KAMPF BIS AUFS LETZTE HEMD

Veröffentlicht am 16. Juni 2022
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Robert Maria Stiffel sah zu dieser Person am Nachbartisch. Hatte sie ihn doch wieder mit einem nassen Stück Papier beschossen. Diese Person, er dachte schon lange nicht mehr von dieser Person als von seiner Schwester Roberta Maria Stiffel, wollte ihn wohl wieder provozieren.

Den Lehrer gegen ihn aufbringen, um als das ‚brave‘ Mitglied der Familie Stiffel in dieser Klasse zu erscheinen. Doch diesmal würde er sich nicht provozieren lassen.

Und sie wusste nicht, dass ihre Fahrradreifen zerschnitten waren. Damit hatte er sie.

Roberta Maria Stiffel blickte zu dieser Person, von der behauptet wurde, dass es ihr Zwillingsbruder sei. Das konnte nicht stimmen, denn er war ein Kotzbrocken, dem sie ihm am liebsten wirklich mal wieder ins Bett gekotzt hätte. Doch der Kerl schloss sein Zimmer seit dem letzten Mal ab. Dass er es selber reinigen musste, störte ihn wohl nicht. Na ja, der würde etwas erleben, ihr die Reifen zu zerschneiden. Aber sie hatte da schon etwas, gegen das er nicht so schnell etwas unternehmen konnte. Doch jetzt musste sie erst wieder freundlich den Lehrer anlächeln. Bei dem war es besonders einfach, als armes, kleines, empfindliches Mädchen zu erscheinen. Wenn sie eine Lehrerin hatten, musste sie immer darauf achten, dass der Prolet da drüben keinen Stich bekam.

Bei der Abitur-Abschlussfeier musste Robert sich wirklich neben die Person stellen, die er in seinem Leben am liebsten hasste. Seiner Schwester. Das Biest griente, als wenn sie eine ganze Schüssel Schlagsahne ausgelöffelt hatte, doch er hatte sie, mal wieder, geschlagen. Sein Abi war besser. Zwar nur um eine halbe Note, aber das reichte ihm. Er bekam den Studienplatz, SIE nicht.

Maria war sauer, hatte das Ekel doch wirklich einen besseren Abi-Durchschnitt. Sie konnte sein schleimiges Grinsen sehen, doch sie ließ sich nicht so leicht runterkriegen. Zwar kam sie nicht auf die begehrte Uni, aber sie hatte einen Plan B, und er würde sich noch wundern, was sie mit diesem Plan erreichen würde.

Robert Maria und Roberta Maria Stiffel standen vor der Leiterin des Waisenhauses, in dem sie die letzten 15 Jahre gelebt hatten. Niemand wusste, wie es zu ihren Vornamen kam, jeder hatte die Vermutung, dass sie eigentlich nur ‚Robert‘ und ‚Maria‘ genannt werden sollten, doch beide hatten den fast gleichen Namen bekommen. Schon als keine Kinder wurden sie aber nur Robert oder Maria gerufen.

So standen sie also vor der Leiterin, um ihre Urkunden zu bekommen. Da die Leiterin die beiden Geschwister kannte, gab es für jeden einen Stuhl an der Ecke zu ihrem Tisch, in der Mitter saß Schwester Rosalie, die einzige Person im Waisenhaus, vor der beide Stiffel-Kinder Respekt hatten.

Den beiden Stiffel-Kindern wurden also ihre Geburtsurkunden, ihre Erbscheine und anderes, was vom Nachlass der Eltern der beiden aufgeteilt werden konnte, übergeben. Die nicht-teilbaren Gegenstände waren dem einen oder anderen Kind zugeschlagen worden. Nur für das schon seit mehreren Generationen der Familie Stiffel gehörende Haus gab es eine andere Lösung. Dieses Haus war vermietet worden, die Überschüsse der Mietseinahmen gingen an einen wohltätigen Verein.

Das Familienvermögen war, soweit es ging, aufgeteilt worden, ein größerer Teil der Aktien und Firmenanteile lag aber in einer Stiftung, in der beide kein Stimmrecht hatten. Sie beiden Stiffel-Kinder hatten nur Niesnutzrechte aus dem Gewinn.

Nach dem Abschied bei der Leiterin verschwanden beide aus dem Haus, ohne sich nach dem anderen noch einmal umzudrehen. Keiner, der sie kannte, auch sie beiden nicht, wusste, weshalb die beiden sich nicht ausstehen konnten. Würde man sie zusammen in ein enges Zimmer sperren, würde es wohl für beide unfreundlich ausgehen. Die beiden bekämpften sich schon immer.

Nun waren sie auf sich selber gestellt. Robert hatte schon alles so organisiert, dass er an seinen neuen Studienort reisen konnte. Seine Habseligkeiten passten in einen größeren Koffer, und da ihn an diesen Ort nichts mehr band, machte er sich auf den Weg.

Maria überlegt kurz, als sie das Haus verlassen hatte, ob sie sich gleich auf den Weg machen sollte, oder ob sie sich noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen gönnen sollte.

Ihr Ziel war zu weit entfernt, als dass sie hetzen müsste. Es ging nur ein Flug pro Tag, und der ging erst am Abend.

Robert legte sich in seinem neuen Sessel zurück. Er hatte es geschafft. Das Studium war, wie erwartet, außergewöhnlich schwer, aber er hatte als einer der besten abgeschlossen. Und, zur Krönung des Ganzen, hatte er den Job, der er im Auge gehabt hatte, bekommen. Er sah aus dem bis zum Boden gehenden Fenster. Er sah die Stadt auf der rechten Seite, die Stadt in der er lebte, und das Meer auf der linken Seite, das Meer, das er so lieben gelernt hatte.

Wenn er konnte, war er im oder auf dem Meer. Was, da er ein Boot als Haus (oder war es eine schwimmende Wohnung?) hatte, nicht wirklich schwer war.

Robert sah über das Wasser zu der kleinen Insel, auf die er sich zurückzog, wenn er alleine sein wollte.

Er dachte daran, sich mal wieder um eine Frau zu kümmern, in den letzten Jahren hatte das etwas zurückstehen müssen. Doch mal wieder mit einer Frau …

Was machte sie wohl?

Maria ließ sich in ihr Sofa fallen. Den ganzen Tag in diesen Schuhen war wirklich eine Folter. Doch wer als Frau erfolgreich sein wollte, musste solche Qualen ertragen.

Sie hatte ihr Studium in Rekordzeit abgeschlossen und diesen Job bekommen, genau den, den sie haben wollte.

Dabei war sie nicht immer ganz konventionell vorgegangen, wenn sie einen Konkurrenten oder eine Konkurrentin loswerden wollte, aber sie hatte jetzt das, was sie wollte.

Fast alles.

Sie musste sich mal wieder einen Mann besorgen, der letzte, den sie hatte, war ein Schlappschwanz, den sie nur ausgenutzt hatte. Zu ihrem Glück hatte er nicht herausbekommen, wer die Frau war, von der er dachte, dass sie eine billige Nutte wäre.

Dass diese ‚billige Nutte‘ seine schärfste Konkurrentin für den Job gewesen, und auch die war, die seiner Frau und seinem Chef die kompromittierenden Unterlagen zugespielt hatte, hatte er nie erfahren.

Doch als Mann war er unbrauchbar gewesen.

Da sie sich in ihrem Beruf als asexuelle Frau verkauft hatte, hatte sie sich natürlich keinen Mann anlachen können. Doch jetzt, in dem neuen Job, wäre das, besonders bei ihrer Position, kein Problem mehr.

Was er wohl im Moment machte?

Robert hatte ’seine‘ Firma gut im Griff. Die Auftragslage war glänzend, die Gewinne sprudelten nur so, und auch die Mitarbeiter waren zufrieden. Da die Investoren bis zur Oberkante Unterlippe im Geld schwammen, schadete nicht unbedingt, wenn er den Mitarbeitern einen Bonus auszahlte.

Als er hörte, dass die Firma von ihren Besitzern verkauft worden war, und mit einer weiteren Neuerwerbung des neuen Besitzers verschmolzen werden sollte, machte er sich nur wenige Gedanken. Sein Ruf war unzweifelhaft.

Maria war stolz auf ihre Mitarbeiter, sie hatten schon wieder ein erfolgreiches Jahr geschafft. Die Auftragszahlen waren gestiegen, die Wartezeit für die Kunden, bis sie ihre bestellten Produkte geliefert bekamen, war wieder gesunken, sie selber bekam, als Chefin der Firma Dankesbriefe der Kunden, weil sie eine unglaubliche Qualität lieferten, und nach der Auszahlung der Boni an alle Mitarbeiter waren die Ausschüttungen an den Eigentümer auch wieder gestiegen.

Das sollte ihr einmal jemand nachmachen.

Da bekam sie die Information, dass die Firma verkauft worden war, der alte Eigentümer ‚wollte sich neu orientieren‘ und hat einen Investor gefunden, der ihm die gewünschte Summe für die Firma zahlte.

Als Maria dann hörte, dass ihre Firma, die auf ihrem Spezialgebiet Weltmarktführer war, mit einer anderen Neuerwerbung des neuen Eigentümers verschmolzen werden sollte, ‚um Synergien herauszuholen‘, fragte sie sich, welche Synergien die beiden Firmen hätten. ‚Die Anderen‘ hatten doch ein komplett anderes Geschäftsfeld.

Aber was sollte es, wer konnte schon ihre Erfolge vorweisen, wer der neue Firmenchef der zusammengelegten Bereiche werden würde, war ihr eindeutig klar. Das würde nur sie werden können.

Dann sah sie auf den Namen ihres Konkurrenten. Denn genau das würde er doch sein. „Robert Stiffel.“

Den gab es noch? Sie hatte in den letzten Jahren vollkommen vergessen, dass es noch jemanden aus ihrer Familie gab. Maria hatte, nachdem sie gemerkte hatte, welche Probleme ihre Geschäftspartner mit dem Namen ‚Stiffel‘ hatten, sich einen neuen Namen zugelegt. ‚Leffist‘ klang nicht nur internationaler, es war auch für die meisten leichter auszusprechen.

Robert erkundigte sich, wer sein Konkurrent werden würde. Der neue Eigentümer hatte gesagt, dass die Entscheidung zwischen den beiden Firmenchefs der übernommenen Firmen getroffen werden würde.

Solange sie sich nicht selber aus der Auswahl katapultieren würden.

Es würde von beiden ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen werden müssen, in dem die jeweiligen Kandidaten nicht nur ihre Eignung als Firmenchef, sondern auch ihre menschliche Eignung, auch und besonders ihren Mitarbeitern gegenüber, beweisen müssten.

Als Robert ein Bild des anderen Firmenchefs, der Firmenchefin sah, musste er schlucken. Als er dann ihren Namen las, stutzte er nur kurz, denn es war klar, das war SIE. Die Person, die er nie wiedersehn wollte. Und nun mussten sie gegeneinander kämpfen.

Er lehnte sich in seinen Sessel zurück und überlegte, ob es irgend einen schmutzigen Trick geben würde, mit der er sie aus dem Verfahren kippen könnte, ohne dass es auf ihn zurückfallen konnte, doch so schnell fiel ihm nichts ein, und dieser Wettbewerb sollte schon in einer Woche beginnen,

Robert hoffte, dass bei der Beurteilung eine Frau den Vorsitz führen würde. Er hatte gehört, dass der neue Eigentümer sehr für die Gleichberechtigung wäre, doch wenn ein Mann den Wettstreit (Robert würde es eher Krieg nennen) mit seiner Schwester überwachen würde, würde diese den sicher versuchen, zu beeinflussen. Er hatte da einmal etwas gehört, wie ein Konkurrent um einen Posten gegen sie unterlegen war.

Maria hoffte, dass keine Frau den Krieg gegen Robert bewerten würde. Die wäre sicher nur neidisch, was sie, Maria, alles erreicht hatte. Und bei einem Mann würde Robert weniger Chancen haben, ihn wirklich zu beeindrucken. Was sie da gehört hatte, wie er weibliche Untergebene behandelt hatte, war schon ein starkes Stück.

Auf dem Weg zu dem Kriegsschauplatz, Robert dachte nur noch an Krieg, hoffte er, dass seine Affäre, die er als junger Abteilungsleiter einmal mit seiner Chefin gehabt hatte, Maria nicht zu Ohren gekommen war. Der Vorwurf, der später gegen ihn erhoben wurde, dass er eine Abteilungsleiterin nur befördert hatte, weil sie mit ihm ins Bett gegangen war, hatte er ja glücklicherweise abbügeln können. Sie war zwar seine Geliebte gewesen, doch ihr Mann hatte ihr Kind als seines anerkannt, als er für sich und seine Frau eine gute Abfindung und einen noch besseren Job bekommen hatte.

Die Frau war wirklich ein scharfer Zahn gewesen. Robert bezweifelte, dass ihr Mann sie wirklich halten konnte.

Als er am Meeting Point auf die Abholung wartet, kam SIE hinzu.

Maria überlegte, ob sie die neueste Information gegen ihn verwenden konnte. Da hatte er wirklich eine Untergebene geschwängert und sie dann mit ihrem Mann nicht nur geschmiert, sondern auch noch einen guten neuen Job besorgt.

Doch sie würde wohl das nicht mehr nachweisen können, denn sie wäre ja gleich am Meeting Point.

Ah, da war der ja. Mist, das Ekel war schon dort.

Die beiden nickten sich unfreundlich zu und warteten auf die Person, die sie abholen sollte.

Sie wurden in ein kleines Hotel am Rande eines Nationalparks gefahren. Hier wurden sie von den Leuten begrüßt, die die Entscheidung begleiten sollten.

Doch schon die erste Entscheidung war für beide eine Zumutung.

„Guten Tag, ich bin Benjamin Hau, neben mir steht Benedikte Drauf. Wir betreuen die Entscheidung, wer von ihnen der neue CEO werden wird. Um die ganze Sache etwas entspannter anzugehen, werden wir uns Duzen. Ich bin Ben“, die Frau neben ihm sagte „und ich bin Benny, ihr seid Robert und Roberta?“ Maria schüttelte den Kopf, „ich bin Maria.“

„Sehr schön, um eure Teamfähigkeit zu testen, und da ihr ja beide Single seid, habt ihr ein Doppelzimmer bekommen. Wer rechts und wer links schläft, überlassen wir euch. Bitte seid in einer Stunde im Raum ‚Sonnenuntergang‘.“ Robert griff nach seinem Koffer und sah zu Maria, die ihren griff, dann griff er nach den Schlüsseln und sagte „Kommst du?“

Vor dem Zimmer gab er Maria den zweiten Schlüssel und schloss mit seinem die Tür auf. Sie schob die Tür ganz auf und beide sahen auf das Bett. Ein für ein Doppelbett doch recht schmales Bett. Robert sah zu seiner Schwester, die ihren Blick zu ihm wand. Beide verzogen ihr Gesicht. Denn dass sie so dicht aufeinander Leben mussten, war nicht in ihrem Sinne. Maria fragte „Du nimmst rechts?“ Robert fragte „Rechts von hier oder vom Kopfteil?“

Maria schnaubte und legte ihre Tasche auf die Seite zur Zimmertür. Robert bekam die Seite zum Fenster.

Er legte sich auf das Überbett und fragte „Willst du nicht gleich aufgeben? Du kannst die Stelle unter mir bekommen.“

„Unter dir? Wenn, dann liege ich oben. Und nein, ich will nicht deine Fickmatratze werden.“

„Den Frauen hat es mit mir immer Spaß gemacht.“

„Auch die, die dein Kind bekommen hat?“

„Auch der. Wie war das eigentlich mit dem, dem du die Nutte vorgespielt hattest? Hast du ihn wenigstens befriedigt?“

Die beiden sahen sich an und fragten sich, wie viel der andere von ihm wusste. Wie sehr hatte sich der andere mit ihm, oder ihr, beschäftig? Nur als Vorbereitung zu diesem Wettkampf, oder schon länger?

Maria legte sich neben Robert und dachte nach. Warum hasst sie ihren Bruder so?

Robert blickte aus seinen Augenwinkeln auf den Körper der Frau neben ihm. Warum waren sie beide keine normalen Geschwister? War das eine Reaktion über den Verlust ihrer Eltern?

Maria dachte wieder einmal an den Tag, an dem sie gehört hatten, das beider Eltern bei einem Unfall gestorben waren. Sie waren beide im Kindergarten und hatten zusammen gespielt.

Sie konnte sich noch erinnern, wie sie zur Leiterin gerufen worden und beide mit versteinertem Gesicht die Nachricht bekamen. Wie sie beide zurückgegangen waren und vor der vorher gebauten Burg aus Holzbausteinen hockten.

Wie sie plötzlich ihrem Bruder geschlagen hatte. Wie er sie geschlagen hatte, und wie sie sich geprügelt hatten. Wie sie die zusammen gebaute Burg zerstört hatten, und wie sie von den Kindergärtnerinnen getrennt wurden.

Das war wohl der erste Tag gewesen, an dem sie keine normalen Geschwister mehr waren.

Robert dachte an sein Leben, und wie er es die letzten Jahre verbracht hatte. An die Jahre davor, und an den großen Streit. Er sah vorsichtig zu Maria, und sah, wie verkrampft sie war. Er wollte sie in die Arme nehmen, ihr sagen, dass sie nicht alleine wären, dass sie sich hatten, doch er konnte das nicht.

Er hatte noch nie einen anderen im Arm gehabt, um ihn zu trösten, zu beruhigen, einfach nur, um ihn zu halten.

Maria wünschte sich, dass sie ihren Bruder umarmen konnte, dass sie ihn halten konnte, doch das ging nicht. Sie waren hier, um zu zeigen, wer der bessere für den Job wäre, und sie wusste genau, dass sie das sein würde. Sie versuchte, sich zu beruhigen, leichter zu atmen und sich zu entspannen.

Die beiden standen auf, um zum Raum ‚Sonnenuntergang‘ zu gehen. Sie standen vor dem Bett und sahen sich an. Jeder wusste, dass er der Beste für den Job wäre, und dass der Kampf um diesen Job ein Kampf bis auf das letzte Hemd werden würde. Er, oder sie, würde sich von der anderen Person nicht besiegen lassen.

Die ersten Aufgaben, die sie in den folgenden Tagen bekamen, gefielen beiden nicht immer. Wie sie dem anderen zuarbeiten mussten oder wie sie sich von dem anderen helfen lassen mussten.

Was beide aber am ersten Abend am meisten erstaunte, war der Umstand, dass sie beide keine Nachtwäsche hatten. Jeder hatte gedacht, dass er sein eigenes Zimmer bekommen würde, und sich darüber keine Gedanken gemacht. So wartete Robert darauf, dass Maria aus dem Bad kam und saß in seiner Unterhose auf dem Bett, als die nackt aus dem Bad kam. Robert musste schlucken, denn so hatte er Maria noch nie gesehen. Auf dem Weg ins Bad überlegte er, ob er in seiner Unterhose schlafen sollte, doch fand das dann doch lächerlich. Doch zuerst musste er sich im Bad etwas abkühlen.

Er kam zurück ins Zimmer, in dem nur noch das Nachtlicht auf seiner Seite des Bettes eingeschaltet war. So legte er seine Unterhose zu seinen Sachen in den Schrank und ging auf seine Bettseite. Maria hatte sich schon zugedeckt, er schlüpfte auf seiner Seite unter die Bettdecke.

Maria schluckte, als sie ihren nackten Bruder sah. Was sie sah, hatte sie nicht erwartet. Auch, dass er so schnucklig aussah. Der Anblick weckte bei ihr Gefühle, die sie so noch nie gehabt hatte.

Sicher, sie war schon mehrfach geil gewesen, oder ein Mann hatte sie erregt, doch so schnell und intensiv hatte sie das noch sie gespürt. Sie hatte nicht alles gesehen, doch es war ihr so vorgekommen, als wenn er das Schönste fast die ganze Zeit mit der Hand runtergedrückt hatte. ‚Maria, bleib ruhig‘, sagte sie sich.

Robert wachte in der Nacht auf. Er lag auf der Seite und ein Körper drückte sich an seinen Rücken. Es war eine Frau, denn er konnte ihre Brüste spüren.

Dann schlief er wieder ein.

Maria wachte auf und spürte das männliche Geschlechtsteil, das sich zwischen ihren Beinen befand und ihre Schamlippen teilte. Es lag jemand an ihren Rücken gedrückt, den Schwanz zwischen ihre Beine geschoben, wie er gegen ihre Scheide und ihre Schamlippen drücke, machte sie glücklich. Sie dämmerte wieder weg.

Marina wachte auf und sah Robert, der noch schlief, in das Gesicht. Sie hatte sich auf die eine Seite gedreht und sah direkt zu ihrem Bruder, der ebenfalls auf der Seite lag. Ihm beim Schlafen zuzusehen beruhigte Maria, das Bild hatte etwas unglaublich Friedliches, Persönliches. Sie war glücklich, neben ihm zu liegen, und das zu sehen.

Doch sie mussten aufstehen, der neue Tag mit neuen Aufgaben stand ihnen bevor.

Robert wachte auf und sah Maria aus dem Bad kommen. Sie hatte noch ein Handtuch in ihren Händen und trocknete sich die Harre. „He, Schlafmütze, aufwachen“, waren ihre Worte. Wie sie das sagte, klang es liebevoll. Er wollte noch im Bett bleiben und ihre beim Anziehen zusehen.

Robert traute ich nicht aus dem Bett. Zuzusehen, wie Maria sich anzog, hatte ihn erregt. Was würde sie sagen, wenn er mit seinem steifen Schwanz aufstehen würde? Konnte er das als ‚Morgenlatte‘ definieren, oder würde sie wissen, dass sie der Grund war?

Maria musste schlucken, als Robert aus dem Bett aufstand und langsam ins Bad ging. Das war doch keine Morgenlatte, so hart, wie die war, oder?

Schon dass er ihr beim Anziehen zugesehen hatte, hatte sie erregt.

Kaum war die Tür zum Badezimmer geschlossen, zog sie ihre Unterhose aus, trocknete sich ihr Geschlecht mit dieser und zog sich eine frische Unterhose an. Was für ein Glück, dass sie ein Kleid trug.

Sie waren schon eine Woche beim Test und erschienen wieder im Raum ‚Sonnenuntergang‘, um die neueste Tagesaufgabe zu erfahren. Ben, wie er genannt werden wollte, sagte „ihr macht es uns wirklich nicht einfach. Deshalb werden wir wohl härtete Maßnahmen ergreifen müssen. Im Nebenraum haben wir eine VR-Umgebung aufgebaut. Ihr bekommt jeder eine Aufgabe, und müsste diese möglichst effektiv umsetzte. Effektiv in dem Sinne, dass ihr gewinnen sollt, und das zu den geringstmöglichen Kosten. Also denn, möge der Kampf beginnen.“

Die vier gingen in den Nebenraum, in dem Maria und Robert die VR-Brillen und anderen Utensilien bekamen und sich in zwei VR-Kabinen begaben.

Die Geschichte, die Robert bekam, fand er etwas schräg. Er sollte eine Frau spielen, die einen Konkurrenten um einen Job ausstechen sollte. In der Beschreibung stand, dass auch ‚kreative‘ Lösungen genutzt werden dürften. Das bedeute aber keine Erlaubnis, Gewalt einzusetzen.

Robert überlegte, dann fiel ihm das ein, was er über Maria erfahren hatte, nämlich, dass sie einem Konkurrenten eine Nutte vorgespielt hatte, und dass sie das in diesem Zusammenhang zusammengetragene Material erst der Ehefrau, und dann seinen Vorgesetzt zugespielt hatte.

Robert musste dieses nur nachspielen, was ihm an Anfang einige Überwindung kostete.

Da bei diesem Spiel nur die reine Spielzeit gewertet wurde, lief Roberts Aktion innerhalb eines Tages ab. Er kam kurz vor dem Abendessen vollkommen erschossen aus der virtuellen Welt und verschwand auf dem Zimmer, um sich zu erholen.

Maria bekam als Aufgabe, als männlicher Vorgesetzter eine Untergebene zu verführen und sich zur Geliebten zu machen, ohne dass in der Firma das bekannt werden solle.

Dann sollte, als diese Geliebte schwanger werden würde, sie/er eine Lösung für dieses Problem finden.

Ihr kam das doch sehr nach einem Problem vor, das Robert gehabt hatte. Diese Rolle, also einen Mann, zu spielen, fand Maria lustig. Sie fand auch den virtuellen Sex mit der Untergebenen sehr realistisch. Sie dachte dabei aber weder an ihren Bruder noch die Aufgabe, sondern daran, ob sie sich nicht schon früher eine Frau als Geliebte hätte holen sollen. Doch sie musste eine Aufgabe lösen.

Maria hatte gefallen an der Idee, und fand die Lösung, die Robert gefunden hatte, um die Frau loszuwerden, elegant. Doch als sie aus der VR-Welt ausstieg, war die geistig vollkommen ausgepowert. Sie verschwand im Zimmer, um sich zu erholen.

Robert kam in das Zimmer und sah dort Maria liegen. Maria hatte sich ausgezogen, geduscht und dann, nach dem Abtrocken einfach auf das Bett gelegt.

Robert stand neben dem Bett und betrachtete seine Schwester. Die Frau war fit, sie war scharf, also sexy, sie war seine Schwester, und damit off-limits.

Er zog sich aus und duschte sich erst einmal, dann ging er nach dem Abtrocknen ins Zimmer und legte sich neben Maria. Diese musste er dafür auf ihre Betthälfte umlegen, da sie quer über das gesamte Bett lag.

Der weiche Frauenkörper in seinem Arm erleichterte es ihm nicht, von ihr nur als seine Schwester zu denken.

Marias Handy klingelte, sie stöhnte, drehte sich, um nach diesen zu greifen und landete auf Robert. Sie hatte ihr Handy auf seinen Nachttisch gelegt. Robert griff nach ihr und zog sie über sich, so dass sie an das Handy kam. „Ja?

Abendessen? Ich bin zu KO.

Ja, ich frage mal.

Robert, willst du etwas zum Abendessen?“ Sie sah ein glitzern in seine Augen, doch er sagte „Nein.“

„Nein, Robert ist auch KO.

OK, wir sind Morgen wieder zu Frühstück wach.

Ja, euch auch eine schöne Nacht.“

Sie sah Robert an „Was willst du?“

Sie sahen sich lange an und Maria rutschte von ihrem Bruder wieder runter. Dann legte sie ihr Handy auf ihren Nachttisch.

Sie langen nebeneinander, ihre Hände der nebeneinander liegenden Arme, ineinander verschränkt.

Plötzlich fing Maria an zu weinen. Sie dachte an die Nachricht, dass ihre Eltern bei einem Unfall gestorben seien und fing an zu weinen.

Maria weinte das erste Mal, seitdem das passiert war.

Robert hörte, wie seien Schwester weinte und ihm kamen auch die Tränen. Er nahm seine Hand, in der ihre Lag, und legte diese so auf seinen Mund, dass ihre Hand seine Lippen berührte.

Sie lagen nebeneinander und weinten, irgendwann drehte sich Maria zu Robert und lag auf ihm. Sie hatte ihren Kopf neben seine, ihre Beine umschlossen seine und seine Arme lagen auf ihrem Rücken.

Maria wachte auf, weil sie so komisch lag. Sie hob ihren Kopf, um zu sehen, wo sie lag, und sah, dass sie auf Robert lag, der sie mit seinen Armen auf ihm hielt. Sie wollte von ihm runter, doch er drückte sie an sich, dabei hörte sie ein leises „Bleib, bitte“, und sie legte ihren Kopf wieder auf seine Schulter.

Robert wurde wach und spürte die Frau, die auf ihm lag. Er spürte ihre Arme, die rechts und links sicherstellten, dass sie nicht von ihm rutschte und seine Hände, die auf ihrem Rücken lagen. Auch ihre Beine, die rechts und links von ihm lagen.

Er überlegte, wer das war und wusste, dass dieses nur Maria sein konnte. Er küsste sie leicht auf ihren Hals, an den er so gut rankam. Ihr Körper bewegte sich leicht, als wenn sie zitterte, so dass er sie fester hielt. Dann hob sich ihr Kopf und sie sahen sich an. „Guten Morgen Maria“

„Morgen Robert“, sie sah sehr verschlafen und wunderschön aus, meinte Robert. Ihre Bewegung hatte seinen Schwanz wieder wach werden lassen.

Sie stützte sich auf ihre Arme und ihr Körper rutschte etwas an seinem herunter. „Uhhhhh, was machst du da?“

„Ich? Du bewegst dich.“

Sie schob sich weiter herunter und damit seinen Schwanz in sich hinein. „Du bist ein schlimmer Bruder“, Maria beugte sich herunter, um ihn zu küssen. „Komm, lass mich dich spüren.“

Er sah in ihren Augen, dass sie von ihm geliebt werden wollte. Robert legte seine Arme um sie und sagte „Eins – zwei – drei“, bei drei drehten sie sich, so dass Maria unten lag.

Robert sah seine Schwester an, während er sie liebte. Sie hatte ihre Beine hinter ihm verschränkt und strahlte ihn an. Ihre Höhepunkte, den Robert nur in einem Schleier seiner Lust sah, war leise aber intensiv.

Sie langen och aufeinander, als Maria sagte „Los, steh auf.“

Robert sah sie fragend an. „Hol mir ein Höschen und zieh es mir an.“

Bevor er es ihr anziehen konnte, winkte Maria ihn noch einmal zu sich „Lass mich dich erst einmal säubern. Komm.“ Robert ließ sich seinen Schwanz von ihr mit ihrem Mund säubern, das konnte sie so gut, dass er noch einmal kam. Dann zog er ihr das Höschen ah. Er reichte ihr eine Hand und zog sie aus dem Bett. „Dafür, dass du asexuell bist, kannst du gut blasen.“ Maria sah zu ihm und lachte. „Hast du dich also für mich interessiert.“

„Ja, schon. Also, woher kannst du das?“

„An der Uni war es meine Aufgabe, die Jungen der Fußballmannschaft ohne harten Schwanz auf das Feld zu schicken. Also nicht nur meine, aber auch meine. Und wir Mädchen hatten und dafür entschieden. In früheren Jahrgängen hatten die sich anders entschieden, doch die Jungen waren zu KO und die Mädchen schwanger.“ Maria grinste ihren Bruder an. „Haben deine Spione dir das nicht berichtet?“

Robert schüttelte den Kopf. Maria stand vor ihm und hielt den BH hoch. Er schüttelte den Kopf, beugte sich vor und biss ihr in jede Brustwarze einmal leicht rein. „Lass das, du Schwein“ Sie griff nach seinem Schwanz und kniff in die Spitze.

Sie zogen sich dann an. Maria verschwand anschließend noch einmal im Bad, um sich die Zähne zu putzen, Robert folgte ihr ins Bad, sie war da schon auf dem Weg zum Frühstück.

Nach dem Frühstück gingen sie wieder in den Besprechungsraum. Benny, wie Benedikte Drauf genannt werden wollte, sagte „Ihr seid zwei schlimme Kandidaten. Wie soll man denn eine Entscheidung treffen, wenn ihr so handelt.

So haben wir, Ben und ich, uns etwas Neues ausgedacht. Diesmal müsst ihr zusammenarbeiten, und nach der Aufgabe muss jeder den anderen Bewerten, wie er, oder sie, das ganze gelöst hat, und weshalb ihr der anderen Person den Vorrang bei diesem oder jenem Schritt gelassen habt.

Ihr werdet eine Halbinsel, die es hier im Naturschutzgelände gibt, durchqueren. Dabei müsst ihr die Natur achten und dürft nichts beschädigen, was für da Gebiet wichtig ist. Ihr bekommt eine Auswahl an Werkzeug, das ihr mitnehmen könnt, und ihr müsst euch überlegen, was ihr davon mitnehmt. Denn ihr dürft nur eine bestimmte Last tragen.

Nebenan könnte ihr sehen, was erlaubt ist, es befindet sich auch eine Wage, und ihr könnt euch zusammenstellen, um möglichst effektiv eine Aufgabe zu lösen. Hier ist Teamarbeit wichtig.

Also los.“

Ben öffnete die Tür zum Nachbarzimmer und Robert folgte Maria in den Raum.

„Wann soll es losgehen?“, fragte Maria. „Morgen früh, ihr habt heute den ganzen Tag, um euch vorzubereiten. Ach ja, eure Kleidung, die ihr nicht tragt, wird mitgewogen. Bedenkt aber, draußen ist es zu dieser Jahreszeit warm. Auf der Halbinsel gibt es auch Mücken.“ Robert stöhnte, Maria machte es ihm nach.

Die beiden sahen sich erst einmal an, was sie alles zur Auswahl hatten, dann entdeckte Maria Informationen über die Halbinsel, die sie durchqueren sollten. Den Rest des Vormittags waren die beiden dabei, sich zu informieren. Immer wieder sahen sie zu den Werkzeugen und dann wieder in die Dokumente. Nach dem Mittag fingen sie an, die Sachen zusammenzustellen. Maria fragte Benny „Ich habe nicht wirklich Kleidung, um mich da durchzukämpfen, habt ihr einen Overall, oder so?“

Benny sah zu Ben, und beide schüttelten mit dem Kopf „Das ist dein Problem. Stell dir einfach vor, ihr seid mit einem Flugzeug abgestürzt.“ Maria war froh, dass sie wenigstens Wanderschuhe eingepackt hatte, da sie erwartet hatte, dass sie einen Ausflug hätte machen können.

Beim Betrachten der Bilder und Unterlagen über die Vegetation der Halbinsel kam sie zu dem Schluss, dass sie möglichst wenig anziehen würde. Den Hosenanzug würde sie nehmen, und möglichst schnell als Gepäck im Rucksack, oder was sie bekommen würden, tragen. Denn der würde sonst nur kaputtgehen.

Maria packte zwei Paar Socken ein, ein drittes würde sie tragen. Robert sah sie an und zuckte mit den Schultern. Er hatte sich entschlossen, die Jeans und ein Hemd anzuziehen. Seine einfachen Schuhe waren fast so stabil wie die Wanderschuhe von Maria, so brauchte er auch nur noch Socken.

Sie hatten sich für Moskitonetze entschieden, die federleicht waren, eine große Hängematte für die Nacht und eine Axt, eine Säge, zwei Messer, Seil und noch so einige Sachen, von denen sie annahmen, dass sie die benötigen würden.

Da sie das erlaubte Gewicht leicht überschritten, nahm Maria das Seil und wickelte es neu, so dass sie es sich über die Schulter legen konnte.

Jeder hatte noch eine Machete mit Scheide und einen Gürtel, in den sie auch noch zwei kleinere Messer stecken konnten.

Sie hatten alle Sachen zusammengesucht, als sie noch ein Funkgerät und eine Verbandstasche bekamen. „Die zählen nicht mit zum Gewicht, meldet euch, wenn ihr Probleme habt, aus denen ihr nicht rauskommt.“

Sowohl Maria als auch Robert bedanken sich und gingen dann zum Abendessen. Robert sah ins Zimmer und wie Benny einen Arm um Ben legte. Waren die beiden sich wohl auch näher gekommen.

Die Nacht verbrachten Maria und Robert händchenhaltend. Am nächsten Morgen musste Robert lachen, als er sah, wie sich Maria nur den Hosenanzug anzog. „Keine Unterwäsche?“

„Die geht doch nur kaputt.“

„Ach, weißt du, das würde sicher unheimlich geil aussehen, wenn du mit deiner Hebe und den Strümpfen durch den Dschungel streifen würdest.“ Maria musste lachen. „Ja, und das würde dir gefallen, oder?

Was wünscht der Herr, mit oder ohne Höschen? Dürfte ich feste Schuhe tragen, oder müsste ich in Pumps gehen?“

„Warum ein Höschen. Wobei die Strümpfe natürlich mit Strumpfhaltern befestigt werden müssten, nicht so wie bei dir diese selbsthaltenden. Und feste Schuhe, sonst müsste ich dich ja tragen.“

„Und damit wärst du überfordert. Ach mein armer schwacher Liebling.“ Marie hatte nur die Hose an, das Oberteil trug sie noch nicht, so dass sie, als sie Robert umarmte, ihre Brüste gegen seinen Oberkörper drücke. „Komm, küss mich.“

Das ließ es sich nicht entgehen. Doch er musste sich auch noch anziehen. Er zeigte auf seinen Schwanz „Und was mache ich mit dem?“

„Ich hole eine Machete.“

„Aua.“

„Nein, die wollte ich dranhängen. Komm, du nackter Mann, wir müssen los.“ Maria zog sich fertig an, Robert wollte noch einmal ins Bad.

Nach dem Frühstück wurden sie an ihren Ausgangspunkt gefahren. Als sie alleine waren, fing Maria an, sich zu entkleiden. „Was machst du denn hier?“

„Der Hosenanzug geht doch nur kaputt. Er ist das leichteste, das ich dabei habe, also packe ich ihn ein.“ Sie legte den Gürtel mit der Machete und den beiden Messern sowie die Verbandstasche um. Das Funkgerät sollte Robert tragen. So stand sie vor ihm, den Rucksack schon auf dem Rücken, als er hochblickte und lachte. „Lara Croft ist ein Neutrum gehen dich.“

Robert war zu diesem Zeitpunkt dabei, seine Hose und sein Hemd im Rucksack zu verstauen, denn auch er war zu dem Schluss gekommen, dass die Kleidung, die sie dabei hatten, für die Durchquerung nicht geeignet wäre. „Hallo Indianer Jones“, antwortete Maria.

So gingen beide nackt auf ihre Tour. Roberts Schwanz wurde nicht weicher, denn immer, wenn er zu Maria sah, erregte ihn das Bild. Maria spürte, wie es an ihren Beinen hinunterlief. Das Gefühl, so zu laufen, und das neben dem Mann, den sie so liebte, war einfach nur erregend.

Auf den ersten Stunden gingen sie schweigen durch das Gelände. Sie halfen sich immer wieder, doch keiner sagte ein unnötiges Wort. Sie achteten auf die Sachen, von denen sie erfahren hatten, dass sie essbar wären, und sammelten alles ein, denn sie mussten sich ja auch von der Halbinsel ernähren.

Es wurde langsam dunkel, als sie einen Platz fanden, an dem sie übernachten wollten. Marie bereitete das ‚Bett‘, sie hängte die Hängematte auf und spannte ein paar Seile, über die sie Mückennetze spannen wollten. Robert kümmerte sich dafür um das Essen. Später lagen sie in den Armen des Anderen in der Hängematte, als Maria leise sagte „Ich weiß jetzt warum.“

„Wir uns so gehasst hatten? Weil wir nicht weinen konnten.“ Robert sah Maria an und küsste sie.

„Ja, Robert, ich liebe dich.“

„Als Schwester?“

„Auch. Und du?“

„Ob ich mich Liebe? AUA, lass das, die Biest.“ Er wollte sie kitzeln, unterließ dies aber, als die Hängematte zu sehr schaukelte. „Da hast du aber Glück gehabt.“

Maria schaffte es, sich auf Robert zu legen und dann auch, dass er in sie rutschte. „Liebst du die Frau, in der du steckst?“

„Ja.“ Robert küsste sie wieder, während Maria ihren Unterkörper kreisen ließ.

„Darf ich mit ihnen spielen?“, fragte Robert und versuchte, an ihre Brüste zu kommen, doch in der Hängematte konnte sie sich nicht genug abstützen, so dass er nicht an diese kam. „Ja, aber jetzt geht es nicht.“

Maria genoss das Gefühl von Roberts Schwanz in ihr und schlief auf diesem ein. Robert sah sich seine Schwester an und fragte sich, was aus ihnen werden würde. Denn sie waren zwar erst wieder gut eine Woche zusammen, und doch wollte er sie nie wieder gehen sehen. Er wollte mit ihr zusammenbleiben. Nicht nur als Geschwister.

Die Durchquerung der Halbinsel war schwierig, sie hatten so manches Problem zu lösen. Einmal mussten sie durch einen kalten, recht reißenden größeren Bach, ein anderes Mal lag ein großer Baum so, dass sie über ihn klettern mussten.

Nach dem Bach liebte Robert Maria, da sie gesagt hatte, „Meine Möse ist ganz kalt, und wenn die so bleibt, bekomme ich eine Erkältung.“ Ihr Grinsen, als sie das sagte, brachte Robert zum Lachen, doch er ‚erfüllte‘ ihren Wunsch.

Beim Baum ließ Robert Maria vorsichtig auf der anderen Seite hinunter, er sagte, nachdem er den Boden erreicht hatte, dass er nicht mehr gehen konnte, Maria solle ihn Tragen. Die lachte und sagte „Ich werde dich aussaugen, damit deine Gelenke wieder beweglich werden. Ich sehe doch, weshalb du dich nicht mehr bewegen kannst“, und zeige auf seinen Schwanz, der wie immer steif von ihm abstand. „Vollgestopft, lass mich mal ran.“

Doch auch, nachdem er in ihren Mund gespritzt hatte, blieb der Schwanz fest, so ‚musste‘ sie ihn einmal reiten. Dann war er etwas weicher. „Heute Abend bekommst du noch so eine Behandlung, das ist ja nicht mehr auszuhalten.“

Robert freute sich schon darauf. Auch Maria wurde feucht, wenn sie daran, wieder von Robert geliebt zu werden.

Einmal meldeten sie sich mit dem Funkgerät bei Ben und Benny, und sagten, dass alles in Ordnung wäre.

Sie schliefen immer in den Armen des anderen, oft auch mit diesem. Auch tagsüber fand Robert oder Maria immer wieder eine Gelegenheit, den anderen zu sexuellen Handlungen zu ’nötigen‘.

Sie brauchten fast zwei Wochen, um durch den Dschungel der Halbinsel auf die andere Seite zu kommen. Natürlich gab es immer wieder kleinere Verletzungen. Robert lästerte einmal, dass Maria wie ein Flickenteppich aussehen würde, mit den vielen Pflastern, die auf ihrem Körper klebten. Die antwortete „Das musst du sagen. Bei jedem kleinen Kratzen würdest du ja am liebsten komplett mit einem Verband zugeklebt werden.“ Robert drohte ihr, die in ihrer Hängematte nicht zu nehmen. „Pfff, dann bricht er dir doch ab.“

„Und was machst du dann?“ Maria musste ihm zustimmen, das wäre auch nicht in ihrem Interesse.

Am letzten Abend gingen sie langsam den Hang hinunter, als Robert stehenblieb „Liebling, eine Nacht will ich noch hierbleiben.“ Sie sahen unten am Strand das Ziel. Maria lehnte sich an ihren Bruder, der ihr Geliebter geworden war und sagte „Ich auch, komm.“

Am nächsten Morgen liebten sie sich noch einmal „Wir müssen nachher und noch Waschen. Eigentlich will ich den Hosenanzug nicht anziehen.“

„Hattest du keinen Rock dabei?“ Maria sah ihn an und wusste, an was er dachte „Ferkel, nein.“

„Wenn du meine Chefin bist, möchte ich, dass du immer nur Röcke trägst.“ Maria sah ihn an „Ich deine Chefin?

Moment, Röcke aber keine Hosen? Du willst während der Arbeit deine Chefin ficken? Das kann ich, als diese, nicht zulassen.“

„Warum nicht? Ich betrüge während der Arbeit meine hart arbeitende Frau mit meiner Chefin. Das wäre doch nur zur Verbesserung des Arbeitsklimas.“

„Wer wäre deine Frau?“ Maria sah das Glitzern in seinen Augen.

„Kennst du nicht, eine Robertra. Die, so heißt es, ist ihrem Ehemann hörig, und lässt alles mit sich machen.“ Maria musste aufpassen, dass sie nicht vor Lachen aus der Händematte fiel.

Dann standen sie auf und gingen weiter den Hang hinab.

„Oh, sieh mal“ Maria zeigte zu dem Haus am Strand. Zwei kleine Kinder liefen auf dem Strand, etwas neben diesen lagen ein Mann und eine Frau auf einer Decke und liebten sich. „Wer ist denn das?“

Die Kinder, sie sahen maximal vier Jahre aus, waren wie die beiden Erwachsenen nackt, so dass Robert sagte „Schatz, du hast Glück, du musst dich nicht anziehen.“

Maria sagte „Du bist ja nur froh, dass du deine Hose nicht kaputt machst. Dein Schwanz würde da ja ein Loch hineinbohren. Robert lachte und haute Maria, während er an ihr vorbeiging klatschend auf den Hintern. „Lass das, die Scheusal.“

„Warum Weib? Der fasst sich so schön an. Fast so schön wie deine Titten.“

Sie traten auf den Strand, und die Kinder sahen sie. Beide, ein Junge und ein Mädchen kamen zu ihren gerannt. „Hallo, wer seid ihr denn?“, fragte der Junge.

„Das sind die beiden Waldmenschen, die Mama und Papa erwarten“, antwortete das Mädchen.

„Hast du deine Frau geliebt?“, fragte der Junge neugierig.

„Wie kommst du den darauf?“ wollte Robert wissen.

„Die ist an den Beinen so glänzerich, wie Mama, wenn Papa sie geliebt hat. Du, ihr müsst noch warten. Wenn die sich lieben, wollen sie nicht gestört werden.

Kommt ihr mit ans Wasser?“ Die Kinder rannten los. Maria zuckte mit der Schulter und folgte den beiden. Auch Robert kam ihnen nach.

Sie kamen an einem Tisch vorbei, an dem sich ihre Traglasten und die Gürtel ablegten. Auch ihre Schuhe zogen sie aus, denn der Strand hatte einen schönen weichen Sand.

Robert rannte Maria, die schon am Wasser war, hinterher und rief „jetzt werde ich dich ins Wasser werfen.“ Maria sah ihn kommen und rannte selber ins Meer.

Als er sie einfangen konnte, legte sie ihre Arme um ihn und ließ sich von ihm halten „Robert, Liebling, … „, sie küsste ihn lange, „ja, geliebte Schwester?“

„Weißt du, dass ich schwanger sein kann?“

„Du meinst, weil wir die zwei Wochen ohne Rücksicht gefickt haben, und du keine Pille genommen hast? Ja, das weiß ich.“

„Bist du mir böse?“

Robert küsste Maria, dass ihr schwindelig wurde. Dann sagte er nur „Nein.“

„Ich bin deine Schwester.“

„Na und, ich liebe dich trotzdem.“

Da sprach jemand neben ihnen. „Kommt ihr an den Strand? Ihr seid noch nicht fertig.“ Maria drehte ihren Kopf „Hallo Benny, wenn der hier mich loslässt, kann ich kommen.“ Benny lachte „nicht eher, wenn er dich nicht loslässt?“ Marina musste lachen. Da trug sie Robert an den Strand und stellte sie am Strand ab. „Hallo Benny, wie war der Sex?“, wollte Robert fragen und lachte über das Gesicht, das Benny machte. „Eure Kinder haben uns gesagt, wir dürften nicht stören, und ihr wart ja so schön zugange.“

Ben war hinzugekommen. „Schön, wie immer. Benny ist einfach die beste.“

„Die einzige, lieber Mann, die einzige.“

„Das auch. Also, kommt mal zum Tisch.“ Als sie am Tisch waren, rief Ben die Kinder und sagten ihnen, dass ihre Eltern und der Besuch etwas zu besprechen hätten, und nicht gestört werden dürften. Die beiden nickten und zogen an eine andere Stelle auf dem Strand ab.

Maria fragte Benny, während der Vater mit den Kindern sprach „Wie heißen die? Hau, Drauf, oder Hau-Drauf?“ Benny lachte. „Hau, Drauf ist der Name meines Ex. Es ist einfach einfacher, wenn wir unterschiedliche Namen haben. Die Leute würden nur durcheinander kommen, wenn sie einen Ben und eine Benny Hau als Trainer hätten.“

„Ja, die Frau an meiner Seite fand es sehr lustig, einen Herrn Drauf zu heiraten.“

„Sei ruhig Brüderchen, wir haben zu arbeiten. Also, welche Bewertung habt ihr dem anderen zu geben?“

„Wie, sie soll hören, was ich über ihren Führungsstil zu sagen habe?“

„Ja, denn ihr sollte in der Firma zusammenarbeiten, und da ist es nur gut, wen die beiden Spitzenleute wissen, was der andere von ihnen denkt.

Also?“

Robert sah zu Maria und sagte „Die Frau ist unbändig, sie denkt nur an Sex“, er lachte sie an „Wenn wir in der Hängematte oder im Bett liegen.“ Maria streckte ihm die Zunge raus.

„Er braucht eine Entlastung, sonst würde er sich nur einen abbrechen. Wenn man nicht regelmäßig etwa Füllung rauslässt, würde dieser Mann nur Platzen.“

„Die Füllung?“ Benny sah zu Maria und dann zu Ben. „Hast du gehört, er ist wie du. Voll bis oben mit Sperma, das man ablassen muss.“

Das dann folgende Gespräch wurde ernsthafter. Maria und Robert berichteten, was sie am anderen gesehen hatten, wo der andere Schwächen hatte, und wo Stärken. In einem Fall sah Robert Maria erstaunt an. „Wie?“, in einem anderen wollte Maria sich erst beschweren, sie hatte schon den Mund offen, und klappte ihn mit einem lauten Geräusch wieder zu, dann sagte sie „Stimmt. Das habe ich nie bemerkt.“

Zum Abschluss sagte Ben „seht ihr, was ihr vom anderen gelernt habt?“ Beide nickten. „Sehr schön, und unsere Arbeit ist nicht einfacher geworden. Was sollen wir nur machen?“

Maria sah zu Robert, dann zu Ben und Benny, als Robert sagte „Ich hätte einen Negativpunkt.“

„Welchen?“ Benny fragte, doch auch die beiden anderen warteten gespannt auf die Antwort.

„Ich habe euch einen Negativpunkt nicht erzählt. Maria entschuldige, aber du schläfst mit deinem Bruder.“ Maria musste ein Lachen unterdrücken. Das bei Ben und Benny als Negativpunkt zu benennen, war schon lustig. Doch sie sagte „Und du hast deine Schwester geschwängert, du hast mit ihr geschlafen, ohne auch nur nachzudenken, ob sie verhüten würde. Das ist unverantwortlich.“

Ben und Benny sahen von einem zum anderen und Benny fragte „und, was ist daran schlimm? Ich habe zwei Kinder mit meinem Bruder. Da werdet ihr beiden doch auch hinkommen.“

„Dachtet ihr, wir wüssten nicht, dass ihr Geschwister seid. Und was sollte das mit dem Negativpunkten?“ Benn sah beide an.

Robert sah zu Maria. „Maria, darf ich dein Mann sein?“

„Ja, Robert.“

„Willst du meine Chefin sein?“

„In der Firma? Ja. Zu Hause? Das teilen wir uns. Ich sage, wann du mich fickst, und du darfst mich schwängern.“

„Siehst du Ben, sie kennt die Prioritäten.“ Benny lachte über Bens Gesicht, Maria über Roberts.

Die vier saßen noch am Tisch, als Robert fragte „Habt ihr einen Fotoapparat?“

„Warum?“ fragte Benn.

„Ich möchte meine ‚Lara Croft‘ als Foto, damit ich etwas für meinen Bildschirmhintergrund habe.“

Benny lachte und stand auf „Ich hole ihn. Maria du musst dich noch einmal in Schale werfen.“

Die Bilder, die von Robert, Maria und den beiden am Waldrand gemacht wurden, waren nicht jugendfrei. Als Robert sagte „Die müssen wir noch einmal widerholen, wenn man den Bauch schön sieht“, wäre Maria ihm fast aus den Armen gefallen.

Das neue Führungsduo machte die Arbeit zur vollen Zufriedenheit der Investoren. Auch als sie ausfiel, fragte ihr Mann sie regelmäßig um ihre Zustimmung. Die Eigentümer wurden bei ihrer Entscheidung, beide gleichberechtigt einzusetzen, nicht endtäuscht.

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Diese Sexgeschichte wurde von Rafe_Cardones veröffentlicht.

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