DIE VERLORENE TOCHTER

Veröffentlicht am 5. Juli 2022
4.7
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„Herr Bley?“, fragte die junge Dame in dem nachtblauen Stretchkleid, dass unterhalb ihrer nackten Schultern begann und eine Handbreit über ihren Knien endete.

„Ja“, sagte er und drehte den Kopf in ihre Richtung. Der helle Teint ihres dezent geschminkten Gesichtes betonte die roten Lippen, mit denen sie dem Angesprochenen freundlich zulächelte.

„Dann sind sie Lea?“, sagte er und erhob sich von seinem Barhocker, um ihr die Hand zu reichen, sie waren fast auf Augenhöhe.

„Sie sind größer, als ich dachte“, sagte er anerkennend und blieb stehen, während sie trotz des knappen Stretchkleids tadellos auf dem erhöhten Barhocker neben ihm Platz nahm.

„Das liegt an den hohen Schuhen“, sagte Lea und strich sich eine rotblonde Haarsträhne aus der Stirn. Sie stellte ihre hohen Plateaupumps aus Veloursleder auf die dafür vorgesehen Fußstützen des Barhockers. Die Schuhe passten farblich und stilistisch zum Kleid. Ihre Beine schimmerten in nudefarbenen Nylonstrümpfen. An den Fersen beginnend, zogen sich dunkel abgesetzte Nähte empor, bis sie unter dem Saum des Kleids verschwanden.

„Was möchten sie trinken?“

„Martini, bitte.“

„Martini? So alt sehen sie gar nicht aus“, sagte er, im Bemühen, das Eis der Fremde zu brechen. Lea erwiderte sein Lächeln kühl.

„Sie sehen wunderbar aus“, schob er nach.

„Danke“, sage Lea und nippte an ihrem Martini, der gerade serviert worden war. Herr Bley nahm einen Schluck von seinem Longdrink, ohne den Blick von ihr abzuwenden. Die Fotos auf der Internetseite hatten ihn bereits auf eine ungekannte Art fasziniert, „in natura sind sie noch hübscher als auf den Fotos.“

„Danke“, wiederholte sich Lea mit einem verlegenen Lächeln. Herr Bley erkannte, dass sich das Gespräch auf der Stelle drehte und gestand: „Ich vermute, dass sie mehr Erfahrung über den weiteren Verlauf des Abends haben, als ich.“

`Einen Scheiß hab ich, Daddy!`, dachte Lea und überspielte den Gedanken mit einem verführerischen Augenaufschlag.

„Es gibt keinen Ablauf an den wir uns halten müssen. Wenn sie möchten, können wir den ganzen Abend an der Bar sitzen und reden. Sie können mir ihr Herz ausschütten oder vor Freunden und Geschäftspartnern mit mir angeben. Oder…“

Lea nahm einen Schluck Martini und ließ das Glas dann geheimnisvoll vor ihrem Mund kreisen.

„Oder, sie zeigen mir ihr Hotelzimmer…“

Sie nahm noch einen Schluck und stellte das leere Glas auf die Theke.

Wenige Minuten später öffnete Herr Bley die Tür mit seiner Zimmernummer und trat ein. Er bat Lea, ihm zu folgen und schloss die Tür hinter ihr. Trotz seines gepflegten Auftretens und seiner gestandenen Statur konnte er eine gewisse Unsicherheit nicht überspielen. Er griff in die Innentasche seines Sakkos und zog einen weißen Umschlag hervor. Lea nahm ihn dezent und ließ ihn in ihrer kleinen Handtasche verschwinden.

„Möchten sie etwas aus der Minibar?“, fragte er und ging von dem kleinen Vorraum, an den das Badezimmer angrenzte in den eigentlichen Schlafraum.

„Nein, machen sie es sich bitte bequem, ich bin gleich wieder da“, sagte Lea und verschwand im Bad.

Als Lea aus dem Bad kam, saß ihr Klient auf der Bettkante. Er hatte sein Sakko, die Schuhe und die Krawatte ausgezogen und war gerade dabei sein Smartphone auszuschalten. Als sich Lea sicher war, die ungeteilte Aufmerksamkeit ihres Klienten zu haben, zog sie den Rockteil ihres Stretchkleids langsam hoch, bis der Spitzenrand ihrer Nylons zu sehen war. Der Saum spannte sich gerade noch über ihre Pobacken, als sie wie ein Filmstar auf einem roten Teppich, auf ihn zugelaufen kam und vor ihm stehen blieb. Sie öffnete ihre kleine Handtasche, holte Kondomen sowie eine Cremetube heraus und drapierte die Sachen auf dem Nachttisch neben ihrer Handtasche.

„Soll ich die Schuhe anlassen?“

Er genoss den Anblick ihrer schlanken Beine und streichelt andächtig über die Waden, während sie vor im stehend wartete. Die Berührungen seiner Finger auf ihren Beinen waren zaghaft sanft. Langsam fuhr seine Hand an der Innenseite ihrer Schenkel empor und verschwand unter dem Rocksaum. Lea schloss die Augen und holte tief Luft. Als seine Hand bis zu den Manschettenknöpfen unter ihrem Kleid verschwunden war, schnaufte Lea und legte ihre Hand auf seine Schulter, um das Gleichgewicht halten zu können.

„Haben sie das Höschen eben im Bad ausgezogen, oder haben sie gar keins dabei?“

„Eben im Bad, beim Frischmachen ausgezogen“, antworte Lea ohne die Augen zu öffnen.

„Und nach dem Frischmachen haben sie vergessen, sich abzutrocknen, hm?“

`Es sind immer die gleichen Sprüche`, dachte Lea, ohne es sich anmerken zu lassen. Sie wurde schnell feucht. Schon zuhause, wenn sie ihr Outfit für eine Buchung zurechtlegte, fühlte sie ein Kribbeln in ihrem Unterleib. Wer diesen Job nur wegen des Geldes machte, brachte es nicht weit. Selbst bei Kunden, die sie nur als gesellschaftliche Begleiterin buchten, fühlte sie diese erotische Spannung. Geflirtet wurde immer. Die Aufmerksamkeit die ihr zuteilwurde, die anziehenden Blicke der anderen Männer und der blanke Neid der Frauen, denen sie die Show stahl, waren oft besser als der Sex. Sie befriedigte sich nach solchen Abenden selbst, bevor sie Einschlafen konnte.

Ehe ihr Klient seine Finger zu tief in ihre feuchte Spalte schob, ging Lea vor ihm auf die Knie. Auf der Bettkante sitzend war er fast wieder auf Augenhöhe mit ihr. Sie schaute ihn mit feurigen Augen an und streichelte seine Brustmuskeln durch den Stoff seines Hemdes. Mit ihren langen, dunkelroten Fingernägeln begann sie sein Hemd aufzuknöpfen, als er seine Hand in ihren Nacken legte und sie zu sich zog. Als sein Mund ihrem gefährlich nah kam, drehte sie den Kopf dezent und bot ihm ihren langen schlanken Hals zum Küssen an. Er liebkosten sie knapp unterhalb ihrer Ohrmuschel. Lea erschauerte unter den sanften Berührungen, öffnete aber weiterhin einen Knopf seines Hemdes nach dem anderen.

Nachdem der letzte Knopf geöffnet war, gab sie ihm einen beherzten Schubs, sodass er in Rückenlage auf dem Bett landete. Verblüfft hob er den Kopf und sah, wie sie seinen Gürtel und die Hose öffnete. Lea zog an seinem Hosenbund. Er hob den Hintern. Lea zog seine Hose und die Unterhose zugleich bis zu den Knien herunter. Mit aufgeknöpftem Hemd und heruntergezogenen Hosen lag er vor ihr.

Mit einem anerkennenden Lächeln signalisierte Lea, dass ihr gefiel, was sie sah und zog ihr schulterfreies Stretchkleid nach unten, bis es sich unterhalb ihrer Brüste um den Bauch spannte. Dann legte sie den Trägerlosen BH ab und wackelte mit ihren wohlgeformten, aber nicht allzu großen Brüsten. Ihre Nippel waren mit je einem goldenen Ring gepierct.

Der Schwanz ihres Klienten war bereits unter dem Stoff der Hose deutlich erkennbar gewesen. Nun wurde er mit jedem Pulsschlag härter, bis er von allein senkrecht stand. Zufrieden entnahm Lea einen großen Klecks Creme aus der Tube und verrieb sie in ihren Händen, bis die Creme Körpertemperatur angenommen hatte. Zwischen seinen Beinen kniend, massierte den harten Schwarz mit routinierten Griffen, bis der Schaft und die Eichel feucht und glitschig glänzten. Sie holte eines der Kondome aus der Verpackung und rollte es mit geübten Griffen über den harten Schwanz.

„Die Creme greift das Material des Kondoms nicht an“, erklärte Lea, berührte die gummierte Eichel mit ihrer Zungenspitze und lächelte, als sie sah, dass ihr Klient gerade an alles dachte, nur nicht an die Verträglichkeit von Latex mit lipidhaltigen Produkten. Beim Frischmachen hatte Lea auch den Lippenstift nachgelegt. Sattrote Lippen legten sich sanft um die Spitze, während ihre Zunge das Bändchen auf der Eichelunterseite reizte. Mit einer Hand umgriff sie seine Hoden und rollte die beiden Kugeln mit sanftem Druck. Schon nach wenigen Atemzügen zuckte ein Lustreflex durch sein Becken. Lea wusste, dass der Vulkan jeden Moment ausbrechen konnte und erhob sich.

Vor dem Bett stehend, zog Lea ihr Kleid langsam und lasziv über ihre Hüften, bis der nachtblaue Stoff an ihren Beinen hinabrutschte. Sie präsentierte ihren jugendlichen Körper mit einer makellosen und, der für Rothaarige typischen, sehr hellen Haut. Die blank rasierten Schamlippen schimmerten rötlich vor Erregung, gerade weil ihre Haut so hell war. Selbst der kleine Streifen Schamhaar auf ihrem Venushügel bestand aus rotblonden Löckchen.

Mit der Anmut einer Wildkatze kam sie auf allen Vieren zurück auf das Bett und schwang ein Bein über ihn. Ihre leicht geöffnete Spalte schwebte knapp über seinem pochenden Schwanz. Lea griff mit einer Hand nach dem Schaft, senkte ihren Hintern und führte die Spitze in einer gleiten Bewegung in ihre feuchte Lusthöhle ein. Nach einigen langsamen Beckenbewegungen, saß sie fest im Sattel und warf den Kopf in den Nacken. Ihre Haare folgten der Bewegung und bedeckten ihren Rücken wie ein Strom aus rotblonder Lava.

„Sie dürfen meine Brüste gerne berühren“, hauchte Lea. Sie sah in den Augen ihres Klienten, dass er hochzufrieden war, wollte ihn aber aus seiner Passivität locken.

Lea neigte ihren Oberkörper vor und stemmte ihre Hände auf seine Oberarme, sodass er ihre Brüste mit dem Mund erreichen konnte. Ihre Haare flossen in Kaskaden vom Rücken über die Schultern und bildeten einen Vorhang, der sie mit ihrem Klienten vom Rest der Welt abschirmte. Er roch Flieder und eine süßliche Note, die er nicht identifizieren konnte.

„Und wenn sie mich in einer anderen Stellung nehmen möchten“, hauchte Lea verheißungsvoll, „dann tun sie es einfach!“

Er legte seine Hände auf ihre Pobacken und massierte das straffe Fleisch.

„Es ist perfekt so. Können wir uns duzen, ich heiße Jürgen“, sagte Jürgen mit verklärtem Grinsen.

`Ich weiß, Daddy`, dachte Lea und schloss ihre Augen genüsslich.

„Manche finden ein höfliches Sie, während dem schmutzigsten Sex total geil, aber mir ist das Du auch lieber“, hauchte Lea und sagte dann: „Ich heiße Lena.“

„Lena?“, sagte Jürgen nachdenklich.

„Lea ist nur mein Pseudonym.“

„Lena!“, rief er und bäumte sich in einer Drehbewegung auf, sodass Lena eine Armlänge von ihm entfernt auf dem Bett aufschlug. Dabei starrte er Lena an, als hätte sich die bildhübsche Escort Dame spontan in eine riesige Giftspinne verwandelt. Er strampelte mit den Beinen und versuchte seine Hose von den Fußgelenken schütteln, als wollte er sie loswerden, um davonlaufen zu können. Jürgen richtete den Oberkörper auf, um sich mit den Händen aus seiner Hose zu befreien, dann legte er die Hände auf seine Stirn.

Währenddessen hatte sich Lena einen ihrer High-Heels vom Fuß gestreift und hielt in an der Schuhspitze fest. In einem Selbstverteidigungstraining hatte sie gelernt, dass ein beherzt platzierter Schlag mit der Spitze eines hohen Absatzes mehr anrichten konnte, als eine zierliche Frauenhand.

„Das ist nicht wahr“, sagte ihr Vater. Lena richtete ihren Oberkörper ebenfalls auf und holte ihren Personalausweis aus der Handtasche. Sie hielt ihm das Kärtchen vor die Augen und er las die Angaben Zeile für Zeile. Name und Nachname passten und sogar das Geburtsdatum entsprach dem seiner ältesten Tochter.

„Hallo Daddy“, sagte Lena mit schadenfrohem Grinsen und genoss den Moment ihres Triumphs.

Jürgen schaute sie mit entglittenen Gesichtszügen an. Je länger er sie anstarrte, desto mehr erkannte er die Ähnlichkeiten mit dem Kind von damals.

„Geh doch duschen, den Makel bekommst du nicht mehr ab“, sagte Lena, zog ihren zweiten Schuh aus und stieg aus dem Bett, als sie erkannte, dass ihr Vater sie wohl nicht auf der Stelle verprügeln würde. Dann holte sie ein kleines Etui und ein Feuerzeug aus ihrer Handtasche, nahm eine Zigarette aus dem Etui und klemmte den weißen Filter zwischen ihre roten Lippen, während sie auf der Bettkante Platz nahm und ihre Beine übereinanderschlug.

„Soll ich gehen?“, fragte sie mit wippender Zigarette im Mundwinkel und dem Feuerzeug in der Hand.

„Du rauchst?“

Lena nahm einen tiefen Zug und hielt ihm das offene Etui in Griffweite: „rauchst du noch?“

„Schon seit Jahren nicht mehr“, gestand Jürgen, nahm sich eine Zigarette und ließ sich Feuer geben.

„Das gibt Ärger“, sagte Jürgen hüstelnd. Lena warf ihm einen fragenden Blick zu.

„Das ist ein Nichtraucherzimmer“, erklärte er.

„Versuche es doch ausnahmsweise mal mit der Wahrheit“, sagte Lena mit spitzer Stimme, „du gestehst dem Personal morgen, dass du mit deiner Tochter gefickt hast und dich das so aufgeregt hat, dass du eine Zigarette rauchen musstest — die verstehen das bestimmt.“

Der Ascherest an ihrer Zigarette war bedrohlich lang geworden und drohte abzuknicken.

„Im Bad habe ich Zahnputzbecher gesehen“, sagte sie und lief den kleinen Flur auf den Sohlen ihrer Nylonstrümpfe entlang.

Jürgen schaute ihr nach. Ihre langen, schlanken Beine und der straffe Apfelpopo bewegten sich in perfekter Harmonie zum Rest ihres jungen Körpers. Die rotblonde Mähne bedeckte ihren Rücken schulterbreit und fast bis zum Steiß. Eine ihrer Hände hielt die Zigarette auf Kopfhöhe, während sie sich mit der andern durch die Haare fuhr. Im nächsten Moment kam sie zurück und tippte ihre Zigarette an den Rand des Zahnputzbechers, um die überschüssige Asche loszuwerden.

„Du bist eine richtige junge Frau geworden“, sagte Jürgen in einer Mischung aus Entsetzen und Faszination, während sie sich zu ihm auf die Matratze setzte.

„Hast du gedacht ich bleibe ewig elf und hoffe, dass du eines deiner Versprechen einlöst?“

„Du hast mit elf angefangen einfach aufzulegen, wenn ich dich angerufen habe, da hatte ich nicht mehr den Mut dich und deine Mutter zu besuchen.“

Lena schnickte ihre Haare über die Schulter und drehte den Oberkörper zu ihrem Vater. Ihre straffen Brüste mit den gepiercten Nippeln drängten sich ihm geradezu auf.

„Es ist halt scheiße, wenn Daddy nur am Geburtstag und zu Weihnachten anruft, Versprechungen macht, die er nicht hält und ansonsten einfach nicht existiert. Es war irgendwann besser für mich, dich aus meinem Leben zu streichen, als immer nur zu hoffen.“

„Und warum ziehst du jetzt diese Nummer ab?“

„Du hast mich gebucht“, merkte Lena an.

„Aber du hast gewusst, dass ich dein Vater bin.“

„Ja“, gestand Lena und warf ihren Kippenstummel in den Zahnputzbecher.

„Ich habe noch nie einen Escort gebucht“, gestand Jürgen, „aber als ich deine Bilder auf der Internetseite gesehen habe, bekam ich den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Du siehst deiner Mutter so verdammt ähnlich, als sie in deinem Alter war. Du bist sogar noch schöner, als sie es damals war.“

Lena senkte den Blick traurig, sie schwieg nachdenklich. Jürgen nahm ihr den improvisierten Aschenbecher aus der Hand, warf seine halb gerauchte Zigarette angewidert hinein und stelle ihn weg.

„An der Hotelbar warst du genau so steif und distanziert, wie früher“, sagte Lena, „ich war kurz davor abzubrechen, weil ich wieder den Mann sah, der mich und Mama besuchte als ich klein war.“

„Du hast immer bergeweise Spielzeug ins Wohnzimmer geschleppt und mir vor die Füße gelegt“, fügte Jürgen an.

„Ich wollte mit dir spielen, ich wollte irgendwie mit dir in Kontakt treten, aber du bist nie darauf eingegangen, hast nur dumm auf dem Sofa gesessen.“

Jürgen streckte seine Arme nach Lena aus, zog sie fest an sicher heran und umarmte sie innig. Ihr Kopf lag auf seiner Schulter, er fühlte ihren Atem in seinem Nacken und er roch den Duft ihrer Haare, die in seinem Gesicht kitzelten.

„Ich wusste es nicht besser und du warst zu klein, um es zu verstehen.“

Nach einigen Atemzügen erwiderte Lena die Umarmung ihres Vaters. Sie trug nichts außer halterlosen Nylonstrümpfen. Ihr Vater hielt sie minutenlang fest im Arm, mit aufgeknöpftem Hemd und einem himbeerroten Kondom über dem erschlafften Penis.

„Das tun Daddys nicht“, sagte Lena mit gespielt kindlicher Stimme, ohne die Umarmung aufzulösen, als ihr Vater zärtlich über ihre Brust streichelte und die Brustwarze mit dem Zeigefinger umkreiste, bis der Nippel hart ab stand.

„Wir kommen doch sowieso schon in die Hölle“, flüsterte Jürgen in ihr Ohr.

Lena hob den Kopf von seiner Schulter, um ihm in die Augen schauen zu können: „Vorhin wusstest du nicht wer ich bin, also komme nur ich in die Hölle.“

„Dann nimm mich mit“, sagte er und küsste sie auf den Mund.

Lena hob eine Hand mit gespreizten Fingern, als wolle sie ihre langen, roten Fingernägel wie die Pranke eines Raubtieres in seinen Rücken schlagen. Dann, öffnete sie ihre Lippen und erwiderte den leidenschaftlichen Kuss. Ihre Hand entspannte sich und sie ließ ihre Fingernägel ohne Druck über sein Schulterblatt kreisen.

Innig küssend rollte er ihre harte Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger. Lena stöhnte ihm in den offenen Mund und presste die Beine zusammen ehe sie die gepeinigte Brust schützend mit ihrer Hand bedeckte.

„Sachte, das zieht bis zwischen die Beine“, sagte sie.

Jürgen packte seine Tochter an einem ihrer schlanken Fußgelenke, richte sich auf und zog sie an dem Fuß hinter sich her, während er im Halbkreis über das Doppelbett lief. Schließlich lag Lena breitbeinig, in Rückenlage mitten auf dem Bett und Jürgen kniete sich zwischen ihre Schenkel. Die Demonstration von Kraft und Leidenschaft hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei seiner Tochter. Sie schaute mit erregt geweiteten Augen dabei zu, wie er den Kopf senkte und mit der Zunge einmal durch ihre Spalte leckte. Sie hauchte erregt aus und ließ ihre Arme entspannt auf die weiche Matratze sinken. Der nächste Zungenschlag war komplexer und konzentrierte sich auf ihre Klitoris.

Noch einmal hob Jürgen den Kopf und kreuzte den Blick mit seiner Tochter.

„Wenn du jetzt sagst, dass ich wie meine Mutter schmecke, breche ich dir das Genick mit meinen Oberschenkeln“, sagte Lena lasziv aber mit genug Verve, um anklingen zu lassen, dass sie auf weitere Vergleiche mit ihrer Mutter verzichten konnte.

„Daran kann ich mich nicht mehr erinnern“, sagte ihr Vater und tauchte mit seiner Zunge wieder in die weiche Muschel seiner Tochter ein.

Mit der Zunge und einem geschickten Daumen verwöhnte er Lena, bis diese vor Lust gurrend ihre Wange an dem Kopfkissen rieb und die langen Fingernägel ins Bettlaken krallte. Lena versuchte mit ihren Füßen und halb angewinkelten Beinen Halt zu finden, doch die glatten Sohlen ihrer Nylonstrümpfe glitten rastlos über das Laken, während ihr Vater von der verbotenen Frucht kostete.

Jürgen griff nach Lenas Waden und hob ihre Beine an, bis diese V-Förmig zur Decke zeigten. Er kniete vor diesem V und zog sich das verrutschte Kondom des verunglückten ersten Aktes von seinem wiedererstarkten Schwanz, um es durch ein neues zu ersetzen. Als er in sie eindrang, atmete Lena langsam aber gepresst und schaute ihren Vater mit großen lusterfüllten Augen an. Er hielt dem Blick länger stand, als ihn Lena aufrechterhalten konnte — sie schloss die Augen demütig, während Jürgen den Oberkörper vorneigte, seine Hände auf ihre Oberarme stemmte und mit seinem vollen Gewicht belastet. Lena wurde fest auf die Matratze gepresst. Er bewegte sich langsam und weit ausholend — ein intensives Gleiten durch die Enge, dem sich Lena mit Genuss hingeben konnte.

„Es scheint, als hätten wir doch noch etwas gefunden, was du richtig gut kannst“, gurrte Lena nach einigen Minuten des stummen Genießens. Sie öffnete ihre Augen träge vor Lust und lächelte ihn leise stöhnend an. Jürgen ließ sein Becken mit Wucht vorschnellen und erzeugte ein klatschendes Geräusch von Fleisch auf Fleisch. Das freche Grinsen in Lenas Gesicht wich einer lüsternen Verzückung. Sie streckte ihren Kopf weit in den Nacken und bot ihm ihre ungeschützte Kehle an. Wäre Jürgen ein Vampir gewesen, hätte er seine Fangzähne mit Lust in das weiße Fleisch gebohrt. Stattdessen legte er seine Hand auf ihren Kehlkopf und drückte leicht zu — nicht um sie zu würgen, sondern um zu demonstrieren, wer gerade die Oberhand hatte.

Aus dem intensiven, weit ausholenden Gleiten wurde ein schnelleres Stoßen. Am tiefsten Punkt klatschten seine Hoden gegen ihren Hintern und ihre Brüste zitterten leicht durch die Wucht seines Aufpralls. Lena zog ihre Beine eng an ihren Körper, sodass sie den Körper ihres Vaters flankierten. Sie wackelte vor Anspannung mit den Zehen und krallte sich mit den Händen an den Schultern ihres Vaters fest, während er unbeirrt Stoß um Stoß ausführte. Das erste Beben durchzuckte ihren Körper wie ein einzelner Schluckauf nach dem sie keine Luft mehr holen konnte. Sie lag mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen da und glaubte zerspringen zu müssen. Dann überkam sie eine Kaskade aus Zuckungen, nach denen sie tief Luft holte und kehlig stöhnend Erlösung fand.

Noch während seine Tochter unter ihm vor Lust zerfloss, richtete Jürgen den Oberkörper auf und umklammerte ihre Beine, um harte, schnelle Stöße ausführen zu können. Lena streckte die Arme in seine Richtung und wedelte flehend mit ihren Händen. Er nahm ihre Hände in seine und hielt sie fest, während er in dem hohen Tempo weitermachte. Als er die Augen zusammenkniff, den Kopf in den Nacken warf und mit gekrümmtem Rücken abspritzte, erbebte auch Lena einen weiteren Höhepunkt. Jürgen neigte seinen Oberkörper ermattet vor, bettete seinen Kopf auf ihren Brüsten und fühlte die Umarmung seiner atemlosen Tochter.

Für Minuten lagen sie schweigend in dieser Pose, genossen das Nachglühen und die Ruhe nach dem Sturm.

„Wow“, flüsterte Lena schließlich. Ihr Vater war doppelt so alt wie sie: 22 und 44 — eine Konstellation die alle elf Jahre zu doppelten Schnapszahlen führte.

„Anfang vierzig ist doch kein Alter“, murmelte er.

„Eher Mitte vierzig, hm“, sagte Lena und fuhr im durch die Haare.

Jürgen erhob sich von seiner Tochter und legte sich in Rückenlage neben sie. Mit sinnierendem Blick zur Decke sagte er: „Ich weiß nicht wie ich morgen in den Spiegel schauen soll.“

Lena drehte sich in die Seitenlage und schmiegte sich an ihn.

„Gerade eben, als du über mir warst, war in deinem Blick eine Entschlossenheit und Stärke, die mich total angemacht hat, ich konnte mich komplett fallen lassen. Es ist etwas spät für Gewissensbisse, hm?“

Sie streichelte mit ihrem, von Nylon bespannten Fuß über sein Schienbein und ließ ihre langen Fingernägel durch sein Brusthaar pflügen.

„Bin ich für dich einfach nur ein Kunde, der abgefertigt werden muss?“

„Wirkt das auf dich wie eine Abfertigung? Ich wusste ja selbst nicht was passiert, wie du reagierst und ob ich es durchziehen könnte, wenn es soweit ist. Aber, es hat eben alles gepasst.“

Sie fühlte seine Hand an ihrer Brust: „Als ich in dir war — dich gefickt habe, war kein Platz für Gewissensbisse, da war ich im Himmel, aber jetzt glaube ich, jeden Moment zu verbrennen. Wenn ich könnte, würde ich dich gleich noch mal ficken, um die Zweifel für einen weiteren Moment loszuwerden.“

„Das bekommen wir hin“, sagte Lena zuversichtlich.

„Was?“

„Na, dass der Kleine noch mal groß wird.“

„Hast du keine Skrupel, bis du so eiskalt, dass du deinen eigenen Vater verführst und das noch lustig findest?“

„Noch mal zum Mitschreiben: DU hast MICH bei dem Escortservice gebucht. Ich wusste nicht, dass es so läuft, wie es gelaufen ist. Ich ging davon aus, dass du mich schon in der Hotelbar erkennst, aber du bist wie ein hypnotisiertes Kaninchen voll auf das Standardprogramm eingegangen. Das war irgendwie voll süß, dich so unter Kontrolle zu haben.“

Lena krabbelte aus dem Bett und zündete sich eine weitere Zigarette an. Nach einem tiefen Zug blies sie ihre Lungen leer und sagte vor ihm stehend: „Nachdem ich die E-Mail mit deiner Anfrage und deinen persönlichen Daten gelesen hatte, wusste ich, wer du bist. Ich war schon dabei, die Anfrage abzulehnen. Aber es war einfach zu verlockend, dein dummes Gesicht zu sehen.“

„Du bist eine Hexe!“, sagte Jürgen und ging ins Bad, um das zweite Kondom des Abends zu entsorgen und sich im Schritt frisch zu machen.

Als er nackt zurückkam, war seine Tochter fertig mit Rauchen. Sie saß im Schneidersitz auf dem Bett und schaute ihn an: „Du siehst verdammt sexy aus in dem Anzug, weißt du das?“

„Nur im Anzug?“

„Naja, auch so.“

Jürgen zuckte mit den Schultern und setzte sich neben Lena auf die Matratze. Er streichelte über ihren nackten, makellosen Rücken und schaute sie mit Wehmut an.

„Du kommst jetzt in ein Alter, in dem Männer wieder interessant werden. Entweder gehe ich jetzt oder bleibe noch, aber ich bleibe auf keinen Fall bis zum Frühstück.“

„Bleib noch, ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt, auch wenn jedes zweite Wort von dir weh tut. Dass ich den Kontakt zu dir verloren hatte, war immer ein Stachel in meinem Fleisch. Ich bin froh, dass du die Dating Anfrage nicht abgelehnt hast.“

Ein Summton von Lenas Smartphone zerstörte den Moment. Sie sprang auf, tippte auf dem Display herum und legte es wieder auf den Nachttisch.

„Alles gut“, sagte sie zu ihrem Vater, „die Zentrale wollte eine Statusmeldung.“

„Als dein Vater sollte ich dir sagen, dass du einem anständigen Beruf nachgehen solltest, aber wie könnte ich hier nach elf Jahren den erhobenen Zeigefinger schwingen?“

„Guter Ansatz“, sagte Lena und stellte einen Fuß auf die Bettkante, um ihren Nylonstrumpf zu richten. Als sie den stierenden Blick ihres Vaters erkannte, wechselte sie das Bein und ordnete den Verlauf der Naht bei dem anderen Strumpf mit lasziver Langsamkeit.

Jürgen war bezaubert von dem Anblick. Erst als sie wieder zu ihm ins Bett kam, konnte er einen klaren Gedanken fassen: „Du kannst den Job nicht dauerhaft machen. Du wirst nicht ewig so verdammt schön sein.“

Lena schaute ihn mitleidig an und erklärte: „Für die richtig dicken Fische bin ich noch zu jung. Ein Topmanager von über fünfzig, würde sich mit so einem jungen Huhn wie mir lächerlich machen. Die wollen dreißig und vierzigjährige Damen. Da geht es dann auch nicht mehr so sehr ums Ficken, sondern eben um eine anspruchsvolle Abendgestaltung.“

Lenas Hand an seinem Schwanz ließ Jürgen kurz zucken. Sie umgriff den halb erigierten Schaft und zog die Vorhaut zurück, um sie sogleich wieder langsam und mit festem Griff nach vorne zu schieben. Der langsam erstarkende Schaft stemmte sich von innen gegen ihre geschlossene Hand und wurde von Lena unbeirrt aber langsam gewichst. Nach einiger Zeit, der andächtigen Stille, ließ sie von dem Schwanz ab, kniete sich zwischen die Beine ihres Vaters und schloss ihre Lippen um die Eichel. Mit der freien Hand stricht sie den Vorhang aus Haaren zur Seite, damit ihr Vater sehen konnte, wie sie seinen harten Riemen lutschte. Genüssliches Schmatzen durchbrach die erneute Stille, dann mischte sich leises Stöhnen dazu.

Als Jürgen mit geschlossenen Augen und brodelnder Lust dem greifbaren Höhepunkt entgegenfieberte, hörte er, dass sich Lena bewegte. Dann umspielte ein kühler Lufthauch seine empfindlichste Stelle — dort wo eben noch ein warmer Mund gewesen war.

Er öffnete die Augen und sah Lena in ihrer Handtasche wühlen. Sie kam mit einem Kondom und einer Schnur, die kaum dicker als ein Schnürsenkel war, zurück.

„Was hast du vor“, hauchte Jürgen.

„Vertrau mir Daddy“, sagte Lena kokett und legte die Schnur in einer Schlinge um seine Hoden. Sie zog die Schlinge zu, bis sich die Haut des Hodensacks straff über die beiden Kugeln spannte, dann legte sie eine weitere Schlinge um seine Schwanzwurzel und zog diese mäßig fest.

„Tut es weh?“

„Es zieht ein bisschen“, gestand Jürgen.

„Dann ist es gut“, stellte Lena fest und verknotet ihre Arbeit.

Jürgen fühlte einen wachsenden Druck in seiner Eichel. Die Schnur hatte den gleichen Effekt wie ein Penisring, war aber universeller einsetzbar. Lena ließ die Spitzen ihrer roten Nägel über die pralle Spitze kreisen, ihr Vater erschauerte mit flehendem Blick. Sie erlöste ihn von dem kratzenden Kitzeln mit ihren weichen warmen Lippen und geschickter Zunge.

„Immer noch OK?“

Er nickte.

„Ich studiere im siebten Semester Germanistik, in spätestens zwei Jahren kann ich mir den Masterabschluss übers Bett hängen.“

„Was?“, keuchte Jürgen irritiert und mit zum Besten prallem Schwanz, auf dem der Speichel seiner Tochter glänzte.

„Halte die Klappe“, sagte Lena und rollte ein frisches Kondom über den harten Bolzen. Sie kniete sich auf alle Vieren neben ihn, sodass er ihr genau zwischen die Beine schauen konnte, dann begann sie mit einer Hand ihre nasse Muschi zu reiben.

„Daddy, bitte spiel mit mir.“

„Sprich nicht so!“, sagte er und richtete sich auf, um hinter seiner Tochter Stellung zu beziehen.

„Habe ich diesmal die richtigen Spielsachen dabei?“, sagte sie und spreizte ihre Schamlippen mit den Fingern einer Hand, bis sich die feuchte Knospe öffnete.

Jürgens Hand klatschte schallend auf ihre straffe Pobacke. Lena schrie erschrocken auf und krümmte ihren Rücken vor Schmerz. Auf der makellosen Haut bildete sich eine gerötete Stelle, deren Konturen einer Männerhand entsprachen.

„OK, ich bin jetzt lieb“, sagte Lena kleinlaut, ohne spöttischen Unterton und wackelte einladend mit dem Hintern.

Lust und Wut mischten sich in Jürgen zu einer Leidenschaft, die er so noch nicht erlebt hatte. Er drang, ohne große Rücksicht zu nehmen in den engen Lustkanal ein und fühlte die Hitze ihres Unterleibs.

„Woa, ist der hart, das fühlt sich irre an“, sagte sie und streckte ihre Arme weit nach vorne, wie eine Katze, die sich wohl fühlte. Mit dem Gesicht auf der Matratze und emporgestrecktem Hintern verharrte sie demütig, während ihr Vater seinen harten Bolzen mit kleinen Stößen in ihrem Lustkanal bewegte. Sie fühlte seine großen Hände, die ihre schmale Taille fest packten, bevor die Stöße ausholender und härter wurden.

Jürgen glaubte, ewig so weitermachen zu können. Sein Schwanz war schmerzhaft hart, aber in der heißen Fotze seiner Tochter fühle es sich richtig an. Er sah ihr kleines gekräuseltes Loch und legte die Kuppe seines Daumens darauf. Lena drehte den Kopf und schmiegte dann ihre andere Wange stöhnend an die weiche Matratze. Jürgen rieb mit seinem Daumen über ihren zuckenden Schließmuskel, während er sie ohne Unterlass fickte. Er spuckte auf die rosa schimmernde Rosette und verrieb seinen Speichel mit dem Daumen. Tollkühn erhöhte er den Druck und fühlte, dass der Muskel langsam nachgab. Während sein harter Bolzen ihre Fotze stieß, drang er mit seinem Daumen in ihren Arsch ein und massierten das enge Loch von innen.

Ohne den Kopf zu heben, deutete Lena mit einem Arm in die ungefähre Richtung des Nachttisches und sagte: „Nimm viel Creme, wenn es mehr als der Daumen werden soll.“

„Mehr als der Daumen?“, keuchte Jürgen. Natürlich hatte er auch daran gedacht, aber nicht erwartet so weit zu kommen. Das Spiel mit seinem Daumen war in seinen Augen schon im Grenzbereich dessen was sie sich gefallen lassen würde. Er zog sich kurz aus ihr zurück, holte die Cremetube und drückte einen großen Klecks auf die Finger seiner anderen Hand.

Nach einigen Minuten, während denen er seine Tochter in ihre nasse Fotze gefickt hatte, war es ihm gelungen, den Zeige- und Mittelfinger in ihren gecremten Hintereingang einzuführen, was Lena mit kehligen Lauten kommentierte, die für eine verständliche Sprache zu rudimentär waren. Er zog seinen heißen Schwanz aus ihrer Spalte und hinterließ ein rosafarbenes, klaffendes Loch, aus dem der Lustsaft herauslief und auf das Bettlaken tropfte.

Mit leichtem, aber beständigem Druck dehnte sein Schwanz die cremige Rosette, bis seine Eichel die engste Stelle überwunden hatte. Lena, hielt ihren hübschen Po ruhig, hob aber einen Arm und wedelte mit ihrer Hand, dann sagte sie flehend: „gaaaanz langsam.“

Jürgen tat ihr den Gefallen, zumal sein Prügel so schmerzhaft hart war, dass er selbst kaum in der Lage war, eine schnellere Gangart einzuschlagen. Mit beständigem Druck und kleinen Bewegungen bohrte sich sein Schwanz tiefer in den Arsch seiner Tochter, die wimmernd, aber mit feurigem Blick, vor ihm kniete und zuweilen mit den angewinkelten Unterschenkeln auf die Matratze trommelte.

Jürgen löste den Blick für einen Moment von ihrem schönen Rücken und wurde sich bewusst, dass er in einem Hotelzimmer war.

Wenn das Licht einen rötlichen Ton annahm, die Gardinen Feuer fingen, die Fenster vor Hitze barsten und die Höllenglut durch die Fensterhöhlen stob, um ihn in die ewige Finsternis zu reißen, hätte er seine Tochter weiter in den Arsch gefickt, denn solange er den Engel mit den brennenden Haaren fickte, konnte ihm nichts passieren — scheiß auf morgen!

Als er im Arsch seiner Tochter abspritzte, fühlte er das Sperma durch seinen Samenleiter zischen, ehe ihn die Kraft verließ und er sich auf den Rücken von Lena fallen ließ, der ebenfalls die Beine unter dem Hintern wegrutschten. Lena lag hörbar atmend und verschwitzt in Bauchlage auf dem Bett und ihr Vater lag benommen vor Lust über ihr.

„Alles gut, Kleine?“, hechelte er und strich ihr die Haare zur Seite, um ihr Gesicht sehen zu können. Lena nickte mit verklärtem Blick und schwieg. Sie genoss die Wärme seines Körpers auf ihrer Haut, obwohl sie beide schwitzten.

„Mach die Schnur ab, sonst flippe ich aus“, sagte Jürgen und rollte sich von ihr herunter, bis er in Rückenlage neben ihr lag. Sie erhob sich träge und fummelte mit ihren langen Fingernägeln an dem Knoten herum.

„Bist du nur wegen des heutigen Abends so weit weg von deinem Zuhause, in der großen Stadt?“

„Nein, ich bin das ganze Wochenende hier.“

„Wegen mir?“, fragte Lena. Ihr Vater schüttelte den Kopf.

„Beruflich“, bohrte Lena weiter. Er schüttelte wieder den Kopf. Sie ließ ihre Fingernägel mit leichtem Druck über die gespannte Haut seiner Hoden gleiten, was er mit einem scharfen Luftzug honorierte.

„Ich habe dich echt an den Eiern, also sag warum du hier bist.“

Jürgen rang mit sich, ehe er sagte: „Marvin beginnt hier mit seinem Studium. Er hat eine heruntergekommene Bude klargemacht, die renoviert werden muss. Ich bin das ganze Wochenende hier, um ihm zu helfen.“

„Marvin“, sagte Lena mit gespielter Begeisterung, „Papas ganzer Stolz. Der Spross einer glücklichen Familie, zu deren Schutz du deine Vergangenheit ausgeblendet hast, soweit die konntest?“

„Lasse ihn da raus, er kann nichts für die Fehler seines Vaters.“

„Das letzte Mal als ich ihn gesehen habe, war er sechs und ich acht. Ich habe in verdroschen, weil er mehr Aufmerksamkeit von dir bekam. Deswegen hast du ihn nicht mehr mitgebracht, wenn du mich besucht hast. Wie geht es ihm?“, fragte Lena während sie die Schnur vollständig von den Geschlechtsteilen ihres Vaters entfernte, das Kondom abzog und in der Toilette entsorgte.

„Ganz gut“, sagte Jürgen etwas lauter, damit Lena ihn auch im Bad hören konnte, „er hat das Abi endlich über ein paar Umwege geschafft und jetzt zieht er von Zuhause aus.“

„Wie süß“, sagte Lena und entrollte den nachtblauen Stoffring, bis er wieder wie ein Kleid aussah.

Sie zog ihren BH an, schlüpfte in das Kleid und zupfe daran, bis sich der Stoffschlauch, von ihren Schulterblättern bis knapp über den Knien, an ihre Kurven schmiegte. In der Spiegeltür des Kleiderschranks prüfte sie ihr Aussehen, es ging nicht um ein perfektes Make-up, man sollte ihr auf dem Heimweg lediglich nicht auf den ersten Blick ansehen, dass sie im Bett eines Hotelzimmers durchgevögelt worden war.

Ihr Vater stand auf und stellte sich nackt neben sie, öffnete die Arme und drückte Lena fest an sich. Lena blickte für einen Moment entnervt über seine Schulter, dann spürte sie, dass er ihr auf diese Art zeigte, was er nicht sagen konnte. Lena erwiderte die Umarmung und nahm die Anspannung aus ihrer Rückenmuskulatur.

„Du bist so schön und stark geworden.“

„Ach Papa“, sagte sie.

„Nimm es doch einfach mal an.“

„Ich will aber nicht weinen müssen — nicht deinetwegen“, sagte sie und trat einen Schritt zurück, schlug dann aber vor: „wir können uns doch noch mal zum Essen oder auf einen Kaffee treffen, wenn du das ganze Wochenende in der Stadt bist, vielleicht auch mit Marvin?“

Jürgen hob die Arme und ließ sie kraftlos sinken: „Wir müssen eine Wohnung ausmisten, Tapezieren und streichen, das wird die Hölle. Ich bekomme keinen Urlaub, also habe ich nur dieses Wochenende und ohne mich ist Marvin aufgeschmissen, der bekommt nicht eine Tapetenbahn gerade an die Wand.“

„Ja, schon klar“, sagte Lena kühl und äffte ihn nach: „ich habe dich ja so lieb, aber leider keine Zeit für dich!“

„Fuck!“, zischte Jürgen und fuhr sich durch die Haare.

„Die Renovierung meiner Wohnung habe ich alleine organisiert — immer ein bisschen gemacht, wenn Geld da war. Bekannte um Hilfe gefragt oder einfach mal probiert, ob ich es selbst hinbekomme.“

„Schon klar“, sagte Jürgen und rieb mit der Hand über seine Stirn. Er suchte seine Hose.

„Ich könnte euch ja helfen, dann sind wir das ganze Wochenende zusammen und ihr werdet schneller fertig. Ich kann gut streichen“, schlug Lena vor.

„Nein, nicht nach dem heutigen Abend. Wenn Marvin davon erfährt, kann ich mir die Kugel geben. Sobald ich kann, nehme ich mir einen Tag frei, an dem ich nur Zeit für dich habe.“

Lena begann schallend zu lachen und strich sich eine dicke Haarsträhne aus dem Gesicht: „Der war gut, Daddy. Darauf bin ich früher immer hereingefallen.“

Lena sammelte ihre Utensilien vom Nachttisch ein und verstaute sie in ihrer Handtasche. Ihr Vater saß in der Unterhose auf dem Bett und realisierte, dass Lena gleich gehen würde. Er beobachtete jede ihrer Bewegungen, als müsse er so viele Eindrücke wie möglich von ihr aufnehmen, um in ihrer Abwesenheit davon zehren zu können. Bevor Lena in ihre Schuhe stieg, griff sie den Blick ihres Vaters auf und streifte die Nylonstrümpfe von ihren epilierten Beinen.

„Ein kleines Andenken an den schönen Abend“, sagte sie und drückte ihm den hauchzarten Knäuel in die Hand.

Nachdem sie ihre Schuhe angezogen hatte, drehte sich Lena noch einmal zu ihrem Vater um und sagte: „ich sage jetzt nicht, dass du dich melden sollst und ich warte auch nicht darauf — das ist alleine deine Entscheidung.“

Jürgen nickte und schaute auf den Boden vor seinen Füßen. Ohne den Blick zu heben, hörte er ihre hohen Absätze klackern, dann öffnete sie die Zimmertür, schritt durch und drückte sie hinter sich ins Schloss. Er wollte bewusst nicht sehen, wie sie den Raum verließ und jetzt ärgerte er sich, weil ihm die Gelegenheit entgangen war, sie nochmal zu sehen.

Minutenlang saß er auf der Bettkante und versuchte den heutigen Abend mit seinem bisherigen Leben in Einklang zu bringen — es ging nicht. Er duschte, weil er sich tatsächlich schmutzig fühlte.

`Den Makel bekommst du nicht mehr ab`, hörte er Lenas Stimme in seinen Erinnerungen, als das warme Wasser über sein Gesicht lief. Mit feuchten Haaren, in einer legeren Baumwollhose und einem T-Shirt kam er aus dem Bad und warf einen Blick in die Minibar. Dort waren drei Fläschchen mit hochprozentigem Inhalt, die jeweils für einen Drink reichten. Das war definitiv zu wenig für einen ordentlichen Abschuss, aber Jürgen wollte sich definitiv nicht noch mal in Schale werfen, um die Hotelbar besuchen zu können.

Er setzte sich aufs Bett, legte die drei Fläschchen vor sich auf die Matratze und schaltete sein Smartphone ein. Bis das Gerät hochgefahren war, hatte er die Reihenfolge seines kleinen Besäufnisses vorbereitet. Erst den Obstbrand, dann den Weinbrand und zum Höhepunkt den Whiskey.

„Spiel Rockmusik aus den Achtzigern“, sagte er seinem Smartphone per Sprachbefehl und schraubte den Obstbrand auf. Als er den Schraubverschluss weglegen wollte, sah er den Nylonknäuel, der sich vor einer halben Stunde noch über die Beine seiner Tochter gespannt hatte. Er warf den Flaschenverschluss auf den Boden, nahm die Nylons und roch daran.

Der Geruch war nicht überwältigend, aber es fühlte sich gut an, den zarten Stoff an den Lippen und der Nase zu fühlen. Schließlich legte er die Nylons weg, um seine Trinkorgie zu beginnen. Bei dieser Bewegung fühlte er einen harten Gegenstand in einer Stofffalte des zerwühlten Bettlakens. Jürgen strich das Laken an dieser Stelle glatt und fand Lenas Personalausweis. Die Dinger waren mittlerweile so klein wie Kreditkarten. Er legte das Kärtchen sorgsam auf den Nachttisch und setzt das Fläschchen mit dem Obstbrand an, um es in einem Zug zu leeren. Aus seinem Smartphone ertönte Perfekt Strangers von Deep Purple.

Jürgen stand am nächsten Morgen um neun Uhr vor Lenas Wohnungstür, um ihr den Personalausweis zurückzugeben, den sie gestern im Hotelzimmer vergessen hatte. Die Adresse, die auf dem Ausweis stand, hatte ihn zu ihrer Wohnung geführt. Lena führte den Nachnamen ihrer Mutter und dieser Name stand auch auf dem Klingelschild. Er überlegte einen Moment, das Kärtchen einfach in den Briefschlitz zu stecken, klingelte dann aber doch. Jürgen hörte tapsende Schritte hinter der Tür und ahnte, dass er durch den Türspion betrachtet wurde. Die Tür öffnete sich.

„Schick, siehst du aus“, sagte Lena keck und musterte ihren Vater, der in einer grauen Arbeiterlatzhose und einem verwaschen T-Shirt vor ihr stand. Lena hatte ihre rotblonde Mähne mit einem Haargummi zu einem buschigen Pferdeschwanz auf dem Hinterkopf gebändigt. Sie trug pinkfarbene Baumwollleggings, ein bauchfreies, weißes Top mit Spaghettiträgern und ihre Füße steckten in Hausschuhen, die aus gefüttertem Plüsch bestanden und wie die Pfoten eines berühmten Zeichentrickkaninchens aussahen.

„Komm rein, das Treppenhaus hier hat viele Ohren.“

„Nein, ich wollte dir nur deinen Personalausweis geben, den hast du gestern vergessen“, sagte Jürgen mit Zornesfalten auf der Stirn.

„Habe ich nicht“, sagte Lena mit einem Zwinkern und nahm ihm das Kärtchen aus der Hand. Jürgen fielen die kleinen Sommersprossen auf ihrem Nasenrücken auf, die gestern durch das Make-up nicht zu sehen waren.

„Willst du einen Kaffee?“

„Wie kannst du nach einem scheiß Kaffee fragen, nach dem, was du gestern abgezogen hast?“, zischte ihr Vater.

„Soll ich weinen?“, fragte Lena mit einem zickigen Unterton und holte dann Luft: „außerdem hast du gestern nicht so gewirkt, als hättest du ein großes Problem damit gehabt.“

„Marvin wartet unten im Auto, wir müssen seine Wohnung renovieren. Wir klären das später“, sagte Jürgen ausweichend und hörte das Klackern von Absätzen im Treppenhaus.

„Würden sie gerade mal Platz machen, junger Mann“, sagte eine Frauenstimme hinter Jürgen. Er sah eine ältere Dame, die mit einer Hand mehrere Päckchen umklammerte und in der anderen Hand einen Bügel hochhielt, auf dem ein Kleid hing. Da die Dame drängelnd hinter ihm stand, konnte Jürgen ihrem Wunsch nur nachkommen, indem er die Flucht nach vorne ergriff und in Lenas Wohnung lief. Nach der Wohnungstür stand er direkt in einem liebevoll eingerichteten Wohnraum mit einem großen Sofa. Von dem Raum führten weitere Türen zu den restlichen Zimmern.

Ohne Jürgen weitere Beachtung zu schenken, übergab die Dame ihre Lieferung an Lena und sagte: „ich habe in der Taille noch zwei Zentimeter rausgenommen, probiere bitte alles an, bevor ich dich um 17 Uhr für Haare und Make-up abhole.“

„Du bist ein Engel“, sagte Lena und legte die Sachen auf dem Couchtisch ab.

„Ich weiß“, sagte die Dame, huschte an Jürgen vorbei und zog die Wohnungstür hinter sich zu.

„Was ist das?“, fragte Jürgen und zeigte auf die Päckchen.

„Mein Outfit für heute Abend“, sagte Lena, öffnete einen kleinen Karton und zog ein Paar lange, champagnerfarbene Satinhandschuhe daraus hervor.

Sie schlüpfte mit dem Arm in einen der Handschuhe und zog ihn fast bis zur Schulter hoch. Das glänzende Material schmiegte sich faltenfrei um ihren schlanken Arm und verlieh ihm eine edle Anmut. Lena kam zu ihrem Vater und streichelte mit ihrer satinierten Hand über seinen Hals.

„Wirklich keinen Kaffee, auf die Schnelle, im Stehen?“

„Im Stehen?!“

Lena lächelte mehrdeutig. Sie war mit ihren satinzarten Fingern mittlerweile in seinem Nacken angekommen und fragte: „Was hast du Marvin erzählt?“

Jürgen war kurz davor, die Augen zu schließen, um sich dem Sinnesrausch in seinem Nacken hinzugeben. Es war falsch und er zog den Kopf zurück: „Ich habe ihm gesagt, dass du eine Arbeitskollegin bist, der ich kurz etwas vorbeibringen will.“

„Du bist so dumm“, hauchte sie ihrem Vater ins Ohr und ihre Hand in dem Satinhandschuh schlich über seine Brust, „das macht es unnötig kompliziert.“

„Er weiß so gut wie nichts über seine Halbschwester und nach dem was du gestern abgezogen hast, soll das auch so bleiben“, rechtfertigte sich ihr Vater.

„Sind wir als Arbeitskollegen per Du oder beim Sie?“, fragte Lena sachlich und strich mit ihrer Hand von seiner Brust über die Schulter, ehe sie den Arm sinken ließ.

„Was spielt das für eine Rolle?“

„Wir sind per Du“, entschied Lena, lief zum Fenster, öffnete es, ehe Jürgen reagieren konnte und winkte mit dem Arm, der in dem Satinhandschuh steckte.

Nach einem lauten „Hallo“ wurde Marvin auf die winkende Frau im zweiten Stock aufmerksam. Er legte sein Smartphone weg und ließ die Seitenscheibe herunterfahren.

„Hey Marvin. Ich habe Jürgen auf einen Kaffee eingeladen, willst du auch einen?“, rief sie zu ihm herunter.

„Komme“, rief Marvin und öffnete die Autotür.

Jürgen musste mitansehen, wie Lena die Fäden zog und schaute sie ermahnen an: „Aber du heißt nicht Lena, daran erinnert er sich vielleicht noch.“

„Ist Marvin geistig zurückgeblieben?“, fragte Lena.

„Nein“, antwortete Jürgen mit einem Blick, der diese Frage als vollkommen abwegig einstufte.

„Weil auf meinem Türschild Lena steht. Wenn du willst, kannst du mich Elfriede nennen, aber das macht es nur noch komplizierter“, sagte Lena zu ihrem verdutzt dreinblickenden Vater und zog sich den Satinhandschuh vom Arm.

Als Marvin von Lena hereingelassen wurde und er neben seinem Vater stand, erkannte Lena, dass sich bei ihrem Halbbruder die Gene seiner spanischen Mutter durchgesetzt hatten. Er war noch etwas größer als sein Vater und er machte eindeutig viel Sport. Die Ärmel seines T-Shirts spannten sich stramm um seine gebräunten Oberarme. Lena fielen die sanft geschwungenen Lippen und das markante Kinn auf, in denen sie den genetischen Beitrag ihres Vaters erkannte. Seine schwarzen, lockigen Haare waren in einer modischen Kurzhaarfrisur geschnitten. Zu dem schwarzen T-Shirt trug er eine abgewetzte Jeans. Sie reichte Marvin die Hand zum Gruß, ohne weiteres Interesse zu bekunden, da sie ja nur eine Arbeitskollegin seines Vaters war.

Während der Kaffee durchlief, trug Lena ein Tablett mit Kaffeegeschirr in den Wohnraum. Marvin und Jürgen saßen nebeneinander auf dem großen Sofa und schauten ihr dabei zu, wie sie die Tassen platzierte und dann die Päckchen und das Kleid in einen Nebenraum brachte.

„Schon komisch, dass sie hier wohnt, wenn sie eine Arbeitskollegin von dir ist — das sind bestimmt zwei Stunden hin und zwei Stunden zurück — jeden Tag?“, sagte Marvin ungläubig zu seinem Vater. Lena kam mit der Kaffeekanne aus der Küche und sprang Jürgen zur Seite: „Ich arbeite im Home-Office. Durch das Internet spielen Entfernungen ja kaum eine Rolle.“

„Außerdem arbeite ich nicht in Vollzeit. Ich mache das nebenbei, um mein Studium zu finanzieren“, fügte Lena an, während sie den Kaffee eingoss. Marvin schaute sich anerkennend in dem Raum um, als könne er kaum glauben, dass ein Teilzeitgehalt, neben dem Studium, für diesen Lebensstandard ausreichte.

„Echt? Du studierst hier an der Uni?“

Lena nickte und setzt sich mit ihrer Tasse Kaffee auf die Sofalehne neben ihren Vater: „Du ja auch bald, wie ich gehört habe.“

„Ja“, sagte Marvin stolz, „Sport und Ernährungswissenschaften.“

„Das ist ja widerlich“, sagte Lena mit saurere Mine. Für einen Moment genoss sie seinen konsternierten Blick, dann schob sie ein Lächeln nach, bis Marvin verstand, dass sie ihn verschaukelt hatte.

„Ich mag deinen Humor“, sagte er und nippte an seinem Kaffee.

„Ich auch“, antwortete Lena, schlug die Beine, auf der Sofalehne sitzend, übereinander und wippte mit ihrem Plüschkaninchenfußpantoffel.

„Was studierst du?“, fragte Marvin.

„Germanistik.“

„Und dann arbeitest du für ein Maschinenbauunternehmen?“

Marvin schaute erst Lena und dann seinen Vater ratlos an.

„Einer muss ja die Betriebsanleitungen für die Maschinen Korrekturlesen“, erklärte Lena in einer Selbstverständlichkeit, dass es Jürgen eiskalt den Rücken herunterlief. Er trank seinen Kaffee in großen Schlucken aus und stellte die Tasse auf den Tisch, ehe er sagte: „wir haben leider keine Zeit für Kaffeeklatsch. Wir müssen eine Wohnung renovieren.“

„Also, wenn ihr Hilfe braucht…“, sagte Lena und ihr Vater winkte gereizt ab.

„Heute passt es nicht so gut, aber morgen, am Sonntag, habe ich den ganzen Tag Zeit“, sprach Lena ihren Satz zu Ende. Marvin zog die Augenbrauen interessiert nach oben, als er sich vom Sofa erhob, aber sein Vater legte den Arm kumpelhaft um Marvins Schulter und zog ihn Richtung Ausgang, während er sagte: „wir schaffen das alleine. Geh doch schon mal zu Auto, ich muss mit Lena noch was wegen der Arbeit besprechen.“

Marvin verabschiedete sich mit einem freundlichen Nicken bei Lena.

Als Marvin im Treppenhaus verschwunden war, schloss Jürgen die Wohnungstür von innen und sagte: „Du bist eine notorische Lügnerin!“

„Danke“, sagte Lena, sah aber, dass sich ihr Vater damit nicht zufriedengab und erklärte: „ich bin es gewohnt, an Gesprächsrunden teilzunehmen, in denen ich mich nicht auskenne. Mal bin ich die neue Freundin, die Assistentin der Geschäftsleitung, die Abendbegleitung für einen wohlhabenden Theaterliebhaber, oder einfach nur der Traum für eine Nacht.“

Lena klimperte mit den Wimpern und schaute ihren Vater mit verführerischem Schmollmund an.

„Lass Marvin da raus!“, sagte Jürgen und schlug die Wohnungstür hinter sich zu.

Die nächsten Stunden verliefen nach Jürgens Planung. Die alten, verwohnten Möbel waren entsorgt worden und sie hatten sich im Baumarkt mit allen Materialien eingedeckt, die sie für das restliche Wochenende benötigten.

Jürgen hatte Marvin mit dem Abkratzen der alten Tapeten beauftragt. Er war froh, seinen Sohn mit dieser einfachen aber überaus wichtige Aufgabe über Stunden beschäftigten zu können. In dieser Zeit konnte er sich um die kniffligen Dinge kümmern. Die Verkabelung der Wohnung folgte überhaupt keiner Ordnung und war offenbar über Jahrzehnte, durch wechselnden Bewohner, die allesamt keine Elektriker waren, den jeweiligen Bedürfnissen angepasst worden.

„Das ist lebensgefährlich. Manche Dinge sollte man eben doch von Fachleuten erledigen lassen“, schimpfte Jürgen.

„Du bist aber auch kein Elektriker“, merkte Marvin an.

„Ich kann aber strukturiert denken, was den Künstlern, die sich hier verwirklicht haben, scheinbar völlig fremd war“, erwiderte Jürgen und so sehr er auch fluchte, war diese Arbeit genau nach seinem Geschmack, vor allem lenkte sie ihn ab. Zum ersten Mal, seit gestern Abend war Lena nicht das vorherrschende Thema in seinem Kopf.

Das änderte sich kurz nach 18 Uhr, als sein Smartphone signalisierte, dass er eine Nachricht bekommen hatte. Mit dem Kopf bei der Arbeit, entsperrte er das Gerät und bekam den Eingang einer Whatsapp — Nachricht angezeigt. Die Nachricht bestand aus einem hochaufgelösten Bild. Er sah ein Foto von Lena. Sie hatte ihr Spiegelbild in einer seitlichen Ganzkörperansicht mit ihrem Smartphone fotografiert.

Jürgen erkannte seine Tochter in dem hoch geschlitzten, schmalen Kleid, aus champagnerfarbenem Satin, dass er heute Morgen, auf dem Bügel hängend, gesehen hatte. Ab der Taille aufwärts, zogen sich zwei geraffte Stoffstreifen über ihren flachen Bauch, die ihre Brüste verhüllten und dann zu einem schmalen Neckholder ausliefen. In dem Kleid war ihr Rücken nackt bis zum Steiß und der schmale Ausschnitt, den die beiden Stoffstreifen auf der Vorderseite bildeten, ging ihr bis zum Bauchnabel. Dazu trug sie die oberarmlangen Satinhandschuhe, die Jürgen heute Morgen schon gesehen und gefühlt hatte.

In die aufwendige Hochsteckfrisur, waren Perlen und silbrige Zierelemente eingeflochten worden. Ohne die herabhängenden Haare, kam das Collier, das aus mehreren Reihen Perlenketten bestand, an ihrem schlanken Hals voll zu Geltung. Die Ohrhänger waren große, rautenförmige Silberelemente, die bis zu den Schultern reichten. Über den Handschuhen trug sie Armbänder die, wie das Collier, aus mehreren Perlenreihen bestanden. Die High Heels wurden lediglich durch schmale Fessel- und Zehenriemchen an ihren Füßen gehalten. Bei einem flüchtigen Blick, wirkte es, als würde sie barfuß auf hohen Absätzen stehen.

Die seitliche Schlitzung des Kleids ging so hoch, dass eine ungünstige Körperhaltung oder eine Windböe ihren halben Po entblößt hätte. Als Mann war Jürgen mehr als ergriffen von diesem Anblick, aber es war verdammt noch mal seine Tochter!

Jürgen starrte fasziniert und zugleich tief erschüttert auf das Display seine Smartphones. Es gab Väter, die ihre Töchter nur einmal im Leben so herausgeputzt sehen durften und gegen dieses Foto sahen die meisten Bräute, die er bisher gesehen hatte, erbärmlich aus — seine Exfrau, Marvins Mutter, eingeschlossen. Er zog das Bild größer, bis Lenas Gesicht das Display ausfüllte. Ihr Make-up war bedeutend aufwendiger als gestern Abend. Über ihren Lippen war sogar ein Schönheitsfleck aufgemalt worden. Sie zwinkerte mit einem verführerischen Schmollmund.

Er zoomte das Bild wieder kleiner und sah einen Text unter dem Bild: „Daddys Prinzessin?“

Jürgen fragte sich, woher sie seine Mobilnummer kannte, erinnerte sich dann aber, dass er sie im Anmeldeformular bei der Escort Agentur angegeben hatte. Immerhin hatte er jetzt auch ihre Nummer.

Beim Versuch eine Antwort zu tippen gab er nach drei Versuchen auf. Er wusste nicht, wie er seine Gedanken in einer kurzen Textnachricht unterbringen sollte und keiner der zahllosen Emojis konnte seine Stimmung zum Ausdruck bringen. Das lag vor allem daran, dass mehrere ambivalente Gefühle durch seinen Kopf wirbelten. Er kopierte die Mobilnummer seiner Tochter, öffnete die Telefonfunktion und rief sie an.

„Ist etwas passiert?“, fragte Marvin, als er seinen Vater, mit dem Smartphone am Ohr, auf dem obersten Tritt der Stehleiter sitzen sah. Jürgen wedelte mit der Hand und verscheuchte Marvin, während er fast eine Minute wartete, dass sein Anruf angenommen wurde. Es überraschte ihn nicht wirklich, dass Lena diese Art der Kontaktaufnahme verweigerte, aber Jürgen zerriss es fast das Herz, bei der Vorstellung, dass ein widerlicher Kerl seine dreckigen Finger an diese elfenhafte Erscheinung, die seine Tochter war, legen würde. In diesem Moment waren für ihn alle Männer auf dieser Welt Widerlinge — inklusive ihm.

„Ich muss mal kurz ans Auto, was holen“, sagte Jürgen zu seinem Sohn, sprang von der Leiter und rannte aus der Wohnung.

Im Auto konnte Jürgen ungestört telefonieren, aber die Telefonistin der Escort Agentur nahm sich alle Zeit der Welt, während Jürgen seine Tochter, vor was auch immer, bewahren wollte.

„Ja, ich habe eine Kundennummer, ich habe sie aber nicht zur Hand, geht es auch über meinen Namen?“, schnaufte Jürgen und wartete wieder.

„Danke“, sagte er, als die Dame ihn in der Datenbank gefunden hatte und unterbrach sie gleich darauf: „nein, wir können das abkürzen, ich möchte Lena, äh, nein Lea, für heute Abend buchen. Geld spielt keine Rolle.“

„Lea ist heute nicht verfügbar. Samstags sind kurzfristige Anfragen immer schwierig, ich könnte Ihnen vielleicht eine adäquate Alternative anbieten.“

„Nein, können Sie nicht. Ich will Lea!“, sagte Jürgen entschlossen.

„Das geht leider nicht, wie wäre es, wenn…“

„Sie haben mich offenbar nicht verstanden“, blaffte Jürgen, „Geld spielt keine Rolle, sagen Sie mir einfach, wo ich sie abholen kann und was es kostet.“

„Es freut mich außerordentlich, dass Sie Lea erneut buchen möchten, aber das geht für heute nicht mehr, vielleicht finden wir für nächste Woche einen Termin“, sagte die Dame höflich und mit ruhiger Stimme.

„Ich möchte mit dem Chef sprechen“, sagte Jürgen.

„Ich bin der Chef!“, sagte die Frau ruhig aber nicht mehr ganz so zuvorkommend.

„Sagen Sie mir einen Preis“, versuchte es Jürgen erneut.

„Wir sind hier nicht auf dem Viehmarkt“, sagte die Chefin der Agentur bestimmend und fügte hinzu: „Wenn Sie von Lea so besessen sind, werde ich Lea zu deren Sicherheit für ihren Account sperren. Sollten so etwas noch einmal vorkommen, wird ihr Account komplett gesperrt. Guten Abend.“

Jürgen starrte auf sein Smartphone — sie hatte aufgelegt.

„Fuck!“

Nach Jahren der Abstinenz sehnte er sich nach einer Zigarette. Von den zwei Züge, die er gestern genommen hatte, war ihm schon schwindelig geworden, aber genau nach diesem dusseligen Gefühl sehnte er sich jetzt, um danach in Ruhe nachdenken zu können, wie es weitergehen sollte. Stattdessen startete er den Motor und fuhr zu Lenas Wohnung.

Im Fenster zur Straße brannte kein Licht. Er klingelte mehrmals, aber die Tür blieb geschlossen und er hörte auch keine Schritte in ihrer Wohnung. Bei den Schuhen, die sie auf dem Bild getragen hatte, konnte sie sich nicht lautlos bewegen.

Nach fünf Minuten des Wartens, war sich Jürgen sicher, dass sie nicht zuhause war. Er trottete zu seinem Auto und fuhr zurück zu Marvins Wohnung. Während der Fahrt wurde ihm klar, dass er keine Optionen mehr hatte, denn Lena war weder in ihrer Wohnung noch telefonisch erreichbar und bei der Agentur kam er auch keinen Schritt weiter.

Als er bei Marvins Adresse geparkt hatte, blieb er im Auto sitzen und wollte am liebten den Kopf auf sein Lenkrad schlagen. Stattdessen lehnte er den Kopf nach hinten, bis er gegen die Kopfstütze drücke. Jürgen überlegte, zur Polizei zu gehen, um zu melden, dass es im Laufe des Abends, in der Stadt oder dem näheren Umland, zu einem Fall von Prostitution kommen könnte, bei dem seine volljährige Tochter involviert war. Er konnte das schallende Gelächter der Beamten in seinem Kopf hören und verwarf den Gedanken wieder.

Marvin klopfte an die Scheibe, schreckte seinen Vater dadurch auf und öffnete die Beifahrertür: „Ist was passiert? Auf der Arbeit?“

„Samstagsabends?“, sagte sein Vater und deutete ein Kopfschütteln an, „so wichtig bin ich auch wieder nicht.“

„Aber irgendwas beschäftigt dich.“

Jürgen kaute angespannt auf seinen Lippen und sagte dann: „alles gut, mache dir keine Sorgen.“

Marvin kannte seinen Vater gut genug, um zu wissen, dass überhaupt nichts in Ordnung war. Sein Vater hatte während der Scheidung von seiner Mutter, oft diesen entschlossen-verzweifelten Ausdruck in den Augen gehabt, wenn er wieder einmal alles mit sich alleine ausmachte.

„Ist was mit Mama?“

„Nee“, sagte Jürgen und lachte trocken, „lass und was essen, wir hatten seit heute Mittag nichts mehr. Hast du die Wohnung abgeschlossen?“

Marvin nickte und sein Vater startete den Wagen.

Nach dem Abendessen kamen sie zurück, auf die Baustelle und arbeiteten weiter. Trotz des langen Sommertages war es draußen stockdunkel, als Marvin das Werkzeug fallen ließ und erschöpft den Feierabend ausrief, da sein Vater sonst wohl die Nacht durchgearbeitet hätte. Sie richteten sich jeweils eine Luftmatratze als Schlafplatz ein und Jürgen zählte die, zu erledigenden Arbeiten des morgigen Sonntags auf.

Währenddessen war Marvin auf seiner Matratze an der gegenüberliegenden Wand des Raums eingeschlafen, zumindest reagierte er nicht mehr auf Ansprachen. Jürgen fand keine bequeme Liegeposition und sein Kopf kam nicht zu Ruhe. Er griff sich sein Smartphone und öffnete das Bild, das Lena ihm geschickt hatte. Er kannte Bilder, mit Models in solch edlen Roben, nur aus den Medien, wenn Oskars verliehen wurden oder irgendwo eine Modeschau auf Weltniveau stattfand.

Vor nicht einmal vierundzwanzig Stunden hatte er mit diesem Model, seiner Tochter, im Bett gelegen, ihre zarte Haut gefühlt, sie geschmeckt und gefickt. Jürgen schlich sich mit seinem Smartphone aus dem Raum und schloss sich im Bad ein. Das Bad war bis unter die Decke gefliest und der einzige Raum, den sie nicht renovieren mussten. Allerdings wäre eine ordentliche Grundreinigung nötig, empfand Jürgen. Er fasst hier alles nur mit Fingerspitzen an. In Socken, Boxershorts und T-Shirt stand er vor dem Waschbecken und stellte sein Smartphone auf den Beckenrand, sodass es wie ein Bilderrahmen an den Wandfliesen anlehnte.

Sein Schwanz war nicht wirklich hart, aber deutlich voluminöser als in Ruhelage. Er holte ihn aus den Boxershorts und zog die Vorhaut von der Eichel zurück, während er auf das Bild seiner Tochter starrte. Es war dreiundzwanzig Uhr durch. Wo auch immer Lena jetzt war, der offizielle Teil des Abends würde sich dem Ende zuneigen und irgendein schmieriger Geldsack würde sich mit ihr auf ein luxuriöses Hotelzimmer verziehen um …

Das Display seines Smartphones wurde dunkler und würde in wenigen Sekunden ganz erlöschen. Jürgens Hand schnellte vor, um das Display anzutippen, damit das Bild seiner Tochter nicht verschwand. Seine Bewegung war unkoordiniert und das Gerät stand nicht sicher auf der glatten Keramikoberfläche. Es rutsche von der Wand ab, drehte sich auf dem Waschbeckenrand und schlug mit einem schmerzhaft schrillen Geräusch auf die Bodenfliesen.

„Scheiße!“, hörte sich Jürgen rufen. Er hob das Smartphone auf. Das Display war von zahlreichen Rissen durchzogen, schien aber noch zu funktionieren.

Frustriert packte er seinen Schwanz in die Boxershorts und setzte sich auf den Toilettendeckel.

`Wie erbärmlich ist es eigentlich, im Bad, heimlich auf das Bild der eigenen Tochter wichsen zu wollen?`, fragte er sich in Gedanken, als Marvin an der Tür klopfte: „alles OK?“

„Ja, mir ist nur das Handy aus der Hand gerutscht.“

„Was machst du nachts mit dem Handy im Bad?“, fragte Marvin durch die geschlossene Tür.

„Beim Scheißen kann ich am besten E-Mails lesen“, sagte Jürgen pampig und betätigte die Toilettenspülung. Er wurde langsam zu einem ebenso guten Lügner wie seine Tochter.

Als Jürgen am nächsten Morgen, wie besprochen, um sieben Uhr von Marvin geweckt wurde, kam es ihm vor, als hätte er sich gerade erst hingelegt. Nach einer Katzenwäsche, am Waschbecken in der Küche und einem spartanischen Frühstück, mit abgepackten Sandwichs von gestern, die nach Marvins Meinung, pures Gift waren, setzten sie ihre Arbeiten fort.

Obwohl sie zügig vorankamen, war Jürgen fahrig, kurz angebunden und es dauerte ihm alles zu lang.

„Hast du schon wieder das Ding vor den Augen“, schimpfte er mit Marvin, als er auf der Leiter stehend nach dem Kleisterpinsel verlangte, Marvin aber auf sein Smartphone starrte, anstatt den Pinsel bereit zu halten.

„Lena kommt um elf Uhr zum Helfen“, sagte er und reichte seinem Vater den Pinsel, ohne den Blick vom Display zu wenden.

„Was!“, sagte Jürgen fassungslos und schaute auf seine Armbanduhr: es war kurz vor elf Uhr.

„Woher hast du ihre Nummer?“

„Habe ich nicht — noch nicht. Aber ihr Name stand gestern auf dem Türschild. Ich habe sie auf Facebook gefunden und geaddet. Sie hat die Kontaktanfrage vor einer Stunde angenommen und wir haben ein bisschen geschrieben.

Jürgen kam sich vor, als müsste er Sack-hüpfen in einem Minenfeld spielen und machte einen entsprechenden Gesichtsausdruck.

„Sie hat ihre Hilfe doch angeboten“, rechtfertige sich Marvin, „außerdem wohnt sie nur zwei U-Bahnstationen entfernt und ich habe schon mal eine Bekanntschaft in der fremden Großstadt.“

Jürgen hatte seine Gesichtszüge immer noch nicht unter Kontrolle, als er seinen Sohn sagen hörte: „außerdem ist sie verdammt süß.“

Als es an der Tür klingelte, lief Marvin los. Er sah nicht, dass der Kleisterpinsel dort an die Wand klatschte und auf den Boden fiel, wo er vor einem Augenblick noch gestanden hatte. Marvin hörte zwar die dumpfen Geräusche, kümmerte sich aber erst einmal um die Tür. Lena begrüßte Marvin mit einer flüchtigen Umarmung und schaute dann ins Schlafzimmer, wo ihr Vater die letzte Tapetenbahn ausrichtete. Als sich ihre Blicke kreuzten, sah sie die Anspannung in seinem Gesicht.

„Hu, mächtig Dampf auf dem Kessel, hm?“, sagte sie, hob den Kleisterpinsel vom Boden auf und stellte ihn in den Kleistereimer. Ihre Haare waren unter einem Turban artig gewickelten Stofftuch verborgen. Dazu trug sie eine ausgewaschene Jeans, nicht mehr ganz so weiße Turnschuhe und ein rosafarbenes T-Shirt, das, anhand der eingetrockneten Farbkleckse, schon einmal bei einer Renovierung getragen worden war.

Jürgen beachtete seine Tochter nicht und versuchte ruhig zu bleiben. Wenn er sie jetzt aus der Wohnung schmeißen würde, könnte sie das als Einladung ansehen. Sie könnte Marvin sagten, wer sie wirklich war und was am Freitag in dem Hotelzimmer passiert war. Sie waren über Facebook verlinkt — er hatte überhaupt nichts mehr unter Kontrolle. Mit zitternden Beinen stieg Jürgen von der Leiter und betrachtete das Ergebnis seiner Arbeit. Er fühlte sich wie ein Roboter, der emotionslos zu funktionieren hatte, um keine Katastrophe auszulösen.

Ohne einen der Anwesenden direkt anzusprechen, sagte er: „jetzt tapeziere ich die Küche. Ihr könnt diesen Raum mit Folie auslegen und alles abkleben, was nicht gestrichen werden soll. Wenn die Tapete etwas angetrocknet ist, kann man die bedenkenlos überstreichen.“

Lena zeigte auf den großen Kleisterfleck am Boden, wo der Tapezierpinsel gelegen hatte und sagte: „Ich hättet den Raum vorher schon mit Folie ausgelegt.“

„Der Bus für Klugscheißer fährt in drei Minuten los“, schrie Jürgen mit zornfunkelnden Augen und zeigte durch das Fenster auf die Straße.

„Jetzt reicht es aber!“, fuhr Marvin dazwischen, „nur weil du zu stolz bist, Hilfe anzunehmen und immer alles alleine schaffen willst, ist das kein Grund, Lena so anzuschnauzen!“

„Lasst mich einfach in Ruhe, die Küche ist der kniffligste Raum, da kann ich keinen in meiner Nähe gebrauchen“, raunte sein Vater und ging mit seinem Werkzeug aus dem zukünftigen Schlafzimmer.

Marvin spürte die feindselige Spannung zwischen Lena und seinem Vater, konnte sich darauf aber keinen Reim machen. Die Zusammenarbeit mit Lena empfand Marvin als sehr angenehm. Gerade weil sein Vater sich heute von seiner schlechtesten Seite zeigte, behandelte er Lena besonders rücksichtsvoll. Sie klebte die Tür und das Fenster akkurat mit Klebeband ab, während er die Folie im Raum ausbreitete und fixierte.

Jürgen kämpfte unterdessen mit der verwinkelten Küche. Als er das erste Stück Tapete an der Wand hatte und ausrichtete, hörte er Lenas Stimme aus dem Nebenraum: „jetzt hast du schon so ein großes Ding und dann rubbelst du damit nur auf einer Stelle herum. Mache das mit gleichmäßigen, weit ausholenden Bewegungen, siehst du? So ist das schön.“

Obwohl Jürgen wusste, dass die beiden nur eine Wand strichen, stieg er von der Leiter und schaute in den Nebenraum. Marvin stand mit der großen Farbrolle vor der Wand und Lena stand schräg hinter ihm. Sie musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um über Marvins Schulter blicken zu können, während Ihre Hand seinen kräftigen Unterarm bei den Streichbewegungen führte.

„Jetzt wird das auch gleichmäßiger“, sagte sie mit einem Lächeln. Marvin erwiderte ihr Lächeln mit einem Grinsen, bei dem sich Jürgens Nackenhaare aufstellten.

„Von mir aus können wir den ganzen Raum auf diese Art streichen“, sagte Marvin.

„Hey!“, sagte Jürgen, zeigte auf Marvin und kramte in seinen Hosentaschen.

„Hier sind fünfzig Euro und die Autoschlüssel. Hole für uns drei was zum Mittagessen, eine paar Flaschen Cola und was du sonst noch willst, in dem Laden, in dem wir gestern nach dem Baumarkt zu Mittag gegessen haben.“

„Das ist ja am anderen Ende der Stadt?“, stutzte Marvin.

„Das Auto hat ein Navi und du lernst dabei die Stadt kennen“, sagte Jürgen bestimmend.

„Kann ich euch Streithähne überhaupt so lange alleine lassen, ohne, dass etwas passiert?“, fragte Marvin.

„Wir schieben nur eine schnelle Nummer auf dem Küchentisch“, sagte Lena mit solch einer Gelassenheit, dass Marvin über die Absurdität dieser Aussage laut lachen musste. Sein Vater schien das überhaupt nicht lustig zu finden.

„Würdest du mir eine Packung Zigaretten mitbringen?“, fragte Lena.

„Ungern“, sagte Marvin.

„Die Marke heißt Eve, die gibt es nicht in Automaten, aber der Kiosk am Bahnhof hat heute geöffnet“, erklärte Lena und drückte Marvin zehn Euro in die Hand.

„Bahnhof? Das ist ja nochmal quer durch die Stadt!“

„Dafür helfe ich euch aber den ganzen Tag“, sagte Lena mit großen Augen und Schmollmund.

„Ich beeile mich“, sagte Marvin und eilte aus der Wohnung.

„Fahre vorsichtig“, rief ihm sein Vater durchs Treppenhaus des Wohnblocks hinterher, „und denke an die Zigaretten für Eve, äh nein, Lena.“

Als Marvin das Haus verlassen hatte, warf Jürgen die Wohnungstür von innen zu und eilte mit großen Schritten zu Lena. Er packte sie mit einer Hand hart an der Brust und drückte ihren Rücken im Flur an die Wand.

„Willst du mich fertigmachen?!“, schnaufte Jürgen und fühlte ihr Herz unter seiner Hand schlagen, mit der er ihre Brust hart umgriffen hatte. Sie schaute ihn erschrocken an, ihr Herz begann zu rasen.

„Wenn du Marvin da reinziehst, drehe ich dir den Hals um!“, sagte Jürgen, „Also: was willst du? Geld, Rache oder beides?“

„Fester!“, hauchte Lena gepresst und schaute auf die große Männerhand, die eine ihrer Brüste vollständig bedeckte und durch ihr T-Shirt und den BH fest umgriffen hatte. Jürgen war so geladen, dass er ihr den Gefallen gerne tat. Er war sich nicht sicher, ob er die Brust einer Frau je so derb angefasst hatte, aber Lena hielt still. Sie hätte sich mit beiden Armen wehren können, stattdessen schloss sie die Augen und auf ihrer jugendlich glatten Stirn bildeten sich tiefe Falten, oberhalb des Nasenrückens. Mit einer Maske aus Schmerz riss sie die Augen weit auf und hechelte ihren Vater mit offenem Mund an.

Lena glitt langsam an der Wand hinab, Jürgen folgte ihr in der Bewegung, ohne die Brust loszulassen. Neben dem Schmerz erkannte Jürgen in ihrer Mimik diesen Blick, den er vorletzten Nacht gesehen hatte, kurz bevor er ihr den ersten Höhepunkt verschafft hatte. Als Lena, mit dem Rücken an der Wand, auf dem Boden kniete, flehte sie: „Aufhören!“

Sie spreizte die Finger beider Hände weit ab und wimmerte: „Bitte, aufhören.“

Jürgen lockerte seinen Griff langsam. Er wusste nicht, was er gerade getan hatte, aber Lena liefen Tränen über die Wangen und sie zitterte. Etwas in ihm fand Gefallen daran. Mit jedem Zucken ihres Zwerchfells schien ihr Blick verzweifelter und zugleich glücklicher zu werden.

Jürgen kannte die schauspielerischen Fähigkeiten seiner Tochter mittlerweile, aber bei allem Misstrauen, konnte das nicht gespielt sein.

„Hast du gerade einen Orgasmus?“, fragte Jürgen schmallippig und mit wenig Empathie, weil er sich keinen Reim auf ihr Verhalten machen konnte. Lena schüttelte den Kopf und nickte gleichzeitig. Dabei presste sie ihre Lippen zusammen und hielt ihre verkrampften Hände immer noch mit weit abgespreizten Fingern auf Schulterhöhe. Nach einem tiefen Schnaufen begann Lena hemmungslos zu weinen, wobei sie die Kontrolle über ihre Mimik endgültig verlor.

Auf dem Boden des Flurs kauernd, klammerte sie sich an ihm fest, presste ihr Gesicht gegen seinen Hals und weinte.

„Verlogenes Miststück“, sagte Jürgen und legte seine Hand auf ihren Hinterkopf, dort wo sie das Turban artig angelegte Tuch verknotet hatte und zog sie an sich heran. Der Ingenieur in ihm wollte Fragen stellen, sie Situation analysieren und das Problem beheben, aber Jürgen war alt genug, um zu wissen, wann er die Klappen halten, und einfach nur da sein musste. Als ihr Weinen nach einigen Minuten zu einem Schluchzen wurde, lockerte Lena die innige Umarmung, hob den Kopf und schaute ihn mit tränen verquollenem Gesicht an.

„Ich bin so enttäuscht von dir, weil du mich gegenüber Marvin verleugnet hast“, sagte Lena mit kehlig verheulter Stimmlage und neue Tränen liefen über ihre Wangen, aber sie sprach weiter: „Du hättest ihm doch einfach die Wahrheit sagen können. Er muss ja nichts von unserer Nacht im Hotel wissen.“

„Ich bin nicht gut in solchen Sachen“, gestand Jürgen ein, „ich werde Marvin sagen, dass du seine Halbschwester und meine Tochter bist, alles andere geht nur dich und mich etwas an.“

In ihrem verheulten Gesicht war der Anflug eines Lächelns erkennbar.

„War es nicht schön für dich?“, fragte Lena mit gebrochener Stimme, legte ihre Hand auf die Brust, die er eben so hart angepackt hatte und sagte, „Au!“, während neue Tränen über ihr Gesicht liefen.

Jürgen küsste Lena. Nicht so, wie ein Vater seine Tochter küssen sollte, aber dennoch zärtlich und hingebungsvoll — langsam, zaghaft mit Zunge.

Bei einer Gewichtsverlagerung bemerkte Jürgen die Ausmaße seiner Erektion. Er wusste nicht, ob es sentimental-wütende Geilheit gab und sicher gab es keine Emojis für seinen aktuellen Gefühlszustand, aber sein Schwanz drückte impertinent gegen den Stoff der Hose, während er seine Tochter tröstete, obwohl er sie lieber angeschrien hätte. Aber in diesem aufgelösten Zustand konnte er seine Wut, ihr gegenüber nicht mehr zum Ausdruck bringen. Ihm dämmerte langsam, dass bei Lena Emotionen an die Oberfläche kamen, die sich über Jahre angestaut hatten. Die verlogene Nutte war ein Teil von ihr, aber gerade hielt er eine verzweifelte Frau, seine Tochter, in seinen Armen.

Ohne den Kuss zu beenden, veränderte auch Lena ihre Körperhaltung. Ein Oberschenkel schob sich zwischen die Beine ihres Vaters und drückte zusätzlich gegen dessen Erektion, wodurch er erschrocken Luft holte. Die offensichtliche Erregung zwischen seinen Beinen war ihm bei dem gegenwärtigen Zustand seiner Tochter peinlich.

Da er sich dem Kuss seit Minuten mit geschlossenen Augen hingegeben hatte, hörte und fühlte er nur, wie Lena mit ihrer freien Hand in ihrer Hosentasche kramte. Sie beendete den Kuss und schaute ihn mit tränen umrandeten Wimpern an. In ihrer erhobenen Hand hielt sie ein Kondom.

„Du musst das nicht machen. Du verdienst meine Zuneigung auch ohne Sex“, sagte Jürgen.

„Schau mich nicht so hilflos an, eben warst du noch so stark und jetzt laberst du von Zuneigung ohne Sex — darüber sind wir schon lange hinaus“, sagte Lena mit verheultem Gesicht und einer Tonlage, die nicht zu ihren Worten passte. Sie küsste ihn leidenschaftlich, es schmeckte salzig nach Tränen und er fühlte ihre Hand in seinem Schritt.

„Vielleicht ist es besser, wenn du jetzt gehst“, sagte Jürgen und verwehrte sich der Fortführung des Kusses, „ich sage Marvin, dass dir etwas dazwischengekommen ist und erkläre ihm in einem passenden Moment, wer du wirklich bist.“

Mit ihren Lippen an seinem Ohrläppchen sagte sie leise: „Der Schwanz in deiner Hose ist so groß wie eine Dose Red Bull und du spielst hier den einfühlsamen Vater? Wer von uns ist der größere Lügner?“

Lena streichelte seinen Schwanz durch den Hosenstoff. Er packte Lenas Arm und hielt ihn fest, allerdings drückte er den Arm auch nicht von dort weg.

„Wie hat dir eigentlich mein Bild gefallen, hattest du gestern einen schönen Abend? Ich habe von deinem Anruf in der Agentur gehört. Was hättest du mit mir gemacht, wenn du mich gestern bekommen hättest?“

Jürgen streifte sich im Knien die Träger seiner Latzhose von den Schultern und schob die Hose, mitsamt seinen Boxershorts, über den Hintern. Dann drückte er Lena auf den Boden, bis sie vor ihm auf dem Rücken lag. Sie öffnete den Knopf ihrer Jeans und hob den Hintern, während er ihre Hose, samt Slip bis zur Mitte der Oberschenkel zog. Jürgen hob ihre Beine an, die durch die halb heruntergezogene Hose eng geschlossen waren, bis die Sohlen ihrer Turnschuhe zur Decke zeigten. Er konnte die feuchte Lust zwischen den Beinen seiner Tochter riechen. Ihr schlichter, weißer Baumwollslip, der sich um ihre Beine spannte, war nass im Schritt.

Lena hielt die Pose, mit den nach oben gestreckten Beinen folgsam ein, als ihr Vater seine Hände benötige, um sich das Kondom hastig über seinen Schwanz zu rollen. Sie zog die Beine an ihren Körper und umschlang ihre Kniekehlen mit den Armen, dabei hob sich ihr Po an und sie präsentierte ihre rosafarbenen Schamlippen, die zwischen ihren zusammengepressten Schenkeln hervorlugten. Der Schwanz ihres Vaters schimmerte in heidelbeerblauem Latexglanz, als er in die nasse Spalte eintauchte, die bei dieser Stellung aufregend eng war.

Er drang rücksichtslos in ihre enge Fotze ein, aber sie war so nass, dass sie ihn mit weit aufgerissenen Augen herausfordernd anschaute, anstatt zu wimmern. Ein wenig Schmerzen hätte er ihr gegönnt, aber den Gefallen tat sie ihm nicht.

„Was ist bei dir nur schiefgelaufen“, schnaufte er und holte zum zweiten Stoß aus.

„Das fragst du und fickst mich, du Arschloch?“

Lenas Stimme überschlug sich: „vielleicht fehlt uns die frühkindliche Vater-Tochter-Prägung oder irgend so eine Scheiße! Ist es das, was du hören willst? Brauchst du eine wissenschaftliche Erklärung um endlich die Fresse zu halten?!“

„Schrei nicht so rum!“, raunte ihr Vater und schlug ihr mit der flachen Hand auf den Po. Sie schwieg für den Moment und ihr Vater fand einen harten, stoßenden Rhythmus.

„Zu jedem scheiß Kind, dass in deiner Nachbarschaft aufgewachsen ist, hast du wahrscheinlich mehr Bindung gehabt, als zu mir. Wir sind doch nur biologisch verwandt, deswegen fickst du mich genau so gerne wie jeder andere geile Bock!“

„Sei still, du Hexe!“, sagte Jürgen und fickte sie härter, in der Hoffnung sie würde endlich die Klappe halten. Das verheulte Gesicht seiner Tochter strahlte vor Glück, als er ihr erneut in die Augen schaute. Sie ließ ihre Arme neben ihrem Kopf auf den Boden sinken und lag in vollkommener Passivität vor ihm auf dem Rücken. Dennoch spürte er eine, geradezu magische Präsenz in ihrem Blick, die ihn in Verlegenheit brachte und gleichzeitig wütend machte, er fühlte sich schäbig und war dennoch besessen von dem Wunsch, sie zu ficken.

Seine Tochter war nach Jahren aus dem Nichts in seinem Leben eingeschlagen. Wie ein Querschläger aus seiner eigenen Waffe, hatte sie ihn getroffen. Er war getroffen, aber er wusste nicht, ob er sie in den Kopf, das Herz, oder einfach nur in den Eiern getroffen hatte. Seit Jahren hatte Jürgen Sex nicht mehr so intensiv und unmittelbar wahrgenommen. Er konnte kaum zwei Stöße nacheinander ausführen, ohne zu riskierten, dass der Vulkan ausbrach. Ihm wurde bewusst, dass er noch keine Frau, im genauen Wortsinn, so aufregend gefunden hatte, denn sie regte ihn tierisch auf und weckte eine geradezu animalische Leidenschaft. Er durfte roh und wild sein, sie forderte es geradezu heraus.

Mit der flachen Hand schlug er auf ihre entblößten Beine, bis die alabasterfarbene Haut ihrer Oberschenkel Farbe bekam und empfand Lust, als sie sich unter ihm wand und mit kleinen Spitzen Schreien reagierte, wenn er nur den nächsten Schlag andeutete. Bei einer Verschnaufpause, wurde ihm bewusst, wie nah er an dem schmalen Abgrund entlang balancierte. Eine falsche Bewegung und er wäre gekommen.

Lena legte ihren Mittelfinger auf ihre Lippen und begann ihn mit der Zunge zu umspielen. Das lüsterne Schauspiel war gerade wegen ihres ungeschminkten, verheulten Gesicht so glaubhaft, dass es Jürgen unvoreingenommen in seinen Bann zog. Er zog seinen Prügel mit bebendem Brustkorb aus ihr zurück, um nicht sofort abzuspritzen, dann packte er sie an den Oberarmen. Ihre Beine ragten über seine Schulter, als er sie anhob und auf den Stapel aus Müllsäcken warf, die mit den alten Tapeten vollgestopft waren.

Lena sank ein Stück weit auf den Säcken ein und blieb mit lüsternen Blick liegen, während sie ihre nasse Möse präsentierte. Der elfenbeinfarbene Teint ihres Gesichts war einer tiefen Röte gewichen. Ihr verheultes Gesicht glühte vor Erregung — sie sah gänzlich aufgelöst aus und doch war ihr Blick ungebrochen. Jürgen schlug ihr auf den nackten Hintern, den er jetzt besser erreichen konnte. Sie stöhnte wohlig. Er schlug noch einmal auf die gleiche Stelle und tat ihr zweifelsfrei weh, aber sie wandte den Blick nicht ab, signalisierte nicht, dass sie genug hatte, oder um Nachsicht flehen wollte.

Sie schob eine Hand zwischen ihren geschlossenen Beinen hindurch und massierte ihre nasse Fotze mit lüsternem Stöhnen, um ihm unmissverständlich klar zu machen, dass sie nicht klein beigeben würde. Jürgen griff um ihre Beine herum und zog an dem Arm, bis sie ihre Möse nicht mehr mit der Hand erreichen konnte. In einem perfiden Plan umschloss ihre feuchte Hand mit seiner und drückte fest zu, bis ihre Fingergelenke hart gegeneinander rieben. Sie schrie heißer auf und endlich loderte wieder das Feuer der unverhohlenen Angst in ihren Augen, dass er vorhin schon einmal gesehen hatte, als sie an der Wand hinabgeglitten war.

Ohne den schraubstockartigen Griff um ihre zierliche Hand zu lockern, drang er wieder in sie ein und fickte sie mit neuen Kräften. Mit dem freien Arm umschlang er ihre Beine und beschleunigte seine Stöße, bis seine Lenden im Sekundentakt gegen ihren Körper klatschten. Noch einmal knetete er ihre Hand in seiner Hand und fühlte, wie ihre Fingergelenke unter der zarten Haut hart gegeneinander rieben.

Lena stöhnte schmerzverzerrt und erlebte einen Orgasmus unter Qualen, ehe sich ihr Vater aufbäumte und tief in ihrer Fotze in das Kondom spritzte. Erschöpft und erschrocken von sich selbst, sank er auf die Knie um zu verschnaufen. Lena robbte mit halb heruntergezogener Hose von den Müllsäcken und legte ihren Kopf auf seine bebende Brust. Mit seiner Tochter im Arm, neigte er sich in einem kontrollierten Fall auf die Seite und blieb auf dem Boden des Flures liegen. Er schaute ihre Hand an und konnte keine äußerlichen Verletzungen erkennen. Vorsichtig bewegte er jeden Finger ihrer Hand einzeln, sie ließ es klaglos zu und schaute ihn dabei erschöpft an, dann verschränkte sie die Finger ihrer Hand mit seiner großen Hand.

„Glaub bloß nicht, dass ich automatisch geil werde, wenn du mir weh tust.“

„Stehst du auf Schmerzen?“

„Nicht, dass ich wüsste, aber eben warst du so wütend und impulsiv, da ist mir der Saft nur so aus der Möse gelaufen.“

„Ich wusste eben nicht, was ich tat“, murmelte ihr Vater.

„Deshalb war es so geil“, sagte Lena und schaute ihn mit einer ungeschützten Offenheit an, die ihm Angst machte.

Als sie Schritte im Treppenhaus hörten, rappelten sie sich, einer Panik nahe, auf. Jürgen flüchtete in die Küche, um seine Kleidung zu richten, während Lena im Schlafzimmer verschwand und ihre Hose samt Slip hochzog. Als sie sich bewusstwurde, dass ihr Gesicht schrecklich aussehen musste, spurtete sie ins Badezimmer und schloss die Tür. Sie erkannte ihren Fehler zu spät, denn in diesem Bad würde sie sich nicht einmal die Hände waschen, geschweige denn, ihr Gesicht.

„Fehlalarm“, hörte sie ihren Vater nach einigen Atemzügen durch die geschlossene Tür sagen, „da war ein anderer Mieter im Treppenhaus, der weiter oben wohnt.“

Lena eilte aus dem Bad und ging zum Waschbecken in der Küche, um sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen.

Jürgen lehnte sich neben sie an die Küchenzeile und fragte: „Um auf meine eingehende Frage zurückzukommen: willst du mich fertigmachen?“

Lena schaute ihn an, das Leitungswasser tropfte von ihrem Kinn, als sie den Kopf schüttelte.

„Nein?“, sagte sie und zuckte ahnungslos mit den Schultern.

Ihr Vater schaute sie lange mit ernstem Blick an und schüttelte dann den Kopf.

„Nein, du bist ein dummes, naives Kind, das nicht weiß was es tut. Du setzt deine Reize unkontrolliert ein und hältst dich für unglaublich gerissen, aber du weißt gar nicht, was du damit anrichtest.“

„Ooooh“, sagte Lena und spielte ihm Mitleid vor, „und du bist das arme, hilflose Opfer. Ein gestandener Mann kommt nicht gegen die Reize eines dummen Kindes an, hm?“

„Vielleicht hast du Recht“, sagte Jürgen, „wir haben zu wenig Zeit miteinander verbracht, als du klein warst, dann haben wir uns ganz aus den Augen verloren und jetzt steht eine junge Frau vor mir, die mit dir Kopf verdreht und behauptet das Kind von damals zu sein.“

„Wie sehe ich aus?“, fragte Lena und zeigte auf ihr Gesicht.

„Schrecklich.“

Lena beugte sich erneut über das Waschbecken und spritze kaltes Wasser in ihr Gesicht, bis ihr die Nackenmuskeln weh taten und ihre Wangen vor Kälte brannten.

„Zu viel Kälte macht auch rote Backen“, merkte Jürgen an.

„Gibt es hier ein Handtuch?“

Jürgen reichte ihr einen Tapetenrest: „die saugt auch auf.“

Während sich Lena das Wasser mit einem Stück Tapete aus dem Gesicht tupfte, rieb Jürgen sanft über den Jeansstoff, der sich über ihren Hintern spannte und fragte: „Geht es?“

„Es fühlt sich an, als würde ich auf einem heißen Ofen sitzen, aber es tut nicht mehr weh.“

„Vielleicht hätte man dich früher öfter mal übers Knie legen sollen“, sagte Jürgen mit einem versöhnlichen Lächeln. Seine Wut war für den Moment verklungen, zwischen ihm und seiner Tochter war überhaupt nichts in Ordnung, aber in den letzten Minuten hatte er zum ersten Mal das Gefühl, Lena würde nicht irgendeine ihrer Rollen spielen.

„Es war niemand da, der mich übers Knie hätte legen können. Spätestens mit vierzehn habe gemacht was ich wollte.“

„Aber du hast es an die Uni geschafft“, sagte Jürgen mit anerkennender Mine.

„Mit etwas mehr Führung, hätte ich vielleicht den Numerus clausus für etwas Besseres als Germanistik geschafft.“

„Ich habe, außer den Unterhaltszahlungen, nichts zu deiner Erziehung beigetragen und ich fange damit jetzt nicht mehr an, aber es geschieht dir recht, dass dein Hintern brennt.“

Lena verschränkte die Arme, stellte sich neben ihren Vater und schaute ihn an.

„Was?“, fragte er.

„Hast du Marvin alleine erzogen?“

„Seit er fünfzehn ist schon. Seine Mutter ist nach der Scheidung zurück nach Spanien gezogen, er wollte nicht aus seinem gewohnten Umfeld gerissen werden, also ist bei mir geblieben.“

„Und dann? Reiner Männerhaushalt?“

„Den meisten Damenbesuch hatte Marvin. Nach der Scheidung hatte ich die Schnauze erst mal voll von Frauen. Seitdem habe ich nichts Längerfristiges zugelassen.“

„Ein bekennender Spaßvögler, hm?“, sagte Lena.

„Immer noch besser als es für Geld zu machen“, konterte Jürgen ohne vorwurfsvoll zu klingen.

„Ich bin keine Straßennutte, die jeden Tag ein Dutzend Freier über sich rutschen lässt und sich alles gefallen lassen muss“, rechtfertigte sich Lena, „ich habe pro Woche zwei bis drei Klienten und nicht jeder will das volle Programm. Es gibt natürlich auch perverse Arschlöcher, aber die werden meistens im Vorfeld schon aussortiert und wenn es mir zu eklig wird, breche ich ab. In solchen Fällen steht die Agentur voll hinter mir. Mangelnde Körperhygiene gibt mir schon das Recht, Annäherungen zurückzuweisen — du hast das Kleingedruckte im Vertrag bestimmt gelesen.“

„Nur überflogen. Mir war der Passus mit dem Datenschutz wichtiger“, gestand Jürgen. Lena lächelte und erklärte dann: „ich habe in den letzten drei Jahren mehr Einblicke in Lebensschicksale erhalten, als eine brave Studentin, die sich irgendwie als Kellnerin über Wasser hält. Vielleicht bin ich dadurch auch so abgefuckt geworden, dass ich es mit meinem Vater treibe und Spaß daran habe, aber so lange wir keine Babys machen — was wir definitiv nicht tun werden — ist das doch unsere Sache. Ich hatte einen Klienten, der hat seiner Frau am Telefon vorgelogen, dass er länger im Büro bleiben muss. Dann hat er ihr seine Liebe beteuert und behauptet, dass er sie schrecklich vermisst, während ich mit gefesselten Händen seinen Schwanz gelutscht habe.“

Jürgen legte seine Hände an die Schläfen und holte tief Luft.

„Zu viele Details?“, fragte Lena und machte eine abfällige Handbewegung, „OK, vergiss es wieder. Aber das halte ich für viel schlimmer, als wenn zwei erwachsene Menschen, die niemandem verpflichtet sind, als sich selbst, miteinander ficken. Vielleicht bin ich ein dummes, naives Kind, aber du erzählst mir nichts Neues mehr über Moral und Ethik.“

„Meinst du das wirklich ernst“, fragte Jürgen und sein Gesicht spannte sich an, „dir macht es Spaß mit mir zu ficken?“

„Mit jedem Mal mehr, aber ich muss mich wohl anstrengen, um dich nochmal so auf die Palme zu bringen, wie vorhin“, sagte Lena und malte mit ihren langen Fingernägeln Kreise auf seiner Brust.

„Du willst mich nicht fertigmachen, dich Rächen oder irgend so eine Scheiße?“

„Nur in dem Maß, wie du mich, vorzugsweise horizontal, fertig machst“, flüsterte sie mit verführerischem Blick und gab ihm einen Kuss auf den Mund. Als sie ihre Lippen von seinen löste, folgte er ihrer Kopfbewegung ein kleines Stück, dass Lena Antwort genug war. Sie presste ihre Lippen wieder auf seine und ihre Zunge traf die ihres Vaters.

Als Marvin die Wohnungstür aufriss und laut rief: „Bin wieder da“, drückte Jürgen seine Tochter von sich weg, griff sich wahllos ein Stück Tapete und hielt es, unter Vortäuschung von konzentrierter Arbeit, an die Wand.

Marvin kam in die Küche und stellte die Einkäufe auf den Tisch.

„Wie siehst du denn aus?“, fragte Marvin, als er Lena sah. Ihre Augen waren noch gerötet und ihr Gesicht sah verquollen aus.

„Ich reagiere ein bisschen allergisch auf die frische Farbe“, sagte Lena, sah das Zigarettenpäckchen in Marvins Hand und griff danach — es war die richtige Marke.

„Dankeschön“, sagte sie, „das Restgeld kannst du behalten, ich gehe mal an die frische Luft.“

„Ich gehe mit“, sagte Jürgen, legte die Tapete weg und folgte Lena.

Marvin zeigte verdutzt auf seine Einkäufe: „Wollen wir nicht erst essen? Das Zeug ist durch die lange Fahrzeit ohnehin nicht mehr heiß.“

„Dann kommt es auf ein paar Minuten mehr auch nicht mehr an“, sagte Jürgen auf dem Weg ins Treppenhaus.

„Kann ich auch eine haben?“, fragte Jürgen, als sie unten vor dem Haus standen und Lena das Zigarettenpäckchen öffnete. Sie nahm sich eine und gab ihm das Päckchen.

„Was sind das für Dinger?“, frage Jürgen. Die Zigaretten waren länger und dünner als üblich.

„Nuttenstängel“, sagte Lena mit der Zigarette im Mundwinkel und dem Feuerzeug vor der Nase.

„Scheiße“, fluchte Jürgen leise und nahm den ersten Zug. Das dusselige Gefühl stellte sich nach wenigen Sekunden ein und er versuchte, es zu genießen.

Die nikotinhaltige Stille wurde von Marvins Stimme unterbrochen, als er aus dem Haus gelaufen kam. „Ihr habt euch ganz offensichtlich wieder vertragen“, sagte er schadenfroh und hielt einen Schraubenzieher in der Hand. An der Spitze des Werkzeuges baumelte ein heidelbeerblaues Kondom. Er blieb neben Lena und seinem Vater stehen, bemerkte, dass sein Vater wieder rauchte und sagte dann: „behauptet jetzt nicht, es sei von den Vormietern, denn dafür sieht der Inhalt zu frisch aus.“

„Oh, Scheiße“, entfuhr es Lena entsetzt. Sie warf ihrem Vater einen vorwurfsvollen Blick zu.

Marvin zuckte mit den Schultern, lief zu den Mülltonnen, um das Kondom zu entsorgen und sagte dabei: „ihr seid erwachsene Menschen, ihr hättet mir einfach sagen können, dass ihr eine Stunde für euch haben wollt, anstatt mich kreuz und quer durch die Stadt zu schicken.“

Auf dem Rückweg von den Mülltonnen blieb er wieder bei den beiden Rauchern stehen und sagte zu seinem Vater: „Jetzt ergibt dein komisches Verhalten von gestern und heute Morgen auch einen Sinn. Versöhnungssex soll ja der schönste sein, aber deswegen wieder zu rauchen ist nicht OK.“

Er schaute zu Lena und zeigte auf ihr Gesicht: „das mit der Allergie vor frischer Farbe war echt gut, ich habe es geglaubt.“

Marvin erwartete keine Antwort von den beiden und lief mit dem Schraubenzieher und einer gewissen Schadenfreude, zurück ins Haus. Dabei sagte er: „ich fange schon mal mit dem Essen an oder muss ich mit noch mehr Überraschungen in der Küche rechnen?“

Lena schaute ihren Vater betroffen an, er rechtfertigte sich: „Das Kondom muss in der Eile wohl neben dem Müllsack gelandet sein — hat ja fast die gleiche Farbe, wie die Säcke.“

Lena schüttelte den Kopf und presste ihre Hand an ihre Schläfe, als hätte Jürgen die Tragweite dieses Fauxpas nicht begriffen: „das war es dann wohl mit der Wahrheit, jetzt kannst du ihm nicht mehr beichten, dass ich deine Tochter und seine Halbschwester bin.“

„Verdammte Scheiße!“, zischte Jürgen, warf seine halb gerauchte Zigarette auf den Boden und trat sie übertrieben gründlich aus.

Während Lena und ihr Vater noch am Küchentisch saßen und kauten, war Marvin bereits fertig und stopfte die Verpackungsreste seines Mittagessens in einen Müllsack. Als er in die Küche zurückkam, strubbelte er seinem Vater kumpelhaft durch die Haare. Dabei sagte er: „Du wilderst ja in meiner Altersklasse, hast du dir da nicht etwas viel vorgenommen?“

„Lass das!“, sagte sein Vater, ohne sich ernsthaft gegen diese ruppige Zuneigung unter Männern zu wehren. Für einen Moment genoss er die Anerkennung seines Sohnes sogar und versuchte nicht grinsen zu müssen.

„Ist doch alles besser, als sich nach der Scheidung nur noch im Büro zu verstecken“, sagte Marvin verständnisvoll und schaute dann zu Lena: „schafft es der alte Mann noch, oder musstest du ihn über die Ziellinie tragen?“

„Er weiß was er tut“, sagte Lena anerkennend. Sie war selbst überrascht, wie leicht ihr die Rolle der zufriedenen Geliebten fiel.

„Du hast eine ganz schön rote Birne für eine schnelle Nummer auf dem Küchentisch“, frotzelte Marvin weiter.

„Wie gesagt: er weiß was er tut“, wiederholte sich Lena und warf Jürgen ein wissendes Lächeln zu, das bei Marvin, als Außenstehendem, Neid aufkommen ließ.

„Dann bist du jetzt wohl öfter hier in der Stadt?“, sagte Marvin und schaute zu seinem Vater.

„Vermutlich“, sagte Jürgen nachdenklich.

Lena beobachtete, wie unbefangen Marvin mit seinem Vater umsprang und wie cool er mit der Situation umging. Aus Marvins Blickwinkel war die Situation zwar ein ganzes Stück einfacher, dennoch war es nicht selbstverständlich, dass ein zwanzigjähriger so locker reagierte, wenn sein Vater etwas mit einer zweiundzwanzigjährigen anfing.

Am Nachmittag war die feindselige Anspannung des Vormittags verflogen. Vor allem für Marvin war die Welt wieder in Ordnung. Er befragte Lena, wie sie ihren Vater kennengelernt hatte und wie lange das schon ging, während sie gemeinsam den Raum strichen. Lena beantwortete seine Fragen laut und deutlich, damit ihr Jürgen im Nebenraum folgen konnte und für den Fall der Fälle, die gleiche Version ihrer Romanze wiedergeben konnte. Als Lena ihrem Vater etwas zu trinken in die Küche brachte, sagte sie leise: „scheint so, als würde sich Marvin mehr für uns freuen, als wir selbst.“

„Hm“, sagte Jürgen und nahm einen großen Schluck aus der Colaflasche.

„Sei doch nicht so ein Griesgram“, sagte Lena und gab ihm einen Klaps auf den Po, bevor sie mit lasziv schwingenden Hüften zurück zu Marvin ging. Sie regte ihn schon wieder auf und das schien Lena zu spüren, denn sie zwinkerte ihrem Vater neckisch zu, bevor sie aus seinem Blickwinkel verschwand.

Am Abend waren alle Räume tapeziert und gestrichen.

„Vor dir liegt noch ein Berg Arbeit, aber das schaffst du jetzt alleine“, sagte Jürgen zu seinem Sohn. Marvin nickte: „am Dienstag werden die neuen Möbel geliefert und mit den schwedischen Bauanleitungen komme ich prima zurecht. Bis dahin schlafe ich auf der Luftmatratze und lebe aus den Koffern.“

„Kümmere dich mal um das Bad, bevor du dir noch eine Tropenkrankheit einfängst“, sagte Lena zu Marvin und schaute dann die beiden Männer an, die beide eine Dusche nötig hatten.

„Ihr könnt heute bei mir duschen, wenn ihr wollt.“

Vater und Sohn nahmen das Angebot gerne an. Sie fuhren in Jürgens Auto zu Lena. Marvin duschte zuerst. Währenddessen saß Jürgen mit seiner Reisetasche auf dem großen Sofa und wartete. Lena setzt sich zu ihm und nahm das Tuch ab, das schon den ganzen Tag um ihren Kopf gewickelt war. Es kamen die Reste einer eleganten Hochsteckfrisur zum Vorschein, die trotz ihres bedauernswerten Zustandes bei Jürgen Emotionen weckte, die er in den letzten Stunden erfolgreich verdrängt hatte.

„Warum bist du den ganzen Tag mit dem Durcheinander auf dem Kopf herumgelaufen?“, fragte Jürgen.

„Ich habe gestern Nacht nur die Metallspangen herausgenommen, um schlafen zu können. Für den Rest war ich zu müden und heute Morgen hatte ich keine Zeit zum Haarewaschen, weil mich dein Sohn um Hilfe gebeten hatte — erinnerst du dich?“

Marvin kam geduscht, in einem frischen T-Shirt und einer langen Sporthose aus dem Bad. Den Rucksack, mit seinen Sachen trug er lässig in einer Hand.

„Fährst du mich noch zu meiner Wohnung?“, frage er seinen Vater.

„Nee, die zwei U-Bahnstationen schaffst du alleine. Ich will jetzt schnell duschen und dann liegen noch zwei Stunden Autobahn vor mir.“

„Alles klar“, sagte Marvin und nahm seinen Vater fest in den Arm: „dickes Danke für die große Hilfe, Dad. Nächstes Wochenende steht der Umzug an, dann hast du mich erst mal los.“

Er drückte auch Lena in einer lässigen Umarmung an sich: „danke, du bis klasse, aber überfordere den alten Mann nicht, den brauche ich noch.“

Nachdem er Lena mit einem frechen Lächeln losgelassen hatte, streckte er seinen langen Arm noch einmal nach ihrem Kopf aus: „schicke Frisur.“

„Einem Mädchen fasst man nicht in die Haare“, sagte Lena und wich ihm aus, dann gab sie dem Frechdachs einen kumpelhaften Schlag mit der Rückhand auf seinen straffen Bauch.

„Au!“, sagte Lena und hielt sich die Hand in einer theatralischen Geste, „hast du einen Dachziegel unter dem T-Shirt?“

„Alles echt“, sagte er und öffnete die Wohnungstür.

Als Marvin die Tür hinter sich zu gezogen hatte, sagte Lena: „das Bad ist frei.“

„Ladys First“, sagte Jürgen.

„Ich dachte, du willst schnell duschen, um die lange Heimreise antreten zu können und dann lässt du mir den Vortritt?“, fragte Lena neugierig.

„Willst du, dass es beim Duschen gut riecht?“, fragte Jürgen.

Lena lachte herzhaft: „Du musst mal für große Jungs?“

„Ja, Mann. In Marvins Bad konnte ich nicht.“

„Das ist lieb von dir, ich beeile mich, aber es wird einen Moment dauern, bis ich den Haarlack herausgewaschen habe“, sagte Lena.

Jürgen saß auf dem Sofa in ihrem Wohnraum und wartete. Er wurde von einem sanften Streicheln auf seiner Wange geweckt. Lena stand in einem flauschigen Bademantel neben ihm und schaute ihn mitfühlend an.

„Bad ist frei“, sagte sie, „aber schlafe nicht auf dem Klo ein.“

Sie föhnte sich minutenlang mit vorgebeugtem Oberkörper in ihrem Schlafzimmer, bis die Haare locker fielen, sich aber im Griff noch leicht feucht anfühlten. Den Bademantel tauschte sie gegen ein saphirblaues Satinnachthemd, mit Spaghettiträgern. Der hauchzarte, glatte Stoff fiel gerade an ihrem Körper herunter und reichte bis zur Mitte der Oberschenkel. Mit einem Stabfeuerzeug zündete sie einige Teelichter an, die in bunten Gläsern auf der Kommode und der Ablage über dem Bett standen.

„Das ist ja ein richtiges Liebesnest“, sagte ihr frisch geduschter Vater, der, nur mit einem Badetuch um seinen Lenden, auf der Türschwelle stand. Er sah ein geschmackvoll eingerichtetes Schlafzimmer, mit einem großen Bett, einer Kommode und einem Kleiderschrank. Alle Möbel waren weiß und im gleichen geradlinigen Stil. Es roch dezent nach Vanille. Die stilvolle Dekoration und die violette Bettwäsche, sowie die bunten Teelichter erfüllten den Raum mit Wärme und Gemütlichkeit. Und darin stand seine Tochter, barfuß in einem Negligé mit rotblondem, frisch gewaschenem Haar. Sie hob ihre Fersen anmutig an und neigte sich vor, um ein Teelicht auf der Ablage über dem Bett anzuzünden. Dabei rutschte der Saum ihre Negligés bis zu ihrem Po hoch und Jürgen sah die geröteten Stellen, die er ihr durch seine Schläge zugefügt hatte.

„Das ist heiliger Boden“, sagte Lena mit gespielt feierlicher Stimme und legte das Feuerzeug weg.

Ihr Vater schaute sie fragend an und sie neigte den Kopf kokett zur Seite: „hier bin ich Lena, niemals Lea. Für den Fall, dass du dich gefragt hast, wen ich hier sonst empfange.“

„Ich wollte eigentlich nur etwas aus meiner Reisetasche holen, die noch neben dem Sofa steht“, sagte Jürgen und fühlte sich ertappt.

„Setz dich kurz“, sagte Lena und strich über die Bettdecke. Er nahm auf der Bettkante Platz. Lena kniete sich hinter ihn auf das Bett und begann seine Schultern zu massieren.

„Das ist wunderbar, aber ich muss los“, sagte Jürgen und drehte seinen Oberkörper sowie den Kopf zur Seite, um Lena anschauen zu können. Dabei stieß er mit dem Oberarm gegen ihre Brust. Lena verzog ihr Gesicht unter Schmerzen.

„War das so fest?“, fragte Jürgen, der den Stoß als nicht übermäßig hart empfunden hatte.

„Da habe ich schon zwei Brüste und hast es immer auf die gleiche abgesehen“, sagte Lena und atmete scharf durch ihre geschlossenen Zähne ein. Sie zog einen Träger ihres Nachthemdes über ihre Schulter und entblößte die betroffene Brust. Jürgen sah blaue Flecken durch ihre alabasterfarbene Haut schimmern. Es war die Brust, die er heute Mittag in einer, ihm fremden, Brutalität angefasst hatte. In dem Muster der Blutergüsse erkannte er, dass jede seiner Fingerkuppen für einen davon verantwortlich war, wobei die Konturen ineinander übergingen.

Lena sah das ratlose Entsetzen in den Augen ihres Vaters und half ihm aus seiner Starre: „Das ist in ein paar Tagen wieder weg.“

„Tut es weh?“

„Ein bisschen, seit heute Mittag, aber jetzt hast du es noch einmal voll aufflammen lassen.“

„Es tut mir leid, ich wünschte, ich könnte es wieder gutmachen.“

Sie zeigte auf den rosafarbenen Nippel, durch den ein goldener Ring zogen war und sagte: „ganz zärtlich und nur mit den Lippen und der Zunge.“

Jürgen schloss seine Lippen um den Nippel der geschundenen Brust und spielte mit der Zunge an dem kleinen Ring. Lena lächelte ihn liebevoll an und streichelte ihm durch seine feuchten Haare.

„Ich bin gestern fast wahnsinnig geworden, nachdem du mir das Bild geschickt hast — mach so etwas nie wieder, außer, du hast eine Verabredung mit mir“, sagte Jürgen und saugte die erhärtete Brustwarze erneut in seinen Mund.

„Die Chefin der Agentur hat mir ausführlich erzählt, wie du dich aufgeführt hast“, sagte Lena belustigt und streifte den anderen Träger ihres Negligés von der Schulter.

„Du musst damit aufhören. Suche dir einen seriösen Job und ich unterstütze dich, wo ich kann. Irgendwann gerätst du an den falschen Kunden“, sagte ihr Vater und kümmerte sich mit der gleichen Hingabe um ihre andere Brustwarze.

„So viele Blessuren wie du, hat mir noch kein Klient zugefügt — ich sollte mich vor allem vor dir in Acht nehmen.“

„Ich meine das ernst. Ich helfe dir.“

„Das werden wir heute nicht abschließend klären können“, sagte Lena besänftigend.

Ihr Vater löste seine saugenden Lippen von ihrer Brust und schaute betroffen zu ihr auf. Sie lächelte ihn an und ließ sich, auf dem Bett sitzend, nach hinten fallen, sodass sie in Rückenlage auf ihrem Bett ruhte. Dabei rutschte das saphirblaue Nachthemd an ihren Schenkeln so hoch, dass er ihre blanke Pussy sehen konnte. Er zog eine Spur aus gehauchten Küssen über die Innenseite ihres Oberschenkels, bis er die duftende Spalte erreiche und diese ebenfalls mit Küssen eindeckte. Er tauchte mit der Zunge am oberen Ende ihrer Schamlippen ein, fand die Lustperle und umkreiste sie mit geschlossenen Augen. Während er ihre nasse Möse mit der Zunge erkundete, bewegte Lena ihr Becken in wohligen Bewegungen.

Das Knistern von Folie ließ Jürgen Innehalten und aufblicken. Auf dem flachen Bauch seiner Tochter, genau auf dem Bauchnabel, lag ein verpacktes Kondom. Lenas Augen waren geschlossen. Das warme Licht der Kerzen flackerte über ihre entspannten Gesichtszüge, einzig ihre Lippen verrieten die erwartungsfrohe Erregung.

Jürgen nahm sich das Kondom, dann nahm er sie langsam in der Missionarsstellung, darauf bedacht ihr nicht weh zu tun. Als wollte er ihren zierlichen Körper mit seinen breiten Schultern schützen, kauerte er über ihr, stemmte seine Arme neben ihrem Kopf auf der Matratze ab und betrachtete ihr Gesicht. Sie öffnete die Augen und schaute ihren Vater mit entwaffnender Aufrichtigkeit an, während er sich langsam in ihr bewegte.

„Schau mich bitte nicht so an“, schnaufte er, wandte den Blick aber nicht ab.

„Das bin ich, Papa. Ohne Deckname, ohne Schminke und Kostüm — einfach nur ich.“

Mit einem unterdrückten Schluchzen ließ er sich auf sie sinken und presste sein Gesicht an ihren Hals, ohne die langsamen Bewegungen, tief in ihrem Unterleib zu stoppen. Lena schlang ihre nackten Beine um seine Lenden und kreuzte sie auf seinem Rücken. Mit beiden Armen kraulten sie seinen Hinterkopf und genoss die unvoreingenommene Nähe mit leisem Stöhnen. Er liebte sie im Rhythmus eines imaginären Blues-Songs: langsam, gefühlvoll und ein bisschen traurig.

Lena kam lautlos. Einzig ihre schnelle Atmung und ein kleines Zucken in ihrem Becken ließen ihren Vater aufblicken. Er sah ihre strahlenden Augen und erhöhte das Tempo für einige Stöße, bis er die Augen schloss und sich schnaufend zurück in ihre Arme sinken ließ. Sie genossen die Stille in dem warmen Kerzenlicht.

„Es wäre unvernünftig, wenn ich jetzt noch nachhause fahren würde“, murmelte Jürgen mit geschlossenen Augen.

„Gut, dass du so vernünftig bist, Daddy“, sagte Lena und zog die Bettdecke über ihren nackten Vater, ehe sie sich an ihn kuschelte.

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Diese Sexgeschichte wurde von _Faith_ veröffentlicht.

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