FAMILIENVIBRATOREN

Veröffentlicht am 12. Juli 2022
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Jutta hatte es kommen sehen. Zu lange hatte ihre Tochter mit ihrem Freund im Streit gelegen und die Trennung war der längst fällige Schlussstrich unter einer gescheiterten Beziehung gewesen. Simone hatte zwei Jahre mit Sven zusammengelebt. Gekriselt hatte es schon lange und das Durchhaltevermögen der 23-Jährigen wurde letzten Endes nicht belohnt. Es war zum großen Eklat gekommen, bei dem Simone und Sven handgreiflich geworden waren. In einer Nacht- und Nebelaktion hatte Simone ihre Sachen gepackt und die gemeinsame Wohnung verlassen. Sie war bei einer Freundin untergekommen, die ihr vorübergehend Asyl anbot. Schnell war klar, dass Simone nicht dauerhaft bei ihr wohnen konnte und Jutta, die von dem Auszug ihrer Tochter erfahren hatte, rechnete damit, ihre Tochter zeitnah bei sich aufnehmen zu dürfen. Genau so kam es und Simone stand mit Koffern und Umzugskartons eines Tages auf der Matte.

Für Jutta war es selbstverständlich, ihrer ältesten Tochter Unterschlupf zu gewähren, auch wenn von vornherein feststand, dass dies keine Dauerlösung sein konnte. Seit ihrer Scheidung hatte Jutta mit ihren drei Töchtern alleine in der Wohnung gelebt. Nachdem Simone ausgezogen war, hatte ihre Jüngste Fiona das freie Kinderzimmer bezogen. Somit hatten sie und Kaya ihr eigenes Reich und waren nicht bereit, den Überraschungsgast bei sich aufzunehmen. Jutta fand es verständlich, dass ihre Töchter ihre Privatsphäre nicht einschränken wollten, und erklärte sich wie selbstverständlich bereit, ihr Schlafzimmer mit Simone zu teilen. Es war ein Platz im Doppelbett frei und natürlich würden Mutter und Tochter ohne Problem die Nächte miteinander verbringen können, bis Simone etwas Neues in Aussicht hatte.

Simone war mit Gepäck beladen gewesen, das im Schlafzimmer und teilweise in der Abstellkammer untergebracht wurde. Da Simone tagsüber arbeitete und sich hinterher mit Freunden traf oder sich um eine neue Wohnung bemühte, trafen Mutter und Tochter erst gegen Abend aufeinander. Die beiden anderen Töchter waren ohnehin ständig auf Achse. Jutta freute sich, ihre Älteste um sich zu haben. Als Simone damals ausgezogen war, war Jutta einerseits froh gewesen, da sich die beengten Wohnverhältnisse entspannt hatten. Andererseits hatte es sie traurig gestimmt, dass ihr Kind auf eigenen Beinen stehen wollte und nicht mehr ständig in ihrer Nähe war. Sie erhoffte sich erfrischende Gespräche mit Simone, zumal ihre anderen beiden Töchter, die mitten in der Pubertät steckten, kaum Interesse an einer Konversation mit ihrer Mutter an den Tag legten.

Eines Nachts wurde Jutta wach. Ihre Blase meldete sich, und bevor sie weiterschlafen konnte, würde sie das Badezimmer aufsuchen müssen. Sie schlug die Augen auf und nahm die Dunkelheit im Schlafzimmer wahr. Ihr Blick fiel auf die Digitalanzeige des Weckers. Es war zwei Uhr in der Nacht. Sie wollte sich gerade aus dem Bett hieven, als sie ein Geräusch vernahm. In die Stille der Nacht mischte sich ein leiser Seufzer. Juttas erster Gedanke war, dass ihre Tochter neben ihr unruhig schlief. Oder unruhig träumte. Oder Schmerzen hatte. Sie blickte auf die andere Seite des Betts. Sie nahm die Konturen der jungen Frau wahr. Es war zu dunkel, um Genaueres erkennen zu können. Simone war nur mit einem Höschen bekleidet ins Bett gegangen. In ihrer ersten gemeinsamen Nacht hatte Simone ihrer Mutter erklärt, dass sie seit geraumer Zeit nicht mehr mit einem Nachthemd schlief und in der Regel nackt unter die Decke schlüpfte. Jutta hatte sich seit Jahren angewöhnt, ein Nachthemd und ein Höschen zu tragen. Dass ihre Tochter nackt neben ihr liegen wollte, war ihr unangenehm. Warum, konnte sie nicht sagen. Simone hatte sich mit ihr geeinigt, dass sie zumindest ein Höschen anbehalten würde.

Jutta richtete ihren Blick auf ihre Tochter. Sie lag auf der Seite, mit dem Rücken zu ihrer Mutter. Erneut erklang ein leiser Seufzer, dem Jutta eine bestimmte Bedeutung beimaß. Das konnte aber nicht sein. Ihre Tochter würde sich doch niemals in Gegenwart ihrer Mutter … oder etwa doch? Es war spät in der Nacht und Simone musste annehmen, dass ihre Mutter tief und fest schlief. Tagsüber hatte sie selten Gelegenheit, sich Zeit für ihre Bedürfnisse zu nehmen. Wann also, wenn nicht zu dieser Zeit? Hatte sie es in vergangenen Nächten ebenfalls getan, nur Jutta hatte es nicht bemerkt? Erneut drang ein tiefer Stöhnlaut an Juttas Ohr. Sie war peinlich berührt und wünschte sich, nicht aufgewacht zu sein. Es schien sich zu bestätigen: Simone lag neben ihr und masturbierte genüsslich.

Da lag sie nun. Sie spürte ihre Blase. Ihre Aufmerksamkeit war auf die Eigenliebe ihrer Tochter gelenkt. Jutta war peinlich berührt, dass sie Zeugin des privaten Augenblicks wurde. Gleichzeitig lauschte sie jeder noch so kleinen Regung und achtete auf Atmung, Bewegung und Töne, die Simone von sich gab. Immer wieder seufzte die junge Frau vor sich hin. Das Bettzeug raschelte gelegentlich. Was sollte Jutta tun? Sich bemerkbar machen? Sich drehen und andeuten, dass sie erwachte? Oder einfach neugierig lauschen, bis ihre Tochter ihren Freudenmoment hinter sich gebracht hatte? Was, wenn sie noch lauter würde und ihre Lust herausschrie? Der Druck auf der Blase war enorm. Jutta musste sich erleichtern, wenn es nicht schmerzen sollte. Wie lange würde Simone noch dem privaten Fingerspiel frönen? Es half alles nicht. Sie musste sich bemerkbar machen.

Jutta verlagerte ihr Gewicht von einer Seite auf die andere. Sie streckte sich und stieß einen lang gezogenen Ton aus, der ihr Erwachen signalisieren sollte. Sie strampelte sich das Oberbett vom Körper und murmelte etwas vor sich hin. Gleichzeitig lauschte sie den verräterischen Klängen. Sie hielt einen Moment in ihrer Bewegung inne. Simone verhielt sich ruhig. Offenbar hatte ihre Tochter mitbekommen, dass ihre Mutter im Begriff war, ihre Nachtruhe zu unterbrechen. Das Seufzen verstummte. Simone blieb ruhig auf ihrer Seite des Betts liegen. Jutta schob die Füße über die Bettkante und erhob sich. Sie tapste durch die Dunkelheit und ging in den Flur hinaus. Die Wohnung war ruhig und lag in Dunkelheit. Jutta nahm an, dass ihre beiden anderen Töchter schliefen. Sie suchte die Toilette auf und kehrte dem Badezimmer anschließend den Rücken zu. Kurz bevor sie das Schlafzimmer erreicht hatte, hielt sie inne.

Hatte Simone ihr Bedürfnis nach Eigenliebe hintàngestellt und lag sie nunmehr ruhig und friedlich auf ihrer Seite? Oder hatte sie die Abwesenheit ihrer Mutter genutzt und ihre flinken Finger dorthin geführt, wo sie für Erleichterung sorgen konnten? Was, wenn sie genau in diesem Augenblick an sich spielte und kurz vor ihrer Erlösung stand? Wollte Jutta in diesem Moment hereinplatzen? Sie blieb an der angelehnten Tür stehen und lauschte. Hörte sie Stöhnen, Seufzen oder Laute der Lustgewinnung? Konnte sie eine unregelmäßige Atmung wahrnehmen? Ein Quietschen des Betts, ein Rascheln des Bettzeugs? Im Innern des Raumes war es ruhig. Keines der befürchteten Geräusche war zu vernehmen. Jutta betrat den Raum und beeilte sich, zu ihrer Seite des Doppelbetts zu kommen. Sie legte sich hin und bedeckte sich mit ihrem Oberbett. Sie konnte nicht einschlafen. Immer wieder achtete sie auf Geräusche und rechnete jeden Augenblick mit wiederholten Lauten ihrer Tochter. Sie war aufgedreht und neugierig und zu nervös um Ruhe zu finden. Sie wartete eine gute halbe Stunde ab und gab dann auf. Jutta stand auf, zog die Schlafzimmertür hinter sich zu und setzte sich im Wohnzimmer vor den Fernseher. Während sie sich eine einschläfernde Tierdokumentation ansah, fragte sie sich immer wieder, ob ihrer Tochter die Gunst der Stunde nutzte und ihre Selbstbefriedigung erfolgreich zum Ende brachte.

Am nächsten Morgen fühlte sich Jutta wie gerädert. Sie war auf der Couch eingeschlafen und hatte den Weg zurück ins Bett nicht mehr gefunden. Zum Glück war Wochenende und sie musste nicht früh raus. Ihre Töchter schliefen den Schlaf der Gerechten und Jutta gönnte sich eine erfrischende Dusche und machte sich dann auf den Weg zum Einkaufen. Sie hatte sich am Abend zuvor etwas zum Anziehen zurechtgelegt, sodass sie Simone nicht stören musste. Fiona und Kaya würden ohnehin bis kurz vor Mittag schlafen. Nach gut zwei Stunden kehrte Jutta mit Tüten bepackt zurück und verstaute ihre Einkäufe in der Küche. Auf dem Küchentisch fand sie eine Nachricht von Simone, die zu so früher Stunde überraschenderweise auf den Beinen war und das Haus verlassen hatte. Sie wollte sich eine Wohnung ansehen und würde sich anschließend mit einer Freundin zum Mittagessen treffen. Jutta dachte kurz an die vergangene Nacht und zog sich ins Schlafzimmer zurück. Sie wollte sich etwas Bequemes anziehen und zog sich ihre Jeans und die Bluse aus. Wenig später waren eine bequeme Freizeithose angezogen und ein dünner Pullover übergestreift.

Als ihr Blick auf den Nachttisch fiel, auf dem ihre Tochter ihren Wecker platziert hatte, stutzte sie. Was lag denn da? Hatte Simone ihren Rasierer liegen gelassen? Jutta machte einen Schritt auf den Nachttisch zu und wollte sich das Epiliergerät aus der Nähe betrachten und stellte fest, dass sie sich getäuscht hatte. Das Teil war nicht zum Beinerasieren gedacht. Es sah eher aus wie ein ungewöhnlich geformtes Sexspielzeug. Es war rosa und an den Enden rot. In der Mitte hatte es zwei Druckknöpfe, mit denen sich etwas einstellen ließ. Jutta traute sich und nahm das Teil in die Hand. Sie konnte keinerlei bekannte Funktion an dem Gerät erkennen, was ihre Vermutung bestätigte. Ein Druck auf einen der Knöpfe vertrieb die letzten Zweifel: Sie hatte gerade den Vibrator ihrer Tochter in Gang gesetzt. Offenbar handelte es sich um einen Auflegevibrator. Er war so geformt, dass man ihn sich auf die Schamlippen legen konnte. Zum Einfügen schien er nicht geeignet zu sein.

Jutta wurde von Neugierde erfasst und betätigte den Knopf ein weiteres Mal. Das Summen und Vibrieren in ihrer Hand wurde stärker. Weitere sechs Stufen folgten und hinterher ratterte der Vibrator geräuschvoll vor sich hin. Jutta entschied spontan, dass die Vibration deutlich zu stark für ihren Geschmack war. Sie selber hatte kaum Erfahrungen mit Sexspielzeugen aufzuweisen. Zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse setzte sie in der Regel ihre Finger ein, die ihr stets gute Dienste leisteten. Beim nächsten Druck auf den Vibrator wechselte dieser in einen neuen Modus. Statt munter vor sich hin zu vibrieren, schien das Teil nun in einem Sonderprogramm zu arbeiten, bei dem das Gerät unregelmäßige und unterschiedlich starke Impulse von sich gab. Beim nächsten Knopfdruck wechselte das Programm erneut und sendete ein abweichendes Vibrationsmuster an die staunende Betrachterin. Jutta hatte sich nie so recht für Spielzeug interessiert und hatte bei Vibratoren stets angenommen, dass es längliche Stäbe zum Einführen wären, die stur und ungehemmt vor sich hinsummten. Dass einige Geräte flexible Reize aussendeten, war ihr neu.

Plötzlich ging Jutta auf, warum das Ding auf dem Nachttisch lag: Simone musste den Vibrator heute Morgen benutzt haben, als ihre Mutter beim Einkaufen war. Danach hatte sie bestimmt vergessen, ihn in sein Versteck zurückzulegen. Jutta stoppte die Vibration des Freudenspenders und legte ihn voller Ehrfurcht auf den Nachttisch zurück. Hatte er genauso gelegen? Sie konnte sich nicht mehr genau erinnern. Was, wenn Simone herausfand, dass jemand ihren Vibrator an sich genommen hatte? Quatsch. So genau hatte sie die Position des Teils sicherlich nicht gemerkt. Während Jutta den rosafarbenen Glücklichmacher betrachtete, dachte sie nach. Ihr war klar, dass ihre Töchter sexuelle Bedürfnisse haben mussten. Ihre Älteste hatte es nicht zuletzt in der vergangenen Nacht bewiesen. Und sicherlich frönten auch Fiona und Kaya der Selbstbefriedigung. Hoffentlich nutzten ihre Küken dafür ihre Hände und keine Maschinen, ging es Jutta durch den Kopf.

Sie hatte sich noch nie Gedanken gemacht, wo und wie oft sich ihre Töchter selber berührten. Jetzt, wo Fiona und Kaya jeweils ihr eigenes Zimmer hatten, ergaben sich für beide genügend Gelegenheiten, sich ungestört den eigenen Bedürfnissen zu widmen. Früher, als sich die beiden noch ein gemeinsames Zimmer teilen mussten, hatte das sicherlich mehr Vorsicht und Rücksichtnahme erforderlich gemacht. Zu welchen Gelegenheiten verspürten ihre Töchter das Bedürfnis, sich zu streicheln? Machten sie es in ihren Betten oder unter der Dusche? In der Badewanne oder im Wohnzimmer auf der Couch, wenn sie alleine zu Hause waren? Machten sie es sogar außerhalb der eigenen vier Wände? Lauter Fragen, die sich Jutta nicht zu fragen getraut hatte und dem Grunde nach ging es sie auch nichts an. Ihre privaten Momente waren ihr heilig und es war für sie selbstverständlich, dass ihre Kinder nichts von alldem mitbekamen. Im Gegenzug gestand Jutta ihren Töchtern deren Privatsphäre zu und hätte niemals gewagt, ihnen hinterher zu spionieren.

Erneut musterte sie Simones Vibrator. Sie stellte sich vor, wie das Gerät zwischen den Schenkeln ihrer Tochter zum Liegen kam und seiner Aufgabe nachkam. Wie es sich wohl anfühlte? Auf welcher Stufe übte es die größten Reize auf den Benutzer aus? Welche Einstellung würde ihr am besten gefallen? Oder könnte sie mit den Vibrationen gar nichts anfangen? Sollte sie es ausprobieren? Sich einen ähnlichen Vibrator zulegen und sich offen für etwas Neues zeigen? Oder … In Jutta keimte eine ungeheure Idee auf. Warum die Katze im Sack kaufen? Warum ein Gerät kaufen, das nicht billig war und dann nicht den gewünschten Erfolg erzielte? Sollte man sich nicht vor dem Kauf davon überzeugen, dass sich dieser lohnte? Sie fokussierte den rosafarbenen Gegenstand auf dem Nachttisch. Gelegenheit macht Diebe. Dabei hatte sie nicht im Sinn, den Vibrator zu stehlen. Vielleicht nur ausleihen? Wo doch die Gelegenheit so günstig war … Jutta sah sich nach allen Seiten um, als ob es heimliche Beobachter in der Zimmerecke geben könnte. Sie biss sich auf die Unterlippe und dachte nach.

Wollte sie wirklich den Vibrator ihrer Tochter ausprobieren? Sie begab sich zur Schlafzimmertür und sah in den Flur. Fiona und Kaya schliefen offenbar noch. Jutta schloss die Tür und eilte zum Fenster. Simones Kleinwagen stand nicht an der Straße. Sie war noch unterwegs. Erneut wanderte ihr Blick zu dem Objekt ihrer Begierde. Sollte sie es wagen? Sie traf eine Entscheidung und gab sich dem neugierigen Bohren in ihrem Innern geschlagen. Sie prägte sich die Position des Vibrators ein und nahm ihn an sich. Sie legte sich auf ihre Seite des Betts und schob ihr Bettzeug an das Fußende. Sie stopfte sich ihr Kissen hinter den Rücken und atmete tief ein. Dann betätigte sie den Druckknopf und sah dem Vibrator bei seiner Arbeit zu. Das Teil summte in ihrer Hand vor sich hin und wartete auf seinen Einsatz an der dafür vorgesehenen Stelle. Doch zuerst wollte Jutta es vorsichtig angehen.

Sie legte sich den Vibrator auf die linke Brust. Sie spürte die Schwingungen durch den Stoff ihres T-Shirts. Einen BH trug sie nicht. Sie traute sich, die Mitte des Freudenspenders auf ihre Brustmitte zu legen und erhöhte gleichzeitig die Vibrationsstärke. Es war kribbelig, aber durchaus angenehm an ihrem Busen. Das könnte ihr gefallen. Ob es sie erregen würde, blieb abzuwarten. Sie wechselte von einer Brust zur anderen und experimentierte mit den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen. Nach einer Weile schob sie das summende Gerät unter ihr T-Shirt und spürte die Vibrationen ohne schützende Stoffschicht direkt an ihrem Nippel. Es war ein schönes und angenehmes Gefühl. Die Vibration tat gut und sorgte in wenigen Sekunden für das Aufrichten ihrer Brustwarze. Jutta ließ den kleinen Freudenspender rund um ihre Knospe wandern und stellte überrascht fest, wie gut und anregend es sich anfühlte. Auch die andere Brust konnte sich kurz darauf mit einem aufgestellten Nippel brüsten und im stetigen Wechsel bediente sie mal die eine, mal die andere Brust.

Dann wurde sie neugierig. Das Gerät war nicht ausschließlich zur Anwendung an den Brüsten konzipiert worden. Haupteinsatzgebiet war der Bereich zwischen den Schenkeln. Jutta stellte den Vibrator ab und lauschte. Sie konnte keine Geräusche jenseits der Schlafzimmertür vernehmen und beschloss, ihre neugierige Reise fortzusetzen. Sie stellte eine mittlere Vibration ein und legte sich das Teil auf ihren Schoß. Trotz Hose und Slip konnte sie die Vibrationen deutlich spüren, die sich in ihrem Schoß ausbreiteten. Sie stieß ihren Atem aus und seufzte kurz auf. Es fühlte sich gut an und machte Lust auf mehr. Kurz darauf begann der geliehene Freudenspender zwischen Freizeithose und Höschen zu Werke zu gehen. Die Vibrationen waren deutlich stärker wahrnehmbar und so langsam verstand Jutta, was Frauen an diesen Dingern fanden. Sie platzierte das Gerät unterhalb ihres Venushügels, wie sie meinte, dass es so zur Anwendung gebracht werden musste, und wartete ab. Die Vibrationen verwöhnten ihren Unterleib und sendeten stetige angenehme und aufreizende Signale aus.

Sie verringerte und erhöhte die Intensität und entschied sich zum Schluss für eine der Intervallvibrationen. Das war ein tolles Gefühl und es vermochte ihre Lust zu entfachen. In Windeseile schob Jutta sich Hose und Höschen bis zu den Knien herab und legte sich den Vibrator erneut auf dieselbe Stelle. Dieses Mal ohne schützende Stoffschicht dazwischen. Die Intervalle fuhren in ihren Unterleib und ließen die Anwenderin frohlocken. Das Teil lag direkt auf Juttas Schamlippen und reizte sie so stark, dass es ihr den Atem raubte und sie aufstöhnen ließ. Das Kribbeln war unglaublich intensiv und die Intervalle sorgten für lustvolle Wellen, die über ihre Muschi peitschten. Nie im Leben hätte sie angenommen, dass sie mit so einem Teil diese Lust empfinden könnte, und ließ sich auf ihre Empfindungen ein. Jetzt war klar, warum ihre Tochter an diesem Ding Gefallen gefunden hatte. Dann ging die Schlafzimmertür auf.

Juttas Kopf drehte sich panisch in die Richtung des neuen Geräusches. Der Vibrator summte munter vor sich hin und war kurz davor gewesen, der halb nackten Frau auf dem Bett große Freude zu bereiten. Die Tür öffnete sich immer weiter und Jutta war zu überrascht und perplex, um regieren zu können. Auf die Idee, das Bettzeug über sich zu werfen oder zumindest den Vibrator aus dem Schoß zu nehmen, kam sie nicht. Ihre Augen weiteten sich, als sie der Gestalt gewahr wurde, die plötzlich im Türrahmen stand und die Frau auf dem Bett ungläubig anstarrte. Zum Glück waren es weder Fiona noch Kaya. Die Teenager hätten wohl einen Schock fürs Leben bekommen. Simone war auf der Stelle stehen geblieben und hatte ihren Blick auf ihre Mutter gerichtet. Sie erfasste die Situation schnell und auf einmal wechselte der entsetzte Gesichtsausdruck zu schelmischem Grinsen.

Sie starrte auf Juttas Schoß, erkannte ihren Vibrator bei der Arbeit und fragte: „Störe ich?“

Erst jetzt reagierte Jutta und zog sich das Oberbett über sich. Die Hose hatte sie nicht hochgezogen. Jetzt erkannte sie, dass der Vibrator noch immer auf Hochbetrieb lief und sich vergeblich bemühte, ihre Ekstase voranzutreiben. Zu sehr war Jutta der Schock in die Glieder gefahren, als dass sie die Reize hätte genießen können. Mit panischen Bewegungen bekam sie das rosafarbene Teil zu fassen und betätigte mehrmals einen der Knöpfe, bis das Gerät verstummte. Absolute Stille legte sich über den Raum. Mutter und Tochter sahen einander an. Jutta war zutiefst peinlich berührt. Simone schien sich köstlich zu amüsieren.

„Es tut mir so leid, mein Schatz“, stammelte Jutta mit knallrotem Kopf.

„Was tut dir leid …? Dass du dir mein Sexspielzeug ausgeliehen hast oder dass ich dich erwischt habe?“

Jutta fiel keine sinnvolle Erwiderung ein. Simone trat auf das Bett zu und setzte sich auf die Bettkante. Jutta fasste sich an ihre Beinkleider und zog sie hoch. Der belustigte Blick ihrer Tochter richtete sich auf sie und machte ihr zu schaffen. „Das ist mit total peinlich. Warum bist du auch schon wieder zurück?“

„Ich kann ja noch mal gehen, damit du es beenden kannst“, schlug Simone vor.

Sie sahen einander an und plötzlich lachten beide laut los. Jutta lachte von ganzen Herzen, wurde sich aber ihrer Situation bewusst und räusperte sich. „Was soll ich jetzt sagen?“

Simone zog die Schultern hoch und grinste sie an. „Hätte ich gewusst, dass du Zeit für dich brauchst, wäre ich noch ein paar Mal um den Block gefahren.“

„Kann es etwas Peinlicheres geben, als von seiner Tochter dabei erwischt zu werden?“

„Ich sehe das locker“, erklärte ihre Tochter. „Du machst es, ich mache es, Fiona und Kaya tun es. Na und?“

Jutta wurde hellhörig. Woher wusste Simone, dass ihre Schwestern sich befriedigten? Oder nahm sie nur das Offensichtliche an? „Ich weiß. Ich schäme mich nur, weil du mich so gesehen hast … Und natürlich, weil ich mir dein Spielzeug ausgeborgt habe.“

„Wie hat er dir gefallen?“

Simone schien nicht sauer auf sie zu sein. „Ich war ja immer skeptisch, was Vibratoren und Ähnliches angeht … Aber dieser hier hat schon was.“

„Hast du die Intervallfunktion ausprobiert?“

„Äh, ja.“

„Die nutze ich regelmäßig. Das kribbelt voll schön an der richtigen Stelle.“

Juttas Kopf färbte sich erneut rot. Es kam ihr ungewöhnlich und falsch vor, sich mit ihrer Tochter über dieses für sie heikle Thema zu unterhalten. „Wie gesagt … Es tut mir leid. Das Ding lag da auf dem Nachttisch und da …“

„… konntest du nicht widerstehen, oder?“, fragte ihre Tochter grinsend nach. „Hey, kein Problem. Ich bin ja selber schuld, wenn ich ihn nach der Benutzung nicht wieder wegräume.“

Jutta fiel plötzlich ein, dass das Gerät nach Simones Benutzung möglicherweise nicht gereinigt worden war. Was bedeuten würde, dass …

„Du fragst dich bestimmt, wann ich ihn das letzte Mal benutzt habe, nicht wahr?“, erkundigte sich Simone.

Jutta fiel keine Erwiderung ein und zuckte mit den Schultern.

„Als du heute Morgen losgefahren bist, bin ich noch eine Weile im Bett liegen geblieben … Und da ich irgendwie Lust bekommen habe …“

„Ja, das sollst du ja auch. Ich meine … mir ist klar, dass du deine Privatsphäre benötigst. Wenn du dir demnächst also Zeit für dich und deine Bedürfnisse nehmen möchtest, musst du es nur sagen“, stammelte Jutta unbeholfen.

„Soll ich bei dir anmelden, wenn ich mich befriedigen will?“, fragte ihre Tochter grinsend.

„Nein, das meinte ich nicht!“

„Schon gut Mama. Kein Problem … Ich finde schon ausreichend Gelegenheit für meine privaten Momente. Vielleicht sollten wir ein Zeichen vereinbaren.“

„Ein Zeichen?“

„Damit die andere weiß, dass da jemand hinter der Tür nicht gestört werden will“, führte Simone aus. „Wie im Hotel: ‚Do not disturb‘.“

„Das wäre doch wohl übertrieben, oder?“, fand Jutta.

„Warum? Hättest du zum Beispiel ein Kleidungsstück von außen an die Türklinke gehängt, wäre ich nicht hereingeplatzt und du hättest deine Selbstbefriedigung beenden können.“

„So schlimm war es schon nicht.“

„Ich weiß. Es ist blöd im Moment“, meinte Simone. „Ich bin einfach hier reingeplatzt und du musst dein Schlafzimmer mit mir teilen.“

„Das tu ich doch gerne, mein Schatz.“

„Ich weiß, aber dennoch musst du dich einschränken. Und sei es nur zu den Gelegenheiten, in denen du allein sein möchtest.“

„So nötig habe ich es nicht, dass es nicht mal warten könnte“, erwiderte Jutta energisch.

„Soll ich eigentlich noch mal gehen, damit du es beenden kannst?“

Jutta warf ihrer Tochter einen finsteren Blick zu. „Nein. Und jetzt nimm endlich dein Spielzeug und verstecke es gut.“

„Kommst du sonst auf schlimme Gedanken und leihst es dir wieder aus?“, zog Simone sie auf. Das herangeflogene Kissen verfehlte sie nur knapp.

Sie schnappte sich den rosafarbenen Freudenspender und verließ das Schlafzimmer. Jutta blieb unschlüssig zurück. Simone hatte sie erwischt. Was bedeutet das für ihr weiteres Zusammenleben? Simone musste annehmen, dass ihre Mutter sich Zeit für ihre Bedürfnisse nahm. Den Nachweis hatte Jutta gerade eindrucksvoll erbracht. Dem Grunde nach war nichts geschehen, für das man sich schämen musste. Sie uns Simone hatten schon lange kein persönliches Gespräch mehr geführt. Früher hatten sie sich über Simones Beziehungen unterhalten. Ihre Tochter hatte ihr von ihrem ersten Mal berichtet, von ihrem Liebeskummer und dem Seelenschmerz nach einer Trennung. Im Laufe der Jahre hatte diese Vertrautheit nachgelassen und Jutta wurde kaum noch ins Vertrauen gezogen. Würde sich diese Situation als Auslöser für ein Aufleben der persönlichen Mutter-Tochter-Beziehung anbieten? Sollten sie sich über ihre Gedanken, ihre intimen Bedürfnisse und ihre erlebten oder verpassten Sexabenteuer austauschen? War das angemessen oder hielt man innerhalb der Familie eher Abstand von diesen intimen Dingen? Jutta musste in Ruhe darüber nachdenken und erhob sich aus dem Bett. Sie atmete tief ein und steuerte die Schlafzimmertür an.

Als Mutter und Tochter am Abend im Doppelbett lagen und Simone in einem Buch las, räusperte sich Jutta und zog die Aufmerksamkeit ihrer Tochter auf sich. Simone unterbrach ihre Lektüre und warf ihrer Mutter einen erwartungsvollen Blick zu. Jutta richtete sich auf und sah ihrer Tochter tief in die Augen. „Wegen deinem Sexspielzeug …“

„Schon vergessen“, meinte ihre Tochter.

„Ich meine nur … Vielleicht wäre es wirklich nicht schlecht, wenn ich mir auch das ein oder andere Exemplar zulegen würde.“

Simone grinste über das ganze Gesicht. „Du bist auf den Geschmack gekommen!“

„So könnte man es sagen“, erklärte Jutta verlegen. „Ich habe mich mit dem Thema bislang nicht auseinandergesetzt, aber vielleicht habe ich ja auch nur etwas verpasst.“

„Ich finde es gut, dass du darüber nachdenkst. Es gibt zahlreiche Spielzeuge, die dir den Abend versüßen können.“

„Ich bin bisher ja auch ohne klargekommen … Aber zur Abwechslung könnte es ja nicht schaden, wenn …“

„Du könntest dir auch fürs Erste meine Geräte ausleihen“, schlug Simone vor.

„Nein, das kommt nicht infrage.“

„Warum …? Bleibt doch in der Familie“, meinte Simone achselzuckend.

„Nein, wirklich. Wenn, dann will ich sie schon selber besitzen.“

„OK. Dann kauf dir das ein oder andere Teil. Brauchst du eine Beratung?“

„Offenbar kennst du dich ja glänzend mit der Materie aus“, stellte Jutta mit leicht anklagendem Ton in der Stimme fest.

Ihre Tochter grinste schelmisch und schwieg.

„Vielleicht könntest du mir einen Tipp geben, wo ich die Dinger am besten kaufen kann“, bat Jutta.

Simone legte ihr Buch zur Seite und drehte sich in Richtung der anderen Frau. „Geh doch einfach in einen Sexshop und lass dich beraten. Das habe ich auch getan.“

„Ich weiß nicht, ob ich mich mit einer wildfremden Frau über meine intimsten Bedürfnisse unterhalten will.“

„Ich habe auch schon etliche Teile per Internet bestellt. Ganz diskret und anonym und dann ist dir nichts peinlich“, erklärte ihre Tochter.

Jutta atmete tief ein und meinte: „Ich habe schon mal etwas im Netz gestöbert. Es gibt ja eine ganze Menge an Sachen und ich weiß irgendwie gar nicht, wo ich genau anfangen soll.“

„Möchtest du, dass ich dich berate?“, fragte Simone neugierig nach.

„Ich weiß, dass es unpassend ist und irgendwie finde ich es ja auch komisch, dass wir uns darüber unterhalten.“

„Nein. Überhaupt nicht“, entgegnete ihre Tochter. „Mir ist das nicht peinlich und von mir aus können wir uns offen und ehrlich über diese Dinge unterhalten.“

„Ich komme mir ganz schön eigenartig dabei vor.“

„Sollen wir mal zusammen in einen Erotikshop gehen und uns beraten lassen?“, schlug Simone vor.

„Besitzt du nicht schon längst, was eine Frau von Welt für ihr Wohlergehen benötigt?“

Simone lachte auf. „Du hast doch selber gesehen, was es alles auf dem Markt gibt. Es gibt so viele verschiedene Modelle und Teile, dass man immer auf etwas Neues stößt. Vielleicht finde ich ja etwas Interessantes für meine Spielesammlung.“

„Schämst du dich auch nicht, mit deiner Mutter in so ein Geschäft zu gehen?“

„Quatsch … Das wird bestimmt cool. Lass uns das bald machen.“

„Wie wäre es mit Morgen?“, fragte Jutta nervös nach. Simone bemerkte den Glanz in den Augen ihrer Mutter und lächelte verschmitzt. „Ja, klar. Das machen wir … Und wenn du es so lange nicht aushältst, kann ich dir ja was von mir leihen.“

Jutta versetzte ihrer Ältesten einen Stoß und setzte ein verärgertes Gesicht auf. „So nötig habe ich es auch nicht.“

„Hätte ja sein können“, gab sich Simone geschlagen und widmete sich lächelnd ihrem Buch.

Am nächsten Morgen machten sie sich auf den Weg in die Innenstadt. Jutta wunderte sich nicht, als ihre Tochter gleich drei Erotikläden empfehlen konnte, in denen sie bereits selber eingekauft hatte. Sie betraten den Sexshop und Jutta nahm sogleich eine ehrfürchtige Haltung ein. Sie fühlte sich fehl am Platz und kam sich vor wie eine, auf die andere mit den Fingern zeigten. Sie musste sich immer wieder einreden, dass es vollkommen normal war, sich Gedanken um seine sexuellen Bedürfnisse zu machen. Simone schien sich sogleich wie zu Hause zu fühlen und begann, in den Regalen und auf den Wühltischen zu stöbern. Jutta sah sich unbeholfen im Raum um und sah dann eine Verkäuferin auf sich zukommen. Das Eis war schnell gebrochen und nach wenigen Minuten diskutierten Mutter, Tochter und aufmerksame Verkäuferin über das Angebot an Sexspielzeugen, dass sowohl Mutter als auch Tochter gefallen könnte.

Simone hatte, sehr zu Juttas Ärger, direkt verkündet, dass sie sich mit ihrer Mutter auf erotischer Einkaufstour befand. Die Verkäuferin reagierte aber cool und aufgeschlossen und nahm ein vertrautes Verkaufsgespräch auf. Nach einer halben Stunde hatte Simone ihren Vorrat an Spielzeugen um zwei neue Exemplare erweitert. Jutta hatte sich zum Kauf eines Auflegevibrators überreden lassen, der dem Gerät ihrer Tochter im Schlafzimmer ähnelte. Die angepriesenen Liebesperlen und einen Glasdildo lehnte sie höflich ab. Neugierig wurde sie bei einem Vibrator, der mit einem Netzstecker ausgestattet war und der einer Frau besonders intensive Gefühle mit auf den Weg geben sollte. Das Ding sah aus wie eine Mischung aus Stabmixer und Mikrofon und verfügte an der Spitze über einen runden Kopf aus Silikon, welcher der Anwenderin die angenehmsten Empfindungen bereiten sollte.

Die Verkäuferin schwärmte für das Teil und konnte nur Positives aus eigener Wahrnehmung beisteuern. Simone war sofort Feuer und Flamme für das Gerät und bedrängte ihre Mutter, die Investition zu tätigen. Der Preis lag mit 120 Euro extrem hoch und alleine deswegen wollte Jutta Abstand vom Kauf des Vibrators nehmen. Insgeheim war sie jedoch neugierig zu erfahren, was es mit der Wunderwaffe auf sich hatte. Die Verkäuferin sprach von einer Orgasmusgarantie und sie schien zu wissen, wovon sie sprach. Jutta zierte sich und zögerte, doch Simone, die den Eindruck erweckte, dass sie ebenfalls von der Neuerwerbung profitieren wollte, redete unbeirrt auf ihre Mutter ein. Die Verkäuferin legte nach und bot beim Kauf des exquisiten Geräts noch ein paar Gratis-Spielzeuge oben drauf. Simone wusste sogleich, wie die Gratisteile zu nutzen waren.

„Die Gratisvibratoren könntest du Kaya und Fiona schenken.“

„Spinnst du?“, echauffierte sich ihre Mutter. „Wer gibt denn pubertierenden Teenagern Sexspielzeug?“

Die Verkäuferin ließ ihren Blick zwischen Jutta und Simone schweifen und meinte: „Man darf dieses Geschäft zwar erst mit Erreichen der Volljährigkeit betreten, aber nach meiner persönlichen Meinung schadet es nicht, wenn junge Frauen bereits in frühem Alter Erfahrungen mit Sexspielzeugen machen.“

„Genau“, stimmte Simone zu. „Die beiden befriedigen sich doch so oder so. Und mit so einem kleinen Gerät erweitern sie ihren Horizont.“

„Ich höre wohl nicht richtig. Für mich ist es verantwortungslos, jungen Mädchen Vibratoren in die Hand zu geben“, erklärte Jutta.

„Auch in jungen Jahren kennt man seinen Körper schon, und wenn man die jungen Damen nicht völlig alleine mit den Geräten lässt, sondern sie aufklärt und ihnen behilflich ist …“, stellte die Verkäuferin fest.

Jutta blickte die andere Frau irritiert an. „Schlagen sie allen Ernstes vor, dass ich meinen minderjährigen Töchtern Vibratoren gebe und ihnen sogar demonstriere, wie man sie benutzt?“

Simone mischte sich ein. „Ich könnte das doch übernehmen.“

Die Blicke von Mutter und Tochter trafen sich. „Ich halte das dennoch für keine gute Idee. Sie werden schon früh genug mit so etwas in Kontakt kommen … Ich habe auch lange gewartet, bis ich mein erstes Mal mit einem Vibrator erlebt habe.“

„Bereust du nicht, dass du es nicht viel früher ausprobiert hast?“, hakte Simone nach. Ihre Mutter schwieg.

„Kaya und Fiona sind bald so weit, dass sie Erfahrungen machen wollen. Sie werden sich für Jungs interessieren und früher oder später lassen sie diese an sich ran.“

„Jetzt mal nicht den Teufel an die Wand!“

„Ist es dir lieber, dass sie mit einem Jungen schlafen, als dass sie sich etwas Spaß mit einem Vibrator gönnen?“, fragte Simone, während die Verkäuferin interessiert zuhörte.

„Es muss ja keines von beiden geben“, stellte Jutta fest.

„Wenn ich einen Vorschlag unterbreiten darf“, schaltete sich die Verkäuferin ein. „Für junge Frauen, besonders, wenn sie noch unberührt sind, bieten sich idealerweise Auflegevibratoren an. In der Art, wie Sie ihn für sich ausgewählt haben. Mit diesen können sie erste Erfahrungen sammeln, ohne Gefahr zu laufen, versehentlich ihre Unschuld dranzugeben.“

„Und Sie würden mir mit ruhigem Gewissen Vibratoren für meine minderjährigen Töchter verkaufen? Dürfen Sie das überhaupt?“, fragte Jutta nach.

Die Verkäuferin grinste. „Ich verlaufe die Geräte ja Ihnen. Was Sie letztendlich damit machen, bleibt Ihnen überlassen.“

„Würden sie Ihren Töchtern Sexspielzeuge geben?“

„Meine Tochter ist jetzt 18. Mit fünfzehneinhalb habe ich ihr einen Vibrator zu Weihnachten geschenkt.“

„Da siehst du es, Mama“, meldete sich Simone zu Wort.

„Hat es sie nicht sehr überrascht?“, fragte Jutta nach.

„Meine Tochter wusste, wo ich arbeite und was ich verkaufe“, erklärte die Angesprochene. „Sie war nicht sehr überrascht und sie hat sich über das Geschenk und den damit verbundenen Vertrauensbeweis gefreut.“

Jutta dachte nach. „Bereuen Sie es im Nachhinein?“

„Nein. Ich würde es immer wieder machen. Ich verstehe natürlich Ihre Bedenken, aber glauben Sie mir … Die Kinder sind heutzutage in diesem Alter schon viel weiter entwickelt, als wir es damals waren. Die werden ständig durch Medien mit diesen Dingen konfrontiert und können sehr wohl mit dieser Thematik umgehen.“

„Was meinst du?“, wandte sich Jutta an ihre Tochter.

„Ich hätte mich gefreut, wenn du mit damals meinen ersten Vibrator geschenkt hättest“, gab Simone zu. Jutta ging in sich. Sie dachte nach und traf eine spontane Entscheidung. „Wenn ich diesen Massagevibrator kaufe und den einen Auflegevibrator. Zusammen mit den beiden Teilen für meine Tochter hier … Bekommen wir noch zwei weitere Auflegedinger für meine anderen Töchter gratis dabei?“

Die Verkäuferin blickte Jutta mit schelmischem Blick an. „Das wäre zwar ein außergewöhnlich großer Mengenrabatt, aber ich denke, dass wir das so machen können.“

Während der Autofahrt zurück zweifelte Jutta ihre Entscheidung an. War es richtig gewesen, für ihre Töchter Vibratoren zu besorgen? Sie hatte Bammel vor dem Moment, in dem sie Kaya und Fiona diese Teile überreichen würde. Vielleicht könnte sie Simone einspannen, um möglichst ohne peinliche Momente aus der Sache rauszukommen. Simone inspizierte ihre Errungenschaften und schaltete sämtliche Geräte ein und aus, prüfte die Vibration am Handgelenk und an der Brust und bedauerte es sichtlich, dass sie den Massagevibrator nicht am Zigarettenanzünder im Wagen anschließen konnte. Jutta rechnete jeden Augenblick mit der Frage ihrer Tochter, wann sie ihr diesen leistungsstarken Orgasmusgaranten ausleihen würde.

Kaya und Fiona waren unterwegs, als Jutta und Simone zu Hause ankamen, was Jutta nur recht war. Sie begab sich ins Schlafzimmer und nahm Simones Errungenschaften aus der Tüte. Ihre Geräte und die Apparate für ihre Jüngsten verstaute sie zunächst im Kleiderschrank. Doch sie hatte die Rechnung ohne Simone gemacht.

„Wann probierst du das Teil aus?“

„Sicherlich nicht jetzt sofort.“

„Und warum nicht? Bist du nicht neugierig?“

Jutta sah ihre Tochter fragend an. „Ich bin nicht in der Stimmung und ich möchte mich ungern unter Druck setzen lassen“, stellte Jutta fest.

„Kann ich ihn dann ausprobieren?“

Jutta sah Simone mit offenem Mund an. Obwohl sie mit diesem Anliegen früher oder später gerechnet hatte, überraschte sie die direkte Frage. „Wie stellst du dir das vor …? Soll ich in der Zwischenzeit einen Kaffee trinken gehen, während du es dir hier im Schlafzimmer gemütlich machst?“

Simone antwortete mit einem Schulterzucken. „Ich hatte schon immer ein Auge auf so ein Teil geworfen, aber es war mir einfach zu teuer.“

„Ach, deshalb hast du mich gedrängt, es zu kaufen?“

„Du warst doch selber neugierig, nachdem du das mit den garantierten Höhepunkten gehört hast“, entgegnete Simone schlagfertig.

„Du hast von Anfang an vorgehabt, es dir auszuborgen?“

„Ich dachte, wir könnten uns das Gerät teilen“, gab Simone zu.

Jutta schüttelte den Kopf. „Es ist ja üblich, dass man sich Sachen leiht oder ausborgt, gerade unter Geschwister oder innerhalb der Familie … Aber dass man Sexspielzeuge verleiht, ist doch etwas anderes, oder?“

„Wer hat sich denn einfach so meinen Vibrator ausgeliehen?“

Treffer! Das hatte gesessen. Jutta hatte keine Argumente entgegenzusetzen. „Du hast ja recht … ich finde es nur eigenartig, dass du dich hier mit dem Teil vergnügen möchtest und ich weiß genau, dass du es tust und wann du es machst.“

„Und?“

„Ich bin mir nicht sicher, wie ich mich fühlen würde, wenn du dich hier auf unser gemeinsames Bett legst und es dir gemütlich machst, während ich die Spülmaschine ausräume oder so ähnlich“, meinte Jutta.

Simone grinste schelmisch. „Du könntest es dir ja zur selben Zeit gemütlich machen.“

Ihre Mutter warf ihr einen fragenden Blick zu.

„Na … wenn du selber Spaß haben würdest, müsstest du keine Gedanken an mich verschwenden“, stellte Simone fest.

„Das will ich ja erst recht nicht. Dass meine Töchter genau wissen, zu welchen Zeiten ich mich selber befriedige.“

„Warum willst du eigentlich so ein Geheimnis daraus machen?“, fragte ihre Tochter nach. „Wir wissen beide, dass wir es uns besorgen und dennoch tun wir so, als ob wir es nicht tun würden, oder machen es heimlich, sodass niemand etwas mitbekommt.“

„Sollte es deiner Meinung nach anders sein?“

„Nein … Ich meine, keine Ahnung.“

Mutter und Tochter sahen sich schweigend an.

„Darf ich mir jetzt deinen Monstervibrator ausleihen?“, versuchte Simone es erneut.

Jutta sah sie lange schweigend an. Dann zog sie die Schultern hoch und meinte: „Dann viel Spaß. Ich gehe so lange die Spülmaschine ausräumen … Das Badezimmer muss auch noch geputzt werden.“

„Danke, Mama“, bedankte sich Simone überschwänglich und wartete darauf, dass ihre Mutter das Schlafzimmer verlassen würde.

„Was denn?“

Simone deutete mit einem Kopfnicken auf das Bett, dann auf die Schlafzimmertür. Jutta verstand. „Ach so. Jetzt sofort … Lass mich nur mal eben etwas Bequemes anziehen.“

Jutta schloss die Tür hinter sich und begab sich in die Küche. Sie fühlte sich unwohl in ihrer Haut, konnte das Gefühl aber nicht konkret beschreiben. Ihre Tochter war im Schlafzimmer zurückgeblieben und würde es sich gleich mit dem geborgten Vibrator gemütlich machen. Mit dem Teil, das nach Aussage der Verkäuferin des Erotikshops nahezu jeder Frau zu geilen Orgasmen verhelfen würde. Jutta konnte die Neugierde und Euphorie ihrer Tochter nachvollziehen. Dennoch kam es ihr ungewöhnlich vor, genau zu wissen, wo und wann sich eines ihrer Kinder selber befriedigte.

Sie versuchte ihre Gedanken zu verdrängen und beschäftigte sich mit der Spülmaschine. Anschließend begab sie sich ins Badezimmer. Auf dem Weg dorthin kam sie an der Schlafzimmertür vorbei und erwischte sich bei dem Versuch zu lauschen. Jutta blieb einen Moment stehen und konzentrierte sich auf mögliche verräterische Geräusche jenseits der Tür. Stöhnte Simone? Summte das Gerät vor sich hin? Mit einem Mal empfand sie ihre Neugierde unpassend und verließ den Ort des Geschehens. Zwanzig Minuten später war das Badezimmer auf Hochglanz poliert. Jutta leerte gerade den Putzeimer in der Toilette, als Simone den Kopf durch die Tür steckte. „Fertig!“

Jutta sah zu ihr herüber und betrachtete ihre Tochter. Simone trug ein T-Shirt, das ihr knapp über den Hintern reichte und ihre Blöße bedeckte. Ob sie ein Höschen trug, war nicht zu erkennen. Simone strahlte über das ganze Gesicht und Jutta wurde sich bewusst, dass ihre Tochter sich gerade angenehme Augenblicke beschert haben musste.

„Und. Zufrieden?“

Simone betrat das Badezimmer und nahm auf dem Wannenrand Platz. „Es war einfach unglaublich. So ein tolles Gefühl!“

„Ich bin mir nicht sicher, ob ich das hören sollte und möchte“, gab Jutta zu verstehen.

„Warum? Du wirst das Teil doch auch ausprobieren und wir können uns doch über unsere Erfahrungen austauschen.“

„Dann erzähl.“

Simone schwelgte einen Augenblick in süßen Erinnerungen und erwiderte: „Man kann ihn auf insgesamt sechs Stufen einstellen … Mit hat die erste Stufe am besten gefallen. Dann summt das Ding kraftvoll vor sich hin und die Vibration dringt durch den ganzen Körper.“

„Hast du dir das runde Ding direkt auf deine … gelegt?“

„Na, einführen ging ja nicht. So dehnbar bin ich nicht“, erklärte Simone grinsend. „Ich bin es langsam angegangen. Erst am Bauch und an den Beinen, dann an der Brust … Und dann natürlich zwischen den Schenkeln.“

„Ich traue mich kaum, mir das vorzustellen“, gab Jutta zu.

„Ach was … Ist doch völlig normal … Auf jeden Fall hat mich überrascht, wie doll das Ding vibriert hat und was soll ich sagen …? Es hat keine drei Minuten gedauert, bis ich herrlich gekommen bin.“

Jutta zuckte unbewusst zusammen. Sie fand es nicht richtig, von den privaten Momenten ihrer Tochter zu erfahren. Doch sie musste akzeptieren, dass Simone offener und entspannter mit ihren Bedürfnissen umging als sie selber. Es war schon richtig. Jeder Mensch hatte Bedürfnisse und darüber zu reden sollte nicht als unpassend empfunden werden. Und irgendwie reizte es sie, Simones intimen Berichten zuzuhören. Es machte sie kribbelig und es fühlte sich eigenartig aufregend an. „Warst du nicht fast eine halbe Stunde im Schlafzimmer?“

Simone grinste schelmisch. „Wer sagt denn, dass ich nach einem Mal aufgehört habe?“

Jutta durchflutete ein wohliges Kribbeln. Vor ihrem inneren Auge baute sich das Bild ihrer ältesten Tochter auf, die mit gespreizten Schenkeln auf dem großen Bett lag und sich die Neuerwerbung an ihr Heiligtum geführt hatte. Welche große Lust musste sie empfunden haben, wenn es ihr innerhalb so kurzer Zeit gekommen war?

„Willst du mir verraten, wie oft du deinen Spaß hattest?“

Simone grinste über das ganze Gesicht. „Nach dem dritten Durchgang war ich der Meinung, dass ich eine kleine Pause gebrauchen könnte.“

Mutter und Tochter sahen sich schweigend an. „Dann werde ich das Teil wohl auch mal ausprobieren müssen.“

„Ich habe es bereits gereinigt. Wenn du also möchtest …“, erklärte Simone frech grinsend.

„Jetzt? Nein, später vielleicht.“

„Warum warten?“

„Ist es so wichtig, dass ich den Vibrator sofort ausprobiere?“

Simone warf ihrer Mutter aufmunternde Blicke zu. „Ich will unbedingt wissen, wie es für dich war.“

„Jetzt setzt mich nicht unter Druck“, beschwerte sich Jutta leicht gespielt. „Ich werde mir schon Zeit nehmen. Außerdem muss ich noch die Küche machen.“

„Das kann ich übernehmen“, versprach ihre Tochter. „Und in der Zwischenzeit machst du es dir im Schlafzimmer gemütlich.“

„Du gibst wohl nie auf, oder?“

„Ist der Papst katholisch?“

Jutta zögerte kurz. „Ich kann ihn mir ja mal ansehen.“

Zehn Minuten später lag Jutta auf dem Bett. Sie hatte die Schlafzimmertür hinter sich abgeschlossen. Sie glaubte nicht, dass Simone hereinplatzen würde, doch nach dem Erlebnis des letzten Erwischtwerdens wollte sie auf Nummer sicher gehen. Der große Vibrator war noch an die Steckdose angeschlossen. Das Kabel maß gut und gerne zwei Meter und erlaubte eine gewisse Bewegungsfreiheit. Jutta starrte auf die tennisballgroße Spitze des Geräts, das aus weißem Silikon bestand und durch seine gleichmäßigen Vibrationen der Anwenderin große Freude bereiten sollte. Das Teil war um die 30 Zentimeter lang und in der Mitte fand sich ein Schalter, mit dem man die unterschiedlichen Stufen einschalten konnte. Jutta empfand es immer noch als bizarr, dass sie sich hier mit dem Gerät bedienen wollte, während ihre Tochter davon Kenntnis hatte und nur darauf wartete, dass ihre Mutter ihr Bericht erstattete.

Sollte sie die Aktion abbrechen und erklären, dass sie doch nicht in der richtigen Stimmung war? Wenn sie ehrlich zu sich war, musste Jutta eingestehen, dass sie unglaublich neugierig auf diese besondere Erfahrung war. Wie würde sich der Vibrator anfühlen? Wie gut würde es ihr gefallen? Würde auch sie in Windeseile zu einem Höhepunkt kommen? Sie betrachtete den Freudenspender und nahm ihn in die Hand. Er fühlte sich schwer an. Es musste ein kraftvoller Motor im Innern verbaut sein, was das Gewicht erklären würde. Da das Ding an der Steckdose angeschlossen war, musste ordentlich Power dahinter stecken. Jutta gestand sich ein, dass sie ihre Neugierde nicht würde bändigen können, und fasste sich an den Bund ihrer Freizeithose.

Kurz darauf lag diese mitsamt des Höschens auf dem Boden. Sie nahm den Vibrator in die Hand und schaltete die erste Stufe ein. Das mechanische Wunderwerk vibrierte munter vor sich hin. Tiefe und kraftvolle Vibrationen, gepaart mit einem stetigen Summen verrieten, welche Kräfte zu Werke gingen. Jutta legte ihre freie Hand auf die vibrierende Kugel und spürte die heftigen Reize an ihren Fingerkuppen. Sie entschied spontan, dieses Ding nicht in die Nähe ihrer Muschi kommen zu lassen. Sie versuchte es an ihrem Arm. Die zarten Härchen auf der Haut stellten sich auf. Es fühlte sich angenehm an. Fast wie eine Massage. Jutta erhöhte die Vibration durch Druck des Knopfes und realisierte die gesteigerte Power des Geräts. Als Nächstes durften ihr Bauch und ihr Oberschenkel Bekanntschaft mit der Spitze des Freudenspenders machen. Dann kam ihr eine Idee.

Jutta schaltete auf die unterste Stufe um und legte sich das Gerät auf ihre Brust. Sie spürte die Vibration durch Oberteil und BH hindurch an ihrer Brustwarze. Es kribbelte heftig, fühlte sich aber erstaunlich gut an. Keinesfalls unangenehm oder überreizend. Nach wenigen Sekunden war ihre Knospe aufgeblüht. Die andere folgte, bis sich die Nippel deutlich unter den Stoffschichten abzeichneten. Jetzt wurde sie mutiger und schob sich den Vibrator auf den Schoß zu. Sie setzte das kugelförmige Ding unterhalb des Bauchnabels auf und erreichte ihren Venushügel. Die wenigen Härchen wurden durchgewirbelt. Sie drückte den Vibrator gegen ihren Unterleib und spürte die Vibrationen, die wellenförmig nach allen Richtungen ausstrahlten. Sie spürte diese bis in ihren Zehenspitzen und konnte kaum glauben, welchen Wirkungsradius die Vibrationen zustande brachten.

Es hatte sich bis hierhin angenehm und anregend angefühlt. Ihre Tochter hatte nach eigener Aussage den Vibrator einer intimeren Anwendung zugeführt. Jutta brannte darauf zu erfahren, ob es ihr ebenso gut wie Simone gefallen würde, wenn sie der Spitze des Geräts erlaubte, an ihrem Heiligtum zu Werke zu gehen. Jutta vergewisserte sich, dass sie die niedrigste Stufe eingeschaltet hatte, und konzentrierte sich dann auf ihren Unterleib. Ganz langsam und mit Ehrfurcht in ihren Bewegungen führte Jutta den Silikonball auf ihre Muschi zu. Die Vibrationen rauschten noch immer durch ihren Leib und wurden intensiver, als sie sich ihrer Spalte näherte. Endlich erreichte sie den Anfang ihrer Ritze und ließ den Vibrator seiner Arbeit nachgehen. Ihr blieb der Atem weg, als sie die kraftvollen Vibrationen auf ihren Schamlippen wahrnahm. Sie zog den Kolben zurück und schnappte nach Luft. Mit so einer intensiven Reaktion hatte sie nicht gerechnet. Das schöne Gefühl war unerwartet schnell in ihre Möse geschossen und hatte ihrer beginnenden Ekstase raschen Auftrieb beschert.

Sie konnte und wollte es nicht dabei bewenden lassen und nahm einen weiteren Versuch in Angriff. Die rotierende Spitze des Powervibrators senkte sich auf die klaffende Spalte und kaum, dass sie das empfindliche Gewebe berührte, stieß Jutta einen spitzen Lustschrei aus. Sie schwelgte kurz in ihrer Ekstase, zwang sich dann aber, ihre Lust leiser zu genießen. Sie hob das Gerät kurz hoch und ließ es dann weiter unten auf ihrer Spalte nieder. Die Vibration erfasste den gesamten Intimbereich und strahlte tief in den gesamten Unterleib aus. Die Schwingungen lösten ihre Verspannungen und ließen Tausende Erregungsfunken tanzen. Jutta presste sich die Kugel mitten auf ihre Muschi und genoss die wohligen Reize mit geschlossenen Augen. Ströme der Lust peitschten durch ihren Körper und zwangen sie zu intensiven Stöhnlauten. Sie konnte nicht anders als genießen und sich mit geschlossenen Augen auf das geile Gefühl zu konzentrieren.

Jede weitere Vibrationswelle erzeugte Lustwellen, die durch ihren Unterleib fluteten. Sie behielt die Vibrationskugel an Ort und Stelle und spürte ihre Erlösung näherkommen. Es würde nicht mehr lange dauern, bis sie sich ihrer Lust hingeben durfte. Für einen Moment rutschte das Gerät ab, da sie während einer besonders intensiven Lustwelle die Kontrolle über das Teil zu verlieren drohte, dann platzierte Jutta es wieder an die richtige Stelle und machte sich für den Endspurt bereit. Mit gleichbleibenden, kraftvollen Vibrationen arbeitete der Freudenspender vor sich hin und nahm die Anwenderin mit auf seine geile Reise. Das Kribbeln wurde stärker, Juttas Möse versank im Schleim. Ihre Säfte sprudelten und wässerten die Spalte. Sie zuckte unkontrolliert hin und her und ließ ihr Becken über der Matratze kreisen. Nie zuvor hatte sie diese enormen Reize bei der Selbstbefriedigung empfunden und Jutta war bereit, sich voll und ganz auf die Künste des Vibrators einzulassen.

Plötzlich spannten sich ihre Muskeln an. Sie begann heftig zu zittern, ihre Muschi reagierte auf die fortwährenden Reize. Dann kam die Erlösung über sie. Lustwelle um Lustwelle wanderten durch ihren Intimbereich. Sie drückte sich die Lustkugel gegen die geschwollenen und nassen Schamlippen und kommentierte jede Freudenwelle mit leisen spitzen Seufzern. Dann rollte eine gewaltige Welle der Ekstase über sie und ließ sie frohlocken. Sie grunzte und bockte auf, schrie ihre Lust heraus und wandte sich hin und her. Erneut jagte ein Erregungsschauer über sie und ließ sie aufstöhnen. Jutta konnte und wollte sich nicht bremsen. Jeder geile Moment musste genossen werden, jede noch so kleine Lustpeitsche wurde mitgenommen.

Sie erreichte den Gipfel ihrer Lust und das berauschende Gefühl hielt so lange an, dass Jutta schon glaubte, es würde niemals enden. Dann ließ sie die Spitze hinter sich und ließ sich von den Ausläufern ihres Höhepunktes treiben. Weitere kleine Lustsalven malträtierten ihren Körper und zwangen sie sich zu winden und aufzustöhnen. Sie hatte jedes Zeitgefühl verloren. Ob es Sekunden oder Minuten waren, in denen sie in Lust geschwelgt hatte, hätte Jutta nicht beantworten können. Erst nach und nach ebbte ihre Lust ab, bis nichts mehr aus ihrem gereizten Schoß herauszuholen war. Sie warf den Luststab neben sich auf die Matratze und rollte sich seitlich liegend zusammen. Sie schlang ihre Arme und die Knie und zog diese eng an den Körper. Noch immer rumorte es in ihrer Möse und sie bemühte sich, ihre Atmung zu regulieren und wieder zur Besinnung zu kommen.

Mehrere Minuten später raffte sie sich auf und zog sich wieder an. Zuvor stellte sie den Freudenstab ab, der ihr diese pure Lust beschert hatte. Einfach unglaublich, wozu dieses Teil fähig gewesen war. Als ob Simone auf der Lauer gelegen hatte, klopfte sie nun an die Schlafzimmertür. Jutta schreckte auf, warf einen kurzen Blick in den bodenlangen Schrankspiegel, richtete ihre Sachen und drehte den Schlüssel im Schloss. Simone sah aus wie ein Kind, das sich auf die Überreichung der Weihnachtsgeschenke freute. Die Blicke von Mutter und Tochter trafen sich.

„Und … Wie war es?“

Wie viel durfte Jutta ihrer Tochter erzählen? „Überraschend gut.“

Simone blickte verschämt zu Boden und suchte dann Blickkontakt. „Ich habe dich schreien gehört.“

„Echt?“

„Du warst ganz schön laut.“

„Hast du etwa an der Tür gelauscht?“, fragte Jutta nach.

Simone antwortete nicht sogleich. Ihr Zögern verriet sie.

„Das glaube ich jetzt nicht.“

„Tut mir leid. Ich war halt neugierig.“

„Mensch, Simone … Schon mal was von Privatsphäre gehört?“

„Ich schäme mich ja auch ein wenig … Aber ich war neugierig und wollte unbedingt wissen, wie sehr es dir gefallen hat“, gab ihre Tochter zu.

„Du hättest mich nur fragen brauchen.“

„Hättest du mir alles erzählt?“, fragte Simone skeptisch.

Jutta antwortete nicht. Was bedeutete es für sie, dass ihre eigene Tochter mitbekommen hatte, welch große Freude ihr die Neuerwerbung aus dem Sexshop bereitet hatte? Musste sie sich für ihre Gefühle schämen? Durfte sie nicht zu ihrer Lustgewinnung stehen? „Ist ja nicht so schlimm. Offenbar haben wir beide großen Spaß mit dem Vibrator gehabt. Vielleicht stellt er sich als gute Investition heraus.“

„Davon bin ich überzeugt“, meinte Simone bestimmt. „Wann kann ich ihn mir eigentlich das nächste Mal ausleihen?“

„Du bist auf den Geschmack gekommen.“

„Du etwa nicht?“

„Ich denke, ich werde ihn ein weiteres Mal ausprobieren“, gestand Jutta. „Es gibt ja noch die anderen Stufen, die ich noch nicht kennengelernt habe.“

„Aber nicht, dass du ihn jetzt immer unter Beschlag nimmst und ich keine Gelegenheit mehr bekomme“, meldete Simone eigene Ansprüche an.

„Sollen wir ihn uns teilen?“

„Gerne. Du darfst dich natürlich auch an meinen kleinen Spielzeugen bedienen“, bot Simone an.

„Vielleicht mache ich von dem Angebot sogar Gebrauch.“

„Und was passiert, wenn wir beide zur selben Zeit den Supervibrator benutzen wollen?“, fragte Simone nach.

Jutta konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Wir werden uns schon einig werden und ihn uns schwesterlich teilen.“

„Wir können uns ja abwechseln.“

Für einen Moment baute sich vor Juttas geistigem Auge ein Bild auf, auf dem ihre Tochter und sie zusammen auf dem Bett lagen, unten rum entblößt waren und den strombetriebenen Luststab reihum gehen ließen. Sie schüttelte sich. Nein, so weit würde es nicht kommen. Sie musste zunächst damit klarkommen, dass Simone und sie so vertraut wie nie zuvor miteinander umgingen. Sexspielzeuge miteinander zu teilen hätte sie nie für möglich gehalten. Insgeheim bereute sie den Verlauf der Dinge nicht. Was heute geschehen war, war spannend und anregend gewesen. An den sexuellen Bedürfnissen einer vertrauten Person teilhaben zu dürfen, hatte etwas. Und dann waren da noch die beiden Vibratoren für Kaya und Fiona, die momentan gut versteckt im Kleiderschrank lagen. Jutta freute sich darauf, ihren Töchtern diese unerwarteten Präsente zu überreichen. Sie würden ganz bestimmt dumm aus der Wäsche gucken und sich fragen, ob ihre Mutter den Verstand verloren hatte. Ob die beiden ebenso offen mit dem Thema Selbstbefriedigung umzugehen wussten wie ihre ältere Schwester?

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Diese Sexgeschichte wurde von swriter veröffentlicht.

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