DIE VERPFLICHTUNG

Veröffentlicht am 31. Dezember 2021
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„Herr Lustmann … Sie wissen, was Ihnen vorgeworfen wird?“

„Ja, Euer Ehren“, erwiderte der junge Mann, der sich erhoben hatte und den Worten von Richter Kröger lauschte.

„Herr Lustmann … Ihnen wird vorgeworfen, sich dem Sex mit Ihrer Mutter verweigert zu haben. In mehreren Fällen haben Sie die Erfüllung familiärer Sexpflichten missachtet, obwohl Sie wussten, wie dringend Ihre Mutter die sexuelle Zuwendung nötig hatte.“

Kai blickte verschämt zu Boden. Richter Kröger führte den Sachverhalt weiter aus. „Ist es zutreffend, dass Ihre Mutter am 12. April 2016, am 17. April 2016 und am 19. April 2016 signalisiert hatte, in einen sexuellen Notstand geraten zu sein?“

„Das stimmt.“

„Und war Ihnen bewusst, dass Ihre Mutter an den besagten Tagen sexuell ausgehungert war und dringender Zuwendung bedurft hat?“

„Ja“, gab Kai kleinlaut zu.

„Herr Lustmann … Wenn Sie wussten, wie schlecht es Ihrer Mutter ging … Warum haben Sie ihr nicht geholfen?“

Kai schwieg.

„Es war doch offensichtlich, dass Ihre Mutter Hilfe dringend nötig hatte“, warf der Richter ihm vor. „Es herrschte ein Notstand, Ihre Mutter wusste sich nicht anders zu helfen und hat Sie über ihr Problem in Kenntnis gesetzt. Bestreiten Sie, von der Notlage Ihrer Mutter gewusst zu haben?“

„Nein, aber …“

„Und obwohl Ihnen bekannt war, wie schlecht es Ihrer Mutter ging, haben Sie nur zugesehen und nicht geholfen. Sie haben bewusst in Kauf genommen, dass Ihre Mutter alleine mit ihrem dringenden Bedürfnis klarkommen musste, obwohl es Ihnen ein Leichtes gewesen wäre, sie tatkräftig zu unterstützen … Wieso, Herr Lustmann, haben Sie sich Ihrer Verantwortung entzogen?“

Kai sah sich den bohrenden Blicken des Richters ausgesetzt. „Ich liebe meine Mutter … Das tu ich wirklich. Und ich habe mich in der Vergangenheit stets um ihre Bedürfnisse gekümmert. Wann immer es Mama schlecht gegangen ist, war ich zur Stelle und habe sie unterstützt.“

„Und warum an den besagen Tagen im April nicht?“

„Weil … Weil ich jemanden kennengelernt habe.“

Richter Kröger sah Kai finster an. „Und das ist für Sie ein Grund, die dringenden Bedürfnisse Ihrer Mutter zu ignorieren und zuzusehen, wie es ihr immer schlechter ging?“

Kai zuckte die Achseln. „Ich glaube, ich habe mich in eine Frau verliebt, mit der ich zusammenleben möchte … Der ich nahe sein will.“

„Das verstehe ich, Herr Lustmann. Es steht Ihnen selbstverständlich zu, jemanden kennen und lieben zu lernen. Aber es entbindet Sie nicht von Ihren Pflichten Ihren Eltern gegenüber. Sie wissen doch, dass wir in Deutschland den Grundsatz pflegen, dass Verwandte in gerader Linie zur gegenseitigen Unterstützung verpflichtet sind.“

„Ja.“

„Und nur, weil jemand anderes in Ihr Leben getreten ist, erlischt noch lange nicht die Verpflichtung Ihrer Mutter gegenüber“, belehrte ihn Richter Kröger. „Zwanzig Jahre lang hat Frau Bettina Lustmann Sie unterstützt, Ihnen ein geborgenes Zuhause geboten, Sie erzogen, Ihnen beigestanden … Kann Sie dafür nicht erwarten, dass Ihr Sohn sie unterstützt, wenn sie die Hilfe bitter nötig hat?“

Kai blickte zu Boden. Er schämte sich und antwortete kleinlaut. „Ich hatte angenommen, dass es OK sein würde, wenn ich meine Verpflichtung etwas schleifen lasse.“

„Ich kann nachvollziehen, dass Sie Ihre Prioritäten aufgrund Ihrer Liebesbeziehung neu setzen. Und selbstverständlich steht es Ihnen frei, mit Ihrer Partnerin glücklich zu sein und die Freuden des Zusammenlebens zu genießen. Aber so schön und aufregend diese neue Beziehung auch ist, entbindet es Sie noch lange nicht von Ihren Verpflichtungen, die sich dadurch nicht einfach in Luft auflösen.“

„Ich weiß.“

„Wenn Sie das wissen, Herr Lustmann … Warum haben Sie sich dann am 12., 17. und 19. April nicht um Ihre Mutter bemüht, als diese Sie um Hilfe gebeten hat?“

Kai schluckte schwer und räusperte sich. „Ich sehe ein, dass es falsch gewesen ist. Ich hätte meiner Mutter beistehen müssen.“

„Herr Lustmann. Das hier ist ein Schlichtungsversuch. Ich hoffe, dass es nicht zu einer Anklage kommen muss. Das wäre weder in Ihrem Interesse noch in dem Ihrer Mutter.“

„Das will ich auch nicht“, gestand Kai ein.

„Ich halte es nicht für zielführend, Ihnen eine Strafe aufzuerlegen. Auch möchte ich keine konkreten Vorgaben machen, wie Sie Ihrer Pflichterfüllung nachkommen sollten. Ihre Mutter und Sie sind erwachsen und bestimmt in der Lage, den Sachverhalt eigenständig zu regeln. Zwingen Sie Ihre Mutter nicht, erneut das Gericht anrufen zu müssen, weil Sie Ihre Pflichten vernachlässigen.“

„Ja, gut.“

„Ich bin zuversichtlich, dass Sie aus dem Verfahren gelernt haben und in Zukunft verantwortungsvoller mit der familiären Pflicht zur Erfüllung der sexuellen Bedürfnisse umgehen werden. Aus dem Grund verzichte ich auf die Einleitung eines Gerichtsverfahrens und lasse Sie glimpflich davonkommen. Ich erwarte allerdings, dass Sie auf die Wünsche Ihrer Mutter reagieren, ihr stets zur Seite stehen und Sie sich ihrer Bedürfnisse umgehend annehmen.“

„Das verspreche ich.“

„Also gut. Dann schließe ich hiermit das Verfahren“, verkündete Richter Kröger.

Sein Blick fiel auf Bettina Lustmann, die während des Schlichtungsverfahrens anwesend war und die letzten Minuten geschwiegen hatte. „Ich bin mir sicher, Sie werden sich mit Ihrer Mutter einigen … Und wenn Sie mir eine Bemerkung erlauben … Wenn ich Ihr Sohn wäre, würde ich Sie nicht drei Mal hintereinander im Stich lassen.“

„Danke, Euer Ehren“, erwiderte die adrett gekleidete Frau. „Ich bin mir sicher, Kai und ich … wir werden uns schon einigen.“

Sie warf Kai einen entschuldigenden Blick zu und lächelte zufrieden. Kai nickte ihr zu, blieb aber wortkarg. Er hatte das Schlichtungsverfahren noch immer nicht verdaut, war aber froh, straffrei davongekommen zu sein. Jetzt wollte er nur noch raus aus dem Gerichtssaal und das Weite suchen. Er verabschiedete sich von seiner Mutter und versprach, sie demnächst zu besuchen. Dann setzte er sich in sein Auto und fuhr vom Platz.

Knapp zwanzig Minuten später klingelte er an der Tür von Jasmin Oppermann, mit der er seit einigen Wochen liiert war. Jasmin öffnete ihm und bat ihn herein. Nachdem sie Kai etwas zu trinken angeboten hatte, nickte sie ihm aufmunternd zu und brannte darauf zu erfahren, wie das Schlichtungsverfahren gelaufen war.

„Ich bin straffrei davongekommen.“

„Das ist doch gut.“

„Ja, klar … Aber ab sofort muss ich mich am Riemen reißen. Noch mal lässt mich der Richter bestimmt nicht laufen.“

„Dann sorge dafür, dass es keinen Grund zur Klage gibt“, riet Jasmin ihm.

„Du weißt aber schon, was das bedeutet?“

„Natürlich weiß ich das.“

„Und es wäre OK für dich?“

Jasmin zuckte die Achseln. „Sie ist deine Mutter. Sie hat ein Anrecht darauf, dass du für sie da bist.“

„Aber du bist jetzt meine Freundin. Wir lieben uns, sind uns nahe und haben das, was meine Mutter nicht hat.“

„Willst du deiner Mutter vorwerfen, dass ihr Ehemann gestorben ist?“

„Nein. Natürlich nicht“, gab Kai kleinlaut zu. „Papa ist viel zu früh gestorben … Aber Mama könnte sich doch jemand anderen suchen. Sie ist doch erst 48.“

„Aber solange es niemanden gibt, der sich um sie kümmert, ist es deine Aufgabe“, erklärte Jasmin ihm eindringlich.

„Mir ist schon klar, dass ich ihr Sohn bin und mich um sie kümmern muss. Aber warum besteht sie darauf, dass ich Sex mit ihr habe?“

„Anscheinend gefällt es ihr. Ich bin ja auch ganz begeistert.“

Jasmin lächelte und legte ihm die Hand auf das rechte Knie. „Hör mal, Kai. Ich finde es schön, dass du nur mit mir zusammen sein willst. Dass du keine andere Frau begehrst. Das macht mich glücklich. Aber ich kann nicht akzeptieren, dass du meinetwegen deine Mutter vernachlässigst.“

Kai sah sie fragend an.

„Kai … Als meine Mutter gestorben ist, war mein Vater ganz alleine. Es war nicht daran zu denken, dass er bald wieder eine Partnerin findet. Also war ich für ihn da. Ich habe mich um seine sexuellen Bedürfnisse gekümmert, und ich habe es gerne getan. Er war immer für mich da gewesen, und endlich konnte ich auch mal etwas zurückgeben.“

„Aber warst du zu der Zeit mit jemandem zusammen?“

„Nein.“

Sie sahen einander schweigend an. Jasmin setzte einen versöhnlichen Blick auf und meinte: „Fahr heute Abend zu deiner Mutter und sei für sie da. Hole nach, was du in letzter Zeit verpasst hast. Bereite ihr einen schönen Abend. Ich werde auf dich warten und wir können darüber reden. Einverstanden?“

„Und es ist wirklich kein Problem für dich, dass ich Sex mit einer anderen habe?“

„Natürlich nicht. Es ist ja nicht irgendeine. Es ist deine Mutter. Wenn sie nicht einen Anspruch auf den Sex mit ihrem Sohn hat … Wer dann?“

Kai erwiderte nichts und sah ein, dass seine Freundin recht hatte.

„Sag mal … Bist du eigentlich sauer auf sie, weil sie die Sache vor den Richter gebracht hat?“

Kai zuckte die Achseln. „Vielleicht ein wenig. Mama muss ziemlich verzweifelt gewesen sein, wenn sie als letzte Möglichkeit den Schiedsspruch wählt.“

„Wahrscheinlich“, stimmte Jasmin zu. „Immerhin hast du dich Jahre lang um sie gekümmert, und plötzlich entziehst du dich ihr, was bestimmt verstörend für sie gewesen sein muss.“

„Ich weiß … Es ist ja auch nicht so, dass ich keinen Spaß am Sex mit ihr gefunden habe. Ich wollte mich halt nur ausschließlich auf dich konzentrieren und hatte angenommen, dass Mama damit umgehen könnte.“

„Ich will nicht diejenige sein, die sich zwischen euch beide drängt“, meinte Jasmin mit einfühlsamem Blick. „Wir kennen uns noch nicht so lange, und doch empfinden wir etwas füreinander. Aber deine Mutter kennt dich dein Leben lang. Es muss schwer für sie gewesen sein, dass du dich plötzlich zurückgezogen hast.“

Kai betrachtete Jasmin skeptisch. „Sag mal … Dein Vater lebt doch mittlerweile in einer festen Beziehung, oder?“

„Ja. Schon seit zwei Jahren.“

„Würdest du dich denn erneut um ihn kümmern, sollte er sich von seiner Partnerin trennen?“

Jasmin sah ihn eindringlich an. „Ich liebe meinen Vater. Er bedeutet mir viel … Natürlich wäre ich für ihn da, wenn er es möchte.“

„Auch, wenn du mit mir zusammen wärst?“

„Ja sicher. Das eine schließt doch das andere nicht aus.“

Kai verabschiedete sich von Jasmin und kehrte in seine Wohnung zurück. Er und Jasmin hatten darüber gesprochen, demnächst zusammenzuziehen. Er sprang unter die Dusche und zog frische Kleidung an. Mit mulmigem Gefühl im Magen und aufgeregter als nötig setzte er sich ins Auto und fuhr los. Wenig später stand er bei seiner Mutter vor der Tür. Bettina öffnete ihrem Sohn und blickte ihn freudestrahlend an. Sie hatten sich nach der Schiedsverhandlung nur kurz voneinander verabschiedet, aber keine großen Worte gewechselt. Auch hatte Kai offen gelassen, wann er sie das nächste Mal besuchen würde. Bettina empfing ihn in einem dünnen Morgenmantel gehüllt. Kai fragte sich spontan, ob seine Mutter regelmäßig leicht bekleidet zu Hause umherlief … und ob sie etwas drunter trug.

Bettina war eine attraktive Frau, die mit ihren 48 Jahren zum reiferen Alter zählte. Ihrer Attraktivität tat dies keinen Abbruch. Das lockige braune Haar fiel ihr locker über die Schultern. Im Laufe der Jahre hatte sie Gewicht zugelegt, sodass sie sich mollig bis rundlich präsentierte. Kai wusste, dass seine Mutter unter dem Übergewicht litt, doch er fand, dass der ausladende Hintern und die prallen Brüste auch ihre Vorzüge hatten.

„Hallo Mama“, begrüßte er sie.

„Schön, dass du vorbeischaust, Kai. Komm rein“, freute sich seine Mutter. Sie setzten sich auf die Couch und sahen einander herausfordernd an.

„Mama … Tut mir leid, dass es so weit kommen musste … Dass du den Richter einschalten musstest.“

Bettina zuckte die Achseln. „Ehrlich gesagt habe ich ein schlechtes Gewissen deswegen. Ich hätte dich niemals anklagen dürfen. Das war falsch gewesen.“

„Ist schon OK. Ich weiß ja, warum du es getan hast.“

„Ach ja?“, zeigte sich Bettina verwundert.

„Mama … Ich weiß ja, wie einsam du dich oftmals fühlst. Du hast schon lange keinen Partner mehr gehabt. Und dann habe ich mich auch noch zurückgezogen.“

Bettina sah ihren Sohn liebevoll an. „Ja, da ist wohl was dran. Dennoch hätten wir miteinander reden sollen, statt dass ich unserer Verhältnis vor den Richter bringe.“

Sie sahen einander schweigend an. „Weißt du, Mama … Es liegt nicht an dir. Ich liebe dich, finde dich weiterhin attraktiv und habe den Sex mit dir immer genossen.“

„Ist es wegen Jasmin?“

Kai nickte zustimmend. „Ich liebe sie und will bald mit ihr zusammenziehen.“

„Und heiraten?“

„Vielleicht“, antwortete Kai mit einem seligen Lächeln.

„Das freut mich für dich. Hoffentlich bekomme ich dann bald Enkelkinder.“

„So schnell wird es dann auch nicht passieren“, dämpfte Kai die Erwartungen. Er wusste, dass seine Mutter Jasmin gut leiden konnte. Zuletzt hatte sich das Verhältnis zwischen den beiden abgekühlt. Kai nahm an, dass seine Mutter eine Konkurrentin für sich sah, was die Gunst ihres Sohnes anbetraf.

„Ich verstehe das“, gestand Bettina ein. „Ich war auch mal verliebt und habe mich nach meinem Mann gesehnt, wollte jede Minute des Tages mit ihm verbringen. Ihm nahe sein … versaute Dinge mit ihm anstellen.“

„Warum hast du nach Papas Tod nicht versucht, eine neue Beziehung einzugehen?“

Bettina dachte nach. „Es war schwer für mich. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Ich hielt es für falsch, jemand anderen kennenzulernen. Später habe ich mich damit abgefunden, dass ich ohne Partner war. Außerdem hatte ich ja dich.“

Kai erinnerte sich an die letzten Jahre, in denen sich das Verhältnis zu seiner Mutter wesentlich inniger und vertrauter als zuvor dargestellt hatte. Im Laufe der Zeit war er in die Rolle seines Vaters geschlüpft und hatte sich um seine Mutter gekümmert. Und nicht nur um ihre emotionalen Belange. Er brauchte dafür nicht eine gesetzliche Grundlage oder gesellschaftliche Moralvorstellungen. Man hatte ihm nicht erklären müssen, dass er sich seiner Mutter annehmen musste, weil eine Mutter das von ihrem Sohn erwarten konnte. Es war selbstverständlich für ihn gewesen. Und es hatte ihm kein Opfer abverlangt. Er liebte seine Mutter und war gerne mit ihr zusammen. Bettina war erfahren, und Kai profitierte von ihrem Erfahrungsschatz. Immerhin war sie eine Frau mit einer sexuellen Vergangenheit.

Das erste intime Zusammentreffen hatte sich aufregend gestaltet. Er war nervös gewesen, hatte nicht annähernd gewusst, wie er sich verhalten sollte. Seine Mutter hatte ihn angeleitet, ihm erklärt, wie und wo er sie berühren sollte, was sie am liebsten mochte, und nicht zuletzt hatte sie sich bei ihrem Sohn revanchiert und ihm unendlich viel zurückgegeben. Sie hatten ihre sexuelle Beziehung zueinander aufrecht gehalten, während Kai sich mit anderen Frauen verabredete. Frauen in seinem Alter. Frauen, die weniger erfahren waren, dafür aber jünger und attraktiver. Doch er war immer wieder zu seiner Mutter zurückgekehrt und hatte sich seiner Verantwortung gestellt. Irgendwann hatte er festgestellt, nachdem er mit Jasmin eine Weile zusammen gewesen war, dass er sich ausschließlich auf sie konzentrieren wollte. Er hatte angenommen, dass seine Mutter dies verstehen würde, doch scheinbar war Bettina keinesfalls bereit, auf seine Nähe und Zuneigung zu verzichten. Daher der vielleicht unüberlegte Gang zum Schiedsgericht. Kai war bereit, ihr zu verzeihen und beschloss, seiner Mutter wieder näherzukommen, sofern es die Beziehung zu Jasmin nicht gefährdete.

„Wie gesagt … Es tut mir leid, dass ich dich vernachlässigt habe. Wenn du möchtest, können wir uns ab sofort regelmäßig sehen.“

„Was sagt Jasmin dazu?“, erkundigte sich Bettina.

„Sie steht voll hinter mir. Sie meinte, sie würde dasselbe für ihren Vater tun.“

„Das ist schön“, fand Bettina. „Hast du eigentlich schon etwas gegessen?“

„Nein.“

„Dann mache ich uns eine Kleinigkeit.“

Bettina erhob sich von der Couch. Der Morgenmantel war verrutscht und gab teilweise den Blick auf ihren Busen frei. Kai glaubte zu erkennen, dass seine Mutter keinen BH trug. Ein wohliges Kribbeln fuhr durch seinen Unterleib. Nein … Seine Mutter hatte nichts von ihren weiblichen Reizen eingebüßt. Es war für ihn unverständlich, warum sie keinen Mann an ihrer Seite hatte. Es musste doch mit dem Teufel zugehen, wenn sich kein Typ finden ließe, der sich an der molligen Frau erfreuen würde.

Bettina zauberte aus Resten ein warmes Abendessen, das sie gemeinsam am Küchentisch einnahmen. Anschließend reinigte Bettina das Geschirr an der Spüle. Kai trat hinter sie und legte ihr die Hände auf die Hüften. „Das war lecker, Mama.“

„Das freut mich“, erwiderte Bettina lächelnd. Als Kai seine Hände nach vorne schob und von unten ihre Brüste ergriff, zuckte sie zusammen.

„Hey … Was wird das?“

„Wie wäre es mit einem Nachtisch?“

„Aber ich muss doch noch zu Ende spülen.“

„Dann mach“, schlug Kai vor und massierte die großen Brüste unter dem dünnen Stoff. Bald schon waren seine Hände in dem Morgenmantel verschwunden.

Bettina ließ sich bewusst Zeit, das wenige Geschirr zu spülen, und genoss die Nähe zu ihrem Sohn sichtlich. Der Morgenmantel war inzwischen geöffnet und Kai umspielte die üppige Pracht beidhändig und mit großem Elan. Jasmin hatte eher kleine Brüste, was ihn nicht daran hinderte, diesen große Aufmerksamkeit beim gemeinsamen Liebesspiel zu widmen. Aber so schwere und mächtige Dinger in Händen zu halten hatte auch eindeutig etwas. Während Kai hinter seiner Mutter stand, ihre Titten bearbeitete und sich an sie drückte, wodurch sich sein Schwanz in Windeseile aufrichtete, fragte er sich, warum er sich seiner Mutter entzogen hatte. War es vielleicht nur zur Routine geworden und daher vorübergehend uninteressant für ihn gewesen? War der Sex mit der feurigen Jasmin einfach anders und wilder, als das oftmals bedächtig langsame Spiel mit seiner Mutter, die sich gerne verwöhnen ließ und keine wilden Verrenkungen aus dem Kamasutra bevorzugte? In diesem Moment, in dem er sich an Bettina rieb, flammte die Begierde für seine Mutter auf. Er begehrte sie noch immer. Hatte er nur etwas Abstand von ihr benötigt, um dann doch zu erkennen, wie sehr er sich nach ihr sehnte? Kai beschloss, die ihn ablenkenden Gedanken zurückzustellen, und widmete sich ausschließlich dem geilen Moment.

Bettina hatte den Abwasch erledigt, doch sie genoss es sichtlich, die zärtlichen Hände ihres Sohnes auf sich zu spüren. Langsam glitten Kais Hände von den Brüsten herab und schoben sich Richtung Unterleib, wo Kai das Fehlen von Schamhaar realisierte. Es hatte ihn immer angemacht, seine Mutter unten rum blank zu bewundern. Auch Jasmin rasierte sich intim, was Kai jedes Mal zu einem flinken Leckintermezzo herausforderte. Auch in diesem Augenblick bekam er tierische Lust, seine Zunge in eine haarlose geile Spalte zu schieben. Er drehte seine Mutter zu sich und sank vor ihr auf die Knie. Bettina jauchzte auf und grinste vergnüglich. Sie nahm eine breitbeinige Position ein und blickte auf ihren Schoß hinab, dem sich der Kopf ihres Sohnes näherte. Kurz darauf glitt Kais Zunge flink durch die feuchte Muschi und bearbeitete intensiv den empfindlichen Lustpunkt.

„Mmmmmmh … Das ist schön“, lobte Bettina, die ihrem Sohn zärtlich durch die Haare wuschelte. Kai wusste, was ihr gefiel, und schob seinen Mittelfinger in den nassen Spalt. Bettina schrie auf, als ihr Sohn sie mit Zunge und Finger zu verwöhnen begann, und vor lauter ekstatischer Empfindungen musste sie sich mit beiden Händen an der Spüle festhalten. Nach einer Weile gab sie Kai ein Zeichen und zog ihn auf die Beine. Kai blickte zufrieden in das entspannte Gesicht seiner Mutter. „Hat dir wohl gefallen.“

„Das weißt du doch“, erwiderte Bettina schelmisch grinsend und drückte ihn auf einen Küchenstuhl. Kai ließ sich widerstandslos die Hose öffnen, und schon bald hingen ihm die Beinkleider um die Knöchel. Bettina stürzte sich sogleich auf das gute Stück und bedeckte den Schwanz mit zärtlichen Küssen. Kai verging beinahe vor Lust, als seine Mutter ihm zärtlich die Eier kraulte und mit der Zunge sanft über seinen zuckenden Stab fuhr. Das, musste er zugeben, konnte seine Mutter besser als Jasmin. Inzwischen konnte sich Kai nicht mehr erinnern, warum er die Beziehung zu seiner Mutter beendet hatte.

Bald schon ging Bettina beherzter zu Werke und wichste und lutschte an dem pulsierenden Stab, bis Kai sie stoppte und eine Pause verlangte. In dieser legten beide ihre Kleidung ab und traten sich nackt gegenüber. Die Küche taugte zwar nicht als romantischer Ort für Sex, doch sie verspürten kein Verlangen, woanders hinzugehen und beschlossen, ihren Spaß an Ort und Stelle zu erleben. Bettina beugte sich über den Küchentisch. Kai warf einen prüfenden Blick auf den runden Hintern und dessen einladende Mitte. Sein wippender Schwanz hatte kein Bisschen an Größe und Härte eingebüßt und war einsatzbereit. Er trat hinter Bettina und legte ihr die Hände behutsam auf das Gesäß. Er streichelte rund um das Hinterteil und ging kurz in die Hocke. Er küsste ihre Scham, spielte mit der Zunge zwischen den Schamlippen und erhob sich dann wieder. Lautstarke Lustlaute seitens Bettina hatten ihm signalisiert, dass seine Mutter mehr wollte, und er war bereit, ihr den Wunsch zu erfüllen.

Dieses Mal packte er sie bei den Hüften und stieß das Becken vor. Sein Schwanz glitt butterweich in die warme Möse und drang bis zum Anschlag vorwärts. Bettina schrie und hielt sich krampfhaft an den Seiten des Tisches fest. Kai genoss für einen Moment die enge Umklammerung durch die mütterliche Muschi und begann dann zu stoßen. Gemeinsam schwelgten sie in ihrer Lust, angetrieben durch die stetigen Lustlaute des anderen. Mutter und Sohn gaben einander hin, unbeirrt geil auf dem gemeinsamen Weg zur herrlichen Erlösung. Als Kai spürte, wie kritisch es um ihn bestellt war, zog er sich zurück und gönnte sich eine Pause. Er lehnte sich über seine Mutter und genoss ihre Nähe. Bettina richtete sich nach einer Weile auf und drehte sich zu ihm um. Sie sahen sich tief in die Augen.

„Begehrst du mich?“

„Du weißt gar nicht wie … Tut mir leid, Mama, dass ich mich zurückgezogen habe.“

„Jetzt bist du ja da.“

Sie kniet sich vor ihn und griff in seinen Schritt.

„Nein! Warte.“

Bettina ließ sich nicht stoppen und wichste ihren Sohn.

„Ich komme gleich!“

„Dann genieße es“, schlug Bettina vor und ging energisch zu Werke. Kai ergab sich in sein süßes Schicksal und sah sich kurz darauf mit einem gewaltigen Höhepunkt konfrontiert, der ihm unglaubliche Lust spendete und eine enorme Ladung Sperma aus dem Leib katapultierte.

In mehreren Schüben klatschte sein Samen auf Bettinas Brüste. Als nichts mehr kam, nahm sie den Prügel in den Mund und leckte das gute Stück sauber. Wenig später stand sie auf und drückte ihren Sohn an sich. „Ich liebe dich, Kai.“

„Ich dich auch, Mama … Aber warum hast du das gemacht? So war es zu schnell für dich vorbei.“

„Du bleibst doch noch eine Weile, oder?“

„Klar.“

Sie duschten gemeinsam und legten sich nackt auf Bettinas Bett. Zwischendurch rief Kai bei Jasmin an und informierte sie, dass er länger als geplant bei seiner Mutter bleiben würde. Jasmin war einverstanden. Bettina und Kai unterhielten sich über alles Mögliche. Mit der Zeit begannen sie sich zu streicheln. Erst an unverfänglichen Körperstellen, dann an Brüsten und zwischen den Beinen. Während Bettina vorsichtig den Penis ihres Sohnes streichelte, hatte sie eine Idee. „Was hältst du davon, wenn ich Jasmin und dich demnächst zum Abendessen einlade?“

„Hört sich gut an“, fand Kai, dessen Schwanz wie eine Eins stand. Er hatte längst wieder Lust bekommen, die nächste Runde mit seiner Mutter einzuläuten.

„Glaubst du, Jasmin hätte Spaß daran, etwas zusammen mit uns beiden zu machen?“

„Du meinst …?“

Bettina zuckte mit den Schultern. „Wir könnten es uns doch zu dritt gemütlich machen. Etwas Leckeres essen, Wein trinken, uns ausziehen … schmusen.“

„Hört sich nicht schlecht an.“

„Ich dachte ja nur, falls du dich nicht zwischen uns entscheiden kannst oder befürchtest, eine zu vernachlässigen.“

„Nein, finde ich gut“, erklärte ihr Sohn. „Ich werde auf jeden Fall mit Jasmin sprechen … Aber zunächst …“

Kai starrte auf seinen Unterleib, wo der harte Schwanz in der hohlen Hand seiner Mutter ruhte. „Wie wäre es, wenn wir beide uns jetzt zu zweit miteinander beschäftigen?“

Bettina grinste zufrieden und drückte beherzt zu. Kai stöhnte lustvoll auf, als die Finger seiner Mutter auf seinen Schaft pressten. Sie hatte ihn die letzten Minuten in gemächlichem Tempo gereizt, und mittlerweile bewegte sich seine Erregung erneut auf einem kritischen Niveau. „Jetzt bin ich aber dran.“

Kai entzog sich Bettina und rückte von ihr ab. Im nächsten Moment schob er sie auf den Rücken und kniete sich vor sie. Mit beiden Händen drückte er gegen die Rückseiten der Oberschenkel und schob die Beine seiner Mutter in die Höhe. Bettinas Schoß lag offen vor ihm. Die klaffenden Schamlippen luden zum Betrachten ein. Und zu noch viel mehr.

Während er Bettinas Schenkel weiter gespreizt und nach oben gestreckt hielt, beugte Kai den Kopf herab und leckte mit der Zunge vorsichtig durch die Schamlippen. Bettina schrie und wand sich auf ihrem Platz. Kai hielt sie fest und unternahm einen weiteren Versuch. Bei jedem Zungenschlag durch Bettinas Muschi stöhnte die reife Frau auf und artikulierte ihre Freude an der geilen Zuwendung überdeutlich. Kai wurde es nicht leid, mit ihrer Möse zu spielen, doch nach einer Weile wollte auch er wieder verwöhnt werden. Er ließ von Bettina ab und überließ ihr die Wahl der nächsten Stellung.

„Wie steht es um deine Libido?“

„Grenzwertig“, gab Kai zu, der sich nicht sicher war, länger als nur für einen kurzen Moment seinen Mann stehen zu können.

„Dann vertreiben wir uns die Zeit anderweitig“, schlug Bettina vor und lehnte sich über die Seite des Betts. Sie kramte etwas aus der Nachttischschublade und hielt im nächsten Moment einen Vibrator in der Hand. Sie streckte die Hand aus, und als ihr Sohn das Teil ergriff, legte sich Bettina auf den Bauch und wartete mit gespreizten Schenkeln auf Kais Einsatz. Dieser schaltete den Vibrator an und positionierte sich hinter seiner Mutter. Es war ihm nur recht, dass er eine kleine Verschnaufpause bekam, und widmete sich nun den Bedürfnissen seiner Mutter.

Er schob die Spitze des Lustkolbens zwischen Bettinas Beine und führte das Spielzeug sanft über Muschi und Anus. Nach einer Weile schob er Bettina die Spitze des Stabes zwischen die Schamlippen, stellte den Vibrator auf die höchste Stufe ein und ließ das Gerät seiner Arbeit nachgehen. Bettina wurde immer geiler und wand sich lautstark auf der Matratze. Plötzlich schnellte sie hoch und riss ihrem Sohn den Vibrator aus der Hand. „Ich brauche jetzt einen richtigen Schwanz!“

Kai war längst bereit, ihr diesen zu spüren zu geben. Bettina kniete sich auf allen Vieren und erwartete ihn aufs Sehnlichste. Sie schob sich Kai entgegen, der sich bis zum Ende der Matratze drängen ließ. Kai glitt vom Bett und stellte sich breitbeinig daneben. Bettina positionierte sich doggystyle direkt vor ihm und bettelte um den harten Stab des jungen Mannes. Kai schob seinen Unterleib begierig voran. Mit der Hand am Schwanz drang er in Bettinas Lustgrotte und schob sich so nahe wie möglich gegen sie. Dann begann er zu ficken.

Er verausgabte sich. Der Schweiß rann ihm den Hals herab. Bettina stöhnte wollüstig vor sich hin, während ihre Brüste im Takt der Fickbewegungen schaukelten. Kai genoss den Fick in vollen Zügen und spürte schon bald die Vorboten seiner Lusterfüllung. Nicht mehr lange, und er würde geil abspritzen. Bettina blieb fordernd und massierte sich zusätzlich die Möse durch ein intensives Fingerspiel. Kai konnte ihre Fingerspitzen an seinem Schaft spüren. Dann war es bei ihm so weit.

„Ich komme gleich!“

„Mach weiter!“

Kai hatte nicht vor, im letzten Moment aufzuhören. Bettina machte keine Anstalten, ihre Position zu verändern, und so beschloss er, in seiner Mutter zu kommen.

„Ich spritz jetzt ab!“

Er entlud seinen Saft Schub um Schub in der feuchtwarmen Muschi und artikulierte seine Lust ungebremst. Kurz darauf schrie Bettina wie eine Furie auf und verkündete ihr Kommen. Kai fickte unbeirrt weiter, um ja die letzten Reize aus ihrer beiden Körper herauszufordern.

Dann lag das Geile hinter ihm und er fuhr mehrere Gänge zurück. Bettina warf sich nach vorne auf die Matratze. Kai folgte ihr und blieb mit dem Arm um Bettinas Taille neben ihr liegen. Beide atmeten schwer. Nachdem einige Minuten vergangen waren, sahen sie einander an. Kai grinste und meinte: „Ich kann nicht glauben, dass du mich vor den Richter gezerrt hast, weil ich keinen Sex mit dir haben wollte.“

„Machst du es denn jetzt freiwillig?“

„Na klar. Nach dem hier …“, zeigte sich Kai begeistert.

„Und was ist mit Jasmin?“, hakte Bettina nach.

Kai lächelte schelmisch. „Ich bin schon zu neugierig, was ihr beide gemeinsam mit mir im Bett anstellen werdet.“

„Warum rufst du sie nicht an und bittest sie, zu uns zu kommen?“

„Jetzt noch?“

„Die Nacht ist noch lang.“

Kai blickte seiner Mutter in das breit grinsende Gesicht. Wo sie recht hatte, hatte sie recht.

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Diese Sexgeschichte wurde von swriter veröffentlicht.

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