ICH WILL EINEN COWBOY ALS MANN

Veröffentlicht am 1. Januar 2022
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Pete war in Deutschland geboren. Sein Vater war ein GI gewesen, seine Mutter die Tochter eines Bauern in Hessen.

Sein Vater wurde versetzt, kurz bevor Pete geboren wurde, seine Mutter, die nicht mit seinem Vater verheiratet war, blieb zurück auf dem Hof ihres Vaters. Pete war der Augenstern seines Großvaters und wurde schon mit jungen Jahren in den Betrieb des Bauernhofs eingebunden.

Obwohl Petes Vater seine Mutter nicht geheiratet hatte, hatte er versucht, seine Pflichten als Vater nicht zu vernachlässigen und seiner damaligen Freundin Geld zukommen lassen.

Später, nach seiner Zeit bei der Army, gingt Petes Vater zurück zu seinen Eltern nach Montana, die dort eine Farm besaßen und bewirtschaften.

Pete wurde durch seinen Wecker geweckt. Das blöde Rasseldings konnte einen aus dem tiefsten Schlaf wecken, Pete verfluchte ihn immer, wenn er grade so schön träumte.

Besonders ein Mädchen in seiner Klasse hatte es ihm angetan.

Er schlurfte ins Bad und kam, nur geringfügig wacher, wieder heraus, dann zog er sich an, um nach unten in die Küche zu gehen, in der seine Mutter für die Familie das Frühstück gemacht hatte.

Es lief wie immer das Radio. Bei dem Lied, das grade gespielt wurde, pfiff Beate, Petes Mutter, mit. Wie immer, wenn ihr Lieblingslied von Gitte gespielt wurde.

„Mama“

„Morgen Pete, komm, sing mit ‚Ich will einen Cowboy als Mann

Ich will einen Cowboy als Mann

Dabei kommt’s mir gar nicht auf das Schießen an

Denn ich weiß, dass so ein Cowboy küssen kann

Ich will ’nen Cowboy als Mann’…“

„MAMA“

Beate sah ihren Sohn an, der wohl in der Nacht wieder lange gelesen hatte, so verschlafen, wie er aussah, und sagte „Junge, lange kannst du das nicht mehr machen.

Dein Opa ist nicht mehr der gesündeste, und wenn du mit der Schule fertig bist, musst du uns auf dem Hof helfen.“

Pete sah seine Mutter an, als wenn sie ihm etwas gesagt hatte, was er nicht schon das hunderte Male gehört hatte.

Was er ja auch hatte.

Doch Pete hatte überhaupt keine Lust, als Bauer auf dem Hof zu versauern.

Sein Opa hatte aber kein Geld, damit Pete studieren, oder gar reisen, konnte.

Besonders der Punkt ‚Reisen‘ war ein rotes Tuch für seinen Opa. Die weiteste Reise, die dieser je gemacht hatte, war nach Bad Homburg, als er Petes Oma geheiratet hatte.

Besonders nach dem Tod von Oma fuhr Petes Opa maximal in die nächste Stadt. Und eine Fahrt über fünf Kilometer konnte man nicht wirklich als Reise bezeichnen.

Beate war, als Schülerin, und auch danach, häufiger in die große Stadt gefahren. So bezeichnete Opa immer Kassel.

Dort hatte sie dann auch Petes Vater kennen gelernt, und sich von ihm verführen lassen.

Petes Opa hatte nur wegen einer Sache keine schlechten Worte, wenn er von Petes Vater, den er einmal kennen gelernt hatte, sprach. Denn er hatte in Petes jungen Jahren regelmäßig US-Dollar geschickt.

Dieses Geld hatte der Familie oft aus den Notfällen, die ein so kleiner Bauernhof hatte, geholfen.

Doch als Pete mal angesprochen hatte, dass er für einen Monat reisen wollte, war Petes Opa laut geworden.

So, wie er im Kreiswehrersatzamt laut geworden war, als sie Pete einziehen wollten.

Die Stubenhocker sollen ihm mit ihren Forderungen vom Land bleiben. Er zahle Steuern, damit sie ihre Arbeit machen würden, und die könne er nur zahlen, wenn sein Enkel nicht für unproduktive Arbeite abgezogen würde.

Fast drei Jahre solle er Soldat spielen, so eine Arbeitskraftverschwendung.

Das schien dort Eindruck gemacht zu haben, denn schon eine Woche später bekam Pete einen Brief, dass er nicht zum Barras gezogen wurde.

„Siehst du, so kriegt man die klein“ hatte Petes Opa daraufhin gesagt.

Pete war 19einhalb, als sein Opa, kurz, nachdem die Felder zum Herbstbeginn fertig bestellt waren, plötzlich starb.

Beate und Pete waren die einzigen Hinterbliebenen und saßen auf dem Hof. Dadurch, dass die meiste Arbeit für dieses Jahr gemacht war, schafften sie es zu zweit.

Dann bekam Pete eine weitere Nachricht. Er hatte den Hof seines Vaters in den USA geerbt. Seine Großeltern waren, so der Brief, mit Petes Vater auf dem Weg von einer Landwirtschaftsmesse nach Hause tödlich verunglückt.

Er wäre der nächste Verwandte.

Pete sah zu seiner Mutter, was sollte er machen. Diese sagte „Sie es dir an, entweder du verkaufst die Farm, so dass wir hier Geld haben, oder wir verkaufen hier, und wohnen dann drüben.“

Hier verkaufen? Der Hof gehörte der Familie schon seit Generationen.

Aber er war zu klein, die großen Höfe erledigten die Arbeiten effektiver. Und Petes Opa hatte schon vor Jahre die ersten Angebote der Großbauern aus der Nachbarschaft erhalten, seine Ländereien doch zu verkaufen.

Er hatte darüber nachgedacht, doch verkaufen wollte er nicht, und für die Pacht würden sie zu wenig Geld bekommen, um zu dritt leben zu können. So klein war der Hof.

Schon das Einkommen, das sie zu dritt erwirtschaften, war nur ausreichend zum Überleben, weil sie sich ausbeuteten.

Den letzten Helfer hatten sie schon vor Jahren, als Pete sechzehn wurde, entlassen müssen.

Und nun dieses Angebot.

Pete fragte nach, und bekam die Information, dass er sich, wen er wollte, in Frankfurt, beim Konsulat die Reiseunterlagen abholen könne.

Beate nickte, als sie davon hörte. Denn sie hoffte, dass es da drüber einfach werden würde.

So flog Pete schon wenige Tage nachdem er die Nachrichten bekommen hatte, in die USA. Das Konsulat hatte ihm ohne Problem das Visum ausgestellt. Die schnucklige Biene, die Pete bediente, sagte, dass er, wenn er drüben bleiben wollte, aber ein anderen Visum benötigen würde.

Sie klimperte mit den Augen, als sie sagte, dass sie das schnell besorgen könne. ‚Auch für ihre Frau oder Freundin‘

Hier war das Klimpern besonders ausgeprägt.

Beim Reisepass, den er vorher benötigte, hatte er eine längere Wartezeit gehabt.

So flog Pete in die USA, er musste in New York und Chicago umsteigen, um ein Flugzeug nach Butte zu erreichen.

Hier sollte er sich beim zuständigen Gericht melden. Die benötigten Unterlagen hatte er fast komplette, das fehlende würde er in dort bekommen.

So kam er übermüdet nach fast zwei Tagen im Flugzeug und auf Flughäfen in Butte an. Er wollte einfach nur ins Bett und schlafen.

In Butte am Flughafen stand eine junge Frau mit einem Schild „Pete Brussow“, das war er, die ihn umarmte und küsste „Hi Pete, ich bin Dolores, deine Cousine. Mom hat mich beauftragt, dich abzuholen.“

Er wurde von ihr in einem Stationwagon gezogen. Dann fuhren sie Stunden, so kam es Pete vor, während der Dolo, wie sie genannt werden wollte, nur redete. Ein so schnelles englisch, so dass er nur abschaltete.

Pete sprach nur Schulenglisch, und er war schon seit vier Jahren aus der Schule.

Er hörte zwar, wenn seine Mutter nicht wieder den Sender wechselte, AFN, aber nur zur Berieselung.

Sie kamen bei Dolores Mutter an, die ihre Tochter böse ansah und gleich einen Auftrag erteilte. „Der Junge ist übermüdet, zeig ihm sein Bett“

Pete schaffte es grade noch, seine Wäsche auszuziehen, dann fiel aufs Bett und schlief ein.

Als er aufwachte, lag eine Decke über ihm und es war dunkel.

Da er seine Uhr nicht umgestellt hatte (er war einfach zu Müde gewesen) und die Zeitdifferenz nicht wusste, wusste er nicht, wie spät es war.

Er sah sich um und fand seinen Koffer. Hier suchte er sich frische Wäsche zusammen und ging aus seinem Zimmer, um das Bad zu suchen.

Die Wäsche, die er ausgezogen hatte, lag nicht mehr herum. Die hatte wohl jemand geholt und ihn dann zugedeckt.

Er ging langsam durch das Haus und fand die Küche, in dem eine Frau, im Alter seiner Mutter, grade das Frühstück machte „Oh, hallo, unser Gast ist aufgewacht. Ich bin Betty, Dolos Mutter“

Sie sprach langsamer, so dass er sie besser verstehen konnte.

„Welchen Tag haben wir?“

Sie lachte „Du hast fast zwei Tage geschlafen, hast du Hunger?“

Oh ja, er hatte Hunger.

Während er zusah, wie sie ihm einen Berg Pfannkuchen auf den Teller schaufelte, sagte sie „Wir haben deine Mutter angerufen, dass du angekommen bist. Und für heute Mittag einen Termin vereinbart.

Kaffee?

Dolo bringt dich zum Termin.“

Er wollte zubeißen, als er einen Schlag auf den Rücken bekam „Unser Toter ist wieder wach.“

„DOLO, er ist unser Gast.“

Sie sah ihre Mutter an und sagte etwas so schnell, dass er nur die Hälfte mitbekam. „Ein schnuckliger Gast, nicht war, Mom?“, oder so ähnlich.

Er sah, wie Betty etwas anlief, irgendwas war ihr wohl peinlich.

Es kam noch ein kleiner Junge, so sieben Jahre alt, in die Küche „Mom, ich habe Hunger“ sagte er und setzte sich. Dann sagte er zu Pete „Dir gehört dann die Farm? Und wir?“

„Tommy, nicht so schnell“, sagte Betty.

„Ja, Mom.“

Die weiteren Gespräche gingen über die Schule, zu der Tommy musste, und die Getreidepreise.

Besonders den zweiten Teil kannte Pete.

Später, auf dem Weg in die Stadt, Dolo fuhr ihn wieder, erzählte sie ihre Geschichte.

Ihr Vater war der ältere Bruder von Petes Vater gewesen. Betty und er hatten geheiratet, als Betty grade siebzehn war. Erst war sie, Dolo, geboren, und zum Erstaunen aller, auch der Eltern, über zehn Jahre später Tommy.

Dolos Vater wäre vor vier Jahren gestorben. Es gab wohl irgendein Streit, und eine Schießerei, und zurück blieben Betty, Dolo und Tommy.

Petes Vater hätte die Farm geerbt, und bewirtschaftet. Neben einigen Angestellten, die einen großen Teil der Arbeit machten, hatten sich noch Petes Vater und Petes Großvater um die Farm gekümmert. Petes Oma führte mit eiserner Hand das Haus, in dem Betty arbeitet. Dolo und Tommy waren noch nicht alt genug gewesen.

Im letzten Jahr hatte Dolo, wenn sie zu Hause war, einige Arbeiten, besonders im Garten, übernommen. „Ich gehe aufs College“, sagte sie.

Bei dem Unfall, bei dem Petes Vater gestorben war, waren sein Opa und seine Oma sofort tot gewesen, Petes Vater wäre drei Tage später im Krankenhaus gestorben. In seinem Testament hätten sie von Pete erfahren.

Dolo setzte Pete vor dem Rathaus ab und sagte „Ich muss noch einkaufen. Wenn du vorher fertig bist, lass dich nicht von fremden Frauen anquatschen. Ich hole dich hier wieder ab.“

Über die Bemerkung mit den Frauen musste Pete schmunzeln.

Im Rathaus wurde er in die entsprechende Abteilung verwiesen, wo ihm das Testament eröffnet wurde. Er hatte, zusammen mit seiner Mutter, ja schon beschlossen, dass er das Erbe annehmen würde, wenn es nicht nur aus Schulden bestehen würde.

Zu seinem Erstaunen ging es der Farm recht gut.

Er unterschrieb die nötigen Formulare und bekam die dazu passenden Dokument ausgehändigt.

Er konnte sich dann noch ein paar Zimmer weiter erkundigen, was er machen müsse, um im Land bleiben zu dürfen, und was, um seine Mutter auch zu holen.

Dann wollte er noch wissen, ob er, um zu Hause in Hessen alles abschließen zu können, aus- und wieder einreisen durfte, ohne Probleme zu bekommen.

Die junge Frau, die ihm seine Fragen beantwortete, wollte wissen, ob der die Farm weiter betreiben wolle.

Er sah sie wohl erstaunt an, so dass sie sagte, dass die Gerüchteküche schnell sei, auf dem Land.

Und fragte, wen er aus Deutschland holen wolle. Als er sagte, dass das seien Mutter sei, leuchtete das Gesicht der jungen Frau.

Pete konnte sich schon denken, an was sie dachte.

So verabschiedete er sich und ging langsam wieder zur Straße.

Dolo war noch nicht da, so dass er sich auf die eine Bank setzte und zusah, wer durch den Ort fuhr.

Dabei bemerkte er, dass einige Autos langsamer wurden, als sie ihn sahen. Es waren immer Frauen am Steuer. Junge, in seinem Alter, und welche im Alter seiner Mutter.

Dolo kam und hielt auf der anderen Straßenseite.

Beim Einsteigen sah er einige Vorhänge des Rathauses, die zurückfielen.

Dolo sagte „na, bist du den Frauen dieses Nests aufgefallen?“

„Ja, einigen im Rathaus, und einige hier Auf der Straße. Die Autos mit Frauen am Steuer fuhren plötzlich langsam.“

Dolo lachte „Die haben dich begutachtet. Ein neuer möglicher Kandidat für sich oder ihre Töchter.“

„Und, hast du alles bekommen?“

„Ja, auch die Spitzenunterwäsche, mit der ich dich verführen werden.“ Über Petes entsetztes Gesicht lachte sie den gesamten Weg zurück zur Farm.

Dort ließ er sich von Betty die Unterlagen geben, um zu sehen, ob er mit dieser Art der Datenerfassung zurechtkam.

Auf dem Hof hatte das immer seine Mutter gemacht.

Betty musste ihn zum Mittag und dann am Abend zum Abendessen schleifen, da er so in den Unterlagen vertieft war.

Beim Abendessen sah Betty ihn gespannt an „Und? Verkaufst du?“

„Ich will hier bleiben, Ma“, kam von Tommy.

„Psssst“, sagte Dolo ihren Bruder.

Pete sah die beiden Frauen und den Jungen an und sagte „Nein, ich verkaufe nicht. Aber ich wollte sehen, ob ich mit den Zahlen zurechtkomme.

Wer hat die denn früher geführt?“

„Martha“, sagte Betty. Martha war ihre Schwiegermutter gewesen.

Pete sagte „Es ist schwierig, weil ihr hier das anders macht, aber man kann alles finden.“

„Und?“ kam von Dolo.

„Morgen will ich mir alles hier auf dem Hof ansehen.“

„Au ja, ich zeige dir alles.“

„Tommy, du hast Schule.“

„Blöde Schule“ kam von ihm.

„Tommy, wir sehen uns am Wochenende alles an, und dann kannst du mir deine Lieblingsplätze zeigen, ok?“

„Super, Mom, kommst du dann mit?, und du, Dolo?“

Beide stimmten Tommys Wunsch zu.

„Dolo wird dir alles zeigen. Auto oder Pferd?“

Pete würde gerne reiten, wusste aber nicht, ob er das durchhalten würde. In Hessen war er zu wenig geritten.

„Auto, mein Hintern muss sich erst an Pferde gewöhnen.“

Am nächsten Tag fuhr Dolo mit Pete zum Bunkhouse und stellte ihm die dort arbeitenden Cowboys vor. Dann fuhren sie zu den Orten, wo die anderen Cowboys arbeiteten. Der Foreman war bei einer Gruppe und unterhielt sich mit Pete längere Zeit.

Später, auf dem Weg zurück zum Haus fragte Dolo Pete aus, wie es bei ihm zu Hause wäre.

Wieder zurück am Farmhouse half Pete Dolo bei den Tieren, die nahe dem Haus gehalten wurden und sah sich den Hof an.

Er kletterte im Stall auf den Heuboden und sah sich sein neues Reich an.

Er wusste, dass das hier alles seiner Mutter gefallen würde. Nun musste er nur noch die letzten notwendigen Schritte umsetzten, so veranlassen, den Hof zu Hause verkaufen und seine Mutter herholen.

Er sah, dass es beim Haus eine große Dachterrasse gab. Die würde sicher auch einen großartigen Blick in die Landschaft bieten.

Tommy war zum Kaffee wieder aus der Schule zurück. Pete sagte dann den drei Anwesenden, dass er noch einmal zurück müsse, um dort alles Aufzulösen.

Er würde dann seine Mutter mitbringen.

„Sonntag bis du aber noch da?“

„Sicher Tommy.“

Bis Sonntag ritt Pete immer wieder mit einem der Pferde aus. Sein Hintern gewöhnte sich wieder an das Reiten. Er war, damals, zu Hause, als Junge auf einem Nachbarhof geritten. Bis die Besitzer ihn verkauft hatten, und die neuen Besitzer die Pferde abgeschafft hatten.

Gelegentlich ritten Dolo oder Betty mit ihm, wenn er am Nachmittag unterwegs war.

Vormittags organisierte er, soweit wie möglich, die Übersiedlung auch seiner Mutter in die USA.

Seine Mutter war schon ganz aufgeregt. Sie würde vielleicht doch ihren Cowboy bekommen.

Einen echten Cowboy.

Nach dem Sonntag, an dem die Familie bis spät in den Abend unterwegs hielt, da Tommy immer wieder Neues zeigen wollte, flog Pete zurück zu seiner Mutter.

Die hatte alles auf ihrer Seite vorbereitet. Eigentlich fehlte nur die Unterschrift von Pete, der ja auch Besitzer des Hofes war, beim Notartermin, damit der Hof verkauft war und sie zu ihrem Cowboy konnte.

Pete kam auf dem Hof an und schloss seine Mutter in die Arme.

Er hatte ihr einen echten Cowgirl-Hut mitgebracht. Sie wollte ihn nicht mehr absetzten, so dass Pete sagte „Mama, im Bett setzt du ihn ab, ich komme nachher kontrollieren.“

Sie kicherte wie ein kleines Mädchen, so glücklich und aufgeregt war sie.

Sie hatte sich schon ihren neuen Reisepass besorgt und war sogar schon in Frankfurt im Konsulat gewesen, um ihr Visum abzuholen.

Beide verabschiedeten sich von ihren Freunden und Bekannten im Ort, vorbei es auch viele Tränen gab, denn sie kannten sich ja ein Leben lang, doch dann startete ihre große Reise.

Viel hatten beide nicht dabei. Nur etwas Kleidung für die Reise, und so.

Die Sachen, die sie nicht direkt für die Reise brauchten, würden per Schiff nachkommen, so reisten sie relativ leicht.

Pete hatte ja beim Hin- und auch beim Rückflug bemerkt, wie anstrengend so eine Reise war, so blieben sie ein paar Tage in New York und in Chicago.

In New York bekamen sie nur ein Hotelzimmer mit einem Bett. Es war wohl grade irgendeine große Veranstaltung, und alles andere ausgebucht.

Pete sah sich das Queen-Size Bett skeptisch an, doch Beate sagte „Das schaffen wir.“

„Wenn du meinst Bea“, seine Mutter hatte schon vor dem Abflug in Frankfurt darauf bestanden, dass er nicht mehr Mutter, Mama, oder Mom sagte.

Die beiden gingen dann noch etwas Essen und dann ins Hotel.

Pete war der zweite, der aus dem Bad kam, er schlüpfte unter die Bettdecke und sagte „Gute Nacht, Mama.“ Die ihm leicht auf die Schulter haute. „Wie heißt das?“

Er drehte sich zu ihr und sah seine Mutter vor ihm liegen. Sie sah jünger, glücklicher, aus. „Nacht Bea.“

Sie küsste ihm leichte auf den Mund „Gute Nacht, mein Schatz.“

Pete wachte am nächsten Morgen auf und musste sich erst einmal Orientieren.

Er war in einem unbekannten Raum und er war jemand bei ihm im Bett. Diese Person war eindeutig eine Frau, er konnte ihre Brüste spüren.

Eine Frau, die halb auf ihm lag. Das fühlte sich schön an.

Pete war noch nie mit einer Frau im Bett aufgewacht.

Er legte seine Arme um sie und fühlte, wie die Frau sie noch mehr an ihn kuschelte, drückte.

So wollte er immer aufwachen.

Denn nur eine Frau, die einen liebte, würde einen so halten.

Oder?

Dann kam der Kopf hoch und er sah, wie seine Mutter mit geschlossenen Augen und gespitzten Mund etwas wollte.

Einen Kuss?

So küsste er sie, und sie Küste ihn zurück.

Sie öffnete die Augen und sagte „Das ist schön, so möchte ich immer aufwachen. So gut geküsst.

Pete, du hast mir gefehlt, als du hier warst.

Komm, küss mich noch einmal.“

Sie wurden durch ein Klopfen an der Tür gestört. Die Tür ging auf und ein schwarzes Gesicht sah hinein „Oh, sorry, Roomservice. You haven’t shown that you don’t want to be disturbed.“

Bea sah hoch und sagte in etwas, was wie englisch klang „Sorry, Please not Today.“

Die Tür wurde wieder geschlossen und Bea sagte „Heute bleiben wir im Bett und kuscheln. Einverstanden?“

Wer wäre Pete, das seiner Mutter nicht zu erlauben.

Im Laufe des Tages schaffte es Bea, dass ihr Sohn das Oberteil vom Schlafanzug auszog.

Sie hatte ihre Hände unter dieses geschoben und seine Brust gestreichelt.

„Pete, bitte, …“

Als sein Oberkörper nackt war, fing sie an, ihn nicht nur auf den Mund, ins Gesicht und auch seinen Hals zu küssen, sie küsste auch seine Oberkörper. Sie leckte einige Stellen, die dann Pete nicht ganz unbeeindruckt ließen. Als sie dann anfing, ihn unterhalb seines Bachnabels zu küssen, versuchte Pete nicht mehr, seine Mutter davon abzuhalten.

Sie sah ihn dann mit einem Gesicht an, dass Pete nur noch mit ‚lüstern‘ beschreiben konnte.

So hatte er seine Mutter noch nie gesehen.

Ach was, er hatte sie noch nie bei sich im Bett gehabt. Zu Hause hatte er sie auch immer nur im Bademantel gesehen, der bis unter die Knie reichte. Seitdem sie zusammen im Bett lagen, konnte er spüren, dass seine Mutter unter ihrem Schlafanzug keine Wäsche trug.

Pete sah seine Mutter weiter zu. Die ließ die Bettdecke zur Seite vom Bett rutschen und kniete sich halb über seinen Unterkörper. Dann sah sie ihn wieder an, als wenn sie etwas vor hatte.

Pete war es egal, ob und was seien Mutter vorhatte.

Sie griff nach seiner Hose und zog sie in einem Rutsch bis zu seinen Knien runter.

Sein Schwanz, der bei der Behandlung natürlich nicht weich und schlapp geblieben war, stand plötzlich senkrecht nach oben.

Beate sah noch einmal zu ihrem Sohn und nahm dann den Schwanz ihres Sohnes in den Mund.

Pete stöhnte auf. Das hatte er nicht erwartet. Weder, dass seine Mutter es machte, noch, dass es sich so gut anfühlte.

Mehrfach nahm sie ihn fast komplett in den Mund.

Dann sah sie wieder zu Pete und fragte „bis du mein Cowboy, Pete?“

Und war mit einem Rutsch über ihm, ihr Hintern ging hoch und wieder runter, und Pete spürte, wie seien Mutter an ihm runter rutschte.

„Mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm BEA“ rief er. Dann wurde er wieder geküsste.

Als sie aufhörte, sagte sie zu ihm. „Pete, das ist guuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut“

„Du, du, du bist ..“

„Dein Cowgirl, Pete. Die Frau, die dich liebt. Liebe mich.“

Ihre Bewegungen waren für das erste Mal zu viel, so bekam Pete seinen Höhepunkt und spritze mehrmals in seine Mutter.

Diese stöhnte laut auf und blieb dann auf Pete liegen.

Pete fing an, ihr das Oberteil, das sie noch anhatte, auszuziehen. Dass sie ihre Schlafanzughose ausgezogen hatte, hatte er vorher nicht bemerkt. Da war er schon zu sehr erregt gewesen.

„Was machst du mit mir?“, fragte sie und sah ihn mit einem Lächeln an

„Waffengleicheit.“ Das gefiel ihr.

Sie stützte sich auf ihren Armen ab, so dass Pete mit ihren Brüsten spielen konnte.

„Gefallen sie dir?“

„Ohne Hülle sind sie noch mal so schön“, sagte er und versuchte, eine in den Mund zu bekommen, doch dafür war sie zu klein.

Aber er wusste ja, die Frau in seinem Bett würde er immer wieder bekommen.

Sie lag auf ihm, von seinen Arm umschlungen und träumten voneinander.

Pete fragte dann leise „Bea?“

„Ja, Pete?“

„Was machen wir hier?“

„Du liebst mich, was sonst.“

„Aber du bist …“

„Ja, bin ich. Aber das ist mir egal.“

Es wurde draußen wieder dunkel, als Pete sagte „Du, Frau in meinem Bett, ….“

„Das ist auch mein Bett.“

„Frau in unserem Bett, ich habe Hunger, kommst du mit?“

„Ich bin was?“

„Geliebte Frau in unserem Bett, kommst du mit?“

„So ist es Richtig. Ja, ich komme mit.“

Nachdem Pete aus dem Bad kam, ging Beate hinein.

Er wartete auf sie und sah ihn interessiert zu, wie sie sich anzog. Sie sah ihn kurz an und machte dann weiter.

Als sie den Reißverschluss am Rock hochzog, fragte sie „Und, hat dir gefallen, was du gesehen hast?“

„Ja, das war ein sehr schöner Anblick.“

Er griff nach ihrer Hand und sie legte ihren Arm um seine Hüfte.

Nach ihrem Abendessen gingen sie noch durch die Straßen rings um den Times Square. Einige Läden boten etwas, was sie nicht kannten, so zog Beate Pete dort hinein. Sie erkannten, dass sie in einer Art Strip-Lokal gelandet waren.

Es gab kleine Kabinen, in die normalerweise eine Person ging. Dort gab es ein Hocker oder eine Bank und ein Fenster mit Vorhang, der sich nur öffnete, wenn man einen Quarter in einen Geldschlitz warf. Ging der Vorhand auf, sah man eine unbekleidete Frau, die sich auf einem Drehteller rekelte. Die Frau wurde alle paar Minuten durch eine andere ersetzt.

Auf dem Weg nach draußen sah Beate noch einmal zu dem Schild ‚Peep-Show‘, und sagte „komische Zustände herrschen hier, hat es dir gefallen?“

„Mir gefällt die Frau, die ich im Arm habe, besser.“

Später im Bett sagte Beate „Junge, morgen will ich aber was von der Stadt sehen.“

„Darf ich der bekannteste New Yorkerin unter den Rock sehen?“

„PETE“, rief Beate, und merkte dann, wen er meinte. „Nur wenn ich dabei bin.“

Am nächsten Morgen fragte Pete beim Frühstück „Und wie erklären wir das auf der Farm?“

„Ich bin deine Geliebte.“

„Die wissen, dass ich mit meiner Mutter zurück komme.“

„Oh, dann. Stimmt, was machen wir dann?“

Er sah sie lange an und küsste sie „Wir finden was, bestimmt.“

An dem Tag besuchten sie alles Erreichbare in Manhattan und Ellis Island. Dann mussten sie im Hotel ihre Sachen zusammenpacken, es würde am folgenden Tag nach Chicago gehen.

In Chicago lebten sie wie ein junges Ehepaar. Beate ließ ihren Mann morgens nicht ohne einen Höhepunkt für sie und ihn aus dem Bett. Auch am letzten Tag.

Pete drängelte, so dass Beate sich nur kurz die Zähne und das Gesicht putzte. Als er sah, dass sie ungewaschen ihre Unterhose hochzog, sagte er „MAMA“

„Nein, mein Junge, das bin ich noch nicht. Da musst du schon mehr machen.“

Sie lachte über sein Gesicht auch noch, als sie im Taxi zum Flughafen saßen.

In Butte wurden sie von Betty abgeholt. Beate sah sie an und umarmte sie wie eine alte Freundin. Das Gefühl wurde wohl erwidert, denn auch Betty drückte Beate wie eine lang vermisste Freundin.

Pete holte das Gepäck, während die beiden Frauen miteinander flüsterten.

Pete sah, wie Betty ihn erstaunt ansah und dann schnell auf Beate einredete. Die sah mit schräg gelegtem Kopf zu Pete und dann wieder zu Betty und nickte.

Pete hatte ein mulmiges Gefühl. Was hatten die beiden da Beschlossen?

Pete kannte die lange Strecke vom Flughafen bei Butte bis zur Farm, er saß mit seiner Mutter im Arm auf der Rückbank und träumte.

Als sie auf der Farm ankamen, kam Dolo und Tommy heraus gerannt und sahen sich Beate an. Betty sagte „Das ist Bea.“ Als Dolo etwas fragen wollte, winkte Betty ab. Tommy kam zu Beate und sagte „Du bist Petes Frau?“

Pete sah, wie Beate erst schluckte und dann sagte „Ja, du bist Bettys Sohn?“

„Ja, ich bin Thomas.

Komm, wir haben auf euch mit dem Essen gewartet.“

Bea ging in Tommy Hand ins Haus, Betty sagte zu Pete, neben dem sie den beiden folgte „Pass auf, dass er sie dir nicht wegnimmt.“

Dolo lief auf der anderen Seite und fragte „Und wo ist deine Mutter?“

Betty lachte leise „Die haben die beiden über dem Atlantik gelassen.“

Dolo sah erst zu Bea, dann zu Pete „Wie, ist sie nun deine Mutter oder deine Frau?“

Pete sah, wie Beate grade im Haus verschwand und sagte „Sie war das eine und ist das andere geworden.“

Dolo sagte „Mom, das ..“

„.. geht wunderbar“ führte Betty fort. „Komm, essen.“

Dolo hatte Tommy sofort nach dem Essen ins Bett geschickt, die vier anderen hatten noch etwas gesprochen.

Betty fragte „Du Bea, ist er für dich alleine, oder bekommen wir auch was von Pete?“

„MOM“, sagte Dolo.

„Was denn Süße. Du wolltest ihn doch, oder?“

„Ja, Mom, aber er ist doch Beas Mann.

Oder?“

Pete sah die drei Frauen an und fragte „Was wollt ihr?“

„Ich einen Cowboy als Mann“, sagte Beate, „Und mein Mann ist doch jetzt einer, oder?“

„Er fängt an“, sagte Betty, „aber er ist auf dem Weg.

Was ich will?

Pete.“

Dolo sah die beiden älteren Frauen an und sagte „Und ich heirate ihn.“

„DU?“

„Bea kann doch nicht, oder?“ Beate schüttelte den Kopf „Dann käme ja raus, dass er mein Sohn ist.“

„Und du, Mom, wie würde das aussehen? Du heiratest mit 40 einen 19-jährigen.

Also bleibe nur ich übrig.“

Dolo sah stolz in die Runde und sagte „Ihr bekommt ihn auch mal ab.“

Die beiden Mütter wussten nicht, ob sie sich beschweren oder lachen sollten.

Diese Nacht schliefen Pete und Beate nicht zusammen, denn die beiden anderen hatten ja nicht damit gerechnet.

Dann bauten sie die Schlafgelegenheiten um. Das Ergebnis war, das alle vier zusammen schliefen. Pete kümmerte sich tagsüber um die Farm, in der Nacht um die Frauen.

Betty machte weiter das, was sie gemacht hatte, als ihre Schwiegereltern und ihr Schwager noch lebte, Dolo machte sich offiziell an Pete ran und Beate, von allen nur noch Bea genannt, kümmerte sich um den Papierkram der Farm und der Familie.

Dazu musste sie auch öfters mit dem Chef, also ihrem Sohn sprechen. Die beiden hatten sich angewöhnt, diese Gespräche mit etwas angenehmeren zu verbinden.

Beide ritten sehr gerne, und Pete nahm seine Mutter mit auf seine Ausritte über die Farm. In den Pausen suchten sie sich eine lauschige Ecke, um nicht von anderen bei ihrem Sex überrascht zu werden.

Pete und Bea waren noch nicht ganz ein Jahr auf der Farm, als Dolo ihren langgehegten Plan umsetzten konnte.

Die Hochzeit von ihr und Pete war im County das Ereignis des Jahres.

Auch, weil es einige Frauen gab, die versucht hatten, ihn als ihren Schwiegersohn zu angeln, und Frauen, die ihn für sich selber wollten.

Pete und Bea wohnten nun fast fünf Jahre auf der Farm, als Bea und Betty für eine Woche zu einer Ausstellung in Chicago flogen, es ging um irgendetwas neues für die erleichterte Verwaltung der Farm.

Dolo hatte ohne die beiden Mütter Probleme, ihre Arbeit, sie musste die Arbeit von Betty im Haus und Bea bei der Verwaltung übernehmen, und ihre beiden Kinder in Griff zu bekommen.

Tommy war über die beiden Kinder immer etwas genervt, er war fast sechzehn und konnte, wegen der Kinder, schlecht seine Freundin mitbringen. Die beiden Kinder waren drei und vier und waren unglaublich neugierig. Sie hatten keine Hemmungen, in alle Zimmer zu gehen, so auch in Tommys.

Fast einem Monat, nachdem die beiden Mütter wieder zurückgekommen waren, sagten beide, dass sie schwanger wären.

Jeder vermutete, dass sie in Chicago nicht aufgepasst hätten, was auch mit die Idee war, die Dolo hatte, als die beiden Mütter dem Ehepaar gesagt hatten, das sie von Dolos Mann schwanger waren.

Beide Mütter hatten darauf bestanden, nicht nur regelmäßig mit Pete zu schlafen, sondern auch von ihm ein Kind zu bekommen.

Bea war immer besonders geil gewesen, wenn Pete sie im Stall, auf dem Heuboden, genommen hatte. Betty mochte es lieber am Badesee.

Tommy, der natürlich mitbekommen hatte, wie Pete und die drei Frauen lebten, schüttelte nur den Kopf, als er das mit der Schwangerschaft der Mütter mitbekommen hatte.

Es saßen alle am Abendtisch, als die Mütter es erzählten. Tommy sagte „Langsam übertreibt ihr das aber.“

Betty wischte ihn durch Haar „Keine Angst, Junge, wir hören jetzt auf. Stimmt’s?“

Alle Frauen nickten. Dolo sagte noch „Aber nur mit den Kindern, nicht mit dem Sex.“

Tommy sagte „Ich sagte doch, ihr übertreibt es.“

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Diese Sexgeschichte wurde von Rafe_Cardones veröffentlicht.

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