr ernst.

„Ja …“, sagte nun Jenny, „Lisa und ich nehmen seit einigen Jahren schon regelmäßig die Pille, es kann also nichts passieren!“

„Das ist alles was wir wissen wollen“, meldete sich nun auch Jan. „Hört zu, es klingt komisch aber … Nun, jeder von uns hier am Tisch weiß, dass es unter Verwandte verboten ist Sex zu haben.

Zu mindestens was den direkten Geschlechtsverkehr angeht. Doch wir wissen, dass selbst, wenn wir es euch noch so verbieten, ihr sicher solch starke Gefühle für einander habt, dass ihr es sicher heimlich weiter miteinander treiben würdet. Uns ist es nur wichtig, dass ihr aufpasst, immer verhütet und die Beziehung zwischen Lisa und Frank nicht nach außen dringt.

Was die Beziehung zwischen Jenny und Frank angeht, so dürfte es keine Probleme geben, denn außer uns sieben weiß niemand von dieser doch recht interessanten Familienkonstellation. Auch bei Jenny und Lisa dürfte es nach außen Hin keinen Unterschied machen, wenn ihr euch in der Öffentlichkeit so benehmt wie immer. Oder habt ihr etwa vor, alle zusammen auf dem Marktplatz zu vögeln?“

Nun mussten wir alle lachen. „Jetzt aber nur mal fürs Protokoll“, sagte Jenny. „Papa …“, dabei sah sie Jan an. „Du bist und bleibst immer mein Papa, ich habe jetzt halt zwei davon. Was aber auch keinen Unterschied macht, denn auch hier im Haus habe ich mich schon immer gefühlt, als wäre es meine Familie, was ja auch stimmte, ohne dass ich es wusste. Ich liebe euch einfach alle und bin so froh euch zu haben.“ Sie brach in Freudentränen aus und auch uns anderen kamen die Tränen, als wir aufstanden, uns alle umarmten und einfach wie eine große Familie waren.

Den Tag verbrachten wir alle gemeinsam und hatten jede Menge Spaß zusammen. (Nicht den Spaß, den ihr jetzt vielleicht denkt, ihr kleinen Schweinchen).

Jenny beschloss auch diese Nacht bei uns zu bleiben, Jan und Maria wollten die Nacht bei unseren Eltern verbringen.

Was in der Nacht in den beiden Häusern geschah, könnt ihr euch wohl denken.

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Diese Sexgeschichte wurde von CelticDream veröffentlicht.

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