DAS MAGISCHE BUCH

Veröffentlicht am 1. Juni 2022
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Großtante Sophia. Gott hab sie selig. Zu Lebzeiten als alte Jungfer und Verrückte bezeichnet, als es auf den Tod zuging einsam und verlassen. Jan hatte keinen Kontakt zu ihr unterhalten. Das letzte Mal hatte er sie vor vielen Jahren gesehen. Damals war sie ihm absonderlich vorgekommen. Sophia hatte stets unmögliche Hüte und Kleider getragen, die er mit dem vorletzten Jahrhundert in Verbindung brachte. Als er klein war, hatte er Angst vor ihr gehabt. Die schrumpelige Haut und die gebückte Haltung hatten ihr etwas von einer Hexe verliehen. Später hatte sich der Eindruck relativiert. Jetzt war sie tot, und wie es aussah, hatte Großtante Sophia ihm etwas vererbt. Jan war überrascht. Vererbte man an jemanden, zu dem man keinen Kontakt unterhalten hatte?

Es stellte sich heraus, dass die Verstorbene niemanden in ihrer Familie begünstigt hatte. Was sie nicht auf die andere Seite mitnehmen konnte, fiel karitativen Zwecken zu. Nur ihren Großneffen hatte sie in ihrem Testament berücksichtigt. Jan hatte es vorgezogen, innerhalb seiner Familie keinem etwas von der Erbschaft zu erzählen. Jetzt saß er zu Hause auf der Couch und starrte das Paket an, das er vor knapp einer Stunde beim Notar in Empfang genommen hatte. Fest in Packpapier eingebunden und so groß wie ein Aktenordner. Was mochte sie ihm hinterlassen haben? Ein Buch? Jan hatte das Paket nicht beim Notar öffnen wollen. Nun saß er alleine in seinen vier Wänden und machte sich dran, das Geheimnis um seine Hinterlassenschaft zu lüften. Nachdem das Packpapier beseitigt war, erblickte er den Einband eines alten Buches. Es sah alt aus und trug keinen Titel. Was war das? Jan schlug den alten Schinken auf. Auf der ersten Seite war ebenfalls kein Titel zu erkennen. Dafür stand dort eine Widmung. Sie war an ihn gerichtet.

„Mein lieber Jan. Jetzt bin ich tot und habe für dieses Buch keine Verwendung mehr. Ich wünsche mir, dass du deine Freude damit haben wirst. Du wirst dich sicher wundern, warum ich es ausgerechnet dir hinterlassen habe, obwohl du dich zu meinen Lebzeiten herzlich wenig um mich gekümmert hast. Du bist ein junger Mann in der Blüte deines Lebens. Du wirst den Nutzen des Buches erkennen und es sinnvoll einzusetzen wissen. Zögere nicht es zu benutzen.

Ich werde dir nicht verraten, wozu es dient. Es sei nur so viel gesagt, dass es dir hilft, deine sehnlichsten Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Überlege weise und frivol, schreibe bedächtig und genieße. Ich wünsche dir ein schönes Leben voller Freude. Vielleicht denkst du gelegentlich an deine alte Großtante.“

Jan las den Text ein weiteres Mal. Was sollte er davon halten? Wie sollte ihm das Buch helfen, seine Wünsche zu erfüllen? Welche Wünsche überhaupt? Musste er das im übertragenen Sinn verstehen? Oder war seine Großtante so verrückt gewesen, dass man nichts von dem Geschriebenen ernst nehmen musste? Jan schlug die erste Seite um und wunderte sich. Er erblickte eine leere Seite. Leicht vergilbt, an den Rändern angestoßen. Jan blätterte weiter. Jede Seite wies denselben Zustand auf. Auf keinem Blatt stand etwas. Weder Worte noch Bilder oder Ähnliches. Was bitte schön sollte er mit einem Buch anfangen, das man nicht lesen konnte? Moment mal. Hatte seine Tante nicht geschrieben, dass er etwas hineinschreiben sollte? Seine sehnlichsten Wünsche? Und dann?

„Ich wünsche mir einen Haufen Geld“, fiel Jan ein. Würde sich sein Kontostand wie durch Zauberhand ins Positive verändern? Quatsch. Wie sollte das funktionieren? Er las die Widmung ein weiteres Mal. „Überlege weise und frivol.“

Was meint sie mit frivol? Sollte er schweinische Sachen reinschreiben und wenn ja, was würde passieren? Großtante Sophia hätte wenigstens etwas konkreter werden können. Aber warum machte er sich so viele Gedanken über die Hinterlassenschaft einer schrulligen alten Dame, die alle für verrückt gehalten hatten? Er schloss das Buch und legte es zur Seite.

Erst eine Woche später nahm er es wieder an sich und machte sich Gedanken über den geheimnisvollen Nachlass. Eher aus Langeweile nahm er sein Erbe an einem Samstagvormittag in die Hand und blätterte erneut in den leeren Seiten. Jan fragte sich immer noch, wie ihm das Buch dienlich sein sollte. Dieses Mal inspizierte er es genauer. Es schien keine Seite zu fehlen. Keine Einzige war beschrieben. Hatte seine Tante es nicht selber benutzt? Dann entdeckte er ein schmales Geheimfach, das sich im Buchrücken verbarg. Es gelang ihm, dieses zu öffnen und ein altertümlicher Füllfederhalter kam zum Vorschein. Sollte er mit diesem in dem Buch schreiben? Jan dachte nach. Ausprobieren schadet nicht. Nur was sollte er hineinschreiben? Etwas Frivoles. Wie frivol? Irgendwie war das sowieso alles Blödsinn. Er war drauf und dran das Buch zu schließen, doch dann setzte sich seine Neugierde durch.

Er überprüfte auf einer alten Zeitung, ob der Füller funktionierte. Jan schlug die erste Seite des mysteriösen Buches auf und suchte verzweifelt nach einem Satz, den er hineinschreiben konnte. Schließlich hatte er eine Idee: „Ich wünsche mir, dass ich auf alle Frauen attraktiv wirke und ich sie rumkriegen kann.“

Der Satz war geschrieben und nichts geschah. Was hatte er erwartet? Vielleicht war sein Wunsch zu allgemein gehalten. Jan versuchte etwas anderes. „Ich wünsche mir, dass mein Penis ein paar Zentimeter größer wird.“

Er blickte zwischen seine Beine und hoffte insgeheim, dass nichts Schlimmes geschehen würde. Erwartete er ernsthaft, dass sein Wunsch in Erfüllung gehen würde? Zur Sicherheit öffnete er seine Hose und begutachtete sein bestes Stück. Er sah keine Veränderung. War ja klar. Jan blickte auf die erste Seite des Buches. Zwei Sätze standen drin. Keiner hatte etwas bewirkt. Musste er konkreter werden? Er entschied, es noch einmal zu versuchen. Danach würde er das Buch als schlechten Scherz ad acta legen.

Er überlegte fieberhaft und hatte eine Idee. Er begab sich auf den Balkon. Es war bereits angenehm warm. Vor wenigen Tagen hatte er die Gartenmöbel aus dem Keller geholt und mit Sitzkissen versehen. Er nahm auf einem Stuhl Platz und legte das Buch auf einen kleinen Plastiktisch. Von seinem Platz aus konnte er die Straße beobachten. Eine kleine Nebenstraße mit wenigen Passanten. Zu dieser Uhrzeit war noch nicht viel los. Er begann zu schreiben. „Der nächsten hübschen Frau, die an meinem Balkon vorbei geht, und die einen Rock trägt, soll dieser herabrutschen.“

Jan schob die Kappe auf den Füller und wartete. Was würde geschehen? Er nahm an, gar nichts. Er wartete beharrlich. Starrte gebannt auf die Bürgersteige beider Straßenseiten. Natürlich kam weder jemand vorbei noch passierte etwas mit dem Buch. Moment mal. Da kam jemand um die Ecke.

Jan erblickte eine ältere Dame, die mit einem Krückstock bewaffnet war. Sie trug ein geblümtes Kleid, das vor dreißig Jahren modern gewesen sein mochte. Jan hoffte inständig, dass die Prophezeiung bei ihr nicht wahr werden würde. Die alte Dame ging gemächlichen Schrittes den Bürgersteig entlang. Als sie auf Höhe des Balkons angelangt war, blieb sie stehen und sah sich um. Bitte verliere nicht das Kleid, hoffte Jan mit angehaltenem Atem. Dann ging sie weiter und verschwand kurz darauf um die Ecke. Was für eine Pleite. Jan beschloss, das Buch fachmännisch zu entsorgen und dem Spuk ein Ende zu bereiten. Dann hielt er inne. Eine junge Frau bog in die Straße ein. Sie hatte lange blonde Haare, war schlank und trug einen schwarzen Minirock. Dazu eine weiße Bluse. An einer Hand hatte sie eine Handtasche baumeln. Die andere Hand hielt eine Hundeleine, an der ein kleines Wesen zerrte, das Jan keiner bekannten Rasse zuordnen konnte.

Was hatte er sich gewünscht? Dass es bei einer hübschen Frau passieren sollte. Das traf auf die junge Frau definitiv zu. Sie stolzierte den Weg entlang und blieb hin und wieder stehen, wenn ihr Hund zu schnuppern begann. Jan wurde nervös und glaubte plötzlich an die Kraft des Buches. Wenn nicht jetzt, wann dann? Sie legte Meter um Meter zurück. Jan starrte ihr die ganze Zeit auf den Rock. Bitte rutsch runter! Dann geschah es. Der kleine Hund riss sich los und rannte auf eine Katze zu, die urplötzlich seinen Weg gekreuzt hatte. Die Blondine erschrak und ließ die Hundeleine los. Sie kam aus dem Gleichgewicht und stolperte beinahe. Warum auch immer machte sich plötzlich ihr Rock selbstständig und rutschte herab. Ehe sie sich versah, war das schwarze Kleidungsstück über ihre Knie gerutscht und strebte dem Bürgersteig zu. Jan bekam Stielaugen und glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Er befand sich im ersten Stock des Wohnhauses und war keine zehn Meter Luftlinie von der jungen Frau entfernt. Er beobachtet voller Anspannung, wie der enge Rock Stück für Stück herabrutschte und schließlich den Boden berührte. Dann stellte er amüsiert fest, wie panisch dessen Besitzerin um sich blickte und hektisch versuchte, ihr Missgeschick zu beheben.

Sie raffte ihr abtrünniges Kleidungsstück auf und zog es in die ursprüngliche Position. Jan hatte bis zu diesem Moment genügend Gelegenheit gehabt, um festzustellen, dass die Blondine eine Anhängerin der Unterwäschefreiheit war. Sie hatte kein Höschen an und er konnte ihr für einen Moment auf den knackigen Arsch starren. Ihre Vorderseite hatte er leider nicht zu sehen bekommen. Dafür war alles zu schnell gegangen. Während die arme Frau ihren Rock mit einer Hand festhielt, eilte sie ihrem Hund hinterher, der das Weite gesucht hatte. Bald war sie außer Sichtweite und ließ den stillen Beobachter perplex zurück. Was war gerade geschehen? War es purer Zufall gewesen oder hatte es mit seinem Eintrag in dem geheimnisvollen Buch zu tun? Jan starrte die beschriebene Seite an. Moment mal. Wo war der Satz, den er gerade geschrieben hatte? Er war verschwunden. Ebenso wie die beiden Wünsche, die sich nicht bewahrheitet hatten.

Er analysierte die Situation. Konnte es sein, dass alle wahrgewordenen Wünsche wie durch Zauberhand verschwanden? Aber warum verschwanden auch diejenigen, die er zuvor aufgeschrieben hatte und die sich nicht erfüllten? Langsam aber sicher glaubte Jan an die Kraft des Buches. Um sicherzugehen, musste er den alten Schinken einem weiteren Test unterziehen. Er entschied sich für einen Wunsch, der ohne Hilfe des Buches aller Wahrscheinlichkeit nach niemals in Erfüllung gehen würde. „Ich wünsche mir, dass an einem Fenster auf der anderen Straßenseite eine nackte Frau ans Fenster kommt, sich rekelt und mir ihre üppigen Titten entgegenstreckt.“

Kaum war der Satz geschrieben, begann er die Hausfassade auf der anderen Seite anzustarren. Es war mitten am Vormittag. Wie wahrscheinlich war es, dass gerade jetzt eine attraktive Frau aufstand und sich sorgenlos nackt am Fenster zeigen würde? Nichts tat sich. Jan war enttäuscht. War die Szene mit der Blondine und ihrem Rock purer Zufall gewesen? So ganz konnte er immer noch nicht glauben, dass das mit den frivolen Wünschen funktionieren könnte.

Plötzlich nahm er eine Reflexion an einer Fensterscheibe am gegenüberliegenden Haus wahr. Jemand öffnete ein Fenster im ersten Stock. Auf Höhe seines Balkons. Vielleicht zwanzig Meter entfernt. Jan fokussierte das Fenster und erkannte, dass eine Frau mittleren Alters die Gardinen zur Seite geschoben und am Griff des Fensters zu ziehen begonnen hatte. Jetzt öffnete sie es komplett und blickte sich um. Sie war nackt. Zumindest oben rum war keine Kleidung zu erkennen. Jans Blick fokussierte sich auf die vollen Brüste. Selbst aus der Entfernung konnte er sehen, wie gut ausgestattet sie oben rum war. Die Frau sah sich um, streckte sich und schien sich keine Gedanken über ihren entblößten Körper zu machen. Jetzt sah sie zu ihm herüber. Jan fühlte sich peinlich berührt, als sie ihn angrinste und die rechte Hand zum Gruß erhob. Sie winkte ihm zu. Selbst jetzt bemühte sie sich nicht, ihre nackten Titten zu verbergen. Er winkte unbeholfen zurück. Er kannte die Frau nicht. War sie neu eingezogen? Sie sah sich noch einmal um und trat vom Fenster zurück. Wenig später war das Fenster wieder zu und die Gardinen davor gezogen.

Jans Blick fiel auf das Buch. Der eben geschriebene Satz war verschwunden. Die Seite war leer. Langsam wurde es ihm unheimlich. Dann bemächtigte sich ein wohliges Kribbeln seines Körpers. Das war einfach unfassbar. Was er sich gewünscht hatte, war Wirklichkeit geworden. Nie im Leben hätte er angenommen, dass dieser Hokuspokus funktionieren würde. Bei zwei Situationen konnte man nicht mehr von einem Zufall sprechen. Das Buch seiner verstorbenen Großtante schien tatsächlich magische Kräfte zu besitzen. Jan erkannte, dass ihm ungeahnte Möglichkeiten offenstanden. Er nahm sich vor, das Buch sinnvoll und weise einzusetzen. Es würde nicht zu seinem Nachteil sein.

Er hatte den Rest des Tages zur freien Verfügung. Wie sollte er ihn nutzen? Dass er das Buch weiteren Tests unterziehen würde, stand fest. Er überlegte. Dann schrieb er: „Ich wünsche mir, dass gleich eine attraktive junge Frau an meiner Wohnungstür klingelt und sich mir zum geilen Sex anbietet.“

Jan hatte gerade den Punkt an das Ende des Satzes gesetzt, als er es läuten hörte. Sein Herzschlag setzte für einen Moment aus. Er wurde nervös. Bekam Panik. Er stand vom Gartenstuhl auf und eilte zur Wohnungstür. Die Tür hatte keinen Türspion, sodass er nicht sehen konnte, wer Einlass begehrte. Stand dort draußen tatsächlich die scharfe Schnitte und wollte ihn verführen? Er riss die Tür auf und starrte die Person auf der Fußmatte an.

„Hallo, Herr Meyer … Würden Sie wohl ein Päckchen für Ihre Nachbarin unter Ihnen annehmen?“

Jan blickte in das Gesicht eines bärtigen Mannes. Es war sein Postbote, der ihn seit mehreren Monaten belieferte. Er hatte doch geschrieben, dass ihn eine junge Frau besuchen sollte, oder etwa nicht? „Äh, klar. Kann ich machen.“

„Dann unterschreiben Sie bitte hier.“

Jan fertigte den Postboten ab und schloss die Tür. Er legte das Päckchen auf eine Kommode im Flur und kehrte resigniert zum Balkon zurück. Sein aufgeschriebener Wunsch war nicht verschwunden. Was hatte er falsch gemacht? Warum wirkte sein Wunsch nicht? Dann klingelte es erneut an der Tür. Jan rannte in die Wohnung und erreichte atemlos die Wohnungstür. Erneut riss er sie auf und sah sie. Eine junge Person ohne Bart. Dafür mit kurvenreicher Figur und süßem Lächeln. „Hallo, Herr Meyer … Sie haben ein Päckchen für mich …? Ich habe gerade noch den Postboten abgepasst.“

„Ja, stimmt … Warten Sie.“

Das tat sie. Jan nahm das Päckchen an sich und überreichte es. Sie schenkte ihm ein süßes Lächeln und erklärte: „Ich habe mir sexy Unterwäsche im Internet bestellt.“

Waren das die Dinge, die man seinem kaum bekannten Nachbarn anvertraute? „Aha.“

„Ich hoffe, die sehen scharf an mir aus.“

„Kann ich mir gut vorstellen. Bei Ihrem Körper.“

„Danke für das Kompliment … Haben Sie Lust, mir beim Anprobieren zuzusehen?“

Jan richtete einen Dankesgruß an seine Großtante im Himmel und war nun restlos überzeugt, dass das magische Buch einwandfrei funktionierte. Er war sich sicher, dass dieses scharfe Geschoss nicht freiwillig vor seiner Türschwelle erschienen wäre und sich ihm aufgedrängt hätte.

„Klar. Bei dir oder bei mir?“

„Ich bin Sunny. Ich wohne seit letzter Woche unter dir. Du bist der Jan, nicht wahr …? Wenn du mich hereinbittest, mache ich eine nette Modenshow für dich.“

Jan riss die Tür weit auf und trat zur Seite. Die junge Frau stolzierte in seinen Flur und begab sich Richtung Wohnzimmer. Dort angekommen setzte sie sich auf die Couch und begann das Päckchen zu öffnen. Jan schmiss die Tür zu und folgte ihr. „Willst du etwas trinken?“

„Hast du eine Limo, oder so?“

„Klar.“

Er eilte in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Mit einer Flasche und einem Glas bewaffnet kehrte er ins Wohnzimmer zurück, wo sein Gast die bestellten Kleidungsstücke aus der Verpackung befreit hatte. Sunny hielt gerade ein ultraknappes Höschen in die Höhe und begutachtete den Hauch von nichts.

„Ganz schön wenig Stoff.“

„Ich finde es nicht schlecht, wenn bei einer Frau das Meiste nicht verhüllt ist.“

„Stehst du darauf, wenn der Arsch halb rausguckt?“

„Äh, irgendwie schon. Strings fand ich schon immer ansprechend.“

„Dann probiere ich mal gleich den Ersten an.“

Jan setzte sich unbeholfen auf einen Sessel und sah zu, wie sich seine Nachbarin aus ihrer kurzen Jeans schälte. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Selbst in den schlechtesten Pornofilmen begann eine Sexszene nicht dermaßen unglaubwürdig. Warum zum Teufel sollte dieses Luder ihm ihre neue Wäsche zeigen wollen? Im wahren Leben passierte so etwas einfach nicht. Es musste alles mit dem magischen Buch zusammenhängen.

Jan musterte sie. Sie hatte kurze struppige Haare. Schwarz oder dunkelbraun. Schöne Gesichtszüge, hohe Wangenknochen, perfekte Figur. Unter ihrem Spaghettiträgeroberteil machte er eine Handvoll annehmbarer Brüste aus. Ihre Brustwarzen drückten sich durch das Top. Ein BH schien zu fehlen. Sunny hatte endlos lange Beine. Sie war braun gebrannt. Sie sah heiß aus. Sie stieg aus der Jeans und sah ihn an. Sie deutete auf ihr Höschen, das sie am Leib trug und meinte: „Meistens trage ich so welche. Sind ja auch bequem.“

Jan erkannte ein schlichtes Baumwollhöschen in grün, das nicht zum roten Oberteil passen wollte. Er hätte dieses scharfe Geschoss auch mit diesem Wäschestück jederzeit in sein Bett eingeladen.

„Dann wollen wir mal sehen, ob mir die neuen Sachen passen.“

Sie fasste sich an ihr Höschen und zog es ungeniert herunter. Sie wandte ihm ihre Vorderseite zu. Er starrte zwischen ihre Schenkel. Sie war glatt rasiert. Kein Fitzel Haare zu erkennen. Jans Schwanz schwoll unmittelbar an. Er war geil.

Alleine der Anblick ihres haarlosen Schmuckkästchens genügte, um seine Libido auf Hochtouren zu bringen.

„Wie rum muss man das eigentlich anziehen? Bei so wenig Stoff weiß man gar nicht, wo vorne und hinten ist.“

Sie hielt ihr neues Höschen in den Händen und dachte nicht im Entferntesten daran ihren Schambereich vor ihrem Nachbarn zu verbergen. Als würde sie ihre Klamotten der besten Freundin vorführen, zeigte sich Sunny locker und entspannt und hatte keine Probleme mit Jans Blicken, der sich am liebsten auf ihre freiliegende Möse gestürzt hätte.

„Ach so rum.“

Sie zog es an. Checkte den Sitz und die Passgenauigkeit. Dann wandte sie sich ihrem Zuschauer zu. „Passt doch, oder?“

„Ja. Sieht scharf aus.“

„Findest du?“

„Du sahst auch mit dem anderen Teil super aus. Oder ohne … Aber so ist es auch toll.“

Sie schenkte ihm ein schelmisches Grinsen. „Hat es dir nun mit oder ohne Höschen am besten gefallen?“

Jan schluckte. Sein Mund war trocken. Sein Schwanz war hart. „Soll ich ehrlich sein?“

Sie nickte aufmunternd.

„Mir hat es ohne alles besser gefallen.“

Sie ging auf seine Äußerung ein und zog die Neuerwerbung aus. Sie baute sich unten rum nackt vor ihm auf und fragte: „Ist es so besser?“

„Äh, viel besser.“

„Magst du es mit oder ohne Oberteil lieber?“

„Ohne.“

Sie fasste sich an den Saum ihres verbliebenen Kleidungsstücks und zog es sich über den Kopf. Jans Augen fokussierten sich auf die Pracht, die zum Vorschein kam. Sunny hatte feste, pralle und vor allem geile Titten. Winzige Knospen in unscheinbaren Warzenhöfen, die zum Knabbern einluden. Er betrachtete die beiden Bälle, mit denen jeder Mann liebend gerne gespielt hätte. Sein harter Riemen pochte an die Innenseite seiner Hose und bettelte um Befreiung aus dem schmerzenden Gefängnis.

Sie stand nackt vor ihm. Beide Hände in die Hüften gestemmt. „So besser?“

„Viel besser.“

Sie lächelte ihn an. Ging dann auf ihn zu. „Warum machen wir Frauen uns eigentlich die Mühe schöne Klamotten auszusuchen, wenn ihr uns doch sowieso am liebsten nackt sehen wollt?“

Jan konnte die Frage nicht beantworten. Er war zu sehr abgelenkt. Sie kam auf ihn zu. Schritt für Schritt. Sie wackelte mit dem Hintern. Ihre Brüste bewegten sich mit ihren geschmeidigen Bewegungen. Jetzt stand sie vor dem Sessel. Seine Augen waren auf ihre einladend wirkende Muschi gerichtet. Gott war das geil. Gott war er geil. Er musste sie ficken. Daran führte definitiv kein Weg vorbei. Er spürte ein unbändiges Verlangen, sich die weiblichste Zone seiner Nachbarin genauer anzusehen. Sie trat einen weiteren Schritt vorwärts. Ihre duftende Möse war nur noch zehn Zentimeter von seiner Nase entfernt. Er hatte sich im Sessel nach vorne gebeugt und war drauf und dran von der verbotenen Frucht zu kosten. Was heißt denn hier verboten? Sie stand nackt vor ihm. Sie wollte es doch auch! Er machte Nägel mit Köpfen und streckte seine Hände aus.

Jan umfasste die knackigen Arschbacken und zog die geile Schnalle zu sich. Gleichzeitig schob er den Kopf voran und tauchte in ihren Schoß ein. Das weibliche Aroma wurde stärker. Sunny stellte ein Bein zur Seite und vergrößerte dadurch ihren Schoß. Ihre Schamlippen teilten sich. Jan entschied, seine Zunge angreifen zu lassen. Er beugte sich vor. Seine Nase berührte den kahlen Venushügel. Die ausgefahrene Zunge erreichte die glänzenden Hautläppchen. Er roch sie. Es roch angenehm. Jetzt wollte er sie schmecken. Die Zunge traf. Punktlandung. Die Zungenspitze teilte die Schamlippen und begann in ihrem Refugium zu

wüten. Sie dankte es ihm mit wohligen Seufzern. Jetzt leckte er rhythmisch und nach Belieben.

„Oh, Jan … Das machst du so gut. Mmmmmh.“

Jan antwortete nicht. Seine Zunge war beschäftigt. Er stieß tief hinein und traf ihren Lustpunkt. Er umspielte die Perle und wurde mit leisen Anfeuerungsrufen belohnt. So gut ihm das Lecken auch gefiel, drängten seine eigenen Bedürfnisse immer mehr in den Vordergrund. Sein Schwanz sehnte sich nach Zuwendung in welcher Form auch immer. Ob Blasen oder Vögeln. Alles wäre willkommen gewesen.

Er zog den Kopf zurück. Sunny protestierte leicht und setzte einen Schmollmund auf. „Gerade als es richtig geil wurde.“

„Tut mir leid … Ich hatte gedacht, dass du dich bei mir revanchieren könntest.“

„Nein.“

„Hä?“

„Nein. Ich will dir keinen Blasen.“

„Äh, warum nicht?“

„Lass uns ficken. Da habe ich jetzt Bock drauf.“

„Da lasse ich mich doch gerne überreden.“

Jan fasste sich an seine Hose und öffnete den Reißverschluss. In Windeseile war er aus seinen Beinkleidern geschlüpft und zog als Nächstes sein T-Shirt aus. Da die Socken nicht das einzige Kleidungsstück darstellen sollten, fielen auch diese kurz darauf zu Boden. Sunny war die ganze Zeit vor dem Sessel stehengeblieben. „Bereit?“

„Aber sicher.“

Sie trat einen Schritt vor und setzte sich auf Jans Oberschenkel. Sie rutschte sogleich auf ihn zu und hob ihren Körper an. Ein beherzter Griff zwischen die Beine ihres Nachbarn brachte dessen harte Schwellung in die richtige Position, und bevor Jan nachvollziehen konnte, was geschehen war, steckte er auch schon in ihr. Die junge Frau hatte fantastisch enge Scheidenwände. Ihre Möse schmiegte sich eng um seinen Stab. Beim Einfahren glaubte er, die Engel singen zu hören. Als er vollends in ihr war, hatte er das Gefühl abspritzen zu müssen.

„Mmmmh. Du hast einen geilen harten Schwanz … Ich mag es, wenn mich ein Schwanz gut ausfüllt.“

„Ich auch … Äh, du weißt schon … Ich mag natürlich keine Schwänze in mir, sondern …“

Sie legte ihm den Finger auf die Lippen und befahl im zu schweigen. Dann bewegte sie sich. Auf und ab. Vor und zurück. Ganz sachte rutschte sie über seinen Unterleib. Sein Prügel wurde himmlisch verwöhnt. Sunny machte keine weiträumigen Bewegungen. Die Reibung am Prügel ihres Nachbarn konnte kaum als gravierend bezeichnet werden. Dennoch glaubte Jan, dass seine Eier platzen würden. Er war bereit für den goldenen Schuss. Was sein musste, musste einfach sein.

„Ich komme gleich schon.“

„Echt jetzt …? Schade. Dann mach.“

Sie hatte sich mit den Umständen abgefunden und begann zu reiten. Erst sachte, dann intensiver. Jetzt fickte sie ihn. Ihm gefiel es. Er starrte auf ihre wippenden Möpse. Die Halbkugeln sprangen wunderbar auf und ab. Gott war das ein geiler Anblick. Dann war es zu viel für ihn. Jan kam. Es war herrlich. Sein Ejakulat füllte ihre Möse. Sie stöhnten im Gleichklang. War sie gekommen? Egal. Jan genoss und atmete die Ausläufer seiner Erregung weg. Sunny machte unbeirrt weiter. Jetzt erhöhte sie ihr Tempo, in der Hoffnung eigene Glücksmomente davonzutragen? Jan gönnte sie ihr. Solange sein Kolben einsatzbereit war, durfte sie von seinem harten Stab profitieren.

„Oh, jetzt kommt es mir.“

Gut so. Jan beobachtete sie. Er studierte ihr lustverzerrtes Gesicht. Ihre hüpfenden Titten, ihre blanke Möse, die sich stetig über seinen Stab stülpte. Hätte er nicht längst abgespritzt, würde er es wegen dieser geilen Bilder tun. Dann hörte sie auf und fiel in sich zusammen. Seine Nachbarin ließ sich gegen ihn fallen. Jan umarmte sie. Es kam ihm eigenartig vor, da sie kein Paar waren. Sie kannten sich nicht und hatten dennoch ein absolut intimes Erlebnis geteilt.

Nach einer Weile richtete sie sich auf und erhob sich.

„Wo ist das Bad?“

Jan zeigte es ihr. Während sie sich erfrischte, schlich sich Jan zum Balkon. Er achtete darauf, dass seine untere Körperhälfte nicht über die Brüstung lugte, und warf einen Blick in sein magisches Buch. Der zuletzt geschriebene Satz war nicht mehr da. Sein Wunsch hatte sich erfüllt. Sunny verabschiedete sich, nachdem sie das Badezimmer verlassen hatte. Sie wollte ihre neuen Dessous waschen und schlug vor, sich demnächst mal wieder zu treffen. Jan fragte sich spontan, ob er für eine weitere geile Nummer einen Eintrag im Buch vornehmen musste. Er begleitete sie nackt zur Wohnungstür und begab sich anschließend ins Badezimmer. Er duschte ausgiebig und brachte dann seinen kostbaren Besitz in Sicherheit. Er verstaute das Buch seiner Großtante im Wohnzimmer und dachte nach.

Das Buch war bis zu ihrem Tode in ihrem Besitz gewesen. Hatte sie es bis zu ihrem Ende benutzt? Jan konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass die fast 90-jährige ihre versauten Wünsche dem Buch anvertraut hatte und sich nackte Männer oder was auch immer

bestellt hatte. Warum glaubte Sophia, dass er das Buch verdient hatte? Wem sonst hätte sie es vererben können? Jan stellte sich vor, wie das Buch in die Hände seines Vaters gelangt wäre. Was er wohl damit angestellt hätte? Natürlich würde er das Buch weiterhin nutzen. Die Frage war nur, zu welchem Zweck. Sollte er sich weiterhin Frauen ansehen, die sich leicht bekleidet anboten oder denen Missgeschicke widerfuhren, oder sollte er es richtig angehen und sich bereitwillige Weiber ins Haus einbestellen? Wenn ja, wen? Der Sex mit der beinahe unbekannten Sunny hatte es in sich gehabt. Wäre Sex mit einer vertrauten Person nicht viel aufregender? Sex mit jemandem zu haben, mit dem man auf herkömmliche Art und Weise niemals anbändeln würde? Vielleicht mit einer Berühmtheit aus dem Fernsehen?

Sollte er sich Simone Thomalla als Gast wünschen, die er so gerne beim Tatort sah? Oder eine bekannte Politikerin? Nur nicht Angela Merkel oder die mit den vielen Kindern. Plötzlich kam ihm ein übler Gedanke. Was war verwerflicher und unwahrscheinlicher als Sex innerhalb der Familie? Könnte er Anverwandte durch das Buch dazu bringen, sich auf ihn einzulassen? Jan versuchte sich auszumalen, wie seine Schwester oder seine Mutter durch das Buch animiert würden, sich mit ihrem Bruder bzw. dem eigenen Sohn einzulassen. Wäre das möglich? Oder funktionierte es in diese Richtung nicht? Hatte er den Mut es herauszufinden? Nein. Sicherlich nicht. Der Gedanke war reizvoll, würde aber große Probleme mit sich bringen. Außerdem fand er seine Schwester nicht mal halbwegs anziehend und Sex mit der eigenen Mutter war nur in erotischen Geschichten reizvoll. Wer poppte schon gerne die Frau, die einen auf die Welt gebracht hatte? Nein, es musste eine andere Lösung her.

Dann kam er auf eine grandiose Idee. Die Arbeit. Jan arbeitete bei einem Verlagshaus als Lektor und hatte oftmals mit seiner Chefin zu tun. Einer Frau mittleren Alters, die ihn regelmäßig spüren ließ, dass er ihr nicht ansatzweise das Wasser reichen konnte. Dafür war sie wahnsinnig attraktiv. Das wusste sie leider und verhielt sich entsprechend. Manchmal fühlte er sich wie der letzte Dreck, wenn sie mit ihm sprach. Insgeheim hatte er sich mehrmals vorgestellt, ihr nicht im Büro, sondern zu einem privaten Anlass gegenüberzutreten. Mehr als einmal hatte er sich ausgemalt, wie die reife Frau mit den üppigen Brüsten in reizvollen Dessous auf ihn zusteuerte und ihn verführte. Diese Vorstellung war natürlich bislang an den Haaren herbeigezogen gewesen. Plötzlich nicht mehr. Würde ihm das Buch helfen, seine Chefin auf ihn anzusetzen und Dinge mit ihr anzustellen, die undenkbar waren? Warum war nur Samstag? Er würde sie frühestens am nächsten Montag wiedersehen. Es sein denn … es sei denn, er sorgte dafür, dass sie auch am Wochenende arbeitete und seiner Mitarbeit bedurfte.

Auf Jans Gesicht zeichnete sich ein breites Grinsen ab. Obwohl er kurz zuvor die volle Befriedigung genossen hatte, war er schon wieder kribbelig und konnte sich gut vorstellen, ein zweites Mal an diesem Tag in den Genuss von geilem Sex zu kommen. Er entschied sich zu handeln und schnappte sich sein Buch. Er öffnete es, nahm den Füllfederhalter in die Hand und schrieb. „Ich wünsche, dass mich Frau Petra Hallmann, meine Vorgesetzte, gleich zu Hause anruft und mich zu einem dringlichen Arbeitstreffen in ihre Wohnung beordert. Dort soll sie mich in Reizwäsche empfangen und mich verführen.“

Er drehte die Kappe auf den Füller und wartete. Jan starte das Telefon an. Es klingelte nicht. Was war, wenn sie nicht zu Hause war? Wenn sie unterwegs wäre und nicht in der Stadt? Hatte sie seine Privatnummer? Was machte das Buch in so einem Fall? Gab es Wünsche, die das Buch nicht erfüllen konnte? Da, es klingelte.

Jan ließ das Telefon nicht aus den Augen. Er warf einen Blick auf das aufgeschlagene Buch. Sein Wunsch war noch nicht verblasst. Geschah dies erst, wenn der komplette Wunsch erledigt war? Er räusperte sich und hob ab. „Meyer.“

„Guckst du nicht auf das Display, wer dich anruft?“

Es war seine Schwester. Die, die er nicht attraktiv genug fand, um sich vom Buch mit ihr verkuppeln zu lassen. „Hi, Tina … Was gibt“s?“

„Ich wollte nur sichergehen, dass du auch zu Hause bist.“

„Wieso?“

„Verarscht du mich jetzt? Wir waren verabredet … Wir wollten zusammen für meine mündliche Prüfung lernen.“

Jetzt fiel es ihm wieder ein. Seine 18-jährige Schwester stand kurz vor dem Abi und bereitete sich auf die Prüfung vor. Er erinnerte sich zugesagt zu haben, sie abzuhören. „Oh, war das heute?“

„Klar war das heute … Jetzt sag nicht, dass du keine Zeit hast.“

„Nein. Passt schon … Wann wolltest du vorbeikommen?“

„Ich sitze bereits im Bus. Ich bin in zwanzig Minuten da.“

War das der Grund, warum der Wunsch mit seiner Chefin nicht geklappt hatte? Weil das Buch von seinem anderen Termin wusste? Das konnte doch kaum sein. Jan erkannte, dass er seine Experimente mit dem magischen Buch zurückstellen musste. Kurz bevor er es in den Schrank stellen wollte, hielt er inne. Was war das noch einmal für eine Idee mit den Anverwandten gewesen? Könnte er seine Schwester tatsächlich durch das Buch dazu bringen, sich ihm gegenüber so zu verhalten, wie es undenkbar wäre? Was könnte er sich vorstellen? Dass sie sich ihm freizügig gegenüber präsentierte? Dass sie ihn anmachte? Scharf auf ihn war? Was davon wollte er? Seine Schwester war schon ganz OK. Im Vergleich zu seiner scharfen Nachbarin war sie eher das hässliche Entlein. Köterbraune Haare, meistens zu einem Pferdeschwanz gebunden, unmoderne Brille, etwas zu viel Speck auf den Rippen. Manchmal putzte sich Tina heraus und sah vorzeigbar aus. Jan hatte sich nie Gedanken darüber gemacht, ob Typen seine Schwester anziehend fanden. Würde er sie anbaggern, wenn er sie in der Kneipe träfe und sie nicht miteinander verwandt wären? Zur Not isst der Teufel Fliegen, fiel ihm spontan ein. Er war keineswegs scharf darauf Sex mit seiner Schwester zu haben. Jan war vielmehr daran interessiert zu erfahren, ob die Macht des Buches so weit reichte, dass selbst innerhalb der Familie sämtliche Barrieren zusammenbrachen.

Er war sich des Risikos bewusst. Konnte er dem Buch verklickern, dass seine Schwester sich hinterher an nichts erinnern sollte? Was praktisch sein würde. Es kribbelte ihm in den Fingern es zumindest zu versuchen. Jan rang mit seinem Gewissen. Die Neugierde kämpfte gegen Anstand und Moral und war kurz davor zu gewinnen. Er entschied sich und legte das Buch offen auf den Wohnzimmertisch. Dann begann er zu schreiben. „Ich wünsche, dass meiner Schwester bei ihrem Besuch warm wird und sie sich bis auf ihre Unterwäsche auszieht.“

Würde das funktionieren? Und wenn ja, was dann? Jan nahm sich vor, es bei diesem Wunsch zu belassen und behielt sich vor, weitere Wünsche während des Besuchs hinzuzufügen. Ein schelmisches Grinsen legte sich auf sein Gesicht. Das konnte ja heiter werden.

Eine Viertelstunde später klingelte Tina an der Tür. Jan öffnete ihr. Er blickte in das schlecht gelaunte Antlitz seiner Schwester. „Was ist dir denn über die Leber gelaufen?“

Sie quetschte sich an ihm vorbei und fluchte unverständlich vor sich hin. Sie ging ins Wohnzimmer und nahm auf der Couch Platz. Jan folgte ihr.

„Irgend so ein Arschloch hat mir im Bus seine Cola über die Hose gekippt.“

Jetzt sah Jan den dunklen Fleck auf ihrer Jeans. War das Buch dafür verantwortlich? „Willst du sie ausziehen?“

„Ich würde sie gerne auswaschen … Ich kann die doch anschließend zum Trocknen auf den Balkon hängen, oder?“

Jan wurde es bei dem Gedanken, dass sich seine Schwester ihm gegenüber ohne Hose zeigen würde, kribbelig. „Ja, OK.“

Ehe er sich versah, erhob sich Tina und öffnete ihre Hose. Die Jeans lag eng an ihren Beinen an. Jan fand, dass Tina zu stämmige Beine hatte, um sich in diese engen Röhrenjeans zu quetschen. Er hütete sich, es zur Sprache zu bringen. Darunter trug Tina ein schlichtes weißes Baumwollhöschen ohne Muster. Sie ging an ihm vorbei und suchte das Badezimmer auf. Jan blickte ihr hinterher und starrte auf den wackelnden Hintern. Der Schlechteste war dieser nicht. Zu dem Höschen trug Tina noch ein braunes Polohemd. Darunter sicherlich einen BH. Heute trug sie ihr Haar offen. Sie sah nett aus, fand Jan. Plötzlich zweifelte er sein Vorhaben an. Ob das Buch für den Colafleck verantwortlich gewesen war, wusste er nicht. Er hatte sich gewünscht, dass sich Tina bis auf die Unterwäsche ausziehen würde. Was war mit ihrem Oberteil? Er verdrängte seine Gedanken und begab sich in die Küche, wo er ihnen etwas zu trinken bereitete. Tina kam kurz darauf mit ihrer ausgewaschenen Hose aus dem Bad und steuerte den Balkon an. Dort hing sie ihr Kleidungsstück auf einen Wäscheständer und kehrte ins Wohnzimmer zurück. „Sollen wir auf dem Balkon lernen … Ist doch so schön hier.“

Jan hatte keine Einwände. „Klar. Geh nur. Ich bringe uns was zu trinken mit.“

Als Jan den Balkon betrat, hatte es sich Tina gemütlich gemacht. Sie saß ohne Hose aber mit Oberteil auf einem der Stühle und hatte ein Buch auf dem Schoß liegen. Jan stellte die Gläser auf dem Tisch ab und nahm neben seiner Schwester Platz. Tina erklärte ihm, was sie mit ihm durchsprechen wollte und Jan richtete sich bereits auf eine langweilige Nachhilfestunde ein.

„Puh, ist das warm hier … Hätte ich doch meinen Bikini mitgebracht.“

Jan merkte auf. Ihre Blicke trafen sich. „Hast du etwas dagegen, wenn ich mein Oberteil ausziehe …? Keine Angst, ich habe was drunter. Es ist nur so heiß hier. Ich würde mich auch gerne sonnen.“

Jan fragte sich spontan, wie das Buch dies im tiefsten Winter bewerkstelligt hätte. „Ja, tu dir keinen Zwang an. Ich ziehe auch mal mein T-Shirt aus.“

Als seine Schwester sich ihres Oberteils entledigte, warf ihr Bruder neugierige Blicke auf die entblößten Hautpartien. Seit wann hatte seine Schwester so üppige Brüste? Waren die in letzter Zeit gewachsen oder hatte er ihnen bislang keine Aufmerksamkeit geschenkt?

Tina war nicht schlank, aber auch nicht moppelig. Sie hatte ein paar Pfunde zu viel aber garantiert nicht an der Oberweite. Die machte ordentlich was her. Hey, stand er etwa auf die Titten seiner Schwester? Jan schüttelte den Gedanken ab. Die nächste halbe Stunde nahm Tina das Heft in die Hand und dirigierte Jan durch die langweiligste Textanalyse, die er seit langer Zeit zu hören bekommen hatte. Diese erinnerte ihn schmerzhaft an die Zeit, als er all das stumpfsinnige Zeug für das eigene Abitur einpauken musste. Nach einer Weile bat er um eine Pause und suchte das Badezimmer auf. Als er fertig war, kam ihm eine Idee. Er schnappte sich sein Buch und zog sich ins Schlafzimmer zurück. Dort begann er zu schreiben. „Ich wünsche mir, dass Tina die Lust am Lernen verliert und keinen Bock mehr auf ihre bescheuerte Analyse hat. Dafür soll sie den Wunsch äußern, nahtlos braun zu werden.“

Er versteckte das Buch unter seinem Kopfkissen und kehrte zum Balkon zurück. Tina sah ihn eindringlich an und meinte: „Eigentlich ist das viel zu warm zum lernen.“

„Dann lass es sein.“

„Das kann ich nicht. Es ist wichtig.“

„Dann mach es abends. Oder wir treffen uns an einem Tag, wo es nicht ganz so heiß ist.“

„Da hast du allerdings recht.“

Sie klappte ihr Buch zu und legte es auf den Campingtisch. Dann lehnte sie sich zurück und schloss ihre Augen. Und was ist jetzt mit der nahtlosen Bräune?, fragte sich Jan. Er ärgerte sich über seine Ungeduld. Bislang war alles nach Plan verlaufen. Es dauerte eine Weile, bis sich Tina zu Wort meldete. „Ist man hier eigentlich vor ungewollten Blicken geschützt?“

Jan spürte seinen Schwanz an Größe zunehmen. Alleine der Gedanken, dass sich seine Schwester tatsächlich vor ihm entblößen könnte, setzte ihm zu.

„Warum musst du das wissen?“

„Versteh mich jetzt nicht falsch … Ich fahre ja nächsten Monat mit Miriam in den Urlaub … Wir wollen am Strand eine gute Figur abgeben und da machen sich weiße Flecken, wo sonst der Bikini sitzt, nicht gut.“

„Willst du oben ohne am Strand liegen?“

„Klar. Das haben wir letztes Jahr auch schon gemacht.“

Diese Äußerung fand Jan bemerkenswert, zumal seine Schwester im letzten Jahr noch nicht volljährig gewesen war. Hatte er sie all die Jahre falsch eingeschätzt? War sie gar nicht das Mauerblümchen, für das er sie gehalten hatte?

„Also wenn du hier blankziehen willst … meinen Segen hast du.“

„Du bist ja mein Bruder, also sollte das kein Problem sein.“

Sie begann hinter ihrem Rücken zu nesteln und öffnete ihren BH. Tina nahm ihn herunter und gab den Blick auf ihre üppige Pracht frei. Jan musste sich zwingen, sein unbändiges Interesse an den Bällen zu verbergen. Er blickte über die Balkonbrüstung und suchte den Himmel ab.

Tina lehnte sich mit geschlossenen Augen in ihren Stuhl zurück und begann, die Sonne anzubeten. Jan nutzte die Gelegenheit und musterte ihren halb nackten Körper. Der Blickfang der 18-Jährigen war sicherlich der ordentliche Busen. Darunter wölbten sich leichte Speckröllchen, die den Gesamteindruck nicht wirklich verschandelten. Tina hatte stämmige Oberschenkel und kräftige Arme. Insgesamt kam sie Jan vorzeigbar vor. Warum hatte er nicht viel eher erkannt, dass das Image des hässlichen Entleins nicht mehr zeitgemäß war? Er gönnte sich intensive Blicke und musste sich eingestehen, dass ihm gefiel, was er sah. Sein Schwanz pochte gegen die Innenseite seiner Hose und bettelte um Aufmerksamkeit. Hatte er gewusst, auf was wer sich eingelassen hatte? Wollte er seine Schwester über das Buch zu etwas verleiten, was sie sonst nicht zulassen würde?

Jan dachte fieberhaft nach. Wie weit wollte er gehen? Sollte jetzt Schluss sein oder sollte er einen Schritt weiter gehen? Mithilfe des Buches könnte er Tina bestimmt dazu bewegen noch freizügiger zu werden. Aber war ihm das recht? Tina schlug die Augen auf und bemerkte das Interesse ihres Bruders. „Jetzt starr mich doch nicht so an. Oder hast du noch nie die Brüste einer Frau gesehen?“

Jan fühlte sich ertappt und schlagartig unwohl in seiner Haut. „Äh, quatsch … Ich sehe ständig Titten. Und deine sind nicht so toll, dass du dir was darauf einbilden könntest.“

Beides war gelogen.

„Die fallen mir noch ab, wenn du noch stechendere Blicke auf sie wirfst.“

Sie schloss erneut die Augen. Jan nahm an, dass sie mit weiteren neugierigen Blicken in ihre Richtung rechnete und beschloss, ihr die Genugtuung nicht zu gewähren. Er erhob sich rasch von seinem Platz und zog sich ins Wohnzimmer zurück. Dort warf er einen Blick auf die Beule unter seiner kurzen Hose und rang mit seinem Gewissen.

Er war geil. Daran bestand kein Zweifel. Er könnte sich ins Bad zurückziehen und sich Erleichterung verschaffen. Alternativ könnte er durch Zuhilfenahme des magischen Buches seine Schwester verführen. Was gäbe er in diesem Augenblick für einen Telefonjoker. Er ging ins Schlafzimmer, wo er eine Ecke des Buches unter dem Kopfkissen hervorlugen sah. Sollte er es wagen? Sein Schwanz rief ja. Sein Gewissen versuchte Gegenargumente einzubringen. Wer würde gewinnen? Ob seine Großtante gewollt hätte, dass er mithilfe ihres Nachlasses seine Schwester verführte? Das Gewissen gab auf. Der pochende Schwanz triumphierte. Jan warf sich aufs Bett und öffnete das Buch. Er nahm den Füllfederhalter an sich und starrte auf die Stelle, an der er seinen Wunsch zu Besten geben würde. Ihm fiel nichts ein. Was sollte er schreiben? Einfach nur „Ich will, dass Tina mit mir fickt.“? Er dachte nach. Musste es komplizierter sein? Er schob den Stift über das Papier und begann zu schreiben.

„Ich wünsche mir, dass sich meine Schwester auf dem Balkon selber befriedigt. Wenn ich dazu komme, soll sie nicht peinlich berührt sein, sondern einfach weitermachen. Wenn ich mich beteilige, soll es sie nicht stören.“

Fertig. Hörte sich besser an, als gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Jan atmete tief ein und aus. Er hatte keine Ahnung, ob er für diese Aufgabe bereit war. Noch lag es in seiner Hand, die günstige Gelegenheit liegen zu lassen und seine Ehre zu retten. Er erhob sich vom Bett und stellte sich vor den Spiegel am Schlafzimmerschrank. Er sah einen gut gebauten jungen Mann mit nacktem Oberkörper. Die Beule in der Hose war allgegenwärtig. Es war an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Er begab sich ins Wohnzimmer. Jan schlich auf Zehenspitzen zur Balkontür und blickte verschämt auf den Balkon. Seine Schwester saß weiterhin auf dem Gartenstuhl. Ihr Blick war gegen die Sonne gerichtet. Er näherte sich der Balkontür und trat einen Schritt hinaus. Sein Blick fokussierte sich auf Tinas Schoß. Was er sah, haute ihm beinahe um.

Seine Schwester streichelte sich nicht nur dezent über ihr Höschen. Nein. Sie hatte sich das verbliebene Kleidungsstück mit einer Hand zur Seite geschoben, sodass ihre Muschi freilag. Mit den Fingern der anderen Hand bearbeitete sie zärtlich ihr privates Refugium. Jan glaubte, dass seine Eier platzen würden. Das Buch hatte ganze Arbeit geleistet. Tina hatte sich fallen lassen und begonnen, sich ungeniert zu fingern. Jan blieb am Eingang zum Balkon stehen und starrte auf den Bereich zwischen den gespreizten Schenkeln. Es sah so aus, als ob Tina unten rum blank war. Wieder etwas, was er niemals angenommen hatte. Das sah so geil aus, dass er mit dem unbändigen Wunsch kämpfte, sich an den Schwanz zu fassen. Er war noch nie ein hartnäckiger und ehrgeiziger Mensch gewesen und gab dem Verlangen nach. Er schob seine rechte Hand in seine Hose und umfasste seinen harten Prügel. Er blickte stehend von oben auf Tina herab und ergötzte sich an ihren Titten und dem ansehnlichen Fingerspiel an ihrer Liebesgrotte.

Er brauchte mehr Bewegungsfreiheit. Jan zog die Hand aus der Hose und öffnete sie. Jeans und Slip fielen zu Boden. Er vergewisserte sich, dass seine Nachbarn von gegenüber nicht auf seine steile Lanze blicken konnten, und legte dann Hand an seinen Kameraden. Der Stab lag gut in der Hand. Er begann zu wichsen. Ganz sachte. Nur nichts übereilen. Tina stieß dezente Seufzer aus. Ihr Gesicht verriet die steigende Lust. Ihre Hand bewegte sich rhythmisch und schneller als noch vor einer Minute. Sie schien geiler geworden zu sein. Hatte sie mitbekommen, dass ihr Bruder neben ihr stand und wichste? Jan wollte, dass sie ihn wahrnahm. Er räusperte sich. Tina erschrak und riss die Augen auf. Ihre Blicke trafen sich. Die junge Frau hatte beide Hände aus dem Schoß gezogen und starrte nun auf die Erregung ihres Bruders. Jan hatte nicht aufgehört sich zu reizen. Tina sah ihm in die Augen. Jan bemühte sich dem Blick standzuhalten. Sie öffnete den Mund, sagte aber nichts.

Erneut der Blick auf seinen Schwanz. Sie biss sich auf die Unterlippe. Suchte Blickkontakt. Jan wichste unbeirrt. Tina führte ihre Hände erneut auf ihren Schoß zu. Jan war überzeugt, dass sie sich in seinem Sinne entschieden hatte. Ohne ein Wort zu sagen, hob sie den Hintern an und schob das Höschen herab. Sie blieb mit gespreizten Beinen, nunmehr vollständig nackt, sitzen und sah ihrem Bruder in die Augen. Gleichzeitig suchte der Mittelfinger ihrer rechten Hand die Nähe des feuchten Schlitzes. Jan hielt den Atem an. Gleich würde sie sich vor seinen Augen ungeniert fingern. Sein Schwanz pulsierte. Sein Wichsschub geilte ihn auf. Lange würde er sein Sperma nicht mehr zurückhalten können. Er vollzog sachte Bewegungen. Tina ging es ebenfalls ruhig an. Mit der linken Hand öffnete sie ihre Spalte. Der Finger der anderen Hand tauchte in ihr Heiligtum ein. Sie begann ihn vor und zurück zu schieben.

Jan hatte niemals etwas Geileres gesehen. Kein Pornofilm, kein Sexmagazin und auch keine geile Nachbarin, die ihn beim Paketabholen verführte, kam an dieses geile Feeling heran, das er in diesem Moment erlebte. Er sah seiner Schwester beim Masturbieren zu und wichste parallel dazu. Die nächste Minute sahen sie sich abwechselnd in die Augen und auf die bearbeiteten Areale ihrer Körper. Jan nahm Tinas gesteigerte Erregung wahr. Ihr Finger glitt flott durch ihre Möse. Sie stöhnte mittlerweile und ihr Blick verriet pure Geilheit. Er konnte und wollte sich nicht länger zurückhalten und erhöhte die Reibung an seinem Stab. Er würde gleich kommen. Das passte. Es folgten mehrere kraftvolle und flinke Wichsbewegungen, dann war es so weit. Er überschritt die himmlische Grenze. Sein Gehirn erteilte dem Hoden den Befehl, die Schleusen zu öffnen. Gleichzeitig überkam ihn eine Erregungsflut, wie er sie noch nie zuvor erlebt hatte. Sein Orgasmus breitete sich in seinem Unterleib aus. Dann kam es zur Eruption. Sein Saft flutschte aus seiner Schwanzspitze und klatschte auf den grünen Boden des Balkonbelages. Weitere Salven der klebrigen Flüssigkeit folgten. Er stöhnte und gab sich seinen Empfindungen hin.

Tina hatte mitbekommen, dass ihr Bruder kurz davor war und ihn aufmerksam beobachtet. Als er seinen Lustpunkt erreichte, war auch sie kurz davor und intensivierte ihr Fingerspiel. Als der erste Tropfen Sperma auf dem Balkon landete, war es auch um sie geschehen. Ihr Finger verhalf ihr, himmlische Sphären zu erreichen. Sie kam gewaltig und konnte ihre Erregung nicht länger im Zaum halten. Sie stöhnte laut auf, nicht beachtend, dass sie auf dem Balkon saß und man ihren Gefühlsausbruch vernehmen könnte. Bruder und Schwester gaben sich ihrer Lust hin und genossen ihr gemeinsames Erlebnis. Jan molk die letzten Tropfen seines Lustbeweises aus seinem besten Stück und starrte seine Schwester an, die erschöpft aber befriedigt auf dem Stuhl hing. Sie hatte einen knallroten Kopf und versuchte zu Atem zu kommen. Beide sprachen kein Wort. Jetzt war nicht die Zeit Gedanken auszutauschen. Diese würde kommen. Sie mussten den Augenblick erwischen, an dem sie sich sauber voneinander trennen konnten. Dann galt es das Weitere zu besprechen.

Das Telefon klingelte. Warum ausgerechnet jetzt? Jan wartete einen Moment. Tina nickte ihm aufmunternd zu. Er beschloss, das Gespräch anzunehmen. Er eilte mit wippender Semi-Erregung ins Wohnzimmer und nahm den Hörer von der Station. Wie üblich schaute er nicht auf das Display. „Meyer?“

„Hallmann hier … Vom Verlag. Ich weiß, das Wochenende ist. Es hat sich aber etwas Dringendes ergeben, das keinen Aufschub erlaubt. Würden Sie bitte heute noch vorbeikommen …? Es gibt etwas sehr Wichtiges zu besprechen. Sie wissen doch bestimmt, wo ich wohne, oder?“

Das durfte doch nicht wahr sein. Dieses verdammte Buch vergaß aber auch keinen einzigen Wunsch. Jan beschloss spontan, zukünftige Wünsche zurückhaltender und dosierter zu formulieren. Jetzt stand er vor der schweren Entscheidung, ob er seine Chefin vögeln oder lieber das klärende Gespräch mit Tina in Angriff nehmen sollte. Diese Entscheidung würde ihm das Buch seiner verstorbenen Großtante bestimmt nicht abnehmen.

„Hallo Frau Hallmann“, stammelte Jan in den Hörer. „Welch nette Überraschung, am Wochenende von Ihnen zu hören.“

Er schämte sich selber für seine Unterwürfigkeit. Verhielt sich so ein Arbeitnehmer, der an seinem freien Wochenende zur Arbeit zitiert wurde?

„Herr Meyer. Es tut mir sehr leid, aber es gibt etwas Wichtiges zu besprechen. Wenn Sie also bitte in der nächsten Stunde vorbeischauen würden?“

Ihr Befehlston ließ keinen Spielraum zu. Sie erwartete, dass er erschien. Er hatte ebendiesen Wunsch dem magischen Buch seiner Großtante anvertraut. Bevor seine Schwester vorbeigeschaut hatte. Sollte er jetzt einen Rückzieher machen? Jan vernahm ein Geräusch neben sich. Als er sich zur Seite drehte, sah er seine nackte Schwester grinsend das Wohnzimmer verlassen. Kurz darauf vernahm er die Toilettenspülung im Badezimmer. Er versuchte sich auf das Telefonat zu konzentrieren, auch wenn es ihm schwerfiel.

Ein verspäteter Spermatropfen landete auf dem Wohnzimmerteppich. Jan sah sich seinen besten Freund an. Dieser hatte heute bereits zweimal seinen Mann stehen müssen. Würde er es ein weiteres Mal schaffen?

„Herr Meyer?“

„Ja, ich komme … Ich bin gleich bei Ihnen … Soll ich irgendetwas mitbringen?“

„Es genügt, wenn Sie kommen“, gab sie zu verstehen und legte auf. Tina gesellte sich zu ihm und sah ihn fragend an. „Wer war dran?“

Sie war noch nackt. Warum sollte sie sich auch etwas anziehen, nach dem, was zwischen ihnen auf dem Balkon abgelaufen war?

„Meine Chefin. Ich soll arbeiten.“

„Am Wochenende?“

„Scheint dringend zu sein.“

Er erzählte Tina nichts von seinem Wunsch, seine Chefin vögeln zu wollen, bevor es zu der speziellen Bruder-Schwester-Konstellation gekommen war.

„Bedeutet das, dass du jetzt los musst?“

„Ich fürchte ja.“

„Wann kommst du zurück?“

Nachdem ich sie gebürstet habe, dachte er. „Keine Ahnung. In zwei Stunden vielleicht?“

„Kann ich so lange hier bleiben? Ich würde gerne auf dem Balkon sitzen und mich entspannen.“

Jan fragte sich sogleich, ob sie sich unbekleidet sonnen wollte. Er geriet ins Wanken. Wollte er nicht viel lieber seiner nackten Schwester Gesellschaft leisten und sehen, wohin das führte?

„Äh, klar. Kein Problem.“

„Wir können uns ja später über vorhin unterhalten.“

Jan erkannte, dass Tina Gesprächsbedarf hatte. Sie hatte recht. Was geschehen war, musste aufgearbeitet werden.

Während sich Tina auf den Balkon zurückzog, ohne sich anzuziehen, begab sich Jan unter die Dusche. Er frisierte und rasierte sich und trug Deodorant, Rasierwasser und einen Spritzer Parfüm auf. Im Schlafzimmer zog er einen aufreizenden Lederslip an, den er für Notfälle gekauft hatte. Fälle dieser Art waren bislang nicht eingetreten. Er verabschiedete sich von Tina und stellte fest, dass sie an ihrer nahtlosen Bräune arbeitete. Dank ihrer gespreizten Beine konnte er erneut einen Blick auf ihre einladende Muschi erhaschen. Noch konnte er sich umentscheiden. Was wäre, wenn der Anruf seiner Chefin nichts mit dem Buch zu tun hatte und er tatsächlich arbeiten sollte? Wäre nicht der gemeinsame Balkontag mit Tina die attraktivere Möglichkeit?

Gut dreißig Minuten später parkte er seinen zwölf Jahre alten Toyota vor dem Haus seiner Chefin. Er kontrollierte sein Äußeres im Rückspiegel und machte sich mit klopfendem Herzen auf den Weg zu dem frei stehenden Einfamilienhaus. Sie wohnte in einer exquisiten Wohngegend. So weit das Auge reichte, standen prunkvolle Anwesen aneinandergereiht. Prachtvolle Vorgärten verliehen dem Grundstück etwas Nobles. Jan war nervös. Aber auch freudig erregt. Er hatte sich gewünscht, dass seine Chefin ihn zum sündigen Sex einbestellte, und war bereit, die Konsequenzen zu tragen. Als er auf der Fußmatte stand und die Türklingel im Blick hatte, stellte er überrascht fest, dass die Haustür nur angelehnt war. Hatte seine Chefin sie für ihn offen gelassen? Jan blickte sich um. Sie war nirgendwo außerhalb des Hauses zu sehen. Er nahm allen Mut zusammen und schritt durch die Tür.

Er schloss sie hinter sich und schlich den langen Flur entlang. Er warf einen Blick in das geschmackvoll eingerichtete Wohnzimmer, das verwaist war. Auch im daneben liegenden Esszimmer traf er die Frau des Hauses nicht an.

„Ich bin oben im Schlafzimmer.“

Jan blieb stehen und lauschte der Stimme. Es war die seiner Chefin. Sie erwartete ihn im Schlafzimmer? Also konnte es kaum um die Arbeit gehen. Was hatte er noch mal in das Buch seiner Großtante geschrieben? Dass sie ihn in aufreizenden Dessous verführen sollte? Genau, das war es. Jan orientierte sich zur Treppe und nahm eine Stufe nach der anderen. Jede Dritte schien zu knarzen und er bemühte sich, seinen Fuß behutsamer aufzusetzen. Warum, wusste er selber nicht. Als er oben angekommen war, realisierte er drei Türen, von denen eine offen war. Er ging auf diese zu und spürte sein Blut in den Ohren rauschen. Sein Schwanz stand auf Halbmast. Die Vorfreude war unverkennbar gegeben.

Jetzt stand er im Türrahmen und ließ den Anblick auf sich wirken. Da lag sie. Petra Hallmann. Verlagschefin und seine Arbeitgeberin. Er kannte sie in niveau- und geschmackvoller Garderobe. Sie war stets gepflegt, sah blendend gestylt aus und war immer adrett gekleidet. Nur in diesem Augenblick nicht. Sie hatte sich ihm noch nie liegend präsentiert. Entweder stand sie vor ihm oder saß in einem Bürostuhl. Jetzt lag sie mittig auf einem handelsüblichen Doppelbett. Das Bettzeug war zur Seite geschoben worden. Ihr reizvoller Körper ruhte auf einem blütenweißen Betttuch. Sie war an ein Kissen am Kopfende gelehnt. Ihr Blick war auf ihren Gast gerichtet. Ihre blonden Haare fielen ihr locker auf die Schultern. Der blutrot angemalte Mund war leicht geöffnet. Sie hatte Make-up aufgelegt und ihre Wimpern bearbeitet.

Das bekam Jan am Rande mit. Sein Hauptaugenmerk galt dem, was sich unter dem hübschen Gesicht abspielte. Petra Hallmann trug eine rote Korsage. Diese hatte auf Brusthöhe ein Schleifchen, das, sofern züchtig geschlossen, die Oberweite der Trägerin in das Kleidungsstück zwängen sollte. Seine Chefin hatte die Schleife geöffnet. Ihm wurde ein prachtvolles Dekolleté präsentiert. Die mächtigen Brüste lugten frech hervor und schienen kurz vorm Verlassen der schützenden Hülle zu stehen. Jans Blick fuhr das sexy Dessousstück herab. Zwischen den Beinen konnte das Kleidungsstück über mehrere kleine Häkchen geschlossen werden. Die Häkchen waren geöffnet. Ihre holde Weiblichkeit lag frei. Jan bekam seine langjährige Vermutung bestätigt, dass seine Chefin keine Schambehaarung mochte. Sie war blank wie ein vorpubertierendes Mädchen. Alleine das hätte genügt, um Jans Schwengel zur vollen Größe anschwellen zu lassen. Doch das war nicht alles.

Sie hatte ihre Beine lang von sich gestreckt. Ihre Schenkel waren gespreizt. Beide Hände befanden sich in ihrem Schoß. In ihrer Muschi steckte ein schwarzer Riesendildo, den sie sich mit beiden Händen einverleibte. Sie sah Jan neugierig an, während sie sich den glänzenden Kolben stetig in die Möse rammte.

„Da sind Sie ja endlich … Ich habe schon mal ohne Sie angefangen.“

Jan glaubte, seinen Augen nicht zu trauen. Hatte er es sich so vorgestellt, als er seinen sündigen Wunsch zu Papier gebracht hatte? Er wusste, dass diese Szene niemals entstanden wäre, wenn er es sich nicht über das magische Buch gewünscht hätte. „Hallo … Frau Hallmann.“

Er fand es bizarr, dass sie sich siezten und sie ihm gleichzeitig an ihrem privaten Moment teilhaben ließ.

„Ziehen Sie sich aus. Ich brauche jetzt einen richtigen Schwanz in mir.“

Jan verglich sein bestes Stück mit dem Exemplar, das in ihr steckte. Er tröstete sich mit dem Gedanken, dass die wenigsten lebendigen Stäbe an den Gummidödel heranreichen würden.

Jan ging in sich. War er geil? Ja. War er bereit, seine Chefin zu vögeln? Eindeutig ja. War er gewillt, zum dritten Mal an diesem Tag abzuspritzen? Aber gewiss. Er befreite sich in Windeseile von lästigen Stoffschichten. Mit hammerhartem Prügel stellte er sich vor das Bett und sah dem schwarzen Dildo zu, wie er seine Besitzerin penetrierte. Ein erhebender Anblick. Sein Kamerad zuckte beeindruckt auf und ab. Jetzt zog das blonde Chefluder den Kolben aus ihrem Refugium. Jan sah den glänzenden Schleim, der die Außenhaut des Sexspielzeugs besudelt hatte.

„Dann komm her und besorg es mir … Hier im Bett können wir uns ja duzen. Auf der Arbeit wird es anders sein, klar?“

„Äh, klar … Petra.“

„Jetzt komm schon. Ich brauche es.“

Jan fragte sich spontan, was sie brauchte. Sollte er sogleich ans Eingemachte gehen und seinen Schwanz in ihrer glitschigen Möse versenken oder hätte sie gegen ein Vorspiel etwas einzuwenden gehabt? Er selber brauchte keins. Er war schon wieder so geil, dass er voll im Saft stand. Jan rutschte auf das Bettlaken und näherte sich ihr auf Knien. Je näher er kam, umso deutlicher nahm er ihren Geruch wahr. Ihre Möse glänzte geil. Sollte er sie fragen, was sie bevorzugte? Nein, das wäre zu peinlich gewesen. Was war mit Verhütung? Machte auch die Stimmung kaputt. Also ran an den Speck. Er begab sich in Angriffsreichweite und packte sie bei den Oberschenkeln. Er zog sie an sich und brachte seinen Unterleib in Reichweite. Er ließ sein Becken so lange kreisen, bis sich sein zuckender Stab direkt vor dem Höhleneingang befand, und stieß dann beherzt zu. Er drang butterweich ein und versank bis zum Penisansatz in ihr.

„Ooooah. Geil … Mmmmmmh. Tiefer!“

Tiefer ging nicht. Jan versuchte es trotzdem. Er hatte ihr alles gegeben, was er mitgebracht hatte. Dann begann er, sachte zu stoßen. Sie jaulte auf, wandte sich hin und her. Verging vor ihm. „Oh ja, Fick mich … Fester!“

Sie war die Chefin und sie hatte recht. Jan pumpte und pumpte. Er legte ein Wahnsinnstempo an den Tag. Seine Erregung war trotz der vorherigen Abschüsse an diesem Tag noch nicht gestillt worden. Er würde sie noch eine Weile beglücken können.

„Oh ja. Fick mich doch richtig.“

Was glaubte sie, was er hier tat? Oder gehörte dieser Dirty Talk zu ihrer Vorstellung eines frivolen Geschlechtsakts? Jan erhöhte sein Tempo. Sein Schwanz scheuerte zwischen den Schamlippen seiner Chefin. Zwischen Schwanz und Möse traten die sämig weißen Beweise ihrer Lust hervor. Sein Blick richtete sich nach oben.

Seine Chefin hatte beide Hände an den oberen Rand der Korsage gelegt und sie unter ihre Titten geschoben. Endlich durfte er die prallen Bälle in Augenschein nehmen. Die Dinger mit den großen Warzenhöfen und den spitzen Nippeln wippten mit jedem Bumsstoß hin und her. Jetzt legte sie ihre Hände auf die Euter und umspielte ihre Brustwarzen mit Daumen und Zeigefinger. Jan spürte seine Ekstase in den nächsten Gang schalten.

„Oooooah. Mach es mir.“

Er machte es. So gut es ihm möglich war. Langsam aber sicher artete es in harte Arbeit aus. Immer mehr Fotzensekret floss aus ihr heraus und tropfte auf das Bettlaken. Jan dachte über eine neue Sexstellung nach. Da es aber gerade gut lief, behielt er seine Position bei und hämmerte seinen Kolben in die feuchtwarme Höhle. Er wusste nicht wieso, aber er wollte, dass seine Chefin mit ihm zufrieden war. Warum eigentlich? Immerhin war es sein Wunsch gewesen, sie vögeln zu dürfen. Musste er sie zufriedenstellen? Vielleicht wirkte sich sein Einsatz im Bett seiner Chefin ja positiv auf die nächste Regelbewertung aus.

„Ich komme gleich. Fester!“

Jan sah Licht am Ende des Tunnels. Er horchte in sich und stellte zufrieden fest, dass er in seiner Erregung vorangekommen war. Hätte er zuvor nicht Sunny beglückt und mit seiner Schwester masturbiert, hätte er längst die Segel gestrichen und sich in seiner Chefin entladen. So konnte er noch und gab sich alle Mühe, der reifen Frau unter ihm zu gefallen.

„Jaaaa … Jetzt … Oooooah!“

Sie kam, sah und schrie. Jan spürte ihren Körper beben. Sie wandte sich hin und her, wie ein wildes Tier. Ein Sturzbach floss aus ihrer Spalte. Petra Hallmann verdrehte die Augen, verrenkte den Kopf, kniff sich in die Nippel und stöhnte ihre Lust heraus. Jan hörte nicht auf zu ficken. Immer wieder gab er es ihr. Jeder Fickstoß verhalf auch ihm, näher an seine Erlösung zu gelangen. Das Kommen seiner Geliebten schien kein Ende zu nehmen. Das Bettlaken unter ihrem Hintern war triefend nass. Sein Schwanz schwamm in der rutschigen Ritze. Die Fotzenwände schmiegten sich eng um seinen Kolben und reizten die Schwellkörper mit jeder Bewegung der Schwanzhaut, die über sie rieb. Endlich spürte er seinen Höhepunkt näherkommen.

Weitere Stöße brachten ihn an den Rand der Erschöpfung. Seine Chefin genoss noch immer und wollte nicht aufhören zu schreien. War er so gut gewesen? Egal. Jetzt war Zeit für seinen Genuss. Jan war kurz davor. Er wollte nicht das Risiko einer Schwängerung eingehen, daher entzog er sich seiner Sexpartnerin. Kaum war sein Prügel befreit, floss der Schleim aus ihrem Loch. Während sich Jan das Schauspiel betrachtete, fasste er sich an den Stab und begann heftig zu wichsen. Seine Chefin hatte mit entsetztem Blick erkannt, dass sie nicht länger beglückt wurde, und sah Jan strafend an. Dieser wichste unbeirrt. Sie tat das Naheliegende und schnappte sich ihren Gummiknüppel. Wo kurz zuvor Jans Freudenspender gesteckt hatte, verschwand nun der künstliche Fickprügel. Die Blondine hämmerte sich den Kolben kraftvoll in die Möse und stöhnte, als ob es kein Morgen gäbe. Hatte die Frau denn nie genug? So lange konnte doch kein Orgasmus andauern?

Jan wichste und war kurz davor. Frau Hallmann wieder einmal.

„Ich spritze gleich ab!“, verkündete Jan der Vollständigkeit halber.

„Ja, spritz mir auf die Muschi!“

Aus Sicht des jungen Mitarbeiters sprach nichts dagegen. Jan rückte näher an die geile Frau heran und ging in den Endspurt über. Sein Sperma machte sich bereit, das Licht der Welt zu erblicken. Er erhöhte sein Tempo. Seine Geliebte ließ ihren Gummifreund stetig einfahren. Jetzt kam er. Der erste Spritzer landete auf dem Oberschenkel seiner Chefin. Die zweite Salve fand ihr Ziel und klatschte auf den schwarzen Prügel. Sein Sperma und ihr Schleim vermischten sich, als der Kolben wieder in sie fuhr. Die letzten Spritzer verteilten sich auf dem Bettlaken und gesellten sich zu der Nässe, die dem Unterleib seiner Sexpartnerin entsprungen war. Dann hatte er sich ausgepumpt und setzte sich erschöpft auf das Bett. Seine Chefin war immer noch nicht fertig. Die Dame des Hauses stöhnte nicht mehr so laut, stieß ihren Freund aber immer noch sachte in sich. Jan sah fassungslos zu, wie sie um die letzten Erregungswellen kämpfte und nach einer Weile erschlagen auf die Matratze fiel. Es war vollbracht. Er hatte sie gevögelt. Das magische Buch hatte ihm seinen Wunsch erfüllt.

Vierzig Minuten später stand Jan vor seiner Wohnungstür. Ob Tina noch immer nackt auf dem Balkon lag? Das dürfte ihn kaum stören. Es war unwahrscheinlich, dass er aufgrund ihres Anblicks erneut geil werden würde. Dafür hatte er an diesem Tag zu viel Erleichterung erfahren. Er zog seine Schuhe aus und betrat das Wohnzimmer. Durch das Fenster sah er, dass seine Schwester auf dem Balkon saß. Er trat in die Sonne hinaus und warf einen prüfenden Blick auf Tina. Er stellte Folgendes fest: Tina war weiterhin nackt und arbeitete an ihrer nahtlosen Bräune. Sie hatte etwas auf ihren Knien liegen. Ein Buch. Sein Buch. Sie hatte das magische Buch seiner Großtante gefunden und warf ihm fragende Blicke zu.

„Hey.“

„Hey, Bruderherz … Sieh mal, was ich gefunden habe.“

Jan blieb für einen Moment stehen. Dann zog er sich sein T-Shirt über den Kopf und setzte sich auf einen freien Stuhl. Seine Hose behielt er an. Es war drückend heiß auf dem Balkon. Die Sonne brannte gnadenlos auf sie herab.

„Wo hast du es gefunden?“

„Ich wollte mich kurz hinlegen und bin in dein Schlafzimmer gegangen. Da habe ich es unter dem Kopfkissen gefunden.“

„Aha.“

„Steht nicht viel drin … Vorhin aber. Zwei Sätze. Irgendetwas mit Chefin und in Reizwäsche empfangen.“

Jan erwiderte nichts.

„Dann waren die Sätze plötzlich verschwunden. Kannst du mir erklären, wieso?“

Jan schluckte schwer. Sein Mund war trocken. „Gleich. Ich brauche erst was zu trinken. Willst du auch was?“

„Hast du ein Bier?“

Jan zog sich in die Küche zurück und kehrte mit zwei kühlen Blonden zurück. Er leerte seine Flasche in zwei Zügen und blickte Tina nervös an. Zuvor hatte er sich bis auf die Unterhose ausgezogen, fragte sich aber die ganze Zeit, ob er sich nicht vollständig freimachen sollte.

„Wo soll ich anfangen?“

„Hat dieses Buch etwas damit zu tun, was vorhin hier auf dem Balkon zwischen und passiert ist?“

Jan machte reinen Tisch. Er erzählte Tina von dem Testament ihrer Großtante. Berichtete von seinen ersten Versuchen, dieses ungewöhnliche Erbstück auszuprobieren. Er ließ nichts aus. Jan erzählte von der Blondine mit dem Hund, der der Rock herabgerutscht war. Dann von der nackten Frau am Fenster und von seiner Nachbarin, die ihm aufgrund seines Wunsches ihre Unterwäsche vorführen wollte. Er beichtete ihr den Wunsch, den sie für kurze Zeit in dem magischen Buch hatte lesen können. Zum Schluss gestand er ein, seine Schwester manipuliert zu haben. Angefangen über das Ausziehen der Klamotten bis hin zu der gemeinsamen Selbstbefriedigung auf dem Balkon. Tina hatte schweigend zugehört und hing ihrem Bruder an den Lippen. Dann schwiegen sie sich mehrere Minuten an.

„Und das soll ich dir glauben?“, fragte Tina.

„Du hast doch selber gesehen, was ich geschrieben habe und dass der Wunsch wie durch Zauberhand verschwunden ist.“

„Du willst damit sagen, dass alles, was du in dieses Buch schreibst, wahr wird?“

„Nicht alles … Meine ersten Wünsche waren nicht genau genug. Die sind hinterher verschwunden, nachdem der erste Wunsch sich bewahrheitet hatte.“

„Wie bist du darauf gekommen, es gegen mich zu verwenden?“, fragte Tina mit scharfem Blick.

„Tut mir leid. Ich war neugierig, ob es auch bei uns funktioniert“, verteidigte er sich. „Außerdem habe ich es nicht so ausgenutzt, wie es möglich gewesen wäre … Ich hätte mir ja viel Schlimmeres wünschen können.“

„Ach … Soll ich jetzt noch dankbar sein, dass du mich nur vor dir masturbieren gelassen hast?“

„So wie du das sagst, klingt das so negativ. Ich fand es ganz angenehm.“

Tina dachte nach. „Stimmt … So schlecht war es nicht. Ich finde zwar, dass es falsch war und wir eine imaginäre Grenze überschritten haben … Aber es hatte schon etwas. Keine Frage.“

Jan war froh, dass sie es locker nahm.

„Funktioniert das eigentlich nur, wenn du etwas reinschreibst?“

„Keine Ahnung … Jetzt sag nicht, dass du es ausprobieren willst.“

„Ich könnte mir ja etwas wünschen.“

„Und was?“, hakte Jan neugierig nach.

Tina zog die Schultern hoch. „Ich könnte mir ja was überlegen.“

„Dann tu das.“

Ohne es zu wollen, machte sich Jans Schwanz erneut startbereit. Trotz der Beanspruchung des ereignisreichen Tages war sein Kumpel zwischen den Beinen noch immer gewillt, Leistung zu erbringen. Tina bemerkte die Veränderung in seinem Schritt und meinte: „Der Gedanke scheint dich ja ganz schön anzumachen.“

„Äh ja, kann schon sein.“

„Warum sitze ich hier eigentlich nackt rum und du nicht?“

Jan überlegte. Seine Schwester hatte seinen harten Schwanz bereits zu sehen bekommen. Es würde sie nicht schockieren, ihn ein zweites Mal zu bewundern. „Ich fühle mich sowieso gerade etwas eingeengt da unten.“

Er zog sich den Lederslip aus und warf ihn zu Boden. Tinas Blick fiel auf seine stattliche Erregung. Sie setzte ein schelmisches Grinsen auf und erklärte: „Das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass wir uns mal so freizügig gegenübersitzen.“

„Ist doch aber nicht schlimm, oder?“

„Ich finde es ganz witzig … Aber glaube ja nicht, dass wir mehr machen, als vorhin hier auf dem Balkon geschehen ist.“

„Du hast das Buch. Ich kann mir gerade nichts wünschen.“

„Würdest du es denn wollen, wenn du das Buch hättest?“

Jan dachte nach. Wollte er seine Schwester ficken und würde er es zugeben wollen?

„Du bist im Moment die Herrscherin über das magische Buch. Du könntest dir wünschen, dass mehr passiert.“

Tina dachte nach. „Ich denke nicht, dass ich das will. So ist es auch gut.“

Ihr Blick fiel erneut auf seine Erregung, die unverhüllt gegen die Sonne gerichtet war. Jan fand es tierisch spannend, dass sie seinen Schwanz betrachtete.

„Ich hätte aber große Lust, das Buch auszuprobieren.“

„Dann tu es.“

„Ich weiß aber nicht was ich mir wünschen soll.“

„Bestell dir einen scharfen Latinolover, der es dir besorgt“, schlug Jan vor.

„Nein. Lieber nicht.“

„Dann mach was anderes.“

Schweigen. Zögern. Dann hatte Tina einen Einfall. „Ich glaube nicht, dass ich dir das jetzt anvertraue … Aber ich habe schon lange die Fantasie, dass ich es mal mit einer Frau mache.“

„Bist du lesbisch?“

„Nein! Aber darüber nachgedacht habe ich schon.“

„Warum hast du es nicht mal bei deiner besten Freundin anklingen lassen … Im Urlaub zum Beispiel.“

„Und was ist, wenn sie nicht will und unsere Freundschaft daran zerbricht?“

„Dann wünsch dir jetzt über das Buch, dass eine attraktive Frau zu dir kommt und dich verführt … Und ich weiß auch schon, wer das sein wird“, erklärte Jan geheimnisvoll.

Tina war Feuer und Flamme für seine Idee. Jan hatte ihr seine Wohnung als Ort der Verführung angeboten. Tina wohnte noch bei ihren Eltern, sodass sie in Jans Wohnung ungestörter sein würde. Jan hatte versprochen, sich dezent im Hintergrund zu halten, damit Tina ihr Erlebnis genießen konnte. Mit zittriger Hand schrieb Tina ihren Wunsch auf, den Jan ihr diktierte. Dann klappte sie das Buch zu und legte es auf den Tisch. Beide blieben nackt auf dem Balkon sitzen und harrten der Dinge, die kommen mochten. Dann klingelte es an der Tür. Jan verzichtete darauf, sich anzuziehen und begab sich in Richtung Wohnungseingang. Er war sich sicher, dass die richtige Person vor der Tür stand, und öffnete selbstbewusst. Zum Glück stand nicht erneut der Postbote auf der Fußmatte.

Eine schlanke Schönheit lächelte ihn an. Ihr Blick fiel sofort auf seinen entblößten Schritt.

„Hallo Sunny.“

„Hi Jan … Ich wollte mal sehen, ob dir langweilig ist. Anscheinend nicht.“

Sie trug eine ultrakurze Jeans, die sich über ihren süßen Hintern spannte. Ein knallenges Oberteil ließ ihre Nippel hervorstehen.

„Komm rein. Du kannst meinen Besuch kennenlernen.“

Sie folgte ihm in die Wohnung. Er konnte ihren Blick auf seinem blanken Hintern spüren. Beide erreichten den Balkon, auf dem Tina nervös in ihrem Gartenstuhl saß. Sie warf Sunny neugierige Blicke zu und musterte die Nachbarin ihres Bruders. Sunny setzte sich auf den Stuhl neben ihr und lächelte freundlich. „Hi, ich bin Sunny.“

„Tina … Jan ist mein Bruder.“

„Ich finde es voll cool, dass ihr so locker seid … Meine Leute würden sich nie im Leben vor mir ausziehen.“

„Es hat sich halt so ergeben“, meinte Tina im Plauderton.

Jan setzte sich auf seinen Platz und wandte sich an seine Schwester. „Sunny hat heute Vormittag schon vorbeigeschaut … Wir haben uns nett kennengelernt.“

Tina wusste längst von der heißen Nummer ihres Bruders mit der geilen Nachbarin, die dank des Wunschbuches entstanden war.

„Jan hat mir erzählt, dass du ihm deine neue Unterwäsche gezeigt hast.“

„Klar … Leider habe ich ihm ohne diese besser gefallen“, meinte Sunny und warf Jan einen schelmischen Blick zu. „Sagt mal … Darf ich es mir eigentlich auch etwas bequemer machen?“

„Sicher. Nur zu“, forderte Jan sie auf.

In Windeseile befreite sich Sunny von ihren beiden Kleidungsstücken. Warum sie kein Höschen getragen hatte, verriet sie nicht und Jan interessierte es auch nicht. Er versorgte seine Gäste mit kühlen Getränken und nahm dann wieder auf dem Balkon Platz. Sunny und Tina waren ins Gespräch gekommen. Es schien, als würden sie auf einer Wellenlänge liegen.

Immer wieder zuckte Jans Schwanz vor sich hin und war mehrere Male kurz davor, hart zu werden. Der Anblick der zwei nackten Grazien auf seinem Balkon ließ sein Blut regelmäßig zwischen seine Beine fließen und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis sein Rohr voll ausgefahren sein würde. Sunny gab sich keine Mühe ihre blanke Muschi vor seinen Blicken zu verbergen. Auch Tina saß entspannt auf ihrem Stuhl und musterte die andere Frau neugierig. Sunny hatte die bessere Figur. Tina hatte die geileren Titten. Beide unterhielten sich über alles Mögliche, während Jan schwieg und darauf wartete, dass sich der Wunsch, den Tina dem Buch anvertraut hatte, bewahrheitete. Irgendwann legten die beiden jungen Frauen eine Gesprächspause ein und blickten stumm über die Balkonbrüstung in den strahlend blauen Himmel. Plötzlich erkannte Jan, dass Sunny ihre rechte Hand in ihren Schoß gelegt hatte.

Kurz darauf realisierte er, wie sich ihre Finger sachte und rhythmisch bewegten. Endlich war Leben in die Szene gekommen. Sunny hatte ihre Augen geschlossen und betete die Sonne an. Eine Minute später spielte sie deutlich sichtbar an ihrer Pussy. Leise Lustseufzer entglitten ihrer Kehle. Sie ließ sich gehen. Unbeirrt der Tatsache, dass sie nicht alleine war. Natürlich hatte Tina es auch bemerkt. Die Blicke der Geschwister trafen sich. Ohne Worte wurden sie sich einig. Tina führte ihre Hand zwischen die Schenkel, die sie weit spreizte, und begann, an ihrem Schmuckkästchen zu nesteln. Dabei beobachtete sie Sunnys Bemühungen an ihrem Pfläumchen aufmerksam. Die Nachbarin nahm kein Blatt vor den Mund und stieß immer wieder leise Freudenlaute aus, ohne sich zu fragen, was die beiden anderen Nackten oder die Leute in der Nachbarschaft davon hielten. Es war klar, dass Jans Schwanz zum Bersten hart war. Es tat schon fast weh, was der enormen Beanspruchung seines Körperteils an diesem Tag geschuldet war.

Jetzt öffnete Sunny die Augen und blickte zu Tina herüber. Sie nahm die Beteiligung der anderen Frau wahr.

„Ich finde die Situation voll erregend. Wie wir hier nackt zusammensitzen … Ich bin jetzt richtig in Stimmung gekommen“, erklärte sie.

„Ich auch“, gestand Tina. „Es sieht scharf aus, wie du dich berührst.“

„Bei dir sieht es aber auch sehr interessant aus“, stellte Sunny fest. Jan hielt sich bedeckt. Gelegentlich fasste er sich an seinen Prügel und streichelte über seine Erregung. Die beiden Frauen fingerten sich ungeniert weiter. Sie hatten ihre Stühle zur Seite gerückt, sodass sie sich frontal gegenübersaßen. Dadurch konnte Jan nicht mehr beide Mösen im Blick behalten. Das gleichmäßige Stöhnen entschädigte und hielt seine Erregung aufrecht. Nach einer Weile meldete sich Sunny zu Wort. „Sollen wir reingehen?“

Tina sah ihr in die Augen und nickte stumm. Beide erhoben sich und Sunny nahm Tinas Hand und geleitete sie ins Wohnzimmer.

Jan war unschlüssig, ob er folgen durfte, und blieb zunächst sitzen. Die Frauen marschierten direkt weiter und ließen das Wohnzimmer hinter sich. Gingen die jetzt zusammen auf die Toilette? Nein, eher in sein Schlafzimmer. Sollten sie es sich dort gemütlich machen, würde er nichts davon mitbekommen. Seine Neugierde plagte ihn. Er gestand Tina ihre Privatsphäre zu und wenn sie und Sunny ein lauschiges Stündchen miteinander verbringen sollten, ging ihn das nichts an. Dennoch wollte er in Erfahrung bringen, was die beiden auf seinem Bett anstellten. Er wartete fünf Minuten. Die Frauen kamen nicht zurück. Er erhob sich und zog sich in die Wohnung zurück. Er bemühte sich, leise zu sein. Jan schlich auf Zehenspitzen in den Flur und orientierte sich zu seinem Schlafzimmer. Die Schlafzimmertür war angelehnt. Wie praktisch. Er stellte sich davor. Sein harter Schwanz stieß gegen die Holztür. Er lauschte. Er vernahm Geräusche, die Personen machten, die sich im Bett aufhielten. Die Matratze gab Laut. Er hörte kichern, schmatzen und leise Seufzer. Nun war klar, dass sich Sunny und seine Schwester hierhin zurückgezogen hatten, um ihre Zweisamkeit zu genießen.

Jan musste unbedingt herausfinden, was hinter der Tür vor sich ging. Er stieß die Tür vorsichtig auf. Sie quietschte zum Glück nicht. Als der Spalt breit genug war, steckte er seinen Kopf hindurch. Seine Schwester und seine Nachbarin lagen auf seinem Bett. Sein Bettzeug hatten sie auf den Boden verbannt. Sie lagen eng aneinander geschmiegt. Vier Arme schlangen sich um nackte Leiber, vier Hände gingen auf Wanderschaft. Sie küssten sich leidenschaftlich. Jans Schwanz zuckte unkontrolliert auf und ab. Noch nie hatte er Tina in derart ekstatischen Momenten erlebt. Auf dem Balkon beim Masturbieren hatte es schon geil ausgesehen, aber was ihm hier geboten wurde, toppte das in jedem Fall. Jan wagte sich weiter vor. Die rechte Hälfte seines Körpers stand im Schlafzimmer. Die nackten Frauen auf dem Bett waren zu sehr mit sich beschäftigt, um ihn eintreten zu hören. Plötzlich stöhnte Tina auf. Jan konnte den Grund nicht erkennen, war sich aber sicher, dass Sunny ihre Hände dorthin geführt haben musste, wo es seiner Schwester gefiel. Kurz darauf begann auch Sunny lustvoll vor sich hin zu wimmern.

Jan fasste sich an seine Rute und begann zu wichsen. Er hatte es wieder nötig. Der Anblick der lesbelnden Weiber war einfach zu geil, um sich nicht zu beteiligen. Die nächsten Minuten ging es feuchtfröhlich weiter. Tina und Sunny wandten sind ineinander und gaben sich ihren dringendsten Gelüsten hin. Mittlerweile hatten sie sich flach auf den Rücken gelegt und fingerten sich gegenseitig die Muschis. Jan war das Versteckspiel leid geworden und hatte das Schlafzimmer betreten. Tina hatte Notiz von ihm genommen, sah aber keinen Grund, das Fingern in Sunnys Loch zu unterbinden. Ob Sunny ihn bemerkt hatte, wusste Jan nicht. Seine Nachbarin lag mit geschlossenen Augen auf der Matratze und schrie sich die Seele aus dem Leib. Jan hatte sich ans Bettende begeben und im Schneidersitz Platz genommen. Hin und wieder zupfte er an seinem Schwanz und beobachtete die wilden Furien bei ihren geilen Fingerspielen.

Tina suchte bewusst Augenkontakt zu ihrem Bruder. In ihrem Blick erkannte Jan die pure Geilheit. Für einen Moment spielte er mit dem Gedanken, sich auf sie zu legen und sie durchzuficken. Doch Tinas Wunsch war ein anderer gewesen. Nach einer Weile zog Tina ihre Hand aus Sunnys Schoß und veränderte ihre Position. Sie richtete sich auf und begab sich zwischen die Schenkel der anderen Frau. Sunny hatte die Veränderung um sie herum realisiert und lächelnd festgestellt, dass sich der Herr des Hauses zu ihnen gesellt hatte. Offenbar stellte dies für sie kein Problem dar. Tina machte sich bereit, von der Möse der Nachbarin zu kosten. Dann überlegte sie es sich anders. Sie rückte von Sunny ab und schob ihren Körper parallel zu der schlanken Brünetten. Nun befanden sich ihre Füße auf Höhe von Sunnys Kopf. Als Tina ihr linkes Bein über den Oberkörper der anderen Frau schwang, war klar, was sie im Schilde führte.

Sunny protestierte nicht, als sich ihr Gesichtsfeld verdunkelte und Tinas Möse über sie kam. Sie hielt sich nicht lange mit unnützen Überlegungen auf, sondern packte beherzt zu und vergrub ihre Zunge in das Fotzenfleisch. Tina jaulte lustvoll auf. Für einen Moment vergaß sie, warum sie die 69er-Stellung eingenommen hatte. Dann endlich senkte sie ihren Kopf in Sunnys Schoß und begann die klaffende Spalte der Nachbarin auszuschlecken. Jan hatte das Schauspiel stumm verfolgt. Angesichts der geilen Entwicklung ließ er es sich nicht nehmen, an seinem Schwanz zu spielen. Seine Erregung befand sich im Vormarsch und würde sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einem vierten Spermaausbruch manifestieren. Er dachte nach. Wie vielen Männern war es vergönnt, ihren kleinen Schwestern beim Sex mit einer anderen Frau zu beobachten? Konnte es etwas Geileres geben, als den Sex einer Anverwandten hautnah mitzuerleben?

Er sah Tinas Kopf leicht hin und her zucken. Jan nahm an, dass sie Sunnys Schlitz leckte. Sehen konnte er es nicht, da der Kopf seiner Schwester im Weg war. Das Stöhnen beider Frauen sprach allerdings Bände. Er wollte mehr sehen und verließ seinen Beobachtungsposten. Er legte sich seitlich neben die Frauen und streckte sich der Länge nach aus. Seinen Kopf stützte er auf seinem linken Arm ab, während die rechte Hand erneut zu reizen begann. Es sah wahnsinnig geil aus, wie sich beide Frauen die Seelen aus den Leibern leckten. Konnte er noch länger unbeteiligt zusehen, statt sich zu beteiligen? Jan würde liebend gerne ficken. Wer konnte es ihm verdenken? Aber welche der beiden attraktiven Weiber sollte er sich vornehmen? Mit Sunny hatte er heute schon seinen Spaß gehabt. Mit seiner Schwester noch nicht. Oder nur halbherzig. Würde Tina zulassen, dass er sie bestieg? Tinas Wunsch war in Erfüllung gegangen. Sie wollte von Sunny zu einer geilen Lesbennummer verführt werden. Von anschließendem Geschwisterficken hatte niemand etwas geschrieben.

Jan befragte sein Gewissen. Er rang mit sich. Wollte er diese letzte Hürde überspringen und Tina so nahe kommen, wie es kaum vorstellbar wäre? Würde es ihre Beziehung zueinander nachhaltig verändern? Was bis hierhin geschehen war, würde ohnehin ihr Verhältnis beeinflussen. Aber noch gab es diesen einen Rest von Moral, die sie noch nicht mit Füßen getreten hatten. Jan wichste sich erneut. Er stand kurz vor der Explosion. Langsam musste er sich entscheiden. Sunny nahm ihm die Entscheidung ab. Sie stieß Tina von sich und sah Jan mit lustverzerrtem Gesicht an. „Ich brauche jetzt einen Schwanz in mir!“

Jan war überrascht und blickte zwischen den beiden Frauen hin und her. Tina war sichtlich enttäuscht, weil ihre traute Zweisamkeit so abrupt beendet wurde. Die Blicke der Geschwister trafen sich. Sunny drängte sich zwischen sie und stieß Jan rücklings auf die Matratze. Dann stieg sie über ihn und brachte ihren Höhleneingang in Position.

Mit der rechten Hand dirigierte sie den pochenden Stab auf ihre Spalte zu und ließ sich fallen. Jan sah Sterne tanzen, als sich ihre engen Mösenwände um seinen Prügel legten. Sein Stab drang widerstandslos in ihre Privatkammer ein und füllte die Gute voll aus. Sunny hielt sich nicht lange mit Justieren auf und nahm sogleich einen flotten Ritt auf. Das war in Jans Sinne. Er wollte möglichst bald kommen. Zu lange auf die Folter spannen war nicht sein Ding. Tina hatte ihre Enttäuschung überwunden und versuchte, alleine klarzukommen. Sie hatte sich breitbeinig neben das fickende Paar gekniet und betrachtete die hüpfende Sunny, während sie ihre Muschi mit zwei Fingern bediente. Beide Frauen stöhnten geil vor sich hin und schienen sich nahe an wundervollen Augenblicken zu befinden. Jan stellte fest, dass es bald enden würde, und schloss zufrieden die Augen. Zwar wäre der Anblick der hüpfenden Titten eine Augenweide gewesen, doch er gönnte sich einen anderen Luxus.

Vor seinem geistigen Auge saß nicht seine Nachbarin auf ihm, sondern seine Schwester. Tina sollte diejenige sein, die ihn zu seinem Abgang reiten würde. Die Vorstellung gefiel ihm. Er malte sich aus, wie Tinas Muschi sich um seinen Schaft legte und seine Haut mit jedem Hüpfer über seine Schwellung schob. Ihre Titten würden freudig auf und ab hüpfen, bis er seine Hände auf die prachtvollen Dinger legen würde. In Gedanken spielte er mit den Bällen und durfte sogar an ihnen saugen. Sunny stöhnte lautstark und war auf der Suche nach der ultimativen Erlösung. Jan vernahm Tinas Lustlaute. In seiner Fantasie kamen diese nicht von schräg links, sondern von oberhalb seines nackten Körpers. Er wollte in Gedanken bei ihr sein, wenn es ihm kam. Jetzt bog er auf die Zielgerade ein. Es fehlte nicht mehr viel, dann würde er seinen Samen in den Schoß seiner Schwester pumpen. Konnte es etwas Vertrauteres und Geileres geben, als dieses Gefühl mit einem Geschwisterteil zu teilen? Dann war es so weit.

Das vierte Mal an diesem ereignisreichen Tag hatten seine Hoden zu tun. Das bisschen Sperma, was noch übrig geblieben war bzw. sich neu gebildet hatte, machte sich auf den Weg, die dünnen Samenleiter zu passieren. Mit Höchstgeschwindigkeit erreichte die klebrige Masse die kleine Öffnung in der Mitte seiner gereizten Eichel und füllte den engen Kanal seiner Gespielin. Er hatte die Augen nicht geöffnet und stellte sich vor, wie Tina sich über sein Geschenk freute und es ihr ebenfalls über die Schwelle verhalf. Jetzt schrie eine Frau. Er wollte nicht wissen, ob es Tina oder Sunny war. In seiner heilen Welt war es Tina, die ihn bis zum goldenen Ende geritten hatte und nun den verdienten Lohn davontrug. Der Höhepunkt war anhaltend und geil, doch leider ging er zu Ende und ließ Jan erschöpft und ausgepumpt zurück.

Die Frau auf ihm ritt in gemächlichem Tempo die Ausläufer ihres Abgangs weg, während Jan neben sich leises Wimmern einer anderen Person wahrnahm, die nicht minder Befriedigung erfahren hatte. Jetzt stieg Sunny von ihm herab. Es war Zeit, die Augen zu öffnen und die Fantasie zu beenden. Die Blicke der Geschwister trafen sich. Beide waren erschöpft. Aber glücklich. Sie hatten geteilt, was die meisten Geschwister nicht teilen wollten. Es war schön gewesen. Und aufregend. Sie waren den letzten Schritt nicht gegangen. Nur Jan in seiner Fantasie hatte es gewagt, das letzte Tabu zu brechen. Was würde die Zukunft bringen? Würde das magische Buch seiner Großtante eine Rolle dabei spielen? Jan wusste es nicht. Klar war, dass er darauf in diesem Augenblick keine Antwort finden musste.

Sunny verabschiedete sich von Jan und Tina und hauchte der jungen Frau einen zärtlichen Kuss auf die Lippen. Die Geschwister blieben noch eine Weile in Jans Bett liegen und unterhielten sich über das gemeinsam Erlebte. Tina war aufgeregt und schwärmte von ihrer ersten Erfahrung mit einer Frau. Dass ihr Bruder zugesehen und hinterher mitgemacht hatte, schien sie nicht gestört zu haben. Wenig später wurde es für Tina Zeit zu gehen. Sie zog sich an und drückte Jan zum Abschied liebevoll an sich. Jan entließ sie mit den Gedanken, dass er Tina sehr viel näher gekommen war, als er es für möglich gehalten hätte. Und das bezog sich nicht nur auf die körperliche Nähe. Er glaubte, Tina besser zu verstehen als vorher. Er saß alleine im Wohnzimmer und dachte nach. Was ihm das Buch seiner Großtante bisher ermöglicht hatte, konnte man getrost als unglaublich bezeichnen. Es würden sich weitere nützliche und erregende Möglichkeiten ergeben. Einer Sache war sich Jan nicht sicher: Wollte und sollte er das intime Verhältnis zu Tina intensivieren? In seiner Fantasie hatte er die letzte Hürde übersprungen. Wie sah es in der Realität aus?

Jan war erschöpft und fühlte sich zu ausgelaugt, um sich intensive Gedanken zu machen. Nach einer kurzen Dusche und einem flüchtigen Abendessen setzte er sich vor den Fernseher und schlief irgendwann auf der Couch ein. Der Sonntagmorgen danach bot sich zum Ausschlafen an. Jan schlief bis um zehn. Dann kam er langsam in die Gänge. Sein Blick fiel mehrere Male auf das Wunschbuch und er spielte mit dem Gedanken, einen weiteren frivolen Wunsch hineinzuschreiben. Er zehrte von den vier Höhepunkten des Vortages und fand, dass ihm eine Pause gut tun würde. Er gammelte in der Wohnung rum und verbrachte seine Zeit vor dem Fernseher. Zum Mittag gönnte er sich eine Tiefkühlpizza und erfrischte sich unter der Dusche. Er hatte sich gerade angezogen, als es an der Tür klingelte. Wer wohl etwas von ihm wollte? War es Sunny, die sich ein Tässchen Zucker ausborgen wollte? Mit geilem Sex obendrauf? Und dass, obwohl Jan nicht das magische Buch bemüht hatte.

Er war seiner Nachbarin am Vortag zwei Mal sehr nahe gekommen. Es war geiler und befriedigender Sex gewesen. Jeweils durch die Hilfe des magischen Buches. War Sunny auf den Geschmack gekommen und sehnte sich nach ihm und dass ohne Nachhilfe durch das Buch? Jan begab sich zur Wohnungstür und atmete tief ein und aus. Voller Spannung riss er die Tür schwungvoll auf und erblickte zwei unschuldig drein blickende junge Frauen.

„Hi, Bruderherz.“

„Hallo Jan.“

Sie drängten sich an ihm vorbei.

„Nein, es passt gerade. Kommt ruhig rein“, rief er ihnen hinterher, als sie bereits im Wohnzimmer verschwunden waren. Er schloss die Tür und machte sich kopfschüttelnd auf den Weg, ihnen zu folgen. Tina und ihre beste Freundin Miriam hatten es sich auf der Couch bequem gemacht und sahen den Hausherrn erwartungsvoll an.

„Möchtet ihr etwas trinken?“

„Was hast du denn da?“, erkundigte sich Miriam.

Tinas Freundin musste um die zwanzig sein. Sie hatte dunkle Locken, die ihr nicht ganz bis auf die Schultern reichten. Jan fand, dass sie mehr als passabel aussah. Sie war schlanker als seine Schwester, hatte aber deutlich weniger Oberweite. Dafür lange Beine, die braun gebrannt aus einer kurzen Jeans ragten. Auch der Sonntag war schwülwarm, was die luftige Bekleidung der jungen Frauen erklärte.

„Ich habe Wasser, Cola …“

„Wir nehmen zwei Bier“, mischte sich Tina ein. Jan warf einen Blick auf seine Uhr und meinte: „Ja … ist ja auch schon nach zwei.“

Kurz darauf kehrte er mit drei Flaschen Bier ins Wohnzimmer zurück und nahm auf einem Plastikstuhl Platz, der zuvor auf dem Balkon gestanden hatte. Die Freundinnen sahen ihn neugierig an.

„Miriam und ich waren gerade in der Gegend“, wusste Tina zu berichten.

„Aha.“

„Du hast doch nichts vor, oder?“

Wenn der gestrige Tag nicht gewesen wäre, hätte er Tina angefahren und sich über ihr unangekündigtes Erscheinen beschwert. Nun zog er die Schultern in einer Geste der Resignation in die Höhe und meinte: „Nicht so wirklich. Gestern war sehr anstrengend und da darf es heute ruhig mal etwas weniger stressig sein.“

Die Blicke der Geschwister trafen sich. Tina konnte sich ein Grinsen nur schwer verkneifen. Dann richtete sie ihren Blick auf den Teppich. Jan ahnte, dass etwas im Busch war. Tina räusperte sich und sah ihren Bruder an.

„Ich habe Miriam von dem Buch unserer Großtante erzählt.“

Ein Schlag mit einem Vorschlaghammer hätte Jan nicht unvorbereiteter treffen können. „Was hast du ihr denn erzählt?“

Tina setzte einen schuldbewussten Gesichtsausdruck auf. „Du weißt, dass ich ein Geheimnis nur schwer für mich behalten kann … Und Miriam ist meine beste Freundin.“

Jan wartete. Tina ging in sich und erzählte.

„Ich habe ihr erzählt, dass du in den Besitz dieses besonderen Buches gekommen bist und es sich herausgestellt hat, dass es spezielle Wünsche erfüllen kann … Ich habe ihr von deinen Versuchen auf dem Balkon erzählt … und auch das mit Sunny, die du mit Hilfe des Buches rumgekriegt hast.“

„Sonst nichts weiter?“

„Nein, das war alles.“

Sie hatte ihren eigenen Wunsch verschwiegen. Ebenso seinen Wunsch, gemeinsam mit seiner Schwester auf dem Balkon zu masturbieren. Tina schien es nicht recht zu sein, dass Miriam von der engen Bruder-Schwester-Beziehung erfuhr. Jan sah Miriam an und erkannte die brennende Neugierde im Blick der jungen Frau.

„Hast du Tina geglaubt?“

„Nicht wirklich … Würdest du glauben, dass es so etwas gibt …? Dann hat Tina aber steif und fest behauptet, dass es stimmt.“

„Sie ist noch nicht restlos überzeugt. Deswegen sind wir hier“, klärte Tina ihn auf.

„Weswegen genau?“

„Wegen dem Buch … Miriam soll sehen, wie es funktioniert.“

Das war ja mal eine faustdicke Überraschung und eröffnete ganz neue Perspektiven. Jan empfand die Situation als spannend und interessant und war bereit, Miriam das Geheimnis um das magische Buch zu offenbaren.

„OK … Zunächst einmal denke ich, dass du, kleine Schwester, ein zu großes Plappermaul hast. Du kapierst offenbar nicht, wann ein Geheimnis geheim bleiben sollte.“

„Ich habe es doch nur Miriam erzählt.“

„Das ist ja auch in Ordnung. Du solltest damit aber nicht weiter hausieren gehen … Und du auch nicht.“

Miriam nickte zustimmend und zog sich mit einer Handbewegung den imaginären Reißverschluss über ihrem Mund zu.

„Stimmt es wirklich, dass du deine Nachbarin mit dem Buch rumgekriegt hast?“, wollte Miriam erfahren.

„Äh ja … Obwohl ich es wohl auch ohne das Buch geschafft hätte.“

Tina hustete auffällig und verdrehte die Augen.

„Früher oder später“, ergänzte Jan. „Aber ja … es stimmt.“

„Könntest du jede Frau damit rumkriegen?“

„Ich denke schon.“

„Mich auch?“

Was sollte diese Frage denn? Wollte sie, dass er sich auf sie einließ? Dafür bräuchten sie kein Wunschbuch. Die Freundin seiner Schwester würde er jederzeit in seinem Bett willkommen heißen. Ein Wort von ihr und er würde sie ins Schlafzimmer zerren und loslegen. „Wahrscheinlich schon.“

„Und wenn ich etwas reinschreiben würde …?“

„Das würde sicherlich auch funktionieren“, erklärte Jan. „Hast du denn einen bestimmten Wunsch?“

„Nein, eigentlich nicht“, meinte Miriam.

„Können wir ihr nicht mal zeigen, wie gut es funktioniert?“, schlug seine Schwester vor.

„Äh, von mir aus … Aber was sollen wir denn schreiben?“

„Lasst uns doch in die Fußgängerzone gehen. Da ist heute bestimmt allerhand los … Dort werden wir bestimmt einige Anwendungsmöglichkeiten für das Buch finden“, meinte Tina. Jan hatte nichts Besseres vor und er brannte darauf, Miriam von der Kraft des Buches zu überzeugen. „Also gut … Dann lasst uns mal gehen.“

Zwanzig Minuten später saßen sie an einem Tisch in einem Eiscafé. Sie hatten einen Platz am äußeren Rand der Terrasse erhaschen können und hatten sowohl die Fußgängerzone als auch die anderen Gäste des Cafés im Blick. Jan hatte das magische Buch in einer großen Stofftasche mitgenommen und holte es vorsichtig heraus. Während die beiden Frauen von ihren Eisbechern löffelten, schlug Jan das Buch auf und zückte den Füllfederhalter. „Was sollen wir schreiben?“

„Geht denn alles, was man sich wünscht?“, wollte Miriam wissen.

„Nein. Man kann sich nichts wünschen, was eine körperliche Veränderung zur Folge hätte … Wenn du dir zum Beispiel größere Brüste wünschen würdest, würde das nicht funktionieren.“

„Ich will keine größeren Brüste … Bist du der Meinung, meine sind zu klein?“

Da war er ja mal so richtig satt ins Fettnäpfchen getreten. „Nein, natürlich nicht … Ich meine ja nur.“

Während Miriam ihm einen finsteren Blick zuwarf, amüsierte sich Tina köstlich über das verbale Missgeschick ihres Bruders.

„Also, was schreiben wir jetzt?“, fragte Tina. Jan hatte eine Idee und setzte den Stift auf die leere Seite des Buches auf. Er schrieb und drehte dann das Buch in die Richtung seiner Begleiterinnen, sodass sie lesen konnten, was er sich ausgedacht hatte.

„Ich wünsche mir, dass uns eine unbekannte Frau mitten in der Fußgängerzone ihre blanken Brüste zeigt.“

„Gute Idee“, lobte Tina. Miriam war aufgeregt und blickte sich eifrig um. Jan lächelte und war gespannt zu erfahren, ob das magische Buch auch dieses Mal ganze Arbeit leisten würde.

Zunächst geschah nichts. Sechs Augenpaare wanderten neugierig hin und her, doch sie konnten nichts Auffälliges entdecken. Dann wurde Jan auf eine junge Frau aufmerksam, die die Fußgängerzone entlang ging. Sie wirkte genervt. Ihr folgte ein Mann, der permanent auf sie einredete. Vor dem Eingang zum Eiscafé blieb die Frau stehen und warf ihrem Verfolger einen finsteren Blick zu.

„Und jetzt hör endlich auf, mir hinterherzulaufen.“

„Komm schon, Baby. Lass uns darüber reden.“

„Nenn mich nicht Baby. Und kapiere endlich, dass es aus ist.“

„Lass es uns versuchen. Ich liebe dich doch.“

„Es ist aus. Ich will dich nicht mehr sehen.“

Jan und seine Begleitung verfolgten das Streitgespräch neugierig. Jan fragte sich, ob das streitsüchtige Paar etwas mit ihrem Wunsch zu tun hatte. Es sah nicht danach aus. Wurden sie gerade Zeugen eines Streits zwischen Verflossenen? Die Frau sah zu gut aus um sich auf einen Typen wie den einzulassen. Er hatte auf den ersten Blick nicht die Klasse, an sie heranzureichen.

„Aber Baby … Du bist mein Ein und Alles … Wir gehören doch zusammen.“

„Ich habe schon viel zu viel Zeit mit dir verbracht. Du ekelst mich an.“

„Bitte Baby, wir hatten doch so viele schöne gemeinsame Momente. Lass uns doch darüber reden.“

„Was für ein Waschlappen“, warf Tina ein.

Die Ex des Waschlappens sah es genauso. „Ich verschwende meine Zeit nicht mit Typen wie dir … Du bist der letzte Dreck. Ich ärgere mich, dass ich mich jemals auf dich eingelassen habe … Und weißt du, was du nie wieder zu sehen bekommen wirst …? Die hier!“

Sie fasste sich ohne Vorwarnung an den Saum ihres Oberteils und zog es in einer fließenden Bewegung nach oben. Ihre beiden Bälle kullerten aus dem Stoffgefängnis. Ein BH war nicht zugegen.

„Diese Babys hier wirst du nie wieder zu spüren bekommen … Mit denen spielt schon ein anderer. Und jetzt lass mich endlich in Ruhe.“

Jans Blick fiel auf die kurvige Pracht. Die Unbekannte hatte wundervolle Brüste, mit denen auch er liebend gerne spielen würde. Wenn er wollte, könnte er sich an den Dingern erfreuen. Mit Hilfe des Buches war Einiges möglich. Tina und Miriam grinsten vor sich hin und schienen sich an der Klatsche für den Typen zu erfreuen. Auch andere Gäste des Cafés waren auf den ungewöhnlichen Disput aufmerksam geworden und hatten verfolgt, wie die Frau blank gezogen hatte. Jetzt ließ sie ihr Top herab rutschen und machte auf der Stelle kehrt. Der geschasste Ex blieb wie ein begossener Pudel vor dem Eingang stehen und sah ihr hinterher. Langsam verloren die Eisliebhaber das Interesse an dem speziellen Ereignis und wandten sich wichtigeren Dingen zu.

Jan warf einen Blick auf die erste Seite des magischen Buches. Der Satz, den er zuvor hineingeschrieben hatte, war verschwunden. „Seht ihr …? Mein Wunsch hat sich erfüllt. Der Satz von vorhin ist weg.“

„Hatte das tatsächlich damit zu tun?“, blieb Miriam skeptisch.

„Glaubst du an einen Zufall?“, fragte Tina.

„Ich weiß nicht … So häufig kommt das bestimmt nicht vor, dass eine Frau ihre Titten in der Öffentlichkeit rausholt, oder?“

„Dann lasst uns einen weiteren Versuch unternehmen“, schlug Jan vor. „Mal sehen, ob wir unsere kleine Skeptikerin überzeugen können.“

Er blickte sich auf der Suche nach neuen Opfern um. Schräg hinter sich nahm er ein verliebt wirkendes Paar wahr. Der Mann und seine Begleiterin mochten um die zwanzig sein. Sie sahen sich verträumt in die Augen und vergaßen vor lauter Schwärmerei, die vor sich hin schmelzenden Eiskugeln zu sich zu nehmen. Jan trat Tina gegen das Schienbein.

„Au … Spinnst du?“

Jan deutete mit einem Kopfnicken in die Richtung des Paares am anderen Tisch. „Wie wäre es, wenn wir die beiden gleich eine heiße Show abliefern lassen.“

Weder Tina noch Miriam widersprachen. Jan konzentrierte sich auf das geöffnete Buch und begann zu schreiben.

„Ich wünsche mir, dass das verliebte Paar hinten links in der Ecke des Lokals sämtliche Hemmungen fallen lässt und sich in aller Öffentlichkeit seinen Gelüsten hingibt.“

Tina und Miriam segneten den Wunsch ab. Dann warteten sie. Die junge Frau trug eine weiße Bluse. Ein kurzer cremefarbener Rock ergänzte ihr Outfit. Sie hatte mittellange rote Haare. Jan tippte auf eine Tönung. Sie sah gut aus, auch wenn er Miriam schärfer fand. Ihr Begleiter trug eine Brille und hatte schütteres blondes Haar. Er sah nicht wie der Typ aus, mit dem man ungeniert in einem Eiscafé anbändelte. Er trug ein T-Shirt mit einem dämlichen Motiv und weiter unten eine Cargohose mit gefühlten tausend Taschen. Die beiden Liebenden schienen alles um sich herum zu vergessen und himmelten sich die ganze Zeit an.

„Was glaubst du, was gleich passiert?“, fragte Miriam ihre Tischnachbarin.

„Keine Ahnung. Lassen wir uns überraschen“, antwortete ihre Freundin ausweichend.

„Jetzt knutschen sie“, stellte Miriam fest.

Jan beobachtete das Paar neugierig. Die Rothaarige und der Bebrillte waren zu sehr mit sich beschäftigt, um die neugierigen Blicke von den anderen Tischen zu bemerken. Ihre Zungen tanzten wild umeinander. Etliche Milliliter Körperflüssigkeiten hatten den Besitzer gewechselt. Jetzt gingen die Hände auf Wanderschaft. Die Frau und ihr Begleiter hatten sich einander zugewandt und gingen in den Nahkampf über. Die linke Hand des Brillenträgers legte sich auf die weiße Bluse und begann das darunter liegende Gewebe zu massieren. Die andere Hand lag im Nacken seiner Partnerin und zog sie zu sich heran. Jan erkannte, dass die Getönte ihre rechte Hand auf seinem Oberschenkel platziert hatte. Der Kuss schien niemals enden zu wollen. Mittlerweile waren andere Cafébesucher auf das muntere Paar aufmerksam geworden.

Der Mann begann wie wild an den Brüsten seiner Gefährtin zu spielen. Die Bluse rutschte hin und her. Es dauerte nicht lange, bis die meisten Knöpfe des Kleidungsstücks offen waren und die Erforschung der weiblichen Masse unter dem Stoff fortgesetzt wurde. Die Rote Zora war ebenfalls aktiver geworden und fummelte ungeniert zwischen seinen Beinen herum. Immer wieder rieb ihre Hand über den Schritt ihres Partners. Jan sah fassungslos zu. Ein Blick auf Tina und Miriam verriet ihm, dass sie nicht minder beeindruckt waren. Jetzt war die Bluse ganz offen. Darunter trug die gute Frau keinen BH. Die Hand ihres Geliebten konnte ungehindert über ihre süßen Titten wandern. Dass anderen Besuchern tiefe Einblicke gewährt wurden, schien keinen der beiden zu stören. Jan sah und hörte, wie die Frau den Gürtel ihres Begleiters öffnete. Kurz darauf verschwand ihre Hand in der Hosenöffnung. Was sie dort anstellte, war mehr als klar.

Das konnte doch nicht wahr sein. Wie war es möglich, dass zwei Menschen derart offen und unverschämt ihre Lust mitten in der Öffentlichkeit auslebten? Die Antwort lag auf der Hand: Das magische Buch von Großtante Sophia. Plötzlich bekam Jan ein schlechtes Gewissen. Die beiden Triebgesteuerten machten das nur, weil er es sich über das Buch gewünscht hatte. Was wäre, wenn sie wegen ihres ungebührlichen Verhaltens Ärger bekamen? Sie konnten doch nichts dafür. Die Hand der Rothaarigen bewegte sich eindeutig auf und ab. Sie wichste ihren Typen unbeirrt. Ihr Gefährte beugte sich über ihre Oberweite und begann an einer ihrer aufgeblühten Knospen zu knabbern. Just in diesem Augenblick betrat der Kellner die Terrasse. Auf seinem Tablett balancierte er mehrere Eisbecher, die auf ihre Abnehmer warteten.

Als er die halb nackte Rothaarige und den Mann mit der offenen Hose entdeckte, blieb er verdutzt stehen und analysierte die Situation. Jan hätte liebend gerne seine Gedanken gelesen. Er rechnete jeden Moment damit, dass die Eisbecher zu Boden krachten. Doch dann zeigte sich der Kellner ganz cool und bediente die wartenden Gäste, die ihre Bestellung wegen der interessanten Aussicht nebenan nicht vermisst hatten. Dann wandte sich der Kellner an die Triebtäter und hob seine Stimme.

„Würden Sie bitte augenblicklich damit aufhören?“

Der blonde Brillenträger zog seine Zunge aus dem Vorbau seiner Partnerin und sah den Bediensteten irritiert an.

„Was denn? Wir schmusen doch nur.“

„Würden Sie bitte ihre Hose zumachen …? Das Gleiche gilt für ihre Bluse, junge Dame.“

Die Rothaarige schien erst nicht zu verstehen, warum ihre offene Bluse die Laune des Kellners beeinträchtigt haben könnte, hatte dann aber ein Einsehen und begann ihre Knöpfe zu schließen. Die anderen Gäste, inklusive Jan, Tina und Miriam, verfolgten gespannt, wie es weiter ging. Kurz darauf waren die beiden auffällig gewordenen Individuen wieder ordentlich gekleidet und machten Anstalten, das Café zu verlassen. Der Kellner erinnerte sie an das Begleichen der Rechnung. Der Brillenträger legte einen Zwanziger auf den Tisch und erhob sich. Er nahm seine Begleiterin bei der Hand und steuerte mit ihr zusammen den Ausgang an. Als sie am Tisch der drei Wunschsteller vorbei kamen, nahm Jens die deutliche Beule im Schritt des Typen wahr. Nach und nach kehrte Ruhe im Eiscafé ein. Die Gäste kümmerten sich um ihre Eisbecher oder ihre Getränke, während Jens und die beiden Mädels die Köpfe zusammensteckten.

„Hast du immer noch Zweifel?“, fragte Jan die Freundin seiner Schwester. Diese schüttelte den Kopf.

„Einfach unglaublich, was wir mit dem Buch bewirken können“, stellte Tina fest.

„Stellt euch vor, die wären deswegen verhaftet worden“, meinte Miriam. „Und wir wären schuld gewesen.“

„Stimmt. Vielleicht sollten wir in Zukunft andere Menschen nicht so reinreiten“, empfahl Tina.

„Lasst uns zur mir gehen“, schlug Jan vor. „Für meinen Geschmack haben wir die Fußgängerzone lange genug unsicher gemacht.“

Sie kehrten dem Treiben in der Fußgängerzone den Rücken zu und machten sich auf den Weg. Die Freundinnen waren gut gelaunt und quatschten die ganze Zeit, während Jan ihnen folgte und Miriam auf den knackigen Hintern starrte. Oben rum mochte es reizvollere Objekte der Begierde geben. Was in der engen Jeans der Brünetten steckte, konnte einen jungen Mann ohne Weiteres begeistern.

Nachdem sie seine Wohnung erreicht hatten, beorderten die Mädels Jan in die Küche. Während der Hausherr drei Flaschen Bier aus dem Kühlschrank holte, machten es sich Tina und Miriam auf dem Balkon bequem. Auf dem Weg zu ihnen fiel Jans Blick auf das Buch seiner Großtante. Sollte er schnell einen Wunsch aufschreiben? Nach dem Motto: „Ich wünsche mir, dass meine Schwester und ihre Freundin sich nackig machen und mich verführen?“

Er verwarf den Gedanken und steuerte den Balkon an. Überrascht stellte er fest, dass es keines Wunsches bedurfte. Tina und Miriam hatten sich von ihren Oberteilen befreit und ließen sich die Sonne auf ihre Büstenhalter scheinen. Jan bekam bestätigt, dass seine Schwester die üppigere Oberweite vorzuweisen hatte. Miriams blauer BH hatte nicht viel zu halten und verbarg eine unscheinbare Hügellandschaft.

Die Freundin seiner Schwester sah ihn an und wirkte unsicher. „Tina hat gemeint, dass es OK wäre, wenn wir es uns bequem machen.“

Jan war sich sicher, dass Tina sehr viel mehr ausgezogen hätte, wenn sie unter sich gewesen wären. Aus Rücksicht auf Miriam hatte sie beschlossen, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. „Kein Problem … Ist ja auch tierisch warm hier. Hier, eure Drinks.“

Die Frauen nahmen die Flaschen an sich und erfrischten sich. Jan nahm auf einem freien Stuhl Platz, zog sein T-Shirt aus und betrachtete Miriam neugierig. Sie sah echt klasse aus. Ein paar ordentliche Titten und sie würde seinem Ideal entsprechen. Wie schade, dass er ihr über das magische Buch keinen großen Busen angedeihen lassen konnte. Sollte er etwas anderes in die Wege leiten? Die manipulative Kraft des Buches würde Miriam ohne Probleme dazu bringen, den Rest ihrer Klamotten auch noch abzulegen. Wie würde seine Schwester darüber denken? Würde sie sich auf erneuten Spaß auf dem Balkon einlassen? Hätte sie ein Problem damit, ihrer besten Freundin entgegen ihrer Bedenken näherzukommen? Jan hatte Tina bereits manipuliert und scheute sich davor, es ein weiteres Mal zu tun.

Die Drei unterhielten sich, sparten aber das Thema „Magisches Buch“ aus. Tina musste ins Bad und Jan besorgte ihnen frische Getränke. Langsam aber sicher ging ihm das Bier aus. Er stand gerade am Kühlschrank, als sich Tina zu ihm gesellte und ihn von hinten umarmte. Jan erschrak und zuckte zusammen. Dann entspannte er sich. „Und … Bist du gut drauf?“

„Ich werde langsam knülle“, gab Tina zu. „Sonst trinke ich nicht so viel Bier und schon gar nicht in der prallen Sonne.“

„Dann mach ruhig weiter. Dann benötige ich gar nicht mal das Buch um euch Mädels gefügig zu machen.“

„Würdest du das denn wollen?“

Jan drehte sich um und sah Tina in die Augen. Seine Schwester hielt dem schelmischem Blick stand und setzte ein schiefes Grinsen auf.

„Du weißt, dass ich mir alles Mögliche wünschen kann.“

„Dann tu es doch.“

„Und Miriam?“

Tina zog die Schultern hoch.

„Ich bin mir nicht sicher, ob wir das tun sollten … Klar, sie ist scharf und sie gefällt mir. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie mit Hilfe des Buches rumkriegen würde“, erklärte Jan.

„Aber bei mir hattest du diese Gewissensbisse nicht?“

„Doch auch … Aber der Reiz war zu groß.“

Tina grinste. „Wir könnten Miriam das Buch überlassen. Vielleicht wünscht sie sich ja, etwas mit dir anfangen zu können.“

„Steht sie auf mich?“

„Sie findet dich nicht voll unsympathisch … Warum erkennen Männer das nie, wenn eine Frau ihnen aufmunternde Blicke zuwirft?“

Jan dachte nach. Hatte Miriam ihm Avancen gemacht? Aufgefallen war es ihm nicht. Vielleicht war er aber auch zu sehr durch das Betrachten ihrer Rundungen abgelenkt gewesen, um ihr mögliches Interesse feststellen zu können.

„Glaubst du, sie würde sich auf mich einlassen … auch ohne Buch?“

„Dem Grunde nach ist Miriam schüchtern … Aber vielleicht macht sie bei dir ja eine Ausnahme.“

„Was ist mit dir?“

„Was soll mit mir sein?“

„Sie wird doch nichts machen, solange du in der Nähe bist, oder?“

Seine Schwester dachte nach. „Ich könnte euch ja eine Weile alleine lassen … Brauchen wir nicht Nachschub an Bier?“

Jan schenkte ihr ein Lächeln. „Das stimmt … Erklärst du dich bereit, zur Tankstelle zu gehen und neuen Stoff zu besorgen?“

„Und was machen Miriam und du in der Zwischenzeit?“

„Das kommt ganz darauf an, wie viel Zeit wir haben.“

„Kein Problem … Ich kann mich ja auf der Suche nach der Tanke verlaufen.“

„Ich wusste doch, dass du meine Lieblingsschwester bist“, erklärte Jan und küsste Tina auf die rechte Wange. Sie knuffte ihm dafür in die Seite. Tina zog ihr Oberteil wieder an und verklickerte Miriam, dass sie kurz Getränke holen wollte. Miriam Angebot, sie zu begleiten, lehnte sie kategorisch ab.

„Man, das Bier treibt. Ich werde noch mal pinkeln gehen. Sonst muss ich unterwegs“, meinte Tina und suchte erneut das Bad auf. Jan hatte sich zu Miriam auf den Balkon gesellt und musterte die junge Frau neugierig. Miriam störte sich nicht an seinen Blicken und fragte nach einer Weile: „Was ist es für ein Gefühl, so viel Macht zu besitzen und dir wünschen zu können, was dir gefällt?“

Jan zog die Schultern hoch und antwortete: „Ich weiß nicht genau. Es ist schon cool, dass man seine Mitmenschen manipulieren kann, damit sie etwas für einen tun … Andererseits macht das aber auch ein schlechtes Gewissen.“

„Du könntest also jede Frau rumkriegen, dass sie etwas mit dir anfängt?“

„Wahrscheinlich.“

„Bei wem würdest du es nicht wagen?“

„Mm.“

„Würde es bei Tina funktionieren?“

Jan verschluckte sich beinahe an seinem Bier. Miriam hatte eine Frage gestellt, die auf der Hand lag. Warum sollte er nicht der Versuchung erlegen sein, die Kraft des Buches bei seiner Schwester auszuprobieren? „Ich schätze, dass es bei allen Frauen funktionieren würde. Ich fände es aber Tina ungerecht gegenüber, wenn ich sie manipulieren würde.“

„Hättest du bei mir auch Skrupel?“

Ihre Blicke trafen sich. Sein Blick fiel auf ihren BH. Jan wünschte sich, dass dieser nicht an Ort und Stelle sitzen würde. Die Jeans und was sich darunter befinden mochte, hätte dem BH gerne folgen dürfen. Ihm fiel ein, wie einfach es wäre, seine Vorstellungen durchzusetzen. Nur ein Griff zum Buch, einen Satz zu Papier bringen und schon säße Miriam nackt auf dem Balkon. Doch er wollte es nicht. Nicht den einfachen Weg gehen. „Ich glaube, dass ich dich locker rumkriegen könnte. Aber du bist die beste Freundin meiner Schwester. Das wäre nicht fair.“

„Schade.“

Was wollte sie ihm damit vermitteln? Wollte sie manipuliert werden? Jan wusste nichts zu erwidern und nahm einen großen Schluck von seinem Bier. Er blickte über die Balkonbrüstung und versuchte das weitere Vorgehen zu eruieren.

Warum war er in solchen Situationen immer so unbeholfen? Ihm fehlte die Antenne für gewisse Signale der Frauen. Oftmals bildete er sich ein, dass sie ihm schöne Augen machten, doch dann stellte sich zumeist heraus, dass sie nur nett waren. Und wenn sie ihm Avancen machten, erkannte er es nicht. Irgendwie sind Männer doch dumme, arme Schweine. Was, wenn er sich an Miriam heran machte und er falsch lag? Wenn sie es ihm übel nehmen würde? Sollte er doch die Hilfe des Buches in Anspruch nehmen? Miriams Frage riss ihn aus seinen Gedanken. „Würde es dich stören, wenn ich mich oben ohne sonne?“

Jan suchte Blickkontakt. Sie lächelte schelmisch. Wollte sie ihn anmachen oder nur nahtlos braun werden? Tina hatte ihm erzählt, dass die Freundinnen demnächst in den Urlaub fahren und dort die Strände unsicher machen wollten. Scheiße. Warum hatte sie kein Schild um den Hals hängen mit dem Hinweis: „Ich bin geil und will dich anbaggern“?

„Nein, kein Problem … Tina hat das gestern auch gemacht.“

Miriams Blick verriet ihm, dass diese Info neu für sie war. Hatte er etwas erzählt, was Tina nicht recht wäre? Miriam schenkte ihm ein Lächeln, ging aber auf seine Offenbarung nicht ein. Sie fasste hinter sich und öffnete den Verschluss ihres BH. Dieser fiel zu Boden. Jans Blick fokussierte die beiden kleinen Nippel, die aus dem Mittelgebirge ragten. Miriams Brüste waren klein aber fein. Kaum erkennbare Warzenhöfe, in deren Mitte die spitzen Knospen wuchsen. Jan schluckte trocken und zwang sich, nicht zu aufdringlich hinzusehen.

„Hast du vielleicht Sonnencreme für mich?“

„Klar. Warte mal.“

Er betrat das Wohnzimmer. Sein Blick fiel auf das Wunschbuch. Sollte er einen Wunsch hineinschreiben? Er wusste, dass Miriam sofort die Beine breit machen würde, wenn er nur wollte. Aus einem unerfindlichen Grund ließ er das Buch links liegen und suchte das Badezimmer auf.

Mit einer Tube Sonnencreme im Gepäck kehrte er zum Balkon zurück. Auf dem BH lag die kurze Jeans, die bis eben noch Miriams süßen Hintern bedeckt hatte. Jan betrachtete die Freundin seiner Schwester. Sie sah unfassbar scharf aus. Lange Beine, schlanke Taille, dezente aber reizvolle Titten und ein hübsches Gesicht, das von ihrer dunklen Lockenpracht eingerahmt wurde. Ihr Schambereich wurde von einem winzigen Höschen bedeckt. Das blaue Kleidungsstück verdeckte nur das Nötigste. Jan beeilte sich Platz zu nehmen, damit Miriam seine wachsende Erregung nicht wahrnehmen konnte. Er hielt ihr die Creme hin, doch sie weigerte sich, diese anzunehmen.

„Könntest du mir den Rücken eincremen?“

„Klar.“

Mit klopfendem Herz und mit Schweißperlen auf der Stirn realisierte Jan, dass sich Miriam erhob und sich vor ihm auf den Boden des Balkons kniete. Sie hatte ihm die Rückfront zugewandt und wartete auf seinen Einsatz. Er zögerte. Kämpfte gegen den Drang an, sie zu berühren. Warum eigentlich? Er wollte es, sie wollte es. Aber was wollte sie genau? Sollte er sie nur eincremen oder zusätzlich unsittlich berühren? Er vermisste das Schild, das ihm den Weg weisen würde. Er öffnete die Tube und gab einen Klecks auf seine linke Hand. Er betrachtete Miriams Rücken und zögerte. Jan wollte sie berühren. Sie wollte es auch. Also los.

Er verteilte die Creme in beiden Händen und legte seine Handflächen auf die nackten Schultern der jungen Frau. Miriam zuckte zusammen und sog ihren Atem ein.

„Kalt.“

Schade. Nicht vor Erregung. Jan ließ sich nicht beirren und bewegte seine Hände über Schultern, Hals und Oberarme. Er ließ seine Fingerspitzen bis hinunter zu ihren Lendenwirbeln gleiten und machte kurz vor dem Höschen halt. Dann ging es wieder nach oben. Dieses Mal an ihrer Flanke entlang. Miriam hatte ihre Arme vom Körper abgespreizt, sodass Jans Hände ungehindert hinauffahren konnten. Seine Fingerspitzen streiften ihren Brustansatz. Sein Schwanz pochte gegen seine Hose. Sein Freund stand wie eine Eins und wollte mitmachen. Jan hoffte, sich möglichst bald freimachen zu können. Er war auf dem besten Wege, die Freundin seiner Schwester auch ohne das magische Buch beeindrucken zu können.

Jetzt wurde er mutiger und schob seine Hände nach vorne. Er streifte die Vorwölbungen und spürte Miriam erzittern. Er zitterte nicht minder und kämpfte gegen den Drang an, anzugreifen. Am liebsten hätte er seinen Schwanz rausgeholt und diesen über den nackten Rücken wandern lassen. Die Frau vor ihm atmete schwer. Jan glaubte zu wissen, warum das so war. Er nahm allen Mut zusammen und beugte sich nach vorne. Seine Arme legten sich um den schlanken Körper. Seine Handflächen ruhten über ihren Brüsten. Er verharrte in dieser Position. Niemand bewegte sich. Niemand atmete. Er hörte sein Herz klopfen. Miriams schlug unter seiner linken Hand schneller als es sollte. Was nun? Er hatte sich vorgewagt und ihr an die Titten gefasst. Was war der nächste Schritt?

Miriam machte keine Anstalten, sich zu bewegen. Sie konnten nicht den ganzen Tag in dieser Position verharren. Jan hatte eine Idee. Er ließ von ihren Brüsten ab und schob die Hände weiter hinab. Er erreichte ihren Bauchnabel und nestelte an diesem. Miriam war kitzelig und lachte auf. Jan ließ sich vom Stuhl gleiten und schob diesen mit dem Gesäß nach hinten. Jetzt kniete er direkt hinter der jungen Frau und hatte deutlich mehr Bewegungsfreiheit als zuvor auf dem Stuhl sitzend. Weder Miriam noch er verspürten das Bedürfnis etwas zu sagen. Es gab nichts zu besprechen. Jans rechte Hand fuhr nach unten. Erreichte den Bund des blauen Kleidungsstücks. Passierte die Stoffgrenze und schob sich hinein. Miriam zuckte merklich zusammen und verkrampfte sich. Jan spürte das fehlende Schamhaar auf ihrem Venushügel. Der Finger rutschte tiefer und fand die Schamlippen. Diese teilten sich, als sein Finger Zugang begehrte. Sie war feucht. Stöhnte lustvoll auf. Ließ sich gegen ihn fallen. Jan begann sie zu fingern. Erst sachte, dann schneller. Sein Schwanz fühlte sich vernachlässigt. Er tröstete sich und ihn mit dem Versprechen, sich zeitnah um seine Bedürfnisse zu kümmern.

„Jan.“

„Ja?“

„Was machst du da mit mir?“

„Gefällt es dir nicht?“

„Mmmmh. Doch.“

„Aber?“

„Kein aber … Mach bitte weiter.“

Jan sah keinen Grund, ihrem Wunsch nicht zu entsprechen. Miriams Nässe hatte sich mittlerweile um seinen Finger gelegt. Dieser rutschte problemlos durch ihre Ritze und entlockte der jungen Frau weitere Lustbekundungen. Plötzlich klingelte es an der Tür. Miriam zuckte zusammen. Jans Finger hielt in der Bewegung inne.

„Wer ist das?“, fragte Miriam.

„Keine Ahnung … Vielleicht ist Tina schon zurück.“

„Musst du aufmachen?“

„Nun ja … Wenn es meine Schwester ist, kann ich sie schlecht draußen stehen lassen.“

„Und wir?“

Jan schenkte ihr ein Lächeln, das Zuversicht ausdrücken sollte. Er erhob sich und verließ den Balkon. Die Beule unter seiner Hose war nicht zu übersehen. Er steuerte den Flur an und fragte sich, wie er das geile Spiel, das Miriam und er begonnen hatten, gleich ungestört fortsetzen konnten.

Jan öffnete die Tür und erwartete Tina auf der Fußmatte zu sehen. Er hatte sich getäuscht. Es war nicht seine Schwester. Die Frau war älter. Reifer. Sie hatte ihr blondes Haar hochgesteckt. Sie trug eine weiße Bluse. Der schwarze BH schimmerte darunter. Ein knielanger schwarzer Rock ließ sie adrett gekleidet wirken. Ihre langen Beine steckten in schwarzen Pumps.

„Hallo Jan … Willst du mich nicht hereinbitten?“

„Äh, ja … Kommen Sie … Komm doch rein.“

Sie warf einen prüfenden Blick auf seinen nackten Oberkörper. Als sie die Ausbuchtung auf Höhe seines Schritts erkannte, setzte sie ein schelmisches Lächeln auf. Sie marschierte ins Wohnzimmer und warf ihre Handtasche auf die Couch. Ohne Vorwarnung fasste sie sich an die Knopfleiste ihres Oberteils und öffnete einen Knopf nach dem anderen.

„Wer ist die denn?“, fragte die halb nackte Miriam, die in der Balkontür stand. Dies war eindeutig eine Situation, in der ein Mann nie das Richtige antworten konnte. „Äh, das ist …“

„Ich bin Petra … Wir kennen uns von der Arbeit … Und du bist …?“

„Eine Freundin von mir“, beeilte sich Jan zu erklären.

Petra Hallmann warf der jungen Frau einen geringschätzigen Blick zu. Miriam trotzte diesem und stemmte die Arme herausfordernd in die Hüften.

„Äh, was kann ich für Sie tun?“, fragte Jan seine Chefin unsicher.

„Wir waren außerhalb des Büros beim du.“

„Ja, klar. Petra. Was führt dich hierher?“

„Ich hatte gehofft, wir könnten unsere Zusammenarbeit von gestern intensivieren.“

„Ja, sicher … aber“, stammelte Jan und sah Miriam Hilfe suchend an.

Die beiden Frauen taxierten sich immer noch. Keine der beiden wollte sich eine Blöße geben.

Nun drehte sich seine Chefin in seine Richtung und fragte: „Vielleicht sollte ich es mir auch etwas bequemer machen.“

Ohne eine Antwort abzuwarten, öffnete sie den letzten Knopf ihrer Bluse. Kurz darauf fiel diese zu Boden. Danach schälte sich Petra Hallmann aus ihrem Rock. Jan starrte die Mittvierzigerin ungläubig an. Was ging denn hier ab? Wieso hatte seine Chefin ihn aufgesucht? Sein gestriger Wunsch war lange erledigt. Warum legte sie es erneut darauf an, ihn zu verführen und ließ sich auch nicht durch die zweite Frau stören, die offenbar dasselbe im Sinn hatte? Sie sah in ihrer schwarzen Unterwäsche verführerisch aus. Ihr üppiger Busen sprengte beinahe den BH. Eine schwarze Perlenkette lag auf ihrem Dekolleté und wirkte fehl am Platz.

„Warum zieht die sich jetzt aus, Jan?“, fragte Miriam irritiert.

Jan warf ihr einen flehenden Blick zu. „Äh, keine Ahnung.“

„Sie ist doch auch fast nackt“, gab Frau Hallmann zu verstehen.

„Jan?“

An Miriams Stelle wäre er nicht minder verwirrt gewesen. Aus den Augenwinkeln bekam er mit, dass seine Chefin hinter ihren Rücken griff. Kurz darauf fiel der schützende BH zu Boden. Zwei große Halbkugeln folgten der Schwerkraft und ließen das weiche Gewebe in Richtung Teppich sinken. Jan bekam Stielaugen. Sein Schwanz, der zwischenzeitlich an Härte verloren hatte, pochte erneut gegen die Innenseite seines Slips. Er war verwirrt, aber geil. Eine eigenartige Kombination. Petra Hallmann ging auf ihn zu und blieb vor Jan stehen. Sie legte ihm beide Hände auf die nackte Brust und meinte: „Mir hat gefallen, was du gestern angeboten hast. Aber ich bin noch nicht ganz zufrieden … Du hast mir im entscheidenden Augenblick dein bestes Stück verwehrt.“

Eine Hand rutschte herab und legte sich auf seine Erregung. Jan zuckte erschrocken zusammen.

Miriam war neben ihn getreten und verfolgte die Annäherung wortlos. Jan wusste nicht, was er tun sollte. Träumte er? Befand er sich mitten in einem Alptraum? Aber wo war das Böse, Gespenstische oder Ängstigende? Neben ihm standen zwei halb nackte scharfe Frauen, die um seine Gunst kämpften. Mit einer hatte er bereits gevögelt, die andere bot sich dafür an. Wie sollte er sich entscheiden? Musste er das überhaupt? Würden sich Miriam und Petra so gut vertragen, dass sie klarkommen würden? Vor seinem geistigen Auge baute sich eine wilde Szene auf. Er mit den beiden entblößten Damen, wie sie sich um ihn bemühten. Es gab Schlimmeres, fand Jan. Erneut klingelte es an der Tür. Wer war das denn jetzt? Seine Schwester? Wie sollte er ihr die Situation erklären? Er sah im Klingeln eine willkommene Gelegenheit, dem Unausweichlichen vorübergehend aus dem Weg zu gehen.

„Tut mir leid. Ich sehe mal nach, wer das ist.“

Er rannte zur Tür und riss sie voller Elan auf.

„Tina, ein Glück, dass du …“

Er verstummte. Erneut war es nicht Tina, die ihn anlächelte. Die Frau vor ihm war schlanker und hatte kürzere Haare. „Sunny.“

„Hi, Jan. Schon was vor heute?“

„Ich …“

Sein Blick fiel auf das Bikinioberteil. Dann auf die enge Jeans, deren Knopf offen stand. Aus den fransigen Beinöffnungen schraubten sich meterlange Beine nach unten. Sie hatte nackte Füße. Seine Nachbarin sah zum Anbeißen aus. Nur wollte Jan in diesem Augenblick alles andere als zubeißen.

„Ich bin auf den Geschmack gekommen“, erklärte sie und drängte sich an ihm vorbei in die Wohnung.

Jan blieb wie erstarrt an der Tür stehen. Was hatte er verbrochen, dass dies alles geschah? War das die Rache des magischen Buches, weil er es gewagt hatte, seine Mitmenschen zu manipulieren? Zahlte man es ihm heim, indem man ihn mit sämtlichen geilen Dämonen aus den letzten Tagen konfrontierte? Die geile Nachbarin, die er mit Hilfe des Buches zum Vögeln überredet hatte. Die notgeile Chefin, der er zu Hause einen Besuch abgestattet hatte und der er einen Beweis seiner hingebungsvoller Arbeit geleistet hatte. Fehlte nur noch seine Schwester, deren Verhalten er ebenfalls durch das Buch beeinflusst hatte. Miriam war die Einzige, der er nicht übel mitgespielt hatte. Er beschloss, sich zu den drei Grazien ins Wohnzimmer zu gesellen. Er musste sich der Herausforderung stellen, egal was dabei herauskam.

Als er den Flur verließ und die drei Frauen antraf, staunte er nicht schlecht. Seine Chefin war beim Ausziehen vorangekommen und hatte es sich auf der Couch gemütlich gemacht. Ihre schwarze Perlenkette war das Einzige, das sie trug. Jan sah sie mit großen Augen an. Petra saß breitbeinig auf ihrem Platz und hatte ihre linke Hand an den Busen und die rechte zwischen ihre Beine gelegt.

„Wird aber auch Zeit, dass du kommst“, begrüßte sie ihn mit einem schelmischem Grinsen. Sunny war dabei, sich von lästiger Kleidung zu befreien. Das Bikinioberteil war bereits gefallen. Jetzt schälte sie sich aus ihrer Jeans. Oh Wunder … Darunter war sie nackt.

Miriam verfolgte das Gehabe der beiden anderen Frauen irritiert. Sie warf Jan einen fragenden Blick zu. Dieser zog die Schultern in einer Geste der Hilflosigkeit hoch und verfolgte die sich entwickelnde Situation. Seine Vorgesetzte befand sich auf bestem Wege, in Stimmung zu kommen. Sie knetete ihre Titten und befingerte ihre Möse. Es schien, als würde sie sich aufwärmen. Sunny zwinkerte Jan schelmisch zu und steuerte den freien Platz neben Petra an. Sie hielt sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf und schob ihre Hand ebenfalls dorthin, wo es einer Frau gefallen konnte.

Jans Männlichkeit schmerzte. Seine harte Schwellung stieß pochend gegen das Stoffgefängnis. Es war klar, dass er sich von seinen Beinkleidern würde befreien müssen. Er suchte erneut Blickkontakt zu Miriam. Dieser fiel nichts Sinnvolles ein und nahm auf einem Stuhl Platz und beobachtete die Entwicklung auf der Couch. Als ob sie sich ein Leben lang kennen würden, schienen sich die reife blonde Frau und die schlanke Nachbarin ausgezeichnet zu verstehen. Schwestern im Geiste sozusagen.

„Jetzt komm endlich rüber zu uns“, forderte Petra ihn auf. „Ich will doch nicht die ganze Arbeit alleine machen.“

Als Zeichen der Einladung spreizte sie ihre Beine noch weiter auseinander. Jan glaubte in ihrer Muschi zu versinken. Das Rosafarbene lächelte ihn an. Sein Schwanz forderte seinen Einsatz. Was hielt ihn noch ab?

Er gab sich geschlagen. Jan fasste sich an seine Hose und öffnete sie. Mitsamt der Unterhose landete das Kleidungsstück auf dem Teppich. Der junge Mann blieb in der Mitte des Raumes stehen. Alle Frauen starrten auf seinen harten Riemen, der freudig vor sich hin zuckte. Welche der Damen sollte er als Erste beglücken? Sunny hatte er bereits zweimal rangenommen. Seine Chefin war einen Versuch im Hintertreffen. Miriam, bei der er nicht wusste, ob sie vor den Augen der anderen vögeln wollte, wäre die naheliegende Lösung gewesen. Sah sie es auch so? Miriam wirkte verwirrt. Aber da war noch etwas. Die Freundin seiner Schwester leckte sich mit der Zunge über die Lippen. Ihr Blick hatte sich in Jans Schritt gebohrt. Beide Hände fuhren über ihre Brüste, deren Knospen aufgeblüht waren. Sie war unverkennbar geil.

Jan hatte die Qual der Wahl. Wer musste als Erste dran glauben? Wären die anderen beiden beleidigt? Er konnte keine Wahl treffen. „Wer will zuerst?“

„Es ist bestimmt genug für alle da“, stellte Petra fest und richtete sich auf. Sie beugte sich vor und winkte ihren Mitarbeiter zu sich. Jan zögerte nur kurz und trat dann auf die Couch zu. Sunny fingerte sich genüsslich das Pfläumchen. Sie war sichtbar erregt. Jan stellte sich vor die reife Dame und fokussierte die Perlenkette. Weiter drunter schwangen die Titten nach vorne, als sich Petra vorbeugte. Sie machte keine Gefangenen und brachte ihre Hände in Position. Hand Eins nestelte am Hodensack. Hand Zwei umfasste den zuckenden Stab. Sie beugte den Kopf vor und brachte kurz darauf ihre Zunge an Jans Eichel.

Dieser stöhnte lustvoll auf. Die warme Zunge glitt über seine Speerspitze und ließ den Prügel beben. Er spürte, wie Petras Finger seine Eier massierten. Wenn es so weiter ging, war er bald so weit.

„Lass mir auch noch etwas von dem guten Stück“, forderte Sunny, die dicht an Petra gerückt war und eigene Ansprüche anmeldete. Petra war bereit zu teilen und nahm ihre Hand von Jans Hoden. Sunny beeilte sich ihre Gliedmaßen in Position zu bringen.

„Oh Gott. Was macht ihr mit mir?“

Jan blickte hinter sich. Miriam saß immer noch auf dem Stuhl. Nur jetzt unbekleidet. Das Höschen war weg. Jan hatte keine Ahnung, wo es war. Spielte auch keine Rolle. Die junge Frau hatte beide Hände zwischen ihre Schenkel gelegt und bearbeitete ihr Heiligtum.

Es klingelte an der Tür. Wer war das denn jetzt? Etwa die Frau mit den entblößten Brüsten aus der Fußgängerzone? Oder das zeigefreudige Paar aus dem Eiscafé, das liebend gerne in Gesellschaft poppen wollte? Das passte jetzt aber ausgesprochen schlecht.

„Lass nur, ich geh schon“, verkündete Miriam und erhob sich von ihrem Platz. Wer immer vor der Tür stand, würde sein blaues Wunder erleben, wenn ihm die schlanke Schönheit nackt gegenübertrat. Petra hatte Sunny das interessanteste Teil zwischen Jans Beinen überlassen und beschäftigte sich mit ihren eigenen Bedürfnissen. Der Weg war für die Nachbarin frei, die es sich nicht nehmen ließ, an Jans Schwengel wie an einen Lieblingslutscher zu lecken.

Jan vernahm Stimmen an der Tür. Eine gehörte Miriam. Und die andere? Er wurde aus seiner Konzentration gerissen, als Petra ihm etwas zurief. „Jetzt fick mich endlich!“

Sie hatte sich breitbeinig in die Couch gelehnt und erwartete seinen Einsatz. Ihr Lustloch erwartete ihn. Ihre Möse glänzte. Ihre Schamlippen waren deutlich hervorgetreten und wirkten geschwollen. Jan zögerte. Er wusste, dass er nur kurz ficken würde. Dann wäre es um ihn geschehen.

„Seht mal, wer auch hier ist“, rief Miriam hinter ihm.

Alle Augen waren auf den Neuankömmling gerichtet. Eine junge Frau mit einem Sechserpack Bier in jeder Hand stand mitten im Raum und sah sich verwundert um.

„Tina … Ich, äh …“

„Hallo Jan … Wie ich sehe, bist du beschäftigt.“

Sie sah nicht schockiert aus. Eher belustigt. Sie hatte ihren Bruder mit drei nackten geilen Frauen in flagranti erwischt und war weder bestürzt noch peinlich berührt. Petra zog an seinem besten Stück und wollte endlich beglückt werden. Jan gelang es, sich von ihr loszueisen und trat einen Schritt von der Couch weg. Die Blicke der Geschwister trafen sich.

„Und … Macht es Spaß?“

Jan fiel keine Antwort ein. Petra und Sunny beschäftigten sich mit ihren Bedürfnissen und ließen ihre Hände zwischen ihren Schenkeln arbeiten. Miriam hatte erneut auf dem Stuhl Platz genommen, war aber so anständig, nicht an sich zu spielen. Jan trat auf Tina zu und sah ihr tief in die Augen.

„Entweder sind jetzt alle verrückt oder notgeil geworden, oder …?“

„Oder?“

Sie grinste von einem Ohr zum anderen. Das schelmische Grinsen hätte man ihr höchstens unter Einsatz eines Pressluftbohrers aus der Visage sprengen können. Jan wusste Bescheid. „Das warst du, nicht wahr?“

Tina behielt ihr schelmisches Lächeln bei.

„Jetzt sag schon … Hast du vor dem Verlassen der Wohnung einen Wunsch in das Buch geschrieben?“

„Was glaubst du denn?“, gab sich Tina entspannt. Sie hatte die Biere auf dem Boden abgestellt und stand ihrem Bruder mit in den Hüften gestemmten Händen gegenüber. Dass sein harter Schwanz auf ihren Unterleib zeigte, schien sie nicht zu tangieren.

„Sag schon.“

Hinter sich hörte er Sunny und Petra stöhnen. Tina hielt seinem Blick stand. Jetzt blickte sie verschämt zur Seite.

„Was hast du dir gewünscht?“

Tina zog die Schultern hoch. „Sieh doch im Buch nach.“

„Wenn sich der Wunsch erfüllt hat, ist er nicht mehr sichtbar.“

„Also gut. Ich habe etwas in dieser Art geschrieben: Ich wünsche mir, dass mein Bruder gleich Besuch von seiner Chefin und von seiner Nachbarin bekommt und anschließend eine heiße Orgie in seiner Wohnung steigt.“

Ihre Blicke trafen sich. Jan blickte sich um. „Könnte hinkommen.“

„Ich hatte angenommen, dass du dich freuen würdest“, meinte Tina.

„Wer freut sich nicht über eine ordentliche Orgie?“, warf ihr Bruder ein. „Ich bin mir nur nicht sicher, wie die Beteiligten am Ende des Tages damit umgehen.“

„Sie sind alle erwachsen. Sie wissen, was sie tun“, erklärte Tina. „Genauso wie ich.“

Ohne Vorwarnung fasste sie sich an den Saum ihres Oberteils und zog es sich über den Kopf. Ehe Jan reagieren konnte, fiel der BH. Sein Blick richtete sich auf die prallen Brüste, deren Brustspitzen sichtbar hervorgetreten waren. Jan war unfähig sich zu bewegen. Er wollte es nicht, selbst wenn er gekonnt hätte. Tina machte weiter. Als Nächstes fiel die Hose. Zum Schluss das Höschen. Sie blieb vor ihm stehen. Suchte Blickkontakt. Kurz darauf spürte Jan ihre Finger an seiner Lanze. Es war das erste Mal, dass sie sich berührten. Was bislang geschehen war, war ohne körperlichen Kontakt ausgekommen. Jetzt umspielte sie seinen Schwanz. Ein weiteres Tabu war durchbrochen worden.

Miriam hatte sich neben Tina gestellt und blickte auf die Hand ihrer Freundin herab, die sich vorsichtig um den Prügel des einzigen männlichen Teilnehmers der Sonntagsorgie bemühte. Jan realisierte, dass Tinas Freundin ihre Hände bei seiner Schwester auf Wanderschaft gehen ließ. Tina störte es nicht. Seine Schwester ließ es gemächlich angehen. Sie streichelte sachte über seine Stange und spielte mit seinen Eiern. Ein Blick hinter sich verriet Jan, dass seine Chefin nicht mehr für sich bleiben wollte und ihren Kopf zwischen die Schenkel seiner Nachbarin geführt hatte. Sunny stöhnte lustvoll vor sich hin, während Petra ihr die intimen Leviten lies. Miriam hatte ihrer Freundin beide Hände auf die Brüste gelegt und streichelte die weiche Pracht. Jan fragte sie sogleich, ob es das erste Mal war, dass sie sich auf diese Weise annäherten.

Tina ließ sie gewähren. Auch, als Miriam eine Hand nach unten führte. Jan sah Tina zusammenzucken, als ein Finger der anderen Frau die Schamlippen seiner Schwester durchstieß. Als der Mittelfinger in den Schlitz eintauchte, verkrampfte Tina und ließ vorübergehend von Jans Schwanz ab. Dann konzentrierte sie sich auf ihre Aufgabe und genoss, während sie dezent austeilte. Jan ahnte, dass es auf das Ende zuging und zog sich zurück. Tina warf ihm einen unsicheren Blick zu.

„Nein. Es ist OK. Ich bin nur kurz davor.“

Tina nickte verständnisvoll. Miriam befummelte sie immer noch. Der Blick zwischen Tina und ihm riss ab. Seine Schwester drehte sich um 90 Grad und stand nun Miriam frontal gegenüber. Jan wunderte sich nicht, als die beiden Freundinnen begannen, sich zu streicheln und zu küssen.

Er ließ seinen Blick im Wohnzimmer auf Wanderschaft gehen. Auf der Couch lag das erste Paar, das sich seinem lesbischen Vergnügen hingab. Mitten im Raum standen zwei Novizinnen bei ihrer ersten gleichgeschlechtlichen Annäherung. Kurz darauf korrigierte er sich. Natürlich hatte seine Schwester längst vom Nektar einer anderen Frau gekostet. Erst gestern hatte seine Nachbarin Sunny ihr gezeigt, wie schön es zwischen zwei sinnlichen Weibern abgehen kann. Daran schien sich Tina zu erinnern, während sie Zungenküsse und intime Streicheleinheiten mit Miriam austauschte. Jan war ratlos. So viele geile Weiber und nur ein Schwanz, der kurz vor der Eruption stand. Was sollte er tun?

Er musste sich entscheiden. Er würde nur eine Frau glücklich machen können. Was nicht bedeutete, dass er die anderen nicht im Laufe des restlichen Tages rannehmen konnte. Wer sollte es sein? Seine Chefin, die für seine Arbeitssituation verantwortlich war und die diese sehr angenehm gestalten konnte? Seine Nachbarin, mit der er auf besondere Art und Weise auf gute Nachbarschaft anstoßen konnte? Miriam, die er vor wenigen Minuten als Einzige auf dem Schirm hatte und mit der er es klargemacht hätte, wenn nicht reihenweise rattige Weiber an der Tür geklingelt hätten? Oder … Tina.

Seine Schwester. Die, der er das Geheimnis des magischen Buches anvertraut hatte. Die, die ihm nicht böse war, als er sie mit Hilfe des Buches manipuliert hatte. Die, die ihm mit ihrem letzten Wunsch etwas Gutes tun wollte. Tina wäre die richtige Wahl. Was wollte er? Wollte er die letzte imaginäre Barriere einreißen? Würde er den letzten Funken Anstand und Moral drangeben um sie vögeln zu können? Würden sie es hinterher bereuen oder es sie noch mehr zusammenschweißen? Jan war unsicher. Und geil. Eine abenteuerliche Kombination. Er atmete tief ein und ging in sich. Dann entschied er sich.

Er ging auf das junge Frauenpaar zu. Sie sahen ihn näherkommen und trennten sich. Ihre Hände ruhten auf den Brüsten der jeweils anderen. Jan sah einer von ihnen tief in die Augen. Die Auserwählte erwiderte seinen Blick. Sie nickte stumm. Jan schenkte ihr ein Lächeln. Das freudige Stöhnen von der Couch nahm er kaum wahr. Er wusste nicht, ob Petra oder Sunny oder beide in ihrer Lust schwammen und es interessierte ihm in diesem Augenblick nicht. Jetzt galt es, sich auf den einen Moment zu konzentrieren. Er nahm die Auserwählte bei der Hand. Die andere Frau war einverstanden und trat zurück. Jan führte die Glückliche zur Mitte des Raumes, wo sie zu Boden sank. Sie landete rücklings auf dem weichen Teppichläufer. Reflexartig spreizte sie die Beine auseinander. Ihr Blick war auf den strammen Schwanz gerichtet, der sie gleich aufspießen würde.

Jan ging auf seine Knie und rückte an das Objekt der Begierde heran.

„Nimm mich … Ich habe mich so danach gesehnt.“

Jan ging es nicht anders. Was er in diesem Moment vorhatte, wollte er schon den ganzen Tag erleben. Er nahm seinen Kameraden in die Hand und führte ihn auf die haarlose Spalte, die im Licht der einfallenden Sonne glänzte. Sie war bereit. Er war es auch. Es würde das erste Mal sein, dass er ihr beiwohnte. Ein besonderer Moment. Sie hielt den Atem an, als er sich vorarbeitete. Jetzt berührte seine Schwanzspitze ihre Schamlippen. Er zitterte. Sie rutschte unruhig hin und her.

Die Verschmähte hatte sich neben das Paar gekniet und beobachtete aufmerksam, wie Jan die andere penetrieren wollte. Sie ließ es sich nicht nehmen, an ihrer Erregung zu arbeiten und fingerte sich sachte die Muschi. Jan warf ihr eine aufmunternden Blick zu und erhielt ein Nicken als Bestätigung. Dann stieß er vor. Er spürte sie Zucken und Wimmern. Sie rutschte unruhig auf dem Teppich herum. Ihre Höhle legte sich eng um seinen Schwanz. Sie war eng. Ihm gefiel es. Selten zuvor hatte ihn das Eindringen in einen feuchten Schlitz so stark erregt. Jetzt war er tief in ihr. Sie hatte ihre Augen geschlossen und versuchte zu Atem zu kommen. Sie hob ihre Augenlider und sah ihn an. Jan lächelte. Dann begann er vorsichtig zu stoßen.

Beide Partner artikulierten ihre Lust. Die Frau unter ihm wimmerte und schluchzte beinahe. Jan ließ es ruhig angehen. Er hatte alle Zeit der Welt und wollte nichts überstürzen. Er ahnte, dass seine Erlösung wenige Schübe entfernt war und er wollte es so lange wie möglich genießen. Hinter dem Paar hatten sich Petra und Sunny zu finalen Höhepunkten gefingert und schwelgten in ihren Emotionen, doch das bekamen die Drei auf dem Teppich nicht mit. Die Beobachterin fingerte sich stetig und steuerte auf einen Lustmoment zu. Die Frau, die am Boden lag, sah ihren Sexpartner immer wieder über sich kommen und wurde mit jeder Bewegung geiler. Jan war sich sicher, ihr ein geiles Glücksgefühl bereiten zu können.

Ihre Blicke trafen sich. „Ich komme gleich.“

„Mmmmh. Ich bin auch gleich so weit.“

Jan spürte das Finale beginnen. Sein Lustmoment kündigte sich an. Jeder Fickstoß brachte ihn näher an den goldenen Abschuss heran. Die Frau unter ihm kam ihm zuvor.

„Jetzt … Oooooah. Ich komme.“

Als hätte es eines Auslösers bedurft, meldete sich auch die Frau an seiner Seite zu Wort.

„Ooooh, geil … Mir kommt es auch.“

Beide jungen Frauen artikulierten ihre Lust und wandten ihre Körper im Rhythmus ihrer Geilheit hin und her. Jetzt wurde es Jan zu viel und zog sich zurück.

Er war kurz vor dem Abschuss und wollte nicht in ihr kommen. Er nahm seinen pulsierenden Stab in die Hand und legte los. In hohem Tempo rieb er auf und ab. Jeder Schub brachte ihn näher an die Erlösung heran. Dann spürte er es. Es kam ihm. Es war herrlich geil. Die erste Ladung spritze in hohem Bogen aus seinem Gerät und landete auf dem Oberschenkel der zutiefst Befriedigten vor ihm. Die zweite Salve schoss über ihren Unterleib hinweg und ergoss sich über dem Bauchnabel. Weitere Spritzer folgten und verteilten sich auf der nackten Haut der wie erschlagen wirkenden Frau. Jan genoss seinen Abgang mit geschlossenen Augen und öffnete sie wieder, als der letzte Tropfen seine Hoden verlassen hatte.

Sie lächelte ihn an. Sie schien glücklich und befriedigt zu sein. Das süße Lächeln stand ihr. Ihre Augen glänzten. Ihre dunklen Locken umrahmten ihr Antlitz. Sie hatten ihr erstes Mal hinter sich gebracht. Es war schön gewesen. Er bereute es nicht. Er wusste, sie auch nicht.

„Das war schön“, gestand Jan.

Sie nickte zur Bestätigung. Die schlanke junge Frau schloss die Augen und erinnerte sich an ihren Glücksmoment. Jan sah zur Seite. Die Frau, die neben ihm kniete und den intimen Moment beobachtet hatte, hatte ihren Höhepunkt überwunden und grinste ihn schelmisch an. Ihre Blicke trafen sich. „Wie gut, dass ich diesen finalen Wunsch in das Buch geschrieben habe. Nicht auszudenken, wenn es ein langweiliger Nachmittag geworden wäre, nicht wahr, Bruderherz.“

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Diese Sexgeschichte wurde von swriter veröffentlicht.

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