CHILI, ROT

Veröffentlicht am 9. August 2022
4.3
(6)

„…. und dann hat sie tatsächlich gesagt: Fuck off, ich bin Juristin!“

Nick legte den Kopf in den Nacken und lachte schallend über die Pointe seiner Geschichte. Seine weißen Zähne schimmerten im Halbdunkel.

Desiree fiel ein, allerdings etwas unsicher. Ihr war schummrig zumute, und sie hatte nicht genau mitbekommen, um was es ging und was der Witz an der Sache war. Doch das spielte keine Rolle. Sie saß mit ihrem Halbbruder spätabends auf einem Balkon in Berlin, die Sonnenwärme des Julitages strahlte noch aus den Wänden, und sie tranken zusammen Bier. Die Welt war schön!

Sie nahm einen Schluck aus der Flasche. Eigentlich mochte sie gar kein Bier. Hatte sie immer gedacht, jedenfalls. Doch jetzt und hier, da schmeckte es ihr erstaunlich gut. Interessant. Ob das auch zu den Dingen gehörte, die man eben erst als Erwachsene zu schätzen wusste? Ihr achtzehnter Geburtstag lag erst wenige Wochen zurück, und sie hatte sich noch nicht an die neue Form ihrer Existenz gewöhnt.

Nick sah sie an und grinste. Im schwachen Schein der Straßenbeleuchtung von unten sah er aus wie ein Pirat. Ein Fünftagesbart zierte seine markanten Züge, und die lässigen Klamotten, die er sich nach der Rückkehr vom Restaurant angezogen hatte, zeigten viel von seinem muskulösen Körper. Er trug eine schwarze Shorts und ein armfreies Shirt, das die Oberarme frei ließ. Arme, die man sich gut beim Säbelschwingen oder am Steuerrad einer Galeone vorstellen konnte.

Desiree musterte ihn verstohlen. Er wirkte entspannt und mit sich zufrieden. Ganz anders als der verhärmte junge Mann mit den Ringen unter den Augen, der ihr am Vormittag die Tür geöffnet hatte. Der gemeinsame Tag hatte ihn sichtlich gelockert.

„Auf die Juristen!“, intonierte er und streckte ihr seine Bierflasche über den Tisch entgegen.

„Auf die Juristen.“ Glasklirren. Sie wusste nicht genau, worauf sie gerade tranken, doch auch das war letztlich egal, oder? Sie hatte es geschafft, ihn durch den Besuch aufzuheitern, und diese Gewissheit erzeugte ein wunderbar zufriedenes Gefühl in der Brust. Sie mochte Nick, schon immer. Und endlich hatte sie es selbst in der Hand, ihn zu treffen, wenn sie das wollte.

„Noch ein Bier?“ Nick stieß ein zartes Rülpsen aus.

„N-nein.“ Sie stellte die leere Flasche ab und stand auf. Für eine Sekunde wankte die Welt, und sie hielt sich an der Tischplatte fest. Huh — bis eben dachte sie noch, dass sie überraschend wenig von dem Alkohol spürte. „Ich muss erst mal aufs Klo.“

„Bring mir auf dem Rückweg noch eine Flasche aus dem Kühlschrank mit, ja?“

„Klar.“

Sie stolperte in die Wohnung und kicherte grundlos vor sich hin. Es ging ihr einfach groß — ar — tig! Die Autofahrt nach Berlin, das Bibbern, als sie sich auf den vielspurigen Straßen vorantastete. Die Euphorie, als sie tatsächlich vor der richtigen Adresse parkte. Nick hatte sie in die Arme genommen und in die Höhe gestemmt, als würde sie nichts wiegen.

Dann der Tag in der Stadt, die unzähligen Leute, der Lärm, der Dreck, das Leben. Das fantastische Restaurant vorhin — bis dahin hatte sie nicht gewusst, dass es eine mongolische Küche überhaupt gab. Sie hatten einen lauschigen Ecktisch ergattert und Nick hatte ihr von Lydia erzählt, seiner Ex, und der gerade erfolgten Trennung. Sie hatte gespannt zugehört und genickt, und einmal hatte sie ihre Hand auf seinen Ellenbogen gelegt. Ihre Finger wirkten ganz schmal im Vergleich zu dem kräftigen Piratenarm.

Das alles war ein einziger Trip, eine Reise in eine exotische Welt, so kam ihr dieser Ausflug vor. Ganz anders als das beschauliche Dahinrinnen der Zeit in Frönsheim, wo sie herkam. Hey, bald würde sie auch ausziehen, raus in die große, weite Welt, und jeden Tag solche Abenteuer erleben, bestimmt!

Wo war noch gleich das Bad? Unsicher spähte sie um die Ecke und fand die richtige Tür. Sie raffte den leichten Sommerrock hoch, schob den Slip runter und setzte sich auf die Toilette. Dabei plumpste sie so hart auf die Brille, dass sie schon wieder kichern musste. Schon klar, sie hatte einen sitzen. Ganz nett, eigentlich. Da konnte man sich wohl dran gewöhnen, nach so einem herrlichen Tag.

Ihr Blick streifte umher, während es unter ihr plätscherte. Das Bad schien der am besten eingerichtete Raum der Wohnung, komplett möbliert mit Dusche, Badewanne, Klo und Waschbecken. Sogar eine Waschmaschine stand daneben. Die anderen Zimmer zeigten dagegen noch gähnende Leere.

Nick war vor zwei Wochen eingezogen, direkt nach der Trennung von seiner langjährigen Freundin. Soweit sie das abschätzen konnte, hatte er die meiste Zeit seitdem hier drin gehockt, entweder heulend oder stockbetrunken oder beides. Es war Reinhold, ihr gemeinsamer Vater, der sie vor einigen Tagen angerufen und ihr vom Los ihres Halbbruders berichtet hatte.

Bei dem Telefonat war die Idee des Besuchs entstanden. Das kam ihr ganz gelegen, denn sie brauchte Fahrpraxis mit ihrem alten Fiesta, nachdem sie endlich den Führerschein und einen fahrbaren Untersatz hatte.

Außerdem fand sie Nick schon immer interessant. Kein Wunder, er war acht Jahre älter als sie selbst und bei seiner eigenen Mutter aufgewachsen. Sie hatten sich nur ab und zu gesehen, bei Familienfeiern und so. Als Kind hatte sie zu ihm aufgesehen wie zu einem Halbgott, und jetzt fand sie es total spannend, ihn mal so zu erleben. Von Erwachsener zu Erwachsenem, sozusagen.

Sie wischte sich ab, spülte, und kicherte wieder. Großstadtleben, hm? Kein Problem. Hier kam Desiree, das stahlharte Mädel aus der tiefsten Provinz, und hielt locker mit. Ein Blick in den Spiegel zeigte allerdings keine kühle Erscheinung, sondern ein verschwitztes Mädchen mit wirrem Haarschopf und rot glänzenden Wangen. Das knappe Top saß stramm um ihre Apfelbrüste, und der Rock zeichnete eher ihre schmale Gestalt nach, als dass er nicht vorhandene Rundungen simulierte.

Erstaunlicherweise gefiel sie sich sogar so. Auch eine Nebenwirkung des Alkohols? Nicht übel! Normalerweise fand sie ihr Aussehen nicht so prickelnd — zu dünn, und zu unausgewogen, mit den schmalen Hüften, und den im Vergleich doch recht großen Titten. Sie grinste ihr Spiegelbild an, strich die dunklen Haare zurück und drückte die Brüste hoch, damit sie bequemer im BH saßen.

Erst schlurfte sie in die falsche Richtung und stand plötzlich in Nicks Schlafzimmer. Leer, bis auf einige Umzugskartons, die sich an einer Wand hochstapelten, und eine Matratze. Ah, hier lang, durch die Küche. Da drangen die warme Luft und die Geräusche der nächtlichen Stadt durch die Balkontür herein.

Moment. Nicks Bier. Sie ging zum Kühlschrank und öffnete ihn. Das gelbliche Licht im Inneren illuminierte eine Ansammlung aus braunen und durchsichtigen Flaschen. Bier und Wodka, so wie es aussah. Sonst nichts. Kein Mineralwasser, keine Milch, nichts zum Essen. Desiree schnaubte.

Sie griff zwei der Bierflaschen — eine letzte konnte sie doch auch noch vertragen, vor dem Schlafengehen. Schon wollte sie die Tür schließen, als ihr ein transparentes Plastiktütchen im untersten Fach auffiel. Sie zog es hervor. Im Inneren leuchtete eine Anzahl kleiner Chili-Schoten in grellem Rot.

Mit einem Stirnrunzeln betrachtete sie das Gemüse. Wozu um alles in der Welt brauchte ihr Halbbruder Chili, wenn er nichts kochte? Die Umhüllung war geöffnet, also hatte er wohl schon etwas davon verbraucht. Seltsam. Oder gab es einen Drink, für den man das benötigte? Wodka Chili oder so?

Sie nahm die Tüte mit und ging auf den Balkon. Ein Bier stellte sie vor Nick ab, das andere öffnete sie selbst. Nick grinste, und sie stießen an, schweigend. Der erste Schluck schmeckte gut, aber dann reichte ihr es auch schon. In ihrem Hinterkopf meldete sich ein dumpfer Schmerz. Oh je.

„Sag mal, wozu sind denn die Chilis im Kühlschrank?“, versuchte sie sich abzulenken und hielt den Plastikbeutel hoch. „Kochst du doch manchmal hier?“

„Kochen? Nee.“ Er lachte, mit einem seltsamen Unterton. „Mit Kochen hat das nichts zu tun.“ Auch seine Stimme klang ein wenig verschwommen. Kein Wunder, er hatte ein paar Bier mehr gehabt als sie selbst.

„Was denn dann?“

Er feixte nur und nahm einen langen Schluck.

„Nun sag schon.“

Nick beäugte sie und stellte die Flasche mit einem Ruck ab. „Mh, warum nicht. Du bist ja jetzt volljährig.“

„Was hat denn das damit zu tun?“ Der Kopfschmerz wurde stärker. Verdammt. Sie rieb sich über die Stirn, als könnte sie ihn damit einfach beiseite wischen.

„Der Chili ist ein kleines, hm, Hilfsmittel, für einsame Situationen“, grinste ihr Halbbruder und sah nach oben, als gäbe es dort etwas irre Interessantes zu sehen. Doch dort befand sich nur der Balkon des darüber liegenden Stockwerks. Sie hasste das, wenn er sie so von oben herab behandelte. Wie ein begriffsstutziges Kind.

„Äh — kapiere ich nicht. Was für Situationen?“, bohrte sie nach.

Nick lachte und griff nach einer Schote. Er zückte seinen Schlüssel, und schlitzte sie der Länge nach auf. Helle Kernchen quollen heraus.

„So.“ Er nahm seinen Zeigefinger und berührte mit der Kuppe einmal den Riss in der Chili. Dann hielt er ihn hoch, ihr entgegen. Sie sah nichts. Lag das nur am Halbdunkel hier draußen?

„Capsaicin“, verkündete er. „Das Zeug, das Chilis so scharf macht. Ein wenig davon ist jetzt am Finger.“

„Okay. Und jetzt?“

„Jetzt kann man zum Beispiel das hier machen.“ Er strich sich mit der Fingerkuppe einmal über die Unterlippe.

„Hä?“ Sie runzelte die Stirn. Wurde sie hier gerade verarscht?

„Probiere es aus. Aber Vorsicht: Nicht zu viel von dem Zeug auftragen, ja?“

Verwirrt nahm sie die Chili und tupfte die Fingerspitze in die Öffnung an der Seite der Schote. Sie merkte nichts, nicht mal Feuchtigkeit. Mit einem Schulterzucken fuhr sie sich über die Lippen. Nick sah sie an, erwartungsvoll.

„Und jetzt?“, fragte sie.

„Es dauert ein paar Sekunden. Ah, bei mir geht es los.“ Er lehnte sich zurück und lächelte mit geschlossenen Augen vor sich hin. Den Mund hatte er leicht geöffnet. Desiree schüttelte den Kopf. Er tat ja fast so, als hätte er Drogen eingeworfen. Sie spürte überhaupt nichts. Vielleicht zu wenig? Sie tunkte ihren Finger nochmals in die Schote, nachdrücklicher, und rieb zwischen den Kernchen herum.

Doch bevor sie das Zeug ein zweites Mal an ihren Mund bringen konnte, bemerkte sie es. Eine leichte Wärme auf den Lippen. Belebend, irgendwie. Sie lächelte überrascht. Zuhause aßen sie nicht so scharf, ihre Mutter vertrug das nicht. Daher hatte sie wenig Erfahrung mit Chilis.

Die Wärme nahm zu. Ein sanftes Glühen, sehr angenehm. Die Lippen fühlten sich größer an, fast wie geschwollen. Die Hitze pulsierte schwach im Takt ihres Pulses.

„Gut, hm?“ Nick hatte ein Auge geöffnet und schmatzte.

„Und das machst du manchmal? Einfach so?“ Sie spielte mit den Lippen. Jetzt fühlte sie sich richtig heiß da. Als sie von innen dagegen leckte, breitete sich sofort eine heftige Schärfe auf der Zungenspitze aus. Das ließ sie lieber bleiben!

„Nein.“ Wieder sein Schnauben, mit diesem leicht abfälligen Unterton. Desiree biss die Zähne zusammen. Das intensivierte das Brennen auf den Lippen nur.

„Was denn jetzt?“

„Das Capsaicin reizt Schleimhäute, klar? Lippen zum Beispiel. Oder anderswo.“

Sie musste ihn wohl angeglotzt haben wie ein Auto, denn er lachte laut auf. Dann zwinkerte er ihr zu, schob sich zurück vom Tisch, und fuhr mit der Hand in seine Shorts. Dort fummelte er sich zwischen den Beinen herum, während er sie superbreit angrinste. Dann schloss er die Augen und stieß einen kleinen Laut aus. Seine Miene zeigte träumerische Aufmerksamkeit, völlig nach innen gewandt.

„Ah!“

Endlich fiel der Groschen, und sie kicherte albern. Echt jetzt? Er hatte sich dieses Chili-Zeug an den Schniedel gerieben? Und dort wurde es jetzt so warm wie auf ihren Lippen?

Desiree schluckte, plötzlich atemlos. Sie war nicht prüde, und sie hatte ihre Erfahrungen gesammelt, aber von solchen Sex-Spielchen hatte sie nicht die geringste Ahnung. Ein weiterer Blick durch den Türspalt, hinein in das Leben der Erwachsenen? Etwas, das sie von ihrem großen Halbbruder lernen konnte?

„Mmmmm.“ Anscheinend gefiel es ihm. Er grinste leutselig vor sich hin.

Ob sie auch…?

Hey, warum nicht?

Mit einem alkoholseligen Schwirren im Kopf schob sie die Hand unter den Tisch, und unter ihren Rock. Nick hatte immer noch die Augen geschlossen. Gut — es war ihr lieber, dass er das nicht mitbekam. Verstohlen drängte sie den Zeigefinger in den Beinausschnitt ihres Slips und tupfte damit einmal über die Schamlippen, von oben bis unten. Ihr Herz klopfte dabei schnell, bis in den Hals hoch. Sie kam sich vor wie eines der Kids in den amerikanischen Filmen, bei denen es immer um Mutproben und sowas ging.

Desiree wartete, atemlos. Nichts, außer dem Nachhall der Berührung. Nanu? Bei Nick wirkte es doch. Vielleicht waren die Schamlippen nicht so empfindlich wie ein Mund, oder ein Penis, überlegte sie. Kurz entschlossen schob sie den Finger wieder ins Höschen und wiederholte den Auftrag, langsamer und sorgfältiger. Dann tauchte sie mit der Spitze ein wenig zwischen die Lippen, fuhr die Spalte nach.

Ja! Es funktionierte. Ein erstes, zartes Wärmegefühl schlich sich in ihren Schoß. Sie brach in ein hysterisches Kichern aus und lehnte sich zurück, die Schenkel leicht gespreizt.

Nick sah über den Tisch. Seine Augen weiteten sich. „Du hast es auch ausprobiert?“ Die Ungläubigkeit in seiner Stimme war Balsam für ihr Ego.

„Na klar.“ Ihr Grinsen passte kaum auf ihr Gesicht. „Witzig.“

„Ich hoffe, du hast nicht zuviel erwischt.“, runzelte er die Stirn.

„Ach was.“

Die Wärme breitete sich auf ihrer Pflaume aus wie ein Tintenfleck auf Löschpapier. Sie kroch über die Schamlippen und auch dazwischen. Dort fühlte es sich schnell SEHR warm an. Greller, irgendwie.

„Huh! Ganz schön heiß“, lachte sie und rutschte auf dem Stuhl hin und her.

„Ja. Bei mir auch.“ Er zwinkerte ihr zu. „Diesen Trick hat mir ein Freund verraten, der lange solo gelebt hat. Er meinte, wenn man ohne Partner auskommen muss, dann kann man mit einer Chili aus dem Supermarkt eine richtige Kunstform aus der schnöden Masturbation machen.“

„Aha.“ Wow! Sie sprach mit Nick ganz lässig über Themen wie Selbstbefriedigung? Dieses Erwachsenenleben gefiel ihr immer besser. Und die Hitze, die nun ihre geheimste Region in Besitz nahm, ließ sie ihre Scheidenmuskeln automatisch anspannen, immer wieder. Chili als Sex-Booster, wie abgefahren war das denn?

„Und du machst das drauf?“, trieb sie diesen unerhörten Austausch weiter voran. „Wenn… du dich befriedigst?“ Die Wärme auf ihren Wangen stammte nicht von der Chili.

„Nur manchmal.“ Er zuckte die Schultern und wirkte plötzlich melancholisch. „Zwei oder drei Mal habe ich damit rumexperimentiert.“

„Und — ist es so gut, wie dein Freund sagt?“ Mh, das wurde ja immer noch wärmer da unten. Sie breitete die Schenkel so weit aus, wie es ihre Hüftgelenke zuließen. Mehr Luft!

„Es ist schon besonders.“ Er rieb sich mit der Hand über die Hose. „Die Hitze bringt mehr Aufmerksamkeit an die richtigen Stellen, und das hilft durchaus.“

„Ja, eindeutig. Mehr Aufmerksamkeit.“ murmelte sie und setzte sich aufrechter hin. Das Brennen intensivierte sich immer weiter, nun auch weiter innen. Vielleicht hatte sie es eine Spur übertrieben? Doch das wollte sie jetzt nicht eingestehen. Nicht sich selbst, und nicht Nick gegenüber, dem Idol ihrer Kindheit, jetzt endlich auf Augenhöhe.

Ihr Mund puckerte noch heiß vor sich hin, doch hier wurde es nicht mehr schlimmer. Also ließ die Wirkung nach, schloss sie. Das würde auch an der Muschi so ablaufen. Es ging bald vorüber. Bestimmt!

Doch vorerst wurde es heftiger. Desiree schluckte nervös und presste die Schenkel zusammen, ganz automatisch. Riss die Beine wieder auseinander, als das nur weitere Hitze produzierte. Sie wand sich auf dem Klappstuhl von Ikea, und schnaufte unterdrückt.

„Ist alles in Ordnung?“ Nick legte den Kopf schräg.

„Ja. Alles gut. Alles gut…“, stammelte sie und presste sich heimlich die Hand auf den Unterleib, über dem Rock. Wohlweislich die linke. Die ohne jede Spur von Capsaicin an den Fingern. Wärme wallte ihr von unter dem Stoff entgegen. Sie erschrak. Es wurde da tatsächlich heiß? Das war nicht nur ein Gefühl, eine Täuschung der Nervenzellen?

Ihre ganze Scheide juckte und brannte wie verrückt. Sie musste sich einfach reiben, obwohl ihr schwante, dass sie damit alles nur verschlimmerte. Ihr gerade neu gezimmertes Selbstbild als erwachsene Frau knitterte. Hoffentlich bemerkte Nick das nicht. Wie peinlich! Die Kleine vom Land eben, machte alles falsch, und kannte sich natürlich auch nicht mit solchen Toys aus, pah!

Ein leises Stöhnen entfuhr ihr. Erschreckt presste sie die Lippen zusammen. Doch es wurde immer heißer da unten. Sie lehnte sich auf eine Seite, auf die andere, balancierte auf den Sitzhöckern. Nichts half. Es brannte sich richtiggehend in sie hinein, beinahe schmerzhaft jetzt.

„Desiree? Was hast du denn?“

Sie sah ihn an, aus riesigen Augen. „Ich… ich habe wohl… uh…“

„Desiree?“

Dieses Brennen! Dieses Stechen! Wie blöd konnte man eigentlich sein, um sich selbst reizendes Zeug in die Muschi zu reiben, halbbetrunken? Sie krümmte sich, eine Hand in den Schoß gekrallt, und japste nach Atem.

„Ich glaube, du hast…“

Sie sprang auf, so hastig, dass der Stuhl hinter ihr umfiel. „Ich — muss aufs Klo…“, stammelte sie, und wankte ins Innere der Wohnung. Breitbeinig, denn jede Bewegung, jede Reibung forcierte das unmenschliche Brennen. Sie stolperte ins Bad und knipste das Licht an. Mit dem Hintern lehnte sie sich gegen eine Wand, beide Fäuste in die pulsende Fuge zwischen den Beinen gepresst. Ihre Blicke hetzten durch den Raum. Was tun? Was tun?

„Ooooohh…“

Sie nestelte an ihrem Rock herum, fand den Reißverschluss, zerrte ihn herunter. Noch schneller streifte sie den Slip ab. Die kühle Luft an der lodernden Muschi tat gut. Sie beugte sich vor, auf das Schlimmste gefasst. Doch äußerlich war gar nicht so viel zu erkennen. Die Schamlippen waren ein wenig gerötet und geschwollen, mehr nicht. Dabei pochten sie so heiß und hart, als würde sie dort immer wieder ein Lavaschwall treffen.

Es tat weh. Richtig weh!

Schluchzend taumelte sie zum WC, riss einige Blätter Klopapier ab und tupfte sich damit an der Muschi herum. Das machte alles nur schlimmer. Und in ihrem Kopf saß immer noch dieses wattige Gefühl, dieses verzögerte Flirren vom Alkohol, das half ebenfalls nicht bei der Lösung ihres Problems.

„Nnnnnnggghh…“

Desiree hockte sich mit blankem Po auf den geschlossenen Toilettendeckel — kühles Plastik! — und atmete durch die Zähne, mit lautem Zischen. Der Schmerz! Es brannte so sehr, als würde die zarte Haut ihrer Schamlippen Blasen werfen und sich ablösen, bis auf das rohe Fleisch. Und immer noch stieg die Temperatur an, nun von lodernd zu weißglühend. Mit Mühe unterdrückte sie einen Schrei. Nein, nicht auch noch Nick alarmieren! Er sollte sie nicht so sehen, so…

Ihr panischer Blick fiel auf die Badewanne. Die Handbrause, die am Regler hing. Sie stemmte sich auf, kam hoch, wankte zur Wanne. Schluchzend stieg sie hinein, schmerzverkrümmt, und setzte sich auf den Rand, den Rücken an die Fliesen der Rückwand gepresst, die Beine weit gespreizt. Mit zitternden Fingern nahm sie die Brause und drehte das Wasser auf, den Regler komplett auf die rechte Seite gedreht.

Göttlich kühl spritzte es los. Sie schloss die Augen und hielt sich die Brause zwischen die Beine. Fast hätte sie aufgeschrien, als die Strahlen den malträtierten Bereich trafen wie Metallspieße, aber dann kühlte das Wasser die Hautoberfläche.

Ah! Sie stöhnte erleichtert und ließ das Wasser kontinuierlich über die Pflaume spritzen. Das Wasser half also. Sehr gut! Am besten wusch sie sich gleich richtig aus. Sie lehnte den Kopf an die Fliesen und hielt mit der einen Hand den Brausekopf, mit der anderen fingerte sie sich an der schmerzenden Spalte herum. Vorsichtig! Sie rieb über die Schamlippen und versuchte, die Chili-Rückstände abzuschrubben, doch das schien gar nicht so einfach. Ja, das Wasser kühlte, doch das Brennen blieb. Es wanderte nun auch weiter in sie hinein, wohl von der Flüssigkeit transportiert.

Hektisch rieb sie in der Scheide, an den Schleimhäuten, auch innen, doch das Brennen breitete sich blitzartig aus, in einer atemberaubenden Intensität. Ein Flammenwerfer grillte ihren Intimbereich, weil…

Sie riss den Finger heraus, hielt ihn in die Höhe. Aus lauter Gewohnheit hatte sie die rechte Hand für die Reinigung benutzt.

Den Chili-Zeigefinger. Sie hatte sich das Zeug gerade richtig tief reingerieben!

„Oh nein!“

Ihr rannen die Tränen aus beiden Augen, als sie die Brause in die rechte Hand nahm, dabei um ein Haar fallen ließ, und endlich mit den linken, der sauberen Fingern in dem Ofentunnel wühlte, in den sich ihre Muschi verwandelt hatte. Sie spannte alle Muskeln im Leib hart an, als könnte sie den Schmerz damit niederhalten.

Das Brennen drang noch tiefer. Erreichte ihr Zentrum. Und gleichzeitig meldete sich nun auch die Klitoris. Vorhin hatte sie sich da oben nicht berührt. Doch jetzt eben schon. Die winzige Perle schien auf Mandarinengröße zu schwellen. Eine Mandarine aus praller, wabernder Hitze.

„Ahhhh…“

Sie sprang auf, stand in der Badewanne, die zitternden Schenkel zusammengepresst, die linke Hand in die Fuge gekrallt, überspült von Wasser. Doch das Wasser half nun nicht mehr. Der Reaktorkern war außer Kontrolle, die Kettenreaktionen nahmen zu, mit einer alarmierenden Rate.

Kernschmelze!

Sie schloss die Augen, ein elender Laut drang aus ihrem Mund. Sie betete nur noch, dass dieser brutale, lodernde Schmerz vorbei ging, leiser wurde, irgendwie, irgendwann…

„Anna?“

Nick stand plötzlich neben der Badewanne, leichenblass. Sie wollte ihn anlächeln, etwas sagen, ihm alles erklären. Doch mehr als eine Grimasse der Qual schaffte sie nicht. Alles andere ging in dem Höllenfeuer unter, das in ihrem Unterleib tobte. Sie stieß einen Schrei aus, ein kehliges Krähen.

„Scheiße! Wasser hilft nicht, Capsaicin ist nicht wasserlöslich.“ Er rang die Hände und schoss Blicke in alle Richtungen. „Milch wäre gut, aber ich habe keine. Auch kein Joghurt. Oder Salatöl.“

„Salatöl?“ stöhnte Desiree, überfordert von seinen Gedankensprüngen.

„Ja. Damit kann man Capsaicin verteilen. Mit Wasser nicht. Aber ich… Moment!“

Er stürzte hinaus. Desiree taumelte und sackte in sich zusammen, bis sie sich in der Wanne kniend wiederfand, in einer embryonal verkrümmten Position. Sie hielt das nicht mehr aus! Dieses Feuer! Dieses unmenschliche Glühen, das sie durchstieß, auseinanderriss, das ihren Bauch aufzublähen schien wie einen Ballon, kurz vor dem Platzen. Jemand gab ihr einen Tritt pro Sekunde in die Muschi, mit einem Flammenstiefel. Sie hielt die Augen fest zusammengepresst. Sie wollte es nicht sehen, falls Blutfäden aus ihrer Muschi in den Abfluss fließen sollten…

„Hier. Nimm das!“

Sie sah hoch, aus tränenblinden Augen. Nick hatte eine transparente Plastikflasche in der Hand. Was wollte er?

„Du… ach — egal. Ich helfe dir.“

Er nahm ihr die Brause aus den verkrampften Fingern und drehte das Wasser ab, nahm ihr damit auch noch die äußerliche Kühlung. Verständnislos bekam sie mit, wie er sich einen guten Schub aus der Plastikflasche in eine Hand drückte. Er kniete sich vor die Badewanne. Dann lag seine Hand auf ihrer glühenden Muschi. Er glitschte darüber, fast ohne Reibung. Ihr wurde klar, dass es sich bei dem Zeug um Gleitöl handeln musste.

Gleitöl. Sicher auch so ein Sex-Spielzeug. Sie schloss die Augen, ihr war alles gleichgültig. Alles, außer diesem höllischen Brennen in ihr.

Seine Finger walkten ihre Schamlippen sanft, von außen, und dann auch immer mehr von innen. Er drang mit einem Finger in sie, sehr vorsichtig, verteilte das Öl. Unter normalen Umständen wäre sie gestorben vor Scham. Jetzt war alle Peinlichkeit weggebrannt wie eine Papierfassade. Nick wollte ihr helfen, nur das zählte. Seine Berührungen transportierten keinerlei sexuelle Bedeutung.

Mit Mühe spreizte sie die Schenkel, lockerte die verkrampften Muskeln und wimmerte auf bei dem dadurch neu ausgelösten Schmerz. Er ließ ein zustimmendes Geräusch ertönen, nahm nochmals reichlich Öl und wiederholte die Behandlung. Sein Finger fuhr so leicht in sie, als hätte er überhaupt keine Substanz, als könne er durch ihr Fleisch dringen wie ein Geist.

Das Brennen nahm nicht mehr zu, stellte sie mit banger Hoffnung fest. Doch es wurde auch nicht schwächer. Das Chili hatte sich in ihrer kompletten Scheidenröhre verteilt, so fühlte sich das an. Und es brannte gleichmäßig nach allen Richtungen ein Loch in sie hinein.

„Besser?“ Nick zog seine Hand von ihr. Seine Finger schimmerten im Licht der Glühbirne, komplett ölverschmiert. Er sah zweifelnd auf die Flasche, dann in ihr Gesicht. „Mehr kann ich wohl nicht tun.“

„Ooohh…“ stöhnte sie mit erstickter Stimme. Sie klammerte sich mit beiden Händen am Badewannenrand fest, um der Versuchung erneuten Kratzens zu widerstehen. Die Knie hatte sie gespreizt, soweit die Wannenbreite das zuließ, und bebte unter der Folter. Es fühlte sich an, als säße sie auf einem Feuer und würde langsam geröstet. Nur jetzt auf kleinerer Flamme.

Mit tränenblinden Augen sah sie Nick an. „Hilf mir.“ keuchte sie. „Mach… irgendwas. Ich halte das nicht mehr aus.“

„Soll ich dich ins Krankenhaus bringen?“, schlug er vor.

„Oh Gott!“ Sie schloss die Augen. Der Blick des Arztes, wenn sie ihm erklären musste, was sie getan hatte! Da war es doch vielleicht besser, jetzt gleich zu sterben, hier in dieser Badewanne.

„Oder…“ Er stockte.

„Ja?“

„Ich — hätte eine Idee, aber ich weiß nicht, ob…“

„Mach einfach was. Bitte!“ Sie zitterte am ganzen Körper. Ihr Unterleib hatte sich in einen Ballon aus glühendem Gas verwandelt, dafür schienen Hände und Füße in Eisklötzen festgebacken zu sein.

„Okay!“

Nick beugte sich über sie und legte ihr eine Hand auf das Top. Auf die linke Brust. Er drückte sanft und massierte die vor Aufregung verhärtete Spitze kreisförmig mit den Fingerkuppen. Die Berührung erzeugte eine Art Stacheldraht-Reiz.

„Was — was machst du?“ Sie blinzelte verwirrt.

Nick atmete tief durch und fuhr fort, ihre Brust zu walken. „Mir ging es kürzlich auch mal so, dass ich etwas viel von dem Zeug erwischt habe“, erklärte er. „Ich habe trotzdem weitergemacht, und irgendwann war es nicht mehr schlimm. Für das Gehirn ist das Brennen dann ein Teil der sexuellen Wahrnehmung. Außerdem nimmt die Schmerzempfindlichkeit ab, wenn man richtig geil ist.“

Sie sollte geil werden? Machte er Witze? Seit wann wurde man geil, wenn man gerade gefoltert wurde?

„Das schaffe ich nicht.“ greinte sie. „Das ist doch…“

„Schließ die Augen, Desiree.“

Sie folgte ihm, automatisch. Er streichelte sie weiter und brachte seinen Kopf an ihren. Die Barstoppel kratzten über ihre Wange.

„Ich finde dich schon seit ein paar Jahren heiß, Desiree“, murmelte er ihr ins Ohr. „Du bist so superschlank, und hast trotzdem so süße Titten. Die fühlen sich genauso gut an, wie sie aussehen. Ganz straff. Und ich liebe diese großen, harten Nippel!“

Sie schluckte hart. Nick, ihr praktisch erwachsener Halbbruder interessierte sich für sie? Fand sie hübsch? Erotisch?

Diese unerhörte Neuigkeit drängte für den Moment die Pein in ihr zurück. Unwillkürlich atmete sie tief ein, und drängte ihm damit die Brust noch mehr in die Hand. Er griff zu, und umfasste sie, drückte, rieb. Die Wärme, die das Fleisch ihres Busens flutete, stammte nicht von Pflanzenwirkstoffen.

„Ich hätte mich nie getraut, dich so anzufassen, Desiree.“ Seine Lippen streiften ihr Ohrläppchen, und sie erzitterte. „Aber jetzt, da ich dir damit helfen kann, da finde ich es total scharf.“

Damit schob er ihr das Top hoch bis zum Hals, und nahm den BH gleich mit. Sie öffnet die Lider einen Spalt und verfolgte mit, wie er eine nackte Brust umfasste und sie liebkoste. Ganz vorsichtig, wie ein kostbares Kleinod. Die Halbkugel passte genau in seine Hand, und als er die dunkle Knospe zwischen zwei Fingern einrahmte und damit neckte, da stieß sie ein abgehacktes Seufzen aus. An seiner Hand war noch genügend Gleitöl, um die Reibung zu einer aufregend leichten Massage zu reduzieren.

Sie sah hoch, in seine Augen. Sagte er die Wahrheit? Oder war das nur ein Trick, um sie abzulenken? Wenn, dann funktionierte er, zumindest für den Moment. Ihre Unterseite brannte immer noch lichterloh, aber sie war zu beschäftigt, um darauf zu achten. Oder zu verwirrt. Sie und Nick? Unglaublich!

Er hielt ihren Blick. Sie las bezähmte Lust in seinen sturmgrauen Pupillen. Das war kein Trick. Er war auch erregt, und seine Finger transportierten das ebenfalls, ließen sie es spüren. Lust sickerte durch ihre Brüste.

„Mach weiter.“ flüsterte sie.

„Hilft es?“

„Ja.“ Sie schaffte ein Lächeln. „Und — ich mag es…“

Seine Augen weiteten sich eine Kleinigkeit, und er griff fester zu. Sie seufzte und wand sich, stemmte sich seiner Hand entgegen. Die Situation kam ihr derart absurd vor, dass sie keine Anhaltspunkte dafür hatte, keine Regeln. Also konnte sie sich auch gleich seinen Berührungen überlassen, und den delikaten Reaktionen, die er damit auslöste. Wenn nur dieses höllische Brennen da unten sie nicht so ablenken würde!

Nick nahm die andere Hand dazu und streichelte beide Brüste, stimulierte beide Nippel, ganz gezielt. Sie atmete tiefer und genoss es, wie unglaublich sich die Brustspitzen verhärtet hatten. Ja, sie war erregt, und wie!

Ihr Blick fiel auf seine Hose. Dort ragte eine deutliche Beule nach vorne. Fast musste sie kichern bei dem Gedanken, dass ihm da vielleicht auch so heiß war wie ihr. Auf einmal schien der Gedanke an erotischen Spielchen mit ihrem Halbbruder etwas ganz Normales, Naheliegendes. Nur logisch, unter den gegebenen Umständen. Ja, geradezu zwingend, wenn man es sich genau überlegen würde.

Zum genauen Überlegen fühlte sie sich allerdings nur eingeschränkt in der Lage. Also folgte sie ihrem Instinkt. Sie griff nach seiner Hand, und presste sie sich auf den Venushügel. Nick blinzelte, doch er fasste sofort zu und streichelte sie direkt an der Klit. Das Brennen dort veränderte sich, zu etwas Dunklerem, Sinnlicheren.

„Gut so. Es wirkt“, keuchte sie. „Mach weiter…“

Nick weitete die Liebkosungen aus. Er drang mit zwei Fingern ein, in die immer noch ölverschmierte Röhre, und drückte dabei rhythmisch den Daumen von außen gegen die Perle. Damit walkte er auch den G-Punkt, und mit einem Mal schoss die unmenschliche Hitze in neue Kanäle, in richtige Bahnen. Flüssiges Blei rann ihr durch die Knochen und rief eine Wollust wach, die nicht von dieser Welt stammte.

„Aaaahhh!“

Sie warf den Kopf zurück und lehnte sich gegen ihren Halbbruder. Dabei ging sie auf den linken Fuß ging, um die Schenkel weiter zu öffnen. Nick wühlte in ihr, schwer atmend, und versetzte die Flammen in eine Art Wirbel, der um das Lustzentrum kreiste. Die Hitze breitete sich überall hin aus, sie schwitzte plötzlich am ganzen Leib.

Mein Halbbruder fingert mich, und ich brauche es, ich liebe es!, flackerte es durch ihren Kopf. Ich bin verrückt, und betrunken, und wahrscheinlich völlig stoned von diesem Chili-Zeugs. Egal — wenn es sich so gut anfühlt, dann will ich mehr davon.

Sie streckte eine Hand aus, legte ihre Finger um Nicks Erektion. Er erstarrte zu Stein.

„Zieh dich aus, bitte“, flüsterte sie gedrängt. „Ich will dich auch anfassen.“

Er zögerte für eine Sekunde. Dann ließ er sie los, rappelte sich hoch, und riss sich die Kleider vom Leib. Sie sog den Anblick seines starken, hochgewachsenen Körpers geradezu auf. Ein Pirat, ja, und zwar einer mit einem sehr hübschen Riemen. Nicks Penis ragte hart und dick an ihm hoch, noch dunkler als die sonnengebräunte Haut am Bauch.

„Komm.“ Sie zog sich das zerknüllte Top und den BH über den Kopf und streckte die Hand aus. Er warf einen Blick auf die Wanne und überlegte wohl, auch hinein zu steigen. Dann setzte er sich breitbeinig auf den Rand, einen Fuß in der Wanne, den anderen außen. Sein Schwanz federte direkt vor ihr, und sie grabschte danach und umschloss ihn mit den Fingern. Damit erzeugte sie ein wohliges Seufzen.

Ein Teil von ihr staunte über sich selbst. Sonst war sie doch so schüchtern, wenn es um Sex ging, so unsicher. Und jetzt nahm sie diesen wundervollen Männerschwanz, einfach so? Wichste ihn, als hätte sie noch nie etwas anderes getan? Was war los mit ihr? Und würde sie auch…?

Nick wollte wieder nach ihr greifen, doch sie kam ihm zuvor und beugte sich über seinen Schoß. Sie nahm seine prall geschwollene, rote Eichel in den Mund und saugte und lutschte hingebungsvoll daran. Für eine Sekunde erfüllte ein Hauch Chili-Schärfe ihren Mund, wurde aber sofort überlagert vom intensiven Genitalaroma ihres Halbbruders. Sie klammerte sich um den Hartholzschaft und verwöhnte ihn mit voller Hingabe.

„Wow!“ Nick lachte unsicher. Er beugte sich vor, halb über sie, und tastete nach ihren Titten, nahm sie, walkte sie. Das erregte ihn, wie sie spürte, und sie selbst auch. Ihre Muschi brannte immer noch wie Feuer, doch das störte nicht mehr wirklich. Das war nur ein Teil dieses abgefahrenen Spiels. Ganz normal, beinahe.

Versuchsweise ging sie tiefer, ließ den harten Pint bis in ihre Kehle vorstoßen. Nick stöhnte begeistert, doch sie spürte, dass sie nicht weiter konnte. Nicht jetzt, nicht hier. Später einmal, vielleicht, hoffentlich, denn aus unerfindlichen Gründen erschien es ihr als das höchste Glück der Welt, wenn sie sich diesen Schwanz zur Gänze in die Gurgel treiben könnte.

Ich bin wirklich durchgeknallt! Verrückt! ging ihr durch den Kopf. Doch es störte sie nicht. Das war nur ein Etikett, aufgeklebt ohne Verstand, ohne Verständnis. War es nicht ihr Ziel gewesen, endlich einmal etwas anderes zu erleben? Etwas Außergewöhnliches?

Etwas, das sich nur Erwachsene trauten?

Ja! Das war es! Sie wusste.

Sie entließ das dicke Glied aus ihrem Mund, und stemmte sich hoch, schnaufend. Nick sah sie an, Fragezeichen in den Augen. Am liebsten hätte sie laut aufgelacht, erfüllt von einem kitzligen Rausch. Er war sechsundzwanzig, doch gleich würde er etwas erleben, von seiner blutjungen Halbschwester!

Ohne Umschweife stieg sie über ihn. Sie nahm seinen hochragenden Schwanz und schob sich näher, bis sie genau darüber stand, mit gespreizten Schenkeln.

„Desiree! Bist du sicher, dass du das… Akhh!“

Sie ließ sich auf ihn herab, und sein Ding fuhr in sie wie ein Baumstamm. Quälend langsam, am Anfang, es weitete ihr geschwollenes Fleisch, und dann rutschte er mit einem Ruck tiefer, ölgeschmiert.

„UHH!“ Sie riss die Augen auf bei diesem unerhörten Gefühl. Unter normalen Umständen hätte das unvermittelte Eindringen sie vielleicht geschmerzt, aber jetzt bündelte es nur die Hitze in ihrem Leib wie ein Brennglas, und beschoss damit ihre Lustnerven. Ihr Unterleib schwang und vibrierte wie eine gewaltige Glocke. Sie klammerte sich an die Schultern von Nick und starrte ihn herausfordernd an, die Zähne gefletscht wie ein Tier.

„Puh! Das kommt jetzt überraschend“, lachte er überrumpelt. „Du willst das wirklich, ja?“ Seine Hände schlossen sich um ihre Taille.

„Fick mich!“ knurrte sie und ließ sich so tief auf ihn sacken, dass der Knauf hart gegen das Ende ihrer Scheidenröhre stieß. Schmerzhaft, ja, doch das war nur ein weiterer, trunkener Lustimpuls.

Nick stöhnte und riss sie an sich, umklammerte sie. Er hob sie hoch, und wieder nach unten, noch tiefer. Der Steinstalagmit in ihr schlug neue Funken, ließ das Lodern hochflackern, aber anders jetzt. Lustvoll. Schwelgerisch. Hungrig. Ihre glühenden Geschlechter verschmolzen, bildeten eine Einheit, ein pumpendes, saugendes, schmatzendes Etwas.

Nick schob eine Hand unter sie und umfasste die verschwitzte Afterspalte und den Damm, die Fingerspitzen an der Stelle, wo sein geschmierter Pfahl in ihre Spalte fuhr. Die andere Hand war überall an ihr, streichelte ihre Wange, den Hals, fasste nach den wippenden Brüsten, reizte und lockte. Sie warf die feuchten Haare aus dem Gesicht und sah ihm in die Augen. Nun hüpfte sie förmlich auf ihm auf und nieder und das Ziehen in ihrem Bauch verstärkte sich bei jedem Aufprall ganz köstlich.

„Oh Desiree, du bist so scharf!“ keuchte er gepresst. „Viel schärfer als jede Chili…“

„Das willst du doch, oder?“ Sie fuhr mit der zitternden, rechten Hand über sein Gesicht, und schob ihm dann zwei Finger in den Mund. Er saugte sie begeistert ein, und ihr wurde klar, dass sie ihm gerade ein Gemisch aus ihren Intimsekreten und Chili zu kosten gab. Diese Finger hatte sie erst vor wenigen Minuten tief in ihren Schlitz gebohrt.

Nick knurrte und presste sie mit stählerner Kraft an sich. Ihre Vorderseiten glitschten aneinander auf und ab, geschmiert von Öl und Schweiß. Lautes Keuchen und Stöhnen hallten zwischen den Fliesen hin und her und er zerquetschte sie fast, als eine neue Dringlichkeit in seine Umarmung trat, ein finaler Trieb.

„Ja… ja…. mach…“, feuerte sie ihn an und sonnte sich in der weiblichen Macht, ihren großen Halbbruder zuerst zu einem Orgasmus zu treiben. Doch Nick biss ihr nur auf die festgesaugten Finger in seinem Mund, und sie spürte, wie er seinen Griff unter ihr neu justierte. Eine glitschige Fingerkuppe schmiegte sich plötzlich an ihren Anus, und mit einer kreisenden Bewegung drang er ein. Tief. Ganz!

„WAAAHHH?“

Sie bäumte sich auf. Anal? Mit Nick? Sein Finger in ihrem Po. Nein! Das war ja…

Ein ungeheures Spannen baute sich auf, rasend schnell, das sämtliche Hitze in sich aufsaugte, vereinigte, bündelte. Sie saugte Luft in die Lungen, immer weiter, als gäbe es nicht genug davon auf der Welt, klammerte sich an Nick, an seine Zähne, sein Kinn, seine Augen, die sich weiteten, riesig.

Sie kamen zusammen, in einer Entladung, ein greller Blitz, ein gemeinsamer Schrei, die Blicke verhakt, die Münder weit aufgerissen. Und dann bebten und zitterten sie, eng aneinandergepresst, und Welle auf Welle traf sie, schüttelte sie, ließ sie ächzen, fiepen, japsen, gurgeln, ließ es pulsen und klatschen, hocherhitztes Fleisch und Schwälle von Körperflüssigkeiten.

Desiree spürte genau, wie das Sperma ihres Halbbruders in sie quoll, wie es sich verteilte in ihrer Höhlung, um seinen Pfahl. Sie lachte auf, lautlos vor Atemnot. Das war Balsam! Der Männersaft dämpfte die Überreste des Feuersturms, legte sich über die glühenden Schleimhäute wie ein Schaumteppich, und hinterließ nur ein dunkles Glosen. Nicht mehr als der sinnliche Nachhall von etwas, das zu groß war, um es wirklich zu fassen.

Sie schmiegte sich an ihn, spürte seinen letzten Schüben nach, dem Spiel seiner Bauchmuskeln, dem arhythmischen Krampfen ihrer Muschi. Dort war sie immer noch heiß, aber nun empfand sie das als angenehme Hitze, ja fast als Trophäe. So wie ein Sonnenbrand nach einem herrlichen Tag am Strand.

Nick seufzte erlöst und zog den Mittelfinger aus ihrem Rektum, sehr achtsam und in Zeitlupe. Ihr Schließmuskel zuckte zwei, drei Mal, und selbst das konnte sie akzeptieren, als Teil des Genusses. So hingen sie eng umschlungen auf dem Rand der Badewanne, tief im Strom der ablaufenden Ekstase verhaftet.

Mit der Zeit wurde ihr kalt, trotz des immer noch anhaltenden Nachglühens im Leib. Sie fröstelte und zog sich enger an Nick. Der streichelte ihr über die Haare und bog ihren Kopf zurück, bis sie sich anschauten.

„Wow“, murmelte er und verschob seinen nun halbweichen Penis in ihr ein wenig. „Das war — unglaublich mit dir.“

„Selber wow.“ Sie küsste ihn auf den Mund. „Danke für die Hilfe.“

Er lächelte schwach und erwiderte den Kuss. Dann schüttelte er den Kopf, als könnte er es nicht glauben. „Weißt du eigentlich, wie oft ich davon geträumt habe?“

„Von uns beiden mit Chili in der Badewanne?“

„Naja, das nicht direkt. Aber von uns beiden als Liebespaar.“

„Wirklich? Das hast du ja sehr sorgfältig vor mir geheim gehalten.“ Sie streichelte seinen Hals.

„Na klar. Du warst noch minderjährig, bis vor kurzem.“

„Ach? Aber Sex mit der eigenen Schwester ist erlaubt, im Gegensatz zu Sex mit Minderjährigen?“, neckte sie ihn.

„Halbschwester“, korrigierte er. „Also ist es zumindest zur Hälfte erlaubt, oder?“

„Welche Hälfte denn? Vorne oder hinten?“ Mit einem Schnurren fuhr sie ihm mit den Fingernägeln über die Brust, und ganz zufällig über einen Nippel.

Er schluckte. „Tut mir leid, wenn das zuviel war eben. Aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Dein Po hat mich schon immer fasziniert. So schmal und schlank und weich, das ist einfach perfekt.“

„Es war nicht zuviel. Nur — unerwartet“, stellte sie klar, und kicherte. „Es war sogar supergeil. Das hat mich explodieren lassen.“

„Dann ist es gut.“ Er küsste sie auf einen Mundwinkel und schob wieder die Hand unter ihre Unterseite. Die Fingerkuppe liebkoste ihre Rosette, die sich immer noch schlüpfrig vom Gleitöl anfühlte.

„Mhm.“ Sie schloss die Augen halb und spannte den Anus an, ließ wieder locker. Er reagierte, und sie spielten so miteinander, während sie sich in die Augen sahen.

„Du magst das wirklich, hm?“, flüsterte er und drängte die Spitze halb in den gelockerten Muskelring. Sie deutete ein Nicken und seufzte, als sie spürte, wie sein Penis in ihr erneut anschwoll.

„Du auch, anscheinend.“ Sie schloss die Scheidenmuskeln um ihn, und entlockte ihm damit ein wohliges Seufzen. Der Finger drang einige Millimeter tiefer in ihren Hintereingang.

„Und wie.“ Er strich ihr einige Haarsträhnen aus der Stirn. „Ich steh total auf anal. Da werde ich sofort wieder scharf, wie du merkst.“

„Interessant.“ Sie schob eine Hand hinunter, zwischen ihre verhakten Leiber, und massierte ihm die Schwanzwurzel. Dort war alles ganz nass und schlüpfrig von ihren vermischten Säften und vom Öl. „Ich bin auch noch ganz aufgeheizt. Keine Ahnung, ob das noch am Chili liegt, oder an was anderem.“

„Zum Beispiel dem hier?“ Damit bohrte Nick ihr das erste Glied des Fingers mit einer korkenzieherartigen Bewegung in den Anus. Sie keuchte auf, und er hielt still. So sahen sie sich in die Augen. Lasen die Lust, die Bereitschaft, das Aufflackern neuer Begierde.

„Möglicherweise.“ Sie grinste und lockerte gezielt den Schließmuskel. „Es ist auch neu für mich, dass mich das so antörnt.“

„Würdest du gerne mehr herausfinden?“ Sein Finger kreiste sacht und erzeugte ein Kribbeln, das sich mit der Resthitze in ihrem Bauch verband.

„Mhm. Geh ein bisschen mehr rein, ja?“

Er nickte und drang vorsichtig tiefer. Desiree seufzte und bewegte das Becken ein wenig. Nicks Schwanz wurde jetzt wieder ganz hart und groß und füllte sie komplett aus. Ihr Inneres pochte heiß, doch sie spürte keinen Schmerz, nur dumpfen Druck. Nach wie vor sahen sie sich an.

„Noch mehr“, hauchte sie. Und keuchte mit offenem Mund, als er den Mittelfinger sanft, aber unnachgiebig in ihren After bohrte, immer tiefer, bis die anderen Finger sich in das Fleisch ihrer Pobacken drückten.

„So geil!“ Er tastete und krümmte den Finger in ihrem Darm. Sie blinzelte bei den Reizen, die er damit erzeugte. Der Anus brannte ein klein wenig, doch im Vergleich zu der Hitze von vorhin war das ein beinahe lächerlich zu nennender Eindruck.

„Ja. Streichle mich so.“ Sie legte ihm die Arme um den Nacken und bettete die Wange an seinen Hals. Ein intensiver Geruch nach Sex und Schweiß stieg zwischen ihren warmen Leibern auf und füllte ihre Nase. Normalerweise mochte sie Körperausdünstungen nicht sehr, weder die eigenen, noch die von anderen. Doch hier und jetzt, da war das nur ein weiteres Detail dieser abseitigen Erfahrung.

Sie überließ sich ganz seinem Finger, und dem Schwanz, der in ihr ruckte. Er rieb von hinten die zarten Trennwände zwischen den beiden Eindringlingen, und das trieb ihr einen wohligen Schauder über den Rücken. Dann zog er sich zurück, bis an den Eingang, und drang erneut ein. Desiree stöhnte lustvoll und reagierte, ohne es zu wollen.

Daraus entstand ein traumartiges Spiel. Immer wieder bohrte sich der Finger ihres Halbbruders tief in ihre hintere Röhre und weitete dabei das Löchlein. Ihre Muschi und ihr Po gingen mit, schwangen sich ein, halfen nach. Jetzt war sie froh um das stete Glühen, das sie immer noch erfüllte. Das war kein neues Liebesspiel, das war nur die selbstverständliche, organische Weiterführung von vorhin.

„Willst du mehr davon?“, flüsterte er ihr zu.

„Mehr? Noch ein Finger?“ Sie kicherte bei dem Gedanken, doch ihr Anus zog sich furchtsam zusammen.

„Nein. Wie wär´s mit einer Zunge.“

„Was?“ Sie sah auf. Er nickte feierlich. Das war kein Scherz gewesen. „Aber… das schmeckt doch nicht gut, oder?“, wandte sie ein, plötzlich verunsichert.

„Mal sehen.“ Mit einem Zwinkern zog er den Finger aus ihrem Hintereingang und schnupperte daran. Sie schnappte nach Luft, ihre Wangen brannten. Als er den Finger dann in dem Mund nahm und genüsslich daran lutschte, da barg sie die Stirn an seiner Brust und stöhnte vor Verlegenheit. Der Boden schien unter ihr zu wanken, das Bild ihres coolen, erotisch abgebrühten Erwachsenen-Selbst bekam Risse.

„Desiree?“

Er drückte ihr das Kinn hoch. Und hielt ihr den Finger hin. Wie hypnotisiert öffnete sie den Mund und ließ zu, dass er ihn auf ihre Zunge legte. Sie leckte daran, widerstrebend. Und runzelte die Stirn.

„´s ja süß“, meinte sie verwundert, und roch an dem Finger. Ja, ein dunkles, süßes Aroma, ganz anders als ihre Muschisäfte, aber ebenso erregend, ebenso intim.

„Du schmeckst so gut, Desiree.“ Er küsste sie auf den offenen Mund, mit etwas Zunge. Seine glänzenden Augen hypnotisierten sie. „Ich würde gerne mehr davon kosten.“

„Ja….“ Sie leckte an seiner Zunge, registrierte auch hier einen Hauch ihres Analgeschmacks. „Mach es. Mach alles mit mir, was du willst…“

„Alles?“ Er hob eine Augenbraue.

„Alles!“ Sie schluckte hart, als sie sich ihm so auslieferte. Sie spürte keine Angst, nur eine vage Beklommenheit vor dem Unbekannten. Doch nachdem sich selbst der Albtraum mit der Chili in etwas so Wunderbares verwandelt hatte, da gab es für sie keine Grenze mehr. Sie warf sich hinein, in diesen leeren Raum, diesen Abgrund. Nick würde aufpassen. Auf sie. Auf sich selbst. Auf alles.

„Mhm, das ist ein unwiderstehliches Angebot.“ Er küsste sie nochmals hungrig und fasste sie um die Taille, stemmte sie hoch. Sein Schwanz rutschte heraus, und für einen Moment fühlte sie Leere und Enttäuschung, bald ergänzt von Erleichterung für ihr geschundenes Fleisch.

„Am besten hier.“

Nick stand auf, griff die zwei Frotteetücher von der Stange und breitete sie einmal gefaltet über die Waschmaschine. Dann lächelte er sie an und führte sie, ließ sie sich mit halb gespreizten Beinen neben die Maschine stellen und den Oberkörper auf dem Polster ablegen. Sie kreuzte die Arme als Kissen unter dem Kopf und legte die Wange darauf.

„Sehr schön!“ Er stand neben ihr und strich ihr mit einer Hand vom Nacken über die Wirbelsäule bis zum hochgereckten Hinterteil. Sein Penis ragte schräg hoch und glänzte nass. Sie sah, dass unregelmäßige rote Flecken die violette Eichel überzogen. Die Wirkung der Chili?

Nick bemerkte ihren Blick. „Willst du nochmal?“, fragte er und hielt ihr den Schwanz hin. Sie öffnete den Mund, ohne nachzudenken, und er schob ihn ihr vorsichtig zwischen die Zähne. Ihre Zunge umfuhr die pralle Form und leckte neugierig. So also schmeckte sie selbst, ganz tief innen? Würzig und süß, und nicht so salzig, wie sie es von ihren Fingern kannte, wenn sie diese nach einer heimlichen Masturbation kostete.

„Meine Güte, bist du ein heißer Feger, Desiree!“

Ihr Halbbruder wippte leicht mit den Hüften und drängte ihr die Erektion ein paar Mal tiefer in den Rachen, er schnaufte vernehmbar dabei. Sie machte mit, biss ihn zart in den Schaft, wenn er drin war, und rieb mit den Zähnen über die Wulst an der Eichel. Bisher hatte sie erst einmal einen Lover so verwöhnt, dass sie sein Sperma in den Mund bekam, und das war eine eher verwirrende als beglückende Erfahrung gewesen. Doch nun ertappte sie sich bei dem Gedanken, wie es wohl sein würde, wenn Nick ihr seinen Saft über die Zunge rinnen ließ. Wenn sie ihn kosten würde, ihn schlucken.

„Uh! Ich — muss mich konzentrieren.“ Er lachte schwach, trat zurück und küsste sie auf die Wange. Dann kniete er sich hinter sie.

Desiree schloss die Augen und atmete tief durch. Zwei Hände legten sich auf ihre Hinterbacken und walkten sie genüsslich. Warmer Atem strich über die empfindsamen Innenseiten der Schenkel und ließ sie erzittern. Ein gehauchter Kuss auf ihre offene Scheide, und eine Zunge, die die Innenränder ihrer Schamlippen erkundete.

„Mmmmmm“, seufzte sie und entspannte sich. Er widmete sich erst ihrer Muschi. Das war schön, und das gab ihr Sicherheit. Sie verfolgte, wie ihr Halbbruder ihr die Pobacken und damit auch die Pflaume auseinanderzog, und dann seine Lippen und kratzige Haare am Eingang. Er züngelte in den Kanal, leckte sie innen, und reizte die Klitoris mit der Zungenspitze.

Ein köstliches Gefühl. Vage war ihr bewusst, dass sich ihr Poloch direkt vor seinen Augen befinden musste, doch das störte sie nicht. Eine fließende Sinnlichkeit breitete sich in ihr aus, ein spielerisches Ziehen. Sie keuchte auf, als er mit spitzen Lippen die Perle fasste und ein wenig daran saugte. Das tiefe Glühen, das immer noch ihren Unterleib beherrschte, flammte hell hoch, so mit neuem Sauerstoff versorgt.

Sein Mund war überall. Auf dem Damm, er presste die Zunge gegen sie. An den Schenkeln, in den zarten Fugen zum Po. Am Steißbein oben. Entblößte Zähne nahmen das Fleisch ihrer Pobacken und bissen sie zärtlich. Dazu spielten Finger um ihre Muschi herum, und ab und zu hinein. Ganz von selbst verbreitere sich ihr Stand und sie drückte ihm die Kehrseite entgegen, ins Gesicht, so dass seine Bartstoppel aufreizend über die weiche Haut kratzten.

Als er dann in die Pospalte züngelte, da bemerkte sie es anfangs gar nicht richtig. Und dann mochte sie das breiten Lecken über die Innenseiten der Backen, und über das Zentrum. Ihr Rektum zuckte, als Nick es erstmals berührte, doch sie atmete aus und ließ locker. Gebannt lauschte sie auf jede Berührung, jede Nuance des Kontakts da hinten.

Nick brummte genüsslich, und dann spielte die warme Zungenspitze in das Löchlein, tastete hinein, kreiste. Kraft kam in die Finger, die er um ihre Hinterbacken gelegt hatte, und er öffnete sie weit, leckte, direkt und unverhohlen. Nasse Geräusche drangen an ihr Ohr, und sie stieß einen behaglichen Seufzer aus. Ihr Bruder lutschte an ihrem Arsch, und sie genoss es — ahh!

Die Zeit verzerrte sich, verlor ihre Bedeutung. Das Universum bestand nur noch aus der jetzt hoch empfindlichen Analregion und der Zunge, die diese erforschte. Jemand schnaufte schneller, möglicherweise sie selbst, und Lustgeräusche mischten sich in die Atemzüge. Die Zunge drängte immer direkter in das Zentrum, dehnte den weichen Ring, stieß dazwischen, bog sich, nass und warm. Die Hände hielten sie, fest wie in Beton, so dass sie sich nicht einmal dem Druck entgegenstemmen musste.

„Mmmmmm…“

Sie trieb dahin, auf einem breiten Strom, warm umspült. Die Zunge bohrte sich tiefer, sanft aber bestimmt, sie spürte sie halb außen, halb innen. Ihr Schneckchen wurde systematisch in alle Richtungen gedehnt, und das sorgte für ein delikates Rieseln, das ihr durch den Leib rann.

Schön. So schön…

Ein neuer Eindruck, härter. Zähne, die sich an ihre Rosette drückten. Ihr dämmerte, dass Nick jetzt sein Gesicht tief in ihren After gepresst hielt und seine ausgestreckte Zunge komplett in ihrem hinteren Löchlein steckte. Unwillkürlich klemmte sie den Po zusammen und drückte den nassen Gast mit Leichtigkeit hinaus. Nick stieß ein protestierendes Geräusch aus, und die entspannte sich gezielt. Die Zunge drang wieder ein, und sie schluckte bei dem Eindruck, wie er sie jetzt hemmungslos tief in den Po leckte.

„Hhhhh…“

Sie stöhnte, atmete schneller. Ihre Kehrseite schien sperrangelweit offen zu stehen, schien sich zu sehnen nach noch mehr Kontakt, noch mehr Berührung. Jeder Zungenschlag erzeugte einen Funken, ein Prickeln, ein köstliches Ziehen. Sie musste einfach mit dem Becken rollen, den Bewegungen entgegen, musste noch mehr spüren, noch mehr bekommen.

Nick stieß ihr jetzt die Zunge in einem langsamen Takt in den Darm, jedes Mal so tief, wie es die Anatomie nur hergab. Dann blieb er drin und presste von innen, abwechselnd nach oben oder unten, und zu den Seiten. Das walkte den Muskelring durch und machte ihn weich und geschmeidig.

Der Gedanke, dass er jetzt ihren Analgeschmack direkt aus der Quelle leckte, ließen den Hunger auf dieselbe Köstlichkeit in ihr aufsteigen. Kein Hauch mehr von der Verlegenheit, der Scham von vorhin. Das gehörte dazu, als natürlicher Teil dieses Spiels, als Detail zur weiteren Erregung. Ja…

Mit einem dumpfen Brummen zog er sich zurück, langsam, ohne sie loszulassen.

„Willst du mehr?“, hörte sie sein gepresstes Flüstern.

Mehr?

„Mhm.“, machte sie schlaff. Mehr klang gut. Ja, sie wollte mehr. Brauchte es sogar, auf eine schwer fassbare Weise.

Nick richtete sich auf. Er nahm etwas, machte etwas, und dann strichen zärtliche Finger eine kühle Flüssigkeit über ihren geweiteten Hintereingang, und hinein. Ihr wurde klar, dass er sie mit dem Gleitöl benetzte, und dass er wohl seine Erektion genauso einrieb.

Er würde sie nehmen. In den Arsch. Mit seinem großen Schwanz, mit dem sie schon Bekanntschaft gemacht hatte. Das schien ihr nicht besonders wichtig, das war auch nur so ein weiterer, logischer Schritt auf dem Weg dieser Nacht, dieser traumtänzerischen Entwicklung. Analsex, klar. Sie kannte das noch nicht, aber warum sollte sie das nicht auch mal ausprobieren? Und wenn, warum dann nicht mit Nick, ihrem tollen Halbbruder?

Ein Schnaufen, und ein dicker, heißer Knauf schmiegte sich an die Rosette. Überraschend leicht weitete sich der Muskelring, als Nick ihn ein wenig tiefer drückte. Desiree schaffte es, ihr Hinterteil von einem automatischen Zusammenkneifen abzuhalten. Auch, als sich die Kraft verstärkte, und er ernsthaft eindrang. Trotz des Gleitmittels sorgte das für eine intensive Reibung, und ihr Anus wurde nach allen Seiten aufgespreizt.

„Mmhhh!“

Sie klammerte sich an der Waschmaschine fest, jetzt wieder völlig präsent. Unfassbar! Nick zwängte ihr gerade seinen Riesenprügel in ihr süßes, kleines Löchlein, und das erzeugte diese wunderbaren Gefühle anstatt Schmerz?

Der Peniskranz überwand die engste Stelle und rutschte mit einem Ruck tiefer. Sie keuchte auf, und jetzt konnte sie es nicht mehr unterdrücken. Ihr Rektum krampfte sich um den prallen Pfahl zusammen wie eine Faust. Doch Nick war schon zu tief, er presste dagegen und hielt die Position. Bewegungslos wartete er, bis sie sich wieder lockern konnte, und sie war ihm dankbar dafür. Er wusste, was er tat, das war unverkennbar. Wie oft er wohl schon ein Mädchen auf diese Art genommen hatte?

Sie verspürte keine Eifersucht, sondern nur Erfüllung. Sie gehörte jetzt dazu. Sie war erwachsen, sie konnte jede Art von Sex haben, die sie wollte. Mit wem sie wollte. Warum nicht auch mit ihrem tollen, älteren Halbbruder? Gut, sie durften niemand davon erzählen, aber das hatte sie ohnehin nicht vor.

Nick verstärkte den Druck wieder und presste die Eichel etwas tiefer, weitete ihr den Darm. Dann ging er ein wenig zurück und reizte den Eingang mit der Verdickung um die Spitze. Wieder hinein, mit demselben Lustschauer, den das auslöste. Er fickte sie, sehr vorsichtig, und streichelte dabei ihre Seiten und über die flache Kurven der Hüften.

Ihr Halbbruder bediente sie von hinten! Und sie genoss es wie ein ausgefallenes Essen. Ein mongolisches, beispielsweise. Dieses unvergleichliche Gefühl, wenn die Eichel durch den Trichter rutschte, vor und zurück, dieses sanfte, wohlige Brennen überall. Fast wie Chili in der Spätphase. Sie kicherte in sich hinein.

Nick schnaufte, und beim nächsten Stoß ging er weiter vor, und nicht so stark zurück. Desiree stöhnte lauthals. Das war tiefer als der Finger vorhin, und viel, viel dicker! Der Darmkanal wurde gedehnt, an einer Stelle, die noch nie jemand berührt hatte. Und noch tiefer! Ihr Stöhnen verwandelte sich in einen langen, brünstigen Urlaut, als er ihr seinen großen Schwanz bis zur Wurzel in den Hintern zwängte. Er spaltete sie, öffnete sie, auf eine unfassbar intime Weise.

„Jetzt bin ich ganz in dir“, murmelte er gepresst und küsste sie auf den Kopf, nun über sie gebeugt. „Du bist so eng, Desiree!“

Mit fahrigen Fingern tastete sie nach hinten, nach der Stelle, wo seine pralle Schwanzwurzel im geweiteten Wulst ihres Rektums verschwand. Sie spürte seine Schenkel an ihren, seinen Bauch am unteren Rücken. Er legte sich noch mehr auf sie, bis sie sein Gewicht spürte. Das fügte der Eroberung ihres Pos eine köstlich dominante Note bei. Sie genoss es richtig, von ihm so genommen und erdrückt zu werden.

Er küsste sie auf die Schläfe, und sie blinzelte zu ihm hoch, über die Schulter hinweg. Ehrfurcht schimmerte in seinen Augen, und unterdrückte Gier.

„Gut so?“, fragte er.

„Mhm.“ Sie kniff den Po zusammen, streichelte ihn damit. „Sehr gut sogar…“

„Ich hätte nie gedacht, dass ich deinen süßen, schmalen Arsch mal kriege.“ Er biss sie in den Nacken und spannte den Schwanz an. Sie stöhnte wollüstig und bewegte das Becken. Ihr Hintern war ihr immer zu dünn vorgekommen, zu unspektakulär. Sie hatte sich hin und her gedreht vor dem Spiegel, und gehadert. Doch jetzt fühlte sie sich da hinten so dick und prall wie Jennifer Lopez höchstselbst.

„Hast du denn davon geträumt?“, wollte sie wissen.

„Na klar. Öfters.“ Er presste, und sie japste auf bei dem Druck tief in ihrem Bauch. „Aber in der Realität ist es noch viel heißer als in meiner Fantasie. Im Traum, da ist dein Geruch nicht so richtig dabei, und dein Geschmack.“

„Und was machst du in deinen Träumen, wenn du mich genommen hast, so wie jetzt?“

„Keine Ahnung.“ Ein Auflachen. „Ich komme immer spätestens dann, wenn ich mir vorstellen, wie ich eindringe. Manchmal auch vorher.“

„Das heißt, ab hier gibt es keinen Plan?“

„Nur einen.“ Er fuhr mit der Zungenspitze hinter ihrem Ohr entlang, und sie erschauerte. „Dich glücklich machen. Was möchtest du denn?“

Sie überlegte träge.

„Weiß nicht so recht. Aber die Waschmaschine und diese Stellung werden langsam unbequem.“

„Gut. Dann ist das wohl der richtige Zeitpunkt, um dich in mein fürstliches Bett einzuladen.“

Nick richtete sich auf. Sie erwartete, dass er sich zurückziehen würde, doch stattdessen zog er sie ebenfalls hoch, bis sie vor ihm stand, auf den Zehenspitzen, seinen harten Riemen tief im Arsch vergraben.

„Hm?“ Sie sah zu ihm hoch. Er lächelte und nahm ihre Brüste einmal, drückte. Dann schob er eine Hand auf ihren Unterbauch und umfasste den Venushügel wie einen Griff. Den anderen Arm schlang er ihr um den Bauch, unterhalb der Rippen. So hob er sie ein paar Zentimeter hoch und wankte dann steifbeinig los, während sie vorne an ihm hing wie eine aufgespießte Puppe.

„Nick!“ schrie sie auf, als sie erfasste, dass er sie so bis ins Schlafzimmer tragen wollte. Jeder Schritt trieb den Kolben noch tiefer in ihren Allerwertesten.

„Mh?“ Schon waren sie durch die Badezimmertür und bogen in den kurzen Gang ein.

Sie schwankte zwischen Lachen und Empörung. Doch dann machte sie sich weich und lehnte den Kopf gegen ihn. Ein weiteres Detail dieser abseitigen Nacht, nicht mehr.

Nick trug sie bis zu der einsamen Matratze im Schlafzimmer und ließ sich vorsichtig auf die Knie nieder. Ihre schlaff herabhängenden Beine falteten sich mit, und sie fand sich auf seinem Schoß sitzend wieder, die Waden über seine Schenkel gespreizt. Ihr durchbohrter Anus pochte heiß mit jedem Pulsschlag. Sie seufzte und nahm die von selbst entstandene Spannung aus dem Schließmuskel. Nach diesem irrwitzigen Marsch steckte Nicks Prügel bis zum letzten Millimeter in ihr.

„Mmh, das ist genial so“, murmelte Nick an ihrem Ohr und fuhr die Form ihrer Schultern und Oberarme nach. „So kann ich dich auch schön streicheln. Deine genialen Titten liebe ich fast so sehr wie deinen Hintern!“

Damit schob er die Hände unter ihren Armen hindurch und auf ihre Brüste. Er massierte sie zärtlich, und sein Pint versteifte sich dabei in ihr.

„Hhhhh…“ Sie nahm die Arme hoch und fasste nach hinten, streichelte seinen Kopf. Das drückte den Busen heraus, und sie genoss es umso mehr, von ihm verwöhnt zu werden. Unwillkürlich spannten sich die Schenkelmuskeln und stemmte sich hoch. Nur um einen oder zwei Zentimeter, doch als sie nachließ und wieder nach unten sackte, da ergab das eine herrliche, kleine, anale Fickbewegung. Nick keuchte und umfasste ihre Titten fester. Seine Finger pressten sich aufreizend tief in ihr Fleisch.

„Soll ich dir das auch Pfläumchen streicheln?“, schlug er vor und ließ eine Hand über ihren Bauch hinabgleiten, um ihr mit den Fingernägeln über den Schamhügel zu schaben.

„Uh… Nein! Ich will mich auf hinten konzentrieren.“ Sie kicherte schwach und wiederholte die Bewegung ihres Unterkörpers. „Das ist gerade interessanter für mich.“

„Gerne. Dann dauert es auch länger.“ Er legte wieder beide Hände um ihren Busen, der ihr wie aufgepumpt vorkam. Als er beide Brustwarzen zwischen die Fingerspitzen nahm und sie hin und her rieb, da keuchte sie auf. Wollust schoss ihr durch den Leib wie chemisches Feuer.

Zusammen verfielen sie in eine stete, kleine Bewegung, eng aneinandergeschmiegt. Sie gab sich ganz den Impulsen hin, die seine Finger auslösten, und der dicke Knüppel in ihrem klopfenden Hintern. Die Muschi puckerte mit, immer noch heiß und geschwollen, doch das war diesmal nur die Begleitmusik. Der Pfahl in ihrem Po beherrschte ihre Wahrnehmung und ihre Gefühle völlig.

Sie wandte den Kopf, sah ihrem Halbbruder über die Schulter hinweg in die Augen. Er streckte die Zunge heraus, sie ebenfalls, und dann züngelten sie miteinander, nass und lustvoll, während sich die Schübe verstärkten, ausweiteten.

„Das ist so geil!“, schluckte er und presste sie jetzt bei jedem Stoß nach unten, auf sich drauf.

„Ja, fick mich! Fick mich in den Arsch!“

Sie stöhnte hemmungslos, bis zu den Haarwurzeln erfüllt von Lust und Aufregung. Nick stieß zu, mit kehligen Röhrlauten, und presste ihr die Titten. Sie spürte, wie sich sein Körper um sie herum anspannte, wie er sie packte, sie anfasste. Nicht mehr so rücksichtsvoll, nicht mehr so zärtlich, sondern mit einer Gier, die er kaum noch unter Kontrolle hatte. Und genau das wollte sie, brauchte sie jetzt.

Ja, er würde bald kommen, und seinen Saft in sie pumpen, heiß und scharf. Sie sehnte es herbei, sie wollte es spüren, an ihm, an sich, in sich. Ob sie selbst einen Orgasmus haben würde, rein anal? Sie wusste es nicht, und es war ihr auch gleichgültig. Sie wurde zum ersten Mal in ihrem Leben von hinten gefickt, und es gefiel ihr! Welche Öffnung, welche Verheißung für alles, was noch vor ihr lag!

Der Schwanz ihres Halbbruders fuhr ein und aus, ihr Poloch glühte schon fast so heiß wie nach einer Dosis Chili, hart an der Schmerzgrenze. Doch sie feuerte ihn an, stieß dagegen, mehr, mehr!

Nick röhrte auf. Seine Fingerspitzen quetschten ihre Brustwarzen so fest, dass sie einen spitzen Schrei ausstieß, und dann packte er sie und bog sie nach vorne, auf das Laken. Die Beine sortierten sich um, und er kniete hinter ihr, breitbeinig, und fickte sie in den hochgereckten Hintern, beide Hände um ihre Hüften gekrallt wie ein Raubvogel.

Sie ächzte in die Matratze, hinweggewirbelt. Ja, ja! Das war es, flirrte es durch ihren Kopf. Es ging nicht nur um die Stimulation, nicht nur um die heftige Reibung zwischen Kolben und Muschi, nicht nur um die Stöße mitten in ihre Eingeweide. Nick war außer sich, er beherrschte sich nicht mehr. Er war nur noch ein Körper, ein Tier, ein animalisches Wesen, getrieben von Hormonen und den Lichtbögen der elektrischen Überladungen in seinem Hirn.

Das gab ihr die Chance, auf dieselbe Ebene zu kommen. Sie wurde gefickt, benutzt, durchgenommen, rücksichtslos und mit voller Kraft. Sie konnte sich nicht wehren, wollte es auch nicht, wollte sich nur weiter aufmachen, sich durchdringen lassen und in Besitz nehmen, ganz Weibchen, ganz Säugetier, ganz Fleisch. Alle Ängste, alle Gedanken und Hemmungen waren weggeflogen, abgestreift wie eine nicht länger benötigte Haut.

Sie lachte in das Spannbetttuch, das ein wenig nach Nick roch. Purer, animalischer Sex! Unverfälscht und urtümlich. Die Säule aus reiner Energie, um die die Welt sich drehte. Und sie mittendrin!

„Rrrrrrhhhaaahhh…“

Nick krallte sich in ihre Hüften wie ein Wahnsinniger, seine Fickstöße rammten in sie, und dann holte er schlürfend Luft, krümmte sich, und explodierte mit einem lauten Schrei. Schub um Schub pulste sein Saft in ihren Darm, neue Hitze in einer Glutröhre.

Sein Luststurm fuhr in sie, durch sie hindurch, und sie gurgelte verloren. Ein tiefliegendes Zittern nahm ihren Körper in Besitz, der Po verfiel in lange, konvulsivische Spasmen, ihre Muschi ebenso, und es rann ihr heiß an den Schenkeln hinab. Einige Körperteile machten sich selbständig, die Füße zuckten und schlugen, ihr Gesicht faltete sich und die Laute aus ihrer Kehle erinnerten an einen Dinosaurier.

War das ein Orgasmus? Ihr ganzes Inneres krampfte sich zusammen, in quälenden Wellen, während Nick sie immer noch fickte, gelöster jetzt, und wieder mit Gefühl in den Bewegungen. Sie hatte keine Kraft mehr, konnte keinen Muskel befehlen, denn alle Energie wurde absorbiert von diesem Ding, diesem unirdischen Pulsieren in ihrem Zentrum. Sie hätte Angst bekommen, falls sie dazu noch in der Lage gewesen wäre.

Am Rande registrierte sie, wie die Stange in ihrem Darm seine Härte und seine Aggressivität verlor, biegsamer wurde, und langsamer. Nick rutschte heraus, unvermittelt, doch das änderte überhaupt nichts für sie. Immer noch hing sie im Griff des jenseitigen Phänomens, das sie übernommen hatte wie ein Parasit seinen Wirtskörper. Es schüttelte sie, innerlich und äußerlich, immer neue Wellen breiteten sich nach allen Richtungen in ihrem Leib aus. Kreise, die der Einschlag eines glühenden Steinbrockens in einem Tümpel schlug…

Das alles war ein Teil von ihr, und gleichzeitig unsagbar fremd. Eine Bresche in eine andere Realität, eine Ebene der verschlungenen Leiber von Dämonen und Halbgötter. Dort erblühten Ekstasen, die ganze Landstriche begrünten oder Sturmfluten verursachen konnten, gleichermaßen schrecklich und faszinierend.

Jemand packte ihren Po, und eine Zunge fuhr in das klaffende Loch, fast kühl im Vergleich. Neues Aufheulen, neue Zeitlupenexplosionen, neue Zuckungen dieses Körpers, der ihr nur noch teilweise gehörte, und kaum gehorchte. Ihr Halbbruder liebkoste sie, überall. Er leckte ihr die zuckende Muschi, den Steiß, biss sie in die Schenkelfuge, und jede Berührung pumpte die Lustwolke nur weiter auf.

Ihre Knie rutschten weg, sie sackte auf den Bauch, die zitternden Glieder weit von sich gestreckt. Das Becken rammte nach unten, völlig selbständig, und knallte die Scham auf die Matratze, immer wieder. Sie lachte, weinte, krähte unfassbare Gefühle heraus, und jede Berührung von Händen oder Lippen irgendwo ließ sie unkontrolliert hochfahren und jauchzen.

Ganz langsam wich das glühende Gas aus dem Ballon, und das Rütteln wurde langsamer, sanfter. Und irgendwann lag sie schlaff da. Nur hin und wieder zuckte sie auf, ein Bein fuhr zur Seite, oder ein Ton drang aus ihrer rauen Kehle. Schweben. Ruhen. Treiben…

„Mein Gott!“

Nick streckte sich neben ihr aus und zog die Decke über sie beide. Er nahm sie in die Arme und sie hing reglos an ihm. Sie war wach, präsent, völlig da, und gleichzeitig meilenweit weg, abgelöst, halb bewusstlos. Sie nahm alles wahr. Sein erschöpftes Atmen. Das Brennen in ihrem Hinterausgang. Das Ticken des Weckers auf dem Boden neben der Matratze. Und mehr. Die Art, wie sich das Haus in einer Zeitlupenbewegung um seine Bewohner krümmte. Die Existenz von Kreaturen in der Erde, im Äther. Die Farbe der Zeit, und das Knistern von subatomaren Teilchen in ihren Ohren, vielleicht von einem Sonnenwind.

Desiree schmiegte das Gesicht an die verschwitzte Haut des Mannes. Sie war angekommen. Wo immer das war. Ihre Muschi strahlte Wärme aus wie ein Ofen, und wohlige Sinnlichkeit. Ihr Hinterteil ebenso. Sie fühlte sich komplett zerschlagen, aber auch so erfüllt wie nie zuvor in ihrem Leben. Wie nach einem Hunderttausendmeter-Lauf, den sie gewonnen hatte.

Ihr letzter bewusster Gedanke galt einer Chili-Schote, die jetzt noch auf dem Balkontisch lag und in der lauen Nacht langsam ausdörrte.

Wurden Chili nicht umso schärfer, je trockener sie waren? Das hieße ja für morgen…

Sie dämmerte weg, ein Lächeln auf den Lippen.

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Diese Sexgeschichte wurde von Dingo666 veröffentlicht.

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